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Buchtipps

Buchtipp: Kurt Tucholsky / Hans Traxler (Ill.)
 
Buchtipp: Kurt Tucholsky / Hans Traxler (Ill.) "Schloss Gripsholm
Eine Sommergeschichte

Eine Sommerliebe in Schweden. Unnachahmlich graziös und amüsant erzählt, schwebend wie ein Schmetterling und sonnendurchflutet wie der Sommer selbst. Seit seinem Erscheinen 1931 haben sich Liebende dieses heitermelancholische Buch voller verliebter Torheiten und Verzauberungen immer wieder geschenkt. Hans Traxler hat Tucholskys Geschichte mit 60 Bildern im Geist der frühen Dreißigerjahre meisterhaft illustriert. Entstanden ist ein Prachtband. Bilder und Text sind aufs Schönste verbunden.

Edition Büchergilde 2011, 176 Seiten, EUR 24,90 / sFR 35,90
ISBN 978-3-940111-88-3
 
 

Buchtipp: Jenny Valentine
 
Buchtipp: Jenny Valentine "Das zweite Leben des Cassiel Roadnight"
ch bin Du. Und Du bist tot.

»Es war nicht meine Absicht, er zu werden. Ich suchte mir Cassiel Roadnight nicht aus einer Reihe von Kandidaten aus, die genauso aussahen wie ich. Ich ließ es einfach geschehen. Ich wünschte mir, es wäre die Wahrheit. Mehr habe ich nicht falsch gemacht, zu Anfang jedenfalls.« Ein obdachloser Jugendlicher nimmt die Identität eines vermissten Jungen an. Die Ähnlichkeit der beiden ist so verblüffend, dass nicht einmal die Familie von Cassiel den Betrug merkt. Doch jeder Mensch, jede Familie hat ein Geheimnis. Wer wird die Wahrheit als Erster herausfinden?

dtv 2011, 240 Seiten, EUR 12,90 [D] 13,30 [A] / sFR 18,90
ISBN 978-3-423-24883-9
 
 

Buchtipp: Matthias P. Gibert
 
Buchtipp: Matthias P. Gibert "Zeitbombe"
Kriminalroman um das Thema Sicherheitsverwahrung

Seit Jahren ist die Debatte um die Sicherheitsverwahrung von gefährlichen Straftätern in den Medien präsent. Krimiautor Matthias P. Gibert hat dieses brandaktuelle Thema in den Mittelpunkt seines neuen Kriminalromans „Zeitbombe“ gerückt, dem bereits achten Band seiner erfolgreichen Serie um den Kasseler Kommissar Paul Lenz. Dabei hat sich Gibert auch von dem Justizskandal um – den unschuldig verurteilten – Harry Wörz inspirieren lassen, der schon mehr als zehn Jahre zurückliegt.

Zwischen Kassel und Fulda überfährt ein ICE einen Mitarbeiter der Kripo Kassel. Der tragische Vorfall wird als Suizid zu den Akten gelegt. 14 Tage später der nächste Tote: Erneut ein Polizeibeamter, wieder von einem Zug getötet. Kommissar Paul Lenz beginnt an der Selbstmordvariante zu zweifeln. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen mehr als 20 Jahre zurückliegenden Mordfall. Lenz gräbt trotz massiver Behinderungen aus den eigenen Reihen die alten Akten aus und stellt fest, dass die Sachlage damals nicht so eindeutig war, wie es die Beteiligten heute darstellen …

Matthias P. Gibert, 1960 in Königstein im Taunus geboren, ist verheiratet und lebt als freier Schriftsteller in Kassel. „Zeitbombe“ ist der achte Kriminalroman seiner überaus erfolgreichen Serie um den Kasseler Hauptkommissar Paul Lenz.

Gmeiner Verlag 2011, 367 Seiten, EUR 11,90
ISBN 978-3-8392-1202-8
 
 

Lesung mit Lin Jun
 
Lesung mit Lin Jun
Im Rahmen des Festivals "Villa Global" findet eine Lesung / Erzählsalon von Lin Jun statt.

Zeit: am Sonntag 2. Oktober, 15:30.
Ort: Stadttheater Freiburg, Winterer Foyer

Lin Jun präsentiert einen Erzählungsstrang, bestückt mit Ausschnitten aus ihren Romanen.

Einen Buchtipp zum aktuellen Roman "Und ihr liebt China" haben wir online:
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Buchtipp: André Comte-Sponville
 
Buchtipp: André Comte-Sponville "Kann Kapitalismus moralisch sein?"
Aus dem Französischen von Hainer Kober

Aus dem Kalten Krieg ist 1989 der Kapitalismus als Sieger hervorgegangen. Doch wozu war dieser Sieg gut? Und was ist seither aus dem Sieger geworden?

Kann Kapitalismus moralisch sein? Diese Frage geht uns alle an. Und zwar nicht nur in Zeiten der Rezession. Denn ob wir es wollen oder nicht: Mit unserer Arbeit, unseren Wertschriften und Bankkonten und mit unserem Konsum sind wir Teil eines ökonomischen Systems, das die einen zu Gewinnern, die anderen zu Verlierern macht. André Comte-Sponville geht den unterschiedlichen Einstellungen zum Thema Unternehmungsführung nach und unterzieht die Mechanismen der Wirtschaft sowie der Moral einer Analyse. André Comte-Sponville stellt die brisanten und fundamentalen Fragen.

Diogenes Verlag 2011, 336 Seiten, EUR (D) 11.90 / (A) 12.30 / sFr 19.90
ISBN 978-3-257-24063-4
 
 

Buchtipp: E.T.A. Hoffmann:
 
Buchtipp: E.T.A. Hoffmann: "Das Fräulein von Scuderi"
Mit seiner Novelle „Das Fräulein von Scuderi“ hat E.T.A. Hoffmann den Ur-Krimi der Weltliteratur geschaffen. Alexandra Kardinar und Volker Schlecht würdigen die Erzählung um die mysteriösen Morde im Paris des 17. Jahrhunderts erstmals in einer Graphic Novel. Die dynamische Bildgestaltung rückt die Erzählung in ein neues Licht. Dabei sind historische Hintergrundinformationen in Anmerkungen eingearbeitet und der Originaltext am Ende angefügt. Ein neue Sichtweise des beliebten Klassikers.

Mit „Das Fräulein von Scuderi“ hat der Romantiker E.T.A. Hoffmann 1819/21 die erste Kriminalnovelle geschaffen, den Ur-Krimi der Weltliteratur. Seither unvergessen folgten zahlreiche Buchausgaben, die Novelle wurde mehrfach verfilmt und als Theaterstück und Hörspiel umgesetzt. Nun würdigen Alexandra Kardinar und Volker Schlecht die Erzählung um die mysteriösen Morde im Paris des 17. Jahrhunderts erstmals in einer Graphic Novel.

Das 73-jährige Fräulein Scuderi ist Hofdichterin König Ludwigs XIV., als Paris von einer rätselhaften Mordserie an jungen Männern erschüttert wird. Durch Zufall gerät das Fräulein in den Strudel dieser Verbrechen und findet sich bald in der Rolle der Ermittlerin wieder, die nicht mehr weiß, wem sie noch glauben kann. Die Novelle beruht auf historischen Begebenheiten, auf die Hoffmann durch seine Arbeit als Jurist aufmerksam wurde. Gekonnt verbindet er Mord, Grauen und Geheimnisse und verweist gleichzeitig auf die bedeutende Rolle der Kunst in einem absolutistischen Staat, den er fast schon satirisch anprangert.

Alexandra Kardinar und Volker Schlecht spielen mit den verschiedenen Stilrichtungen des Comics und kombinieren sie mit der klassischen Buchillustration. Das Ergebnis ist eine dynamische Bildgestaltung, die die Erzählung Hoffmanns in ein ganz neues Licht rückt. Für die Übertragung in eine Graphic Novel haben die beiden Künstler den Originaltext verwendet, und sich, wie Hoffmann, an den geschichtlichen Fakten und Gegebenheiten orientiert. Informationen werden durch die nuancierte Darstellung von Details auch auf einer weiteren Ebene vermittelt, wie etwa bei einer zufällig platzierten Parfümflasche oder einem abgebildeten Chamäleon. Dadurch erhält die Geschichte eine ganz neue Spannweite, die für den Leser durch die ungewöhnliche Umsetzung greifbar wird.

Drushba Pankow, das sind Alexandra Kardinar und Volker Schlecht und ihre 2002 in Berlin gegründete Arbeitsgemeinschaft für grafische Gestaltung und Illustration. Drushba ist russisch und heißt Freundschaft. Seit über 15 Jahren arbeiten beide als Grafikdesigner, Zeichner und Illustratoren und realisieren die unterschiedlichsten Illustrations- und Designprojekte. Beide haben Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein in Halle studiert. Seit 2006 ist Alexandra Kardinar Professorin für Illustration an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Volker Schlecht lehrt seit 2007 Illustration und zeichnerische Grundlagen an der Berliner Technischen Kunsthochschule.
Im Mai 2010 wurden sie auf dem European Design Festival in Rotterdam mit dem Gold Award für ihre Illustrationen in „The Soul Of Motown“ ausgezeichnet.

Edition Büchergilde 2011, 160 Seiten, EUR 24,90 / sFR 32,90
ISBN 978-3-94011183-8
 
 

Buchtipp: Manuela Fuelle
 
Buchtipp: Manuela Fuelle "Fenster auf, Fenster zu"
»Familien sind schlagende Verbindungen«: Manuela Fuelle erzählt in ihrem ersten Roman die Geschichte einer geteilten, zerstreuten Familie – und sie erzählt insbesondere die Geschichte des Vaters, eines inzwischen alten Mannes, der sich selbst als Aussteiger versteht. Mit seinen Eskapaden und Ideen hält er die Familie beständig in Atem. Niemand weiß, was er gerade anstellt, was er gerade denkt, wo er gerade ist und wann er wieder kommt. Nein, er ist kein Alzheimer, er ist nicht dement. Sondern war schon immer ein verrückter Typ, folgte immer schon einer anderen Logik. Er war, er ist ein Vater, um den man sich irgendwann einfach sorgt.
Die Vatersuche der Tochter wird zum Aufbruch und schließlich zur Reise in die Kindheit. Familie? Eine faszinierende »Choreographie des Undurchschaubaren« …

»Alle Frauen mochten meinen Vater. Mein Vater sah gut aus und zog zwei seiner Kinder alleine auf. Damals gab es diesen Typ Mann eher selten. Ein gutaussehender alleinerziehender Mann, wo gab es das schon. Jedes Frauenherz fiel meinem Vater zu. Er brauchte die Frauen mit ihren Frauenherzen nur aufzufangen.«

Klöpfer & Meyer Verlag 2011, 250 Seiten, EUR [D] 19,50 / [A] 20,10 / sfr 29,90
ISBN 978-3-86351-016-9

zur Autorin Manuela Fuelle
1963 in Berlin (DDR) geboren, verschiedene Ausbildungen, danach ein Studium der Evangelischen Theologie in Greifswald und Berlin, dem 2003 bis 2006 ein Studium Literarischen Schreibens am Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen folgte. Manuela Fuelle lebt in Freiburg und arbeitet heute als Diakonin an der Maria-Magdalena-Kirche. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Sie erhielt mehrere Stipendien, u.a. das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste (Berlin) und des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. Mitglied im VS Baden-Württemberg. »Fenster auf, Fenster zu« ist ihr erster Roman.

LESUNG in Freiburg:

Die Freiburger Autorin Manuela Fuelle liest aus ihrem Debüt am Di 27.09 um 20.00 Uhr in der Galerie, Alter Wiehrebahnhof Freiburg, Eintritt: 5/3 €

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Kooperation mit dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.
 
 

Buchtipp: Paul Grote
 
Buchtipp: Paul Grote "Ein Riesling zum Abschied"
Ein Mord im Rheingau...

Entsetzen in der Hochschule des deutschen Weinbaus in Geisenheim: Die Studentin Alexandra wurde erschlagen, und alle Indizien weisen auf den Geliebten der Toten als Mörder hin. Völlig unfassbar für Thomas Achenbach, Student und Freund des Verdächtigen. Alexandra war nicht so unbedarft, wie sie tat! Nur Dozentin Johanna Breitenbach behält die Nerven. Sie steigt hinab ins undurchsichtige Geflecht von Interessen und Beziehungen. Ein Riesling bringt sie auf die richtige Spur.

dtv 2011, 384 Seiten, EUR 8,95 (D) 9,20 (A) / sFR 12,90
ISBN 978-3-423-21319-6
 
 



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