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Mittwoch, 14. November 2018
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Buchtipps

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Stadt Land Krimi"
Mit Romanautoren auf Spurensuche in Bayern

Vor unserer Haustür passiert allerhand. Manches könnte auch nur so passiert sein. Und für so manche Geschehnisse fehlen schlicht die (historischen) Beweise. Wer schon immer wissen wollte, wie Krimiautoren arbeiten, findet in „Stadt Land Krimi“ die Antworten. Hier trifft der Leser die beliebtesten Krimiautoren, lernt die schaurigen Tatorte in Bayern kennen und erhält tiefe Einblicke in Schaffen und Werk. SZ-Autoren haben sich unter anderem mit Anna Maria Schenkel, Jörg Maurer oder Nicola Förg auf den Weg zu den Schauplätzen ihrer Romane gemacht und dabei nicht nur viel über deren Arbeitsweise erfahren, sondern auch gelernt, dass die Realität vor Ort oft interessanter ist als alles, was sich Krimiautoren ausdenken können. Auf jedes Autorenporträt folgt das passende Lesestück, zum Beispiel aus „Tannöd“, „Schwindelfrei ist nur der Tod“ oder „Stilles Gift“. Das macht Lust auf mehr, denn nur so kann der passionierte Krimileser selbst nachvollziehen, wie sehr und in welcher Weise Wirklichkeit und Erfindungsgabe miteinander verwoben sind.

Süddeutsche Zeitung Edition 2018, 203 Seiten, EUR 12,90 (D)
ISBN 978-3-86497-433-5
 
 

Buchtipp: Francisco Cantu
 
Buchtipp: Francisco Cantu "No Man`s Land"
Vom Politikstudenten über den Grenzwächter an der amerikanisch-mexikanischen Grenze zum Aktivisten – Francisco Cantús persönliche und preisgekrönte Reportage über Grenzen und Migration

Was Francisco Cantú an der amerikanisch-mexikanischen Grenze erlebt, bringt ihn fast um den Verstand. Cantú hat Politik studiert und wollte am eigenen Leib erfahren, was an der Grenze wirklich geschieht. Als Mitglied der United States Border Patrol rettet er Verdurstende aus der Wüste, deportiert aber auch illegale Einwanderer oder erlebt, wie Familien auseinandergerissen werden. In seiner persönlichen Reportage zeigt er, was Grenzen für die Menschen wirklich bedeuten.

No Man’s Land mutet wie eine Tragödie an und bildet doch die Realität wahrheitsgetreu ab, unverzerrt, grausam und zutiefst berührend.

Der Autor Francisco Cantú, geboren 1985, war von 2008 bis 2012 Mitglied der United States Border Patrol. Für sein Buch über diese Zeit, " No Man's Land", wurde er 2017 mit dem prestigeträchtigen Whiting Award ausgezeichnet. Seine Essays und Übersetzungen erscheinen regelmäßig in "Guernica" und sind in "The Best American Essays 2016" zu finden. Er lebt in Tucson, Arizona.

Hanser Verlag 2018, 240 Seiten, EUR 22,00 (D), 22,70 A)
ISBN 978-3-446-26026-9
 
 

Buchtipp: Max Annas
 
Buchtipp: Max Annas "Finsterwalde"
Roman

Es ist eine politische Dystopie, die beängstigende Gegenwartsentwicklungen in die Zukunft denkt.

So könnte es kommen, vielleicht schon sehr bald: Die EU gibt es nicht mehr. Überall in Europa haben Nationalisten und Fremdenfeinde das Sagen. Leute ohne deutschen Pass werden aus ihren Wohnungen abgeholt, Staatsbürgerschaften aufgekündigt. Die meisten Deutschen mit fremden Wurzeln befinden sich in Übergangslagern, sie hoffen auf eine internationale Lösung, ein Abkommen mit einem Land, das sie aufnehmen wird. Doch auch die korruptesten Regimes weigern sich. Zu schlecht integrierbar, heißt es. Was sie meinen ist: zu viel aufrührerisches Potential.

In Finsterwalde, einer geräumten Provinzstadt, hat man Tausende Schwarze kaserniert. Unter ihnen Marie mit ihren beiden Kindern. Die Versorgung ist spärlich, die Grenzzäune sind streng bewacht, Strukturen müssen erst noch geschaffen werden. Die Devise heißt Überleben. Da geht das Gerücht, in Berlin seien drei schwarze Kinder zurückgeblieben, vergessen von allen. Marie beschließt, einen Weg aus dem Lager zu finden, um die drei vor dem sicheren Tod zu retten.

Parallel dazu erzählt der Roman von einem griechischen Paar, angeworben wie viele andere, um die Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu füllen. Die Ärztin Eleni bekommt eine verwaiste Praxis in Berlin zugewiesen. Theo findet Spuren der früheren Besitzerin – Marie - und macht sich gegen alle Verbote auf die Suche nach ihr.

Der Autor Max Annas hat an einem Forschungsprojekt zu südafrikanischem Jazz an der University of Fort Hare in East London, Südafrika, gearbeitet. Inzwischen wohnt er in Berlin. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht zu Popkultur, Politik und Sport. Außerdem hat er bei verschiedenen Festivals als Filmkurator gearbeitet. In einem früheren Leben war er Journalist. Für seinen ersten Roman «Die Farm» erhielt Max Annas den deutschen Krimipreis. Sein Roman "Die Mauer" stand zwei Monate auf Platz 1 der Krimi-Bestenliste der ZEIT. 2017 wurde er mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet.

Rowohlt Hundet Augen 2018, 400 Seiten, EUR 22,00 (D), 22,70 (A)
ISBN: 978-3-498-07401-2
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Bayerische Sagen und Mythen"
Von bösen Rittern, sprechenden Pferden und der schönen Maiblum

Vor unserer Haustür passiert allerhand. Manches könnte auch nur so passiert sein. Und für so manche Geschehnisse fehlen schlicht die (historischen) Beweise. Warum es rund um den Münchner Dom wohl immer so zieht? Und hat der Boarische Hiasl im Wald beim Jexhof wirklich einen Schatz versteckt? Diesen und mehr als zwanzig weiteren historischen Rätseln aus München und Oberbayern sind die Reporter der SZ in „Bayerische Sagen und Mythen“ nachgegangen. Sie haben mit Heimatforschern, Geschichtenerzählern, Stadtarchivaren und Burgkastellanen gesprochen und ebenso Erstaunliches wie Anrührendes zutage gefördert, und dabei auch den historischen Kern so mancher Geschichte aufgedeckt. Ein unterhaltsames Lesevergnügen für alle, für die Geschichte nicht nur aus Jahreszahlen und Fakten besteht, sondern die mit den überlieferten historischen Legenden vor allem etwas über die Menschen erfahren wollen, die sie erfunden, erzählt und über Generationen hinweg bewahrt haben.

Süddeutsche Zeitung Edition 2018, 208 Seiten, EUR 12,90 (D)
ISBN 978-3-86497-432-8
 
 

Buchtipp: Dr. Petra Bracht
 
Buchtipp: Dr. Petra Bracht "Intervallfasten"
Intervallfasten - gesund, alltagstauglich & ohne Jojo-Effekt

Gesunde Ernährungsweise und alltagstaugliche Diät in einem: Intermittierendes Fasten unterstützt die Gesundheit und lässt Pfunde schmelzen ganz ohne Jojo-Effekt. Sobald der Körper 16 Stunden kein Essen bekommt, schaltet er automatisch auf Fettverbrennung um. Aktuelle Ergebnisse aus der Forschung untermauern die gesundheitliche Wirkung von längeren Essenspausen und die Effektivität beim Abnehmen.

Die Ärztin Dr. Petra Bracht zeigt in Intervallfasten diese wirkungsvolle und einfache Fastenform, und wie sie hilft, dauerhaft gesund und schlank zu sein. Das Prinzip: Während ach Stunden wird zwei- bis dreimal gegessen und anschließend 16 Stunden gefastet. Dabei wird entweder das Frühstück oder das Abendessen weggelassen. Die Veränderung des Essrhythmus – hin zum Intervallfasten mit kurzen Fastenphasen im Tagesrhythmus – bewirkt, dass sowohl Hungergefühl als auch Völlegefühl verschwinden, Kraft und Klarheit Körper und Geist beflügeln, die Kilos purzeln und gleichzeitig das Immunsystem gestärkt wird.

Die in diesem Ratgeber beschriebene effiziente Dr. Petra Bracht-Methode kombiniert eine vollwertige, pflanzliche Ernährung mit einem eigens entwickelten Bewegungsprogramm von Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht. Das Buch erklärt die Methode, die Hintergründe und neuesten Ergebnisse aus der Forschung und zeigt in einem 14-Tage-Programm aus Rezepten und Übungen, wie der Einstieg in diese gesunde Ernährungsform leicht gelingt.

Die Autorin Dr. med. Petra Bracht hat sich in ihrer Arztpraxis seit über 30 Jahren auf die Bereiche Ernährung und Schmerzen spezialisiert. Zusammen mit ihrem Mann, Roland Liebscher-Bracht, hat sie mehrere erfolgreiche Bücher zu diesen Themen veröffentlicht. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in den Medien aktiv und hat einen eigenen Youtube-Kanal mit über 34.000 Abonnenten. Sie selbst praktiziert seit mehr als 30 Jahren intermittierendes Fasten.

Gräfe und Unzer Verlag 2018, 128 Seiten, EUR 14,99 (D), 15,50 (A)
ISBN 978-3-8338-6540-4
 
 

Buchtipp: Mercedes Rosende
 
Buchtipp: Mercedes Rosende "Krokodilstränen"
Kriminalroman
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Kleine Verbrecher und große Verlierer in Montevideo. Der Schauplatz: die Altstadt von Montevideo, mit düsteren Gassen und neugierigen Bewohnern. Der Coup: ein Überfall auf einen gepanzerten Geldtransporter. Die Besetzung: Germán, gescheiterter Entführer mit schwachen Nerven. Úrsula López, resolute Hobbykriminelle mit unstillbarem Hunger. El Roto, der Kaputte, berüchtigter Verbrecherboss mit zu viel Selbstvertrauen. Doktor Antinucci, zwielichtiger Anwalt mit großen Plänen. Und schließlich Leonilda Lima, erfolglose Kommissarin mit einem letzten Rest von Glauben an die Gerechtigkeit.

Unionsverlag 2018, 224 Seiten, EUR 18,00 (D), 18,50 (A) / SFr 24,00
ISBN 978-3-293-00536-5
 
 

Buchtipp: Linda Graze
 
Buchtipp: Linda Graze "Schmälzle und die Kräuter des Todes"
Ein Schwarzwald-Krimi

Im schwäbischen Örtchen Bad Wildbad besteht das größte Verbrechen darin, dass Blumenkübel in die Enz gekippt werden – bislang. Kaum tritt der neue Kommissar Justin Schmälzle seinen Dienst an – Veganer und Badener mit haitianischen Wurzeln – gesellt sich eine Leiche zu den Blumenkübeln: ein Mann, über und über bedeckt mit Küchenkräutern. Wenig später verschwindet eine Frau in Begleitung des psychisch kranken Wolfram, und dann tauchen auch noch Tütchen mit Kräutern auf, die als «Lufterfrischer» auf der Hauptstraße des beschaulichen Kurorts verkauft werden und den unmissverständlichen Namen «Black Forest High» tragen. Was ist hier los? Und wie hängt das alles miteinander zusammen? Justin Schmälzle wird es herausfinden. Aber erst nach seinem Reismilch-Macchiato.

Die Autorin Linda Graze verbrachte ihre Kindheit im Nordschwarzwald. Nach einer Ausbildung zur Dolmetscherin beschloss sie: Nicht die Texte anderer übersetzen, lieber selber schreiben! Sie wurde Werbetexterin und arbeitete für die großen Agenturen des Landes, von München über Hamburg bis Frankfurt. Sie schrieb Kampagnen für Kameras und Kosmetik, textete für Sahnebonbons, Schokoriegel und Schrauben. Inzwischen betreibt sie eine Recruiting-Agentur für die Werbebranche in Stuttgart.

rororo 2018, 336 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27321-6
 
 

Buchtipp: Karen Ellis
 
Buchtipp: Karen Ellis "Die im Dunkeln"
Thriller
aus dem Englischen von Bettina Zeller

«Ein grandioser Roman, wunderbar geschrieben, mit großartigem Figurenarsenal – Höchstspannung von Anfang bis Ende», schrieb die New York Times über Karen Ellis «Die im Dunkeln», den Auftaktband einer neuen Reihe um die FBI-Agentin Elsa Myers, Expertin für Fälle von verschwundenen Kindern und Jugendlichen.

In ihrem aktuellen Fall soll Elsa nach der 18-jährigen Ruby suchen, einem Mädchen aus behüteten Verhältnissen. Schnell wird klar, dass das Verschwinden der jungen Frau mit mehreren ungelösten Fällen in Verbindung steht. Die Suche nach ihr wird zur Jagd nach einem teuflischen Unbekannten, der vermutlich schon seit Jahren tötet. Während Elsa fieberhaft ermittelt, liegen in einer einsamen Höhle im Wald drei Mädchen, gefesselt und geknebelt, und blicken starr vor Angst auf einen metallenen Werkzeugkoffer.

Privat muss sich die Ermittlerin ganz anderen Herausforderungen stellen. Ihr Vater hat Lungenkrebs im Endstadium. Der Druck steigt von beiden Seiten – ein Mediensturm begleitet die Ermittlungen um Ruby, und gleichzeitig muss sich Elsa mit ihrer Familie auseinandersetzen. Ihre 16-jährige Nichte Mel interessiert sich zudem für die Entführungen – und gerät schließlich selbst ins Visier des Mörders …

rororo 2018, 336 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27309-4
 
 



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