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Buchtipps

 
Buchtipp: Linda Graze "Schmälzle und die Kräuter des Todes"
Ein Schwarzwald-Krimi

Im schwäbischen Örtchen Bad Wildbad besteht das größte Verbrechen darin, dass Blumenkübel in die Enz gekippt werden – bislang. Kaum tritt der neue Kommissar Justin Schmälzle seinen Dienst an – Veganer und Badener mit haitianischen Wurzeln – gesellt sich eine Leiche zu den Blumenkübeln: ein Mann, über und über bedeckt mit Küchenkräutern. Wenig später verschwindet eine Frau in Begleitung des psychisch kranken Wolfram, und dann tauchen auch noch Tütchen mit Kräutern auf, die als «Lufterfrischer» auf der Hauptstraße des beschaulichen Kurorts verkauft werden und den unmissverständlichen Namen «Black Forest High» tragen. Was ist hier los? Und wie hängt das alles miteinander zusammen? Justin Schmälzle wird es herausfinden. Aber erst nach seinem Reismilch-Macchiato.

Die Autorin Linda Graze verbrachte ihre Kindheit im Nordschwarzwald. Nach einer Ausbildung zur Dolmetscherin beschloss sie: Nicht die Texte anderer übersetzen, lieber selber schreiben! Sie wurde Werbetexterin und arbeitete für die großen Agenturen des Landes, von München über Hamburg bis Frankfurt. Sie schrieb Kampagnen für Kameras und Kosmetik, textete für Sahnebonbons, Schokoriegel und Schrauben. Inzwischen betreibt sie eine Recruiting-Agentur für die Werbebranche in Stuttgart.

rororo 2018, 336 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27321-6
 
 

 
Buchtipp: Karen Ellis "Die im Dunkeln"
Thriller
aus dem Englischen von Bettina Zeller

«Ein grandioser Roman, wunderbar geschrieben, mit großartigem Figurenarsenal – Höchstspannung von Anfang bis Ende», schrieb die New York Times über Karen Ellis «Die im Dunkeln», den Auftaktband einer neuen Reihe um die FBI-Agentin Elsa Myers, Expertin für Fälle von verschwundenen Kindern und Jugendlichen.

In ihrem aktuellen Fall soll Elsa nach der 18-jährigen Ruby suchen, einem Mädchen aus behüteten Verhältnissen. Schnell wird klar, dass das Verschwinden der jungen Frau mit mehreren ungelösten Fällen in Verbindung steht. Die Suche nach ihr wird zur Jagd nach einem teuflischen Unbekannten, der vermutlich schon seit Jahren tötet. Während Elsa fieberhaft ermittelt, liegen in einer einsamen Höhle im Wald drei Mädchen, gefesselt und geknebelt, und blicken starr vor Angst auf einen metallenen Werkzeugkoffer.

Privat muss sich die Ermittlerin ganz anderen Herausforderungen stellen. Ihr Vater hat Lungenkrebs im Endstadium. Der Druck steigt von beiden Seiten – ein Mediensturm begleitet die Ermittlungen um Ruby, und gleichzeitig muss sich Elsa mit ihrer Familie auseinandersetzen. Ihre 16-jährige Nichte Mel interessiert sich zudem für die Entführungen – und gerät schließlich selbst ins Visier des Mörders …

rororo 2018, 336 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27309-4
 
 

 
Buchtipp: Bernd Leix "Schwarzwald-Himmel"

Oskar Lindts elfter Fall

Himmelwärts. Beim Wandern im nördlichen Schwarzwald möchte Oskar Lindt, der oberste Karlsruher Mordermittler, herrliche Natur und kulinarische Köstlichkeiten genießen, doch selbst im Urlaub stolpert er über Leichen. Ein lebloser Körper im kalten Wasser der Murg. Unfall oder Gewalttat? Ist der Bauer alkoholisiert von der Brücke gestürzt oder hat ihm bereits zuvor jemand den Schädel eingeschlagen?

Der Autor Bernd Leix ist Schwarzwälder durch und durch. 1963 wurde er in Klosterreichenbach geboren, hat Forstwirtschaft studiert und lebt seit langem in Alpirsbach. Als Revierförster betreute er einige Jahre die von Kriminalität durchdrungenen Wälder des Karlsruher Hardtwaldes. Deshalb machte er die badische Fächerstadt häufig zum Schauplatz seiner Krimis um den behäbigen, Pfeife rauchenden Kommissar Oskar Lindt. In »Mordschwarzwald« thematisierte Bernd Leix die Widerstände gegen den geplanten Nationalpark Schwarzwald und erlangte damit eine hohe Aufmerksamkeit in den Medien. Auch in »Blutspecht« griff er die explosive Stimmung in der Bevölkerung wieder auf und stellte mit »Schwarzwald-Hölle« die Nationalpark-Trilogie fertig. Doch den Mordermittler aus der Großstadt zieht es weiterhin in dunkle Wälder. »Schwarzwald-Himmel«, der elfte Oskar-Lindt-Krimi, führt den Wanderer von sonnigen Höhen in ausweglos tiefe menschliche Abgründe.

Gmeiner Verlag 2018, 247 Seiten, EUR 15,00 (D)
ISBN 978-3-8392-2259-1
 
 

 
Karlsruhe: Durlacher Lesesommer geht in neunte Runde
Am 31. Juli und 1. August gibt es Kostproben aus Lieblingslektüre

Der Durlacher Schlossgarten bildet zum neunten Mal die malerische Kulisse für zwei Leseabende. Unter Rosenstöcken beim Nibelungenbrunnen servieren Literaturbegeisterte am 31. Juli. und 1. August jeweils ab 19.30 Uhr Kostproben aus ihrer Lieblingslektüre. Umsonst und draußen, bei Regen in der Karlsburg. Ob Lyrik, Märchen, Biografie, Satire oder Fiktion - beim Durlacher Lesesommer findet sich für jeden Geschmack das Passende.

Am Dienstag, 31. Juli, eröffnet Ortsvorsteherin Alexandra Ries die Veranstaltung. Anschließend liest Kathrin Ziebarth aus dem Buch „Prinzessin Insomnia“ von Walter Moers. Es folgen Beiträge von Christa Sing (Margarete Werle - Sei tapfer und gib nie auf), Karin Kühne (Christoph Ransmayr - Die letzte Welt), Roland Brunner (Johann Peter Hebel - Kalendergeschichten), Alexander Kempf (Pierre Bost - Ein Sonntag auf dem Lande) und Mathias Tröndle (Erich Fried - Es ist, was es ist).

Den Auftakt für Mittwoch, 1. August, macht Schirmherr Bürgermeister Dr. Albert Käuflein mit „Das Gottesprogramm – Rogers Version“ von John Updike. Anschließend präsentiert Susanne Krauthauser „Gefühltes Wissen“ von Horst Evers, gefolgt von Franziska Joachim (Thomas Mann - Die Betrogene) und Wolfgang Semmler (Robert Seethaler - Das Feld). Monika Kaufmann und Hildegund Brandenburg zitieren ihre Lieblingsstellen aus Erich Kästners „Meine Mutter zu Lande und zu Wasser“ und zum Abschluss trägt Sieglinde Ellgering aus dem Buch „Papa ruft an“ von Bastian Bielendorfer vor.

Veranstalter des 9. Durlacher Lesesommers sind das Stadtamt Durlach sowie die Buchhandlungen "Der Rabe" und "Mächtlinger". Wer beim Zuhören "Lust auf mehr" bekommen hat, wird am Verkaufsstand der Buchhandlungen fündig. Für das leibliche Wohl der Zuhörerinnen und Zuhörer sorgt das Gartenbauamt des Stadtamts mit gekühlten Getränken und Snacks.

zum Bild oben:
Durlacher Lesesommer im Schlossgarten: Unter Rosenstöcken beim Nibelungenbrunnen servieren Literaturbegeisterte Kostproben aus Lieblingsbüchern / Foto Stadtamt Durlach
 
 

 
Buchtipp: Heike Schröder "Plastik im Blut"
Wie wir uns und die Umwelt täglich vergiften

Wir leben im Zeitalter von Plastik – und das mit gravierenden Folgen für die Umwelt und für den Menschen. Aus dem Plastik, das uns umgibt und mit dem unsere Nahrung in Kontakt kommt, können sich giftige Chemikalien lösen, die wir einatmen, essen und trinken.
Das Ergebnis: Jeder von uns hat heute bereits Chemikalien aus Plastik im Blut. Genauso wie die Plastikproduktion in den letzten 50 Jahren anstieg, nahmen auch die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Asthma, Rheuma, Arthritis, Diabetes, Alzheimer, Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenstörungen und chronische Infektionen zu. All diese Krankheiten haben eine Entzündungskomponente, was dafür spricht, dass das Immunsystem keine zusätzlichen Reize mehr toleriert. Auch die Zahl hormonbedingter Störungen steigt signifikant an. Viele Wissenschaftler machen die sogenannten Umwelthormone dafür verantwortlich – wie Chemikalien aus Plastik, die im Körper ähnlich wie Hormone wirken.
Schwerpunkt des Buches der Baubiologin Heike Schröder ist daher nicht nur die Aufklärung über ökologische, sondern vor allem über gesundheitliche Folgen der Plastikverschmutzung in Bezug auf Zivilisationskrankheiten und mitochondriale Dysfunktion.
Die Autorin gibt zudem viele Tipps, wie wir Plastik in unserem Alltag reduzieren können. Ein hochaktuelles Buch, das uns die Augen öffnet und aufklärt.

VAK 2018, 160 Seiten, EUR 15,40 (D)
ISBN 978-3-86731-200-4
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Freiburger Reinhold-Schneider-Preis 2018
... geht an das Ensemble Recherche, Ralf Schmid und BAR

Preisverleihung am 15. November

Das Ensemble Recherche erhält den diesjährigen Reinhold-Schneider-Preis. Gegründet 1985 von der Violinistin Melise Mellinger und dem Cellisten Lucas Fels in Freiburg, ist es seitdem hier ansässig und besetzte von Beginn an eine Vorreiterrolle auf außergewöhnlichem Niveau in der zeitgenössischen Musik. Es konzertiert weltweit und ist regelmäßig bei den renommiertesten Festspielen in Luzern, Salzburg, Wien, Witten, Berlin, Donaueschingen zu Gast. Der Kulturpreis der Stadt Freiburg ist mit 15.000 Euro dotiert. Gleichzeitig vergab die am Wochenende tagende Jury aus Mitgliedern des Gemeinderats und Persönlichkeiten des kulturellen Lebens unter Vorsitz von Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach das Stipendium des Reinhold-Schneider-Preises in Höhe von 6.000 Euro. Es geht zu gleichen Teilen an den Jazzpianisten Ralf Schmid und an die Freiburger Band BAR. Oberbürgermeister Martin Horn wird die Preise am 15. November um 19.30 Uhr in einem Festakt im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses am Münsterplatz übergeben. Der Reinhold-Schneider existiert seit 1960 und wird alle zwei Jahre vergeben, abwechselnd in den Sparten Musik, Literatur und Bildende Kunst.

Das Ensemble Recherche für zeitgenössische Musik gestaltet seit seiner Gründung Musikgeschichte aktiv mit: Hunderte von Kompositionen sind im Auftrag des Ensembles entstanden. Untrennbar damit verbunden ist der Einsatz der Musikerinnen und Musiker für den künstlerischen Nachwuchs. Verschiedene Formate werden immer wieder für junge Komponierende
entwickelt. So zum Beispiel das Programm „KlassenArbeit“, hinter dem sich eine intensive, mehrmonatige Zusammenarbeit der Musikerinnen und Musiker mit Kompositionsklassen aus unterschiedlichen Ländern verbirgt. Die Ensemble-Akademie, gemeinsam veranstaltet mit dem Freiburger Barockorchester, richtet sich an Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die ihr Können in den Spezialbereichen der beiden Ensembles weiterentwickeln wollen.

Neben der künstlerischen Qualität und der Bedeutung des Ensembles für die zeitgenössische Musik steht die große Verbundenheit des Klangkörpers mit seiner Heimatstadt. Die eigene Konzertreihe in den Räumen des Morat-Instituts ermöglicht der Freiburger Bürgerschaft regelmäßig einen Einblick in die aktuelle Arbeit. Niedrigschwellige Angebote wie das Konzertformat „Schlag 6“ im Ensemblehaus und zahlreiche musikpädagogische Projekte verweben das Ensemble eng mit der Stadt.

Der Vorsitzende der Jury, Ulrich von Kirchbach, erklärte: „Das Ensemble Recherche steht für höchste Qualität, für eine fortwährende künstlerische Neugierde, die sich ihrer gesellschaftlichen Dimension bewusst ist, und für den Mut, eigene Wege zu gehen. Damit trägt es international wesentlich zum exzellenten Ruf von Freiburg als Musikstadt bei und macht gleichzeitig die Musik für die eigenen Bürgerinnen und Bürger erlebbar.“

Das Stipendium zum Reinhold Schneider-Preis hat die Jury diesmal geteilt. Den einen Teil erhält Ralf Schmid. Der 1969 geborene Schmid studierte Schulmusik, Jazz-Piano und Filmmusik in Stuttgart, Ludwigsburg, New York und Los Angeles. Neben weltweiten Konzertauftritten machte er sich als Komponist, Arrangeur und Dirigent zahlreicher Big Bands, so der SWR Big Band, der RIAS Big Band Berlin und dem Henry Mancini Institute Orchestra Los Angeles sowie als Produzent und Musiklabel-Gründer einen Namen und arbeitete mit und für Musikgrößen ganz verschiedener Genres wie Herbie Hancock, Ray Anderson, Natalie Cole, Dionne Warwick, Nina Hagen, Joy Denalane. Seit 2002 ist er Professor für Jazz-Klavier an der Freiburger Musikhochschule.

Die Jury würdigt mit dem Stipendium den international gefragten und musikalische Grenzen immer wieder aufs Neue auslotenden Musiker, vor allem aber sein aktuelles Piano-Elektro-Projekt „Pyanook“, das 2017 beim Jazzfestival im E-Werk Premiere hatte: Mithilfe von Daten-Handschuhen, die Londoner Techniker entwickelten, entgrenzt Schmid das Klavierspiel. Dank der freien Fingerspitzen erlauben die Handschuhe das gewohnte Klavierspiel. Gleichzeitig werden die Klänge des Klaviers aufgenommen und durch die Bewegungen der Handschuhe, die
vorab programmierte Effekte auslösen, live verändert. Akustische Klänge und elektronische Sounds gehen auf diese Weise organisch ineinander über und bilden ein neues Ganzes. Die Improvisationen und Kompositionen interagieren mit visuellen Kreationen des Licht-Designers, Video Artist und Bühnenkünstlers Pietro Cardarelli vom Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe – insgesamt eine synästhetische Komposition mit unzähligen weiteren Entwicklungsmöglichkeiten.

Das zweite Stipendium wird der Freibuger Band BAR verliehen. Diese Band besteht aus Frontsänger und Texter Jens Teichmann, Gitarrist und Songschreiber Oliver Maier, Markus Heinzel am Kontrabass sowie Jeremy Dhome am Schlagzeug. Die 2014 aus dem über zwölf Jahre bestehenden Liquid Laughter Lounge Quartett hervorgegangene Band veröffentlichte dieses Frühjahr ihr zweites Album „Keep smiling“. Die schwermütigen und phasenweise auch im Sprechgesang vorgetragenen Songs der Slowrock-Band schaffen in mitunter bis zu acht Minuten Länge einen atmosphärischen Sog. Mal wähnt man sich im (Vaudeville)Theater, häufiger noch evoziert der dunkle, pure Sound wohl aber Bilder aus Independent-Filmen, Roadmovies, Western oder schlicht einer rauchgeschwängerten Nacht in einer Bar. Auch wenn der Preis an die Band und ihre Musik geht, war der Jury ebenfalls wichtig zu erwähnen, dass Teichmann und Heinzel treibende Kräfte des 2010 in der Haslacherstraße eröffneten nicht-kommerziellen "Slowclub − Verein für notwendige kulturelle Maßnahmen" waren und sind. Mit seinem heterogenen (Musik-) Programm jenseits des Mainstreams und einer aktiven Förderung des künstlerischen Nachwuchses stellt der Slowclub eine wichtige Plattform für einen kreativen kulturellen und sozialen Austausch dar und ist aus Freiburg nicht mehr wegzudenken.

Frühere Trägerinnen und Träger des Reinhold-Schneider-Preises in der Sparte Musik waren unter anderen Klaus Huber, das Experimentalstudio mit Hans Peter Haller und André Richard, das Freiburger Barockorchester sowie Rainer Kussmaul.
 
 

 
Buchtipp: Creek Stewart "Survival Basics"
365 Überlebenstechniken für den Ernstfall

In "Survival Basics. 365 Überlebenstechniken für den Ernstfall" (Unimedica im Narayana Verlag) vermittelt Creek Stewart sein Wissen in kompakten, praxisnahen Einheiten. Hierzu hat der Outdoor-Experte aus seinem reichen Erfahrungsschatz 365 der wichtigsten Strategien zum Überleben ausgewählt und nach Jahreszeiten geordnet. Die Natur kann unerbittlich sein, die Wildnis lebensgefährlich, umso wichtiger ist es sich für einen Aufenthalt in der Natur oder eine eigene Trekkingtour gut vorzubereiten. Ein trockener, sicherer Schlafplatz, Feuer, Trinkwasser und Essen bilden die Basis, die ein erfolgreiches Überleben garantiert. Grundlagen in Erster Hilfe und Orientierung setzen die Prioritäten-Liste fort. Die vorgestellten, zum Teil selbst entwickelten Techniken sind alle von Creek Stewart erprobt und wurden in zahlreichen Kursen in seiner Heimat, dem US-Bundesstaat Indiana,weitergegeben.

In vier Kapiteln führt Creek Stewart leicht verständlich auf, wie seine Tipps sowohl geübten Abenteurern als auch Survival-“Greenhorns“ in jedem Terrain gelingen können. So wird es theoretisch möglich, jeden Tag eine neue Technik zu erlernen, wie z.B. das Bauen von Schutzhütten und Speerspitzen oder das Kochen mit einer Schwedenfackel.

Viele Fotos und Links zu Videosequenzen mit Schritt für Schritt-Anleitungen erleichtern das Erlernen und Üben. Der Outdoor-Ratgeber "Survival Basics. 365 Überlebenstechniken für den Ernstfall" ist eine Fundgrube für motivierte Anfänger und Outdoor-Profis!

Unimedica im Narayana Verlag 2018, 304 Seiten, 19,80 (D), 20,40 (A) / 22,80 SFr
ISBN 978-3-946566-91-5
 
 

 
Buchtipp: Ulrike Schweikert "Die Charité"
Hoffnung und Schicksal

Roman

Sternstunden der Medizin. Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt ...

Die Charité - Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutschlands.

Die Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt «Die Tochter des Salzsieders» ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

Rowohlt Polaris 2018, 496 Seiten, EUR 14,99 (D), 15,50 (A)
ISBN: 978-3-499-27451-0

LESUNG:
Am 08.11.2018 um 20.00 Uhr in Rottweil, Stadtbücherei, Am Friedrichsplatz 2
 
 



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