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Sonntag, 21. Januar 2018
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Buchtipps

Buchtipp: David Steindl-Rast
 
Buchtipp: David Steindl-Rast "Credo"
Es besteht nur aus 77 Worten. Das apostolische Credo ist die älteste erhaltene Zusammenfassung des christlichen Glaubens. Jeden Satz befragt Steindl-Rast: »Was heißt das eigentlich?«, »Woher wissen wir das?« Und: »Warum ist das so wichtig?« Und plötzlich spricht dieser alte Text ganz neu und enthüllt eine universelle Botschaft von Vertrauen, Mitgefühl, Frieden, Liebe und Erkenntnis.

Herder Verlag 2010, 240 Seiten, EUR 18,95 / sFR 28,90
ISBN 978-3-451-30356-2
 
 

Buchtipp:  Petra Ivanov
 
Buchtipp: Petra Ivanov "Kalte Schüsse"
Ein Fall für Flint und Cavalli

Kurz nach Weihnachten wird eine Kickboxerin in ihrem Badezimmer tot gefunden, wenig später wird die Leiche einer älteren Frau entdeckt, beide mit einem Deformationsgeschoss getötet. Und doch suchen die Ermittler Staatsanwältin Regina Flint und Kriminalpolizist Bruno Cavalli zunächst vergeblich nach weiteren Gemeinsamkeiten zwischen den Mordfällen. Einzig Lukasch, ein ukrainischer Bekannter der Kickboxerin, zieht mit seinem Schweigen Verdacht auf sich. Führt die Spur in den Osten? Als man den »Adler« auf offener Straße erschießt, wird klar: Der Täter schreckt vor nichts zurück. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

»Ivanov gelingt es, komplexe Charaktere zu entwickeln, die berühren, abstoßen, irritieren.« Mitra Devi, Tages-Anzeiger

Unionverlag 2010, 384 Seiten, EUR 12,90 / sFR 22,90
ISBN 3-293-20502-X
 
 

Buchtipp: Klaus Weber
 
Buchtipp: Klaus Weber "Das Buch vom guten Pfannkuchen"
Vollwertige Rezepte

Mit Cartoons von Renate Alf

»Alles, was wirklich schön ist, ist rund! Beginnend bei unserem Ursprungsplaneten, über das Bild, mit dem sich Sonne und Mond uns zeigen, bis zum Querschnitt von Bäumen, dem Grundmuster einer Schneeflocke, dem Steinkreis von Stonehenge: Alles, was den Menschen dauerhaft beeindruckt und erfreut, trägt die runde Form des Pfannkuchens.«
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Buchtipp: Nicoló Ammaniti "Die Letzte Nacht"
Silvester in der ewigen Stadt. Rom am Vorabend zu einem denkwürdigen Jahreswechsel.

In einer Edelwohnanlage am Stadtrand kreuzen sich die Schicksale der unterschiedlichsten Menschen. Sie alle haben mit ihrem Leben zu kämpfen, oder abgeschlossen, träumen der Vergangenheit hinterher, ärgern sich über Nachbarn oder entdecken, dass sie vom liebsten Menschen betrogen wurden. Während jeder sich auf seine manchmal seltsame Weise auf die zwölf Glockenschläge vorbereitet spitzen sich die Geschehnisse immer unkontrollierter zu, um in einem donnernden Finale das neue Jahr zu begrüßen.

Wenn Sie die Absurditäten im Leben nicht mehr aus der Bahn werfen, ist dies die ideale Lektüre für zwischen den Jahren. Aber Warnung: Nichts für schwache Nerven!

Fischer TB, EUR 8,95
 
Autor: Irene Heitz

Buchtipp: Berit Bliesemann de Guevara & Florian P. Kühn
 
Buchtipp: Berit Bliesemann de Guevara & Florian P. Kühn "Illusion Statebuilding
Warum sich der westliche Staat so schwer importieren lässt

Nach westlicher Vorstellung gründet sich ein stabiler Staat auf zwei Faktoren: Handlungsfähigkeit und Legitimität. Die Anerkennung seiner Bürger erlangt er durch Wahlen und die Herstellung von Sicherheit und Wohlfahrt. Um handlungsfähig zu sein, braucht er das Gewaltmonopol und Geld. An den Beispielen Afghanistan und Bosnien-Herzegowina zeigen die Autoren, warum die Implementierung von Staatlichkeit nach westlichem Vorbild in historisch und strukturell anders geprägten Gesellschaften so schwierig ist. Die Intervention schafft keinen funktionierenden Staat modernen Typs, sondern nur dessen Fassade: ein Potemkin’sches Staatsmodell. Ohne den immer wieder verlängerten Einsatz der Staatengemeinschaft droht die Fassade einzustürzen – mit potenziell katastrophalen Folgen. Da aber die Intervention die zentralen Probleme der Region nicht lösen kann, ist sie kaum mehr als organisierte Verantwortungslosigkeit. Externes Statebuilding stößt schnell an seine Grenzen: Der Westen irrt sich, wenn er glaubt, Staaten ließen sich durch Militäreinsatz, Institutionenaufbau, Marktliberalisierung und Demokratisierung von außen schaffen. Es bedarf einer politischen Debatte darüber, welche Handlungsoptionen in Krisen- und Kriegsregionen das kleinste Übel für alle Beteiligten darstellen.

editon Körber-Stiftung 2010, 215 Seiten, EUR 14
ISBN: 978-3-89684-082-2
 
 

Buchtipp: Wolfgang Michal
 
Buchtipp: Wolfgang Michal "Einsame Klasse"
Warum Männer nicht altern

Mit Sachverstand und Selbstironie klärt Wolfgang Michal darüber auf, wie Männer mit dem Älterwerden umgehen. Er berichtet von Männlichkeitskrisen und biologischem Verschleiß, von Rosenkriegen und Väterängsten, von wachsender Intoleranz und beruflichen Sackgassen. Und er beschreibt, wie ein geordneter Rückzug aus diesem Schlamassel aussehen könnte.

dtv 2010, 208 Seiten, EUR 8,90 / sFR 14,90
ISBN 978-3-423-34619-1
 
 

Buchtipp: Martin Walker
 
Buchtipp: Martin Walker "Grand Cru"
Der zweite Fall für Bruno, Chef de police
Aus dem Englischen von Michael Windgassen

Ein geheimes Paradies auf Erden, das ist das Périgord. Oder vielmehr war, denn die Weinberge der Gegend sollen von einem amerikanischen Weinunternehmer aufgekauft werden. Es gärt im Tal, in den alten Freund- und Seilschaften, und in einem Weinfass findet man etwas völlig anderes als Wein – eine Leiche.

In vino veritas? Ja, aber manchmal ist die Wahrheit gut versteckt. Kaum jemand weiß es: Das Périgord ist nicht nur ein Gourmet-Paradies, sondern auch ein phantastischer Boden für Spitzenweine. Der kalifornische Weinunternehmer Bondino ahnt es, und er hat große Pläne: Er will das ganze Tal aufkaufen und verspricht, dem Périgord seinen einstigen Rang als Heimat von Grands Crus zurückzugeben – unter gewissen Bedingungen. Saint-Denis hat die Qual der Wahl – beschauliche Idylle bleiben oder Sitz einer modernen Weinindustrie werden, mit vielen neuen Arbeitsplätzen. Der Streit darüber ist erbittert, und sogar die alte Freundschaft von Bruno, Chef de police, und dem Bürgermeister droht darüber zu zerbrechen. Als eine Leiche in einem Weinfass gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse.

Diogenes 2010, 384 Seiten, EUR 21,90 / sFR 39,90
ISBN 978-3-257-06750-7
 
 

Buchtipp: María Sonia Cristoff
 
Buchtipp: María Sonia Cristoff "Patagonische Gespenster"
Reportagen vom Ende der Welt

Für Argentinien, ja, für einen ganzen Kontinent, ist dieses Buch ein perfekter Schlüssel – auch wenn er einen Nebeneingang aufschließt. Er führt in eine Gegend, die nicht erst seit Bruce Chatwin legendäre Berühmtheit erlangt hat, aber immer noch am Ende der Welt liegt: Patagonien. Ein Teil dieser Region erlebte vor Jahren einen Ölboom, der längst vorbei ist. Die Überreste gibt es noch. Ihre Bewohner träumen von einer besseren Vergangenheit, einige sind weggegangen, andere wiedergekommen, angeheiratet, freiwillig oder weil sie das Leben hierher verschlug, wo einst ein großer Teil der argentinischen Einwanderer an Land ging. Hier, in einer zutiefst argentinischen Landschaft hat María Sonia Cristoff mit ihren wundervollen Reportagen ein Bild des ganzen Landes gezeichnet.

Berenberg Verlag 2010, 288 Seiten, EUR 25,00 / sFR 42,90
ISBN 978-3-937834-40-5
 
 



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