Schwarzwaldkrimi
Bei einem Lawinenabgang am Feldberg kommt ein Mann ums Leben. Was zunächst als tragischer Unfall erscheint, erweist sich im weiteren Verlauf des Romans als Mord. „Goodwood-Waldernews“ heißt die Redaktionsplattform, für die Lokalreporter Alfred stets auf der Suche nach Neuigkeiten aus dem Hochschwarzwald ist. Seine Recherchen nützen oder behindern mitunter die Arbeit der Freiburger Kriminalpolizei. Der neue Fall führt Alfred auf ungewohntes Terrain: Obwohl der Hochschwarzwälder noch nie auf Skiern gestanden hat, muss er diesmal auf die Piste.
Roland Weis verbindet Fiktion mit realen Schauplätzen, Personen und Begebenheiten. Dazu gehören im aktuellen Buch neben dem Feldbergareal der Michelishof in Neustadt und das Rehazentrum in Höchenschwand. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Feldberg und einige örtliche Skischulen spielen eine Rolle. Wieder mit dabei ist das aus früheren Bänden bekannte Stammtischpersonal des Neustädter Gasthauses Spritz.
Als promovierter Historiker greift der Autor Themen der Regionalgeschichte auf. In „Lawinentod“ führt er seine Leserschaft unter anderem zu den Anfängen des Skibetriebs am Feldberg, erinnert an Lawinenunglücke und erzählt von traditionsreichen Berghütten wie der Todtnauer Hütte und der Menzenschwander Hütte.
Der Autor Roland Weis, geb. 1958 in St. Georgen/Schwarzwald, ist promovierter Historiker und gelernter Redakteur. Zwanzig Jahre lang leitete er die Unternehmenskommunikation eines großen regionalen Energieversorgers. Weis gilt als Begründer des Schwarzwaldkrimis. Das Genre entstand während eines SWR-Radiointerviews Ende der 1990er-Jahre. Roland Weis war damals Redakteur und wettete mit einem Freiburger Verleger, innerhalb eines halben Jahres einen Krimi mit dem Schauplatz Hochschwarzwald zu schreiben. Die Wette wurde eingelöst und „Der Güllelochmord“ erschien 1998 im Sternwald Verlag. Seit 2016 veröffentlicht der Freiburger Rombach Verlag die Reihe.
Rombach Verlag 2026, 282 Seiten, € 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-6145-8
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