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Freitag, 27. April 2018
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Sonstiges 
 
 
Schreiben, Verlegen, Bloggen
Vom schwierigen Geschäft, Theologie unter die Leute zu bringen

Am 24. April um 17.00 Uhr findet in der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Verlag Herder eine Podiumsdiskussion zum „schwierigen Geschäft, Theologie unter die Leute zu bringen“ statt. Auf dem Podium diskutieren Manuel Herder (Verleger, Freiburg), Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer (Christliche Gesellschaftslehre, Freiburg), Franca Spies (Theologin und Bloggerin) und Prof. Dr. Magnus Striet (Fundamentaltheologie, Freiburg). Moderiert wird der Abend von Alexander Foitzik, Studienleiter der Katholischen Akademie. Diskutiert werden soll aus der Perspektive von Autorinnen und Autoren theologischer Bücher, Verlegern, Bloggern und Studierenden über die Behauptung, dass es kein Interesse mehr an theologischen Themen geben würde, Theologie an sich an Bedeutung verlieren würde, oder die Theologie in einem Elfenbeinturm sitzen und sich einer unverständlichen Sprache befleißigen würde. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten (mail@katholische-akademie-freiburg.de).
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Sonstiges 
 
 
Verlage besuchen: Die Bücher der Stiftung Warentest
Zum Welttag des Buches am 20. April öffnen Verlage in Deutschland ihre Türen. Die Stiftung Warentest, ein erfolgreicher Ratgeber-Verlag mit über 150 lieferbaren Titeln, ist auch mit dabei und lädt zu einem Werkstatt-Gespräch in ihren Räumen am Berliner Lützowplatz ein.

Mit Büchern wie Die Nebenbei-Diät, Finanzplaner Frauen oder Babys für Einsteiger bietet die Stiftung Warentest die passende Lektüre für jede Lebenslage. Wer gerne einen Blick hinter die Kulissen einer Buchproduktion werfen möchte, ist am 20. April herzlich willkommen. Es wird gezeigt, wie man wissenschaftlich fundierte Informationen leserfreundlich aufbereitet – damit komplexe Inhalte zu spannender und unterhaltsamer Lektüre werden.

Außerdem erzählen die Experten, wie es der Stiftung Warentest gelingt, Bücher mit möglichst geringem CO²-Fußabdruck zu produzieren. Rita Brosius (Herstellung), Niclas Dewitz (Lektorat) und Christian Wagner (Marketing & Vertrieb) berichten Spannendes und Überraschendes aus ihrem Verlagsalltag. Moderiert wird die Veranstaltung von Leander Wattig (Eventkonzepter & Publisher).

Wann: Am 20. April von 17.00 bis 18.30 Uhr
Wo: Lützowplatz 11–13, 10785 Berlin
Der Eintritt ist frei!

Die Veranstaltung findet in Rahmen der Aktion #verlagebesuchen zum Welttag des Buches statt, einem Projekt der Landesverbände im Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
 
 

Sonstiges 
 
 
Anarchistische Buchmesse Freiburg
20.-22. April 2018 | Kongress und Buchmesse

Nur noch ein Tag …und viel zu tun. Zumindest für uns. Aber vieles steht schonmal. Die anwesenden Verläge findet ihr schonmal hier auf der Webseite (klicke auf "mehr), genauso wie unser geplantes Programm für den Freitag Nachmittag und Abend, sowie den langen Samstag voller Workshops und Abendprogramm, und schlussendlich noch den Sonntag, an dem wir etwas entspannter die Buchmesse ausklingen lassen.

Kommt viel und zahlreich, am Freitag geht es pünktlich um 17 Uhr los. Wer helfen möchte, egal ob während, vor (Aufbau) oder nach (Abbau) der Buchmesse, gerne bei uns melden!
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Hörbuchtipps 
 
Hörbuchtipp: Maja Lunde
 
Hörbuchtipp: Maja Lunde "Die Geschichte des Wassers"
Gekürzte Lesung mit Christiane Blumhoff-Pearce, Shenja Lacher

Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird – wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.

Irgendwo in der Nordsee, im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln – um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm ...

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos – bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.

der Hörverlag 2018, Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 490 Minuten
EUR 20,00 [D], 22,50 [A] / SFr 27,90
ISBN: 978-3-8445-2879-4
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Führungen durch die Städtische Galerie
Ausstellung mit Werken von Marlene Dumas und Rosemarie Trockel

Bevor die Städtische Galerie am Samstag, 21. April, um 18 Uhr mit der Ausstellung „Marlene Dumas – Rosemarie Trockel. Werke aus der Sammlung Garnatz“ ihren Beitrag zu den Europäischen Kulturtagen Karlsruhe eröffnet, gibt es am Donnerstag, 19. April, um 12.15 Uhr noch einen Kurzrundgang um 12.15 Uhr durch „umgehängt 2018: Facetten der Malerei 1960 – 2010“. Am Sonntag, 22. April, können sich Kunstinteressierte um 15 Uhr durch die Dumas-Trockel-Schau führen lassen. Die Kinderwerkstatt von 15 bis 16.30 Uhr steht unter dem Motto „Schick mit Strick, Schick mit Stoff – textile Bilder“.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Pfinzgaumuseum zu Gast bei NaturFreunden
Veranstaltung ist Auftakt der Reihe "Geschichte und Geschichten entlang der Pfinz"

Zum Auftakt seiner Reihe „Geschichten und Geschichte entlang der Pfinz“, die das Pfinzgaumuseum in diesem Jahr mit verschiedenen Kooperationspartnern durchführt, ist das Museum in der Karlsburg am Samstag, 21. April, zu Gast bei den NaturFreunden Durlach. Beide Partner beleuchten dann ab 15 Uhr im NaturFreundehaus Obermühle, Alte Weingartener Straße 37, „naturFreundlich“ mit Geschichten und Musik die Zeit, in der vom Ursprung 1909 in Karlsruhe aus sich entlang der Pfinz in Durlach, Grötzingen und später in anderen Pfinztalgemeinden Ortsgruppen der NaturFreunde begründeten. Der Eintritt zu der öffentlichen Veranstaltung ist frei.
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Kurz-Essay 
 
 
Stressfrei entscheiden: Achten Sie auf die Impulse Ihres Inneren
Von Christoph Quarch

Entscheiden müssen wir uns permanent. Doch nicht immer fällt uns das Entscheiden leicht. Dann hilft es, sich darüber aufzuklären, was beim Entscheiden genau geschieht, und wer in uns entscheidend ist, meint der Philosoph Dr. Christoph Quarch.

Es war einmal ein Esel, der hatte großen Hunger. Da traf es sich dem Anschein nach recht gut, dass sich zu seiner Linken ein großer Heuhaufen befand. Allein, im gleichen Abstand war ein zweiter Haufen, dessen Heu genauso frisch und lecker duftete. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, bemerkte da der arme Esel, und weil er sich partout nicht denken konnte, welcher Heuhaufen der schmackhaftere sei … bekam er keinen Huf von der Stelle und verreckte jämmerlich in der Mitte zwischen beiden.

Diese Anekdote verdanken wir dem Philosophen Johannes Buridan (1295–1363), der mit ihrer Hilfe zu bedenken geben wollte, wie wichtig es für die Entscheidungsfindung ist, mit Hilfe des rationalen Denkens zu ermessen, welche Option sich als die bessere und folglich tunliche erweisen könne. Hunger oder Appetit allein, so Buridan, sind als Entscheidungshelfer unzureichend. Deshalb ließ er seinen armen Esel sterben.

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns eingestehen, dass auch wir mit Rationalität gesegneten Menschen uns oft mit Entscheidungen schwertun: dass uns zuweilen auch der schärfste Sachverstand nicht hilft, wenn wir Entscheidungen zu treffen haben. Und dann leiden wir und quälen uns nicht anders als Buridans Esel; dann machen wir uns Stress und suchen verzweifelt nach einem Entscheidungshelfer, der uns von jenem unangenehmen Zustand des Unentschieden-Seins befreit. Was dann?

Wer dem Geheimnis des Entscheidens auf die Schliche kommen möchte, ist nicht schlecht beraten, auf die Sprache zu achten. Denn sie verrät, worauf es beim Entscheiden ankommt (und warum es für uns so wichtig ist, entschieden zu sein): Es geht darum, einen Zustand der inneren Geschiedenheit zu überwinden. Wer sich nicht entscheiden kann, ist uneins mit sich selbst. Zwei Seelen wohnen, ach, in seiner Brust: Er ist mit sich nicht länger eins und ringt darum, mit sich wieder ins Reine zu kommen. Und also muss er sich ent-scheiden.
Was tut er dann? Er versucht, eine Entscheidung zu treffen oder auch zu fällen. Erneut verrät die Sprache etwas Wesentliches: Das Verb „fällen“ verwenden wir sonst nur im Zusammenhang mit Bäumen. Man fällt einen Baum, der schon da ist, den man aber fällen muss, um ihn sich anzueignen. Genauso ist es mit Entscheidungen: Sie sind schon da – und die Kunst besteht nur darin, sie zu finden bzw. zu treffen, um ihrer habhaft zu werden. „Treffen“ ist das geläufigste Verb im Zusammenhang von Entscheidungen. Man trifft sie so wie man einen Freund trifft: manchmal zufällig, aber meistens so, dass man sich aufmacht, um ihm zu begegnen. Dann trifft man ihn, aber „macht“ ihn nicht. Ebensowenig kann man Entscheidungen machen. „Decision making“ ist ein irreführendes Idiom.

Halten wir fest: Entscheidungen muss man treffen, und zwar immer dann, wenn man mit sich uneins ist bzw. wenn die Stimmen im Inneren konkurrieren. Nur: Wie trifft man sie – und vor allem: wie trifft man die richtigen Entscheidungen?

Zunächst sollte man ermitteln, um was für Stimmen es sich handelt. Häufig schwelen in uns Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessen: schnell ans Ziel kommen oder die schönere Strecke nehmen? Oder zwei Werte kollidieren: möglichst kostengünstig einkaufen oder möglichst umweltschonend? Hat man sich darüber aufgeklärt, was da konkurriert, kann man sich die – entscheidende – Folgefrage vorlegen: Wer ist der Urheber dieser Stimmen? Wo genau verläuft in uns die Scheidung, die zu überwinden wäre?

Diese Frage rührt an unser Menschenbild. Sie nötigt uns zu einer Reflexion darauf, wer wir eigentlich sind. Eine traditionelle Antwort lautet: Wir sind komplexe Wesen, die unterschiedliche Dimensionen an sich aufweisen: Wir sind Leib, wir sind Ich, wir sind Seele, wir sind Geist. Wenngleich diese Begriffe schwer beladen sind, können wir sie hier zu Rate ziehen. Denn der innere Konflikt, der uns Entscheidungen erschwert, kann sich zwischen den Bedürfnissen unseres Leibes (Hunger, Schlaf) und den Interessen unseres Ichs (Abnehmen, Party machen) zutragen; er kann sich aber genauso zwischen den Interessen des Ichs (Karriere machen) und der Dynamik unserer Seele (Familie gründen) abspielen – wobei Konflikte zwischen Ich und Seele am schwersten aufzulösen sind, weil sich die Dynamik der Seele – oder des Selbst – oft im Unterbewussten, im Bereich der Emotionen oder auch Intuitionen abspielt, während unser Ich seine Interessen und Wünsche oft klar benennen und rational verfolgen kann.

Diese Art von Konflikten sind die gravierendsten. Sie verursachen am meisten Stress, weil sie nicht durch rationale Operationen, Kalküle oder gar Berechnungen aufgelöst werden können. Kein Algorithmus der KI reicht in die Tiefen einer Seele. Deshalb bleibt uns nichts anderes, als uns in Achtsamkeit und Wachsamkeit für die Impulse zu üben, die aus der Seele in uns aufsteigen: Intuitionen, Bauchgefühl, körperliche Reaktionen. Sie sind bei den großen Fragen stets die besten Entscheidungshelfer, denn das Leben lehrt, dass Ihre Seele längst entschieden hat und Sie in ihr Ihre Entscheidungen treffen. Also lauschen Sie auf die Impulse Ihrer Seele, und verzetteln sich nicht in umständlichen Kalkülen.

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Dr. phil. Christoph Quarch ist Philosoph, Autor und Berater. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen und veranstaltet philosophische Reisen, u.a. mit „ZEIT-Reisen“. In seinem aktuellen philosophischen Entscheidungshelfer „Nicht denken ist auch keine Lösung“ (GU) identifiziert er unterhaltsam, informativ und praktisch die Faktoren, die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen und zeigt Wege, wie wir diese Faktoren gewichten und berücksichtigten können.
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Sonstiges 
 
 
20 Jahre Schwarzwald Musikfestival
Seit 1998 bringt das Schwarzwald Musikfestival (SMF) klassische Konzerte und Weltmusik in ungewöhnliche Spielorte überall im Schwarzwald. In diesem Jahr bietet das SMF vom 3. bis 21. Mai in 17 Spielstätten 17 Konzerte an. Das Jubiläumsfestival ist Anlass für die Verleihung des SMF-Solistenpreises an den Beatbox-Europameister Robeat. Der 29-jährige Stimmenkünstler wird am 24. April in Stuttgart als "Human Beatbox" mit dem "Solistenpreis des Schwarzwald Musikfestival by Lehmann" ausgezeichnet.

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Solistenpreis des Schwarzwald Musikfestival by Lehmann

Der Solistenpreis des Schwarzwald Musikfestival wird seit 2010 durch eine eigens berufene Jury unter Vorsitz des Intendanten Mark Mast ermittelt und war bis 2013 mit einer exklusiven Uhr von Maurice Lacroix dotiert, die vom Uhrenhersteller zur Verfügung gestellt wurde.

Seit der Festivalsaison 2015 ist die Schramberger Uhrenmanufaktur Lehmann Präzisionsuhren neuer Partner bei der Vergabe des Solistenpreises des Schwarzwald Musikfestivals. Dahinter steht der gebürtige Schramberger Markus Lehmann, der in der Welt der Uhren kein Unbekannter ist. Er hat mit unternehmerischem Mut und Liebe zum Produkt die Vision einer neuen deutschen Uhrenmarke Realität werden lassen und sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. Die Manufaktur baute er neben der Firma Lehmann Präzision auf, die er 1998 von seinem Vater übernommen hatte.

Der Solistenpreis ist mit einer eigens in Handarbeit angefertigten und mit dem Namen des Preisträgers gravierten, mechanischen Uhr dotiert. Mit diesem Preis honoriert das Festival herausragende künstlerische Leistung und außergewöhnliche Konzerterlebnisse. Der Preis wird im Rahmen der jährlichen Kuratoriumssitzung im Herbst verliehen. Der an den Preis geknüpfte Auftritt des Künstlers erfolgt traditionell in der darauf folgenden Festivalsaison.

2010 Detlef Roth, Bariton
2011 Enkhjargal Dandarvaanchig, Pferdekopfgeige
2012 Alexej Gorlatch, Klavier
2013 Dieter Ilg, Kontrabass
2015 Simone Rubino, Schlagzeug
2016 Martin Schmitt, Klavier und Gesang
2017 Robeat, Human Beatbox
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