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Freiburg: Neue Ausstellung „Stockwerke“ im Kunsthaus L6
Sechs Künstlerinnen aus den Ateliers in der Lameystraße zeigen aktuelle Werke

Die neue Ausstellung „Stockwerke“ im Kunsthaus L6 stellt sechs Künstlerinnen vor, die alle ihre Ateliers im Kunsthaus L6 haben, aber in sehr unterschiedlichen Medien arbeiten. Die unabhängig voneinander entstandenen Kunstwerke, werden für „Stockwerke“ zum ersten Mal Verbindungen eingehen und Beziehungen entstehen lassen.

Die Künstlerin Nicole Mittas arrangiert verschiedene Medien zu einer raumgreifenden Installation, welche den Ort mit einbezieht. So verwandelt sie unter anderem ihren im Atelier als Bodenschutz verlegten Teppich zu einer Zeltform, die nun als eine schützende Fläche von oben wirkt.

Sandi Kozjek stellt unabhängig voneinander entstandeneKunstwerke in Bezug zueinander, so dass die Betrachter zwei Werkebenen, Einzelwerk und neu geschaffener Werkkontext, abgrenzend und zusammen sehen können. Immer bleibt ihr dabei die Anbindung an die Wand wichtig.

Hanne Botschs farbintensive Malereien geben dem Betrachter nichts vor, es sind abstrakte Spiegel, die eine strukturierte Unordnung geben.

Die Arbeiten von Hannah Voß bringen verschiedene Zeitebenen zusammen. Die Künstlerin nimmt Fotografien, Plakate und eigene Skizzen und übermalt diese. In diesem Prozess vermischt sich neu Hinzugekommenes mit dem unteren Bildträger, es durchdringt sich gegenseitig – gleichzeitig Trennung und Zusammentreffen.

Auch bei Annette Raess-Kuechlin geht es um eine Gleichzeitigkeit und Durchdringung von zwei Bildebenen. Zwei als Einzelbilder entstandene Malereien werden wie die Leinwand selbst zu einer regelmäßigen Struktur verwoben, deren Grundeinheit das Quadrat ist.

Die Kunst von Franziska Döser geht von der Malerei und Zeichnung aus. Sie integriert dabei häufig weitere Materialien und konzentriert sich auf die Sichtbarmachung des Arbeitsprozesses. So wird sie im Kunsthaus L6 eine zuerst abgeschmirgelte, dann gebügelte und zum Schluss gefaltete Leinwand zeigen, welche die Produktionsbedingungen ihres Ateliers reflektiert. Zum einen entsteht durch die Enge etwas Produktives in der Entwicklung neuer Methoden, zum anderen ist sie in der möglichen Größe ihrer Leinwände stark eingeschränkt.

Am Freitag, 5. Juli, um 19 Uhr eröffnet Samuel Dangel vom Kulturamt die neue Ausstellung „Stockwerke“.

Die Ausstellung „Stockwerke“ läuft vom 6. Juli bis 28. Juli, donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.
 
Eintrag vom: 27.06.2013  




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