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Samstag, 18. November 2017
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Buchtipps

Buchtipp: Jakob Arjouni
 
Buchtipp: Jakob Arjouni "Ein Mann, ein Mord"
Kayankayas dritter Fall

Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz Frankfurt, genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Flughafen. Kayankaya sucht ein Mädchen aus Thailand. Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen leicht verschwinden können. Was Kayankaya dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über korrupte Bullen und fremdenfeindliche Beamte in den Ausländerbehörden bis zu Parteigängern der Republikaner mit ihrer Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne Sentimentalität, witzig, souverän.

Diogenes Verlag 2012, 192 Seiten, EUR (D) 9.90, (A) 10.20 / sFR 14.90
ISBN 978-3-257-22563-1
 
 

Buchtipp: Erhard Maria Klein
 
Buchtipp: Erhard Maria Klein "Die Bienenkiste"
Selbst Honigbienen halten – einfach und natürlich. Die neue Lust am Imkern

Bienenhaltung ist ein faszinierendes Hobby. Viele Garten- und Naturfreunde scheuen aber den Aufwand, um auf die herkömmliche Art zu imkern. Erhard Maria Klein zeigt in seinem Buch »Die Bienenkiste«, erschienen im pala-verlag, wie das Imkern einfacher wird. Im Vordergrund steht dabei die artgerechte Betreuung der fleißigen Blütenbestäuber und nicht der Honigertrag. Die Bienenkiste ist daher besonders für Anfänger und für die Bienenhaltung im Garten geeignet.

Der Hamburger Hobbyimker stellt das Konzept der Bienenkiste vor und informiert über die natürliche Lebensweise der Honigbienen. Mit seinen detaillierten Anleitungen und Materialempfehlungen gelingt der Bau der Bienenkiste auch auf der heimischen Werkbank. Fachkundiger Rat und erprobte Praxistipps helfen bei der Wahl des passenden Standortes, beim Einlogieren und Betreuen des Bienenschwarms ebenso wie bei der Honigernte, der Bekämpfung der Varroamilbe und dem Überwintern des Bienenvolks. Die Bienenkiste wurde vom ökologischen Imkerverband Mellifera e. V. entwickelt, um wieder mehr Menschen für die Bienenhaltung zu begeistern. Diese zeitgemäße Art des Imkerns macht es möglich, dass es im Garten und auf der Obstwiese, aber auch auf dem städtischen Balkon und in Außenanlagen von Schulen bald munter summt. Ein Buch für alle, denen die Bienen und die Natur am Herzen liegen.

pala-verlag 2012, 160 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-309-3
 
 

Buchtipp: Joachim Geil
 
Buchtipp: Joachim Geil "Tischlers Auftritt"
Ernst Ewald Tischler will endlich mehr sein als nur Mitläufer der 68er-Bewegung. Jahrzehnte später hat er vor, sich in revolutionärer Praxis zu beweisen. Als Gast einer Kochsendung ist Tischler auf dem Weg ins Fernsehstudio, aber er verfolgt nur ein Ziel: Rache an dem eindimensionalen Medium. Ihm gibt er die Schuld am allgemeinen Niedergang, zumal an dem der eigenen Familie. Unterwegs denkt der angeschlagene Querulant an seine Jugend und Studentenzeit zurück. Am eigenen Leib erlebte der gebürtige Pfälzer und Kleinbürger den Kampf zwischenspießiger Verklemmtheit und Kritischer Theorie, als sich damals die Gesellschaft neu justierte – irgendwo zwischen Frankfurter Schule und Frankfurter Kranz. Auf der Suche nach seiner eigenen lebensgeschichtlichen Logik erinnert sich Tischler an überfüllte Hörsäle und besetzte Häuser, Studententheater und Stammheim, den faschistischen Vater, einen Sommer mit der Frau seines Lebens und an Zwetschgenkuchen im Deutschen Herbst.

Joachim Geil, geboren 1970, lebt und arbeitet als Autor, Ausstellungskurator und freier Lektor in Köln. Er hat Kurzgeschichten, zahlreiche Essays zur Kunst und eine Künstler-Monografie geschrieben. Sein vielbeachtetes Romandebüt Heimaturlaub ist ebenfalls bei Steidl erschienen. Für einen Auszug aus Tischlers Auftritt erhielt Joachim Geil 2011 den Georg-K.-Glaser-Förderpreis.

Steidl Verlag 2012, 475 Seiten, EUR 22,00 (D)
ISBN 9783869305127
 
 

Buchtipp: Keda Black
 
Buchtipp: Keda Black "Alte Gemüsesorten - neu gekocht"
100 einfach-originelle Rezepte für Alltag und Gäste. Alte Gemüsesorten erleben eine Renaissance. Mit praktischen Produkinformationen.

Topinambur, Pastinake, Haferwurzel, Steckrübe, Schwarzwurzel - alte Gemüsesorten erleben heute ein Comeback. Und die alten Sorten bieten nicht nur etwas fürs Auge. Sie bereichern auch unseren Speisezettel und sind besonders im Winter eine willkommene Abwechslung zum ewigen Einerlei von Kohl, Kartoffeln, Karotten und Lauch.
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Buchtipp: Mathias Richling
 
Buchtipp: Mathias Richling "Deutschland to go"
Wollen wir diese Republik bewahren oder leben wir in einer Wegwerfdemokratie? Dem Wutbürger wird einiges geboten in unserem Land: Vetternwirtschaft, Inkompetenz, Verfassungsverstöße ohne Ende ... Doch es tut sich was! Streitlustig und pointiert seziert Mathias Richling unsere Gegenwart und wagt einen Ausblick in die Zukunft.

Mathias Richling kennt sich aus mit den Schwachstellen unseres Staats. Das Problem: Es werden immer mehr. In der Ära Merkel ist der Bürger endgültig zum Missbrauchsopfer degradiert worden. Steuerverschwendung und Wählerbetrug zählen längst zur Routine, Korruption und Sozialabbau sind salonfähig, Menschen wie Niebel, Pofalla, Ernst oder Nahles drängen zum Amt, obwohl man sie amtlich verbieten sollte. Um Recht, Moral und Verlässlichkeit scheren sich Banken, Kirchen und Parteien nur noch gelegentlich. Aber: Je mehr das gemeine Volk und die selbstherrlichen Führungseliten auseinanderklaffen, desto mehr entwickelt sich eine neue, selbstbewusste Öffentlichkeit und sucht sich neue Wege in die Politik. Deutschland heute: zum Lachen oder zum Weinen?

„Kaum einer packt so viele Erkenntnisse in gigantische Wortstrudel wie Richling. Seine Texte sind brillant und hintergründig.“ Süddeutsche Zeitung

Mathias Richling, geboren 1953, zählt seit vielen Jahren zur ersten Garde der deutschen Kabarettszene. Neben zahlreichen Bühnenshows hat er auch eigene TV-Sendungen wie „Jetzt schlägt`s Richling“ und „Zwerch trifft Fell“ im SWR sowie „Studio Richling“ auf SWR und ARD.

Ullsteinverlag 2012, 272 Seiten, EUR 19,99 [D], 20,60 [A] / sFR 27,90
ISBN-13: 9783550080036
 
 

Buchtipp: Natalie Faßmann
 
Buchtipp: Natalie Faßmann "Beinwelljauche, Knoblauchtee & Co."
Pflanzenauszüge zum Düngen und Stärken. Rezepte • Gartenpraxis • Pflanzenporträts. Wirksame Zaubertränke für den Garten – so gelingt’s

Im Biogarten sind sie beliebt: Brennnesseljauche, Beinwellbrühe und Knoblauchtee. Doch was bringen diese selbst gemachten Kräutermixturen? Wie wirken sie und wie setzt man sie ein? Antworten liefert Gartenexpertin Natalie Faßmann in ihrem Buch »Beinwelljauche, Knoblauchtee & Co.« aus dem pala-verlag.

Fachkundig erklärt sie, wie man Pflanzenauszüge herstellt und wirksam anwendet. Von A wie Ackerschachtelhalm bis Z wie Zwiebel stellt sie geeignete Pflanzen vor und verrät in mehr als 50 Rezepten, was sich daraus Gutes brauen lässt. Praktische Tipps und kompetente Informationen rund ums Düngen und den biologischen Pflanzenschutz runden das Buch ab.

Wer aus Kochtopf und Jauchefass schöpft, braucht weder künstliche Dünger und Spritzmittel noch Kompost für die Schützlinge im Garten. Selbst gemachte Kräuterjauchen, Brühen, Tees und Kaltwasserauszüge versorgen Gemüse, Obst und Zierpflanzen mit nahrhafter Flüssigkost. Die Mischungen düngen und stärken, verderben Blattläusen den Appetit, schlagen Kohlweißlinge in die Flucht und verhindern, dass Blattpilze um sich greifen. Tischen wir unseren Pflanzen auf!

pala-verlag 2012, 160 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-312-3
 
 

Buchtipp: Jakob Steinschaden
 
Buchtipp: Jakob Steinschaden "Digitaler Frühling: Wer das Netz hat, hat die Mach
Von den Revolutionen im arabischen Raum bis zur neuen Transparenz in der Politik: Das Internet hat seine Kraft zu gesellschaftlichen Veränderungen bewiesen. Mit allen Konsequenzen, denn wer (?) offen oder verdeckt (?) das Netz für sich und seine Sache nutzen kann, der hat große Macht.

Der Medien-Experte Jakob Steinschaden wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen des Web:
? Er erläutert die Strategien von Konzernen wie Apple, Facebook und Google,
? berichtet von den Aktionen der großen Online-Bewegungen wie WikiLeaks, Anonymous und Occupy,
? beleuchtet die Identitäts- und Überwachungskriege im Netz,
? stattet der Piratenpartei einen Besuch ab und
? zeigt auf, dass Island uns auf der Suche nach einer Lösung einen Schritt voraus sein könnte.

Ueberreuter Verlag 2012, 192 Seiten, EUR 16.95
ISBN: 978-3-8000-7542-3
 
 

Buchtipp: Stefan Kraft (Hg.)
 
Buchtipp: Stefan Kraft (Hg.) "Wer besitzt das Internet?"
Die Freiheit im Netz und das Urheberrecht. Eine Streitschrift

„Raubkopierer“ gegen „Content-Mafia“ – so lauten die gegenseitigen Bezeichnungen der Parteien im tobenden Copyright-Krieg. ACTA, ein internationales Handelsabkommen gegen „Produktpiraterie“, hat diesem Konflikt neue Schwungkraft verliehen.

„Wer besitzt das Internet?“ versammelt Meinungen und Personen, die in diese Debatte involviert sind. Die einen halten das aktuelle Urheberrecht für längst überflüssig und orten in der zunehmenden Kontrolle der Behörden über das Netz eine viel größere Gefahr als im Tausch von Dateien. Andere Autoren wiederum verteidigen die Rechte der Künstler an ihren Werken (und damit auch deren Existenzgrundlage) gegenüber der Gratis-Kultur im Internet.

Die Verfasser der einzelnen Beiträge beschäftigen sich mit Beispielen der digitalen Verbreitung von Musik, Literatur und journalistischen Texten und bringen anhand dieser Erfahrungen Pro- und Contra-Argumente zur gegenwärtigen Rechtslage sowie zur Tauschmentalität der User in die Diskussion ein. Sie fragen nach, ob das massive File-Sharing tatsächlich zu hohen Einbußen für die Künstler geführt hat und wie diese in Zukunft vom Internet profitieren könnten.

Sind die Bewegung gegen ACTA und ihre Speerspitzen wie die Piraten-Partei ein Ausdruck einer neuen politischen Generation oder doch nur naive Technologiegläubige, die das Kopieren von Dateien mit Meinungsfreiheit verwechseln? Könnte gar die Diskussion um ACTA zu neuen Eigentumsverhältnissen zumindest im digitalen Raum führen? Die Antworten darauf fallen in der vorliegenden Streitschrift äußerst unterschiedlich aus – und bringen die LeserInnen dazu, selbst Position einzunehmen.

Ergänzt werden die kontroversen Beiträge um eine Dokumentation des ACTA-Entwurfs und eine kurze Geschichte des File-Sharing von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Promedia Verlag 2012, 176 Seiten, EUR 14,90
ISBN 978-3-85371-345-7
 
 



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