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Mittwoch, 14. November 2018
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Buchtipps

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Bert Jäger – Fotografie"
herausgegeben von dem Städtischen Kunstmuseum Singen und Dieter Weber
Texte: Christoph Bauer, Dieter Weber, Julia Galandi-Pascual

Zu wenig ist bisher bekannt, dass der Maler Bert Jäger (1919–98) auch ein umfangreiches fotografisches OEuvre interlassen hat, das während der fünfziger und sechziger Jahre anlässlich seiner Reisen nach Italien und Frankreich entstanden ist. Die alltäglichen Motive für seine Kamera fand der südwestdeutsche Künstler in Dörfern Liguriens und Apuliens sowie in den Straßen von Rom und Paris, seine Modelle waren dort Passanten und bevorzugt immer wieder Kinder. Auch die Vielfalt der behandelten Themen, wie der städtische Raum und sein Wandel, die Rolle des Individuums in der Masse oder die Bedeutung von Armut und Reichtum lassen die Fotografien als ein Bildessay mit kulturwissenschaftlicher Signifikanz erscheinen, das mehrere Lesarten erlaubt. Jäger diente die Fotografie nicht bloß als Medium der persönlichen Geschichtsschreibung, sondern in diesen Ansichten des scheinbar zufällig Vorgefundenen lässt sich eine dokumentarisch-subjektive Bildsprache ablesen, die mit der der Street Photography vergleichbar ist. Zeichen der sichtbaren Welt werden zu autonomen Bildern, die – wie die Malerei Jägers – ästhetischen Gesetzen unterliegen. Die Publikation widmet sich erstmals ausschließlich den Fotoarbeiten Bert Jägers und enthält neben zahlreichen Abbildungen einen einführenden Text von Julia Galandi-Pascual.

modo Verlag 2011, 112 Seiten, EUR 28,00 / sFR 35,00
ISBN 978-3-86833-067-0
 
 

Buchtipp: Dietrich Faber
 
Buchtipp: Dietrich Faber "Toter geht's nicht"
Bröhmanns erster Fall

Der Tatort ist abgesperrt. Alles sieht so aus wie sonntags im «Tatort». Schade nur, dass jetzt nicht Ballauf, Schenk, Leitmayr, Batic oder die Thomalla kommt, um die Sache hier in die Hand zu nehmen. An Simone Thomallas und meinem Beispiel kann man sehen, dass es sowohl im Film als auch im echten Leben bei der Besetzung des Hauptkommissars schlimme Fehlbesetzungen gibt. Ich halte meine blöde Dienstmarke hoch, um zu Markus Meirich, Teichner und der Leiche zu kommen.
Was ich dort nun auf dem Boden sehe, passt zu diesem Tag. Dort liegt der tote Tod. Toter geht’s nicht. Der Tote trägt das Kostüm des Todes, das Faschingskostüm eines Sensenmanns.
«Na, das wurde aber auch Zeit, dass es mal den Tod erwischt», sagt Markus. «Sonst sterben immer die Lebendigen.»

Rowohlt Polaris 2011, 288 Seiten, EUR 13,95
978-3-86252-024-4
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Schlank bleiben - So halte ich mein Wohlfühlgewicht"
Wie man sein Gewicht hält - Die ersten Schritte zum anderen Essverhalten - So macht Kochen mehr Spaß - Die Faktoren Bewegung, Sport und Entspannung - Gewicht halten in den verschiedenen Lebensphasen - Was man tun kann, wenn das Gewicht wieder steigt - Jede Menge Rezepte ...
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Buchtipp: Wolf Haas
 
Buchtipp: Wolf Haas "Das ewige Leben"
Ewig währt am längst ... Der Brenner, Privatdetektiv und Ex-Polizist, kehrt zurück in seine Heimatstadt Graz. Woraufhin dort alle möglichen alten Gespenster wieder zum Leben erwachen. Gut, dass sich in seinem Heimatbezirk Puntigam nicht nur die Brauerei befindet, sondern auch die Landesnervenklinik Sigmund Freud. Dort vollzieht sich am Neujahrsmorgen ein echtes medizinisches Wunder am Brenner ...

dtv 2011, 208 Seiten, EUR 8,95 (D), 9,20 (A) / sFR 12,90
ISBN 978-3-423-21328-8
 
 

Buchtipp: Ruediger Dahlke
 
Buchtipp: Ruediger Dahlke "Peace Food"
Eine fundierte und ganzheitliche Betrachtung des brandheißen Themas fleischlose Ernährung
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Buchtipp: Helmut Luft und Monika Vogt
 
Buchtipp: Helmut Luft und Monika Vogt "Gutes Altern"
Verborgene Chancen und Hindernisse

Die heute nicht mehr unwahrscheinliche Aussicht, 80, 90 oder 100 Jahre alt zu werden, verschafft uns mehr Lebenszeit, auf die aber niemand wirklich vorbereitet ist. »Maßnahmen« gegen die direkten Auswirkungen indes sind weithin bekannt. Welchen inneren Kräften das Altern aber unterliegt und wie wir uns durch unbewusste Vorurteile und versteckte psychische Zusammenhänge oft selbst schaden, ist für viele ein blinder Fleck. ...
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Buchtipp:  Volker Klüpfel und Michael Kobr
 
Buchtipp: Volker Klüpfel und Michael Kobr "Zwei Einzelzimmer, bitte"
Mit Kluftinger quer durch Deutschland. Der neue Bestseller exklusiv im Taschenbuch!

Kommissar Kluftinger reist nicht gern – seine geistigen Väter sind wegen ihm jedoch in ganz Deutschland unterwegs. Dieses Nomadenleben zwingt den beiden Allgäuern bisher ungeahnte Herausforderungen auf, denen sie sich mutig stellen: Wie verhält man sich auf einem roten Teppich, wenn einen kein Fotograf knipsen will, welche Allüren sollte man sich zulegen, um in der literarischen Welt ernst genommen zu werden? Und, allen voran, wie macht man den Veranstaltern klar, dass auch für ein Autorenduo ein Doppelzimmer keinesfalls in Frage kommt?

piper 2011, 224 Seiten, EUR 9,95 [D], € 10,30 [A] / sFr 14,90
ISBN: 9783492272209
 
 

Ragni Maria Gschwend liest aus Anna Maria Carpis „Kleist – ein Leben“
Ragni Maria Gschwend (Foto: Brigitte Sasse)
 
Ragni Maria Gschwend liest aus Anna Maria Carpis „Kleist – ein Leben“
in der Stadtbibliothek in der Reihe Freiburger Andruck

Bettina Schulte von der Badischen Zeitung moderiert
Rechtzeitig vor dem 200. Todestag des Dichters Heinrich von
Kleist am 21. November 2011 hat die Freiburger Übersetzerin
Ragni Maria Gschwend die Kleist-Biografie von Anna Maria
Carpi ins Deutsche übertragen. In der Sache hält sich die
lebendige Kleist-Biographie der italienischen Autorin,
Übersetzerin und Germanistin Anna Maria Carpi streng an die
Quellen, in der Darstellung aber nimmt sie sich Freiheiten.

Sie ersinnt Begegnungen, Unterhaltungen, Szenen der
Einsamkeit und erteilt hin und wieder sogar dem Dichter
selbst posthum das Wort, der wie von heute aus zu uns
spricht. Damit bringt sie den Lesern vor allem den Menschen
Heinrich von Kleist (1777-1811) nahe, diesen Mann, der von
frühauf sein Lebensglück einem streng rationalen Plan
anvertrauen wollte, und dabei kaum jemals wusste,
wohin er den nächsten Schritt tun sollte.

Ragni Maria Gschwend lebt in Freiburg und übersetzt seit
über dreißig Jahren italienische Autoren ins Deutsche.
Daneben ist sie als Herausgeberin und Autorin tätig, wobei es
ihr auch da fast immer ums Übersetzen geht. Für ihre Arbeit
ist sie vielfach ausgezeichnet worden: Unter anderem mit
dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart, dem Übersetzerpreis
der Leipziger Buchmesse oder dem Paul-Celan-Preis. Neben
der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg erhielt
sie 2008 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Dazu kommen
auch von italienischer Seite verschiedenen Ehrungen, zuletzt
2011 die Ernennung zum „Cavaliere Ufficiale“.

In der Lesereihe „Freiburger Andruck“ lädt das städtische
Kulturamt Freiburger Autorinnen und Autoren zu einer ersten
Lesung ihres jeweils neuen Buches an wechselnden Orten in
Freiburg ein. Die Reihe ist eine Kooperation mit dem
Literaturbüro Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater
Freiburg, dem Südwestrundfunk und der Badischen Zeitung.

Die Lesung mit Ragni Maria Gschwend findet am Mittwoch,
23. November, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Freiburg, am
Münsterplatz 17 statt. Bettina Schulte, Badische Zeitung,
übernimmt die Moderation.

Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro. Karten gibt es in der
Stadtbibliothek am Münsterplatz dienstags bis freitags von 10
bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr sowie an der
Abendkasse.
 
 



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