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Buchtipps

Buchtipp: Michael Dibdin
 
Buchtipp: Michael Dibdin "Sterben auf Italienisch"
Aurelio Zen ermittelt in Kalabrien
Kriminalroman
Aus dem Englischen von Ellen Schlootz

Aurelio Zen, Sonderermittler der italienischen Polizei, wird nach Cosenza, Kalabrien, gerufen. Dort ist der Amerikaner Robert Newman verschwunden, und alles sieht nach einer klassischen Entführung aus. Doch wenig später findet man Newmans übel zugerichtete Leiche, und einem kleinen Jungen, der Newman zuletzt gesehen hat, wird die Zunge herausgeschnitten. Aurelio Zen kommt mit seinen Ermittlungen nicht voran, überall stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Doch anstatt einen Täter zu finden, provoziert der Kommissar mit seinen Untersuchungen nur weitere Morde.

Der Autor Michael Dibdin, geboren 1947 in Wolverhampton, studierte englische Literatur in England und Kanada. Vier Jahre lehrte er an der Universität von Perugia. Bekannt wurde er durch seine Figur Aurelio Zen, einen in Italien ermittelnden Polizeikommissar. Elf Bände dieser Krimiserie sind erschienen.

Michael Dibdin wurde mit dem CWA Gold Dagger und dem Grand prix de littérature policière ausgezeichnet. Seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und von der BBC als TV-Serie verfilmt. Er starb 2007 in Seattle.

Unionsverlag 2017, 448 Seiten, EUR 13.95 (D), 14.40 (A) / sFR 18.90
ISBN 978-3-293-20779-0
 
 

 
Hörspieltipp: Wie gut muss im Mond wohnen sein!
Hörspiel von Andreas Weiser nach Texten von Alexander von Humboldt
Mit: Guntram Brattia, Heinz Brachler und Otto Höfer
Musik und Regie: Andreas Weiser
(Produktion: HR 2004)
Länge: 74 Minuten

Alexander von Humboldts Forschungsreise nach Lateinamerika währte von 1799 bis 1804. Im Jahr 2004 lebten die beiden Deutschen Otto und Heinz seit über 20 Jahren mitten im Urwald von Amazonien am Rio Manacapuru und Rio Urubu.

”Ich wollte weder die Reise Humboldts rekonstruieren, noch die Aussteiger Otto und Heinz porträtieren und dabei in das bekannte Lamento über den Niedergang der Natur durch den technischen Fortschritt einstimmen. Noch wollte ich eine Ethno-Studie zum guten wilden Indianer erstellen. Vielmehr montierte ich die Töne und Texte zu einer meditativen musique concrète über die Wahrnehmung einer trotz aller Widrigkeiten faszinierenden Wildnis. Es ist die Perspektive von Humboldt, von Otto, von Heinz und nicht zuletzt von mir, der alle künstlerisch formt.” Andreas Weiser

Ausgezeichnet von der Akademie der Darstellenden Künste zum “Hörspiel des Monats Mai 2004”.

Sonntag, 06.08.2017, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipp: Astrid Fritz
 
Buchtipp: Astrid Fritz "Die Räuberbraut"
Historischer Roman

«Über Johannes Bückler (1778 - 1803) kursierten schon zu Lebzeiten zahlreiche Geschichten», schreibt Astrid Fritz im Nachwort ihres neuen Romans «Die Räuberbraut» über den als ‹Schinderhannes› bekannten Räuberhauptmann. «Noch während seiner Gefängniszeit erschienen vier Biographien über ihn. Nach seiner Hinrichtung wurde er bald schon in Romanen, Balladen und Bühnenstücken regelrecht verklärt – als edler Räuber, als fröhlicher Hallodri, als Freiheitskämpfer gegen die französischen Besatzer. Hinzu kam: Er starb so jung, dass bei den Zeitgenossen der Eindruck blieb, von den oftmals verhassten französischen Besatzern sei ein blühendes Leben gefällt worden. Dass er an einigen kaltblütigen Morden zumindest beteiligt war, ließ man gerne außer Acht.»

In «Die Räuberbraut» widmet sich Astrid Fritz nun fiktiv dem Leben der letzten Frau an der Seite des «Schinderhannes»: Juliana Blasius ist achtzehn und zieht mit ihrem Vater und ihren Schwestern als Musikerin durch den Hunsrück als sie eines Tages den berühmtesten Räuberhauptmann der Gegend kennenlernt. Der «Schinderhannes» umwirbt sie, liebt sie, nennt sie seine kleine Prinzessin und ist ihr sogar fast treu. Fortan streift sie mit ihm durch die Lande, bald heiraten sie. Doch kann das Glück an der Seite eines Räubers lange währen?

Wunderlich Verlag 2017, 496 Seiten, EUR 19,95 (D), 20,60 (A)
ISBN: 978-3-8052-0293-0
 
 

Buchtipp: Thomas Erle
 
Buchtipp: Thomas Erle "Wer mordet schon in Freiburg?"
11 Krimis und 125 Freizeittipps

Freiburg – das ist für die Gäste aus aller Welt Lebensgenuss und badische Gemütlichkeit. Doch wie immer lauert das Böse dort, wo man es am wenigsten vermutet: Erleben Sie hautnah, wie auf dem Alten Friedhof in Herdern seit Generationen ein geheimnisvoller Wächter sein Unwesen treibt …, wie die Jagd nach dem sagenhaften Münsterschatz tödliche Gefahren heraufbeschwört …, wie zwei Diebe am Schauinsland mit den Schrecken des Eises und der Finsternis kämpfen … und wie das denkbar Schlimmste passiert: Beim Stadtmarathon werden die besten Freunde zu tödlichen Rivalen …

Der Autor Thomas Erle verbrachte Kindheit und Jugend in Nordbaden. Nach dem Studium in Heidelberg zog es ihn auf der Suche nach Menschen und Erlebnissen rund um die Welt. Es folgten 30 Jahre Tätigkeit als Lehrer, in den letzten Jahren als Inklusionspädagoge. Parallel dazu entfaltete er ein vielfältiges künstlerisches Schaffen als Musiker und Schriftsteller. Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet er in der Regio. In seiner Freizeit erkundet er mit Vorliebe den Schwarzwald. Seit Ende der 90er Jahre verfasste er zahlreiche Kurzgeschichten, von denen die erste 2000 veröffentlicht wurde. 2008 erschien zum ersten Mal ein Kurzkrimi. 2010 gehörte er zu den Preisträgern beim Freiburger Krimipreis, 2011 folgte die Nominierung zum Agatha-Christie-Krimipreis. ‚Teufelskanzel‘, der erste Roman um den sympathischen Weinhändler Lothar Kaltenbach, erschien 2013 und wurde auf Anhieb ein Erfolg.

Gmeiner Verlag 2016, 278 Seiten, EUR 9,99 (D)
ISBN 978-3-8392-1966-9
 
 

Buchtipp: Bruce Fife
 
Buchtipp: Bruce Fife "Mein Keto-Kochbuch"
Die Ernährung nach dem Keto-Prinzip ist inzwischen in aller Munde, denn sie hält dauerhaft schlank und gesund durch Verwendung vollwertiger, natürlicher Lebensmittel und gesunder Fette. Sie hat sich zudem bestens bewährt bei Beschwerden und Erkrankungen wie Diabetes, Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Bluthochdruck, Schilddrüsenunterfunktion und vielen anderen.

In seinem „ultimativen ketogenen Kochbuch“ versammelt der Pionier der Keto-Ernährung nun erstmals seine persönlichen Lieblingsrezepte: Gemüse-Gerichte, Salate, Dressings, Eierspeisen, delikate Saucen für Fleisch und Gemüse, außerdem Rezepte für Wraps, Suppen, Eintöpfe, Fleisch-, Huhn- und Fischgerichte – eine fantastische, schier unerschöpfliche Auswahl für jeden Tag und Anlass.

Alle 450 Gerichte sind einfach und schnell zuzubereiten. Bruce Fife verarbeitet in seiner Keto-Küche nur frische, vollwertige Zutaten, die in jedem Supermarkt leicht erhältlich sind. Alle Rezepte kommen ohne künstliche Süßstoffe, Geschmacksverstärker, Gluten, Getreideprodukte oder fragwürdige Zusatzstoffe aus. Die Gerichte sind so konzipiert, dass sie pro Portion maximal 15 Gramm Kohlenhydrate enthalten; also erübrigt sich jegliche weitere mühselige Rechnerei. Das Kochbuch ist die ideale Keto-Rezeptsammlung – für die gesunde Ernährung, zum Abnehmen und Genießen. Sie brauchen kein anderes Kochbuch mehr zur Hand zu nehmen!

VAK Verlag 2017, 416 Seiten, EUR 22,80 (D), 23,50 (A)
ISBN 978-3-86731-194-6
 
 

Buchtipp: Lisa Gardner
 
Buchtipp: Lisa Gardner "Die Überlebende"
Thriller
Aus dem Englischen von Michael Windgassen

In Amerika ist Lisa Gardner längst ein Superstar: Jeder ihrer Romane schaffte es in die Top Ten der Bestsellerliste. Gardners Thriller rund um die Bostoner FBI-Ermittlerin Detective D.D. Warren begeistern durch Spannung, Tempo und nicht zuletzt durch komplexe, fein gezeichnete Figuren ein Millionenpublikum. Nun erscheint mit «Die Überlebende» der sechste Band der Reihe. In ihrem neuen Fall führen D.D. Warren alle Spuren zu einer Frau, die einst selbst Opfer war:

«Wenn du in einer dunklen Holzkiste aufwachst, sagst du dir, unmöglich, das kann nicht sein. Natürlich stemmst du dich von unten gegen den Deckel. Klar, was sonst? Du schlägst mit den Fäusten an die Wände, trommelst mit den Hacken gegen das Fußende. Du stößt dir den Kopf, immer und immer wieder, obwohl es weh tut. Und du schreist. Du schreist und schreist und schreist. Rotz läuft dir aus der Nase. Tränen schießen dir in die Augen. Bis du dich an den eigenen Schreien verschluckst. Dann hörst du ganz seltsame, traurige, erbärmliche Geräusche, ahnst, was es mit der Kiste auf sich hat, dass du darin eingeschlossen bist, und dir wird plötzlich klar: Du bist es, die diese Geräusche macht.»

Flora Dane ist eine Überlebende. 472 Tage lang lernte sie, wie viel ein Mensch ertragen kann, nachdem sie als College-Studentin gekidnappt worden war. Wie durch ein Wunder überlebte Flora und entkam ihrem Peiniger. Sieben Jahre ist das nun her, doch vergessen kann sie nicht. Und dann ist wieder eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf wird Detective D.D. Warren an den Tatort eines grausigen Verbrechens gerufen: Ein Mann – verbrannt. Eine junge Frau – nackt und gefesselt. Flora Dane.

Rowohlt Verlag 2017, 544 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-29093-0

 
 

Buchtipp: I.Erckenbrecht und P.Reichenbach
 
Buchtipp: I.Erckenbrecht und P.Reichenbach "Farbstark mit sevengardens"
Das Färbergarten-Netzwerk für eine bessere Welt

Mit Pflanzenfarben für eine bessere Welt: Kornblumenblau, Spinatgrün und Malvenrot: Pflanzen aus Natur und Garten schenken leuchtende Farben und sind ein Quell der Inspiration. In ihrem Buch »Farbstark mit sevengardens«, erschienen im pala-verlag, laden Irmela Erckenbrecht und Peter Reichenbach dazu ein, die Welt der Pflanzenfarben zu entdecken und Teil einer globalen Bewegung zu werden.

Das von dem Essener Künstler Peter Reichenbach gegründete und von der UNESCO zertifizierte Bildungsprojekt sevengardens ist in wenigen Jahren zu einem weltweiten Netzwerk mit unzähligen Akteurinnen und Akteuren herangewachsen. Mitmachen können Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, mit und ohne Vorwissen – Neugierde genügt.

Ein Beet mit Färberpflanzen anlegen, naturreine Farben herstellen und damit schöpferisch tätig sein: Mit den erprobten Rezepten und Praxistipps in diesem Buch gelingt es leicht, Färberpflanzen selbst zu ziehen oder in der Natur zu sammeln und daraus Aquarell- und Ölfarben, Tusche, Malkreiden oder Wachsmalstifte herzustellen, Make-up anzurühren oder Textilien fantasievoll zu gestalten. Was alle dabei in der Praxis erleben, ist »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, das wichtige Bildungsziel der UNESCO, in seiner schönsten Form! Pro verkauftes Buch gehen 2 Euro Spende an atavus e. V., den Trägerverein von sevengardens.

pala-verlag 2017, 176 Seiten, EUR 24,90
ISBN: 978-3-89566-370-3
 
 

Buchtipp: Stefan Ferdinand Etgeton
 
Buchtipp: Stefan Ferdinand Etgeton "Das Glück meines Bruders"
Roman

In einem beschwingten, fein ausgehörten Ton erzählt dieser Roman, angesiedelt in Belgien und Holland, Südhessen und Bochum, die paradoxe und komisch-berührende Geschichte zweier Brüder, von denen der gesündere am Ende eher der Verlorene ist, während der beschädigte sein Glück findet.

Botho und Arno van Dijk machen einen letzten Abstecher ins belgische Doel, wo ihre Großeltern lebten und sie viele Feriensommer und Weihnachtsfeste ihrer Kindheit und Jugend verbracht haben. Sie möchten das vor dem Abriß stehende Haus noch einmal erleben und Botho hofft außerdem, seine Jugendliebe Lenie wiederzusehen. Begleitet werden sie von Arnos zukünftiger Frau Anja. Der anfangs fröhliche Ausflug ruft bei den Brüdern alte Verletzungen wach und es wird so viel Verdrängtes aufgewirbelt, dass das Leben der Brüder und ihre Beziehung zueinander ins Wanken geraten. Melancholisch und unterhaltsam, furios und liebevoll – der schmissige neue Roman von Stefan Etgeton.

Stefan Ferdinand Etgeton lebt in Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Köln, Warschau, Utrecht und Berlin. 2013 erhielt er den Evangelischen Literaturpreis, beim MDR-Literaturwettbewerb; 2014 gewann er den Jury- und den Publikumspreis und bei der Wuppertaler Literatur Biennale; 2016 erhielt er den Hauptpreis. 2015 erschien sein erster Roman „rucksack-kometen“ bei C.H.Beck.

Verlag C.H. Beck 2017, 240 Seiten, EUR 19,95 [D], 20,60 [A]
ISBN 978-3-406-71181-7
 
 



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