Menschliche Ausdrucksformen damals und heute
Was ist Kunst – und seit wann gibt es sie? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „(Er-)Findung der Kunst? Menschliche Ausdrucksformen damals und heute“ am Mittwoch, 4. Februar um 19.00 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5 in Freiburg, zu der die Katholischen Akademie gemeinsam mit dem Archäologischen Museum herzlich einladen.
Auf dem Podium diskutieren der Künstler Tobias Eder (Freiburg), Marion Mangelsdorf (Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Freiburg) und Sibylle Wolf (Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Tübingen), moderiert von Stefan Orth (Chefredakteur der Herder Korrespondenz Freiburg).
Von Beginn der Urzeit an haben Menschen Objekte geschaffen, die über das rein Funktionale hinausgehen. Neben Höhlenmalereien sind vor allem kleine Figuren von Menschen oder Tieren überliefert, wie sie derzeit in der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ im Archäologischen Museum Colombischlössle zu sehen sind. Doch handelt es sich dabei bereits um „Kunst“ im heutigen Sinn? Welche Beweggründe führten dazu, die eigene Lebenswelt in Artefakte zu übersetzen, und was macht Gegenwartskunst aus? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Abends.
Das Podiumsgespräch ist Teil der Reihe „Archäologie aktuell“ und wird von der Katholischen Akademie Freiburg und dem Archäologischen Museum Colombischlössle anlässlich der noch bis zum 8. März laufenden Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ veranstaltet.
Der Eintritt ist frei, das Museum öffnet 30 Minuten vor Beginn.
Weitere Infos unter: www.katholische-akademie-freiburg.de |