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Buchtipps

Buchtipp: Gerald Orthen
 
Buchtipp: Gerald Orthen "Trümmerschatten"
Kriminalroman

In den Wirren der Nachkriegszeit wird in einem Dorf an der Sieg ein Lehrer brutal ermordet. Dessen kirchenkritische, liberale Haltung erregte in dem katholisch geprägten Ort großes Missfallen. Musste er deshalb sterben? Der ehrgeizige Kommissar-Anwärter Eugen Kranzel aus Bonn übernimmt den Fall. Zwischen Wiederaufbau und Neubeginn stößt er auf dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit. Als die Ermittlungen von oberster Stelle torpediert werden, erkennt Kranzel, dass nicht nur seine Karriere auf dem Spiel steht …

Der Autor Gerald Orthen wurde 1969 in Remagen bei Bonn geboren und lebt seit 2008 mit seiner Familie in Berlin. Dort arbeitet der Jurist als Personalleiter für einen Krankenversicherungsverband. Nach früheren Fachveröffentlichungen hat er vor einigen Jahren seine Schreibleidenschaft in einem spannend unterhaltenden Metier entdeckt. Gerald Orthen gehört einer Autorengruppe in Berlin-Tegel an und legt nach verschiedenen Kurzgeschichten nun mit „Trümmerschatten“ seinen ersten zeitgeschichtlichen Kriminalroman vor.

Gmeiner Verlag 2020, 320 Seiten, € 13,00 (D)
ISBN 978-3-8392-2767-1
 
 

Buchtipp: Paul Saladino, MD
 
Buchtipp: Paul Saladino, MD "FLEISCH FOR LIFE!"
Warum Vegan krank macht und Fleisch uns heilt

Wir leben länger als je zuvor, aber wir leben nicht besser – Millionen von Menschen leiden an Krankheiten wie Diabetes, Depressionen, Gelenkschmerzen, Herz- und Autoimmunkrankheiten. Millionen weitere haben versucht und versagt, Gewicht zu verlieren und den Gewichtsverlust auch zu halten. Wem das bekannt vorkommt, der ist nicht allein. Der Mediziner Paul Saladino enthüllt in seinem neuen und provokanten Buch anhand von wissenschaftlichen Studien, was unsere Vorfahren längst wussten: Die beste Ernährung, ist die, an die wir seit Jahren am wenigsten denken: Fleisch!

Gelenkschmerzen, mangelnde Konzentration, Erschöpfung – diese und andere Beschwerden weisen Menschen auf, die sich, modernen Ernährungstrends folgend, vegetarisch, vegan oder nach anderen Diäten ernähren. Die Ursache, laut Paul Saladino: Aktuelle Ernährungskonzepte stützen sich auf Pflanzennahrung. Diese aber, so weist Saladino mit wissenschaftlicher Präzision und vielen Studien nach, ist in Wahrheit die Ursache ihrer Beschwerden. Warum? „Pflanzen“, so Saladino, „haben im Laufe der Evolution chemische Keulen entwickelt, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Der Mensch ist einer davon und reagiert zunehmend empfindlich.“ Pflanzen sind demnach alles andere als Superfoods. Die Lösung: Die Rückkehr zur Ernährung für die wir gemacht sind: Fleisch!

Bei einer Ernährung auf Fleischbasis geht es nicht darum, sich ein Steak nach dem anderen aus zweifelhafter Tierhaltung auf den Grill zu packen. Erst „Nose to Tail“, also das Essen von allen Teilen eines Tieres ist gesund. So haben sich Naturvölker schon immer ernährt. Paul Saladino beweist schlüssig und spannend wie ein Krimi, warum eine vegane oder vegetarische Ernährung schadet und Fleisch gut für uns ist und wie man mit einer fleischbasierten Ernährung Zivilisationskrankheiten in den Griff bekommt, diese sogar heilt und körperliche Fitness gewinnt. FLEISCH FOR LIFE! ist ein fundiertes Buch für alle, die auf ihre Ernährung achten und ihre Gesundheit und Fitness fördern, aber wissenschaftlich fundiert informiert werden wollen. Dabei klammert Paul Saladino auch unbequeme Themen wie etwa Massentierhaltung, erhöhte CO2-Werte aufgrund von Tierhaltung oder die Frage nach hohen Cholesterinwerten und von der Pharmaindustrie beworbenen Cholesterinsenkern nicht aus.

„Dieses Buch wird einigen gegen den Strich gehen. Es wird viele Kritiker geben, und ich freue mich darauf, ihre Fragen zu beantworten. Letztlich müssen sich die Informationen in diesem Buch an der Verbesserung der persönlichen Gesundheit messen lassen, wenn wir uns einer carnivoren Ernährung aus allen Teilen des Tieres zuwenden“, so Paul Saladino im Vorwort zu diesem Buch.

Millemari Verlag 2020, 408 Seiten, € 29,95 (D)
ISBN: 978-3-96706-029-4
 
 

Neu erschienen: Freiburgs Gespenster
 
Neu erschienen: Freiburgs Gespenster
Spuk und Geister in der Stadt von 1800 bis heute

Spuk und Geistererscheinungen: So etwas gibt es doch gar nicht! Oder etwa doch? Anlässlich des Stadtjubiläums haben Uwe Schellinger und Michael Nahm vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. eine spannende Publikation vorgelegt. Die Neuerscheinung versammelt Quellen und Texte die belegen, wie in der Stadt Freiburg von 1800 bis heute diese Phänomene überliefert und wie über sie berichtet und diskutiert wurde.

Über Spukfälle und Geistererscheinungen wurde seit Jahrhunderten immer wieder in unterschiedlichsten Zusammenhängen berichtet. Seit 1950 bis in die Gegenwart werden sie durch das in Freiburg ansässige Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (IGPP) deutschland- und europaweit wissenschaftlich untersucht. Als „Fundamentaltabu“ innerhalb der menschlichen Wirklichkeitswahrnehmung bilden solche Geschehnisse ein außergewöhnliches Forschungsthema. Allerdings waren bislang die Anzahl und die jeweilige Charakteristik der Spukvorkommnisse und Geistererscheinungen, die sich unmittelbar in der Stadt Freiburg ereignet haben, nur wenig bekannt. Die neue Publikation möchte diese Wissenslücke füllen.

Die beiden Autoren haben für ihre aktuelle Publikation in der lokalen Sagenliteratur, in stadtgeschichtlichen Quellen sowie in Quellen aus der Geschichte des Okkultismus und der Parapsychologie recherchiert.

Uwe Schellinger/Michael Nahm:
Freiburgs Gespenster: Spuk und Geister in der Stadt von 1800 bis heute.
Ein Quellen- und Textbuch, Freiburg;
Eigenverlag, 2020. 158 Seiten, zahlreiche Abbildungen, mit mehreren Kurzbeiträgen anderer Autor_Innen.
Erhältlich zum Preis von 10,- Euro im Infocontainer des Stadtjubiläums
 
 

Buchtipp: Elvira Werkman
 
Buchtipp: Elvira Werkman "Vögel und die Liebe"
Aus dem Niederländischen
übersetzt von Stephanie Wloch

Wie Vögel lieben: Liebe, Treue, Partnerschaft: Große Gefühle sind nicht nur den Menschen vorbehalten, das zeigt Elvira Werkman in ihrem Buch »Vögel und die Liebe«, erschienen im pala-verlag. Von feuriger Liebe, lebenslanger Treue und Trauer nach dem Tod des Partners ist darin ebenso zu lesen wie von kurzen Affären, Fernbeziehungen, Dreiecksverbindungen und Sex mit der Ex. Auch wenn sich letztlich doch alles um den Fortbestand der Arten und die Fortpflanzung dreht, gibt es doch mehr Partnerschaftsmodelle als gedacht.

Wer wählt wen aus? Welche Arten beherrschen die Kunst der Verführung besonders gut? Und wie oft gehen Vogelfrau oder Vogelmann mit den Nachbarn fremd? So vielfältig wie die Vogelwelt, ist auch ihr Liebesleben, entdeckte Elvira Werkman, als sie nach Antworten auf diese und andere Fragen suchte und mit Dutzenden von Vogelkennern sprach. Die Autorin hat ebenso wie die Ornithologen heterosexuelle und gleichgeschlechtliche Paare beobachtet und dabei festgestellt, dass jeder Vogel eine eigene Persönlichkeit hat und bei der Wahl des Partners, dem Zusammenleben und der Betreuung des Nachwuchses ganz individuelle Entscheidungen trifft.

Ein überraschendes Buch über das verborgene Gefühlsleben der gefiederten Mitgeschöpfe – und über das Glück, Vögel zu beobachten und sie besser zu verstehen.

pala-verlag 2020, 128 Seiten, € 16,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-409-0
 
 

Buchtipp: Helmut Luft:
 
Buchtipp: Helmut Luft: "Der Mann über 60"
Luft stellt die reiferen Jahre des Mannes unter einem ganzheitlichen Ansatz dar. Das umfasst sowohl die biologisch-körperlichen wie auch den psychisch-geistigen Aspekte des männlichen Seins. Das Wesen des Mannes wird aus der Entwicklung seiner Organsysteme und den Stufen der psychischen Entwicklung mitsamt den unbewussten Phantasien und Handlungsweisen abgeleitet. Dabei wird eine Korrektur seines phallokratischen Selbstverständnisses durch den Feminismus als notwendig angesehen. - Ein in die Tiefe gehender Ratgeber: ohne Tabus und mit der notwendigen Direktheit und mit unterstützender Empathie und wissenschaftlicher Erfahrung geschrieben.

Das dritte Lebensalter von 60 bis 80 ist Höhepunkt und Zeit der Reife, aber auch des Wandels. Probleme der Berufsaufgabe, der Spannungen zwischen den Generationen, der Schatten der Zeitgeschichte und des unterschiedlichen Alterns von Partnern werden auch in ihren unbewussten Aspekten beschrieben. Im Hinblick auf die im Laufe dieser 20 Jahre zu erwartenden bedrohlichen Altersveränderungen des Körpers wird die Notwendigkeit rechtzeitiger Vorsorge betont.

Im vierten Lebensalter ab 80 Jahren geht es um den Umgang mit den bereits eingetretenen oder unmittelbar drohenden Verlusten, Leiden und Gebrechen. Luft beschreibt den Sinn von Fehlleistungen, Träumen, Märchen und die weitgehend unbekannt gebliebenen Hilfen, die sie für gutes Älterwerden bieten. An Beispielen von Dichtern und Künstlern wird nachgewiesen, wie die Kreativität sich oft erst im Alter besonders entfaltet.

Zum dringlichen Thema Demenz vertritt Luft die Ansicht, dass diese nicht nur als (bisher behandlungsresistente) Krankheit, sondern auch als eine natürliche Lebensphase gesehen werden kann, und das Vergessen stimmungsausgleichende Wirkung haben kann. Die letzten Kapitel handeln von der Vorbereitung auf das Sterben und die Ideen, die Philosophie, Religion und moderne Psychoanalyse dazu beitragen.

Brandes & Apsel Verlag 2020, 216 Seiten, € 22,90 (D)
ISBN 9783955582784
 
 

Buchtipp: Gabriele Hennicke
 
Buchtipp: Gabriele Hennicke "Echte Schwarzwälder"
Geschichten vom Königstiger bis zur Gartengräfin

Die Journalistin Gabriele Hennicke hat einen Spürsinn für Menschen mit außergewöhnlichen Biografien. In ihrem neuen Buch „Echte Schwarzwälder“ erzählt sie in 25 spannenden, reich bebilderten Reportagen von Frauen und Männern, die ihre Leidenschaft zum Beruf machen, ihre Träume verwirklichen und die besonderen Lebensbedingungen im Schwarzwald kreativ nutzen.

Da gibt es den Holzbildhauer, der Masken für jahrhundertealte und neu gegründete Fastnachtszünfte entwickelt und herstellt. Atomkraftgegner, die es von der Bürgerbewegung zum Ökostromanbieter schafften. Einen Betriebswirt, der Misohersteller wird. Eine Agrarbiologin, die ein Tee-Unternehmen aufbaut. Die junge Bäuerin, für die der Erhalt einer Nutztierrasse wichtiger ist als eine hohe Milchleistung. Der Ranger, der sein Leben der Wutachschlucht verschreibt. Eine Chemietechnikerin, die ihren Garten zum Geschäftsfeld macht. Den Schäfer, der seinen Beruf nur aus Idealismus und seiner Freude an der Natur und den Tieren ausübt. Ein junges Paar, dem auf seiner Weltreise klar wird, »dass wir unsere Kultur eingetauscht haben gegen eine globalisierte, wenig individuelle Lebensform, bei der alles immer effektiver, schneller, höher, weiter sein muss«. Mit einfachsten Mitteln hingegen wird ein Hirtenjunge zum Olympiasieger und ein junger Mann auf der Suche nach seiner Bestimmung zum Käsekuchenkönig.

Die Autorin Gabriele Hennicke ist freie Journalistin. Sie lebt in Münstertal und arbeitet in der Fauststadt Staufen. Ebenfalls im Rombach Verlag erschienen: »Jenseits von Bollenhut und Kuckucksuhr. Tüftler, Pioniere und Originale aus dem Schwarzwald«.

Rombach Verlag 2020, 168 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5193-0
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Buchtipp: Jörg Schöning
 
Buchtipp: Jörg Schöning "Die Tote aus der Playboy Bar"
Ein Freiburg-Krimi

Juni 1970: Ganz Freiburg ist auf den Beinen, um die Festwoche zum 850. Stadtjubiläum zu feiern. Auch im mondänen Nachtclub „Playboy“ in der Moltkestraße geht es hoch her. Honoratioren und Halbwelt, Politiker und Playgirls, Krämerseelen und Künstlernaturen - rund um den legendären Pool im Untergeschoss des Clubs von Gina Wildkatze sind sie Teil eines schillernden Kapitels in der Geschichte der Breisgau-Metropole.

Und mittendrin: Jean-Marie Hämmerle! Auf wundersame Weise hat es den Hobby-Detektiv aus der Corona-geplagten Gegenwart in Freiburgs jüngere Vergangenheit katapultiert. Hier erwartet ihn die Traumfrau seines Lebens – und ein Mordfall, der ihm fast das Herz bricht. Während die Zukunft der Stadt wieder einmal auf dem Spiel steht …

Sternwald Verlag 2020, 148 Seiten, € 10,80 (D)
ISBN 978 3 9822201 09
 
 

 
Buchpräsentation Paul Mason
Die Zukunft gestalten durch eine radikale Verteidigung des Humanismus? Friedrich Engels zum 200. Geburtstag
Freitag, 27. November 2020, 18 Uhr, ONLINE

Am 28. November jährt sich der Geburtstag von Friedrich Engels zum 200. Mal. Als engster Mitarbeiter und wichtigster Mäzen von Karl Marx analysierte auch er den Zusammenhang ökonomischer, technologischer und sozialer Entwicklungen und leitete daraus Perspektiven für die Zukunft ab. Wir nehmen seinen Geburtstag zum Anlass, um auf die aktuellen Perspektiven unserer Zukunftsgestaltung zu schauen. In einem Gespräch zwischen Paul Mason und Martin Endreß werden die Forderungen und Möglichkeiten einer radikalen Verteidigung des Humanismus ausgelotet: Wie sähe eine solche Zukunft aus? Welche Chancen für die Verbesserung menschlicher Gesellschaften gibt es?

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an karl-marx-haus@fes.de. Die Zugangsdaten gehen allen Angemeldeten per E-Mail kurz vor der Veranstaltung zu.
 
 



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