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Buchtipps

 
Buchtipp: Tala Mohajeri "Die Wildnis in dir"
Entdecke deine Einzigartigkeit

Tala Mohajeri beschäftigt sich seit Jahren mit dem spirituellen Erleben der Natur und wie man auch in hektischen und leistungsorientierten Zeiten wieder in Kontakt treten kann mit der Lebenswelt, der wir ursprünglich entstammen.

Mit ihrem Buch „Die Wildnis in dir“, das im September 2017 bei Irisiana erscheint, will sie eine Brücke bauen zwischen Alltag und der eigenen „Wildnatur“. Ihr Ratgeber gibt die entsprechenden Impulse, um die Kraft der Natur wieder in das tägliche Leben zu integrieren, körperlich erfahrbar zu machen und als Erlebnisraum wieder neu zu erschließen.

Durch Schulung der Wahrnehmung, der Suche nach Kraftplätzen und durch die Anwendung praktische Rituale finden Mensch und Natur wieder zu einer Einheit zusammen. Die zahlreichen, konkreten Übungen wie etwa das Betrachten eines Mikrokosmos, das Erstellen einer Naturliste oder grünen Landkarte der Umgebung oder eine Erd- oder Baummeditation, können die Naturverbundenheit fördern und langfristig zu einer gesteigerten und nachhaltigeren Lebensqualität führen.

Tala Mohajeri floh 1983 nach Ausbruch des Golfkrieges zwischen dem Iran und dem Irak und nach dem gewaltsamen Tod des Vaters, mit ihrer Mutter nach Deutschland. Nach Aufenthalten in unterschiedlichen Flüchtlingsunterkünften fand die Familie in Hamburg eine neue Heimat. Trotz aller Gastfreundschaft fühlte sie sich im Spannungsfeld zwischen der persischen und deutschen Kultur entwurzelt und musste sich auch immer wieder mit Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen auseinandersetzen.

In dieser Zeit machte Tala Mohajeri eine Erfahrung, die für ihr weiteres Leben elementar war. Sie lernte, wo sie sich bewegen konnte, ohne bewertet zu werden, wo sie sich beschützt und frei fühlte, nämlich in der Natur! „Somit war es letztlich meine Liebe zur Natur, die dazu geführt hat, mich mit diesem Land zu identifizieren.“

Verlag Irisiana 2017, 192 Seiten, EUR 19,99 [D], 20,60 [A] / SFr 26,90
ISBN: 978-3-424-15323-1
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Buchtipp: Christiane Tramitz "Harte Tage, gute Jahre"
Die Sennerin vom Geigelstein

70 Jahre auf einer Alm in den bayerischen Bergen - die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau.
Christiane Tramitz erzählt das Leben der Sennerin vom Geigelstein. Es ist eine Geschichte vom einfachen Leben im Gleichmaß der Jahreszeiten und in Achtsamkeit vor der Natur und von der Geborgenheit inmitten einer vertrauten Heimat.
Weil sie Liebeskummer hatte, packte die damals siebzehnjährige Bauerntochter Maria Wiesböck aus Samerberg 1941 ihren Rucksack, verließ den väterlichen Bauernhof und stieg auf zur Oberkaser-Alm in den Chiemgauer Alpen. Dort versorgte sie fortan als Sennerin das Vieh und kehrte seitdem nicht einmal in den harten Wintern ins Tal zurück.
Die Alm-Wirtschaft wurde ihr Lebensinhalt. Sie lebte einfach und gesund im Einklang mit der Natur. Nun, am Ende dieses langen Lebens erkennt sie, dass das Vertraute mehr und mehr verschwunden ist. Auch auf der Alm hat das moderne Leben längst Einzug gehalten, und so manches davon bedroht die Natur.
Die Biografie der Sennerin vom Geigelstein entführt die Leser auf eine anrührende Weise in die längst untergegangene Welt der traditionellen Alm-Wirtschaft inmitten einer Natur, die sich die meiste Zeit des Jahres lebensfeindlich zeigt. Dieses Leben ist alles andere als ein Idyll gewesen. Es war voller Entbehrungen und bot dennoch jene Geborgenheit, die wir heute Heimat nennen.

Knaur Verlag 2017, 272 Seiten, EUR 16,99
ISBN: 978-3-426-21431-2
 
 

 
Buchtipp: Philippa Gregory "Wolfsschwestern"
Das Erbe der Tudors
Herrscherinnen, Rivalinnen, Liebende

Ein kurzer Blick in die Augen von Katharina von Aragón genügt, und Margaret Tudor weiß: Auf ewig wird ihr Schicksal miteinander verbunden sein – ob in Aufstieg oder Fall. Wenig später ist Katharina Königin von England. Margaret heiratet den schottischen König und sichert so den Frieden zwischen beiden Ländern. Doch das Bündnis hält nicht lang. Margarets Mann fällt in der Schlacht, Katharina verschleppt seine Leiche als Trophäe nach England – und beide Frauen werden zu Feindinnen. Ein leidenschaftlicher Reigen voller Ränkespiele entspinnt sich, und nur eines ist sicher: Nie lässt sich das Band, das die beiden Herrscherinnen verbindet, lösen.

Rowohlt Verlag 2017, 652 Seiten, EUR 10,99 (D)
ISBN 978-3-499-29115-9
 
 

 
Buchtipp: Jan Seghers "Menschenfischer"
Im November erscheint im Kindler Verlag Jan Seghers neuer Roman «Menschenfischer», der sechste Fall für seinen Kommissar Robert Marthaler.
Die Geschichte über den Mord an Tobias Brüning basiert auf den realen Geschehnissen rund um den bis heute ungeklärten Tod von Tristan Brübach, dessen Leiche am 26. März 1998 in einem Tunnel in Frankfurt-Höchst gefunden wurde.

Auch in «Menschenfischer» finden Kinder im Jahr 1998 die Leiche eines Jungen, dem die Kehle durchschnitten, ein Stück Fleisch aus dem Oberschenkel entnommen und die Hoden abgetrennt wurden. Der Mord an Tobias Brüning löst eine der größten Polizeiaktionen der Nachkriegsgeschichte aus. Obwohl es ein Phantombild gibt, wird der Täter nie gefasst.

Im Jahr 2013 erreicht Kommissar Marthaler aus der französischen Kleinstadt Marseillan der Hilferuf eines alten Kollegen. Touristen haben den Mörder angeblich gesehen. Als Marthaler ans Mittelmeer fährt, um die Akten zu übernehmen, gibt es einen neuen Hinweis. Und endlich auch einen Namen.

Die Spur führt in ein finsteres Tal am Rhein, nicht weit von der Loreley. Dort sind gerade zwei Roma-Jungen spurlos verschwunden. Kommissarin Kizzy Winterstein, selbst eine Romni, ist nicht glücklich über die Ermittlungen des Frankfurter Kollegen auf ihrem Gebiet. Während die beiden noch Zuständigkeiten diskutieren, werden die Kinder gefunden. Tot. Da begreifen die Polizisten, dass sie am selben Fall arbeiten. Und es mit einer Bande brutaler Menschenhändler zu tun haben.

Jan Seghers liest aus Menschenfischer im Rahmen des Hamburger Krimifestivals am 9. November. Am 15. November findet die große Frankfurter Buchpremiere in Kooperation mit der Buchhandlung Schutt in der Deutschen Nationalbibliothek statt, moderiert von Heiner Boehncke.

Weitere Termine der ausführlichen Lesereise von Jan Seghers finden Sie im Internet ...

Der Autor Jan Seghers alias Matthias Altenburg wurde 1958 geboren. Der Schriftsteller, Kritiker und Essayist lebt in Frankfurt am Main. Nach dem großen Erfolg von «Ein allzu schönes Mädchen» und «Die Braut im Schnee» folgte «Die Partitur des Todes», ausgezeichnet mit dem Offenbacher Literaturpreis sowie dem Burgdorfer Krimipreis. Danach erschienen «Die Akte Rosenherz» sowie «Die Sterntaler Verschwörung». Alle Romane wurden für das ZDF verfilmt und von über 30 Millionen Menschen gesehen. In seinem neuesten Kriminalroman, «Menschenfischer», wird Kommissar Robert Marthaler seinen sechsten Fall lösen.

Kindler Verlag 2017, 432 Seiten, EUR 19,95 (D), 20,60 (A)
ISBN: 978-3-463-40670-1
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Mut bewiesen - Widerstandbiographien aus dem deutschen Südwesten
Neu in der Buchreihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“

Mehr als 40 Beiträge über Menschen, die aus unterschiedlichen Motiven heraus Widerstand gegen die nationalsozialistische Terrorherrschaft geleistet haben: diese Biographien aus dem deutschen Südwesten vereint das neue Buch der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Unter dem Titel „Mut bewiesen“ stehen Frauen und Männer im Mittelpunkt, die sich jenseits aller politischen, religiösen oder weltanschaulichen Prägungen durch persönlichen Mut und entschlossenes Handeln gegen die Diktatur ausgezeichnet haben. Sie alle standen bislang eher selten oder gar nicht im Fokus der wissenschaftlichen oder öffentlichen Betrachtung. Das Spektrum der Porträts reicht dabei vom Widerstand der „ersten Stunde“ über religiös begründetes Handeln bis hin zu den „stillen Helden“, die Verfolgten Hilfe boten; ebenso erfahren diejenigen eine Würdigung, die sich für geistige Freiräume eingesetzt haben oder in der Endphase des Krieges beherzt gehandelt haben. Mit dem Band aus der Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ legt die Landeszentrale erneut eine Veröffentlichung zum „Dritten Reich“ im deutschen Südwesten vor, die dem Ziel dient, eine ebenso kritische wie breit angelegte Landeskunde zu bieten. Herausgeben wird der 340-seitige Band von Angela Borgstedt, Sibylle Thelen und Reinhold Weber.

Bestellung ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Preis von 6,50 EUR zzgl. 3,- EUR Versand (www.lpb-bw.de/shop).
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Buchtipp: Edgar Dahmen "Skurriles aus tierärztlichen Praxen"
Der Doktor und das liebe Vieh

68 Anekdoten nehmen den Leser mit in die oftmals verrückte Welt der Veterinärmediziner. Gesammelt von Tierarzt Dr. Edgar Dahmen bietet der Band „Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ wahre Begebenheiten und heiteres Lesevergnügen.

Was haben ein kondomfressender Hund, ein fliegender Hamster und ein ermordeter Tiger gemeinsam? Sie sind neben der Zombiekatze Taiga, der Henne Lisbeth, dem Wellensittich Hansi-Bubi und vielen anderen Zwei- und Vierbeinern die Hauptakteure der Geschichten, die Tierarzt Dr. Edgar Dahmen zusammengetragen hat.

Mehr als 40 Jahre war Dahmen als niedergelassener Veterinärmediziner in einer Kleinstadt nahe München tätig. „Schon als Kind hatte ich auf dem Bauernhof meiner Tante intensiven Kontakt zu allen möglichen Tieren. Der Wunsch Tierarzt zu werden, war da schon fast logische Konsequenz,“ so Dahmen.

Allerhand Merkwürdiges, Lustiges, Tragisches und Herzerwärmendes erlebte der Tierdoktor in dieser Zeit. In seinem Buch „Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ schildert er denkwürdige Situationen und haarsträubende Erlebnisse, die ihm selbst wie auch befreundeten Kollegen widerfahren sind. Da gab es beispielsweise den Labrador, der nach ein paar Tagen mit Bauchschmerzen einen tigergemusterten String-Tanga ausschied. Oder die empörte Tierärztin, der ein Bauer seinen „Pimmel“ vorführen wollte. Es stellte sich heraus, dass er einen Jungbullen meinte.

Tragisch war die Geschichte eines Langhaardackels mit Bandscheibenvorfall, der von seiner Besitzerin mithilfe einer Insulinspritze „eingeschläfert“ wurde. Für eine gläubige Katzenbesitzerin wendete sich dagegen alles zum Guten. Nach einer Wallfahrt tauchte ihr Tier wieder auf, sehr auch zur Freude des Tierarztes, der der verzweifelten Frau wochenlang Trost spendete. „Auch die Betreuung von Frauchen und Herrchen in den angespannten emotionalen Situationen gehört zur Arbeit eines Tiermediziners“, erklärt Dahmen.

„Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ ist liebevoll von der Künstlerin gigi illustriert und ein schönes Geschenk nicht nur für (angehende) Tierärzte, sondern für alle Tierfreunde mit Herz.

Verlag tredition 2017, 188 Seiten, 9,99 (D)
ISBN: 978-3-7439-4818-1
 
 

 
Buchtipp: Martin Grunwald "Homo hapticus"
Warum wir ohne Tastsinn nicht leben können

Wissenschaft zum Anfassen: „Fühlen und tasten ist viel wichtiger für unser Überleben als sehen, hören, riechen und schmecken“, sagt Martin Grunwald.
Er gründete 1996 das Haptik-Labor am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig, wo er die Wirkungsweise des menschlichen Tastsinns erforscht.
In seinem Sachbuch "Homo hapticus" beschreibt der experimentelle Psychologe erstmals für ein breites Publikum, welch überragenden Einfluss der lange Zeit unterschätzte Tastsinn auf alle menschlichen Lebensbereiche hat.
Der international renommierte Pionier der Haptik-Forschung erzählt anschaulich und mit vielen Beispielen aus dem Alltag, wie faszinierend die Millionen Berührungs- und Bewegungsmelder zusammenwirken, die unseren Tastsinn ausmachen. Er zeigt, welch große biologische und psychologische Bedeutung Berührungen für Menschen aller Altersstufen haben, warum eine Umarmung mehr tröstet als tausend Worte, warum Massagen und Spaziergänge gegen Depression und Angst helfen und warum wir mit warmen Händen bessere Chancen bei einem Bewerbungsgespräch haben. Er macht deutlich, wie raffiniert unser Urteil durch die Haptik von Produkten manipuliert werden kann. Und er warnt vor einer Welt voller Touchscreens – denn mit ihnen lässt sich unsere Welt von Kindern nicht be-greifen.

Droemer Verlag 2017, 304 Seiten, EUR 19,99
ISBN: 978-3-426-27706-5
 
 

 
Buchtipp: Sven Voelpel "Entscheide selbst, wie alt du bist"
Was die Forschung über das Jungbleiben weiß

Deutschland altert, und zwar rasant. Das verändert nicht nur Gesellschaft, Politik und Kultur, dieses Thema betrifft jeden ganz persönlich. Aber: Was ist das überhaupt - "Alter"? Und geht es zwingend mit Gebrechen und Einsamkeit einher? Sven Voelpel stellt dar, welche Kriterien für das Altsein und Sich-alt-Fühlen eine Rolle spielen und zieht dazu zahlreiche Studien heran. Die gute Nachricht: Wir können, in weitaus größerem Maße als bisher gedacht, beeinflussen, ob wir alt sind oder nur älter werden. Sven Voelpel zeigt, wie.

Der Autor Sven C. Voelpel, Jahrgang 1973, ist Professor für Betriebswirtschaft an der Jacobs University Bremen sowie Gründungspräsident des WISE Demografie Netzwerks. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen demographischer Wandel, Diversity und Leadership. Als führender Altersforscher berät er Regierungen und Organisationen wie die Allianz, die Bundesagentur für Arbeit, Daimler und Deutsche Bahn. Er lebt mit seiner Familie in Bremen.

Rowohlt Polaris 2017, 288 Seiten, EUR 14,99 (D)
ISBN 978-3-499-63181-8
 
 



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