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Museums- und Ausstellungstipps

Au rendez-vous des amis
© und Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen
 
Au rendez-vous des amis
Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz
Pinakothek der Moderne München
29.09.2020 bis 28.03.2021

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von künstlerischen Revolutionen und Stilen eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Im frühen 20. Jahrhundert bereitete die Avantgarde den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Linie und Raum und skizzierte wegweisende Ideen für eine neue soziale Gemeinschaft.

Diese vielfältigen Impulse zeigt exemplarisch die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne, bei der circa 140 Werke der Sammlung Moderne Kunst sowie der Stiftung Ann und Jürgen Wilde in Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz treten. Dabei wird der Malerei-Schwerpunkt innerhalb der Klassischen Moderne in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen um Fotografie, Skulptur, Arbeiten auf Papier sowie – teilweise erstmals ausgestellte – Bildteppiche erweitert.

Besonderes Augenmerk gilt in der dialogischen Präsentation den in der Klassischen Moderne hier nicht vertretenen zahlreichen Künstlerinnen der Sammlung Goetz. Louise Bourgeois und Huma Bhabha lassen sich, wie schon die Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner oder Erich Heckel, von ozeanischer und afrikanischer Plastik inspirieren, richten aber aus einer weiblichen Perspektive ihren Blick auf Körper, Geschlecht und Identität. Dies gilt ebenso für die Bildhauerin Mária Bartuszová, deren fragile Gipsobjekte und organische Bronzearbeiten den Werken von Hans Arp gegenübergestellt werden.

Die Skulpturen und Gemälde von Aaron Curry und Tobias Pils führen vor Augen, dass Pablo Picassos kubistische Formensprache für die bildnerischen Möglichkeiten in der Gegenwartskunst eine stete Anregung bleibt. Ein weiterer, thematisch konzipierter Raum widmet sich der Begeisterung für die neuen urbanen Industriearchitekturen und Technikdarstellungen in der Malerei der Neuen Sachlichkeit und der Fotografie des Neuen Sehens. Zwei der Abstraktion gewidmete Räume zeigen, wie lebensreformerische Utopien und konstruktivistische Ideen des Bauhauses, die durch Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy oder Josef Albers repräsentiert werden, bei Künstlerinnen und Künstlern wie Andrea Zittel, Gerwald Rockenschaub oder Katja Strunz bis heute fortwirken. Rodney Grahams Leuchtkasten „Artist in Artists‘ Bar, 1950s“ verdeutlicht dagegen auf humorvoll-ironische Weise, wie dem Fotografen, Maler und Konzeptkünstler Graham im 21. Jahrhundert die Kunstgeschichte der Abstraktion als historischer Stil und als Boheme-Milieu verfügbar geworden ist. Die Ausstellung zeigt aber auch exemplarisch-pathetische Zugänge zur menschlichen Figur in der Nachkriegszeit. Francis Bacon und George Segal nutzten in den 1960er Jahren biblische Ereignisse als Projektionsflächen für prägende Themen ihrer Zeit sowie ihres persönlichen Umfeldes. Beide Künstler inszenieren ihre Figuren in bühnenhaften Arrangements von Figur und Raum, in die die Betrachtenden selbst eintreten können.

Kuratoren: Oliver Kase, Karsten Löckemann

zum Bild oben:
Ernst Ludwig Kirchner, Spielende nackte Menschen unter Baum, 1910
Leinwand, 77 x 89 cm
Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München, Leihgabe aus Privatbesitz
© und Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen
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Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 21. bis 27. September
Augustinermuseum

Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Aktuell sind außerdem ein Glaskabinett in der zweiten Etage und die südliche Empore geschlossen. Das Museum ist damit nur eingeschränkt barrierefrei, der Aufzug fährt nur bis ins erste Obergeschoss zum Kaiserfenster. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Kunstpause: Die Propheten
„Die Propheten: Gotische Figuren in Stein“ ist der Titel einer Kurzführung mit Adila Garbanzo León am Mittwoch, 23. September, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder tele-fonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Dienstag, 22. September, 15 Uhr erforderlich.

Orgelmusik
Leon Tscholl von der Musikhochschule Freiburg spielt am Samstag, 26. September, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 24. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Die Sammlung im Fokus
Eine Führung durch die Dauerausstellung findet am Sonntag, 27. September, um 10 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 24. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Stadtgeschichte

Stadtgeschichte(n) aufgedeckt
„Stadtgeschichte(n) aufgedeckt – Von der Ausgrabung zum virtuellen Modell“ lautet der Titel einer Führung am Samstag, 26. September, um 10.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Mit welchen Methoden die moderne Archäologie arbeitet und wie bedeutend die interdisziplinäre Forschung ist, verraten die Ergebnisse von 3D-Laserscans und GPS-gestützter Vermessungstechnik. Die Veranstaltung ist Teil des Programms zur Ausstellung „freiburg.archäologie – 200 Jahre Forschen in der Stadt“. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 24. September, 15 Uhr erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung: Leben vor der Stadt
Eine Führung durch die neu eröffnete Ausstellung „freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt“ findet am Sonntag, 27. September, um 10.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 24. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Der Herbst ist da und damit die Jahreszeit, um bei einem Waldspaziergang Pilze zu sammeln. Doch welche Exemplare sind schmackhaft, welche giftig? Pilzsammlerinnen und -sammler bekommen am Montag, 21. September, von 16 bis 18 Uhr in der Museumspädagogischen Werkstatt des Museums Natur und Mensch, Gerberau 15, die Möglichkeit, ihre Funde den Expertinnen Annika Stobbe und Veronika Wähnert vorzulegen und sich zu informieren. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung: Ausgepackt
Die Sammlungen des Museums Natur und Mensch beherbergen tausende Dinge aus aller Welt. Aber wie und wann kamen sie nach Freiburg? Bei einer Führung durch die Ausstellung „Ausgepackt! 125 Jahre Geschichten(n) im Museum Natur und Mensch“ werden am Sonntag, 27. September, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, die spannenden Geschichten hinter den Objekten enthüllt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201 2501 ist bis Donnerstag, 24. September, 15 Uhr erforderlich.
 
 

 
Karlsruhe: Künstlergespräch in der Ausstellung "(Un)endliche Ressourcen?"
Christina Korzen spricht mit Agnes Märkel über Kunst und Ökologie

Die Städtische Galerie lädt für Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr zu einem Gespräch in die Ausstellung "(Un)endliche Ressourcen? Künstlerische Positionen seit 1980" ein. Kuratorin Christina Korzen spricht mit der Künstlerin Agnes Märkel, Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, über die Thematik dieser Schau und ihr darin präsentiertes Werk "Letzte Ressourcen" aus dem Jahr 2015. Dabei handelt es sich um eine fünfteilige, großformatige Serie aus Fotocollagen und Pastellmalerei, in der viele aktuelle Debatten wie Rohstoffverbrauch und Klimawandel, aber auch endzeitliche Szenarien anklingen.

Eine Anmeldung ist erforderlich per Telefon 0721/133-4401 oder Mail an staedtische-galerie@karlsruhe.de bis spätestens 22. September.
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Gesellschaftskritische Fotokunst im Kunsthaus L6
Lorraine Hellwig, The paradox of tolerance, 2017
 
Gesellschaftskritische Fotokunst im Kunsthaus L6
„The and“ beleuchtet Kommerzialisierung des Alltäglichen und Strategien der digitalen Selbstvermarktung

Fotokunst im Kunsthaus L6: Am Freitag, 18. September, wird die Ausstellung „The and“ in Freiburg eröffnet. Die Ausstellung resultiert aus der vierten Ausgabe der Biennale de la Photographie Mulhouse, die seit 2014 zahlreiche Ausstellungen in Frankreich und Deutschland angestoßen hat. Sieben feinsinnige fotografische Positionen kreisen fotografisch um die Themen von (Selbst-) Vermarktungs- und Optimierungsstrategien.

Längst haben sich verkaufsorientierte und nach Optimierung strebende Dynamiken in unsere westliche Gesellschaftsordnung eingeschrieben, die die Wahrnehmung unseres Alltags prägen. Angesichts einer umfassenden Kommerzialisierung des Alltäglichen und in Anlehnung an ästhetische Vermarktungsstrategien extrahieren die Bilder Aspekte einer retuschierten Werbe- und Alltagskultur. Sie setzen Aufnahmen einer digital optimierten Variante unserer Realität zentral ins Bild. Klassische Merchandising-Produkte, athletische Körperbilder, exzessive Reiseorgien, das Konsumieren von Kunst oder das Wohnen als exklusives Luxussymbol werden dabei behandelt.

Es werden Bilder gezeigt von Irene de Andrés, Julius Brauckmann, Lorraine Hellwig, Daniel Kurth, David Meskhi, Barbara Probst und Laura Schawelka. Kuratorinnen sind Ann-Kathrin Harr und Maria Sitte.

Die Eröffnung findet statt am Freitag, 18. September von 18 bis 22 Uhr im Rahmen der Nocturne. „The and“ ist zu sehen bis zum 1. November, geöffnet ist die Ausstellung donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
 
 

Gegenwartskunst: Fluid Bodies
Fluid Bodies: Jack Elwes Ziz / Foto: COurtesy of the Artist
 
Gegenwartskunst: Fluid Bodies
Nicole Bachmann (CH) I Natascha Schmitten (DE) I Denise Blickhan (DE) I JJ Levine (CA) I Jake Elwes (UK) | Kuratiert von Heidi Brunnschweiler

Ausstellung mit Performance: Fr 18.09. – So 01.11. | Galerie 1+2 im EWERK Freiburg
Vernissage: Do 17.09. | 19:00 Uhr mit Performance von Nicole Bachmann und Denise Blickhan

Nocturne: Fr 18.09.: Ausstellung bis 22:00 Uhr geöffnet
20:00 Uhr: Führung (Galerie I) | 21:00 Uhr: Performance Denise Blickhan (Galerie II)

Performance Nicole Bachmann | Bildhauerhalle, Fotoecke
Sa 19.09. | 14:00 & 16:00 Uhr | So 20.09. | 14:00 & 16:00 Uhr

Performance Denise Blickhan | Galerie II
Sa 19.09. | 18:00 Uhr
Fr 30.10. I Sa 31.10. | jeweils 18:00 Uhr
So 01.11. | 17:00 Uhr

Vortrag
Di 27.10. | 19:00 Uhr | Jake Elwes, Artificial Intelligence and Contemporary Art, in Englisch | Kammertheater

Öffentliche Führungen
Fr 18.09. | 20:00 Uhr
So 27.09. I So 18.10. I So 01.11. | jeweils 16:00 Uhr


Die Ausstellung Fluid Bodies zeigt fünf künstlerische Positionen, die sich mit aktuellen Fragen bezüglich körperlicher Selbstbestimmung und Selbstgestaltung befassen.
Durch einen Liberalisierungsprozess, der in den 1960er Jahren einsetzte, wurden feste Vorstellungen, wie Körper auszusehen haben, sich zu verhalten haben oder repräsentiert werden sollen, flexibel und fließend. In der Kunst glaubte man an die emanzipatorische Kraft neuer Medien, erprobte ein künstliches Selbst mit wandelbaren und frei zu gestaltenden Körpern. Heute kommen durch soziale Medien und neue Überwachungstechnologien abermals normative Vorstellung von Körpern auf. Die Ausstellung Fluid Bodies zeigt, welchen Spannungsfeldern menschliche Körper durch ökonomische Verhältnisse und digitale Medien heute ausgesetzt sind.

Nicole Bachmann (Zürich) setzt sich in ihrer Performance or what is mit menschlicher Kommunikation unter Bedingungen des neoliberalen Informationskapitalismus' auseinander.
Drei Performerinnen führen mehrheitlich repetitive, isolierte Bewegungen aus, so als wären sie von einer unsichtbaren Maschine oder einem Algorithmus gesteuert. In unterschiedlichen Intervallen finden sie aus ihrer Isolierung heraus und werden zu einer Gemeinschaft von Körpern und Stimmen, die miteinander kommunizieren.

Natascha Schmitten (Köln) experimentiert mit der Art und Weise, wie Körper in der digitalen Bildkultur im Medium der Malerei dargestellt werden können. Traditionell wird Malerei als eher statisches Medium betrachtet. Natascha Schmitten sucht in ihrer Malerei nach Mitteln und Wegen, Körper dynamisch, fließend und beweglich erscheinen zu lassen.
Dazu verwendet sie Nylon als Trägermaterial. Nylon ist lichtdurchlässig und bringt den durch viele Lasuren aufgetragenen Farbraum wie auf einem Bildschirm zum Vibrieren.

Denise Blickhan (Weimar) befragt in ihrem Performance-Zyklus MEDUSA stereotype Darstellungen von Frauenkörpern in den sozialen Medien. Mit ihren multimedial bespielten Installationen mit Live-Musik und Gesang inszeniert sie tradierte Schönheitsideale und gesellschaftliche Machtstrukturen. Ihre irisierenden Solo-Shows nehmen eine emotionale Untersuchung des Rollenverhalten einer narzisstischen Smartphone-Kultur vor.

JJ Levine (Montreal) erforscht in seinen fotografischen Porträts der Queer-Community in Montreal Darstellungsmöglichkeiten von mehrfachen Identitäten und Geschlechtsfluidität. In seinen Fotografien werden herkömmliche soziale und biologische Geschlechtervorstellungen von weiblich und männlich hinterfragt und erweitert. Seine Bilder zeigen z.B. Menschen wie den schwangeren Harry, ein transsexueller Mann, der einen physischen Zustand verkörpert, der traditionell dem weiblichen Subjekt vorbehalten ist.

Jake Elwes (London) interessiert sich für den Umgang von künstlicher Intelligenz mit genderfluiden Körpern. Seine webbasierte Arbeit Zizi legt die Wirkung der heutige Erkennungs- und Überwachungstechnologien offen. Sie bestimmen z. B. Merkmale falsch, wenn sie nicht dem herkömmlichen Schema von weiblich und männlich entsprechen. Elwes nutzt die Fehlleistungen von Künstlicher Intelligenz, um ineinanderfließende Gesichter zu erzeugen, die sich dem Zugriff von Gesichtserkennung entziehen.

Die Performance von Nicole Bachmann wird unterstützt von Pro Helvetia, Gwärtler Stiftung Basel, Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
 
 

 
Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg öffnet wieder
Dauerausstellung fast vollständig zu sehen / Kindertag abgesagt / Führungen unter Schutzauflagen

Das Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg hat nach Abschluss des ersten Teils der dortigen Bauarbeiten ab Samstag, 19. September, wieder zu den regulären Zeiten geöffnet. Die Dauerausstellung zur Durlacher Stadtgeschichte können Interessierte ab dann jeweils mittwochs von 10 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften fast vollständig besichtigen. Der Prinzessenbau bleibt vorerst noch geschlossen. Der für Sonntag, 20. September, geplante Kindertag im Pfinzgaumuseum muss aufgrund der Corona-Situation entfallen.

Seine Führungen nimmt das Museum unter Schutzauflagen wieder auf. Am Sonntag, 27. September, gibt es um 11.15 Uhr unter dem Motto "Durlacher Fayencen und ihre Motive" einen kostenfreien Rundgang mit Helene Seifert durch die Dauerausstellung. Wegen der geltenden Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine Anmeldung bis drei Tage vor der jeweiligen Führung per E-Mail an archiv@kultur.karlsruhe.de oder unter der Telefonnummer 0721/133-4225 notwendig. Für die Teilnahme an einem geführten Rundgang ist das Tragen einer Alltagsmaske Pflicht.
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Pilzberatung
Immer wieder montags: Ab 14. September bietet das Museum Natur und Mensch wöchentlich eine Pilzberatung an

Der Herbst ist die klassische Zeit zum Pilzesammeln. Doch die Vielfalt der Pilze kann verwirren: Welcher ist schmackhaft, welcher giftig? Nun bekommen Pilzsammlerinnen und -sammler wieder die Möglichkeit, ihre Funde geprüften Pilzsachverständigen vorzulegen und sich umfassend zu informieren.

Zum ersten Beratungstermin, am Montag, 14. September, um 16 Uhr, bringt die Expertin Veronika Wähnert viele „echte“ Pilze zur anschaulichen Erklärung mit. Danach wird die Pilzberatung bis zum 9. November immer montags von 16 bis 18 Uhr angeboten. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Achtung! Ab diesem Jahr findet die Beratung in der Museumspädagogischen Werkstatt des Museums Natur und Mensch, in der Gerberau 15, gleich beim Feierling-Biergarten, statt.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 14. bis 20. September
Augustinermuseum

Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Aktuell sind außerdem ein Glaskabinett in der zweiten Etage und die südliche Empore geschlossen. Das Museum ist damit nur eingeschränkt barrierefrei, der Aufzug fährt nur bis ins erste Obergeschoss zum Kaiserfenster. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, Sonderausstellung ausgenommen.

Orgelmusik im Augustinermuseum
Johannes Opfermann von der Hochschule für Musik Freiburg spielt am Samstag, 19. September, um 12 Uhr ausgewählte Stücke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 17. September, 15 Uhr erforderlich.

Führung; 900 Jahre Leben in der Stadt
Eine Führung durch die Ausstellung „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ findet am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Sie gewährt einen umfassenden Einblick in die Stadtgeschichtsforschung seit der Verleihung des Marktrechts. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 17. September, 15 Uhr erforderlich.

Haus der Graphischen Sammlung

Kunstpause: Das Freiburger Stadtbild durch Hases Objektiv
„Das Freiburger Stadtbild durch Hases Objektiv“ lautet der Titel einer Kurzführung durch die Ausstellung „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“ am Mittwoch, 16. September, um 12.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32. Die Teilnahme an der Führung kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Dienstag, 15. September, 15 Uhr erforderlich.

Führung: Freiburgs erster Fotograf
Eine Führung durch die Ausstellung „Gottlieb Theodor Hase – Freiburgs erster Fotograf“ findet am Samstag, 19. September, um 10.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 17. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum für Neue Kunst

Führung: Die Sammlung im Fokus
Eine Führung durch die Dauerausstellung findet am Sonntag, 20. September, um 10 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Donnerstag, 17. September, 15 Uhr erforderlich.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Welche Pilze sind schmackhaft, welche giftig? Pilzsammler/innen können am Montag, 14. September, von 16 bis 18 Uhr in der Museumspädagogischen Werkstatt des Museums Natur und Mensch, Gerberau 15, ihre Funde den Expertinnen Annika Stobbe und Veronika Wähnert vorlegen und sich informieren. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Kurzführung: Macht und Reichtum in der Eisenzeit
„Kleine Materialkunde aus Freiburgs Vorgschichte“ ist das Thema einer Kurzführung am Mittwoch, 16. September, um 12.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de ist bis Dienstag, 15. September, 15 Uhr erforderlich.
 
 



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