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Sonntag, 26. Mai 2024
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Buchtipps

 
Buchtipp: Emotionen im Politikunterricht
In der „Didaktischen Reihe“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist der Band „Emotionen im Politikunterricht“ jetzt erschien. Er versammelt 13 Beiträge, die vernachlässigte Aspekte von Emotionen und politischer Bildung aufgreifen. Ausgehend von der These, dass die in der Politikdidaktik lange Zeit favorisierte Trennung von Rationalität und Emotionalität hinfällig geworden ist und Emotionen eine relevante fachdidaktische Kategorie sind, konzentrieren sich die Aufsätze des Buches auf mehrere Fragen:

- Wie ist die politikwissenschaftliche Sicht auf Emotionen?
- Muss der Zusammenhang von Rationalität und Emotionalität in fachdidaktischen Diskursen neu justiert werden?
- Wie lassen sich Emotionen in der aktuellen Kompetenzdebatte verorten?
- Welche Rolle spielen Emotionen bei der politischen Sozialisation von Schülerinnen und Schülern?
- Mit welchen Ergebnissen können empirische Arbeiten zum Thema Emotionen aufwarten?
- Was zeichnet einen „emotionssensiblen Politikunterricht“ (Annette Petri) unter inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten aus?

Die in dem Band veröffentlichten Beiträge gehen auf die Tagung „Gefühle, Affekte, Stimmungen – Emotionen in der politischen Bildung“ zurück, die im Rahmen der traditionsreichen „Beutelsbacher Gespräche“ von 19.-21. Februar 2018 in Bad Urach stattfand. Siegfried Frech, Publikationsreferent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Honorarprofessor für die Didaktik der politischen Bildung an der Universität Tübingen, und Dagmar Richter, Professorin für Sachkundeunterricht und seine Didaktik an der Technischen Universität Braunschweig, geben das Buch heraus. Es wendet sich an alle Didaktikerinnen und Didaktiker der politischen Bildung sowie an Lehrkräfte im politischen Unterricht.

Das Buch kostet 6,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg online bestellt werden...
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Buchtipp: Mai Thi Nguyen-Kim "Komisch, alles chemisch!"
Was wir tun, was uns umgibt, was wir fühlen – alles hat mit Chemie zu tun. Daran lässt die junge Wissenschaftlerin und Journalistin Mai Thi Nguyen-Kim keinen Zweifel. Sie zerlegt vertraute Alltagsphänomene in ihre chemischen Elemente und erklärt, welche chemischen Reaktio­nen in und um uns herum insgeheim ablaufen. Das Ganze macht nicht nur schlau, sondern vor allem eins: Lust auf Chemie.

Der Tag beginnt mit der Chemie des Aufwachens, mit Stress- und Schlafhormonen, die zügig in den Griff gebracht werden wollen. Wir erfahren, wann der richtige Zeitpunkt für den ersten Kaffee ist, warum Fluoride in der Zahnpasta enthalten sein sollten und warum das Chaos, das uns im Arbeitszimmer auf dem Schreibtisch erwartet, vom Universum gewollt ist. Wir lernen Neues über die Zusammensetzung von Gorillaglas und die Funktionsweise von Handyakkus, wie sie länger halten und warum sie manchmal explodieren.

Wir verstehen plötzlich, warum nur Aluminiumsalze gegen Schweißflecken helfen, wieso Schweiß überhaupt stinkt und was man dagegen wirklich tun kann. Beim Einkauf im Supermarkt klärt Mai Thi, ob sich mit Sauerstoff angereichertes »Sport-Mineralwasser« wirklich lohnt und wie ein chemisches Grundverständnis vor allzu dreisten Marketingtricks schützen kann. Am Abend verrät sie das Geheimnis eines perfekten Schokotörtchens – und natürlich geht es zu fortgeschrittener Stunde auch darum, was auf molekularer Ebene eigentlich los ist, wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt.

Die Auktorin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ist Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Während ihrer Doktorarbeit, die sie an der Harvard University schrieb, gründete sie den YouTube-Kanal The Secret Life Of Scientists und startete damit ihre Mission, Wissenschaft wie eine „Seuche" im Land zu verbreiten. Dieses Ziel verfolgt sie inzwischen auf allen Kanälen: Als Ranga Yogeshwars Nachfolgerin moderiert sie im WDR die Wissenssendung Quarks. Für funk, das Online-Angebot von ARD und ZDF, produziert sie den YouTube-Kanal maiLab, der mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Grimme Online Award 2018. Im selben Jahr erhielt sie als erste YouTuberin den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus für ihr Talent, mit ihrer Wissensvermittlung den Nerv der Zeit zu treffen.

Droemer Verlag 2019, 256 Seiten, € 16,99 (D)
ISBN: 978-3-426-27767-6
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Buchtipp: Saša Stanišić "Herkunft"
HERKUNFT ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt.

HERKUNFT ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als mein Großvater meiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass ich beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als ich fast ertrank. Den Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnlich war, als ich über viele Grenzen nach Deutschland floh.

HERKUNFT ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. HERKUNFT ist traurig, weil Herkunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist.

In HERKUNFT sprechen die Toten und die Schlangen, und meine Großtante Zagorka macht sich in die Sowjetunion auf, um Kosmonautin zu werden.

Diese sind auch HERKUNFT: ein Flößer, ein Bremser, eine Marxismus-Professorin, die Marx vergessen hat. Ein bosnischer Polizist, der gern bestochen werden möchte. Ein Wehrmachtssoldat, der Milch mag. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Ein Yugo. Ein Tito. Ein Eichendorff. Ein Saša Stanišić.

Der Autor Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman »Wie der Soldat das Grammofon repariert« wurde in 31 Sprachen übersetzt. Mit »Vor dem Fest« gelang Stanišić erneut ein großer Wurf; der Roman war ein SPIEGEL-Bestseller und ist mit dem renommierten Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Für den Erzählungsband »Fallensteller« erhielt er den Rheingau Literatur Preis sowie den Schubart-Literaturpreis. Saša Stanišić lebt und arbeitet in Hamburg.

Verlag Luchterhand 2019, € 22,00 (D), 22,70 [A] / SFr 30,90
ISBN: 978-3-630-87473-9
 
 

 
Buchtipp: René Nyberg "Der letzte Zug nach Moskau"
Zwei Freundinnen, zwei Schicksale, eine jüdische Familiengeschichte

Deutsch von Angela Plöger

»Mutter Jüdin, aber hat die Deutsche Schule besucht.« Diese Notiz über sich fand René Nyberg eines Tages in den Unterlagen des finnischen Außenministeriums, für das er als Diplomat tätig war. Dass seine Mutter Fanny Jüdin war, hatte er selbst erst als Jugendlicher erfahren. Viel mehr wusste er lange Zeit nicht, denn es wurde in der Familie kaum darüber gesprochen. Erst Jahrzehnte später, als er Lena, die Tochter von Fannys heißgeliebter Cousine Mascha kennenlernte, die inzwischen in Israel lebte, beschloss er, der Geschichte seiner Familie nachzugehen. Er forschte in Archiven, befragte Zeitzeugen, sammelte verstreute Familiendokumente und studierte die einschlägige historische Literatur. So konnte er schließlich diese außergewöhnliche und abenteuerliche Familiengeschichte erzählen. Fanny war von ihrer jüdischen Familie verstoßen und sogar für tot erklärt worden, als sie 1937 den nichtjüdischen Finnen Bruno Nyberg heiratete. Von da an gab es über viele Jahre keinen Kontakt, obwohl alle Familienmitglieder in Helsinki lebten. Alle überlebten den Krieg, denn die Juden in Finnland blieben vor der Verfolgung verschont. Anders als in Lettland. Dort in Riga lebte Mascha mit ihrem Mann Josef und ihrer Familie. Fanny und Mascha hatten vor dem Krieg viel vergnügte Zeit miteinander verbracht. Mascha war Musikpädagogin, Josef Geiger. Die beiden bestiegen mit zwei Koffern den letzten Zug, der noch in Richtung Moskau fuhr, zwei Tage vor dem Einmarsch der Deutschen 1941. Eltern und Geschwister schlossen sich der Flucht nicht an. Sie wurden alle ermordet. Mascha und Josef jedoch überlebten den Holocaust in der Sowjetunion und kehrten gegen Kriegsende wieder nach Riga zurück. Lena wurde dort als erstes jüdisches Kind nach dem Krieg geboren. Die Familie wanderte schließlich nach Israel aus, aber Josef fühlte sich dort nicht heimisch. Den letzten Teil ihres Lebens verbrachte das Ehepaar in Berlin, als deutsche Staatsbürger. Denn Josefs Eltern waren Deutsche gewesen und er hatte nach dem Bundesentschädigungsgesetz Anspruch auf eine Rente und die deutsche Staatsangehörigkeit.

Der Auktor René Nyberg, geb. 1946, ist ein ehemaliger finnischer Diplomat. Er ist mit der Professorin Kaisa Nyberg verheiratet und hat drei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder.
Seine Laufbahn im finnischen Außenministerium begann im Jahr 1971. Während seiner fast 40-jährigen Dienstzeit hatte er verschiedene wichtige Positionen sowohl im Ministerium in Helsinki als auch auf Auslandsposten inne. Er war u.a. Botschafter von Finnland in Moskau, bevor er nach Berlin wechselte, wo er von 2004 bis 2008 ebenfalls als Botschafter tätig war. Nach seiner diplomatischen Karriere wechselte er in die finnische Wirtschaft und wurde zum Geschäftsführer des East Office of Finnish Industries berufen. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2013 inne.
Aufgrund seines umfassenden Fachwissens im politischen und wirtschaftlichen Bereich wird er heutzutage häufig als Experte und als Russland-Kenner zu verschiedenen Fachforen in Finnland und auch im Ausland eingeladen. Darüber hinaus ist er ein gern gesehener Gast in politischen Sendungen finnischer Medien.
René Nyberg stammt aus einer finnlandschwedischen Familie. Sein erstes Buch „Der letzte Zug nach Moskau“ erschien 2015 und wurde sowohl von Literaturkritikern als auch von den Leserinnen und Lesern sehr geschätzt. Im selben Jahr wurde das Werk als Finnlands „Buch des Jahres“ nominiert. Das Buch ist bisher in 5 Sprachen übersetzt worden.

dtv 2019, 240 Seiten, € 22 (D), 22,70 (A)
ISBN 978-3-423-28173-7
 
 

 
Buchtipp: Scott Bergstrom "Ohne Skrupel"
Reihe Gwendolyn Bloom

Nimm dir dein Leben zurück: Gwen hat ihren Vater aus den Händen des CIA-Handlangers Bohdan Kladivo befreit. Jetzt lebt sie in Uruguay. Unter falschem Namen, mit einem gebrochenen Vater. Und mit einem prominenten Platz auf der Liquidierungsliste der CIA. Gwen macht sich auf die Suche nach dem Einzigen, das ihr die Freiheit wiedergeben kann: das riesige Vermögen des toten Gangsterbosses Viktor Zoric. Die Fährte des Geldes führt sie über Ibiza und Barcelona bis nach Zürich und Budapest. Doch unterwegs stellt sie fest, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Freund und Feind verschwimmen – genau wie ihre eigenen Grenzen. Wie weit wird sie gehen, um ihr Ziel zu erreichen?

Der Autor Scott Bergstrom arbeitete lange Jahre als Texter und Creative Director für eine der größten und renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan, bei der er Print-, Fernseh- und Onlinekampagnen für namhafte Firmen wie Ford, Boeing, Chase sowie für das Auswärtige Amt der USA entwickelte.
Bergstroms Essays und Artikel über Architektur und urbanes Leben wurden in den USA und Europa breit publiziert. Sein Interesse gilt besonders den vernachlässigten Gegenden der beliebten Touristenmetropolen – die er in «Cruelty» düster und sehr anschaulich beschreibt.
Der Autor lebt mit Frau und Töchtern in Colorado und spricht fließend Deutsch.

rororo 2019, 512 Seiten, € 10,00 (D)
ISBN: 978-3-499-27269-1
 
 

 
Buchtipp: Anne Grießer "Nützliche Reisetipps A–Z Mallorca"
Fernweh Reiseführer

Unter den Reisezielen Europas erfreut sich Mallorca einer unerschütterlichen Beliebtheit. Eigentlich, so könnte man meinen, gibt es auf der größten Insel der Balearen nichts Neues mehr zu entdecken. Alles wäre schon hundertmal beschrieben worden. Doch Mallorca bietet immer wieder Überraschungen. Altes verschwindet, Neues entsteht, manches verändert sein Gesicht. Und es lohnt sich immer, auf Erkundungstour zu gehen.

Der neue Reiseführer „Nützliche Reisetipps A–Z Mallorca" ist ein Buch für Entdecker. Er erhebt nicht den Anspruch, vollständig zu sein. Die Autorin hat eine Auswahl getroffen, die mit vielen Tipps versehen sind. Und die einen ganz persönlichen Blick auf die Sonneninsel wirft.

Die Autorin Anne Grießer ist jahrelange Kennerin von Mallorca. Sie hat viele Jahre als Reisejournalistin und Wanderführerin auf Mallorca gearbeitet. Für diesen Reiseführer hat sie sich die Insel noch einmal ganz neu vorgenommen. Ihre Infos sind wertvoll für alle, die die Insel zum ersten Mal bereisen. Aber auch Mallorca-Fans können sich anhand der zahlreichen persönlichen Tipps auf neue Wege begeben und Mallorca noch einmal ganz neu entdecken.

Das Besondere: Der Reiseführer stellt Mallorca in alphabetischer Reihenfolge vor. Viele Querverweise erleichtern die Orientierung und führen zu den wichtigsten Themen. So findet man schnell die Informationen, die gerade gerade benötigt werden. Wer im Urlaub gerne Ausflüge unternimmt und spontane Zwischenstopps schätzt, wird für diese übersichtliche Gliederung dankbar sein.

Hayit Medien 2019, 121 Seiten, € 14,95 (D)
ISBN 978-3-87322-284-7
 
 

 
Buchtipp: Alexander Hagelüken "Lasst uns länger arbeiten!"
Lauert am Ende des Arbeitslebens die Altersarmut? Acht von zehn Deutschen fürchten, dass ihre Rente nicht reichen wird. Jeder Dritte bezeichnet es als seine größte Sorge, im Alter zu verarmen. Diese Ängste haben einen guten Grund: Alexander Hagelüken, Leitender Wirtschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung, warnt in "Lasst uns länger arbeiten" vor dem, was uns droht: sinkendes Rentenniveau, höhere Beiträge, steigende Gesundheitskosten, mangelnde Vorsorge.

Für alle unter 50 sieht es düster aus – es sei denn, das Rentensystem wird grundlegend umgestaltet.
In einer Generation wird es in Deutschland 200.000 Hundertjährige geben – das sind so viele Menschen, wie in Saarbrücken oder Rostock leben. Die Deutschen leben bald im Schnitt bis 90, starten beruflich oft erst mit 30. Aber die Politiker suggerieren uns trotzdem, wir müssten nur bis etwa 60 arbeiten.

Diese Manipulation wird dazu führen, dass alle Jüngeren unter 50 drastisch viel mehr in die Rentenkasse zahlen müssen. Das aktuelle SPD-Versprechen, das Rentenniveau bis 2040 zu garantieren, katapultiert den Beitrag von unter 19 auf 30 Prozent des Lohns – und löst eine Massenflucht aus dem Rentensystem aus.

Alexander Hagelüken schlägt eine faire Reform vor: Wahlgeschenke für Beamte und heutige Senioren kassieren, bessere Berufschancen für Frauen schaffen, Riester-Flop reparieren – und länger arbeiten: Im Schnitt bald bis 69 oder 70. Die Deutschen sind viel gesünder und leistungsfähiger als früher, sagen Ärzte und Altersforscher unisono. Eine faire Reform verhindert Altersarmut, die sonst dramatisch ansteigt.

Längeres Arbeiten kommt oft auch den Interessen normaler Arbeitnehmer entgegen: Wer im Beruf bleibt, bleibt länger gesund und geistig fit, empfindet Sinn und erhält soziale Kontakte. Ein paar Jahre in Teilzeit auszuschwingen, tut Körper und Psyche besser als das abrupte Aufhören von heute auf morgen. Länger Arbeiten passt zu einer Lebensplanung, in der man die Jahrzehnte zuvor die Arbeitszeit reduziert, um sich stärker um Kinder, ältere Angehörige oder berufliche Fortbildung zu kümmern - statt alles in die Jahre zwischen 30 und 50 zu stopfen.

Länger Arbeiten ist keine neoliberale Ausbeutung, wenn die Bedingungen stimmen:

- Wenn die Politik jene besser als heute auffängt, die nicht so lange können
- wenn Firmen anders mit Mitarbeitern umgehen
- wenn die Berufswelt gesünder und interessanter gestaltet wird

Der Auktor Alexander Hagelüken, geboren 1968, ist Leitender Wirtschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung. Zuvor war er Leiter des Geldteils der SZ, Europakorrespondent in Brüssel, Parlamentskorrespondent in Bonn und Berlin. Für seine journalistische Arbeit wurde er vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

Droemer Verlag 2019, 224 Seiten, € 16,99 (D)
ISBN: 978-3-426-27778-2
 
 

 
Buchtipp: Susanne Kronenberg "Tod am Bauhaus"
Norma Tanns achter Fall

100 Jahre Bauhaus. Vor dem Deutschen Nationaltheater in Weimar wird ein Politiker erschossen. Als der Täter ein weiteres Mal zuschlägt, beginnt für die Privatdetektivin Norma Tann eine fieberhafte Suche, denn ihr Freund Timon ist spurlos verschwunden. Geriet er in den Fokus des Serienmörders? Einzige Anhaltspunkte sind ein vergessenes Bauhaus-Möbelstück und ein Glasnegativ der renommierten Bauhaus-Fotografin Lucia Moholy. Bis sich schließlich ein ungeheurer Verdacht herauskristallisiert, der zurückführt in die Jahre der Weimarer Republik …

Die Autorin Susanne Kronenberg, geboren in Hameln und seit Jahren im Taunus heimisch, entdeckte während des Studiums der Innenarchitektur ihr Faible für das Bauhaus mit all seinen Facetten und seiner Geschichte. Den Wunsch, die Architektur mit dem Schreiben zu verbinden, verwirklichte sie zunächst als Redakteurin für eine Bauzeitschrift. Als Dozentin für Kreatives Schreiben gibt die Autorin Kurse und Workshops. Sie ist Mitglied des »Syndikats« und Mitgründerin der Wiesbadener Autorengruppe »Dostojewskis Erben«. »Tod am Bauhaus« ist der achte Fall für Kronenbergs Wiesbadener Privatdetektivin Norma Tann.

Gmeiner Verlag 2019, 288 Seiten, € 13,00 (D)
ISBN 978-3-8392-2399-4
 
 



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