(Kalenderwoche 42)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
Bis Freitag, 8. November, ist die Gemäldegalerie im Dachgeschoss des Augustinermuseums wegen Ausstellungsumbau geschlossen.
Vortrag: Goldgrund und Perspektive in der Italienischen Malerei des Quattrocento
Saskia Quené vom Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen spricht am Mittwoch, 16. Oktober, von 12.15 bis 13.45 Uhr in der Alten Universität, Max Kade Auditorium 1, über das Thema „Goldgrund und Perspektive in der Italienischen Malerei des Quattrocento“. Die interdisziplinäre Vortragsreihe findet anlässlich der Sonderausstellung „Bellissimo!“ im Augustinermuseum in Kooperation mit dem Mittelalterzentrum der Albert-Ludwigs-Universität statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Museum für Neue Kunst
Workshop: Ein Holzschnitt entsteht
Am Samstag, 19. Oktober, erfahren Interessierte ab 18 Jahren bei einem Workshop von 10 bis 17 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, wie ein Holzschnitt entsteht. Nach einem Besuch der aktuellen Sonderausstellung „Modern Times“ mit Einführung in die Welt der Drucktechniken experimentieren die Teilnehmenden unter Anleitung des Altenburger Grafikers Stefan Knechtel mit Grabstichel, Geißfuß, Rundeisen, Hohleisen und Konturenmesser. So entsteht eine kleine Auflage an Druckgrafiken. Die Teilnahme kostet 30 Euro inklusive Material. Eine Anmeldung bis Mittwoch, 16. Oktober, per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist erforderlich.
Museum Natur und Mensch
Vortrag: Groovistan. Die Welt der Rahmentrommeln
Zuhören und Mitgrooven: Anlässlich der Ausstellung „Mensch Macht Musik“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, präsentiert der Musiker Murat Coşkun am Dienstag, 15. Oktober, um 19 Uhr Geschichten, Klänge und Rhythmen von Rahmentrommeln. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Kostümführung mit Aperitif
Bei einer Feierabendführung am Mittwoch, 16. Oktober, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es zurück ins Frühmittelalter. Die Alamannin Imba erzählt aus ihrem Alltag und vom Aufkommen des christlichen Glaubens. Nach einer Kostümführung durch die neue Schatzkammer klingt die Führung mit einem Aperitif aus. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Familienführung: KeltenKids
Durch die Comic-Helden Asterix und Obelix wurden die Kelten weltberühmt. Aber wie lebten die Menschen in der Eisenzeit wirklich? In der Ausstellung „KeltenKids“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen Familien mit Kindern ab fünf Jahren am Samstag, 19. Oktober, um 15 Uhr auf Zeitreise. Sie entdecken spannende Fundstücke, erkunden ein Playmobilmodell und tauchen am Hafen oder auf dem Markt spielerisch in die damalige Zeit ein. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur mit einer erwachsenen Begleitperson teilnehmen; diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
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Veranstaltungsreihe vom 16. Oktober bis 19. November
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus erinnert an Kriegsende und Zerstörung der Stadt Freiburg im November 1944
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Städtischen Museen lädt im Gedenken an das Kriegsende vor 80 Jahren von Mittwoch, 16. Oktober, bis Dienstag, 19. November, zur Veranstaltungsreihe „Freiburg 1944/1945“ ein. Im Mittelpunkt steht eine Aufführung von Benjamin Brittens „War Requiem“ im Konzerthaus; in Kooperation mit dem Bachchor, dem Studium Generale der Albert-Ludwigs-Universität und der Hochschule für Musik.
Am Mittwoch, 16. Oktober, findet um 19 Uhr ein Vortrag im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik (Hauptgebäude), Mendelssohn-Bartholdy-Platz 1, statt. Unter dem Titel „Kriegsende: Freiburg, Deutschland und Europa 1944/45“ blickt der Historiker Ulrich Herbert auf Schauplätze und Ereignisse, die nicht nur individuelle Erinnerungen und Geschichtsbilder, sondern die europäische und universale Kriegserfahrung prägen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird bis Freitag, 13. Oktober, gebeten: mh-freiburg.de/veranstaltungen/kriegsende
Im Rahmen der Reihe „Gespräche über aktuelle Inszenierungen“ des Studium Generale der Universität Freiburg sprechen Werner Frick, Leiter des Studium Generale, Frank Markowitsch, künstlerischer Leiter des Bachchores, der Dirigent Joss Reinicke und der Historiker Heinrich Schwendemann am Dienstag, 22. Oktober, um 20.15 Uhr über das „War Requiem“ von Benjamin Britten. Die Podiumsdiskussion findet im KG I, Hörsaal 1015, am Platz der Universität 3 statt und ist kostenfrei.
Am Sonntag, 10. November, um 19 Uhr findet die Aufführung des „War Requiem“ von Benjamin Britten im Konzerthaus unter der künstlerischen Leitung von Frank Markowitsch statt. Tickets für das Konzert des Bachchors mit dem Bachorchester, den Freiburger Domsingknaben sowie mit dem Chor und Orchester der Hochschule für Musik gibt es für 14 bis 49 Euro unter freiburg-erbachchor.reservix.de/events. Die Uraufführung des Requiems fand 1962 bei der Feier zum Wiederaufbau der 1940 von deutschen Bomben zerstörten Kathedrale von Coventry statt. Britten schuf mit der Totenmesse ein Antikriegsstück.
Die Veranstaltungsreihe beschließt am Dienstag, 19. November, um 16 Uhr ein Workshop des Doku-Zentrums Nationalsozialismus. „Kriegsende und Geschichtsbilder“ richtet sich an Lehrkräfte. Die Teilnehmenden setzen sich mit der multi-perspektivischen Vermittlung des Kriegsendes in Freiburg auseinander. Im Fokus steht die Auswahl ortsspezifischer Inhalte, ein Erfahrungsaustausch und die Reflexion über Herausforderungen des Themas. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, 12. November, an dzns@freiburg.de möglich. Die Teilnahme ist frei, der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.
Die Stadtrundgänge zu Freiburg im Nationalsozialismus sind bereits ausgebucht. |