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Buchtipps

 
Buchtipp: Adam Grant "Geben und Nehmen"
Lohnt es sich, anderen zu helfen? Klar, denn die guten Typen sind die erfolgreichen Typen! Adam Grant stellt unsere Vorstellung von Karriere und Erfolg auf den Kopf

Gute Typen haben immer das Nachsehen, und die Egoisten räumen ab ? Falsch! Denn gerade mit einer altruistischen Einstellung kommt man meist besser voran. Der, der das behauptet ist Adam Grant, 32, ausgebildet in Harvard und mittlerweile der jüngste Professor an der Wharton School, einer renommierten Wirtschaftsfakultät der University of Pennsylvania. Mehr als sieben Jahre lang hat er alle Hinweise auf den Wandel in der Arbeitswelt gesammelt und ausgewertet. Was er herausgefunden hat, könnte unsere Vorstellung von Erfolg und Karriere auf den Kopf stellen.
Anhand zahlreicher Beispiele aus der Wirtschaftswelt verdeutlicht Grant, dass vor allem den Gebern der Weg zu beruflichem Erfolg und persönlicher Zufriedenheit offensteht. Die guten, hilfsbereiten Typen schaffen es überdurchschnittlich oft bis nach ganz oben. Sie teilen ihr Wissen, ihre Energie, ihre Verbindungen. Und das macht sie stark und erfolgreich.
Natürlich steigen auch Nehmertypen in Spitzenpositionen auf, als Geschäftspartner sind sie aber unbeliebt und gefürchtet. Wenn ein Nehmer Erfolg hat, verlieren andere; wenn ein Geber Erfolg hat, profitieren andere mit.

Adam Grants Paradigmenwechsel in „Geben und Nehmen“ läutet eine leise Revolution ein, deren Konsequenzen sich allmählich in Beruf und Alltag niederschlagen. Insofern ist „Geben und Nehmen“ mehr als ein Karriereratgeber, vielmehr ist es zugleich eine Anleitung zu einem besseren Miteinander.

Droemer Verlag 2013, 448 Seiten, EUR 19,99
ISBN: 978-3-426-27620-4
 
 

 
Buchtipp: "Das neue Kochbuch durchs Jahr"
Gesund und nachhaltig kochen

Mit der saisonalen Küche kann man Schätze aus heimischem Gemüse wiederentdecken: Auch aus Schwarzwurzel, Rüben und Wirsing lassen sich kreative Gerichte zubereiten. Kochanregungen für jede Jahreszeit und Rezeptideen für Gurke, Spargel und Co. liefert „Das neue Kochbuch durchs Jahr“ aus der Ratgeber-Reihe der Stiftung Warentest. Die saisonale Küche hat viele Vorteile: Gemüse und Obst enthalten weniger Schadstoffe, sind vitaminreicher und ihre Produktion verursacht einen geringeren CO2-Ausstoß durch den Anbau im Freiland statt im Treibhaus.

Kürbisscheiben mit Pilzkruste, Mangold mit Balsamknoblauch, Okrasalat, gebratener Reis mit Paksoi, Wraps mit Pilzfüllung, Rosenkohl und Maroni mit Honigsauce oder Tarte Tatin bringen Abwechslung in den Herbst. Im Winter schmecken geschmorter Fenchel, Grünkohleintopf mit getrockneten Tomaten, Chili-Erbsen-Suppe mit Scampi, Pastinakencremesuppe oder gebratene Selleriescheiben mit Apfel-Meerrettich-Sahne.

Unterteilt in Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden mehr als 70 Lebensmittel von Artischocke bis Topinambur vorgestellt. Mehr als 365 Rezepte liefern abwechslungsreiche Kochideen. Auf speziellen Magazinseiten wird beschrieben wie man Birkenpilze, Maronenröhrling und andere Pilze sammelt, Marmelade einkocht und Zucchini einmacht oder man erhält neue Plätzchenideen und erfährt, wie man Weihnachtsgebäck am besten lagert. Im großen Ratgeberteil wird alles Wichtige zu den Themen gesunde Ernährung – auch zu vegetarischer und veganer Kost -, Einkauf, Lagerung, Garmethoden und Küchengeräten erklärt.

1998 erschien „Das Kochbuch durchs Jahr“ als erstes Kochbuch der Stiftung Warentest und erreichte Bestsellerstatus. Nach 15 Jahren wurde das Buch völlig überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht.

„Das neue Kochbuch durchs Jahr“ hat 512 Seiten und ist seit dem 17.09.2013 für 29,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/jahreskochbuch bestellt werden.
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Buchtipp: Lyall Watson "Das geheime Leben der Dinge"
Warum Computer und Autos ein Eigenleben führen. Es gibt keine „unbelebten Gegenstände“: Computer, Autos, Schmuck, Bücher, Steine genauso wie Eisblöcke führen ein Eigenleben und sie haben eine konkrete Beziehung zu uns. Nach der Lektüre von „Das geheime Leben der Dinge“ betrachtet man die Gegenstände seines täglichen Lebens mit anderen Augen!

Wir sind mit der anorganischen Welt enger verwandt und viel subtiler verbunden, als wir glauben. Maschinen, Materialien, Werkzeuge, selbst die eigenen Fingernägel bis hin zur unserer Zeit haben ihre eigen Realität und gehen Beziehung zu uns ein.

- 1978 springt ein geparkter Chevrolet von selbst an, prescht Fahrerlos und ohne Schlüssel im Zündloch über die Main Street von Bloomington, wechselt drei Mal in den fließenden Verkehr bis er bei einer Verfolgungsjagd mit Polizeiautos gegen einen LKW prallt. Auch Computer scheinen ein Eigenleben zu haben.

- Am 8. Juni 1980 erklärt WIMEX, das riesiges Computernetz des amerikanischen Verteidigungssystems, ohne Befugnis einseitig der Sowjetunion den Krieg, alarmiert rund um den Globus die Kommandozentralen für Atomwaffen und löst beinah den Dritten Weltkrieg aus.

Immer wieder müssen wir überrascht feststellen, dass Maschinen Persönlichkeiten sind, ihre schlechten Tage haben oder bei Sonne ungewöhnlich aktiv sind. Und sogenannte ‚tote Materie’ scheint auch enge Beziehungen zu uns aufbauen zu können.

- Der Hafenmeister von Newport in Monmouthshire verliert auf seiner Hochzeitsreise beim Baden sein geliebtes goldenes Armband. 28 Jahre später kehrt er zu einer „zweiten Hochzeitsreise“ wieder an die Stelle zurück, und sieht plötzlich sein Armband im Sand liegen.

- Am 2. April 1972 kracht in Manchester England einer der größten Eisblöcke, die je vom Himmel gefallen sind, direkt vor die Füße eines Physikers, der das Problem der Eisbildung durch Blitzschläge erforscht.

Und Materie ist auch grausam.

- Als Allison Raymond aus Richmond Hill aus Ontario einen Stein als Souvenir aus Hawaii nach Hause mitnimmt, bricht sich ihr Sohn ein Bein, ihre Mutter stirbt an Krebs und ihr Mann kommt bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben. Sie schickt den Stein zurück und ihr Unglück endet.

Das ist kein Einzelfall. Das Büro des Nationalparks auf Hawaii bekommt pro Tag 40 Päckchen mit Lavasteinen zurück, die Menschen nicht länger um sich haben wollen. Die Liste solcher Begebenheiten ist lang.

Unsere Uhren haben Gesichter und unsere Roboter Arme, wo Getriebe und Räder eigentlich hingehören. Wir sind Hebammen für die Materie geworden.

Diese ungewöhnlichen Verbindungen hat Lyall Watson, einer der angesehensten Naturwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, dazu gebracht, intensiv über das genaue Wesen der Beziehung und der Unterscheidung zwischen beseeltem Leben und unbeseelter Materie nachzudenken. Nach Jahrzehntelangem Forschen offenbart er in Das geheime Leben der Dinge, dass wir viel enger verwandt und viel subtiler verbunden sind mit der anorganischen Welt, als wir es uns vorstellen. Anhand vieler nachprüfbarer Beispiele zeigt er, dass Dinge, die einmal durch einen engen Kontakt mit einem lebenden Organismus sich ‚aufgeladen’ haben, sich von anderen Objekten ihrer Art unterscheiden und dass sie ihre eigene, unabhängige physische Realität manifestieren. Seine revolutionäre Erkenntnis ist: Es gibt keine unbelebten Dinge! Hinter allen Geschehnissen und Prozessen der scheinbar materiellen Wirklichkeit zeigt sich Bewusstsein.

Crotona Verlag 2013, 280 Seiten, EUR [D] 19,95 / [A] 20,60
ISBN: 978-3-86191-041-1
 
 

 
Buchtipp: Dr. Stefan Woinoff "Er steht auf dich!"
Sei du selbst, und er wird sich verlieben. Wie Partnersuche wirklich funktioniert. Mit einem Persönlichkeitstest zur Bestimmung des Grundcharakters.

Für den richtigen Mann ist jede Frau so, wie sie ist, unwiderstehlich. Die erste gute Nachricht: Um den richtigen Partner zu finden, muss man weder langweilige Ratgeber wälzen noch Kurse besuchen. Es genügt, man selbst zu sein und sich klarzumachen, was man wirklich will. Bin ich eher Nähe suchend oder distanziert? Eher zuverlässig oder abenteuerlustig? Wer sich dies einmal bewusst gemacht hat und sich seinen Stärken entsprechend verhält, zieht wie von selbst den richtigen Partner an.

Und die zweite gute Nachricht ist: Wir sind, wie wir sind, genau richtig – vielleicht nicht für unseren Chef, unsere Mutter oder Nachbarin. Aber auf jeden Fall für unseren zukünftigen Mann. Denn er sucht – bewusst oder unbewusst – genau uns mit unseren speziellen Eigenschaften und Eigenarten.

Die magische Anziehung: Die vier Grundtypen des Charakters. Trotz der Vielfältigkeit der menschlichen Charaktere gibt es vier emotionale Grundtypen, und jeder Mensch ist daraus eine ganz individuelle Mischung. Jeweils zwei der vier Grundtypen sind in ihrer Charakterstruktur gegensätzlich, aber zugleich auch das Spiegelbild des anderen. Sie ergänzen sich also komplementär. Der Eine hat Angst vor Nähe, der Andere vor Vereinzelung, ein Dritter vor Veränderung und ein Vierter, dass alles so bleibt. Menschen mit jeweils komplementären Charakterstrukturen haben eine besondere Affinität zueinander und ziehen sich wie Plus- und Minuspole an. Daher werden sie häufig auch ein Paar. Zum Beispiel ist der Vielredner mit einer Zuhörerin verbunden, die Lebenslustige mit einem Schwermütigen und der Genaue mit einer Chaotin.

Das Wissen um die vier Charakterstrukturen und ihre gegenseitige Anziehungskraft wird schon seit Jahrzehnten in der Einzel- und Paartherapie eingesetzt. Doch in dem Buch ‚Er steht auf dich!’ wird es jetzt zum ersten Mal systematisch für die Partnersuche genutzt. Dr. Stefan Woinoff erklärt, wie wir unsere individuellen Charakterstrukturen erkennen und so herausfinden können, welcher Stil bei der Partnersuche zu uns passt, welche Stärken wir dabei haben und welche nicht.

Mosaik Verlag 2013, 288 Seiten, EUR 17,99 [D]. 18,50 [A] / sFR 25,90
ISBN: 978-3-442-39236-0
 
 

 
Buchtipp: Anne Grießer (Hrsg) "Breisgauner"
Die neue Krimianthologie des Wellhöfer Verlages - mit den Siegerstorys des Freiburger Krimipreises und vielen weiteren mörderischen Geschichten aus der Regio. Mit Beiträgen von: Rainer Bauck, Sascha Berst, Ella Daelken, Johannes Diez, Gitta Edelmann, Thomas Erle, Ralph D. Freyer, Antje Fries, Anne Grießer, Thomas Häbe, Bettina Hellwig, Birgit Hermann, Volker Hesse, Renate Klöppel, Sarah Geraldine Nisi, Hans Peter Roentgen, Christoph Rück, Barbara Saladin, Ursula Schmid-Spreer, Peter Schwendele, Leonhard F. Seidl, Ella Theiss, Peter Wark, Gudrun Wilhelms, Marie-Sophie Wolters, Sibylle Zimmermann.

Das liebliche Markgräfler Land, die geheimnisvollen Täler des Schwarzwaldes, die malerischen Städte Freiburg, Emmendingen und Waldkirch - sie alle werden Schauplätze von mörderischen Geschichten. Begleiten Sie 26 bekannte Autorinnen und Autoren auf einer kriminellen Reise durch die Regio. Lesen Sie, wie der Münsterturm über Nacht verschwinden konnte, was es mit einem schlecht riechenden Beifahrer im Höllental auf sich hat, warum ein kopfloser Schimmelreiter in Breitnau sein Unwesen treibt und wie eine harmlose Regiokarte zur tödlichen Falle werden kann.

Wellhöfer Verlag 2013, 280 Seiten, EUR 11,90
ISBN 978-3-95428-139-8
 
 

 
Buchtipp: Andreas Winkelmann "Der Gesang des Blutes"
Thriller

Die eigenen vier Wände auf dem Land: für Kristin und Tom geht ein Traum in Erfüllung. Doch die junge Mutter beschleicht von Anfang an ein ungutes Gefühl. Das alte Haus ist ihr unheimlich. Als Tom kurz nach dem Einzug überraschend stirbt, werden Kristins Ängste von Tag zu Tag schlimmer. Sie hört Stimmen, und nachts träumt sie von einer Gestalt, über die man im Dorf spricht: von einem Scherenschleifer, der hier vor langer Zeit eine Frau getötet haben soll. Kristin glaubt, langsam verrückt zu werden. Die Dorfbewohner raten ihr, das neue Heim so schnell wie möglich zu verlassen. Sie entschließt sich, zu bleiben …

Rowohlt Verlag 2013, 288 Seiten, EUR (D) 9,99, (A) 10,30 / sFr 14,90
ISBN: 978-3-499-26666-9
 
 

 
Buchtipp: Günther Dressler "Sprach-Ausflüge rund ums Parken"
Einen Parkplatz im Stadtzentrum finden, das ist allzu oft ein Geduldsspiel. Ein Spiel im günstigsten Fall, mitunter auch eine Zerreißprobe. Betrachten wir den Normalfall: Zwei Parkplatzsuchende weisen einander zwar nicht höflich die Vorfahrt, gehen aber auch nicht gleich im Zorn aufeinander los.

Doch die Geschichte gibt nur den Plot ab für ein Spiel mit der Sprache. Angelehnt an die "Stilübungen Autobus S" (Exercises de style) von Raymond Queneau, 1947 bei Gallimard in Paris erschienen, von Suhrkamp 1961 in deutscher Übersetzung herausgebracht. Eine höchst banale Begebenheit, wiedergegeben in 98 sprachlichen Variationen: „… einem Reaktionär und einem Engländer in den Mund gelegt, beleidigend und dilettantisch, bayerisch und preziös, im Jugendstil und im Küchenlatein vorgebracht.“, wie Hans Magnus Enzensberger im Vorwort schrieb.

In den "Sprach-Ausflügen rund ums Parken" eine ähnlich banale Geschichte. Der Fahrer einer Limousine schnappt dem Fahrer eines Kleinwagens den Parkplatz vor der Nase, sprich: vor der Motorhaube weg. Es folgt ein Disput: Warum? Darum! In rund 30 Variationen dargestellt: lapidar und weitschweifig, friedferdsch und politisch korrekt, bildhaft und übellaunig, vollkrass und märchenhaft, als Zeugenaussage, als Filmdrehbuch, juristisch. Lustvoll übertrieben, oh ja, aber doch auch mit Fingerzeig auf so manche Floskel, die es bis in die seriöseren Talkshows geschafft hat und sich sozusagen als wahnsinnig resistent erweist gegen mancherlei Sprachkritik.

Dann die mundartlichen Varianten. Geschrieben von sächsischen, schwäbischen und berlinischen Muttersprachlern. Ein wenig schimmert sie durch, die Mentalität dieser deutschen Stämme. Auch ein Kalifornier, auf Deutschland-Besuch, lässt sich in der Sache vernehmen: „The little guy is quick to pin something on those who are better off.“

An der Jugendsprache kommt der Autor der "Sprach-Ausflüge" nicht vorbei. Nicht weil er sich für eine „vollreale“ Quelle hielte, sondern weil ihn diese Ausdrucksform, hier in effektvoller Vokabeldichte, einfach belustigt. Wie schreibt doch Hermann Ehmann in seinem „Lese-Teil“ Endgeil, dem Jugendsprache-Lexikon: „Denn Sprache soll Spaß machen und zu Kreativität animieren.“

Die Sprach-Ausflüge enden mit einem Abstecher ins Juristische. Und wir wissen nun: Nach der Straßenverkehrsordnung gilt – wie auch sonst meist im Leben: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Books on Demand 116 Seiten, EUR 7,90 (D)
ISBN 9783732236053
 
 

 
Buchtipp: Hans-Ullrich Krause und M. Pa. Winckelkopf "Ostkreuz"
S-Bahn-Chaos in Berlin-Friedrichshain: Ein Sprengstoffanschlag am Bahnhof Ostkreuz lässt den Verkehr für Stunden zusammenbrechen. Es hat einen Toten gegeben. Wer war der Mann, der leblos im Gleisbett gefunden wurde? Und was hat es mit der unscheinbaren Figur auf sich, einem Engel aus Porzellan, der in der Nähe des Toten gefunden wurde? Kommissar Martaler und seine Kollegin Sabrina Zielinski vom Staatsschutz nehmen die Ermittlungen auf – getrieben von der Ahnung, dass dem ersten Anschlag ein weiterer folgen könnte …

Bebra Verlag 2013, 284 Seiten, EUR 9,95
ISBN 978-3-89809-530-3
 
 



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