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Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Buchtipps

Buchtipp: Stéphane Heuet
 
Buchtipp: Stéphane Heuet "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Combray"
Band 1 - Text von Marcel Proust

"Heuet macht sichtbar, was an Details in der ›Recherche‹ versteckt liegt, und für seine Dekors beschäftigt er sich intensiv mit der gesamten französischsprachigen Proust-Forschung ..." Andreas Platthaus, FAZ

Allein der Geschmack einer Madeleine ruft in Marcel, dem Protagonisten von Marcel Prousts weltberühmtem Roman, die Erinnerungen an seine Kindheit in Combray zurück. Immer wieder versucht er, sich die vergangene, verlorene Zeit zu vergegenwärtigen. Dabei entwickelt sich aus atmosphärischen Details ein literarisches Universum, das um ein zentrales Thema kreist: die Liebe. Seit über 14 Jahren arbeitet Stéphane Heuet an der Umsetzung von Marcel Prousts Literaturklassiker "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" als Graphic Novel. Mit Combray erschien nun endlich der erste Teil dieses Jahrhundertprojektes in deutscher Sprache. Der Text ist von Stéphane Heuet genial adaptiert und der einzigartige Erzählstil Prousts in ebenso imaginative wie assoziative Bildfolgen umgesetzt.

Marcel Proust kam 1871 in Paris zur Welt und führte, seit er 35 war, ein Leben als Dandy und Schriftsteller in den höchsten Pariser Kreisen. Dann musste er sich auf Grund seines Asthmas ganz aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Von da an arbeitete er obsessiv an dem literarischen Epos seiner Zeit, das er unvollendet hinterließ, als er 1922 verstarb.

Stéphane Heuet wurde 1957 in Brest geboren. Er war sieben Jahre lang Matrose im Indischen Ozean und später Artdirector in Paris. Mit 35 entdeckte er seine Liebe zu Proust und begann "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" als Graphic Novel umzusetzen. Er lebt mit seinen zwei Kindern in Paris.

Knesebeck Verlag 2010, 72 Seiten, EUR 19,95 / sFr 33,50
ISBN 978-3-86873-261-0
 
 

Buchtipp: Maria Eder
 
Buchtipp: Maria Eder "Schluss mit dem Betrug"
Der Insider-Bericht über die Praktiken der Bankberater

Von Bankberatern erwartet man Hilfe bei der sicheren Anlage des eigenen Geldes. Doch immer häufiger schwatzen sie ihren Kunden unnötige und teure Finanzprodukte auf. Zum einen geht es ihnen um die eigene Prämie, zum anderen werden sie von ihren Vorgesetzten dazu gezwungen.

Seit dem Finanzcrash hat der Druck auf die Mitarbeiter noch zugenommen. Oftmals sind sie gezwungene Vollstrecker eines gnadenlosen Systems der Bereicherung. Viele Bankangestellte leiden unter der Verkommenheit ihres Berufsstandes. So auch eine bayerische Bankangestellte, die unter dem Pseudonym Maria Eder, von ihren Erfahrungen berichtet.

Maria Eder hatte den Beruf der Bankkauffrau gewählt, um Sparer nach ihren Bedürfnissen zu beraten. Doch immer mehr geriet sie in den Konflikt zwischen Kundenbetreuung und den Zielvorgaben. Anstelle auf den Kunden zugeschnittene Sparpakete anzubieten, wurde ihr und ihren Kollegen nahegelegt, für die Bank lukrative Versicherungspolicen zu verkaufen, Schülern Lebensversicherungen anzudrehen und Großmüttern Bausparverträge, Demente zum Unterzeichnen von Papieren mit Laufzeiten über 15 Jahre zu bewegen, Gesprächsprotokolle zu fälschen und Risiken kleinzureden.

Trotz drohender Abmahnungen und Repressalien, riet Maria Eder ihren Kunden von unlukrativen Anlagen ab. Sie hatte genug von dem systematischen Betrug am Kunden und den ständigen Schikanen, denen sie selbst tagtäglich ausgesetzt war. Sie kündigte.

In „Schluss mit dem Betrug“ berichtet Maria Eder über die miesen Tricks, mit denen Millionen Kunden über den Tisch gezogen werden. Und erzählt aus dem Alltag von annähernd 700.000 Bankangestellten in Deutschland, die mit zusehen, wie ein einstmals honoriger Berufsstand auf das Niveau von Drückerkolonnen herabgesunken ist.

Droemer Verlag 2011, ca 200 Seiten, EUR 14,99
ISBN 978-3-426-27555-9
 
 

Buchtipp: Paula Polak
 
Buchtipp: Paula Polak "Regenwasser im Garten nachhaltig nutzen"
Naturnah planen, bauen und gestalten: Regenwasser nutzen – ein Gewinn für jeden Garten

Der Klimawandel macht vor unserem Gartenzaun nicht halt: Vertrocknete Pflanzen oder verschlammter Rasen – beides kennt der Gärtner nur zu gut. Wenn wochenlang kein Tropfen Niederschlag vom Himmel fällt oder es einfach nicht aufhören will, zu regnen, hat es auch der Garten nicht leicht.

Wie sich Regenwasser auf dem eigenen Grund und Boden speichern oder versickern und der Garten an die neuen Herausforderungen anpassen lässt, erklärt Paula Polak in ihrem Buch »Regenwasser im Garten nachhaltig nutzen«, erschienen im pala-verlag. Wasser lässt sich nicht nur in Zisternen und Regentonnen speichern, sondern auch in Schwimmteichen und Sickerteichen. Bepflanzte Sickermulden und entsiegelte Flächen leiten ein Zuviel an Wasser naturnah ab. Nebenbei spart der Hausbesitzer auch Abwassergebühren, wenn er Regen vom Dach im Garten versickern lässt. Mit Hilfe ausführlicher Anleitungen und Pläne erklärt Paula Polak, wie dies ganz individuell gelingt. Neben Möglichkeiten des Speicherns und Versickerns stellt die Gartenplanerin zahlreiche Bepflanzungsvorschläge und Pflanzenlisten für die standortgerechte Gestaltung dieser Biotope im Garten vor.

Wer Regenwasser im Garten nutzt, schafft neue Lebensräume, hat reichlich Gießwasser fürs Gemüse und spart darüber hinaus auch noch Geld. Mehr noch: Die lebendige Schönheit eines solchen Gartens lädt uns dazu ein, ihn mit allen Sinnen zu genießen.

pala-verlag 2011, 200 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-285-0
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Ab 50 in Form"
Schlanke Rezepte zum Genießen und Fitbleiben

Ernährung spielt eine wichtige Rolle beim Alterungsprozess. Doch worauf kommt es an? Ab 50 sinkt der Kalorienbedarf, aber der Körper wird anspruchsvoller und benötigt mehr Eiweiß, Vitamine, Mineralien und Bioaktivstoffe. Ein gesunder Mix aus Bewegung und gesunder Ernährung hält den Körper in Form. Wie das funktioniert, erklärt die Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm im neuaufgelegten Ratgeber der Stiftung Warentest „Ab 50 in Form“. ...
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Buchtipp: Kai Splittgerber / Dorothea Huber (Ill.)
 
Buchtipp: Kai Splittgerber / Dorothea Huber (Ill.) "Brehms Tierland"
Aus dem Expeditionsbuch des Tierforschers Edmund Alfred Brehm

Ein Abenteuerroman

Der geniale Tierforscher Edmund Alfred Brehm reist mit Kapitän Pamphile und einer skurrilen Mannschaft auf die geheimnisvolle Insel Tierland. Dort begegnet Brehm nicht nur unglaublichen Tieren, sondern auch seiner großen Liebe Mathilde, der wilden Tierlandfrau. Aber es lauert auch ein bösartiger Feind, der dem Tierforscher mit fürchterlichen Fallen nach dem Leben trachtet. Ein satirischer Abenteuerroman in dem sich absurder Witz und Spannung abwechseln, mit verblüffend einfallsreichen Illustrationen.

Der geniale Tierforscher Edmund Alfred Brehm ist stinksauer auf die zoologische Akademie. Die hohen Herren haben es tatsächlich gewagt, die Finanzierung seiner Expedition nach Tierland abzulehnen, mit der lächerlichen Begründung, es existiere gar nicht. Dabei ist Tierland eine noch unbekannte Insel, auf der Tiere leben, die noch nie ein Mensch gesehen hat. Brehm ist es gewohnt, dass ihn seit seinen frühesten Tierforschungen in der Kindheit alle für einen Spinner halten. Aber er ist im Besitz einer Karte von Tierland, die ihm ein betrunkener Matrose verkauft hat. So heuert er auf eigene Faust eine Expeditionsmannschaft an und landet beim größten Piraten seiner Zeit – Kapitän Pamphile –, der eine Ladung Kaninchen nach Australien bringen soll. Ein Loch im Rumpf zwingt den Kapitän zu notwendigen Reparaturen, so dass Brehm drei Tage bleiben, um Tierland auf eigene Faust zu erkunden. Was er in diesen Tagen entdeckt, schildert er in seinem Expeditionsbuch. Er stößt auf die unglaublichsten Tiere, über die er Steckbriefe anfertigt. Doch Tierland birgt nicht nur fremde Tiere, phantastische Abenteuer und bedrohliche Gefahren, sondern auch eine sonderbare Liebe. Ein satirischer Abenteuerroman, in dem Kai Splittgerber und Dorothea Huber den Leser Seite für Seite mit absurdem Witz und ironisch-frischen Illustrationen fesseln.

edition büchergilde 2011, ca. 224 Seiten. EUR 24,90 / sFR 37,90
ISBN 978-3-940111-82-1
 
 

Buchtipp: Zafer Şenocak
 
Buchtipp: Zafer Şenocak "Deutschsein"
Die Frage nach einer zeitgemäßen deutschen Identität ist heute aktueller denn je, wie die Hitzigkeit und Hilflosigkeit der Integrationsdebatten beweisen: Wir Deutschen haben keinen positiven Begriff davon, wer wir sind – und deshalb auch keine Vision für eine offene Gesellschaft, die sich nicht über die Abgrenzung des Fremden definiert.

Der Schriftsteller und Essayist Zafer Şenocak erinnert uns, die universellen Werte der Aufklärung lebenspraktisch ernst zu nehmen. Statt weiterhin auf Ängsten und Vorurteilen zu beharren, wird man mit dem Mut, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, eine bessere Basis für das Zusammenleben finden. Denn nur wenn die Deutschen ihre Ängste und Sprachlosigkeit überwinden, so Şenocak, können sie eine wahrhaft offene und plurale Gesellschaft gestalten.

edition Körber-Stiftung 2011, 190 Seiten, EZR 16,-
ISBN 978-3-89684-083-7
 
 

Duden-Taschenbuch: Das Wörterbuch der Abkürzungen
 
Duden-Taschenbuch: Das Wörterbuch der Abkürzungen
Über 50 000 nationale und internationale Abkürzungen und Kurzwörter mit ihren Bedeutungen. Wer kennt die Bedeutung von „App“, „t2ul8r“ oder „TvöD“? Wer benötigt nicht manchmal Kürzel für Kfz- oder Wohnungsanzeigen? Im „Wörterbuch der Abkürzungen“ sind mehr als fünfzigtausend Bedeutungen von Abkürzungen und Kurzwörtern aus allen Lebensbereichen enthalten. Neu sind zahlreiche Abkürzungslisten zu Themengebieten wie z. B. Internetkommunikation, Bachelor- und Mastergrade u. v. a. m. Zusätzlich führt ein umgekehrtes Stichwortverzeichnis von der Vollform zur Abkürzung.

Beispiele: App – Application / DSDS – Deutschland sucht den Superstar (Fernsehshow seit 2002) / ESC – Eurovision Song Contest / t2ul8r – talk to you later (elektronische Kommunikation: »komme später auf dich zurück«) / TvöD – Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst / wkw – wer kennt wen? (Internet)

Dies ist die sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage von Dr. Anja Steinhauer. Begründet und bis zur 4. Auflage bearbeitet von Dr. Josef Werlin.

Duden 2011, 512 Seiten, EUR 12,95 / sFR 21.90
ISBN 978-3-411-05016-1
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Asiatische Heilkunde - Von Ayurveda bis Zen-Meditation"
Traditionelle chinesische Medizin, tibetische Heilkunde, indisches Heilwissen und Therapien aus Japan: Können asiatische Lehren auch im Westen Heil bringen, und wo sind ihre Grenzen? Die Experten der Stiftung Warentest haben sich die wichtigsten Methoden genauer angeschaut und sie mit Blick auf ihre Möglichkeiten im Buch „Asiatische Heilkunde“ vorgestellt und analysiert. Sie beurteilen Wirksamkeit und Risiken der hierzulande gängigen Methoden auf wissenschaftlicher Basis.

Auf der Suche nach alternativen Heilmethoden finden immer mehr Deutsche Hilfe in der überlieferten asiatischen Heilkunde, in Körperübungen aus Taichi und Yoga, in Akupressur und ayurvedischen Anwendungen. Doch was sind die Versprechen von Schröpfen, Aderlass und Moxen? Und was passiert eigentlich genau während so einer Behandlung? „Asiatische Heilkunde“ erklärt, welche Vorstellung und welches Wissen hinter den verschiedenen Methoden steckt.

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die asiatischen Heilmethoden aus philosophischer, kulturgeschichtlicher und medizinischer Perspektive, ergänzt durch einen kritischen Blick auf die Wirksamkeitsversprechen mit den heutigen Methoden medizin-wissenschaftlicher Forschung.

Der Ratgeber „Asiatische Heilkunde“ hat 240 Seiten und ist ab dem 15. März 2011 zum Preis von 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/shop.
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