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Buchtipps

Buchtipp: Lone Theils
 
Buchtipp: Lone Theils "Die Mädchen von der Englandfähre"

Ein Fall für Journalistin Nora Sand
Kriminalroman

Lone Theils war jahrelang London-Korrespondentin für die angesehene dänische Tageszeitung «Politiken» sowie fürs Fernsehen. Mit «Die Mädchen von der Englandfähre» legt sie nun ihr Krimi-Debüt vor. Der Auftakt der Reihe um Nora Sand kletterte in Dänemark auf Platz 1 der Bestsellerliste, begeisterte die Presse und erscheint mittlerweile in 16 Ländern.

Worum geht es? Zwei dänische Mädchen, Lulu und Lisbeth, verschwinden 1985 spurlos auf der Überfahrt nach England. Jahrzehnte später fällt Journalistin Nora Sand, die in London für eine dänische Zeitung arbeitet, ein Foto der beiden in die Hände: Aufgenommen in der Zeit danach. Ihre Recherchen führen Nora nach Dänemark – und zu dem englischen Frauenmörder Bill Hix. Er sitzt seit Jahren im Gefängnis. In Absprache mit Scotland Yard darf Nora ihn im Gefängnis besuchen. Kurz darauf gelingt Hix eine spektakuläre Flucht, und Nora muss um ihr Leben fürchten …

Der Kriminalroman beruht auf einem wahren Fall über den Lone Theils verrät: «Ich stieß auf die Geschichte eines amerikanischen Serienmörders, der in Kalifornien in der Todeszelle sitzt. Er war ein Stalker, der seine Opfer fotografierte, bevor er sie umbrachte. Als er verhaftet und wegen vierfachen Mordes angeklagt wurde, fand die Polizei ungefähr zweihundert Fotos. Nicht identifizierte Mädchen und Jungen. Mögliche Opfer. Ich las davon, weil ein Foto von zwei etwa fünfzehnjährigen Mädchen am Kopenhagener Hauptbahnhof aufgenommen wurde. Ich erfuhr davon, als die amerikanische Polizei mit ihren dänischen Kollegen Kontakt aufnahm, um herauszufinden, ob die Mädchen noch am Leben waren. Diese Geschichte hat meine Fantasie angeregt.»

Neben ihrer journalistischen Tätigkeit zwischen Dänemark und England teilt die Autorin mit ihrer Protagonistin auch die Leidenschaft fürs Kickboxen. Sie lebt in Kopenhagen und spricht Dänisch, Englisch und Deutsch.

rororo 2017, 432 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27253-0
 
 

Buchtipp: Michael Wolffsohn
 
Buchtipp: Michael Wolffsohn "Deutschjüdische Glückskinder"
Eine Weltgeschichte meiner Familie

Drei Generationen einer weit verzweigten jüdischen, heute jüdisch-christlichen Familie: Michael Wolffsohns Weltgeschichte führt vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Er schildert seine Kindheit im „katholischen“ Bamberg, erklärt, weshalb Großvater Karl Wolffsohn ― Gründer und Betreiber der berühmten Lichtburg Kinos ― sozialistische Lehrer mit dem Gartenschlauch bespritzte, wie Ignatz Bubis „moralische Instanz“ wurde und warum deutschjüdische Zeitzeugen des Holocaust „Glückskinder“ sein können. Auch stellt er grundsätzliche Fragen, wie die nach der Zukunft des Judentums und beleuchtet die Vergangenheit mit kritischem Blick.

Michael Wolffsohn, geboren 1947 in Tel Aviv, war von 1981 bis 2012 Professor für Neuere Geschichte an der Bundeswehruniversität München. Er veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien und hat über dreißig Bücher vorgelegt. Bei dtv erschienen zuletzt "Zum Weltfrieden. Ein politischer Entwurf" (2015) und "Zivilcourage" (2016). 2017 kürt ihn der Deutsche Hochschulverband zum »Hochschullehrer des Jahres«. Am 17. Mai 2017 feierte er seinen siebzigsten Geburtstag.

dtv 2017, 430 Seiten, EUR 26,-- (D), 26,70 (A)
ISBN 978-3-423-28126-3
 
 

Buchtipp: Antje Windgassen
 
Buchtipp: Antje Windgassen "Die Zeppelin-Verschwörung"
Historischer Kriminalroman

Narr vom Bodensee: Nach seiner Karriere in der Armee widmet sich Graf Ferdinand von Zeppelin seinem Traum vom Fliegen. Er plant, ein Luftschiff zu konstruieren, das sich manövrieren lässt. Während er dafür von vielen nur belächelt wird, zeigt sich Kaiser Wilhelm II. interessiert. Zeppelin legt ihm die Konstruktionspläne vor und erhofft sich, den Kaiser als Geldgeber zu gewinnen. Doch dessen Prüf-Kommission findet Unstimmigkeiten in den Berechnungen. Der Graf ist sicher: Jemand muss die Pläne sabotiert haben. Aber wer?

Die Autorin Antje Windgassen ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Nach einem 14-jährigen Abstecher ins Nordrheinwestfälische lebt und arbeitet die Historikerin heute mit ihrer Tochter in einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein. Seit 1986 schreibt sie vorrangig als freie Autorin und Fachjournalistin für Magazin- und Zeitschriftenverlage. Schwerpunktthemen ihrer bisher publizierten Bücher sind jedoch historische Frauenfiguren wie Alexandra David-Néel, Kasturbai Gandhi oder die Ehefrauen von Stalin, Mussolini oder Mao Tse-tung. Als echtes »Nordlicht« liebt Windgassen das Meer und dann und wann auch eine »steife Brise«. Ein scharfer Ostwind, so behauptet sie, ist wie geschaffen dafür, einem die nötige Standfestigkeit um die Ohren zu pfeifen.

Gmeiner Verlag 2017, 246 Seiten, EUR 15,00 (D)
ISBN 978-3-8392-2019-1
 
 

Buchvorstellung: Jürgen Dendorfer (Hg.)
 
Buchvorstellung: Jürgen Dendorfer (Hg.)
"Erinnerungsorte des Mittelalters am Oberrhein"

Die Abteilung Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Freiburg, der Rombach Verlag und das Studium Generale laden herzlich zur Buchvorstellung ein:

Donnerstag, 1. Juni, 18 Uhr, Peterhofkeller, Niemensstraße 10, Freiburg

Am Oberrhein gibt es bedeutende historische Bezugspunkte einer Erinnerungskultur an das Mittelalter: die Hohkönigsburg, das Straßburger Münster, die Verehrung der heiligen Ottilie oder die Adelsfamilien der Habsburger und Zähringer. Die in dem Band "Erinnerungsorte des Mittelalters am Oberrhein" versammelten Beiträge versuchen diese überregionalen Erinnerungsorte zu erfassen, die hinter die nationalen Geschichtserzählungen der frühen Neuzeit bzw. des 19. und 20. Jahrhunderts zurückgreifen.

Jürgen Dendorfer (Hg.):
"Erinnerungsorte des Mittelalters am Oberrhein"
Schlaglichter regionaler Geschichte Band 4
Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat (Dr. Sven von Ungern-Sternberg) und der Abteilung Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Freiburg
196 Seiten, EUR 24,– (D)
ISBN 978-3-7930-5153-4

Das Buch ist ab 2. Juni im Handel.
 
 

Karlsruhe: Ludwig Haas - ein deutscher Jude und Kämpfer für die Demokratie
Buchcover / Foto: www.droste-verlag.de
 
Karlsruhe: Ludwig Haas - ein deutscher Jude und Kämpfer für die Demokratie
Buchvorstellung und Podiumsdiskussion am 30. Mai im Neuen Ständehaus

Der badische Politiker und Karlsruher Rechtsanwalt Ludwig Haas (1875 bis 1930) zählt zu den überzeugten Liberalen und aufrechten Demokraten, die den Weimarer Staat gegen seine Feinde von rechts und links entschieden verteidigten. Er war Gründungsmitglied der Deutschen Demokratischen Partei und engagierte sich als Innenminister des Freistaats Baden für republikanische Werte und demokratische Rechte. Einen umfassenden Einblick in sein Leben gibt das jetzt bei der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (KG Parl) erschienene Buch "Ludwig Haas - ein deutscher Jude und Kämpfer für die Demokratie" von Ewald Grothe, Aubrey Pomerance und Andreas Schulz.

Vorgestellt wird es am Dienstag, 30. Mai, um 18 Uhr im Neuen Ständehaus - mit einer Einführung durch Aubrey Pomerance, Leiter des Archivs des Jüdischen Museums Berlin, und einer Podiumsdiskussion zum Thema "Jüdisches Leben in Karlsruhe: Die Familie Haas". Es diskutieren: Dr. Ernst Otto Bräunche, Leiter des Stadtarchivs Karlsruhe; Prof. Dr. Andreas Schulz, Leiter der Forschungsstelle der KG Parl (Berlin) und Dr. Susanne Wein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste (Magdeburg). Es moderiert Prof. Dr. Ewald Grothe, Leiter des Archivs des Liberalismus (Gummersbach).

Ein Grußwort für die Familie Haas spricht Dr. Anna Laking aus Auckland. Die Begrüßung übernehmen Erster Bürgermeister Wolfram Jäger und Prof. Dr. Jürgen Morlok, Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion sind eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Reinhold-Maier-Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, dem Jüdischen Museum Berlin und der Stadt Karlsruhe.
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Buchtipp: Roland Weis
 
Buchtipp: Roland Weis "Zeitreise zu Fuß durch den Hochschwarzwald"
Wissen erwandern – Neues entdecken auf bekannten Wegen

Hier sind zehn der schönsten Wanderrouten im Hochschwarzwald versammelt. Bei den Touren mit jeweils zehn Stationen geht es nicht nur um landschaftliche Schönheit und gastronomische Ziele, sondern das Buch ist ein Streifzug durch die Geschichte des Hochschwarzwaldes, wie ihn bisher noch kein Wanderführer geboten hat. Die Spanne reicht von den ältesten Plätzen der Kelten über die Ruinen der Adligen und die Kriege der Fürsten und Könige bis hin zu den Anfängen von Industrie und Fremdenverkehr und endet schließlich in der Nazizeit und Nachkriegszeit.

Rombach Verlag 2017, 176 Seiten, EUR 14,90 (D)
ISBN 978-3-7930-5139-8
 
 

Buchtipp: Mario Mensch und Anna Olschwesky
 
Buchtipp: Mario Mensch und Anna Olschwesky "Planet der Hühner"
Über die Nutzung des Huhns durch den Menschen

Eigentlich will man ja heutzutage lieber nicht so genau wissen, wo das Brustfilet oder das Frühstücksei herkommt. Vor lauter Skandalen und Schreckensbildern schmeckt einem sonst das Essen nicht mehr!
Fest steht nach wie vor, Hühnerfleisch und Eier sind ein fester Bestandteil unseres Speiseplans … und wir produzieren sogar immer mehr und in immer größerem Maßstab. Es gibt auf der Welt mittlerweile dreimal so viele Hühner wie Menschen!

Aber was ist das für ein Wesen namens Gallus gallus domesticus, das anstandslos jeden Tag ein Ei legt? Wie und wo lebt dieses riesige Volk von Fleisch- und Eierlieferanten? Wo wird es „produziert“? Ist die konventionelle Haltung Quälerei? Und wenn es bio ist, schaut dann alles anders aus? Es lohnt sich, einmal genauer hinzusehen. Neben dem Blick auf das grundsätzliche Verhältnis von Tier und Produk tionsstrukturen liefert das Buch Hintergrundwissen über aktuelle Entwicklungen auf dem „Planet der Hühner“.

Brandes & Apsel Verlag 2017, 112 Seiten, EUR 14,90 (D)
ISBN 9783955581893
 
 

Buchtipp: Oliver Harris
 
Buchtipp: Oliver Harris "LONDON STALKER"
Thriller
aus dem Englischen von Gunnar Kwisinski

Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Securitymann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint.

Auch in seinem dritten Fall deckt Nick Belsey auf seine gewohnt kaltschnäuzige und draufgängerische Art die Abgründe hinter Londons blitzblanker Fassade auf. Ein packender, raffinierter Thriller mit einem charmanten Ermittler, der unter seinen Fans Kultstatus erlangt hat.

Der Autor Oliver Harris, geboren 1978, hat am University College of London Englische Literatur studiert und über Psychoanalyse und griechische Mythologie promoviert, an der University of East Anglia studierte er Creative Writing. Sein Debüt "London Killing" erschien 2012 bei Blessing, 2014 folgte "London Underground". Beide Titel standen monatelang auf der KrimiZEIT-Bestenliste. Oliver Harris lebt in London.

Verlag Blessing 2017, 368 Seiten, EUR 19,99 [D], 20,60 [A] / sFR 26,90
ISBN 978-3-89667-560-6
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