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Donnerstag, 26. April 2018
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Buchtipps

Buchtipp: Jérôme Ferrari
 
Buchtipp: Jérôme Ferrari "Predigt auf den Untergang Roms"
Originaltitel: Le sermon sur la chute de Rome
Aus dem Französischen von Christian Ruzicska

Ein korsisches Dorf. Das Leben, vom Alltag bestimmte Monotonie. Sommer, Hitze, Jagd auf Wild, wiederkehrend Tag um Tag. Und dann: ein Ereignis, eine Erschütterung. Folgenreich. Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings. Zur allgemeinen Verwunderung haben zwei Söhne des Dorfes ihr vielversprechendes Philosophiestudium auf dem Kontinent vorzeitig beendet und übernehmen die Dorfkneipe. Um ganz im Sinne der Leibnizschen Lehre in ihrem Dorf die „beste aller möglichen Welten“ zu errichten. Aber: es richtet sich die Hölle selbst am Tresen ein. Und es wird eine korsische Dorfkneipe zur Weltenbühne des menschlichen Dramas.

Mit prächtiger Sprache erzählt, dicht und bildkräftig, ein Wunder an Ausgewogenheit von Wucht, Weite, Tiefe und
Leichtigkeit.

Secession Verlag für Literatur 2013, 208 Seiten, EUR (D) 19.95, (A) 20.60 / sFR 27.90
ISBN 978-3-905951-20-2 / ISBN 978-3-905951-58-5 (eBook)

Lesereise: 8. April bis 12. April:
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Buchtipp: Carl Cederström und Peter Fleming
 
Buchtipp: Carl Cederström und Peter Fleming "Dead Man Working"
Die schöne neue Welt der toten Arbeit. Aus dem Englischen von Norbert Hofmann

Der Kapitalismus wird immer seltsamer. Während das »Zeitalter der Arbeit« zu Ende geht, wird die Arbeit immer präsenter – wir leben in einer »Arbeitsgesellschaft«, der sich niemand entziehen kann. Der Arbeiter heute fühlt sich leer und tot. Dieses Buch erzählt die Geschichte des toten Menschen, von den erniedrigenden »Teambildungsübungen« und den peinlichen Begegnungen mit dem hippen Boss, der vorgibt, den Kapitalismus zu hassen, und seine Untergebenen auffordert, »authentisch« zu sein.

In dieser Gesellschaft wird Arbeit als lebendiger Tod erfahren. Und doch ist der »Dead Man Working« gezwungen, ein nettes Lächeln aufzusetzen, Begeisterung vorzutäuschen und zwischendurch einen faden Witz zu machen. Wenn die Unternehmen das Leben bis in unsere Träume hinein kolonisiert haben, dann wird die Frage nach dem Entkommen umso drängender.

Edition Tiamat 2013, 144 Seiten, EUR 13,00
ISBN: 978-3-89320-172-3
 
 

Buchtipp: Anja Förster und Peter Kreuz
 
Buchtipp: Anja Förster und Peter Kreuz "Hört auf zu arbeiten!"
Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt

Ich arbeite, also bin ich? - Ein Plädoyer für einen neuen Umgang mit unserer Arbeit.
Hegel sah die berufliche Tätigkeit des Menschen als wesentlichen Aspekt seiner Identität und Freiheit, während Adam Smith den Beruf als einen modernen Tauschhandel sah: Der Mensch verkauft seine Arbeitskraft an das beste Angebot. Dieser Arbeitsbegriff prägt unser Verhältnis zur Arbeit bis heute, und deswegen glauben wir im tiefsten Inneren noch immer an das Versprechen der Fabrik: Wenn ich funktioniere, effizienter und erfolgreicher werde, dann werde ich durch Sicherheit belohnt. Aber kein Arbeitsplatz ist heute mehr sicher. Und was uns darüber zudem verloren ging, ist die Überzeugung, das Richtige zu tun – die Liebe zu unserer Arbeit.

»Hört auf zu arbeiten!« fordern Anja Förster und Peter Kreuz und meinen damit nicht, dass wir uns alle ab sofort in die Hängematte legen sollen, sondern dass wir uns unsere Arbeit zurückerobern als Teil unserer Identität. Erst wenn wir wieder lieben, was wir tun, und aus Überzeugung arbeiten, erst wenn wir nicht mehr auf Kosten anderer Erfolg haben, werden wir das tun, was wirklich zählt.

Verlag Pantheon 2013, 240 Seiten, EUR 14,99 [D]. 15,50 [A] / sFR 21,90
ISBN: 978-3-570-55189-9
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Buchtipp: Volker Klüpfel und Michael Kobr
 
Buchtipp: Volker Klüpfel und Michael Kobr "Herzblut"
Kommisar Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. „Alpträume von zu viel Schweinsbraten“, tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ...
Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

Droemer Verlag 2013, 400 Seiten, EUR 19,99 (eBook 17,99)
ISBN: 978-3-426-19937-4
 
 

Buchtipp: Dr. med. Eben Alexander
 
Buchtipp: Dr. med. Eben Alexander "Blick in die Ewigkeit"
Die faszinierende und wahre Nahtoderfahrung, erlebt und wissenschaftlich analysiert von einem Neurochirurgen. Ein Meilenstein in der Erforschung des größten Geheimnisses der Menschheit. Ein Buch, das Trost spenden und die Angst vor dem Tod nehmen kann.

„Die verblüffendste Nahtoderfahrung, von der je berichtet wurde. Der Beginn einer neuen Ära in der Erforschung des größten Mysteriums der Menschheit.“ Dr. Raymond A. Moody, Bestsellerautor und Begründer der Nahtodforschung
„Eben Alexanders Erfahrung kann die Art und Weise verändern, wie wir über uns und unsere Rolle im Universum denken.“ Bruce Greyson, Professor für Psychiatrie und Neurologische Verhaltensforschung
„Ein wundervolles Buch, das mich zutiefst berührt. Es hat das Potenzial, viele wissenschaftliche Tabus zu brechen.“ Dr. Pim van Lommel, Autor des Bestsellers Endloses Bewusstsein

Was geschieht, wenn wir sterben? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Fragen, die jeden Menschen berühren und die in diesem Buch auf revolutionäre Weise neu beantwortet werden. Mit 54 Jahren erkrankt der renommierte Neurochirurg und Harvard-Dozent Eben Alexander an einer extrem seltenen Form der Hirnhautentzündung. Er fällt ins Koma. Die Ärzte stellen fest, dass sein Gehirn irreparabel geschädigt ist, und prognostizieren sein baldiges Ende. Doch Eben Alexander kehrt ins Leben zurück – und gesundet innerhalb kurzer Zeit. Minutiös berichtet der Gehirnforscher, was er während des Komas durchlebte: Begleitet von einem Engelwesen taucht er ein in eine Welt ohne Zeit und Raum, in der sich ihm die göttliche Quelle allen Seins offenbart. Hier erfährt er: Wir alle sind Teil eines universalen, unsterblichen Bewusstseins und seine wichtigste Entdeckung ist die bedingungslose Liebe und Akzeptanz, die er auf seiner Reise erlebte. Eine überaus spannende, seriöse und überzeugende Beweisführung für das, was bisher als unbeweisbar galt: Es gibt tatsächlich ein Leben nach dem Tod!

Dr. med. Eben Alexander ist Neurochirurg mit 25-jähriger Berufserfahrung, u.a. an der Harvard Medical School, Boston. Mit über 150 wissenschaftlichen Artikeln (Autor oder Koautor) sowie über 200 Vorträgen auf medizinischen Fachkongressen erwarb er internationales Renommee. Im November 2008 erkrankte er an bakterieller Meningitis und fiel für sieben Tage ins Koma. Diese Nahtoderfahrung sowie deren wissenschaftliche Erforschung beschreibt er in Blick in die Ewigkeit. Das Buch wurde bereits in 17 Länder verkauft.

Verlag Ansata 2013, 256 Seiten, EUR 19,99 [D], 20,60 [A] / sFR 28,50
ISBN: 978-3-7787-7477-9
 
 

Buchtipp: Mark Zak
 
Buchtipp: Mark Zak "Glaube, Liebe, Mafia"
Ein Fall für Josif Bondar

Josif Bondar, Ex-KGB-Agent und Afghanistan-Veteran, will eigentlich seine Ruhe haben. In seiner Kölner Privatdetektei spielt er am liebsten mit dem Taxifahrer Ahmet Backgammon, versucht seiner exhibitionistischen Sekretärin Silvia das Anziehen beizubringen und debattiert mit seiner Freundin, der Hauptkommissarin Judith Wendel, über Jesus und Marx. Als jedoch seine Ex-Geliebte Heidi verlangt, dass er ihren Mann, den russischen Paten Jurij, beschattet, dann ein Theater nach einer umstrittenen Premiere abbrennt und ein Schauspieler dabei stirbt, stecken Josif und Judith plötzlich im selben Fall und stehen nach einem weiteren Mord vor der größten Herausforderung ihres Lebens.

Der erste Kriminalroman des renommierten Filmschauspielers Mark Zak: skurrile Figuren, rasantes Tempo, überraschende Wendungen, pointierte Dialoge!

»Autor Mark Zak ist Schauspieler und weiß, wie man eine Geschichte richtig aufzieht – mit treffenden Dialogen und vielen überraschenden Wendungen. Witzig, kurz und knapp erzählt – in bester PULP-Manier.« WDR5 Mordsberatung

Kiepenheuer & Witsch 2013, 192 Seiten, EUR (D) 7,99, (A) 8,30 / sFR 11,90
ISBN: 978-3-462-04504-8
 
 

Buchtipp: Astrid Rosenfeld
Astrid Rosenfeld / Foto: Gaby Gerster © Diogenes Verlag
 
Buchtipp: Astrid Rosenfeld "Elsa ungeheuer"
Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich und manchmal schlicht und einfach ein Biest. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende stärker – Ruhm? Rausch? Rache? Oder die Liebe?

Lorenz Brauer ist der neue Star der internationalen Kunstszene. Doch kaum einer ahnt, dass hinter seinem kometenhaften Aufstieg nicht nur Talent, sondern der raffinierte Plan zweier einflussreicher Frauen steckt. Karl Brauer, Lorenz’ jüngerer Bruder, weiß das natürlich. Und auch, dass die verrätselten Bilder des aufstrebenden Malers ihren Ursprung in der Kindheit haben – in der Zeit, als Lorenz und Karl gerade ihre Mutter verloren hatten und Elsa in ihr Leben trat. Elsa mit den Streichholzarmen, dem rotzfrechen Mundwerk, den extravaganten Kleidern. Das Mädchen, an das einer der Brüder sein Herz verlor und der andere seine Illusionen. Das Mädchen, das keiner von beiden vergessen kann.

Zärtlich und schonungslos schlägt Astrid Rosenfeld einen Bogen von einer verrückten Kindheit auf dem Land bis zum Glamour und den Perversionen der modernen Kunstwelt.

Diogenes Verlag 2013, 288 Seiten, EUR (D) 21.90, (A) 22.60 / sFr 29.90
ISBN 978-3-257-06850-4
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Buchtipp: Stephan M. Rother
 
Buchtipp: Stephan M. Rother "Öffne deine Seele"
Eine Leiche treibt inmitten von Seerosen im Wasserbecken des Altonaer Volksparks. Der Tote war Sohn einer der besten Familien der Stadt: Falk Sieverstedt - jung, sensibel, auf der Suche nach sich selbst. Kurz zuvor hatte er in der zynischen Reality-Live-Show «Second Chance» angerufen – seit Monaten das Thema in der Hansestadt – und vor Millionenpublikum seinen Selbstmord angekündigt. Ein Skandal, und doch ein Routinefall. Hauptkommissar Albrecht und seine Kollegin Hannah Friedrichs wollen die Ermittlungen schon einstellen, da gibt es Hinweise auf weitere mysteriöse Selbstmorde. Und dann verschwindet Hannah spurlos.

Rowohlt Verlag 2013, 512 Seiten, EUR 9,99
ISBN 978-3-499-25986-9
 
 



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