Bei einem Vortrag des Studium generale der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am Donnerstag, 6. Februar, um 18.15 Uhr im Kollegiengebäude I, Hörsaal 1015, spricht Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus (DZNS), über dessen Entstehungsgeschichte. Der Vortrag gibt Einblicke in das Konzept sowie Überlegungen hinsichtlich Vermittlungsarbeit und Ausstellungsgestaltung. Auch die gesellschaftliche Rolle von Lernorten zur NS-Geschichte für die lokale und regionale Geschichtsvermittlung wird reflektiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
An zentraler Stelle in Freiburg, im 1936 erbauten, ehemaligen Verkehrsamt am Rotteckring entstand in den vergangenen Jahren auf rund 800 Quadratmetern erstmals eine Einrichtung, die sich explizit mit der Geschichte des Nationalsozialismus befasst. Den architektonischen Mittelpunkt bildet der zentrale Gedenkraum im überdachten Innenhof, der allen Freiburgerinnen und Freiburgern gewidmet ist, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Am 21. März eröffnet das Haus seine Pforten für Besuchende. Das DZNS ist dem Verbund der Städtischen Museen Freiburg angegliedert. |