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Buchtipps

Buchtipp: Thráinn Bertelsson
 
Buchtipp: Thráinn Bertelsson "Walküren"
Sexskandale, Erpressung und Machtgier - ein scharfsinniger, bissig-humorvoller Krimi aus Island

Eine Abgeordnete der isländischen Frauenpartei wird in einem Auto am Stadtrand ermordet aufgefunden. Es gibt nicht wenige, die ein Interesse an ihrem Tod gehabt haben. Freyja Hilmarsdóttir arbeitete an einem Buch über die Stellung der Frau in der Gesellschaft, über Schönheitswahn und Pornografie. Das Buch beinhaltet zwei brisante Interviews mit den Ex-Frauen einflussreicher Männer, die ihre Ehefrauen im Laufe ihrer Karriere gegen jüngere eingetauscht haben. Das Erscheinen dieses Skandalbuchs mit dem Titel Valkyren wird gespannt erwartet, doch nach Freyjas Tod ist das Manuskript spurlos verschwunden. Kurz darauf meldet sich ein Erpresser bei den beiden einflussreichen Männern, der behauptet, im Besitz des Manuskripts zu sein. Kommissar Víkingur und sein Team von der Kripo Reykjavík sind nicht die einzigen, die in diesem Fall ermitteln. Auch die Chefin der isländischen Reichspolizei Elín Óskarsdóttir und ihr Assistent wollen unbedingt das Manuskript finden. Geht es also um einen weit reichenden Politikskandal? Oder hat der durchgeknallte Konditor, der das Verlagsgebäude in Brand gesteckt und sich anschließend selbst angezündet hat, etwas mit dem Mord zu tun?

dtv 2008, 358 Seiten, EUR 9,95 / sFR 14,90
ISBN 978-3-423-21032-4
 
 

Buchtipp: Heide Koehne »Der Buchladen
 
Buchtipp: Heide Koehne »Der Buchladen
Ein atmosphärisch sehr dichtes, stilistisch eindrucksvolles Buch. Die elfjährige Gertrud erzählt von ihrem Leben im Schatten der ungewollt lieblosen Mutter, die in einer deutschen Kleinstadt einen Leihbuchladen führt und fast ausschließlich in und mit den Büchern lebt. Sie lässt die Leser teilhaben an ihrer eigenen Einsamkeit und Wut unter einer stillen Oberfläche, schildert ihr Leben als Außenseiterin, berichtet von ihrem Vater, der schon früh wieder aus ihrem Leben verschwindet, von Fräulein Lakaschus, der Nachbarin, und schließlich von Ludwig Herz, der großen Liebe ihrer Mutter.

Heide Koehne gelingt hier eine ebenso scharfsinnige wie einfühlsame Analyse einer Mutter-Tochter-Beziehung.

Das Buch kommt ab 26. August druckfrisch in den Buchhandel.

Berlin University Press 2011, 180 Seiten, EUR 19,90 (D) bzw 20,50 (A)
ISBN 978-3-86280-013-1

 
 

Buchtipp: Tilmann Waldthaler mit Carlson Reinhard
 
Buchtipp: Tilmann Waldthaler mit Carlson Reinhard "Bei Sonne, Wind und Regen"
Der ideale Begleiter für die eigenen Radtouren

Deutschland ist ein Dorado für Fahrradbegeisterte aus aller Welt: Über 70 000 Kilometer ausgebaute Radwanderwege durchziehen das Land, vom Ochsenweg im hohen Norden bis zum legendären Donauradweg im Süden. ...
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Buchtipp: Anke Bahr & Lotte Kinskofer
 
Buchtipp: Anke Bahr & Lotte Kinskofer "Hermann für Frau Mann"
- Freiburger Beziehungschaos -

WIE BACKE ICH EINEN TRAUMMANN? Lilly Mann aus Freiburg sucht einen Partner für ihre Mutter Eva. Besser gesagt: einen Aufpasser. Die Psychologie-Studentin will ins Ausland, hat aber kein Vertrauen in Frau Mama, denn die ist eine plan- und allzu sorglose Hippie-Frau. Lillys Einstellung lautet dagegen: Nichts ohne meine Kontrolle! Zur gleichen Zeit versucht auch Eva, einen Mann zu formen: Sie möchte Simon, dem Sandkastenfreund ihrer Tochter, zeigen, wie man ein echter Kerl wird, denn sie findet, dass er immer mehr zu Lillys Schoßhündchen verkommt. Was als turbulentes Verwirrspiel beginnt, droht in einem handfesten Beziehungschaos zu enden …

Alle wollen nur das Beste – wo bleibt es nur? Ein wunderbarer Beziehungsroman über eine Hippie-Mutter und ihre wohlgeordnete Tochter. Ein freches Buch, in dem sich jede Frauengeneration wiederfindet!

Gmeiner Verlag 2011, 229 Seiten, EUR 9,90
ISBN 978-3-8392-1205-9
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "WIEN, Küss die Hand, Moderne"
mit Beiträgen u. a. von Thomas Glavinic, Sibylle Hamann, Elfriede Jelinek, Thomas Kapielski, Georg Kreisler, Ulrich Ladurner, Verena Mayer, Hans Menasse, Michael Stavaric, Georg Stefan Troller

»Für Deutsche kann Wien vor allem dann gefährlich werden, wenn sie sich von der vermeintlich selben Sprache einen Startvorteil erhoffen. Solch freudiger Erwartung wird hier mit allen Mitteln der Garaus gemacht. Seit Jahren zirkuliert die Anekdote von der naiven deutschen Studentin, die sich von ihren Wiener Bekannten mit einem frohgemuten »Sakalaa« zu verabschieden begann. Sie soll die mürrische Abschlussfrage der Supermarkt-Kassierinnen, »Sackerlaaa?« (»’ne Tüte auch?«) für eine Grußformel gehalten haben; in einer Stadt, in der man sich mit »Babaaa« verabschiedet, gar nicht so abwegig. Und was taten die Wiener, als sie dahintergekommen waren? Sie grüssten die Ahnungslose fortan feixend mit »Sakalaa«; eine Eigenschaft, die der Philosoph Rudolf Burger in anderem Zusammenhang »zähnefletschende Herzlichkeit« nannte. Für das körperlose Quälen seiner Mitmenschen hat der Wiener übrigens annähernd so viele Worte wie der Eskimo für den Schnee: »sekkieren«, »häkeln«, »papierln«, »pflanzen«, »buserieren«, »tratzen«, »abschasseln« und so weiter. Und der Deutsche ist sein liebstes Versuchstier.«

Corso Verlag 2011, 160 Seiten, EUR 24,95 (D), 25,70 (A) / sFR 37,90
ISBN 978-3-86260-018-2
 
 

Buchtipp: Michael Moritz
 
Buchtipp: Michael Moritz "Tod in der Rheinaue"
Ein Toter am Kaiserstuhl stört den Winterschlaf
Kriegsfotograf Kilian stößt an die Fronten der eigenen Vergangenheit

Der erfolgreiche Kriegsfotograf Killian kehrt nach zwanzig Jahren von den Eindrücken der Front leer und müde in seine südbadische Heimat zurück; in der Hoffnung, am sonnigen Kaiserstuhl wieder Licht in seine Seele zu bekommen. Killian hat den Tod in allen Facetten abgelichtet, jetzt sehnt er sich danach, wieder das Leben zu finden. Während eines frühmorgendlichen Shootings in den Rheinauen stößt Killian mit seinem Kanu auf eine Wasserleiche. Da es sich um keinen unbekannten Toten, sondern um Killians alten Schulfreund handelt, wird die Suche nach sich selbst zur Jagd auf den Mörder. Dabei trifft Killian auf alte Bekannte seiner Kindheit und Jugend und erlebt manche Überraschung.

emons Verlag 2010, 256 Seiten, EUR 9,90
ISBN 978-3-89705-718-0
 
 

Voll in Ordnung – unsere Grundrechte. Grundrechtefibel für Kinder ab 8 Jahren
 
Voll in Ordnung – unsere Grundrechte. Grundrechtefibel für Kinder ab 8 Jahren
„Voll in Ordnung – unsere Grundrechte“, so heißt die gemeinsam mit dem Verlag Herder entwickelte neue Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Erstmals liegt damit eine Fibel zu den Grundrechten für Kinder im Grundschulalter vor. Mit unterhaltsamen Geschichten rund um Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit vermittelt die Autorin Christine Merz anschaulich Artikel 1 bis 19 des Grundgesetzes und ihre Bedeutung. Ein Glossar erklärt wichtige Begriffe altersgerecht. Nicht als klassisches Schulbuch, sondern als Lesebuch zum Nachschlagen konzipiert, eignet sich die Fibel für den Unterricht in der dritten und vierten Klasse, aber auch zur selbstständigen oder durch die Eltern begleiteten Lektüre.

Gefördert wurde die Erstellung durch die Baden-Württemberg Stiftung. Außerdem wird durch die Stiftung die kostenlose Verteilung der Fibel an die Schülerinnen und Schüler der dritten Grundschulklassen im Land ermöglicht. Die Sparkassen in Baden-Württemberg unterstützen das Buch ebenfalls finanziell. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat die Entwicklung der Grundrechtefibel begleitet.

Für die Verwendung in der Schule hat die Landeszentrale für politische Bildung zusätzlich eine Handreichung für Lehrkräfte entwickelt. Sie fasst wichtige Aspekte jedes Grundrechtes zusammen und gibt Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. Zahlreiche kopierfähige Materialien enthalten Aufgaben, Rätsel und Spiele zum Thema.

Die Fibel „Voll in Ordnung – unsere Grundrechte“ und die „Lehrerhandreichung zur Grundrechtefibel“ sind kostenlos und können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung (www.lpb-bw.de/shop) bestellt werden. Über www.grundrechtefibel.de stehen sie zum Herunterladen bereit.
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Buchtipp: Guy de Maupassant
 
Buchtipp: Guy de Maupassant "Bel-Ami"
Die Neuübersetzung von Maupassants satirisch-bissigem Erfolgsroman

Mit souveräner Ironie schildert Maupassant den Werdegang des charmanten Emporkömmlings George Duroy, der als Don Juan des bürgerlichen Zeitalters in die Weltliteratur einging. Der berühmte Klassiker wird hier in der neuesten Übersetzung vorgelegt.

Die Neuverfilmung des großen Klassikers mit ›Twilight‹-Star Robert Pattinson kommt 2011 in die deutschen Kinos

dtv 2011, 416 Seiten, EUR 9,90 / sFR 14,90
ISBN 978-3-423-14010-2
 
 



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