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Montag, 6. April 2020
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Museums- und Ausstellungstipps

 
2. INTERNATIONALER TAG DER PROVENIENZFORSCHUNG 2020
HERKUNFT ERFORSCHEN IN MUSEEN, BIBLIOTHEKEN UND ARCHIVEN

Der Ausbruch von COVID-19 und die verschärften Maßnahmen zur Vermeidung der rasanten Verbreitung des Virus haben inzwischen die Lage in allen Bundesländern angespannt. Um in der jetzigen Phase die Risiken einer Ansteckung einzudämmen, sind die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack bis 20. April geschlossen.

Somit müssen sämtliche in diesem Zeitraum geplante Führungen und Veranstaltungen in den Museen abgesagt werden. Im Zuge dieser Maßnahmen wird auch das Programm, das die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen für den 2. Internationalen Tag der Provenienzforschung am 08. April 2020 in der Pinakothek der Moderne angesetzt haben, nicht stattfinden.

Uns ist es ein wichtiges Anliegen über die Arbeit der Provenienzforschung an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zu informieren. Daher möchten wir angelehnt an das geplante Veranstaltungsprogramm für diesen Tag am Beispiel zu folgenden Werken auf unserer Website einen Einblick in unsere Arbeit vermitteln.

Kunstminister Bernd Sibler betonte: „Wissenschaft und Forschung sind auch in diesen herausfordernden Zeiten aktiv und erfinderisch. So präsentiert uns der Internationale Tag der Provenienzforschung in diesem Jahr über digitale Kanäle Einblicke in die bedeutsame Erforschung der Erwerbsgeschichte von Sammlungsobjekten. Unsere Museen arbeiten unermüdlich daran, verfolgungsbedingt entzogene Kunstgegenstände zu identifizieren und zurückzugeben. Damit stellen sie ein Stück Gerechtigkeit wieder her!"
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Chlodwig Poth – Zum 90. Geburtstag
Am kommenden Samstag, dem 4. April 2020, wäre Chlodwig Poth 90 Jahre alt geworden. Chlodwig Poth war eine lebende Satirelegende. Er begründete mit anderen die Magazine Pardon und Titanic und beeinflusste den Blick der Gesellschaft auf Politik und Zeitgeschehen. Sein Metier war die Zeichnung, aber auch Romane und Essays spiegelten sein herausragendes Können wider.

Am 4. April wäre der Urvater der Frankfurter Humoristenszene Chlodwig Poth 90 Jahre alt geworden. In seinem Gedenken zeigt das Caricatura Museum eine ganz besondere Hängung seines Kabinetts in der Dauerausstellung mit einem Schwerpunkt auf seinen älteren Zeichnungen. Das Caricatura Museum hofft, dass diese bald wieder nach dem Ende der Corona-Krise dem Publikum zugänglich gemacht werden kann.

Geboren wurde Chlodwig Poth am 4. April 1930 in Wuppertal, aufgewachsen ist er in Berlin Tempelhof. Poths Kunst erlebte ihre Geburtsstunde in der Katastrophe der Nazi-Diktatur und des zweiten Weltkriegs, seine ersten satirischen Zeichnungen fertigte er als Vierzehnjähriger in Berliner Luftschutzkellern an: satirische Anti-Kriegs-Bilderbögen. Mit 16 Jahren verkaufte er seine Karikaturen an Berliner Illustrierte und begann ein Jahr später das Kunststudium in Berlin. Nach seinem Abschluss zog es ihn 1955 nach Frankfurt am Main, die er maßgeblich unterstützte, Satirehauptstadt zu werden. 1962 gründete Poth gemeinsam mit Hans Traxler und den Verlegern Bärmeier & Nikel die Satirezeitschrift Pardon. Bei Pardon formierte sich eine Gruppe von Zeichnern und Autoren, die später als Neue Frankfurter Schule bekannt wurNeben Poth gehörten zur Gruppe Hans Traxler, F.K. Waechter, Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Pit Knorr, Eckhard Henscheid und Bernd Eilert. Mit Helligkeit, Schnelligkeit, respektlosem Witz und handwerklicher Könnerschaft eröffneten sie der Komik in Deutschland neue Wege zu Nonsens und Satire.

Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen u.a. die gezeichnete Buchrezension Roman-Kompress, die Serie Mein progressiver Alltag, die als Sammelband sein wohl populärstes Buch wurde, sowie weitere Bucherfolge wie Ihr nervt mich oder Taktik des Ehekrieges. 1979 gründete Poth zusammen mit Robert Gernhardt, Pit Knorr, Hans Traxler und F.K. Waechter das endgültige Satiremagazin Titanic. Nacheinander erschienen eine nicht enden wollende Serie an Publikationen u.a. der Roman Die Vereinigung von Körper und Geist mit Richards Hilfe, die Cartoon-Bände Das Katastrophenbuch und Frankfurt oder Ein vorletzter Tag der Menschheit. 1990 zieht Poth in den Frankfurter Vorort Sossenheim und beginnt durch das Alltagsleben inspiriert sein bissiges CartoonSpätwerk Last Exit Sossenheim. 2002 erschien seine Autobiographie Aus dem Leben eines Taugewas, worin er ausführlich über seine Krankheit berichtet, welche seine Sehkraft von Jahr zu Jahr verschlechterte, sodass er ab der Jahrtausendwende ausschließlich mit einem speziellen Lesegerät arbeiten musste.

„Sie hat mir Angst und Schrecken eingejagt, die graue Glotze, als ich unter ihr zu zeichnen versuchte.“ Ich habe beobachtet, „wie meine riesigen Finger, die wie genmanipulierte Madenwürmer aussahen, mit einem gewaltigen Knüppel von Federhalter Strichlein für Strichlein setzten.“

Altmeister Poth erhielt 1997 als Erster den Satirepreis Göttinger Elch für sein Lebenswerk und 2003 die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt sowie gemeinsam mit seinen Mitstreitern der Neuen Frankfurter Schule den Binding-Kulturpreis. Am 8. Juli 2004 erlag Chlodwig Poth seinem Krebsleiden.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main
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Fakten zu Venedig | Venedig - Faszination und Mythos
Das Team der kunsthalle messmer in Riegel hat ein kleines Projekt gestartet, indem über eine wichtige Persönlichkeit der Stadt Venedig Marco Polo informiert wird.

Jürgen Messmer: "Marco Polo hat mir schon etwas in frühester Jugend bedeutet. Er war der Auslöser, dass ich schon sehr früh nach China wollte. Tatsächlich ging sogar meine erste Geschäftsreise in den fernen Osten. Wir haben aus diesem Grund hierzu ein kleines Video vorbereitet, dass nun auf unserem Youtube- Kanal abrufbar ist. Wir hoffen Ihnen gefällt unser kleiner Gruß aus der Kunsthalle!"
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Me, myself & I: Wer bin ich online?
Debatten Dienstag online am Dienstag, 31. März 2020, 18.30 Uhr

In der Reihe zur digitalen Debattenkultur „Wir müssen reden!“ lädt das Museum für Kommunikation zum ersten Mal nicht in die Fishbowl ins Museum ein – sondern zu einem „Debatten-Dienstag online“.

Der Debatten-Dienstag wird seit 2018 live per Video übertragen. Dieses Mal ist das Publikum nicht vor Ort, sondern kann sich per Chat und via Social Media mit Fragen und Anmerkungen von Zuhause am online geführten Gespräch beteiligen.

Wer bin ich online?

Die Frage „Wer bin ich online?“ wird in der Ausstellung „#neuland: Ich, wir und die Digitalisierung“ thematisiert und kann im Rahmen des Debatten-Dienstag online verhandelt werden. Wir erstellen in sozialen Netzwerken oder auf beruflichen Kommunikations-Plattformen unsere individuellen Profile. Wir senden ein Bild von uns in die Welt, wie wir wahrgenommen werden möchten. In Zeiten von COVID-19 stellt sich aktuell diese Frage für viele Menschen ganz neu: Private, schulische oder berufliche Onlinezeiten drohen zu verschwimmen und die Fragen nach Datenschutz geraten zum Teil in den Hintergrund.

Zentrale Fragen des Abends sind u.a.

- Wer bin ich und wie werde ich online von anderen gelesen?
- Was ist der Unterschied zwischen Identität, Profil und Identifikation?
- Welchen Datenschatten hinterlassen wir im Netz?

Es diskutieren online u.a.:

- Christoph Engemann ist Postdoc für Gesellschaft und Digitalisierung an der Bauhaus Universität Weimar. Er beschäftigt sich mit der Frage der Staatlichkeit unter digitalen Bedingungen und untersucht die politischen und gesellschaftlichen Dimensionen digitaler Prozesse und Infrastrukturen. Im Mittelpunkt steht dabei die digitale Identität von Menschen in Netzen.

- Silke Zimmermann ist Soziologin und Theater-/Filmwissenschaftlerin. Sie war als Projektmanagerin im Kultur- und Medienbereich tätig, u.a. für die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Seit Januar 2010 ist sie Programmleiterin der Nemetschek Stiftung und kuratierte dort u.a. die Ausstellungen „Das Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ und „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“.

- Die Fishbowl wird moderiert von Tine Nowak. Die Kunst- und Medienpädagogin arbeitet seit 2018 als Projektleiterin des Bürgerdialog-Projekts Leben & Lernen X.0 am Museum für Kommunikation Frankfurt.

Im Anschluss an die Diskussion freuen wir uns über weitere Fragen und Feedback per Mail an: lebenundlernen@mspt.de. Wir dokumentieren den Debatten-Dienstag in Folge im Leben & Lernen X.0-Blog, dort gehen wir zudem auf eingesandte Fragen und Feedback ein. Die Videoaufzeichnung wird auf dem Museumskanal bei YouTube der Debatten-Dienstag Playlist hinzugefügt.

Im Rahmen von „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“ - eine gemeinsame Ausstellung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und der Nemetschek Stiftung.

Livestream

Die Veranstaltung wird im Livestream online übertragen: www.lebenX0.de und www.ausstellung-neuland.de (dort mit Link zu einem Player mit Chatfunktion für Fragen und Gesprächsbeiträge) sowie auf der Facebookseite des Museums.

In Kooperation mit der HessischenLandeszentrale für politische Bildung und dem MOK Rhein-Main.
Gefördert vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V.
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#BarberiniDigital: Museumsrundgänge
360°-Touren, Expertengespräche und Online-Material für Kinder und Schüler

Wie alle Museen in Deutschland ist auch das Museum Barberini derzeit geschlossen. Um trotz der Schließung den Zugang zu den Kunstwerken zu ermöglichen, trägt das Museum Barberini täglich wechselnde Online-Angebote rund um die Ausstellung Monet. Orte in den digitalen Raum.

„In Zeiten, in denen Menschen auf sich selbst verwiesen sind, ist Kunst wichtiger denn je,“ sagt Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini. „Schon der Ansturm von 50.000 Besuchern in den ersten zwei Wochen zeigt, wie groß das Interesse an Monets Landschaftsgemälden ist. Jetzt macht unser Team diese einmalige Zusammenkunft der Bilder auf unseren Digitalkanälen weiterhin zugänglich.“

Zu den digitalen Angeboten gehören die Website, die Ausstellungsseite Barberini Prolog, die Barberini App und Social Media mit gefilmten Ausstellungsrundgängen, 360°-Touren, Expertengesprächen mit renommierten Monet-Forschern, Videos, Bildbesprechungen sowie Spielen für Kinder und Schüler. Daneben gibt es die Möglichkeit, den umfangreichen Ausstellungskatalog online zu bestellen. In den kommenden Tagen und Wochen wird das Museum die digitalen Aktivitäten noch weiter ausbauen.

„Besonders freut mich, dass uns zahlreiche Medien hier unterstützen“, ergänzt Ortrud Westheider. „Stellvertretend sei der rbb genannt, der am Sonntag – und in der Mediathek online zu sehen – einen gefilmten Ausstellungsrundgang mit Kurator Daniel Zamani durch die Monet-Ausstellung senden wird. Eine 360°-Tour mit dem rbb folgt die Tage. Wir hoffen so, mit unseren Aktivitäten und der Unterstützung der Medienpartner einer großen Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, auch in Schließzeiten die spektakulären Monet-Werke präsentieren zu können“.

Die aktuellen digitalen Aktivitäten des Museums Barberini in der Übersicht:

Barberini App:
- Videorundgänge durch die Ausstellung Monet. Orte mit den Kuratoren
- Videointerviews mit renommierten internationalen Monet-Forschern
- 360°-Tour durch Monets berühmten Garten in Giverny
- Audiotouren für Erwachsene und Kinder u.a. mit Werkansichten und Photographien der Orte, an denen Monets Gemälde entstanden sind

Ausstellungswebsite Barberini Prolog:
- multimedialer Guide durch die Monet-Schau u.a. mit Hintergrundtexten, Audios, 360°-Tour durch das Museum

Social Media
- täglich neue Einblicke in die Monet-Ausstellung auf Facebook, Instagram, Twitter
- Phototouren durch das Museum
- Bildbesprechungen und Vorstellung der einzelnen Monet-Werke

Viele weitere Online-Aktivitäten folgen in Kürze, z.B.:
- Barberini App: 360°-Tour durch das Museum
- Barberini Kids: Digitale Kinder-Tour mit Filmen, Photos, Collagen, Bastelanweisungen für Kinder- und Schüler
- Social Media: Quiet Morning – Online Yoga Session aus dem Museum
- Social Media: Online Lesungen aus den Briefen Monets

Aktuell auf rbb und arte
- rbb: Rundgang durch die Monet-Ausstellung mit Kurator Daniel Zamani (Sonntag, 28. März 2020, 14 Uhr) und abrufbar in der rbb-Mediathek
- arte: Aus Anlass der Monet-Retrospektive im Museum Barberini entstand die Dokumentation Claude Monet. Im Licht des Augenblicks. Museumsdirektorin Ortrud Westheider, Kurator Daniel Zamani und viele weitere Monet-Experten geben Einblicke in das Leben und Schaffen des Impressionisten. Abrufbar in der arte-Mediathek.

Um Besucher wie auch Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung zu schützen und die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, hat das Museum bereits auf eigene Initiative seit Donnerstag, den 12. März 2020, geschlossen. Der Ticketverkauf sowohl für Ausstellungstickets als auch für Karten für Veranstaltungen ist ebenfalls bis vorerst 19. April 2020 ausgesetzt. Alle bereits vom 12. März bis 19. April 2020 gebuchten Tickets für den Ausstellungsbesuch sowie für Veranstaltungen im Museum Barberini werden selbstverständlich erstattet.
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Sneak Preview #neuland: Ich, wir & die Digitalisierung
(c) Musum für Kommunikation Frankfurt
 
Sneak Preview #neuland: Ich, wir & die Digitalisierung
Digitale Eröffnung am Mittwoch, 25. März 2020, 19 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt

Die physischen Museumstüren sind aufgrund der Corona-Pandemie – bis vorerst 10. April – geschlossen. In der unsicheren aktuellen Situation ist dies nötig, um die Gefahr der Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Von dieser Schließung sind auch die Pressekonferenz und Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“, eine Gemeinschaftsproduktion des Museums für Kommunikation Frankfurt und der Nemetschek Stiftung, betroffen. Doch #neuland bedeutet auch, dass wir als Museum neue Wege gehen können.

Die Ausstellung ist fertig! Die Aufbauarbeiten sind noch in der vergangenen Woche abgeschlossen worden, bevor die Nachricht von der Schließung der Frankfurter Museum kam. Um den Beginn der Ausstellung zu markieren, geben wir mit einer Online Sneak Preview einen digitalen Vorgeschmack auf die Themen.

Statt Hate Speech und Fake News: Candy Storms

Viele Aspekte von Digitalität, nach denen wir fragen, treten in dieser Ausnahmezeit hervor: Wir alle informieren uns über Corona online, viele Webseiten führen unmittelbar zu umfangreichen Informationen. Sind wir dadurch besser informiert? Wer sind wir? Erhält die Gesellschaft gleichmäßig mehr Informationen? In den Sozialen Medien sind Falschmeldungen, Fake News, oft nicht von Sachmeldungen zu unterscheiden. Wenn viele Menschen kommunizieren sind Missverständnisse vorprogrammiert. Die Diskutanten kommunizieren enthemmt und es werden Dinge gesagt, die in der unmittelbaren persönlichen Kommunikation nicht gesagt werden. Eine Variante im Umgang mit Hate Speech und Fake News ist das öffentliche Widersprechen, sogenannte Candy- oder Flauschstorms. Auch darüber erfahren die Besucher*innen in der Ausstellung mehr. Die Sneak Preview ersetzt keine persönliche Erkundungstour durch die Ausstellung, das digitale Angebot kann den Besuch nie ersetzen. Es stellt eine Erweiterung, einen zusätzlichen Kommunikationsraum dar.
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DEMNÄCHST: BADEN IN SCHÖNHEIT
Sascha Schneider: Hohes Sinnen (1903), Klassik Stiftung Weimar, Foto: F. Jesse
 
DEMNÄCHST: BADEN IN SCHÖNHEIT
Die Optierung des Körpers im 19. Jahrhundert

Die Ausstellung „BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert“ wartet auf ihre Besucherinnen und Besucher. Die Gemälde, Skulpturen, Grafiken, historischen Geräte und Apparate sind aufgebaut und behutsam ausgeleuchtet, können aber leider erst zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert werden. Ab kommenden Samstag hätte die Ausstellung zu sehen sein sollen, die als Kooperationsprojekt BADEN mit dem Stadtmuseum Baden-Baden und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden entstand. Wie alle Museen und öffentlichen Institutionen hat das Museum LA8 vorläufig aus gesundheitlicher Vorsorge geschlossen. Die Eröffnung wurde verschoben, sämtliche Veranstaltungen aus Begleit- und Kinderprogramm sind auf noch unbestimmte Zeit abgesagt.

Das Museum LA8 wird alle Interessierten und Freunde des Museums per Email und Website auf dem Laufenden halten, über die Ausstellung, besondere Exponate und natürlich über einen neuen Eröffnungstermin.

Idyllische Strände und elektrisches Wasserbad nach Friedrich Eduard Bilz (1842-1922), idealische Nacktheit und Bügelkorsett: Die Ausstellung zeigt, wie sich Kunst und Medizintechnik in der Badekultur ergänzten. Berühmte Künstler wie Aristide Maillol (1861–1944), Christian Landenberger (1862–1927), Ludwig von Hofmann (1861–1945), Karl Albicker (1878–1961) und Sascha Schneider (1870–1927) feierten in ihren Skulpturen und Monumentalgemälden männliche und weibliche Nackte als ebenso natürliche wie ideale Gestalten am Wasser. Den Kunstwerken stehen historische Fitnessgeräte gegenüber, mit deren Hilfe der Normalkörper die künstlerisch überhöhte Schönheit erreichen sollte, beispielsweise der gusseiserne Rumpfdrehstuhl von Gustav Zander (1835–1920). Ergänzt werden die alten Turnapparate durch heutige Fitnessgeräte, bei deren Benutzung die Ausstellungsbesucher die Thesen der Ausstellung mit dem eigenen Körper erfahren können.

zum Bild oben:
Ein Blick in die noch nicht geöffnete Ausstellung BADEN IN SCHÖNHEIT: Besucher vor dem Gemälde von Sascha Schneider: Hohes Sinnen (1903), Klassik Stiftung Weimar, Foto: F. Jesse
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Verlängerung der Schließung des Museums Barberini
(c) Museums Barberini Potsdam
 
Verlängerung der Schließung des Museums Barberini
Aufgrund der Verfügung der Landeshauptstadt Potsdam im Zusammenhang mit dem Coronavirus wird das Museum Barberini die Schließung bis vorerst Sonntag, den 19. April 2020, verlängern. Um Besucher wie auch Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung zu schützen und die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, hat das Museum bereits auf eigene Initiative seit Donnerstag, den 12. März 2020, geschlossen.

Ortrud Westheider, Direktorin des Museums: „Die Schließung des Museums bis nach Ostern ist unendlich schade, doch wir tragen die Verantwortung für die Gesundheit unserer Gäste sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über Social Media bieten wir aber während der Schließung täglich neue Einblicke in die Monet-Ausstellung. Interessierte können nach wie vor den Barberini Prolog – die Webseite zur Ausstellung – durchstöbern, die Audiotour auf der kostenlosen Barberini App anhören oder sich Interviews mit internationalen Monet-Experten auf unserem YouTube-Kanal anschauen.“

Der Ticketverkauf wird ebenfalls bis einschließlich 19. April 2020 ausgesetzt. Bereits für den Zeitraum vom 12. März bis 19. April 2020 erworbene Tickets für den Ausstellungsbesuch sowie für Veranstaltungen im Museum Barberini werden erstattet.
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