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Mittwoch, 22. November 2017
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Buchtipps

Buchtipp: Emil Zopfi (Hrsg)
 
Buchtipp: Emil Zopfi (Hrsg) "Winterwandern"
Geschichten von Schnee und Eis
Im Winter ins Freie

Gut wattiert und ausstaffiert mit Pudelmütze, Handschuhen und Schal, lässt sich auch bei Eis und Kälte jeder Winterweg unter die Füsse nehmen.

Robert Walser überlegt, ob man sich im Schnee schmutzig machen kann • Hermann Hesse lauscht auf einen Gesang im Schneegestöber • C. F. Ramuz lässt einen jungen Mann mit zwölf Zuckerbrötchen die Nacht im Nebel ausharren • Franz Hohler trifft auf dem Gemmipass auf alte Bekannte • Ernest Hemingway erlebte die glücklichsten Winter in Schruns • Annemarie Schwarzenbach geht mit Matthisel auf Schmugglerpfaden • Thomas Mann stellt Hans Castorp statt der Liegekur auf die Bretter • Arthur Conan Doyle findet Skier von außen betrachtet nicht bösartig • Max Frisch lässt freudig Schneekissen zerplumpsen • Peter Weber wird von alten Männern überholt und braucht Erschöpfungstee • Erich Kästner verbietet es, die Schönheit der Berge zu duzen • Das und vieles mehr zum Winterwandern …

Unionsverlag 2011, 224 Seiten, EUR 12,90
ISBN 3-293-00436-9
 
 

Buchtipp: Barett Newman u.a.
 
Buchtipp: Barett Newman u.a. "Jackson Pollock - Freund, Kollege, Vorbild"
Aus dem Amerikanischen von Kurt Rehkopf
Mit einem Nachwort von Kay Heymer

Es ist oft faszinierend, wenn Künstler über andere Künstler berichten – und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen: persönlich, subjektiv, mitunter einseitig, aus eigener Anschauung heraus sprechen und sich dabei keinen Deut um kunsthistorische (oder andere) Korrektheiten scheren.

Anlässlich der Jackson-Pollock-Retrospektive, welche das Museum of Modern Art in New York 1967 ausrichtete, lud die Zeitschrift ARTnews 18 zeitgenössische amerikanische Künstler ein, sich über ihren elf Jahre zuvor tragisch verunglückten Freund, Kollegen und Konkurrenten – über Jackson Pollock (1912–1956) – zu äußern. Eingeladen waren sehr unterschiedliche Charaktere: Barnett Newman, Robert Motherwell, George Segal, Claes Oldenburg, Philip Guston, Kenneth Noland, Alex Katz, Larry Rivers, Al Held, Allan Kaprow und andere. So sind sehr unterschiedliche Berichte zusammengekommen: kurze oder lange, historisch oder persönlich gehaltene, ausgewogene oder pointierte, liebenswürdige oder gar giftige – an keiner Stelle jedoch wurde ein langweiliges oder flaues Wort gesprochen. Erstaunlicherweise sind diese Erinnerungen, Anekdoten, Urteile, Gedanken oder Mutmaßungen nie in Buchform (in keiner Sprache!) je versammelt herausgebracht worden. Das holen wir nun, den 100. Geburtstag des großen, wilden amerikanischen Meisters feiernd, nach. Wir legen diese Berichte zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vor, versehen mit Fotos und einem kundigen Nachwort von Kay Heymer, als lohnenswerte Sammlung, als späte Hommage – und auch als kleine, eigenwillig verfasste Einführung zu einem Maler, der Vielen immer noch als schwierig oder gar umstritten gelten mag.

Piet Meyer Verlag 2012, 136 Seiten, EUR 12.80 [D], 13.20 [A] / sFR 18.80
ISBN 978-3-905799-16-3
 
 

Buchtipp: Irmela Erckenbrecht
 
Buchtipp: Irmela Erckenbrecht "So schmeckt's Kindern vegetarisch"
fachkundiger Rat • praktische Tipps • 150 köstliche Rezepte

Abwechslungsreich, lecker und gesund soll das Essen sein, das Eltern ihren Kindern täglich anbieten. Immer öfter sind auch fleischfreie Gerichte gefragt. ...
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Buchtipp: Rai­ner Jaeckle
 
Buchtipp: Rai­ner Jaeckle "Frieda mit dem Fuchsgesicht"
Erzählungen mit Pfiff

Von Rainer Jaeckle sind im Verlag HAAG + HERCHEN bereits erschienen: »Manchmal ist das Leben stärker. Ein beruflicher Lebenslauf als historische Novelle« (2006), »Hermine mit der dicken Schnute oder Unzufriedenheit sieht man auch an den Lippen« (2011), »Vom Schreiner zum Konditor« (2011), »Wildschwein mit Hut« (2010), »Der Kasten unter der Wiese« (2010), »Elisa mit den blauen Haaren« (2009), »Ohne Tante Emma läuft nicht viel« (2008), »Eine abenteuerliche Traumreise und andere Erzählungen von Tante Emma« (2007), »Der unwirtliche Mond als Ferienziel und weitere Erlebnisberichte von Tante Emma« (2007), »Tante Emma war immer dabei. Abenteuerliche Reisen in der Gegenwart und weit in der Vergagenheit« (2006), »Geisterstunde bei Vollmond auf dem Hohentwiel und andere Berichte von Tante Emma für spannungsgewohnte und nachdenkliche Leser« (2006), »Tante Emma wieder unterwegs. Überraschungen nicht ausgeschlossen. Moderne Märchen mit realem Hintergrund für nachdenkliche Leser« (2005), »Die neuen abenteuerlichen Reisen der alten Tante Emma. Moderne Märchen mit realem Hintergrund für nachdenkliche Leser« (2005), »Therese mit dem Ziegenduft und die tollen Reisen ihrer Tante Emma. Märchen mit realem Hintergrund für nachdenkliche Leser« (2004), »Jung und Alt in einem Boot. Jucunda und der zaubernde Mönch und andere Märchen – neu und doch aus alter Zeit« (2002), »Die Nymphe und der Teufel auf der Lucilinburhuc« (2000), »Ulrike mit den Segelohren. Märchen unbekannt und interessant« (2000), »Das Leben des Nostradamus. Verfolgung, Pest, Visionen. Historischer Roman« (1999), »Aus alter und neuer Zeit. Manchmal sachlich, manchmal spitz« (1998), ferner unter dem Pseudonym »Raphael J. Bosch« u.a. »Der rote Stein auf der Fingerinsel. Märchen für Kinder mit Phantasie und für jung gebliebene Erwachsene« (1997).

Verlag Haag + Herchen 2011, 80 Seiten, EUR 10,00
ISBN: 978-​3-​89846-​651-​6
 
 

Buchtipp: Emma Hamberg
 
Buchtipp: Emma Hamberg "Für Wunder ist es nie zu spät"
Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann

Es ist nie zu spät für das große Glück. Nach außen wirkt Majas Leben perfekt: Als Ehefrau eines berühmten Künstlers lebt sie auf einem alten Schloss, romantisch gelegen auf einer Insel im schwedischen Vänersee. Doch während ihr Mann immer gigantischere Kunstwerke schafft, sieht es mit ihrer eigenen Karriere als Bildhauerin mau aus. Zu allem Überfluss fühlt sie sich von ihm nicht mehr begehrt. Das muss anders werden, beschließt sie und schmiedet einen ungewöhnlichen Plan: Sie eröffnet eine Schwimmschule für Erwachsene. Zwei heiße Sommerwochen lang stellen die Kursteilnehmer den Schlossalltag auf den Kopf, unter ihnen der extrem attraktive Alex. Und schon bald steht nicht nur ihre eigene Beziehung auf dem Prüfstand …

piper 2012, 368 Seiten, EUR 9,99 [D], 10,30 [A] / sFr 14,90
ISBN: 9783492272667
 
 

Buchtipp: Das große Grimms Märchenbuch
 
Buchtipp: Das große Grimms Märchenbuch
Mit einem Nachwort von Arnica Esterl
Mit Illustrationen von Anastassija Archipowa
mit Leseband und Goldprägung

Siebzehn der bekanntesten und beliebtesten Märchen der Brüder Grimm erscheinen 2012 in einem besonderen Jubiläumsband, illustriert von der beliebten Illustratorin Anastassija Archipowa. Über einhunderttausend verkaufte Märchenbücher der beliebten Märchenzeichnerin sprechen für sich.

Esslinger Verlag 2012, 176 Seiten, EUR 20,00 (D), 20,60 (A) / sFR 30,50
ISBN 978-3-480-22837-9
 
 

Buchtipp: Tonino Guerra
 
Buchtipp: Tonino Guerra "Scheuer Vogel Traum"
Ein Lesebuch, herausgegeben und übersetzt von Elsbeth Gut Bozzetti, mit den besten Texte von Tonino Guerra, der als Drehbuchautor, Dichter, Geschichtenerfinder und -erzähler, als Maler, Zeichner, Gestalter eine eigene poetische Welt erschaffen hat.

Ein Unbekannter ist er nicht. Selbst wer noch nie etwas von ihm gelesen hat, mag ein paar seiner Sätze im Ohr haben. »Mir tun die Haare weh!« ist so ein beiläufig dahingesprochener Satz, der aus Nebel- und Abgaswolken heraus die Verlorenheit im italienischen Wirtschaftswunder in rätselhafte Worte fasst. Ganz eindeutig ist der Schrei: »Ich will eine Frauuu!«, den ein Kerl vom Baum herab in den Abend brüllt.

Das sind jedenfalls Sätze von Tonino Guerra. Sie sind begleitet von Bildern, die ganze Filme wieder ins Gedächtnis rufen. Da steht der kühle Filmästhet Michelangelo Antonioni neben dem lebensprallen Federico Fellini, die »Rote Wüste« neben »Amarcord«. Mit beiden Regisseuren hat Guerra als Drehbuchautor intensiv zusammengearbeitet. Vieles, was das Mehr an Poesie dieser Filme ausmacht, geht auf seine Rechnung. »Il poeta del cinema«, der Dichter des Kinos, ist die Kurzformel, mit der sein Beitrag zum Internationalen Autorenkino der Nachkriegszeit – und das sind mehr als 100 Filme! – umschrieben wird. 2002 verleiht ihm die European Film Academy den Europäischen Film- Oscar für sein Lebenswerk. 2004 wird er in Straßburg zum besten Drehbuchschreiber Europas gekürt.

Im Grunde aber ist Tonino Guerra Dichter, Geschichtenerfinder und -erzähler. Und er ist Maler, ist Zeichner, ist Gestalter von »poetischen Orten«.

Fünfzehn Jahre ist es her, seit bei Klöpfer & Meyer der Band »Staubwirbel. Geschichten für eine ruhige Nacht« erschienen ist. Kurz darauf kam auch seine Erzählung »Lauer Regen« bei Klöpfer & Meyer heraus sowie das Poem »Der Honig«, das als sein dichterisches Hauptwerk gilt. Alle diese schönen Titel sind seit langem vergriffen. Auf vielfachen Wunsch erscheint nun unter dem Titel »Scheuer Vogel Traum« ein Tonino-Guerra-Lesebuch, ein »best of«. Angefangen von den ersten Gedichten bis zu den späten Reisetagebüchern führt der Band in die Welt eines Menschen, der dem Leisen lauscht und die Schattenschrift des Lichts entziffert.

Mit welchen Augen erzählt einer, der das Erzählen »nie direkt« zu seinem Merkmal gemacht hat? Zwischen Bodenhaftung und Phantasie, zwischen Dorfchronik und Abenteuerreisen auf den Gleisen des Traumes nimmt Tonino Guerra uns mit in die Möglichkeitswelten seiner Poesie.

Herausgeberin Elsbeth Gut Bozzetti übersetzte bislang alle bei Klöpfer & Meyer erschienenen Tonino-Guerra-Titel.

Klöpfer & Meyer Verlag 2012, 216 Seiten, EUR [D] 19,50, [A] 20,10 / sFR 27,90
ISBN 978-3-86351-026-8
 
 

Buchtipp: Anja Maier
 
Buchtipp: Anja Maier "Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter"
Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern

Was ist nur mit den Eltern los? Kaum haben sie ihr „Jetzt wird’s aber Zeit“-Kind, wird es zum sinnstiftenden Projekt. Egal, ob bei der Wahl von Kita und Schule, beim Kauf von Kleidung oder der richtigen Wohnung – das Beste scheint gerade gut genug. Das Kind wird zum Statussymbol.

Aber muss wirklich alle Welt Rücksicht nehmen, nur weil Eltern mit ihrer Fortpflanzung das Land vor der Vergreisung retten? Wächst eine Generation kleiner Egoisten heran? Anja Maier hat Familien im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg beobachtet und feststellen müssen, dass aus dem Szeneviertel eine kuschelige Kleinstadt geworden ist. Ihre Geschichten sind vor allem eines: erschreckend wahr, manchmal tragisch – und vor allem urkomisch.

Bastei Lübbe 2011, 253 Seiten, EUR 8,99 (D), 9,30 (A)
ISBN: 978-3-404-60299-5
 
 



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