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Montag, 24. Juli 2017
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Bibliotheken 
 
 
Mehr als Bücher ausleihen
Die Stadtbibliothek hat ihren Jahresbericht 2016 vorgestellt

Leserschaft wächst bei den Jüngsten und den Ältesten /
Interesse der Jugend rückläufig / Onleihe weiter auf Höhenflug

Die Stadtbibliothek ist als Eckpfeiler des städtischen Kultur- und
Bildungsangebots stärker und stabiler denn je. Dies ist die wichtigste
Erkenntnis des Jahresberichtes 2016, den Kulturbürgermeister Ulrich
von Kirchbach und Elisabeth Willnat, Leiterin der Stadtbibliothek,
heute in der Hauptstelle am Münsterplatz vorgestellt haben.

Dabei verwies von Kirchbach darauf, welch enorme Aufgabenspanne
eine zeitgemäße Stadtbibliothek heute neben dem Kerngeschäft des
Bücherverleihs bewältigt:
„Wir haben im vergangenen Jahr die sanierte Filiale im Mooswald
wieder eröffnet, in der Hauptstelle den ersehnten Publikumsaufzug
eingebaut, 25 Jahre Kooperation unserer Fahrbibliothek mit
Mulhouse gefeiert, Flüchtlingsunterkünfte mit Medien zum
Spracherwerb ausgestattet, ein Sprachcafé für Migrantinnen und
Migranten eröffnet, Info-Blätter zur Bibliothek in acht Sprachen
erstellt, Tablet-Rallyes in der Mediothek Rieselfeld veranstaltet und
Game-Tester-Tage in der Haslacher Filiale, die fremdsprachigen
Bestände aller Schulbibliotheken aufgestockt und bei der Zahl der
Veranstaltungen einen neuen Rekord aufgestellt. Und nebenbei
haben wir noch über 1,5 Millionen Medien ausgeliehen.“

Umbau und Einbau
Das Stabi-Jahr 2016 war geprägt von zwei ambitionierten
Baumaßnahmen. Abgeschlossen wurde im April die Neugestaltung
der Stadtteil- und Schulbibliothek Mooswald, die sowohl für die
Schule als auch für den Stadtteil attraktiv ist und mit vielfältigen
Veranstaltungen aufwartet. Der besondere Clou: Auf dem
Clevertouch-Bildschirm können Lernspiele, kreatives Malen oder
Präsentationen erprobt werden.

Lange war es ein Traum, seit Herbst 2016 ist die Hauptstelle am
Münsterplatz barrierefrei zu nutzen. Für den Einbau des PublikumsAufzuges
war sie vom 2. August bis 10. September geschlossen.
Gleichzeitig konnte das Gebäudemanagement ein Büro, die
Sozialräume und den Sitzungsraum im dritten Stock sanieren. Im
Eingangsbereich gibt es jetzt einen Raum für die Arbeit mit Gruppen,
speziell mit Flüchtlingen; hier geht es vor allem um Sprach- und
Leseförderung.

Das Medienangebot und seine Nutzung
Im Jahre 2016 hat die Stadtbibliothek 1.514.443 Millionen Ausleihen
verbucht. Dieser Wert ist wegen der erwähnten fünfwöchigen
Schließungszeit nur bedingt mit früheren Jahren vergleichbar. 2015
wurden 1.613.581 Medien ausgeliehen (2014: 1.623.093 – 2013:
1.641.740 – 2012: 1.593.607 – 2011: 1.600.356).

Ähnliches gilt für die Entwicklung der Besuchszahlen. Im
vergangenen Jahr haben 612.181 Kundinnen und Kunden die
Bibliotheken besucht. (2015: 647.309 – 2014: 709.188 – 2013:
684.983 – 2012: 678.470 – 2011: 672.177).

2016 haben 25.477 Personen einen Leseausweis erworben, das ist
ein Rückgang von drei Prozent (2015: 26.276 – 2014: 26.706 – 2013:
26.635 – 2012: 26.651 – 2011: 26.617). Dies ist in Zeiten der Onleihe
ein geläufiges Phänomen: Je mehr von zu Haus ausgeliehen wird,
desto weniger ist zu verhindern, dass mehrere Personen einen
Ausweis nutzen.

Bemerkenswert ist, dass der Anteil der älteren Leserschaft ab 60
Jahren wiederum zunahm, von 2.509 (2015) auf 2.582. 2011 waren
nur 1.882 Leser über 60 Jahre alt. In der Gruppe bis 13 Jahre,
traditionell die Kern-Klientel der Stabi, wurde mit 8.649 jungen
Lesern ein neuer Höchstwert erzielt (2015: 8.528 – 2014: 8.541 –
2013: 8.449 – 2012: 8.534 – 2011: 8.593).

Dagegen greifen, jedenfalls in der Stabi, immer weniger Jugendliche
zwischen 14 und 18 Jahren zum Buch, zuletzt waren es noch 2.758
(2015: 3.025 – 2011: 3.355). In ähnlicher Weise entwickelt sich das
Stabi-Interesse bei den 19- bis 24-Jährigen. Zuletzt wurden 1.673
junge Erwachsene registriert (2015: 1.929 – 2011: 2.132).

Dagegen greifen, jedenfalls in der Stabi, immer weniger Jugendliche
zwischen 14 und 18 Jahren zum Buch, zuletzt waren es noch 2.758
(2015: 3.025 – 2011: 3.355). In ähnlicher Weise entwickelt sich das
Stabi-Interesse bei den 19- bis 24-Jährigen. Zuletzt wurden 1.673
junge Erwachsene registriert (2015: 1.929 – 2011: 2.132).

Immerhin wieder überraschend: Seit Jahren liegt der Anteil der
Bibliotheksnutzung zwischen Frauen und Männern konstant bei
64/36 Prozent, und zwar altersübergreifend.

Die Onleihe, also die Ausleihe digitaler Medien wie E-Books und EJournals,
ist inzwischen die ausleihstärkste „Zweigstelle“. Sie hat
2016 7,7 % aller Ausleihen ausgemacht, bei vergleichsweise
bescheidenem Bestand von 13.444 Medien. Das steigende Interesse
an der virtuellen Zweigstelle setzt sich 2017 ungebrochen fort und ist
mit dem vorhandenen Medienetat kaum zu bewältigen. Die Bibliothek
setzt jedoch weiterhin auf einen verantwortlichen Umgang mit ihren
begrenzten Ressourcen, um der bestehenden Nachfrage nach
Printmedien weiterhin adäquat nachzukommen.

Digitale Strategie
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit dem
Projekt „Kultur macht stark“ außerschulische Maßnahmen vor allem
zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Hierfür gibt es
über den Deutschen Bibliotheksverband diverse Fördermittel, die die
Freiburger Stadtbibliothek gleich für drei Projekte nutzt.

Die „Sprachenfabrik in der Bibliothek“ (Hauptstelle) wendet sich, in
Kooperation mit der Tullaschule und dem Literaturbüro, an Kinder
zwischen 6 und 10 Jahren. Ihnen wird der Umgang mit neuen
Medien wie auch mit fremden Sprachen und Kulturen vermittelt.
Dafür wurden 10 Tablets beschafft.

Für die „Game-Tester-Tage“ kooperiert die Stabi mit der StaudingerGesamtschule
und der Jugendbegegnungsstätte Haslach. Ihre
Zielgruppe sind 12- bis 14-Jährige mit Migrationshintergrund (auch
Flüchtlingskinder) aus dem Stadtteil. Sie testen und bewerten
Konsolenspiele – und schaffen zugleich niederschwellig den Einstieg
in die Bibliothek als Ort der Begegnung und zum Auffinden von
Medien. Die Zuwendung ist überschaubar im Vergleich zur großen
Resonanz (2016: 3.806,44 Euro). Jetzt wurde das Projekt verlängert.

Für die Tablet-Rallye „Bibliothek mit allen Sinnen“ arbeitet die Kinderund
Jugendmediothek Rieselfeld mit der Clara-Grunwald-Schule und
dem Verein K.I.O.S.K. zusammen. Diese drei Partner haben die
Rallye für Kinder mit Migrationshintergrund (vor allem zwischen 9
und 11 Jahren), bei denen zu Hause kein oder wenig Deutsch
gesprochen wird, gemeinsam konzipiert. Auch hier erscheint die
Bibliothek trotz sprachlicher Barrieren bald als attraktiver Ort, unter
anderem dank der Anschaffung von 10 iPads. Durch ihren Einsatz
können die Aktionen multimedial und interaktiv gestaltet werden.

Veranstaltungen
Mit 820 Führungen, Lesungen, Ausstellungen und Präsentationen
hat die Zahl der Stabi-Veranstaltungen 2016 einen Höchststand
erreicht. Das reichte vom „Musikalisch-literarischen Neujahrsauftakt“
(in Kooperation mit der Musikschule) bis zu „StadtLesen“, der allseits
beliebten Aktion auf dem Kartoffelmarkt. Diesmal bot das
Lesewohnzimmer im Freien vom 21. bis 24. Juli über 3.000
Neuerscheinungen und Angebote für Kinder und Erwachsene.

Natürlich wurden all die beliebten Reihen fortgesetzt, seien es die
Angebote für Senioren „Nachmittags um Drei“, der Lesetreff mit
Ursula Dietrich oder die Reihe Italienisch für Erwachsene.

Das frei zugängliche Digitalpiano in der Musikbibliothek wird von den
Kunden und Kundinnen unkompliziert und ganz selbstverständlich
genutzt, ebenso die Möglichkeit, CDs vor Ort anzuhören. Auch die
neuen Arbeitsplätze sind gut belegt. Außerdem ist es nun möglich,
mit einer speziellen Software eigene Schallplatten zu digitalisieren.

Im Jahr 2016 hat die Zahl der InfoScout-Termine in der Infothek
erneut zugenommen. Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen
fragten 55 Mal nach einer Individualschulung zur Literaturrecherche.
In diesem Jahr ging es etwa um Strafen im Rechtsstaat,
Neurodegenerative Erkrankungen am Beispiel Alzheimer oder die
Britannien-Feldzüge Caesars. Vor den mündlichen Abiturprüfungen
steigt die Nachfrage nach InfoScout-Stunden jedes Jahr spürbar.

Aktivitäten 2017
Die Stadtbibliothek will ihre Aktivitäten in Schulbibliotheken und
Flüchtlingsunterkünften zur Sprach- und Leseförderung intensivieren.
Dazu gibt es in Kooperation mit der PH seit 2016 ein Sprachcafé für
Migranten. Bei der Ergänzung des Stabi-Bestandes geht es verstärkt
um Spracherwerb, Sprachkurse und Wörterbücher.

Die Aktion „StadtLesen“ lädt die Freiburgerinnen diesmal vom 27. bis
30. Juli auf den Kartoffelmarkt ein.

Die Stadtbibliothek beteiligt sich intensiv an den Russischen
Kulturtagen und präsentiert zwei Ausstellungen, eine davon aus dem
Zwetajewa-Museum bei Moskau. Außerdem führt sie mit eigenen
Veranstaltungen, auch in Kooperation mit der Israelitischen
Gemeinde, das Angebot für an russischer Literatur Interessierte
weiter. Ebenso nimmt sie an den Französischen Kulturtagen teil.

Der Teppichboden auf der Empore wurde bereits im Januar
ausgetauscht, der Belag im Erdgeschoss folgt in den Sommerferien.
Die Kinder- und Jugendbibliothek wird saniert und neu gestaltet.

Die Stadtteilbibliothek Haslach beteiligt sich am Kindersoftwarepreis
„Tommi“ des Deutschen Bibliotheksverbandes, bei dem Kinder
innovative Kindersoftware ausprobieren und bewerten. Im Rieselfeld
ändert sich die Altersstruktur der Bevölkerung, die Mediothek passt
sich an und bietet verstärkt auch Medien für Erwachsene an.

Zum Schluss ihres Jahresberichtes hob Stabi-Leiterin Elisabeth
Willnat heute hervor: „Digitale und traditionelle Angebote in unserem
Haus nachhaltig zu integrieren – das bleibt eine der größten
Herausforderungen in den nächsten Jahren.“
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Aufstand
Hörspiel von Tom Heithoff
Regie: Der Autor
(Autorenproduktion 2016)
Länge: 38 Minuten

Auch Millionäre haben Probleme. Die Schere zwischen steigendem Kontostand und täglichen Ausgaben wird immer größer. Kostet doch nichts mehr wirklich was. Fernseher, Butter, Autos – gibt’s inzwischen alles zum Schnäppchenpreis. Sogar das Dreigängemenü im Fünfsternerestaurant wird einem hinterhergeworfen. Und wenn man mit Glück wirklich noch was findet, was anständig teuer ist – Cabrio, Yacht oder Pelz zum Beispiel – wird man sofort angefeindet, kriegt eine Bierflasche übers Fell gekippt oder jemand spuckt ins Cabrio. Niemand kann einen leiden, wenn man Geld hat, aber los wird man es auch nicht. Das ist doch pervers! Aber irgendwann reicht es. Einsam und ausgegrenzt organisiert sich die Oberklasse und geht endlich an die Öffentlichkeit.
(Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW)

Dienstag, 11.07.2017, 19:20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Eingedenken.de
Teil 1-7
Hörspiel-Projekt für Audio, Video und Web in 20 Teilen unter Verwendung von Walter Benjamins Text “Geschichtsphilosophische Thesen”
Von Christoph Korn
Musik und Realisation: Christoph Korn
(Produktion: Südwestrundfunk 2014 in Kooperation mit der Stiftung Kunstfonds)
Alle Hörstücke können online angehört werden auf: eingedenken.de
Länge: 48 Minuten

Am 15. Juli 1892 wurde der Schriftsteller, Essayist und Philosoph Walter Benjamin in Berlin geboren. Benjamin musste nach der Machtergreifung Hitlers als Jude und Intellektueller emigrieren. Viele Emigranten nutzten den über die Ausläufer der Pyrenäen sich erstreckenden Fluchtweg vom französischen Dorf Banyuls-sur-Mer zum spanischen Grenzort Portbou. Die letzte Etappe von Benjamins Flucht führte ihn über diese Route. In Portbou verweigerten ihm die spanischen Behörden die Weiterreise. Walter Benjamin nahm sich in der Nacht vom 26. auf den 27. September 1940 das Leben. Christoph Korn ist den Fluchtweg über die Pyrenäen 2014 noch einmal gegangen. Im Gepäck: ein Audioaufnahmegerät, eine Videokamera und Walter Benjamins letzten Text, der erstmalig 1942 von Adorno und Horkheimer veröffentlicht wurde. Auf der Wanderung realisierte Korn Field Recordings. Während des gut zwölfstündigen Fußwegs sprach er die 20 Texte aus dem Fragment gebliebenen Werk ein. 20 Videos korrespondieren zusätzlich mit jedem Hörbild und jedem Text. Die Videos sind perspektivisch “nach hinten gerichtet”. Diese Blickrichtung auf den schon beschrittenen Weg verweist auf Benjamins These IX und seine Interpretation von Paul Klees Gemälde “Angelus Novus”. Die insgesamt 10 Sinustöne in den Videos entsprechen in ihrer Tonhöhe den ersten 10 Tönen des Kirchenlieds “Herr, ich glaube fest an Dich”. Wir senden Teil 1 – 7. Die Web-Installation steht online unter der Adresse: “eingedenken.de”

Walter Benjamin zum 125. Geburtstag
Donnerstag, 13.07.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
Mehr
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Heine Bakkeid
 
Buchtipp: Heine Bakkeid "… und morgen werde ich dich vermissen"
Thriller
Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein

Heine Bakkeid ist in Norwegen ein renommierter Jugendbuchautor. Mit «... und morgen werde ich dich vermissen» legt er nun seinen ersten Kriminalroman vor, der von der norwegischen Kritik gefeiert wird und bereits in 11 Länder verkauft ist:

Thorkild Aske wird aus dem Gefängnis entlassen. Früher war er interner Ermittler bei der norwegischen Polizei und ein gefragter Verhörspezialist, doch dann lief etwas entsetzlich schief. Nun steht er vor dem Nichts. Von Schuldgefühlen und Schmerzen geplagt, lässt er sich von seinem Freund und Psychologen Ulf überreden, nach einem jungen Mann zu suchen: Rasmus Moritzen arbeitete auf einer verlassenen Leuchtturmwärterinsel im nordnorwegischen Meer. Er ist spurlos verschwunden. Ein Tauchunfall, vermutet die örtliche Polizei, für sie ist der Fall erledigt. Doch damit wollen sich Rasmus' Eltern nicht zufrieden geben.

Thorkild macht sich auf in den Norden, wo die Polarnacht anbricht. Bald schon bemerkt er, dass er nicht allein auf der kargen Felseninsel ist. Und als die Herbststürme wüten, wird tatsächlich eine Leiche angeschwemmt. Thorkilds alter Spürsinn erwacht: Denn es handelt sich nicht um Rasmus.

Bakkeid beherrscht die Kunst des filmischen Erzählens, die raue, maritime norwegische Landschaft bietet dafür die perfekte Kulisse.

Rowohlt Polaris 2017, 416 Seiten, EUR (D) 14,99, (A) 15,50
ISBN: 978-3-499-29055-8
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: In weiter Ferne geboren
Hörspiel von Florian Grünmandl
Mit: Bettina Redlich, Rafael Haider und Harald Windisch
Regie: Martin Sailer
(Produktion: ORF 2014)
Länge: 62 Minuten

Odysseus war nicht nur der Held von Troja, sondern möglicherweise ein Aufschneider und dazu noch ein treuloser Geselle – zumindest im Hörspiel von Florian Grünmandl. Er erzählt eine sonderbare Familiensaga: Odysseus ist auf seinen Irrfahrten für längere Zeit auf der Insel der Zauberin Kirke zu Gast gewesen. Er hat die aufbrausende Schönheit verführt und mit ihr den Sohn Telegonos gezeugt, die beiden aber bald verlassen. Als Telegonos erwachsen ist, kann Mutter Kirke endlich zur Tat schreiten. Kirke sendet Telegonos aus, seinen Vater zu finden und zu ihr zurückzubringen. Telegonos ist naiv und unerfahren und weiß nicht einmal, was ein Schiff ist, geschweige denn eine Frau. Und er hat nicht mit den Schlichen des abgehalfterten Odysseus gerechnet, in dessen Hände er fällt.

Sonntag, 09.07.2017, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Dora Heldt
 
Buchtipp: Dora Heldt "Wir sind die Guten"
Kriminalroman

Das schrägste Ermittlerteam, das Sylt je erlebt hat

Ein Jahr ist vergangen, seit das Ermittlerteam um Karl Sönnigsen der Polizei von Westerland erfolgreich gezeigt hat, wie man einen Serientäter stellt. Jetzt bekommt Karls Bekannte Helga einen Anruf von einer Freundin: Deren Mieterin Sabine ist spurlos verschwunden ... Die Polizei von Westerland indes ermittelt im Fall eines unbekannten Toten am Fuß der roten Klippen, und so kann Karls Truppe in aller Ruhe auf die Suche nach Sabine gehen. Die Ermittlungen nehmen ihren turbulenten Lauf, als herauskommt, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.

dtv 2017, 512 Seiten, EUR 15,90 [D], 16,40 [A]
ISBN 978-3-423-26149-4
 
 

Lesungen 
 
 
Karlsruhe: "Lesung trifft Musik trifft Soziales"
Veranstaltung in der Stadtteilbibliothek Durlach

Eine Lesung der besonderen Art präsentiert die Stadtteilbibliothek Durlach in Kooperation mit dem Verein Künstler ohne Grenzen und dem Netzwerk Leichter Leben am Freitag, 14. Juli, um 19 Uhr.

Nach dem Motto „Wo komm ich her, wo will ich hin – mein Leben als Pflegekind“ liest die Schauspielerin Anke Bußmann Geschichten aus einem abenteuerlichen Familienleben voller ungewöhnlicher Realitäten. Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Sarah Tzitzikos. Zudem gibt der Diplom-Sozialpädagoge Sven Müller Informationen zum Thema Pflegekinder und lädt zu einer abschließenden Gesprächsrunde ein. Der Eintritt ist frei.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Melek und der Wunschhund
Von Andrea Behnke
Gelesen von Stefan Roschy
Steht nach der Sendung ein Jahr zum Download unter www.kindernetz.de/spielraum

Melek wünscht sich einen Hund, aber seine Mutter ist strikt dagegen. Sie findet, dass Hunde stinken und außerdem haben sie beide auch keine Zeit dafür. Zum Glück lernt Melek seinen etwas grummeligen Nachbarn, Opa Woffel, kennen. Und der hat genau so einen Hund, wie ihn sich Melek immer gewünscht hat. Barabas heißt er, und der flauschige Vierbeiner scheint den Jungen zu mögen. Deshalb darf Melek mit ihm Gassi gehen.
Doch dann kommt Opa Woffel plötzlich ins Krankenhaus und er wird sehr wahrscheinlich nicht mehr nach Hause kommen. Was wird nun aus Barabas?

Samstag, 08.07.2017, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
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