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Donnerstag, 6. Oktober 2022
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Museums- und Ausstellungstipps

Gemälde des amerikanischen Südens
Landwirtschaftliche Szenerie im Süden der USA © Fred Goraieb
 
Gemälde des amerikanischen Südens
"Southern American Landscapes" eröffnet in der Amerikanischen Bibliothek Karlsruhe

Die Kunstausstellung "Southern American Landscapes" des amerikanischen Künstlers Fred Goraieb eröffnet am Samstag, 8. Oktober, um 14 Uhr in der Amerikanischen Bibliothek. Goraieb, der im Raum Karlsruhe lebt, stellt Gemälde aus, die auf einer Reise durch den Süden der USA entstanden sind. Vor allem die von Amischen bewohnten Gebiete in Alabama nahm Goraieb dabei in Augenschein.

Der Künstler hat "Art History" in Kalifornien studiert, wo er auch Kurse des amerikanischen Pop-Art Künstlers Wayne Thiebaud besuchte. Seine Gemälde, die bereits mehrere Preise gewonnen haben, waren unter anderem schon auf der Durlach-Art zu sehen. Die Ausstellung kann bis zum 23. Dezember kostenfrei während der Öffnungszeiten der Amerikanischen Bibliothek besichtigt werden.
 
 

 
Karlsruhe: Familienführung und Radtour
Sonderausstellung "Das kommt auf den Teller!" bietet am Samstag ein besonderes Erlebnis

Bei einer Familienführung „Das kommt auf den Teller! Landwirtschaft und Ernährung in Durlach früher und heute“ nimmt Susanne Stephan-Kabierske am Samstag, 8. Oktober, um 15 Uhr ihre Gäste mit auf einen Rundgang durch die Ausstellung im Pfinzgaumuseum und liefert dabei spannende Einblicke in die geschichtliche Entwicklung von Landwirtschaft, Lebensmittelherstellung, Einkauf und Ernährung in Durlach. Die anschließende Radtour (Fahrräder müssen selbst mitgebracht werden) führt zur Backerei Weber in Durlach-Aue, wo die Backstube besichtigt wird.

Anhand von vielfältigen Objekten, Fotografien und Mitmachstationen schildert die Ausstellung die Entwicklung der letzten 100 Jahre und beschäftigt sich auch mit den Auswirkungen dieser Veränderungen auf Gesundheit und Natur. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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»HYPERIMAGE. SAMMLUNG ROLF H. KRAUSS«
Staatsgalerie Stuttgart eröffnet neue Ausstellung in THE GÄLLERY

Die Staatsgalerie präsentiert die dritte Fotoausstellung in THE GÄLLERY: »HYPERIMAGE« zeigt Werke aus der Sammlung Rolf H. Krauss, die sich seit 1989 im Besitz der Staatsgalerie befindet. Krauss betrieb bis 1991 ein Fotofachgeschäft in der Königstraße in Stuttgart. Er war nicht nur ein leidenschaftlicher Sammler von Fotoliteratur, Kameras und Fotokunst, sondern selbst auch als Fotokünstler tätig. Bei den meisten Werken seiner Fotosammlung handelt es sich um sogenannte Hyperimages. Als Hyperimage versteht man die Zusammenstellung mehrerer Einzelbilder zu einer neuen, übergreifenden Sinneinheit. Die Ausstellung läuft vom 7.10.2022 bis 5.2.2023.

Die dritte Ausstellung in THE GÄLLERY befasst sich mit einer besonderen Form der Bildpräsentation, dem Hyperimage. Als Hyperimage versteht man die Verknüpfung mehrerer Bilder zu einer übergreifenden Einheit. Das Hyperimage beginnt beim Bildpaar: Platziert man zwei Fotografien nebeneinander, treten sie nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich miteinander in Beziehung. So entstehen Bedeutungen, die die Einzelbilder für sich genommen nicht vermitteln. Der Fokus der Ausstellung »HYPERIMAGE« liegt auf der Fotokunst der 1960er- bis 1980er-Jahre, als Künstlerinnen und Künstler intensiv mit den Möglichkeiten der Gruppierung von Fotografien experimentierten.

Die in der Ausstellung »HYPERIMAGE« präsentierten Werke stammen aus der Sammlung »Kunst mit Photographie« von Dr. Dr. Rolf H. Krauss, einer bemerkenswert vielseitigen Stuttgarter Persönlichkeit. Er führte den auf Fotozubehör spezialisierten Familienbetrieb »G. A. Krauss KG« mit Hauptsitz in der Königstraße von 1963 bis 1991 in dritter Generation, war selbst als Fotokünstler aktiv und machte sich auch um die Erforschung der Fotogeschichte verdient: als Vorsitzender der Sektion Geschichte in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (1977 – 1996), als kunsthistorisch promovierter Lehrbeauftragter für Fotogeschichte an der Universität Stuttgart (1999 – 2004) sowie als Sammler von Fotoliteratur, Kameras und Fotokunst. 1989 erwarb die Staatsgalerie sein rund 350 Werke umfassendes Konvolut »Kunst mit Photographie«, das gemeinsam mit den 90 Werken der Sammlung Rolf Mayer den Grundstock des Fotobestandes der Staatsgalerie bildet. Die Ausstellung »HYPERIMAGE« ist eine Hommage an den 2021 verstorben Dr. Dr. Rolf H. Krauss.

Die Ausstellung »HYPERIMAGE« läuft vom 7.10.2022 bis 5.2.2023 in THE GÄLLERY mit Werken unter anderem von Helena Almeida, Monika Baumgartl, Bernd und Hilla Becher, Gilbert & George, Rebecca Horn, Nikolaus Koliusis, Rolf H. Krauss, Dennis Oppenheim, Helmut Schweizer, Katharina Sieverding und Dolores Wyss.

In THE GÄLLERY werden seit 2022 dreimal im Jahr wechselnde Fotografie-ausstellungen präsentiert. Neben Werken aus dem eigenen Bestand zeigen wir Leihgaben von internationalen und lokalen Partnerinnen und Partnern. Wer sich für analoge oder digitale Bilder in all ihren Facetten interessiert, hat in den vier Räumen von THE GÄLLERY also immer die Möglichkeit, einer ganz besonderen Leidenschaft nachzugehen: der Fotografie.
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Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 3. bis 9. Oktober 2022
(40. Kalenderwoche)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen und Tickets stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets.
Der Eintritt unter 27 Jahren sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.

Augustinermuseum

Familienführung: Wem gehört die Welt?
Was heißt Kolonialismus und wo begegnet er uns in unserem Alltag?
Das erfahren Familien mit Kindern ab 8 Jahren bei einer Führung durch die Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ am Sonntag, 9. Oktober, um 14 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Führung zeigt: Egal ob Kinder oder Erwachsene – alle können etwas beitragen, um das Leben auf der Erde ein Stück zu verbessern. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus 8 Euro Eintritt, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Typisch Freiburg!?
Eine Führung durch die Ausstellung „Typisch?! Freiburg und die Region in Fotos von Willy Pragher“ findet am Samstag, 8. Oktober, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt. Würste für 70 Pfennig, Proteste gegen Atomkraft und der Schauinsland als Rennbahn: Die Schwarz-Weiß- und frühen Farbfotografien von Pragher zeigen das Leben in Freiburg von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus 5 Euro Eintritt, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Kunst:Dialoge: Peter Dreher
Am Samstag, 8. Oktober, um 15 Uhr startet erneut das Format „Kunst:Dialoge" im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Interessierte treten mit Expertinnen und Experten in den Austausch. Über welches Kunstwerk gesprochen wird, entscheiden die Teilnehmenden spontan. Die erste Veranstaltung der Reihe findet in der Ausstellung „Peter Dreher – Malen, um zu malen" statt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Führung: Handle with care!
Raubkunst, koloniale Vergangenheit und Verantwortung für die Zukunft: Die Führung am Sonntag, 9. Oktober, um 14 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, rund um die Objekte der Ethnologischen Sammlung regt zur Diskussion an. Teilnehmende erfahren, wie das Museum heute mit seinen sensiblen Objekten umgeht. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Kinder führen Kinder: Leben in der Eiszeit
Wie „cool“ das Leben in der Steinzeit war, erfahren Familien mit Kindern ab 6 Jahren am Samstag, 8. Oktober, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Geführt werden die Teilnehmenden von archäologiebegeisterten Kindern und Jugendlichen des „Jungen ArCo". Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Stadtgeschichte

Kurzgeschichte(n): Wentzingers Haus
Im Fokus einer Führung am Freitag, 7. Oktober, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, steht der ehemalige Eigentümer des Hauses: Johann Christian Wentzinger. Er war Maler, Bildhauer und Architekt und baute 1761 sein Wohnhaus mit Münsterblick, das bis heute viele Spuren aus der Bauzeit aufweist. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
 
 

 
Karlsruhe: Stadtarchiv erhält historische Quellen
Zeichen der Freundschaft: Tochter eines Kriegsgefangenen in Grötzingen übergibt Briefe

Fünf Jahre verbrachte Georges Darras aus Nordfrankreich in deutscher Kriegsgefangenschaft in Grötzingen. Dennoch behielt er die Menschen und den Ort, an dem er lebte, in freundlicher Erinnerung. Seine Tochter hat die Briefe ihres Vaters, wichtige Zeitzeugnisse, bei einem Besuch in Grötzingen Anfang September an das Karlsruher Stadtarchiv übergeben.

Seltene historische Quelle

Ein "Friedenszeichen", so Dr. Katrin Dort, Leiterin des Stadtarchivs, hat Francoise Poplar bei ihrem Besuch in Grötzingen dabei. Zuletzt hatte ihr Vater Grötzingen 1970 gemeinsam mit seiner Familie besucht. Über Jahre, fast über die ganze Kriegszeit, hat er insgesamt 300 Briefe nach Hause geschrieben. Seine Briefe und Postkarten, so steht zu vermuten, geben einen kontinuierlichen Einblick in den Arbeitsalltag und in das Leben eines Kriegsgefangenen auf einem Grötzinger Bauernhof, erwähnen möglicherweise auch allgemeine Ereignisse im Dorf. Darras' Tochter wünscht nun, dass diese Briefe für pädagogische und kulturelle Zwecke genutzt werden, "als ein Zeichen des Respekts zwischen Menschen und Ländern."

Françoise Poplar hat dieses Zeichen in einem roten Kästchen geordnet mitgebracht. Die Briefe sind eine einzigartige, seltene historische Quelle auf Grund ihrer Anzahl und der Dokumentation zeitlicher Abläufe. Im Stadtarchiv sollen sie zu Forschungszwecken bereitstehen und ergänzen bald die Sammlung der Feldpostbriefe deutscher Soldaten.

Auch Ortsvorsteherin Karen Eßrich zunächst kaum glauben, mit welchem Ansinnen Françoise Poplar nach Grötzingen kommen wollte. „Als wir jung waren, hat mein Vater oft mit uns über diese Jahre gesprochen und uns von der Familie Reck erzählt, die ihn so gut behandelt hatte", berichtete Darras' Tochter. Die positiven Erinnerungen des Vaters an Grötzingen zeigten jedoch auch, so die Ortsvorsteherin, die krankheitshalber von Ortschaftsrätin Veronika Pepper vertreten wurde, dass Familie Reck und wahrscheinlich auch noch etliche andere im Ort sich menschlich verhielten, auch unter den Bedingungen eines totalitären Regimes. "Für solche Bürgerinnen und Bürger, die im Kleinen Widerstand im Rahmen ihrer Möglichkeiten geleistet haben, können wir dankbar sein!", so Eßrich.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 26.09. bis 2.10.
(39. Kalenderwoche)

Infos zu Preisen und Tickets: www.freiburg.de/museen-tickets
Freier Eintritt unter 27 Jahren und mit Museums-Pass-Musées

Augustinermuseum

Führung auf Englisch: Freiburg und Kolonialismus
Rassenideologie und wirtschaftliche Zeit prägten die Zeit des Kolonialismus. Wie diese Ideologie bis heute in den Kolonien und auch in Freiburg nachwirkt, zeigt eine Führung am Sonntag, 2. Oktober, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz auf. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? `"Heute!" und findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Haus der Graphischen Sammlung

Kunstpause: Typisch Freiburg?
Was ist an Praghers Motiven eigentlich typisch? Das verrät Kuratorin Mirja Straub bei einer Kurzführung zur Mittagszeit am Mittwoch, 28. September, um 12.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. In der Ausstellung „Typisch!? Freiburg und die Region In Fotos von Willy Pragher“ sind sowohl Schwarz-Weiß- als auch Farbfotografien zu sehen, die vom Leben in Freiburg erzählen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Führung mit Gebärdensprache: Someone Else
Eine inklusive Führung durch die Ausstellung „Someone Else. Die Fremdheit der Kinder“ findet am Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Führung wird simultan in Gebärdensprache übersetzt. Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler, darunter viele Videoinstallationen, erkunden die Gefühle von Entfremdung innerhalb der Familie oder auch in uns selbst – ohne dabei moralisch oder psychologisch zu werten. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Feierabendführung: Was macht ein Objekt „sensibel“?
Was machen ethnologische Sammlungen und ihre Objekte „sensibel“? Das erfahren Besucherinnen und Besucher bei einer Führung zum Feierabend am Dienstag, 27. September, um 17 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32. Die Veranstaltung ist Teil der aktuellen Sonderausstellung „Handle with care – Sensible Objekte der Ethnologischen Sammlung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro; plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Vom Faustkeil zur Schmiedezange
Eine Matinee findet am Sonntag, 2. Oktober, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Der Archäologe Hans Oelze berichtet bei einer Tour durch die Dauerausstellung über das Thema „Vom Faustkeil zur Schmiedezange“. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet vom Ardinghello Ensemble Freiburg: Annette Rehberger an der Violine und Sebastian Wohlfarth an der Viola. Bei einem anschließenden Getränk besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Matinee ist eine Veranstaltung der Freunde des Archäologischen Museums Colombischlössle.

Museum für Stadtgeschichte

Familiennachmittag: Von Rittern und Edeldamen
Beim Familiennachmittag am Sonntag, 2. Oktober, ab 14 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, erkunden Familien mit Kindern ab 5 Jahren gemeinsam die Spuren von Rittern, Edeldamen und das mittelalterliche Leben in Freiburg. Nach einem Rundgang durchs Museum gestaltet jedes Kind einen Ritterhelm oder ein Diadem. Die Teilnahme kostet 5 Euro, für Erwachsene kommt der Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, dazu. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Karlsruhe
Im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais eröffnet eine neue Sonderausstellung. Ab dem 1. Oktober ist "Stadt, Mensch, Fluss. Karlsruher*innen am Rhein" zu sehen. Im Zentrum stehen 22 Karlsruherinnen und Karlsruher, in deren Leben der Rhein eine wichtige Rolle spielt oder gespielt hat – aber auch solche, die ihrerseits das Gesicht des Flusses bei Karlsruhe prägen oder prägten. Präsentiert werden nicht nur historische Persönlichkeiten, sondern auch und gerade heutige Bewohner und Besucherinnen der Stadt.

Die vorgestellten Menschen sind ebenso unterschiedlich wie ihre Bezüge zum Fluss. Ob als Arbeitsplatz oder Sportfläche, ob als künstlerische Inspirationsquelle oder Naturerlebnisraum – die präsentierten Personen führen vor Augen, welch vielfältige Möglichkeiten der Rhein seit jeher bietet und wie die Karlsruherinnen und Karlsruher diese ganz unterschiedlich und immer wieder neu zu nutzen wissen.

Der Eintrittspreis in die Sonderausstellung beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm online.
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Zwei neue Ausstellungen in der Städtischen Galerie
Am kommenden Wochenende findet auch die Finissage der Künster*innenmesse statt

Am letzten Septemberwochenende bietet die Städtische Galerie Karlsruhe bei verlängerten Öffnungszeiten ein umfangreiches Programm: Am Freitag, 23. September, werden im Rahmen des art, weekend, karlsruhe die beiden Retour de Paris-Ausstellungen "Florina Leinß: Echoes and Traces" und "Karolina Sobel: Fontis" zwischen 18 und 21 Uhr eröffnet. Dazu findet um 19.30 Uhr eine Performance statt.

Als Highlight am Finissage-Wochenende der 25. Karlsruher Künstler*innenmesse folgt am Samstag, 24. September, um 18 Uhr ein Konzert mit Spark | Die klassische Band. Der Eintritt ist während des gesamten Wochenendes frei, auch zum Konzert.

Eindrücke nach Rückkehr aus Paris
Retour de Paris ist eine Ausstellungsreihe, die Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg nach ihrem Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris die Präsentation ihrer Arbeiten ermöglicht. Jährlich werden drei Ausstellungen realisiert – zwei davon finden 2022 erstmals in Kooperation zwischen der Städtischen Galerie und dem Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe statt. Die beiden Künstlerinnen Florina Leinß und Karolina Sobel konzipierten ortsspezifische Werke, in denen sie sowohl Eindrücke und recherchiertes Material aus ihrer Zeit in Paris als auch Begegnungen mit der Museumssammlung reflektieren. Das Ministerium für Kunst, Wissenschaft und Forschung Baden-Württemberg unterstützt die Reihe.

Echos and Traces: Spuren des Zeichnens verfolgen
In Florina Leinß' Wandarbeit, die mit Graphit entstanden ist und deren Formen sich übermenschlich groß auftürmen, lässt die Oberflächenbeschaffenheit kaum mehr Spuren des zeichnerischen Aktes erahnen. Ihre Ausstellung Echoes and Traces thematisiert den Austausch zwischen Subjekt und Umwelt.

Fontis: Fotografie als Forschungswerkzeug
In ihrer künstlerischen Praxis setzt Karolina Sobel Fotografie als Werkzeug für visuelle Forschungen ein. Dabei geht sie Fragen der Gruppenidentität, des kollektiven Gedächtnisses, sozialer Ausgrenzung und des Aufbauprozesses von Gemeinschaften nach. In ihrer Arbeit Fontis befasst sie sich mit sozialen Themen, die Aspekte der Parallelität, Heimlichkeit und Sorgfalt ergründen.
 
 



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