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Freitag, 23. Juni 2017
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Buchtipps

Buchtipp: Matthias Donath
 
Buchtipp: Matthias Donath "Die Geisterseher"
Magier, Goldmacher und Scharlatane in Sachsen

Geister, Gold, Geheimwissen _ davon geht noch heute eine seltsame Faszination aus. In früheren Jahrhunderten glaubten weite Bevölkerungskreise an Magie und Alchimie. In Sachsen tummelten sich besonders viele Magier, Scharlatane und Goldmacher, die die Menschen mit angeblichem Geheimwissen betörten. Der Autor erzählt von Geisterbeschwörern aus Leipzig und Dresden, berichtet von heute vergessenen Geheimbünden, deren okkulte Netzwerke in Sachsen zusammenliefen, und beschreibt, wie Sachsens Kurfürsten dem Stein der Weisen nachjagten. Alle Geschichten sind wahr – und doch liest sich das Buch wie ein unglaublicher Abenteuerroman.

Edition Leipzig 2011, 160 Seiten, EUR (D) 16.90, (A) 17,40 / sFr 24,90
ISBN 978-3-361-00670-6
 
 

Buchtipp: Ursel Bäumer
 
Buchtipp: Ursel Bäumer "Zeit der Habichte"
Paulas Geschichte beginnt in einem Dorf in Norddeutschland. Nach dem Abitur jobbt sie in einer Kantine und an der Kasse des elterlichen Kinos. Die Liebe zu dem australischen Journalisten Henry, der auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie in ihrem Heimatdorf auftaucht, verändert ihr Leben. Die Geschichten ihrer beider Familien scheinen verknüpft und ineinander gespiegelt zu sein.
Ihre gemeinsame Zeit nimmt ein jähes Ende, als Henry nach Australien zurückkehrt. Paula verbrennt Tagebücher und Fotos, packt den Koffer und folgt ihm nach Sydney.
Als Henry sie dort zurücklässt, um in der australischen Wüste ein Filmteam zu begleiten, stößt Paula zufällig auf eine Mappe mit Informationen über ihre Familie und ihr Dorf, die Henry vor ihr verborgen hat. Verstört und misstrauisch bricht sie ins australische Outback auf.

Dörlemann Verlag 2011, 256 Seiten, EUR (D) 19.90, (A) 20.50 / sFR 29.00
ISBN 9783908777687
 
 

Buchtipp: Michael Moritz
 
Buchtipp: Michael Moritz "Weinselig"
Der Badische Krimi

Der eingeschlagene Schädel des Alleinunterhalters Robert Düster bereitet Hauptkommissar Belledin Kopfzerbrechen. Als Todesursache wird nicht der Hieb mit der Weinflasche, sondern eine Überdosis Kaliumchlorid diagnostiziert. KCL dient als Düngemittel und wird als Streusalz verwendet – und als Giftspritze bei Hinrichtungen. An ein Hinrichtungsritual glaubt Belledin spätestens beim zweiten toten Stimmungsmacher. Dass ihm neben Hunderten von vergnügungssüchtigen Menschen auf dem Weinfest ausgerechnet Kriegsfotograf Killian über den Weg läuft, nimmt Belledin ausnahmsweise dankbar als Geschenk an. Er hofft, ihn als Spitzel in der Alleinunterhaltungsszene gewinnen zu können. Doch die Stimmung sinkt weiter.

emons Verlag 2011, 253 Seiten, EUR 9,90 (D), 10,20 (A)
ISBN 978-3-89705-817-0
 
 

Buchtipp: Roland Roth
 
Buchtipp: Roland Roth "Bürgermacht"
Eine Streitschrift für mehr Partizipation

In einer Demokratie geht alle Macht vom Volk aus. Doch für immer weniger Menschen ist dieser Grundsatz reale Erfahrung: Sie fühlen sich von »denen da oben« schlecht regiert, ihre Belange scheinen bei politischen Entscheidungen keine Rolle zu spielen. Roland Roth plädiert für ein neues Verhältnis zwischen Staat und Bürgern: Nur das Wissen und das Engagement der Vielen macht unsere Gesellschaft zukunftsfähig. Das Unbehagen an der politischen Alltagspraxis ist weitverbreitet. Zugleich aber engagieren sich Bürgerinnen und Bürger mehr denn je in Initiativen und Projekten – überall dort, wo sie den Eindruck haben, Gesellschaft wenigstens im Kleinen mitgestalten zu können. Damit ist viel gewonnen, aber lange nicht genug, stellt der Sozialwissenschaftler Roland Roth fest. Das Prinzip der repräsentativen Demokratie stößt an seine Grenzen, nötig ist eine strukturelle Aufwertung der Bürgerbeteiligung. Voraussetzung dafür ist eine veränderte Haltung auf beiden Seiten: Die Bürgerinnen und Bürger müssen selbstbewusst neue Wege der Mitgestaltung einfordern, die Politik muss bereit sein, die Kompetenzen der Bürger anzuerkennen und Macht zu teilen.

edition Körber-Stifung 2011, 328 Seiten, EUR 16,00
ISBN: 978-3-89684-081-3
 
 

Buchtipp: Günther Anders
 
Buchtipp: Günther Anders "Die Zerstörung unserer Zukunft"
Ein Lesebuch
Herausgegeben von Bernhard Lassahn

»Was alle treffen kann, das betrifft uns alle.« So warnte der Philosoph Günther Anders vor einem halben Jahrhundert hellsichtig vor der atomaren Katastrophe. Die Ereignisse von Tschernobyl und Fukushima, die Risiken maroder atomarer Anlagen auf der ganzen Welt zeigen uns auf schreckliche Weise, dass wir die Gewalt über unsere eigenen Geschöpfe verlieren – die Maschine den Menschen beherrscht: »Wie verstörte Saurier lungern wir inmitten unserer Geräte herum.« Dieses Lesebuch versammelt das Wichtigste aus Günther Anders’ Schriften: Auszüge aus seinem literarisch-philosophischen Hauptwerk ›Die Antiquiertheit des Menschen‹ finden sich darin, alarmierende Texte zur atomaren Bedrohung, Autobiographisches und Fabeln stehen neben Tagebucheinträgen und dem Briefwechsel mit dem Hiroshima-Piloten Claude Eatherly. Und immer wieder warnt Günther Anders uns davor, dass wir auf dem besten Weg sind, unsere eigene Zukunft zu zerstören.

Diogenes Verlag 2011, 352 Seiten, EUR (D)10.90, (A) 11.30 / sFr 17.90
ISBN 978-3-257-24166-2
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Sehr gut haltbar machen"
Jetzt geht es ans Einmachen: Gelees, Konfitüre und Marmeladen, Himbeeressig, Mangochutney oder Paprika-Mandel-Pesto: Selbstgemachtes ist ein Highlight auf dem Frühstücksbrot, als Salat-Dressing oder Pasta-Soße. Im Buch "Sehr gut haltbar machen" der Stiftung Warentest gibt es nicht nur Tipps zu Geräten und Zutaten, sondern vor allem mehr als 150 Rezepte, die den erntefrischen Geschmack für Monate konservieren. ...
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Buchtipp: Doris Dörrie
 
Buchtipp: Doris Dörrie "Alles inklusive"
Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive?

Ihren albernen Vornamen verdankt Apple ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Das, ein paar Neurosen und die Liebe zu gebügelten Blusen und Bürgerlichkeit. Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie in ihrer Kindheit. Wie damals in Spanien in dem Zelt am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als Apples Mutter Karl Birker kennenlernte. Ingrid, die Strandkönigin von Torremolinos, barbusig, schön und verwegen, und Karl, der Bankangestellte aus Hannover mit Frau und Sohn und schmuckem Ferienhaus, verliebten sich Hals über Kopf ineinander – mit unausdenklichen Folgen für fünf Menschen. Dreißig Jahre später reiht die erwachsene Apple ein Liebesdesaster ans andere, während ihre beste Freundin Susi ein Haus in Spanien sucht. Dort, unter der Sonne des Südens, soll Susis schwerkranker Mann Ralf endlich gesund werden. Und Ingrid, auch mit über sechzig noch ein rebellischer Freigeist, kehrt nach drei Jahrzehnten an den Schauplatz jener verhängnisvollen Sommerliebe zurück. Vor lauter Hotelbunkern erkennt sie das einstige Fischerdorf kaum wieder – mit manchen alten Bekannten ergeht es ihr genauso ... Ein herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, über die Zumutungen der Liebe und das Glück der Freundschaft, und über unsere ewige Sehnsucht nach dem Süden.

Diogenes Verlag 2011, 256 Seiten, EUR (D) 21,90. (A) 22,60 / sFR 26,90
ISBN 978-3-257-06781-1
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Lieblingswörterbuch. Die schönsten und persönlichsten Wörter ....
... prominenter Menschen."

Prominente geben Duden ihr Wort

Die Dudenredaktion fragte anlässlich des Gedenktages zu Konrad Dudens 100. Todestag am 1. August 100 Prominente aus Kultur, Showbusiness, Politik, Wirtschaft und Kirche, was ihr persönliches Lieblingswort ist – und was die Geschichte dahinter.

Renate Künast, Iris Berben, Udo Jürgens, Wolfgang Schäuble, Harry Rowohlt, Xavier Naidoo, Roger Willemsen, Eckart Witzigmann, Marc Bator, Reinhold Messner, Margot Käßmann u. v. a. gaben Duden ihr Wort.

Heraus kam das „Lieblingswörterbuch“, eine unterhaltsame Mischung der unterschiedlichsten Wörter: veraltete Wörter, Wörter, die sich einfach schön aussprechen oder besonders lang sind, Wörter, die mit dem Berufsleben der Person zu tun haben oder für ein Lebensmotto oder eine persönliche Einstellung stehen.
Einige Beispiele: Quintenzirkel, Fräulein, Abendrot, aufmüpfig, liebäugeln, Schmackofatz, verflixt, Verwegenheit, Zuversicht, Frommwerden, Gegenwart, Grenzgang, Hingabe, Kastaniengefühle ...

Das „Lieblingswörterbuch“ ist ein Geschenkbuch mit Tiefgang, das einen unterhaltsamen Einblick in das Leben von Prominenten gibt und zum Nachdenken über die deutsche Sprache anregt: über ihre Vielfalt, Wandelbarkeit und Tradition.

Duden 2011, 128 Seiten, EUR 8,95
ISBN: 978-3-411-70107-0
 
 



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