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Buchtipps

 
Buchtipp: Susan Spencer-Wendel und Bret Witter "Bevor ich gehe"
Erinnerungen für eine Zukunft ohne mich

Susan Spencer-Wendel ist unheilbar an ALS erkrankt. Sie wird bald sterben. Als lebendige Erinnerung dürfen sich ihr Mann und ihre drei Kinder eine Reise mit ihr wünsche.

Mit ihrer 14jährigen Tochter sucht sie das Hochzeitskleid in New York aus. Mit ihrem 7jährigen Sohn Wesley schwimmt sie mit Delfinen. Mit ihrem 11jährigen Sohnes Aubrey fährt sie nach Sanibel Island. Mit ihrem Mann verbringt sie Zeit in Budapest, wo sie früher gelebt haben.

„Ich bin zu beschäftigt mit dem Leben, um mir über das Sterben Gedanken zu machen.“ sagt Susan Spencer-Wendel. Die Krankheit ALS (amyotrophe Lateralsklerose) führt durch Schädigung der Nervenzellen innerhalb weniger Jahre, zu Lähmungserscheinungen der Gliedmaßen, dann der Schluck- und Atemmuskulatur, schließlich zum Tod. Als Susan Spencer-Wendel, Gerichtsreporterin und Mutter dreier Kinder, mit 44 Jahren von ihrer Erkrankung erfährt, beschließt sie, zu reisen und darüber ein Buch zu schreiben – ein Wettlauf mit der Zeit. Sie fährt mit einer Freundin nach Kanada, um die berühmten Nordlichter zu sehen, und mit ihrem Mann nach Budapest, wo sie die ersten Jahre ihrer Ehe verbrachten. Mit ihrer 14-jährigen Tochter besucht sie in New York den berühmten Brautausstatter Kleinfeld – denn wenn Marina einmal heiratet, wird Susan nicht mehr dabei sein. Diese Geschichte mag tieftraurig sein, doch es ist nicht Susan Spencer-Wendels Absicht, uns das Herz zu brechen. Sie erinnert uns vielmehr daran, was angesichts unserer Sterblichkeit wirklich zählt: das Leben an jedem einzelnen Tag zu lieben.

Verlag Heyne 2013, 448 Seiten, EUR 17,99 [D], 18,50 [A] / sFR 25,90
ISBN: 978-3-453-20037-1
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Buchtipp: Jörg Steinleitner "Räuberdatschi"
Ein Fall für Anne Loop

Die Putzfrau Irene Heigelmoser hat eine Riesenwut. Denn erstens ist sie pferdenarrisch, zweitens ist heute Rosstag und drittens wurde sie trotzdem für den Reinigungsdienst in der Bank eingeteilt. Als sie schon kurze Zeit später neben dem Filialleiter gefesselt und geknebelt unter dessen Schreibtisch liegt, schlägt die Stunde von Bayerns heißester Polizistin: Anne Loop begibt sich in Gefahr.

Piper Verlag 2013, 256 Seiten, EUR 8,99 [D], 9,30 [A] / sFr 13,90
ISBN: 978-3-492-30241-8
 
 

 
Buchtipp: Irmela Erckenbrecht "Teenager auf Veggiekurs"
Vegetarische Lieblingsgerichte für Jugendliche
Mit Cartoons von Renate Alf

Null Bock auf Fleisch und Fisch
»Nein!« zu Bratwurst oder Schnitzel: Wenn sich Jugendliche entscheiden, vegetarisch oder vegan zu leben, sorgen sie für reichlich Gesprächsstoff am Familientisch. Kompromisse und Kreativität sind nun ebenso gefragt wie abwechslungsreiche Rezepte und das Sammeln neuer Kocherfahrungen bei Eltern und Teens.

Irmela Erckenbrecht stellt in ihrem Buch »Teenager auf Veggiekurs«, erschienen im pala-verlag, 160 vegetarische Gerichte vor, die der ganzen Familie schmecken und den Bedürfnissen der Jugendlichen besonders entgegenkommen: Nudeln und Pizzen, Burger, gefüllte Teigtaschen und Wraps, Kartoffelgerichte oder Süßes wie Brownies und Schokocreme, aber auch vegetarische Varianten von Omas ewiger Bestenliste. Alles lässt sich ganz einfach selbst zubereiten. So wächst bei Teenagern die Lust, selbst zu kochen – mit den Eltern, den Freunden, aber auch für sich allein.

Die alltagstauglichen Rezepte wurden von und mit Jugendlichen getestet. Sie eignen sich für den Familientisch ebenso wie für die nächste Party und sorgen bei Vegetariern wie Nichtvegetariern für gesunden Gaumenkitzel. Wer komplett auf tierische Zutaten verzichten möchte oder muss, kann dabei die pflanzlichen Alternativen wählen. Alle, die mehr über bewusstes Essen wissen möchten, finden außerdem kompetente Informationen über Nährstoffe, die in der Pubertät wichtig sind, und die vielen Vorteile der vegetarischen
Vollwertkost.

Zeichnungen der bekannten Cartoonistin Renate Alf helfen dabei, gelassen und mit Humor die Klippen des Alltags zu umschiffen. Mit diesem Buch bekommen Teens, Eltern und Freunde Lust aufs gemeinsame Kochen und Genießen!

pala-verlag 2013, 200 Seiten, Hardcover, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-321-5
 
 

 
Buchtipp: Pierre Weill "Schwer verdaulich"
Pharma- und Ernährungsindustrie lügen uns die Wampe voll! Wie uns die Ernährungsindustrie mästet und krank macht. Sind wir morgen alle dick? Ja – wenn wir unsere Ernährungsgewohnheiten nicht bald wieder auf unsere natürlichen Bedürfnisse ausrichten.

Ein Blick in unsere Freibäder macht klar: Fettleibigkeit ist kein Minderheitenproblem mehr. Und in den Wartezimmern der Ärzte nimmt die Zahl der Diabetespatienten epidemieartig zu. Keine Frage: Etwas auf unserem Speiseplan läuft in die falsche Richtung. Ernährungsempfehlungen verpuffen, Lebensmittel- und Pharmaindustrie profitieren vom Geschäft mit dem »schnellen Essen«. Nahrungsmittel werden immer billiger, die Kosten für ernährungsbedingte Krankheiten steigen.

Wir alle haben das Schicksal richtig dick zu werden, falls sich nicht bald etwas Grundsätzliches ändert. Wir geben immer weniger Geld für Nahrungsmittel aus. Für die Zubereitung der Mahlzeiten nehmen wir uns immer weniger Zeit.
Immer mehr »Convenience«-Produkte stehen auf unserem Speiseplan. Das alles hat der Entwicklung und Verbreitung von Zivilisationskrankheiten enormen Vorschub geleistet. Irgendetwas scheint da mit unseren jahrelang gelernten »Ernährungsempfehlungen« nicht zu stimmen.

Hier liegt nun ein echtes Kultbuch, ein typischer systemed-»Enthüllungskrimi« über die Abgründe und Grauzonen der Ernährungspolitik und der Ernährungsgesellschaften endlich auch als Taschenbuch vor. Ein Buch, über das man auch 2013 noch sprechen wird!

Gar nicht paradox: Schlank durch Essvergnügen: Für Pierre Weill steht, in bester französischer Tradition, der Genuss beim Essen an erster Stelle. Seine Lösung für das moderne Ernährungsdilemma: »Wenn wir der Natur mit Respekt begegnen und unsere Nutztiere gut ernähren, dann werden auch wir Menschen uns gesund fühlen.« Gute Ernährung ist für den Wissenschaftler und Landwirt immer auch genussvolle Ernährung: Weill präsentiert eine neue Sichtweise auf die guten Seiten traditioneller Ernährung. Mit dem richtigen Fett, weg von Junkfood, Billig-Gebäck mit gehärtetem Palmfett und anderen kulinarischen Grausamkeiten.

Dieses Buch öffnet die Augen: für die menschenfeindliche Ernährungsallianz von Lebensmittelherstellern, Pharmakonzernen und der Politik. Aber auch für Lösungen, die Genuss und Gesundheit wie seit Jahrhunderten verbinden.

- Mit einem ausführlichen Vorwort von Dr. Nicolai Worm.
- Ein Buch, das die Lügen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie schonungslos aufdeckt.
- Auf welche Art sind Lebensmittelkennzeichnungen zu lesen und zu verstehen?
- Spannend und erschreckend, wie unsere falsch antrainierten Ernährungsgewohnheiten unsere Lebensgewohnheiten und unsere Lebensqualität beeinträchtigen.

systemed Verlag 2013, 204 Seiten, EUR 12,95
ISBN 978-3-942772-40-2
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Buchtipp: "Balkongärtnern"
Jetzt wird es richtig schön

Ein schöner Balkon trotz Zeitmangel und fehlendem grünen Daumen? Kein Problem! Im Buch „Balkongärtnern“ geben die Gartenexperten der Stiftung Warentest viele Tipps zu Blumen, Gräsern, Dünger, Pflege und Winterzeit. Die Bilder zeigen wie es geht: Links steht, was nicht geht, rechts, wie man es viel besser macht.

Hornveilchen statt Stiefmütterchen, Gräser statt Bambus, Ziersalbei statt Rosen. Für beliebte aber pflegeintensive Balkonpflanzen gibt es oft schönere, pflegeleichtere oder einfach originellere Alternativen. Die Ideen und Anregungen aus dem Buch sind unkompliziert und für jeden umsetzbar. Auf Pro- und Contra-Seiten werden die wichtigsten Tipps illustriert, Pflanzen-Hitlisten und Anleitungen führen durch das ganze Balkonjahr. Dazu zeigt das Buch alles über Planung, Windschutz, Krankheiten, Möbel, Deko und Werkzeuge.

Auch Gemüse wächst auf dem Balkon, schmeckt gut und ist dabei noch ein schöner Anblick – wenn man zu den richtigen Arten greift. Tomaten, Paprika und Chili kauft man am besten als Jungpflanzen. Schnittsalat, Rucola, Radieschen und Mangold machen sich ganz wunderbar in einem Balkonkasten. So können auch Balkongärtner ihr eigenes Gemüse ernten. Viele Bilder machen Lust, sich gleich den Gartenhandschuh zu schnappen und loszugärtnern.

„Balkongärtnern – Jetzt wird’s richtig schön“ hat 224 Seiten und ist seit Ende Februar 2013 für 16,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/balkon bestellt werden.
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Buchtipp: Hannsdieter Loy "Kirchwies"
Landkrimi

Ein Mord in Kirchwies, dieser Insel des Friedens? Undenkbar. Und doch geschieht das Unfassbare: Eine Neubürgerin wird grausam getötet. Pater Timo und Bürgermeister Campari trauen sich zwar gegenseitig nicht über den Weg, doch hier gilt es, die gemeinsame Heimat zu retten. Zähneknirschend ermitteln sie zusammen und kommen der Lösung immer näher. Doch das Böse ist immer und überall – auch in der Idylle …

Ein grässlicher Mord scheucht ein engelsgleiches Dorf auf: Kirchwies ist ein beschauliches Dorf irgendwo im Voralpenland. Hier, wo sich ländliche Idylle mit abgründigen Realitäten mischt, entsteht der perfekte Nährboden für Verbrechen der besonderen Art. Mit viel Wortwitz, charismatischen und bisweilen skurrilen Figuren und einem verwickelten Fall, ist Autor Hannsdieter Loy eine eindrucksvolle Verbindung von ländlicher Atmosphäre und spannendem Kriminalroman gelungen. Er erzählt eine Geschichte, die so ist, wie die Menschen, die in Kirchwies leben: bodenständig, humorvoll und immer geradeaus. Idyllische Bilder treffen auf eine markigdirekte Sprache und einen wunderbar ironischen Erzähler. Wer wissen will, wie kriminell unterhaltsam das Landleben ist, sollte sich einen literarischen Ausflug nach Kirchwies nicht entgehen lassen.

Emons Verlag 2013, 224 Seiten, EUR [D] 11,90, [A] 12,30
ISBN 978-3-95451-087-0
 
 

 
Buchtipp: Hermann Knoflacher "Zurück zur Mobilität!"
Anstöße zum Umdenken

Schluss mit der Vorfahrt - Mehr Mobilität durch weniger Autos: Das Auto hat Vorfahrt in unserer Gesellschaft - dennoch droht allerorts der Verkehrsinfarkt. Denn die vorherrschende Meinung, dass der Ausbau der Straßennetze zu mehr Mobilität führt, ist falsch. Verkehrsexperte Hermann Knoflacher beweist, dass mit mehr und besser ausgebauten Straßen nicht die Mobilität, sondern nur die Länge der zurückgelegten Wege zunimmt und die Lebensqualität sinkt!

Abkehr tut dringend not. Es braucht neue Denkmuster, die für den Rückzug des Autos aus den Lebensräumen sorgen und so zu weniger Lärm, Staub und Abgasen und kürzeren Wegen führen. Die Schaffung kleinräumiger, lokaler Strukturen belebt die Arbeits- und Sozialwelt und davon profitieren wir alle. Fangen wir an. Jetzt!

Verlag Ueberreuter 2013, 112 Seiten, EUR [D] 9.70, [A] 9.95
ISBN: 978-3-8000-7557-7
 
 

 
Buchtipp: Marie-Sabine Roger "Der Poet der kleinen Dinge"
Ein Plädoyer für die Freundschaft und das Anderssein
Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Eine kleine Stadt in Nordfrankreich. Warum es Alex hierher verschlagen hat, weiß sie selbst nicht genau. Aber die Weltenbummlerin will ohnehin nicht lange bleiben - wäre da nicht der Bruder von Bertrand, bei dem sie zur Untermiete wohnt: Zwar spricht Gérard undeutlich und kann kaum laufen, aber er bringt mit seiner Fröhlichkeit ihr Herz zum Schmelzen. Da Bertrands verbitterte Frau fortwährend grübelt, wie sie den Behinderten loswerden kann, beginnt Alex zusammen mit ihren Freunden Cédric und Olivier, für ihren »Poeten der kleinen Dinge« nach einem besseren Leben Ausschau zu halten ...

dtv 2013, 240 Seiten, EUR 9,95 [D], 10,30 [A] / sFR 14,90
ISBN 978-3-423-21432-2
 
 



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