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Buchtipps

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Essen gegen Entzündungen"
Wissenschaftliche Grundlagen und die besten Rezepte für gesunde Gelenke
Die Buchreihe der Apotheken Umschau, Band 7

Millionen Deutsche leiden an Gelenkerkrankungen. Die gute Nachricht ist, man kann Entzündungen und Gelenkschmerzen auf natürliche Weise entgegentreten. Deutschlands größte Gesundheitsredaktion hat aktuelles und fundiertes Wissen rund um Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und den neuesten Stand der Wissenschaft in diesem umfassenden Ratgeber zusammengestellt. Vor allem in puncto Ernährung können Betroffene viel bewirken. Denn bewusstes Essen kann nicht nur helfen, Entzündungen und Schmerzen positiv zu beeinflussen. Ganz nebenbei purzeln durch die richtige und ausgewogene Ernährung auf oft die Pfunde. Das schont die Gelenke fördert die Beweglichkeit. Mit einem ausführlichen Wissensteil und über 70 Rezepten, die lecker, alltagstauglich und leicht nachzukochen sind.

Wort & Bild Verlag 2021, 224 Seiten, € 19,99 (D)
ISBN 978-3927216655
 
 

Buchtipp: Dominique Manotti
 
Buchtipp: Dominique Manotti "Marseille.73"
Krimi
Aus dem Französischen von Iris Konopik

Elf Jahre nach der Unabhängigkeit Algeriens schwelt es an der Côte d’Azur. Bei Teilen der Marseiller Polizei gehört Rassismus zum guten Ton. Der Mord an einem französischen Busfahrer wirkt wie ein Signal zur Eskalation, Scharfmacher schüren die Pogromstimmung, ein Junge wird auf offener Straße niedergemäht. Man ermittelt halbherzig und schlampig – bis Commissaire Daquin auf den Plan tritt. Doch er ist kein Marseiller …

Rassismus bei der Polizei?
Wir erleben Commissaire Daquin aus Paris beim zweiten großen Fall seiner Laufbahn, bereits jetzt ein unbestechlicher Bulle mit Reibfläche und ausgeprägtem Sinn für Unrechtsverhältnisse. Die blühen in Marseille, zumal die verschiedenen Instanzen der Polizei einen Kleinkrieg um die Deutungshoheit über Recht und Gesetz führen. Von der Polizeizentrale L’Évêché bis zu den Richtern ist die Marseiller Exekutive durchsetzt mit Meistern der Mauschelei. Und in der Gesellschaft, die ihnen vorschwebt, ist für bestimmte Leute kein Platz vorgesehen. Wie weit werden sie gehen, wenn die Lage eskaliert?

1973 erschütterte eine rassistische Mordserie ganz Frankreich mit Marseille als Epizentrum von Fremdenhass, Klüngel und rassistischem Terrorismus: Das ist der historische Kern, um den Dominique Manotti ihren rasanten Roman arrangiert hat. Seine Aktualität in diesen Tagen ist beklemmend.

Die Autorin Dominique Manotti ist Historikerin mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit. Die emeritierte Dozentin war viele Jahre als Gewerkschafterin in der CFDT aktiv und leitete ihre Pariser Sektion. Frustriert von der politischen Perspektivlosigkeit der Mitterrand-Ära begann sie mit fünfzig, Noir-Romane zu schreiben. Inspiriert durch jahrelanges Engagement in sozialen Kämpfen, durch politische Leidenschaft und präzise Kenntnis der Wirtschaftsgeschichte fand Manotti unmittelbar zu ihrem eigenen auffälligen Stil: scharf recherchierte Fakten, schlaglichtartig verknappt, erzählt mit der coolen Eleganz des Noir. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise (u.a. den Duncan Lawrie International Dagger, den Deutschen Krimipreis, den Prix Mystère de la Critique, die Trophée 813 und den Grand Prix du Roman Noir) und lebt in Paris.

Argument Verlag 2020, 400 Seiten, € 23,00 (D)
ISBN 978-3-86754-247-0
 
 

Buchtipp: Winfried Veit
 
Buchtipp: Winfried Veit "Graff oder Allahs Zorn im Garten Europas"
Der Straßburger Kommissar Graff erhält den Auftrag, den islamistischen Terrorismus zu bekämpfen. Seine Recherchen führen ihn weit zurück in die Vergangenheit und eröffnen ihm aktuelle und historische Zusammenhänge, die so geheimnisvoll wie komplex und bestürzend sind. Der Politologe und Nahost-Experte Winfried Veit entwirft in seinem Debütroman "Graff oder Allahs Zorn im Garten Europas" ein fesselndes, unterhaltsames und informatives Panorama der Glaubenssuche zwischen Orient und Okzident vom Mittelalter bis heute.

Als offener Geist sucht Kommissar Graff zunächst nach Hintergrundinformationen und taucht tief in die faszinierende Welt der orientalischen Minderheiten ein. Noch ahnt er nicht, dass er damit auf den Spuren dreier berühmter historischer Gestalten wandelt, die ebenfalls vom Elsass aus, dem „Garten Europas“, in militärischer Mission in den Orient zogen. Auch sie führte ihre geistige Offenheit zu Erkenntnissen und Erlebnissen, die sie nie für möglich gehalten hätten.

Klar strukturiert umrahmt der Roman von der Gegenwart aus die Lebens- und Gedankenwelten des Kreuzritters Friedrich von Hausens in Diensten von Barbarossa, des Lazarus von Schwendi im Kampf gegen die Türken und des Generals Kléber unter Napoleon und verknüpft souverän die Fäden von moderner Geopolitik bis zu den mittelalterlichen Religionskriegen, und von den großen Religionen bis zu den religiösen Minderheiten und deren Überlebenskampf und Wahrheitssuche im Nahen Osten.

Der Autor Winfried Veit ist Politikwissenschaftler, Dozent und Publizist. Als langjähriger Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung war er viele Jahre in der internationalen Zusammenarbeit tätig und lebte lange Zeit in Afrika und im Nahen Osten. Er verfasste zahlreiche Publikationen zu internationalen Fragen, darunter aktuell Europas Kern. Eine Strategie für die EU von morgen (2020). Sein erster Roman "Graff oder Allahs Zorn im Garten Europas" (2021) überzeugt als packender und informativer Bildungsroman.

Altan Verlag 2021, 465 Seiten, € 18,50 (D)
ISBN 978-3930472048
 
 

Buchtipp: Barbara Simonsohn
 
Buchtipp: Barbara Simonsohn "Zistrose. Kompakt-Ratgeber"
Blumenkraft für Gesundheit und Schönheit.

Eine traditionelle Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum lässt die Wissenschaft aufhorchen! Schon in der Antike wurde die Zistrose als wertvolles Hausmittel geschätzt und zur Wundheilung sowie gegen Grippe und Erkältungen eingesetzt. Jetzt wird ihr neue Aufmerksamkeit zuteil, und zwar wegen ihres hohen Anteils an Polyphenolen.

So belegen aktuelle Studien mit Cistus incanus L. Pandalis, dass der Genuss von Zistrosen-Tee die Menge an Antikörpern (IgA = Immunglobulin-A), die eine Barriere gegen Keime und Krankheitserreger bilden, signifikant ansteigen lässt, und Zistrosen-Extrakt Virusinfektionen und Tumorwachstum wirkungsvoll hemmen kann. Zudem entgiftet die Zistrose den Körper, schützt das Herz vor Infarkt und die Haut vor Alterungsprozessen.

Daneben gilt die unauffällige Blume als wertvolles Schönheitsmittel, das zur Haut- und Säuglingspflege eingesetzt wird.

- Wissenswertes: Geschichte, Inhaltsstoffe und Heilwirkungen der Zistrose
- Hausapotheke: Bewährte Anwendungen für Beschwerden von A bis Z
- Junge und schöne Haut: Rezepte für die Schönheit

Verlag mankau 2021, 126 Seiten, € 9,99 (D)
ISBN-978-3-86374-611-7
 
 

Buchtipp: Bernd Ingmar Gutberlet
 
Buchtipp: Bernd Ingmar Gutberlet "Heimsuchung"
Seuchen und Pandemien: Vom Schrecken zum Fortschritt

Wie die Menschheit aus jeder Krise gestärkt hervorging: Bei aller Heimsuchung und allem Schrecken ist die Geschichte der Seuchen eine Erfolgs- und Fortschrittsgeschichte, und das nicht nur medizinisch. Während bis vor rund hundert Jahren Infektionskrankheiten die Todesursache Nummer eins waren, wurden sie – nicht zuletzt durch die in Pandemien gesammelten Erfahrungen – in den westlichen Industrieländern seither zurückgedrängt. Damit stieg die Lebenserwartung der Menschen in beträchtlichem Maße.

Darüber hinaus schrieben viele Seuchen und Pandemien große Geschichte – im Guten wie im Schlechten. Während sich die Masern als unsichtbare Unterstützer bei der Eroberung der Neuen Welt einen unrühmlichen Namen machten, wurden gegen die Pocken zum ersten Mal Impfungen eingesetzt. Der Cholera ist es zu verdanken, dass im 19. Jahrhundert große Fortschritte bei städtischen Hygienekonzepten und der Kanalisation gemacht wurden; die Tuberkulose richtete den Blick auf die Schattenseiten der Industrialisierung – und damit auch auf zu ergreifende Gegenmaßnahmen. Bei der Spanischen Grippe 1918 hingegen versagten die meisten Staaten beim Schutz der Menschen weitgehend.

Viele Einzelaspekte aus der Seuchengeschichte kommen uns heute nur allzu bekannt vor: von Verschwörungstheorien und rabiaten Schutzmaßnahmen über Lockdown und Impfgegner bis hin zum mutigen und aufopferungsvollen Einsatz für Kranke und andere Leidtragende und der Fähigkeit, als Gesellschaft zusammenzustehen und der Herausforderung zu trotzen.

Bei allem damit verbundenen Leid profitieren wir auch in der Corona-Pandemie von den Lehren aus der Seuchengeschichte. Das Buch ermöglicht durch die Rückschau auf vergangene, überstandene Pandemien einen Blick auf die Gegenwart, der nicht nur erhellend, abwechslungsreich und unterhaltsam, sondern auch bestärkend ist.

Europa Verlag 2021, 368 Seiten, € 24,00 (D), 24,70 (A)
ISBN 978-3-95890-426-2
 
 

Buchtipp: John Grisham
 
Buchtipp: John Grisham "Das Talent"
Roman
Aus dem Amerikanischen von Imke Walsh-Araya

Das 17jährige Basketballtalent Samuel Sooleyman stammt aus dem Südsudan, einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land. Eines Tages erhält er die Chance seines Lebens: Mit einem nationalen Jugendteam darf er in die USA reisen und an einem Showturnier teilnehmen. Talentscouts werden auf ihn aufmerksam, doch dann erhält er schreckliche Nachrichten von daheim. Sein Dorf wurde überfallen, seine Familie ist auf der Flucht. Nur wenn er den Erfolg in Amerika erzwingt, kann er sie retten.

Heyne Verlag 2021, 400 Seiten, € 22,00 (D) 22,70 (A) / SFr 30,90
978-3-453-27375-7
 
 

Buchtipp: Volker Dützer
 
Buchtipp: Volker Dützer "Die Ungerächten"
Roman

Frankfurt am Main, 1947. In den Trümmern der Stadt fahndet die junge Hannah Bloch, eine Überlebende der Aktion T4, im Auftrag der Amerikaner nach Kriegsverbrechern. Ihre Aufgabe führt sie nach England, wo sie dem Mörder ihres Geliebten auf die Spur kommt. Sie verfolgt ihn quer durch Europa. Auf ihrem Weg lernt sie den ehemaligen KZ-Häftling Pawel kennen, der nur einen Gedanken kennt: Rache. In ihm findet sie einen Gleichgesinnten, doch Pawel hütet ein dunkles Geheimnis. Sein Hass droht nicht nur ihn zu vergiften, sondern auch Hannah …

Gmeiner Verlag 2021, 506 Seiten, € 16,00 (D)
ISBN 978-3-8392-0019-3
 
 

Buchtipp: W. Geiger & H. Melber (Hrsg.)
 
Buchtipp: W. Geiger & H. Melber (Hrsg.) "Kritik des deutschen Kolonialismus"
Postkoloniale Sicht auf Erinnerung und Geschichtsvermittlung

Das Buch liefert Informationen, Analysen und Impulse, die in anschaulicher und fundierter Weise Kenntnisse und Anregungen vermitteln, die zur intensiveren Beschäftigung mit dem deutschen Kolonialismus motivieren und befähigen. Der Band bietet Anregungen und Handreichungen zur Sensibilisierung für eine angemessenere Befassung mit dem Kolonialismus und seinen Folgen im Denken und Handeln für den Schulunterricht und der Darstellung im öffentlichen Raum. Beitragende sind neben Wolfgang Geiger und Henning Melber: Albert Gouaffo, Israel Kaunatjike, Yann LeGal, Dörte Lerp, Susann Lewerenz, Mnyaka Sururu Mboro, Hermann Mückler, Frank Schweppenstette, Richard Tsogang Fossi und Dotsé Yigbe.

Zu den Verbrechen der Kolonialmächte und zu der Frage, ob die Verantwortung für den Völkermord verjährt, äußert sich Henning Melber im Podcast WORTWECHSEL, Beitrag vom 18.06.2021, auf deutschlandfunkkultur.de:

Der deutsch-namibische Politologe Henning Melber wertet das Abkommen als Beleidigung, die vorgesehene Zahlung sei in ihrer Höhe eine »Peinlichkeit«. Historisches Unrecht lasse sich nie in Geld aufwiegen, kein einziges Menschenleben. Aber das Zeichen für Reue, Sühne und Entschuldigung müsse materielle Konsequenzen haben. Er könne keine Summe festlegen, sagt Melber. Aber die nun im Abkommen zugesagten 1,1 Milliarden Euro in 30 Jahren seien genau das, was Deutschland in den letzten 30 Jahren an Entwicklungshilfe nach Namibia überwiesen habe. In Relation zu milliardenschweren Infrastrukturprojekten wie dem Berliner Flughafen sei das zu wenig. Bundesaußenminister Maas habe sie eine finanzielle »Geste« genannt. In Verbindung mit dem Eingeständnis des Völkermords sei aber genau das eine Beleidigung, so der Wissenschaftler vom Nordic Africa Institute in Uppsala. [...]

Henning Melber betont: »Wir reden über koloniale Vergangenheit. In Namibia ist dies nicht Geschichte. In Namibia ist der Kolonialismus Gegenwart. Er zeigt sich täglich, wenn die Menschen an eingezäunten Farmen in weißem Besitz vorbeikommen.« [...]

Und wie steht es um den Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus? Die »koloniale Amnesie« sei in der deutschen Gesellschaft immer noch präsent, sagt der deutsch-namibische Politologe Melber. »Wir sind weiter geprägt vom kolonialen Blick.«

Verlag Brandes & Apsel 2021, 196 Seiten, € 29,90 (D)
ISBN 9783955583071
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