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Freitag, 23. Juni 2017
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Lesungen

 
Lesung: „Benjamin und seine Väter“ von Herbert Heckmann
Die Fliegende Volksbühne zu Gast im Museum für Kommunikation bei “Frankfurt liest ein Buch”

„Benjamin und seine Väter“ von Herbert Heckmann steht dieses Jahr im Mittelpunkt des großen Lesefestes „Frankfurt liest ein Buch“. Am Freitag, den 28. April, um 19.30 Uhr haucht die Fliegende Volksbühne im Museum für Kommunikation dem Roman dreistimmig neues Leben ein. Susanne Schäfer, Matthias Scheuring und Michael Quast lesen zentrale Szenen aus dem Roman über Benjamins Suche, das Leben und das Sterben in unsicheren Zeiten. Als uneheliches Kind der Kanzleigehilfin Anna wächst der junge Benjamin vaterlos im Frankfurt der Weimarer Republik auf. Orientierungslos steht er den Zeitgeschehnissen gegenüber und zieht als 15-Jähriger das Fazit: „Ich scheiße auf alle Väter, die uns ein solches Leben eingebrockt haben.“

Karten für die Veranstaltung sind im Vorverkauft an der Museumskasse erhältlich.
Die Veranstaltung wird freundlich unterstützt von der Frankfurter Rundschau.
Die FR-Bar erwartet die Gäste mit einem Begrüßungsgetränk.
Im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“ www.frankfurt-liest-ein-buch.de.

Termin: Freitag, den 28. April, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Ort: Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt
Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf an der Museumskasse
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Lesung und Gespräch mit Michela Murgia
 
Lesung und Gespräch mit Michela Murgia
Matinée im jos fritz café
am Sonntag, 07. Mai 2017, 11 Uhr
Wilhelmstraße 15/1, 79098 Freiburg

Michela Murgia "Chirú"
Deutsche Lesestimme: Sigrid Weber
Moderation: Andrea Atzori

Eintritt: 7.-/5.-€
Vorverkauf und Reservierung: tel: 0761/26877 vorverkauf@josfritz.de

Das jos fritz café öffnet an diesem Sonntag früher die Türen: Ab 10:00 Uhr kann dort gefrühstückt werden.
In Zusammenarbeit mit dem Centro Culturale Italiano e.V.

Zum Buch:
Wer macht uns zu dem, was wir sind? Wir werden es nicht von allein, sondern durch Menschen, die uns prägen, leiten, beeinflussen. Was für ein Glück – und welche Gefahr zugleich. Wieder lotet Michela Murgia die ungewöhnliche emotionale Bindung zwischen zwei Menschen aus.
Als Eleonora und Chirú einander zum ersten Mal begegnen, ist sie achtunddreißig und er achtzehn Jahre alt. Nichts scheint die beiden zu verbinden. Und doch nimmt die bekannte Theaterschauspielerin den schlaksigen Musikstudenten als Schüler an, um seinen Weg für eine Weile zu begleiten. Sie führt ihn in ihre schillernde Künstlerwelt ein.
Aber was ist diese lebensgewandte Frau für den Jungen – Lehrerin, Mutter, Geliebte? Von allem etwas und nichts davon ganz. Wie Accabadora beginnt auch dieser Roman Murgias in Sardinien, führt seine Protagonisten dann aber durch ganz Europa. Michela Murgia erweist sich erneut als sensible Erzählerin – sie entwirft kraftvolle, autonome Charaktere, die sie meisterlich durch die Untiefen menschlicher Beziehungen führt.

Zur Autorin:
Michela Murgia, geboren 1972 in Cabras (Oristano), studierte Theologie und unterrichtete Religion. 2006 arbeitete sie einige Zeit in einem Callcenter. Nach mehreren Jahren in Mailand lebt sie nun wieder in Sardinien. 2010 erhielt sie den Premio Campiello für ihren Roman Accabadora, der im gleichen Jahr bei Wagenbach im Quartbuch erschien.

Verlag Klaus Wagenbach 2017, 208 Seiten, EUR 20,– (D)
ISBN 978-3-8031-3287-1
 
 

 
Karlsruhe: "So viel Heimat war nie"
Autorenlesung am 26. April im Lesecafé der Stadtbibliothek

Die gute alte "Heimat" ist ein Begriff mit vielen Facetten - und derzeit in Karlsruhe, Gastgeberstadt der "Heimattage Baden-Württemberg", in aller Munde. Heimat - ist das ein Ort oder ein Gefühl? Für Orientierung sorgt ein Blick auf all die Eigenheiten, Kuriositäten und Einmaligkeiten Baden-Württembergs, wie sie im Buch "Das gibt es nur in Baden" zusammengetragen wurden. Auszüge ihres literarischen Streifzugs, der nicht nur Wissenswertes sondern auch Amüsantes über Baden und seine Bewohner zutage fördert, lesen die Autoren Matthias Kehle und Patricia Keßler am Mittwoch, 26. April, ab 19.30 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus.

Der gebürtige Karlsruher Matthias Kehle lebt als freier Schriftsteller und Journalist in der Fächerstadt. Für seine in mehreren Sprachen übersetzte Lyrik erhielt er unter anderem das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg sowie den Thaddäus-Troll-Preis. Co-Autorin Patricia Keßler arbeitet seit vielen Jahren nebenberuflich als Lektorin und Autorin. Neben zahlreichen Fachartikeln, Kurzgeschichten und Gedichten hat sie unter anderem auch regionale Sachbücher veröffentlicht.

Der Eintritt zu der im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg angebotenen Lesung beträgt sechs, ermäßigt vier Euro.
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Lesung in der Osternacht: KRABAT
von Otfried Preußler

Kaum eine andere Geschichte passt besser in eine Osternacht als diese Erzählung von dem sorbischen Waisenjungen Krabat, der sich zunächst als Betteljunge durchschlagen muss und dann eine Lehrstelle als Müllerbursche in der Mühle im Koselbruch bei Schwarzkollm antritt. Die Mühle jedoch stellt sich schon nach kurzer Zeit als eine „Schwarze Schule“ heraus, in der der Müllermeister jeweils zwölf Mühlknappen in der Schwarzen Kunst unterrichtet. Nach jedem Lehrjahr kommt einer der Burschen auf seltsame Weise ums Leben. Um dem Meister die Stirn bieten zu können, übt Krabat sich in der Schwarzen Kunst. Kraft gibt ihm die Liebe zu einem Mädchen aus dem nächsten Dorf, der „Kantorka“...

Es lesen Natalia Herrera & Dirk Schröter
am Samstag, 15. April, 23 Uhr
im Wallgrabentheater Freiburg
 
 

 
Lesung: ACH GLÜCK - Spaziergang durch Zarte Zeilen
Texte von Monika Maron & Robert Walser

Zwischen dem Schreiben als Glückserfahrung und dem nie enden wollenden Versuch Vom Glück zu schreiben, liegen die großen Herausforderungen in der literarischen Auseinandersetzung für Monika Maron ebenso wie für Robert Walser. So gibt Marons Bericht Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche Auskunft über die Annäherung an einen neuen Text, und Walsers Spaziergang gleicht einem Panoramaschwenk über seine spätromantische Lebensauffassung. In „zärtlichen Zeilen“ berichten sie beide vom Gelingen und Misslingen des Schreibens, von poetischen Sehnsüchten und tatsächlichen Leidenschaften, und von der Liebe in und zur Literatur.

Es lesen: Doris Wolters & Dirk Schröter
Sonntag, 9. April, 16 Uhr; Kaffee&Kuchen ab 15 Uhr
Literatur-Café im Wallgrabentheater Freiburg
 
 

Lesung: LAUT & LYRIK
Laut & Lyrik / Foto: Veranstalter
 
Lesung: LAUT & LYRIK
„UM JEDE STUNDE FEST ZU PACKEN“

SA 01.04. | SO 02.04. | DO 06.04. | FR 07.04. | SA 08.04. | SO 09.04.
jeweils 20:00 UHR
Saal im EWERK Freiburg

Das neue Programm der Sprechtheatergruppe „Laut & Lyrik“ des Deutschen Seminars ist da. Eine fantastische, philosophische und kurzweilige Reise durch das Thema Zeit – mit Lyrik, Prosa und Musik.
Was Sie schon immer über Zeit wissen wollten, aber nie zu fragen wagten. Ich bin eigentlich ganz anders, ich komme nur so selten dazu. Die Zukunft war früher auch besser. Abwarten und Tee trinken... Oh Ewigkeit, du Donnerwort!

MIT Charlotte Besch, Tobias Crone, Thilo Dierkes, Lukas Diestel, Deborah Ewert, Lea Freudenstein, Jendrik Horn, Jonathan Löffelbein, Brigitte Rohm, Manuela Ruckdeschel, Simon Sahner, Christina Schlögl | Regie: Wilfried Vogel

EINTRITT € 16 / € 10

 
 

 
Lesung mit Jérôme Leroy "Der Block"
Edition Nautilus, 2017
Aus dem Französischen von Cornelia Wend
Mittwoch, den 22. März 2017 | 19.30 Uhr
CCFF – Münsterplatz 11 | im Kornhaus – 79098 Freiburg
Eintritt: €7 / €5 ermäßigt

Das Centre Culturel Français Freiburg, die Buchhandlung Jos Fritz und die Landeszentrale für politische Bildung laden Sie herzlich zur Lesung von Jérôme Leroys neuer Roman Der Block ein. Die Lesung findet am Mittwoch, den 22 März um 19.30 Uhr im CCFF statt.
Lesung auf Deutsch und Französisch
Deutsche Lesestimme: Dr. Michael Wehner von der Landeszentrale für politische Bildung
Moderation: Dr. Guillaume Plas vom Frankreich Zentrum der Universität Freiburg

Zum Buch:
Eine Regierungsbeteiligung der extremen Rechten in Frankreich: »Der Block« beschreibt ein erschreckendes Szenario, das immer wahrscheinlicher wird – und wie es dazu kommen konnte. Ein düsteres und unheimliches Buch, bei dessen Lektüre einem angesichts der aktuellen Entwicklungen in Frankreich, Europa und den USA ein Schauer über den Rücken läuft. Dies erreicht Leroy besonders durch die Perspektive, denn er erzählt aus der Sicht seiner Protagonisten, wodurch die Figuren dem Leser näher rücken, als ihm lieb ist. Ein hochaktueller und literarischer Thriller aus einem Milieu, das unter Hochdruck steht.

Zum Autor:
Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Er hat als Französischlehrer gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Le Bloc erschien 2011 und wurde mit dem Prix Michel Lebrun ausgezeichnet. Seitdem veröffentlichte Leroy die Kriminalromane L’Ange gardien (2014, Prix des lecteurs Quais du polar /20 minutes 2015) sowie Jugan (2015). Der Block ist Leroys erste Übersetzung ins Deutsche. 2017 erscheint in Frankreich Un peu tard dans la saison über die CharlieHebdo-Attentate.
 
 

 
Karlsruhe: Literarisches Morden beginnt
Szene trifft sich bei den Karlsruher Krimitagen vom 24. März bis 2. April

Hochspannung ist angesagt, wenn sich die deutsche Krimiszene vom 24. März bis 2. April bei den Karlsruher Krimitagen trifft. Über eine Woche lang wird die badische Metropole damit zum Schauplatz literarischer Verbrechen, rund 30 Autorinnen und Autorinnen reisen für die Spurensuche an. Erster Bürgermeister Wolfram Jäger eröffnet das vom städtischen Kulturbüro und seinen Partnern veranstaltete Festival am Freitag, 24. März, um 18 Uhr im Heizkraftwerk West der Stadtwerke und riskiert zusammen mit weiteren Krimi-Enthusiasten und Thriller-Spezialist Veit Etzold einen Blick in die Abgründe des „Dark Web“.

Mit Bernhard Aichner gibt sich der „Österreichische Exportschlager der deutschsprachigen Literatur“ (Die Welt) am 27. März im Substage-Café die Ehre und stellt mit „Totenrausch“ das Finale seiner Trilogie vor. Zweifachtäterin ist Elisabeth Herrmann mit „Totengebet“ im Fasanenschlösschen (24. März) und „Die Mühle“ in der Kunsthalle (25. März). Im Albert-Schweizer-Saal liest Andreas Föhr am 31. März aus „Eisenberg“, Drehbuchautor Orkun Ertner hat im Schwedenpalais der Führungsakademie seinen Erstling „Lebt“ im Gepäck (30. März) und Kai Hensel fragt am 28. März im Landratsamt „Bist du glücklich?“. Die Geschichte von Kodjo, der „Illegal“ in Deutschland ist und Zeuge eines Mordes wird, erzählt Max Annas am 29. März im Palais Solms, während Melanie Raabe im KIT-Institut ITAS „Die Wahrheit“ sucht (26. März). Geburtstagsgrüße aus Karlsruhes Partnerstadt Halle schickt das Ermittlerduo Zorn und Schröder in „Wie du mir“, dem jüngsten Buch der Bestseller-Reihe von Stephan Ludwig (30. März, Marotte).

Selbstredend gibt sich auch die regionale Szene ein Stelldichein. So berichten etwa Wolfgang Burger und Hilde Artmeier am 25. März im Musentempel über „Schreiben im Team“, Eva Klingler entlarvt am 29. März in der Städtischen Galerie „Trügerische Schatten“. „Tatort für die Ohren“ gibt es mit Superhirn „Killroy“, einem SWR2-Hörspiel von Robert Weber über den größten Coup aller Zeiten am 1. April im Polizeipräsidium. Kulinarisch erforschen Krimifans „Die Küchengeheimnisse der Signora Brunetti“ bei Angela Eßers VHS-Kochkurs. „(K)eine Bierleiche“, Flüssiges kredenzt sie im Hoepfner-Schalander. Zu Lilo Beils „Vielleicht auch träumen“ serviert das Kaffeehaus Schmidt Schwarzwälder Kirschtorte, bei Gina Greifenstein wird „Metzelsupp“ mit edlen Tropfen des Staatsweinguts Durlach kombiniert und im Restaurant Erasmus ist neben Slow Food noch Zeit für Thomas Bogenbergers „Hattinger und die Schatten“.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen der Krimitage ist meistens frei, allerdings wird zum Teil aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten. Näheres finden Interessierte in der schwarzen „Tatort“-Programmbroschüre, die bei Partnern, Buchhandlungen und Rathäusern ausliegt. Infos: www.karlsruher-krimitage.de.
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