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Samstag, 25. Januar 2020
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Museums- und Ausstellungstipps

 
Karlsruhe: Finissage der Ausstellung "Vom Lichtbild zum Schnappschuss"
Letztmals Führungen und Aktionen am 26. Januar im Prinz-Max-Palais

Im Stadtmuseum wird die Sonderausstellung "Vom Lichtbild zum Schnappschuss. Fotografie in Karlsruhe 1840 bis 1990" noch bis zum Sonntag, 26. Januar, präsentiert. Sie spannt den Bogen von den ersten in Karlsruhe tätigen Wanderfotografen um 1840 und der Gründung des ersten Fotoateliers im Jahr 1852 bis zur Presse- und Reisefotografie im 20. Jahrhundert.

Kurator Dr. Peter Pretsch erläutert diese Entwicklung letztmals bei Führungen um 11.15 Uhr und 15 Uhr. Der Fotograf H. Felix Gross lädt um 12 Uhr und 16 Uhr zur Portraitsitzung mit antik-digitaler Portraitkamera in sein Historisches Atelier ein. An der Infotheke im 1. OG ist eine Station für Selfies aufgebaut, die Kinder von 13 Uhr bis 17 Uhr nutzen und Ausdrucke ihrer Portraits mitnehmen können.
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Karlsruhe: Durlacher Geschichte in Bildern
Führung am 26. Januar durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum

Eine Führung durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums in der Karlsburg Durlach wird am Sonntag, 26. Januar, um 11.15 Uhr angeboten. Der kostenlose Rundgang mit Susanne Stephan-Kabierske steht unter dem Motto "Durlacher Geschichte in Bildern".
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Positive Bilanz: Städtische Museen Freiburg freuen sich über leichtes Besucherpl
Die Städtischen Museen Freiburg freuen sich über ein leichtes Besucherplus: Im Jahr 2019 zählten das Augustinermuseum, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Museum für Stadtgeschichte insgesamt 276.800 Besucherinnen und Besucher. Zum Vergleich: 2018 kamen 250.271 Menschen in die zahlreichen Ausstellungen der fünf Häuser.

Das Augustinermuseum und das Haus der Graphischen Sammlung besuchten im vergangenen Jahr insgesamt 143.538 Kunstbegeisterte. Angesichts baubedingter Teilschließungen ein sehr erfreuliches Ergebnis, denn die Gemäldegalerie musste wegen Sondierungsarbeiten im gesamten Jahr 2019 geschlossen bleiben. Im Vorjahr lag die Zahl der Besucherinnen und Besucher mit 75.884 noch weit unter dem Wert von 2019, was aber gute Gründe hat: Das ganze Museum war temporär geschlossen, zudem nutzte das Museum für Neue Kunst die Ausstellungshalle im Untergeschoss für zwei große Ausstellungen.

2019 stieß besonders die Schau „Schwarzwald-Geschichten. #blackforeststories“ auf großen Zuspruch: 34.946 Personen sahen sich die Gemälde von Wilhelm Hasemann, Hans Thoma, Kurt Liebich und weiteren Schwarzwaldmalerinnen und -malern an. Die Ausstellung „Faszination Norwegen“, die von Dezember 2018 bis März 2019 lief, erreichte 31.800 Menschen. Im Haus der Graphischen Sammlung erfreut sich die am 26. Oktober eröffnete Ausstellung „Max Beckmann. Die Sammlung Classen“, ausgerichtet vom Museum für Neue Kunst, großer Beliebtheit. Bis Ende Dezember kamen 5.242 Interessierte.

Im Museum Natur und Mensch sorgten im vergangenen Jahr 59.334 kleine und große Gäste für regen Betrieb. 2018 waren es mit 69.367 etwas mehr. Die beliebte Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ zählte 24.615 Besucherinnen und Besucher – trotz guter Resonanz ein leichtes Minus gegenüber dem Vorjahr. Sehr gut angenommen wurde auch die interdisziplinäre Ausstellung „Südsee – Traum und Wirklichkeit“: Vom 8. Juni bis zum Jahresende besuchten 26.106 Menschen die Schau.

Das Museum für Neue Kunst liegt mit 36.186 Besucherinnen und Besuchern unter dem Wert von 2018, was sich vor allem dadurch erklärt, dass das Museum damals zwei große Sonderausstellungen im Augustinermuseum ausgerichtet hatte. Daher lagen die Besucherzahlen mit 72.300 Personen weit über dem Durchschnitt der vorhergehenden Jahre. 2019 zeigte das Museum in den eigenen Räumen die Sonderschau „Freundschaftsspiel. Sammlung Grässlin : Museum für Neue Kunst“, die 15.784 Kunstinteressierte anzog. Sehr gut angelaufen ist auch die Ausstellung „Expressionist Scherer – direkter, roher, emotionaler“: Vom 28. September bis Jahresende begeisterten die ausdrucksstarken Gemälde, Grafiken und Skulpturen 9.093 Menschen.

Das Archäologische Museum Colombischlössle konnte sich 2019 über insgesamt 23.119 Besucherinnen und Besucher freuen. Im Vorjahr waren es 21.048. Sowohl die Ausstellung „Tales & Identities. Deine Entscheidung – Deine Geschichte“, mit 26.940 Interessierten für die gesamte Laufzeit von Ende September 2018 bis Anfang Dezember 2019, als auch „Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger“, mit 4.937 Gästen von 24. Oktober bis Jahresende, kamen gut an.

Ins Museum für Stadtgeschichte zog es im vergangenen Jahr 12.538 Fans der Freiburger Geschichte. Im Vorjahr waren es mit 11.672 etwas weniger. Die aktuelle Ausstellung „freiburg.archäologie“ mit den Stationen „900 Jahre Leben in der Stadt“ im Augustinermuseum und „200 Jahre Forschen in der Stadt“ im Museum für Stadtgeschichte erreichte seit 23. November bis Jahresende insgesamt 8.186 Interessierte.

Auch das Bildungsangebot der Städtischen Museen Freiburg stieß 2019 auf großen Zuspruch. Insgesamt nahmen 32.770 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Führungen, Workshops, Lesungen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen teil - ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr: 2018 waren es 29.543 Personen.
 
 

 
Zeitzeugengespräche im Badischen Landesmuseum Kalsruhe
"Nachkriegsgeprägt und 68er-bewegt": Geschichte wird zu Geschichten

Wer sich als Zeitzeuge oder –zeugin engagieren will, ist für Mittwoch, 29. Januar, von 17 bis 19 Uhr in das Linke Wachhaus des Karlsruher Schlosses eingeladen. Dann bitten unter dem Motto "Nachkriegsgeprägt und 68er-bewegt" das Seniorenbüro und das Büro für Mitwirkung und Engagement der Stadt sowie das Badische Landesmuseum (BLM) im Rahmen des bereits seit acht Jahren laufenden BLM-Zeitzeugenprojekts zu Tisch.

Gesprochen werden soll etwa darüber, wie die Studentenproteste in 68er-Jahren abliefen, wie man sich ohne das Internet organisiert und was sich durch den Mauerfall geändert hat. Persönliche Begegnungen ermöglichen Erinnern und machen die Geschichte zu spannenden, bleibenden Geschichten. Wegen begrenzter Platzzahl sind Anmeldungen bis Montag, 27. Januar, unter Telefon 0721/133-5420 oder E-Mail an katrin.hardt@sjb.karlsruhe.de erbeten.
 
 

 
A BRIEF COLLECTION DISPLAY OF JOHN BALDESSARI
ERSTPRÄSENTATION VON SIEBEN NEUERWERBUNGEN JOHN BALDESSARIS
FÜR DIE PINAKOTHEK DER MODERNE MÜNCHEN

LAUFZEIT | 28. JANUAR 2020 BIS 05. JULI 2020

Der kürzlich verstorbene, kalifornische Künstler John Baldessari (1931 – 2020) zählt zu den bekanntesten Vertretern der Konzeptkunst. Scharfsinn und Leichtigkeit hat er in seinen Werken zu eigenwilliger Ironie verbunden, die nicht zuletzt die eigene Künstleridentität hinterfragt.

Anlass für die Einrichtung eines John-Baldessari-Raums sind sieben neu erworbene Werke, eine Initiative, die auf Inka Graeve Ingelmann (1960 - 2019) zurückgeht. Als Leiterin der Sammlung Fotografie und Neue Medien hat sie diesen Bereich seit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne maßgeblich aufgebaut und geprägt. Der John-Baldessari-Raum wurde auf der Grundlage ihrer Pläne verwirklicht.

Der mit den Punkten

„Ich werde wohl als der Typ erinnert werden, der Punkte auf die Gesichter von Menschen gemacht hat“, sagte John Baldessari. Doch dieses Markenzeichen, das den Blick vom Wesentlichen auf das vermeintlich Nebensächliche lenkt, umreißt längst nicht den gesamten Kosmos des Künstlers. Fotografie und Malerei, Video und Skulptur, Bild und Text und generell das Crossover zwischen verschiedenen Disziplinen und Erzählweisen bestimmen sein Werk.

Der Baldessari-Schwerpunkt in der Pinakothek der Moderne

Den Grundstock der John Baldessari-Sammlung bilden seit 2003 zwei Dauerleihgaben der Siemens AG, die großformatige Fotografie „Man Running / Men Carrying Box“, 1988-90 sowie die Mappe „The Metaphor Problem“, 1999. Seit 2017 wurde mit Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne eine systematische Erweiterung verwirklicht, so dass das Ensemble heute insgesamt elf Arbeiten umfasst, die exemplarischen Einblick in das vielfältige Werk geben:

Das Video „I Will Not Make Any More Boring Art“ gilt als Kultwerk im Oeuvre des Künstlers und der Konzeptkunst allgemein, postuliert Baldessari doch hiermit bereits 1971 den Leitgedanken und die selbsterfüllende Prophezeiung seines Werdegangs. In zwei weiteren, frühen Videoarbeiten, „Baldessari Sings LeWitt“ und „Teaching a Plant the Alphabet“, nimmt er das Schaffen von Künstlerkollegen unter die Lupe: Sol LeWitts berühmtes Manifest zur Konzeptkunst und Joseph Beuys‘ Performance „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“. John Baldessari, der auch einflussreicher Lehrer war, hat hier sowohl Kunstwerke als auch Lehrstücke zur Geschichte der Kunst geschaffen. In der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne sind diese nun in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Werken von Joseph Beuys, Sol LeWitt oder etwa Hanne Darboven zu sehen.

Weitere Anknüpfungspunkte bilden die neu erworbene Fotogravur „Falling Star“, 1989-1990 sowie die Lithografie „Studio“, 1988, in der eine formell gekleidete Gesellschaft, dem Kontext nach Kritiker oder Sammler, dem Kunstmaler beim Schaffensprozess über die Schulter blicken. Doch was sehen sie, nachdem Baldessari ihr Gesicht mit Farbpunkten verdeckt hat? Diese kuriose Maske ist auch ein Instrument zur neuen Wahrnehmung und entlarvt etwa Personenkult und Machtgefälle in der Kunst.

Das kritische Kommentieren der eigenen Gilde ist in der Mappe „Six Rooms“ sowie in „The Fallen Easel“ ebenfalls zu beobachten. Immer geht es um den frischen Blick, das Finden neuer Sinnzusammenhänge.

A Brief History of John Baldessari - ein Film-Porträt

Die Präsentation wird durch den Kurzfilm „A Brief History of John Baldessari“ abgerundet. Der 2012 von Henry Joost und Ariel Schulman produzierte, von Tom Waits erzählte, künstlerische Dokumentarfilm bringt Baldessaris Lebenswerk kongenial auf den Punkt.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 20. bis 26. Januar
Augustinermuseum

Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Familiennachmittag: Allerlei Spielerei
Sind Kinder bereits vor 900 Jahren in den Freiburger Bächle herumgehüpft? Wie haben sie mit ihren Familien gelebt? Das erkunden große und kleine Besucherinnen und Besucher ab 5 Jahren beim Familiennachmittag „Allerlei Spielerei“ am Sonntag, 26. Januar, von 14 bis 16 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Nach einer Entdeckungsreise durch die Stadtgeschichte gestalten die Kinder einen kleinen Kreisel aus Holz. Für Kinder kostet die Teilnahme 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro zzgl. Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.


Haus der Graphischen Sammlung

Vortrag – Der lesende Künstler
„Der lesende Künstler“ ist der Titel eines Vortrags mit Christine Zeiler vom Max-Beckmann-Archiv in München am Donnerstag, 23. Januar, um 17.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32. Zum Einstieg liest SWR-Sprecherin Isabelle Demey Passagen aus Büchern, die Beckmann illustriert hat. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Max Beckmann. Die Sammlung Classen“. Der Eintritt ist kostenfrei.


Museum für Neue Kunst

Kunstdialoge
Mitglieder des Freundeskreises des Museums für Neue Kunst, Marienstraße 10a, laden am Samstag, 25. Januar, um 15 Uhr zum gemeinsamen Austausch über Werke von Wilhelm Lehmbruck, August Macke und anderen Künstlerinnen und Künstlern aus der Sammlung des Museums ein. Die Teilnahme am „kunst:dialog“ ist im regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro inbegriffen.


Archäologisches Museum Colombischlössle

Kostümführung: Auf Tuchfühlung
Ein römischer Legionär wird am Samstag, 25. Januar, um 15.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lebendig. Er erklärt Familien mit Kindern ab 6 Jahren seine Ausrüstung und nimmt sie mit in seinen Alltag. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder zahlen nur 2,50 Euro.


Museum Natur und Mensch

Führung für Sehbehinderte und Sehende durch die Südsee-Ausstellung
Eine inklusive Führung für sehbehinderte und sehende Menschen durch die Ausstellung „Südsee – Traum und Wirklichkeit“ findet am Sonntag, 26. Januar, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt. Besucherinnen und Besucher reisen zu den Naturräumen und Kulturen der Südsee. Europäische Vorstellungen vom Tropenparadies passen dabei oft nicht mit der Lebenswirklichkeit der Menschen zusammen. Wer teilnehmen möchte, zahlt 2,50 Euro zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
 
 

 
Von der Straße ins Museum
Ein Jahr Banksy in der Staatsgalerie.

Podiumsdiskussion
29. Januar 2020, 18.30 Uhr - 20.00 Uhr
Staatsgalerie Stuttgart, Eintritt frei

Im Oktober 2018 schredderte der Street Art-Künstler Banksy seine Arbeit »Girl with Balloon« im Auktionshaus Sotheby's. Eine Aktion, die eine ultimative mediale Aufmerksamkeit weltweit erreichte und das Bild in die Ikone »Love is in the Bin« verwandelte. Die Staatsgalerie zeigt die Arbeit seit März 2019 in ihrer Sammlung an wechselnden Orten und lädt zum Abschluss des Banksy-Jahres zur Diskussion mit den folgenden Kunsttheoretikern, -kritikern und Kuratoren ein: Prof. Dr. Isabelle Graw, Kolja Reichert, Dr. Yilmaz Dziewior und Prof. Dr. Christiane Lange. Moderation: Tim Sommer, art – das Kunstmagazin.

Banksy ist der aktuell wohl global bekannteste Künstler, dem es dennoch gelingt, seine Identität im Verborgenen zu halten und viele Fragen unbeantwortet zu lassen. Die Selbstzerstörung seines Ballonmädchens war und ist bis heute Anlass für kontroverse Diskussionen zu Kunst, Kunstmarkt und Museum.

Die Staatsgalerie zeigt die Arbeit seit März 2019 in ihrer Sammlung an wechselnden Orten. Sie will damit austesten, wie diese Ikone der zeitgenössischen Kunst- und Medienwelt sich als künstlerische Arbeit im Umfeld von über 850 Jahren Kunstgeschichte präsentiert.

Ob Rembrandts Selbstbildnis mit roter Mütze, Duchamps Flaschentrockner, Monets Felder im Frühling, Lucio Fontanas Schnittbild oder Broodthaers` Schilder – Banksy findet seinen Platz in der Tradition der Kunst. Mehr noch: Als Ikone unserer Zeit lockt das Werk sehr viele Menschen ins Museum, die bisher noch nie dort waren. Animiert durch Marketing und Medienhype kommen durch Banksy eine hohe Zahl an Besucherinnen und Besuchern zum ersten Mal in die Sammlung der Staatsgalerie.

Zum Abschluss des Banksy-Jahres hat die Staatsgalerie nun renommierte Kunsttheoretiker und -kritiker sowie Kuratoren eingeladen, gemeinsam die Diskussion um Banksy in der Staatsgalerie zu führen: Ist der anonyme Banksy noch ein Street Art-Künstler, der den Kunstbetrieb hinterfragt und für die Freiheit der Kunst kämpft? Hat sich die Staatsgalerie an einen medialen Hype gehängt, um die Besucherzahlen zu steigern? Ist es überhaupt die Aufgabe eines Museums mediale Phänomene zu präsentieren? Viele Fragen sind offen.

Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin Staatsgalerie Stuttgart, sagt: »Als wir Banksy als Jahresleihgabe in unsere Sammlung holten, entbrannte sofort eine hitzige Diskussion. Die Kulturkritik griff uns an, die Öffentlichkeit kam in Scharen. Was zählt für ein Museum? Diese Frage stellen wir uns nach einem Jahr Banksy. Gerade auch weil 'Love is in the Bin' aus meiner Sicht das Werk eines Aktionskünstlers ist und wie Beuys, Duchamp und viele andere seinen Platz auch im Museum hat.«

Es diskutieren
Prof. Dr. Isabelle Graw, Städelschule Frankfurt/Main, Texte zur Kunst
Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig Köln
Kolja Reichert, Kunstkritiker FAS
Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin Staatsgalerie Stuttgart

Moderation
Tim Sommer, art – das Kunstmagazin

Datum / Uhrzeit
29. Januar 2020
Bis 17.00 Uhr reguläre Öffnung der Staatsgalerie (Sammlung und Sonderausstellungen)
17.00 – 18.30 Uhr Sonder-Besichtigungsmöglichkeit des Banksy-Werkes
18.00 Uhr Einlass Veranstaltung
18.30 Uhr Beginn Podiumsdiskussion

Adresse

Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 30-32
70173 Stuttgart

Karten über staatsgalerie.de, der Eintritt ist frei
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Wissenschaftliche Fotografie in Karlsruhe
Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung im Stadtmuseum

Einen kursorischen Gang durch die Anfänge der wissenschaftlichen Fotografie an der Technischen Hochschule Karlsruhe bietet das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Bei einem Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Vom Lichtbild zum Schnappschuss. Fotografie in Karlsruhe 1840 bis 1990" stellt Dr. Klaus Nippert, Leiter des KIT-Archivs, am Donnerstag, 23. Januar, um 18 Uhr sowohl Spektrum als auch Zusammenhänge bei der Entwicklung des neuen Mediums vor.

Dieses wurde in ganz unterschiedlicher Weise eingesetzt. Zur Revolutionierung der kunsthistorischen Lehre, als Memorialtechnik für einen weltweit agierenden Grandseigneur des Wasserbaus, als Instrument empirischer Analyse oder als Medium in einem an die Öffentlichkeit getragenen Kampf um wissenschaftliche Reputation. In der Mitte des Geschehens stehen der Karlsruher Fotograf Fritz Schmidt und das Photochemische Institut der Technischen Hochschule. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei.
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