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Buchtipps

 
Buchtipp: Jürgen Lodemann "Fessenheim"
Novelle

Ein aufwühlendes Szenario um den maroden Atomkraftmeiler Fessenheim als politische Wortmeldung eines streibaren Autors.

Brisanter denn je: Fessenheim, das umstrittene, das unsichere Atomkraftwerk im Elsass, am Oberrhein. Ein aufwühlendes Plädoyer. Il accuse: ein Stück littérature engagée des Freiburger Journalisten, Schriftstellers und Geografen Jürgen Lodemann. Seine Antwort auf Fukushima. »Novelle« kommt von »Neuigkeit«: die ungeheure Neuigkeit dieser aufwühlenden und spannend aktuellen Novelle ist, dass sie am Beispiel Fessenheim demonstriert, mit welch raffiniertem Selbstbetrug auch Europa reale tödliche Gefahren ignoriert, verdrängt.

Es geht um den verfallenden Doppelmeiler Fessenheim am Rhein, um Frankreichs ältesten Atombrüter im Dreiländereck, knapp 25 Kilometer südwestlich von Freiburg, das seit 1971 im Windschatten dieses Skandals liegt.

Es geht um einen vorgestellt explodierenden Brüter, es geht darum, wie mühsam gerade Männer zu einem Augenblick der Wahrheit zu bringen sind, es geht sehr konkret um eine Nacht mit einer Geologin und darum, wie die schöne alte Stadt Freiburg sich trotz allem noch retten könnte.
Und es geht um Leute, die zwar die heikle Geologie von Hochrhein und Oberrhein kennen und auch die Gefahr, die vom maroden Meiler ausgeht, die aber kleinmachend-gescheit von Ohnmacht reden und statt Aufruhr lieber Aufstieg, lieber politische Karriere machen. »Fessenheim« und die »Endlager«-Gaukelei werden zur akuten »Doku-Fiktion«, zum politischen Alarm, zu einem Weckruf an alle …

Verlag Klöpfer % Meyer 2013, 148 Seiten, EUR (D) 18,–, (A) 18,50
ISBN 978-3-86351-057-2

Lesungen aus "Fessenheim"

Jürgen Lodemann liest aus seiner Novelle "Fessenheim"
22. März 2013 20:00 Uhr, Spitalkirche Breisach, Marienau, 79206 Breisach am Rhein

Jürgen Lodemann liest aus "Fessenheim"
23. März 2013 20:00 Uhr, Weingut Andreas Dilger, Urachstr. 3, 79102 Freiburg

Jürgen Lodemann liest aus "Fessenheim"
15. April 2013 20:00 Uhr, Freiburger Kulturkneipe "Litfass"

Jürgen Lodemann liest aus "Fessenheim"
12. Mai 2013 11:00 Uhr, Theater Kumedi, Römerstraße 2, 79359 Riegel am Kaiserstuhl

Jürgen Lodemann liest aus "Fessenheim"
6. Juni 2013 20:00 Uhr, Buchhandlung Beidek, Werderstraße 23, 79379 Müllheim / Baden

Des Fortschritts nachhaltiger Skandal: Atomkraft. Am Beispiel Fessenheim
10. Juni 2013 19:30 Uhr, Aula der Fachhochschule Konstanz
 
 

 
Buchtipp: Petra Busch "Zeig mir den Tod"
Kriminalroman

Der Schauspieler Günther Assmann steht vor dem großen Durchbruch. Und dafür hat er viel getan: intrigiert, gelogen, betrogen. Als kurz vor der entscheidenden Premiere seine Kinder Marius und Rebecca verschwinden, zerbricht die schöne Welt von Schein und Sein. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt: Der Entführer will kein Geld, sondern stellt Rätselaufgaben. Die Lösung soll Assmann auf der Bühne darbieten, sonst sterben die Kinder. Viel Zeit bleibt nicht: Rebecca benötigt dringend Medikamente. Um sie zu retten, muss Kommissar Ehrlinspiel den Fall so schnell wie möglich lösen ...

»So einfühlsam und genau wie Petra Busch erzählt im Augenblick keine andere deutsche Autorin von ­Verbrechen und Mord.« WDR

Knaur Verlag, 432 Seiten, EUR 9,99
ISBN: 978-3-426-51124-4
 
 

 
Buchtipp: Christian Oehlschläger "Waldvogel"
Jagdkrimi

In einem Wohnmobil im Wald wird die Leiche einer jungen Prostituierten gefunden. Die Tatumstände weisen auf einen Triebtäter hin, was den Straßenstrich in der Region in helle Aufregung versetzt. Robert Mendelski, Maike Schnur sowie das Spusi-Team der Polizeiinspektion Celle rücken sofort aus. Doch es soll nicht bei einer Leiche bleiben, und aus dem Triebtäter droht ein Serienmörder zu werden ...

emons Verlag 2013, 304 Seiten, EUR 10,90 [D], 11,20 [A]
ISBN 978-3-95451-097-9
 
 

 
Buchtipp: Jérôme Ferrari "Predigt auf den Untergang Roms"
Originaltitel: Le sermon sur la chute de Rome
Aus dem Französischen von Christian Ruzicska

Ein korsisches Dorf. Das Leben, vom Alltag bestimmte Monotonie. Sommer, Hitze, Jagd auf Wild, wiederkehrend Tag um Tag. Und dann: ein Ereignis, eine Erschütterung. Folgenreich. Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings. Zur allgemeinen Verwunderung haben zwei Söhne des Dorfes ihr vielversprechendes Philosophiestudium auf dem Kontinent vorzeitig beendet und übernehmen die Dorfkneipe. Um ganz im Sinne der Leibnizschen Lehre in ihrem Dorf die „beste aller möglichen Welten“ zu errichten. Aber: es richtet sich die Hölle selbst am Tresen ein. Und es wird eine korsische Dorfkneipe zur Weltenbühne des menschlichen Dramas.

Mit prächtiger Sprache erzählt, dicht und bildkräftig, ein Wunder an Ausgewogenheit von Wucht, Weite, Tiefe und
Leichtigkeit.

Secession Verlag für Literatur 2013, 208 Seiten, EUR (D) 19.95, (A) 20.60 / sFR 27.90
ISBN 978-3-905951-20-2 / ISBN 978-3-905951-58-5 (eBook)

Lesereise: 8. April bis 12. April:
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Buchtipp: Carl Cederström und Peter Fleming "Dead Man Working"
Die schöne neue Welt der toten Arbeit. Aus dem Englischen von Norbert Hofmann

Der Kapitalismus wird immer seltsamer. Während das »Zeitalter der Arbeit« zu Ende geht, wird die Arbeit immer präsenter – wir leben in einer »Arbeitsgesellschaft«, der sich niemand entziehen kann. Der Arbeiter heute fühlt sich leer und tot. Dieses Buch erzählt die Geschichte des toten Menschen, von den erniedrigenden »Teambildungsübungen« und den peinlichen Begegnungen mit dem hippen Boss, der vorgibt, den Kapitalismus zu hassen, und seine Untergebenen auffordert, »authentisch« zu sein.

In dieser Gesellschaft wird Arbeit als lebendiger Tod erfahren. Und doch ist der »Dead Man Working« gezwungen, ein nettes Lächeln aufzusetzen, Begeisterung vorzutäuschen und zwischendurch einen faden Witz zu machen. Wenn die Unternehmen das Leben bis in unsere Träume hinein kolonisiert haben, dann wird die Frage nach dem Entkommen umso drängender.

Edition Tiamat 2013, 144 Seiten, EUR 13,00
ISBN: 978-3-89320-172-3
 
 

 
Buchtipp: Anja Förster und Peter Kreuz "Hört auf zu arbeiten!"
Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt

Ich arbeite, also bin ich? - Ein Plädoyer für einen neuen Umgang mit unserer Arbeit.
Hegel sah die berufliche Tätigkeit des Menschen als wesentlichen Aspekt seiner Identität und Freiheit, während Adam Smith den Beruf als einen modernen Tauschhandel sah: Der Mensch verkauft seine Arbeitskraft an das beste Angebot. Dieser Arbeitsbegriff prägt unser Verhältnis zur Arbeit bis heute, und deswegen glauben wir im tiefsten Inneren noch immer an das Versprechen der Fabrik: Wenn ich funktioniere, effizienter und erfolgreicher werde, dann werde ich durch Sicherheit belohnt. Aber kein Arbeitsplatz ist heute mehr sicher. Und was uns darüber zudem verloren ging, ist die Überzeugung, das Richtige zu tun – die Liebe zu unserer Arbeit.

»Hört auf zu arbeiten!« fordern Anja Förster und Peter Kreuz und meinen damit nicht, dass wir uns alle ab sofort in die Hängematte legen sollen, sondern dass wir uns unsere Arbeit zurückerobern als Teil unserer Identität. Erst wenn wir wieder lieben, was wir tun, und aus Überzeugung arbeiten, erst wenn wir nicht mehr auf Kosten anderer Erfolg haben, werden wir das tun, was wirklich zählt.

Verlag Pantheon 2013, 240 Seiten, EUR 14,99 [D]. 15,50 [A] / sFR 21,90
ISBN: 978-3-570-55189-9
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Buchtipp: Volker Klüpfel und Michael Kobr "Herzblut"
Kommisar Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. „Alpträume von zu viel Schweinsbraten“, tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ...
Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

Droemer Verlag 2013, 400 Seiten, EUR 19,99 (eBook 17,99)
ISBN: 978-3-426-19937-4
 
 

 
Buchtipp: Dr. med. Eben Alexander "Blick in die Ewigkeit"
Die faszinierende und wahre Nahtoderfahrung, erlebt und wissenschaftlich analysiert von einem Neurochirurgen. Ein Meilenstein in der Erforschung des größten Geheimnisses der Menschheit. Ein Buch, das Trost spenden und die Angst vor dem Tod nehmen kann.

„Die verblüffendste Nahtoderfahrung, von der je berichtet wurde. Der Beginn einer neuen Ära in der Erforschung des größten Mysteriums der Menschheit.“ Dr. Raymond A. Moody, Bestsellerautor und Begründer der Nahtodforschung
„Eben Alexanders Erfahrung kann die Art und Weise verändern, wie wir über uns und unsere Rolle im Universum denken.“ Bruce Greyson, Professor für Psychiatrie und Neurologische Verhaltensforschung
„Ein wundervolles Buch, das mich zutiefst berührt. Es hat das Potenzial, viele wissenschaftliche Tabus zu brechen.“ Dr. Pim van Lommel, Autor des Bestsellers Endloses Bewusstsein

Was geschieht, wenn wir sterben? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Fragen, die jeden Menschen berühren und die in diesem Buch auf revolutionäre Weise neu beantwortet werden. Mit 54 Jahren erkrankt der renommierte Neurochirurg und Harvard-Dozent Eben Alexander an einer extrem seltenen Form der Hirnhautentzündung. Er fällt ins Koma. Die Ärzte stellen fest, dass sein Gehirn irreparabel geschädigt ist, und prognostizieren sein baldiges Ende. Doch Eben Alexander kehrt ins Leben zurück – und gesundet innerhalb kurzer Zeit. Minutiös berichtet der Gehirnforscher, was er während des Komas durchlebte: Begleitet von einem Engelwesen taucht er ein in eine Welt ohne Zeit und Raum, in der sich ihm die göttliche Quelle allen Seins offenbart. Hier erfährt er: Wir alle sind Teil eines universalen, unsterblichen Bewusstseins und seine wichtigste Entdeckung ist die bedingungslose Liebe und Akzeptanz, die er auf seiner Reise erlebte. Eine überaus spannende, seriöse und überzeugende Beweisführung für das, was bisher als unbeweisbar galt: Es gibt tatsächlich ein Leben nach dem Tod!

Dr. med. Eben Alexander ist Neurochirurg mit 25-jähriger Berufserfahrung, u.a. an der Harvard Medical School, Boston. Mit über 150 wissenschaftlichen Artikeln (Autor oder Koautor) sowie über 200 Vorträgen auf medizinischen Fachkongressen erwarb er internationales Renommee. Im November 2008 erkrankte er an bakterieller Meningitis und fiel für sieben Tage ins Koma. Diese Nahtoderfahrung sowie deren wissenschaftliche Erforschung beschreibt er in Blick in die Ewigkeit. Das Buch wurde bereits in 17 Länder verkauft.

Verlag Ansata 2013, 256 Seiten, EUR 19,99 [D], 20,60 [A] / sFR 28,50
ISBN: 978-3-7787-7477-9
 
 



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