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Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Buchtipps

Buchtipp: Peter Paradeiser
 
Buchtipp: Peter Paradeiser "Himmelreich und Höllental"
Kriminalroman

ÜBER DEN WOLKEN Der Himmel ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Einzelzimmer, Roomservice, ewige Seligkeit – aber auch ein heftiger postmortaler Brummschädel. Zumindest bei Erwin Knautschke, dem Privatdetektiv aus Freiburg. Frisch verstorben, geht ihm das Gesäusel der Paradiesbewohner schon bald auf die Nerven, Nektar und Ambrosia sind auch nicht sein Fall. Wenn er wenigstens wüsste, wie er zu Tode gekommen ist! Und was soll dieser rätselhafte Zettel um seinen Zeh? Knautschkes Spürsinn ist geweckt. Und bald schon ahnt er: Antworten findet er nur auf der Erde …

Monty Python trifft Reinhard Mey – eine Krimifarce mit Kultcharakter!

Gmeiner Verlag 2011, 324 Seiten, EUR 11,90
ISBN 978-3-8392-1121-2
 
 

Buchtipp: Ulrike Aufderheide
 
Buchtipp: Ulrike Aufderheide "Rasen und Wiesen im naturnahen Garten"
Neuanlage • Pflege • Gestaltungsideen

Perfekter Rasen für Mensch und Natur: Mähen, wässern, Moos entfernen: Rasen gibt es in fast jedem Garten und meist macht er nicht nur viel Arbeit, sondern auch Probleme. Wie die Rasenpflege einfacher wird, zeigt Ulrike Aufderheide in ihrem Buch »Rasen und Wiesen im naturnahen Garten«, erschienen im pala-verlag.

Pflegeleichter Blumenrasen ersetzt im Naturgarten das Einheitsgrün mit wenigen Grasarten. So bleibt viel Zeit, den Garten zu genießen und interessante Tiere und Wildpflanzen kennenzulernen, die im grünen Wohnzimmer heimisch werden. Auf Flächen, die wenig betreten werden, wird sogar der Traum von der bunten Blumenwiese wahr.

Die Naturgartenplanerin Ulrike Aufderheide zeigt, wie mit richtiger Bodenvorbereitung, passendem Saatgut und standortgerechter Bepflanzung in jedem Garten interessante Grünflächen entstehen können. Schritt für Schritt begleitet die Autorin bei der Neuanlage und Pflege von Blumenrasen und Blumenwiesen. Attraktive Gestaltungsideen wie Duftteppiche, Schotterrasen, begrüntes Pflaster oder Moosbeete werden ebenfalls vorgestellt.

Auch wer Pflegetipps für den konventionellen Rasen sucht, bekommt professionellen Rat, um Rasenprobleme besser zu verstehen. So werden Lösungen gefunden, die weder Umwelt noch Geldbeutel belasten.

pala-verlag Darmstadt 2011, 180 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-274-4
 
 

Buchtipp: Stéphane Hessel
 
Buchtipp: Stéphane Hessel "Empört Euch!"
Ein Aufruf, der die Welt bewegt!

Mit eindringlichen Worten ruft Stéphane Hessel zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auf. Gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die ökologische Zerstörung unseres Planeten.

»93 Jahre. Das ist schon wie die allerletzte Etappe. Wie lange noch bis zum Ende? Die letzte Gelegenheit, die Nachkommenden teilhaben zu lassen an der Erfahrung, aus der mein politisches Engagement erwachsen ist.« Stéphane Hessels Streitschrift bewegt die Welt. Der gebürtige Berliner war Mitglied der Résistance, hat das KZ Buchenwald überlebt und ist einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Mit emphatischen Worten ruft der ehemalige französische Diplomat zum friedlichen Widerstand gegen die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft auf. Er beklagt, dass der Finanzkapitalismus die Werte der Zivilisation bedroht und den Lauf der Welt diktiert. Er prangert die Lage der Menschenrechte an, kritisiert die Umweltzerstörung auf unserem Planeten und verurteilt die Politik Israels im Gaza-Streifen als Demütigung der Palästinenser. Stéphane Hessel ist das Gewissen der westlichen Welt und »Frankreichs Rebell der Stunde« (FAZ).

Erleben Sie "Empört Euch!" als "fahrende Lichtinstallation":
http://www.youtube.com/watch?v=xGuGid4lLcE

Ullstein Verlag 2011, 32 Seiten, EUR 3,99 / sFr 6,50
ISBN: 9783550088834
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Buchtipp: Wilhelm Genazino
 
Buchtipp: Wilhelm Genazino "Das Glück in glücksfernen Zeiten"
»Ein schrecklich guter Krisenroman.« Focus

Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade, erst recht nicht für promovierte Philosophen. Daher nimmt Gerhard Warlich einen Job in einer Großwäscherei an und richtet sich ein in seiner wenig aufregenden, aber sicheren Existenz. Doch als sich seine Freundin Traudel ein Kind wünscht, gerät Warlich, der am liebsten nur halbtags leben möchte, völlig aus dem Tritt. Genazino erzählt diese Geschichte eines traurigen Helden, eines an Details leidenden Alltagsmelancholikers, und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie.

dtv 2011, 160 Seiten, EUR 8,90 / sFR 13,90
ISBN 978-3-423-13950-2
 
 

Buchtipp: Astrid Rosenfeld
 
Buchtipp: Astrid Rosenfeld "Adams Erbe"
Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie – aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.
Mehr zum Inhalt

Berlin, 2004. Edward Cohen, Besitzer einer angesagten Modeboutique, hört seit seiner turbulenten Kindheit immer wieder, wie sehr er Adam gleicht – seinem Großonkel, den er nie gekannt hat, dem schwarzen Schaf der Familie. In dem Moment, in dem Edwards Berliner Leben in tausend Stücke zerbricht, fällt ihm Adams Vermächtnis in die Hände: ein Stapel Papier, adressiert an eine gewisse Anna Guzlowski. Berlin, 1938. Adam Cohen ist ein Träumer. Aber er wächst als jüdischer Junge in den dreißiger Jahren in Deutschland auf, und das ist keine Zeit zum Träumen. Selbst wenn man eine so exzentrische Dame wie Edda Klingmann zur Großmutter hat, die ihren Enkel die wichtigen Dinge des Lebens gelehrt hat – nur das Fürchten nicht. Als Adam mit achtzehn Anna kennenlernt, weiß er, wovon seine Träume immer gehandelt haben. Doch während die Familie Cohen die Emigration nach England vorbereitet, verschwindet Anna in der Nacht des 9. Novembers 1938 spurlos. Wo soll Adam sie suchen? Sechzig Jahre später liest Edward atemlos Seite um Seite und erfährt, wie weit Adam auf seiner Suche nach Anna gegangen ist... Bewegend und mit unerschrockenem Humor erzählt Astrid Rosenfeld von Schicksalen und großen Gefühlen und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart durchdringt.

diogenes 2011, 400 Seiten, EUR 21.90 / sFr 36.90
ISBN 978-3-257-06772-9
 
 

Buchtipp: Ewa Kujawska
 
Buchtipp: Ewa Kujawska "Das Haus der Malgorzata"
übersetzt von Steffen Hänschen

Verlust und Entwurzelung: Eine Deutsche und eine Polin wohnen nach Kriegsende gezwungenermaßen in einem Haus an der pommerschen Ostseeküste und durchbrechen dabei langsam ihr Schweigen und ihren Hass aufeinander. Ist es möglich, dass zwei sich antagonistisch gegenüber stehende Menschen einen gemeinsamen Raum finden können? Über jegliche historisch-politischen Dispute gestellt wird dem Drama, das eigene Zuhause zu verlieren, die Dimension der menschlichen Alltäglichkeit hinzugefügt.

Ewa Kujawska, geboren 1958 in Ustka, Polen, erhielt für ihren ersten Roman den Preis der Kulturstiftung Polens 2009.

Verlag Hans Schiler 2010, 220 Seiten, EUR 22,--
ISBN 978-3-89930-238-7
 
 

Buchtipp:  Reinhard Kleist
 
Buchtipp: Reinhard Kleist "Castro"
Reinhard Kleist gehört seit geraumer Zeit unbestritten zur ersten Riege deutschsprachiger Comiczeichner. Seine von der Kritik und den Lesern gleichermaßen geschätzte Biografie über Johnny Cash ist nicht nur in Deutschland extrem erfolgreich, sondern wurde zudem in zahlreiche Sprachen übertragen. In seinem neuen Buch beschäftigt sich Kleist mit Kuba, einem der letzten Außenposten des real existierenden Sozialismus. Genauer gesagt mit dem „Maximo Lider" der Revolution: Fidel Castro. Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem, vitalem Strich nähert sich Reinhard Kleist in seiner Biografie „Castro" dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen für die kubanische Gesellschaft. Um die Stimmung vor Ort besser einfangen zu können, unternahm Kleist im Frühjahr 2008 eigens eine Recherchereise nach Kuba, aus der bereits das viel beachtete Reisetagebuch „Havanna" hervorgegangen ist.

Carlsen Verlag, 280 Seiten, EUR 16,90 / sFr 30,90
ISBN 978-3-551-78965-5
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Buchtipp: Husch Josten
 
Buchtipp: Husch Josten "In Sachen Joseph"
Wer ist Joseph wirklich? Zweimal träumt die Bibliothekarin Helen seinen Tod so real, dass sie es schließlich für eine Weissagung hält. Der Exzentriker ist seit den Tagen im Sandkasten ihr Freund, jetzt fühlt sie sich wie seine Nachlassverwalterin zu Lebzeiten. Während sie in Abwesenheit ihrer Mutter den alten Vater betreut, versucht sie, vorsorglich Josephs Leben zu ordnen. Aber will ein Zyniker überhaupt mit sich und der Welt ins Reine kommen, Wahrheiten finden oder ist eher sie selbst auf der Suche? Helen trifft Martha, Josephs Mutter, und seinen unehelichen Sohn Paco, einen Fernsehkoch. Sie zieht Bilanz, setzt Schlusspunkte. Nimmt sie auch Abschied von ihrem Freund?
In Sachen Joseph ist ein in seiner Klugheit ungewöhnliches Debüt, das von Liebe und Freundschaft, von Wahrheit und Wahn erzählt in der Wahrnehmung einer Frau. Die präzise Prosa dieser Beschreibung eines Lebensumbruchs ist liebenswert unsentimental, aber voller Dramatik, kühler Ironie und sarkastischem Witz

Berlin University Press 2011, 169 Seiten, EUR 19,90
ISBN: 978-3-86280-001-8
 
 



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