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Mittwoch, 22. November 2017
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Buchtipps

Buchtipp: Wolf Richard Günzel
 
Buchtipp: Wolf Richard Günzel "Ein Garten für Eidechsen"
Attraktive Lebensräume für Eidechsen im Garten

Wann haben Sie zuletzt eine Eidechse in Ihrem Garten gesehen? Diese flinken Reptilien mit ihrer interessanten Lebensweise waren früher in Gärten und in der Natur weit verbreitet und könnten es auch heute sein. Vielerorts sind die Tiere jedoch selten geworden, weil ihre Lebensräume zunehmend schwinden. Wie der Garten zur Einladung für Eidechsen wird, zeigt jetzt das Buch »Ein Garten für Eidechsen« von Wolf Richard Günzel, erschienen im pala-verlag: Der Sonnenplatz auf dem Findling, das Winterquartier in der Eidechsenburg oder das Sandbeet zur Eiablage sind eidechsenfreundliche Strukturen im Garten. Dazu eine blütenreiche Vielfalt heimischer Pflanzen, und das Paradies für Eidechsen ist perfekt.

Praktische Anleitungen für Bauprojekte, Anregungen für eine naturnahe Gestaltung des Gartens und zahlreiche Pflanzenlisten helfen dabei, vor der eigenen Haustür Lebensräume (auch) für Eidechsen zu schaffen. Kompetent informiert das Buch darüber hinaus über alle hierzulande heimischen Eidechsenarten, ihre Lebensweisen, Nahrung und Jungenaufzucht. Ausführlich werden Gefahren und Ursachen, die dazu führen, dass Zauneidechsen, Mauereidechsen oder Smaragdeidechsen zunehmend in Bedrängnis geraten, erklärt.

So können diese ebenso schönen wie spannenden und nützlichen Tiere wieder zu Gästen in unseren Gärten werden.

pala-verlag 2014, 140 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-334-5
 
 

Buchtipp: G.Roloff, A.Angielczyk, B.Zoeke
 
Buchtipp: G.Roloff, A.Angielczyk, B.Zoeke "Anleitung für Simulanten"
Reiseführer ins Schummelland

Sie haben noch nie simuliert? Wirklich nicht? Vielleicht stört Sie nur der Begriff – haben Sie vielleicht schon einmal die Wahrheit „ausgeschmückt“? Ein bisschen „schön gefärbt“? Oder Unerfreuliches charmant verborgen?

Die vielfältigen Verhaltensmuster des Täuschens und Tricksens, des Herunterspielens und Aufplusterns sind bereits uralt. Auch in der Tierwelt gibt es „Simulanten“: Weichtiere und Insekten, Fische und Vögel und selbstverständlich unsere nächsten Verwandten, die Affen, verfügen über ein ganzes Arsenal von Finten, um Feinde abzuwehren oder Konkurrenten zu übertölpeln. Doch der Homo sapiens übertrifft dank seines hoch entwickelten Gehirns die tierischen Vorfahren bei Weitem, wie die Autoren – ausgehend von prominenten Fallbeispielen – auf unterhaltsame Weise darlegen.

Den speziellen Bereich des Simulierens in der ärztlichen Sprechstunde stellen die drei Autoren augenzwinkernd als „Gebrauchsanweisung“ für Simulanten vor. Und jeder, der möchte, bekommt praktische Tipps für so manches Zipperlein. Mit dieser ironischen Betrachtungsweise soll jedoch das moralische Dilemma von Medizinern und anderen Professionellen nicht übersehen werden, die von Fall zu Fall zu entscheiden haben, ob das Vortäuschen einer Störung angesichts skandalöser Arbeitsbedingungen oder schwer belastender Lebensanforderungen zuweilen nicht sogar zu rechtfertigen ist …

Die „Anleitung für Simulanten“ richtet sich an Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Schüler und Lehrer, Mediziner und Patienten, Hochstapler und Tiefstapler – und zeigt nicht zuletzt, wie sehr wir alle in eine Kultur der Täuschung verstrickt sind.

Zu den Autoren:

Prof. Dr. Gisbert Roloff studierte Pädagogik in Essen und Psychologie in Münster. Er lehrte und forschte in Münster und München in den Bereichen Hirn und Verhalten, Aggression und Gewalt, Strafvollzug und Resozialisierung. Neben fachwissenschaftlichen Publikationen konzipierte er Trainingsprogramme für erzieherische Berufe.

Dr. Andrzej Angielczyk absolvierte seine Facharztausbildung als Orthopäde und Internist in Lodz und Warschau. Als Solidarność-Aktivist flüchtete er 1982 in die Bundesrepublik Deutschland, wo er an den Universitätskliniken Köln und Essen als Facharzt tätig war. Derzeit arbeitet er als selbstständiger ärztlicher Gutachter und Mediator.

Priv. Doz. Dr. Barbara Zoeke hat in Köln und Münster Psychologie studiert. Nach Promotion und Habilitation lehrte und forschte sie in Münster, Frankfurt, Würzburg und München. Neben wissenschaftlichen Arbeiten zur Hirnentwicklung und zum Gedächtnis schreibt sie erzählende Prosa. Ihr Roman „Bewegliche Labyrinthe“ erscheint in Kürze.

Mankau Verlag 2014, 191 Seiten, EUR 9,95 (D), 10,30 (A)
ISBN 978-3-86374-153-2
 
 

Buchtipp: Niko Paech
 
Buchtipp: Niko Paech "Befreiung vom Überfluss"
Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

"Nachhaltigkeit befreit von Überfluss, sagt Volkswirtschaftler Niko Paech. Die gute Nachricht dabei: Das kann uns glücklicher machen." (TAZ, März 2012)

Nach einer anstrengenden Arbeitswoche möchte man sich auch mal etwas gönnen: das neueste Smartphone, ein iPad, einen Flachbildfernseher. Ruckzuck steckt man im Teufelskreis aus Konsumwunsch und Zeitmangel. Und nicht nur das: der stete Ruf nach »mehr« lässt Rohstoffe schwinden und treibt die Umweltzerstörung voran.

Noch ist die Welt nicht bereit, von der Droge »Wachstum« zu lassen. Aber die Diskussion über das Ende der Maßlosigkeit nimmt an Fahrt auf. Der Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech liefert dazu die passende Streitschrift, die ein »grünes« Wachstum als Mythos entlarvt. Dabei gelten »grünes« Wachstum und »nachhaltiger« Konsum als neue Königswege. Doch den feinen Unterschied – hier »gutes«, dort »schlechtes« Wachstum – hält Paech für Augenwischerei.

In seinem Gegenentwurf, der Postwachstumsökonomie, fordert er industrielle Wertschöpfungsprozesse einzuschränken und lokale Selbstversorgungsmuster zu stärken. Diese Art zu wirtschaften wäre genügsamer, aber auch stabiler und ökologisch verträglicher. Und sie würde viele Menschen entlasten, denen im Hamsterrad der materiellen Selbstverwirklichung schon ganz schwindelig wird.

oekom verlag 2012, 144 Seiten, EUR 14,95
ISBN-13: 978-3-86581-181-3
 
 

Buchtipp: Wajdi Mouawad
 
Buchtipp: Wajdi Mouawad "Anima"
Aus dem Französischen von Sonja Finck

Fesselnder Krimi, furioses Roadmovie

Ein Mann auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau. Er fand sie, auf brutale Weise ermordet, in seinem Haus in Montréal vor. Die Polizei kann zwar die Identität des Mörders rasch feststellen, ihn aber aus nicht klar fassbaren Gründen nicht verfolgen. So begibt er sich selbst auf die Suche nach dem Schuldigen und auf eine Odyssee, die ihn quer durch Nordamerika führt, von Kanada bis nach Neumexiko - und trifft vor allem auf seine eigene erschütternde Geschichte.Von seiner Odyssee erzählen Tiere: Katze, Goldfisch, Fuchs, Möwe, Bär und viele mehr. Sie sind die Zeugen des menschlichen Dramas, sie beobachten aus ihrer Perspektive ein ungeheuerliches Leben.

Ein gewaltiges Epos, ein unvergesslicher Thriller, voller Furor und Poesie - abgründig und einzigartig.

dtv 2014, 448 Seiten, EUR Euro 16,90 [D], 17,40 [A] / sFR 23,90
ISBN 978-3-423-26021-3
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Früher war mehr Strand"
Hinterhältige Reisegeschichten

Herausgegeben von Daniel Kampa

»Alles Unheil der Menschen kommt daher, dass sie nicht ruhig zu Hause bleiben können«, warnte schon Blaise Pascal. Vergeblich, zum Glück, denn sonst gäbe es keine unheilvollen Reiseerfahrungen, die man mit schönster Schadenfreude lesen kann, egal, ob es mit F. Scott Fitzgerald über den Atlantik geht, mit John Irving durch die österreichische Provinz oder mit Bernhard Schlink und Doris Dörrie in die USA. Außerdem schreibt Ingrid Noll über einen Schnappschuss zu viel, Julian Barnes über einen zu kurzen Ferienflirt, Urs Widmer über Hotelerfahrungen, Martin Suter über Ferienplanung oder Meir Shalev über zu nette Gastgeber. Für weitere erstklassige Hinterhältigkeiten bürgen W. Somerset Maugham, Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith, Leon de Winter, Elke Heidenreich und viele mehr. Wenn Reisen nur so viel Spaß machen würde wie diese Anthologie...

Diogenes Verlag 2014, 368 Seiten, EUR (D) 9.90, (A) 10.20 / sFR 14.90
ISBN 978-3-257-23643-9
 
 

Buchtipp: Dietmar Bittrich
 
Buchtipp: Dietmar Bittrich "Der Große Kotz"
1000 ganz legale Aufregertipps

«Ich will mich aber aufregen!» – Wie oft möchte man toben, wüten, schreien und wird höflich gebeten, es doch sein zu lassen. Dabei gibt es Anlässe genug. Überall finden sich Nervtöter, Vordrängler, Ausbremser, Warteschlangen-Verlängerer, Parkplatz-Klauer. Dietmar Bittrich – Experte für böse Unterhaltung – sagt: Lassen Sie es raus! Und falls es gerade keinen Anlass zum Aufregen gibt, im «Großen Kotz» finden Sie garantiert einen..

Zurm Autor: Dietmar Bittrich lebt als Autor in Hamburg. Er gewann den Hamburger Satirikerpreis und den Preis des Hamburger Senats. Im Rowohlt Taschenbuch Verlag sind von ihm u. a. «Das Weihnachtshasser-Buch», «Alle Orte, die man knicken kann» und die Anthologien «Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft» sowie «Aber erst wird gegessen» erschienen.

Rowohlt 2014, 208 Seiten, EUR (D) 9,99 / (A) 10,30 / sFR 14,90
ISBN: 978-3-499-63054-5
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 Buchtipp: Dorit David
 
Buchtipp: Dorit David "Tür an Tür"
Inka ist Einsiedlerin und kommt zu der Indischen Stabheuschrecke wie die Jungfrau zum Kind. Eines Tages steht Bojan, der Sohn ihrer Nachbarin Gitta, vor der Tür und bittet um „Insektensitting“. Bevor Inka jedoch als karitative Einrichtung für heimatlose Geschöpfe endet, tritt Gitta höchstpersönlich in ihr Leben. Eine scheinbar unkomplizierte Beziehung beginnt.

Doch die Leichtigkeit hat Tücken. Inka, in der DDR aufgewachsen, ist eine Meisterin der Tarnung und auch in Gittas Leben gibt es blinde Flecken. Zudem verbindet beide etwas, über das sie lieber schweigen: der Verlust eines geliebten Menschen. Als ihre Liebe an Tiefe gewinnt, bekommt die Beziehung einen Riss.

Eine zarte und tragikomische Liebesgeschichte gespickt mit einem tierischen Durcheinander.

Dorit David ist eine vielseitige Künstlerin – Autorin, Schauspielerin, Illustratorin – und hat zum Roman sogar einen Buchtrailer produziert und auf Youtube gepostet.

Querverlag 2014, 272 Seiten, EUR 14,90
ISBN: 978-3-89656-220-3
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 Buchtipp: Konrad & Paul
 
Buchtipp: Konrad & Paul "Raumstation Sehnsucht"
Konrad und Paul sind wieder da! Eine Hitzewelle im Mai lässt ohnehin den Testosteronpegel ansteigen und die Schwellkörper pulsieren, und gerade jetzt macht sich Paul im Auftrag seiner besorgten Mutter auf nach Frankfurt zu seiner Schwester Edeltraut, die, wie man hört, mit einem Tier von Mann verheiratet und im neunten Monat schwanger ist! Zu dritt in einer engen, schwülen Dachwohnung verliert man nach und nach die Nerven, denn wie nicht anders zu erwarten passt der grunzgeile polnische Schwager exakt in Pauls Beuteschema!

Unweigerlich trudeln die überhitzten Protagonisten in einen Sog aus Begierde und Leidenschaft, bis hin zum Crash auf der «Endstation Sehnsucht».

Daheim in Köln ist Konrad währenddessen zunehmend fasziniert vom introvertierten Charme seines rumänischen Klavierschülers Anton, dessen aufgeregte Tante die beiden bei einem peinlich arrangierten Abendessen mehr oder weniger geschickt zu verkuppeln versucht. Der weltfremde Jüngling allerdings interessiert sich mehr für seine Sammlung antiker Likörgläser, davon besitzt er sozusagen eine ganze «Glasmenagerie».

Wenn wir dann noch erfahren, was «Plötzlich im letzten Sommer» an einem Badeort in Spanien geschah, und wenn wir dazu auf dem muskulösen Oberarm von Pauls Schwager Kalkowski «Die tätowierte Rose» finden, dann dürfte so manchem dämmern, dass es sich hier fast um ein Südstaatendrama von Tennessee Williams handelt …

Rowohlt Verlag 2014, 160 Seiten, EUR 19,95
ISBN 978-3-498-03568-6
 
 



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