Am Freitag, 18. September, eröffnet das Dreiländermuseum seine neue große Sonderausstellung „Zuhause – unterwegs. Was Menschen bewegt“. Zugleich wird die grenzüberschreitende Ausstellungsreihe des Netzwerks Museen am Oberrhein „Zuhause – unterwegs“ vorgestellt.
Vernissage: „Zuhause – unterwegs“
Freitag, 18. September 2026, 18 Uhr
Evangelische Stadtkirche Lörrach, anschließend Dreiländermuseum
Zur Eröffnung sprechen Oberbürgermeister Jörg Lutz, Regierungspräsident Carsten Gabbert als Schirmherr der Ausstellungsreihe, Museumsleiter Jan Merk sowie Vertreter des Netzwerks Museen. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Vokalensemble der Städtischen Musikschule Lörrach. Anschließend laden wir zum Empfang und zur Besichtigung der Ausstellung im Dreiländermuseum ein.
Was bedeutet es, einen Ort als Zuhause zu erleben? Was bringt Menschen dazu, aufzubrechen, und was bedeutet es, anderswo anzukommen? Die Ausstellung nähert sich diesen Fragen aus unterschiedlichen historischen und persönlichen Perspektiven. Gerade im Dreiländereck lassen sich Erfahrungen von Migration, Grenzüberschreitung, Ankommen und Verwurzelung auf besondere Weise betrachten.
Die Ausstellung ist Teil der gemeinsamen Reihe „Zuhause – unterwegs“ des Netzwerks Museen am Oberrhein. Rund 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz setzen sich dabei aus jeweils eigener Perspektive mit dem Thema auseinander.
Weitere Termine im September und Oktober
Sonntag, 13. September 2026, 10.30 Uhr (Wiederholung um 15 Uhr)
Tag des offenen Denkmals: „Industriedenkmale im Wandel“
Gemeinsam mit dem Museumsverein Lörrach, der Stadt Lörrach und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz widmet sich das Dreiländermuseum der Geschichte und Zukunft des KBC/Raymond-Industrieareals. Nach einer Einführung im Museum führt ein Rundgang über das ehemalige Industrieareal. Am Vormittag wird zudem die neue Stadtwege-Broschüre zur Lörracher Industriegeschichte vorgestellt.
Donnerstag, 24. September 2026, 19.30 Uhr
Hebelabend: „Die Vergänglichkeit“
Zum 200. Todesjahr Johann Peter Hebels hat der Kanderner Künstler Prof. Jürgen Brodwolf dem Dreiländermuseum seine Arbeit „Die Vergänglichkeit“ geschenkt. Die Kunstintervention ist derzeit mitten in der Dauerausstellung zu sehen.
Beim Hebelabend sprechen Markus Manfred Jung und Niggi Ullrich über Hebel, seine Wirkung und das Werk Brodwolfs.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Auch zur sehenswerten Hebelsaal-Ausstellung „Wenn der Töne Zauber walten … – 100 Jahre Motettenchor Lörrach“ gibt es weitere attraktive Angebote: neben öffentlichen Rundgängen findet ein Stimmbildungs-Workshop (19.9.) und ein Einführungsgespräch zum Oktober-Jubiläumskonzert (14.10.), jeweils mit Dirigent Joss Reinicke, in der Ausstellung statt. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18 Uhr, beleuchtet Dr. Georg Müller in einem Vortrag die Geschichte des Chores während der NS-Zeit.
Die Ausstellung im Hebelsaal ist noch bis zum 8. November zu sehen.
Museum und Demokratie
Das Dreiländermuseum arbeitet bei Fragen der Demokratiegeschichte und demokratischen Kultur zunehmend mit Partnern in der Region zusammen. Im Herbst beteiligt es sich am Basler und Lörracher Tag der Demokratie sowie an der Langen Nacht der Demokratie und ist Teil der Basler Museumsinitiative „Museen für Demokratie“.
Freitag, 2. Oktober 2026, 20.30 Uhr
„Direkt und einvernehmlich – Das Schweizer Modell der Demokratie“
Der Journalist Franz Schmider spricht über das politische System der Schweiz und fragt, was sich hinter dem viel zitierten „Schweizer Modell“ verbirgt.
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