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Buchtipps

Buchtipp: Irmela Erckenbrecht
 
Buchtipp: Irmela Erckenbrecht "Probier's vegan"
Leitfaden zur veganen Ernährung mit großem Praxisteil

kompetent, verlässlich, nachhaltig

Ernährungswissen, undogmatisch serviert: In ihrem Buch »Probier's vegan«, erschienen im pala-verlag, beantwortet Irmela Erckenbrecht alle wichtigen Fragen zur veganen Ernährung und Küchenpraxis. Sie punktet dabei nicht nur mit hoher fachlicher Kompetenz, sondern auch mit positivem Denken und ihrer ansteckenden Begeisterung für die vollwertige Veganküche.

Die Expertin rund ums vegane Kochen und Genießen zeigt, wie Saucen ohne Sahne, Kuchen ohne Eier und Pizzen ohne Käse garantiert gelingen. Sie erklärt auch, welche Lebensmittel empfehlenswert und gut zu kombinieren sind und wo die Knackpunkte bei der Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen liegen. Auch wer sich schon länger vegan ernährt, hält mit diesem Buch einen kompetenten Leitfaden in Händen. Von A wie Antioxidans über G wie Glyx-Diät bis Z wie Zink informiert er über alles, was man schon immer zum bewussten Essen wissen wollte.

Ebenso nützlich sind die ganz praktisch gehaltenen Hinweise darauf, wie vegane und nichtvegane Mitmenschen in der Familie, bei der Arbeit und in der Freizeit friedlich und für beide Seiten förderlich zusammenleben können, ohne die moralische Keule zu schwingen.

Über 50 Rezepte – von einfach bis raffiniert – und eine Fülle bewährter Tipps für pflanzliche Alternativen zu Fleisch, Milch, Käse, Ei und Gelatine erleichtern die Umsetzung in die Praxis. Am besten gleich mal ausprobieren!

pala-verlag 2014, 220 Seiten, EUR 16,00
ISBN: 978-3-89566-335-2
 
 

Veranstaltungen in den Freiburger Museen
Foto: Augustinermuseum Freiburg / Foto: Daniel Jäger
 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen
von 7. bis 14. Juli (28. Kalenderwoche)

Dienstag, 8. Juli, 20 Uhr
Kammermusik im Augustinermuseum
Philip Roy und Jean-Eric Soucy spielen am Dienstag, 8. Juli,
um 20 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang
Amadeus Mozart auf Violine und Viola. Das Konzert im
Augustinermuseum (Augustinerplatz) findet in Kooperation mit
dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg statt.
Die Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Mittwoch, 9. Juli, 12.30 Uhr
Kunstpause zur Welte-Orgel
Um die Welte-Orgel dreht sich eine Kurzführung mit Gerhard
Dangel am Mittwoch, 9. Juli, um 12.30 Uhr im
Augustinermuseum (Augustinerplatz). Die Teilnahme kostet
den regulären Museumseintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 10. Juli, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr im Museum für Neue Kunst
Zu einer Kurzführung über den Künstler Günter Fruhtrunk lädt
das Museum für Neue Kunst (Marienstr. 10a) am Donnerstag,
10. Juli, um 12.30 Uhr ein. Der Besuch kann in der
entspannten Atmosphäre des Museumscafés ausklingen. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Freitag, 11. Juli, 12.30 Uhr
Freiburger Stadtgeschichten
Um das Thema „Wappen“ dreht sich eine Führung im Museum
für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30) am Freitag, 11. Juli, um
12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 2 Euro, dazu kommen 3 Euro
Museumseintritt.

Freitag, 11. Juli, 15.30 Uhr
Mit Experten durch die Baustelle Gotik
Christoph Schmider aus dem Erzbischöflichen Archiv führt am Freitag,
11. Juli, um 15.30 Uhr durch die Ausstellung „Baustelle Gotik.
Das Freiburger Münster“ im Augustinermuseum (Augustinerplatz).
Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 7 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 13. Juli, 14 Uhr
Erdöldrama in Fotografien
Das Museum Natur und Mensch (Gerberau 32) lädt am Sonntag,
13. Juli, um 14 Uhr zu einer Führung in die Sonderausstellung
„Letzte Ölung Nigerdelta. Das Drama der Erdölförderung in
zeitgenössischen Fotografien“ ein. Die Teilnahme kostet 2 Euro
zuzüglich 3 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 13. Juli, 15 Uhr
Führung: Werke aus den 80ern
Eine Führung im Museum für Neue Kunst (Marienstr. 10a) widmet
sich am Sonntag, 13. Juli, um 15 Uhr der neuen Sonderausstellung
„Schönes Buntes Bild IV. Werke der 1980er Jahre aus der Sammlung“.
Die Teilnahme kostet 2 Euro, dazu kommen 5 Euro Museumseintritt.

 
 

Buchtipp: Hanns-Josef Ortheil
 
Buchtipp: Hanns-Josef Ortheil "Die Berlinreise"
Das neue Reisetagebuch des jungen Hanns-Josef Ortheil.

Anfang der sechziger Jahre hat Hanns-Josef Ortheil zusammen mit seinem Vater eine Reise in das geteilte Nachkriegsberlin unternommen. Es ist eine Reise zurück an die Orte, an denen sein Vater und seine Mutter als junges Paar während des Zweiten Weltkriegs gelebt haben. Geduldig und fasziniert hört er zu, was der Vater ihm von dem Leben damals erzählt. Instinktiv begreift er, welche Bedeutung Berlin für das Leben seiner kleinen Familie hatte und für ihn immer noch hat. Tag für Tag notierend und schreibend, sucht der gerade einmal zwölfjährige Junge sehnsüchtig nach einer Verbindung zu dieser Welt.

Im Sommer 1964 reist der damals zwölfjährige Hanns-Josef Ortheil mit seinem Vater nach Berlin. Wenige Jahre nach dem Mauerbau und ein Jahr nach Kennedys Berlin-Besuch führt der Berlin-Aufenthalt Vater und Sohn die Gegenwart des Kalten Kriegs vor Augen und wird gleichzeitig zu einer Zeitreise in die Vergangenheit des Zweiten Weltkriegs. Im Oktober 1939 waren die Eltern frisch verheiratet aus einem kleinen Westerwald-Ort in die damalige Reichshauptstadt gezogen, wo der Vater bei der Deutschen Reichsbahn als Vermessungsassessor tätig wurde und wo sie bei Luftangriffen ihr erstes Kind verloren. Tag für Tag erkunden Vater und Sohn die Spuren dieser Zeit, besuchen die frühere Familienwohnung, treffen Bekannte und Freunde und lesen die Haushaltsbücher, die die Mutter in den Kriegsjahren geführt hat. Über seine Eindrücke schreibt der Zwölfjährige ein in seiner Art unvergleichliches Reisetagebuch, in dem er auf dramatische Weise vom Nachempfinden der Vergangenheit am eigenen jungen Körper erzählt.

Verlag Luchterhand 2014, 288 Seiten, EUR 16,99 [D], 17,50 [A] / sFR 24,50
ISBN: 978-3-630-87430-2
 
 

Buchtipp: Helmut Ortner
 
Buchtipp: Helmut Ortner "Widerstand ist zwecklos – aber sinnvoll."
Notwehr-Notizen von der Heimat-Front

An Themen herrscht kein Mangel und es geht bei allem ums Ganze: »Um unser Land«, darum »Verantwortung zu übernehmen«, sich den »neuen Herausforderungen zu stellen« – so der offizielle Politikersprech. Mal bissig, mal süffisant erzählt Ortner in diesem Buch in der Tradition der politischen Kabarettisten Matthias Beltz und Dieter Hildebrandt in kleinen überschaubaren Portionen von den Tollheiten der politischen Akteure, den Dreistigkeiten der Finanzkriminellen und anderen Zumutungen des Alltags. Es ist ein Streifzug, eine Expedition durch die Gegenwart unserer Republik. Frischluftgedanken, Notwehr-Notizen, Übertreibungen, spitze Angriffe und Attacken gegen Gott und die Welt. Subjektiv und ungerecht. Ganz nach dem Motto, das einst Matthias Beltz ausgab: Widerstand ist zwecklos – aber sinnvoll! Etwas Radau kann nicht schaden.

Nomen Verlag 2014, 200 Seiten, EUR 19,90
ISBN: 978-3-939816-19-5
 
 

 Buchtipp: Stefan Schmitt
 
Buchtipp: Stefan Schmitt "Von der Digitaldemenz zum Infoveganer"
Neue Wörter hat das Land

Wer wissen will, wie sich die Welt verändert, der werfe einen Blick auf die Neuzugänge in unserem Vokabular. Es sind Begriffe, die sich aus dem Zusammenspiel von Internet, Technik und Wissenschaft entwickelt haben. Der Chickenosaurus zum Beispiel steht für den Versuch, aus dem Embryo eines Hühnchens einen Saurier zu züchten. In jeder dieser neuen Wortverbindungen steckt eine kleine Geschichte, die mehr ist als die Summe der Bestandteile.

zum Autor:
Stefan Schmitt, Jahrgang 1977, ist stellvertretender Ressortleiter Wissen bei der Wochenzeitung ›Die Zeit‹. Sein Handwerk lernte er an der Deutschen Journalistenschule in München. Nach Studium in München und Stockholm zog es ihn nach Hamburg, wo er unter anderem als Wissenschaftsredakteur für ›Spiegel Online‹ gearbeitet hat, bevor er zur ›Zeit‹ kam. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.

dtv 2014, 128 Seiten, EUR 12,90 [D], 13,30 [A] / sFR 18,90
ISBN 978-3-423-28032-7
 
 

Buchtipp: Brigitte Wilmes-Mielenhausen
 
Buchtipp: Brigitte Wilmes-Mielenhausen "Das Krippenkinder-Spielebuch"
Bedürfnisorientierte Angebote, umfassende Materialempfehlungen und viele Ideen für die pädagogische Praxis zur Beschäftigung mit den Kleinsten

Eine wahre „Schatzkiste” für die Kleinsten (und die Großen): Kleine Kinder im Alter von 0 -3 Jahren bringen von Natur aus alle Fähigkeiten mit, die es ihnen ermöglichen, ihre Umgebung zu entdecken. Sie sind „Forscher in Windeln” und als „die besten lernenden Schüler der Welt” immer unterwegs, um Materialien auszuprobieren und Räume zu erkunden. Dabei brauchen sie einfühlsame Beobachtung und BegleiterInnen, die ihre Signale und Bedürfnisse verstehen, flexibel darauf eingehen und eine sichere Bindung zu ihnen aufbauen.

Dieses Buch bietet vor allem praxisbezogene Spielideen, die sich sowohl in Krippe, Kita und Kindergarten als auch zu Hause mit wenig Vorbereitung und alltäglichen Materialien leicht umsetzen lassen. Dabei wird berücksichtigt, dass neben vorbereiteten Spielen auch der Alltag selbst ein breites Erfahrungsfeld bietet.

Viele Tipps und abwechslungsreiche Spielvorschläge aus den Bereichen Bewegung, Sinnes-Wahrnehmung, Kreativität (Malen, Formen, Werkeln), Sprachförderung, Musik, Rollen- und Umweltspielen machen das Buch zu einer „Entdeckungskiste” für den pädagogischen Alltag.

Ökotopia Verlag 2009, 128 Seiten, EUR 17,90
ISBN 978-3-86702-090-9
 
 

Buchtipp: Renegald Gruwe
 
Buchtipp: Renegald Gruwe "Deckfarbe"
Ein Künstlerroman

Berlin 1936. Gustave Garoche steckt in einer Schaffenskrise. In der Reichshauptstadt Deutschlands hofft der Künstler, sich über Wasser halten zu können. Doch das ist nicht leicht, denn im Nazi-Deutschland gilt die expressionistische Malerei als entartet. Unvermittelt unterbreitet ihm ein Galerist ein Angebot, das er nur schwer ablehnen kann. Beide machen sich das widersprüchliche Handeln der Nazis zunutze und versuchen, daraus Profit zu schlagen. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auffliegen.

Gmeiner Verlag 2014, 320 Seiten, EUR 11,99
ISBN 978-3-8392-1547-0
 
 

Buchtipp: Claudia Pinl
 
Buchtipp: Claudia Pinl "Freiwillig zu Diensten?"
23 Millionen Ehrenamtliche arbeiten in Deutschland in Kleiderkammern, in Kitas und in Schulen. Sie betreuen Kranke, sie sitzen an den Kassen von Theatern und Schwimmbädern, pflegen kommunales Grün und steuern den „Bürgerbus“. Alles unbezahlt, alles fürs Gemeinwohl.

Schön, wenn Menschen sich für andere engagieren. Es hilft auch den Helfenden, macht zufrieden, vermittelt neue Einsichten und Kontakte.

Und verschleiert den Blick. Vor lauter Begeisterung über „bürgerschaftliches Engagement“ sehen wir nicht mehr, woher die vielen Armen im Lande kommen. Wir nehmen den Zusammenhang nicht wahr zwischen kaputt gesparten Kommunen, Einschnitten im sozialen Netz, der Konzentration des Reichtums bei wenigen und den Dauer-Appellen an uns alle, bitte mit auszuhelfen.

Die Freiwilligen halten mit ihrer Gratisarbeit nicht nur den Betrieb in Pflegeheimen, Kitas und Schwimmbädern aufrecht. Sie tragen auch dazu bei, den Niedriglohn-Sektor auszudehnen und die Arbeit von Hauptamtlichen zu dequalifizieren. Sie stopfen Löcher, die politische Entscheidungen ins Sozialwesen, die Bildung und die Infrastruktur gerissen haben. Und werden von den Politikern am „Ehrenamts-Tag“ dafür belobigt. Warum noch für Arbeit bezahlen, wenn Ehrenamtliche sie umsonst oder für ein Taschengeld verrichten?

Claudia Pinl zerstört das hehre Bild des „bürgerschaftlichen Engagements“, wie es uns von Professoren, Politikern und Ehrenamts-Profis präsentiert wird. Die Autorin appelliert an die Freiwilligen, nicht länger den Ausputzer für politische Fehlentscheidungen zu machen. Und an die Politik, öffentliche Aufgaben im Sozialen, in der Bildung und im Kommunalen wieder öffentlich finanzierbar zu machen.

Nomen Verlag 2014, 144 Seiten, EUR 14,90
ISBN: 978-3-939816-18-8
 
 



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