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Montag, 24. Juli 2017
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Buchtipps 
 
Buchtipp: I.Erckenbrecht und P.Reichenbach
 
Buchtipp: I.Erckenbrecht und P.Reichenbach "Farbstark mit sevengardens"
Das Färbergarten-Netzwerk für eine bessere Welt

Mit Pflanzenfarben für eine bessere Welt: Kornblumenblau, Spinatgrün und Malvenrot: Pflanzen aus Natur und Garten schenken leuchtende Farben und sind ein Quell der Inspiration. In ihrem Buch »Farbstark mit sevengardens«, erschienen im pala-verlag, laden Irmela Erckenbrecht und Peter Reichenbach dazu ein, die Welt der Pflanzenfarben zu entdecken und Teil einer globalen Bewegung zu werden.

Das von dem Essener Künstler Peter Reichenbach gegründete und von der UNESCO zertifizierte Bildungsprojekt sevengardens ist in wenigen Jahren zu einem weltweiten Netzwerk mit unzähligen Akteurinnen und Akteuren herangewachsen. Mitmachen können Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, mit und ohne Vorwissen – Neugierde genügt.

Ein Beet mit Färberpflanzen anlegen, naturreine Farben herstellen und damit schöpferisch tätig sein: Mit den erprobten Rezepten und Praxistipps in diesem Buch gelingt es leicht, Färberpflanzen selbst zu ziehen oder in der Natur zu sammeln und daraus Aquarell- und Ölfarben, Tusche, Malkreiden oder Wachsmalstifte herzustellen, Make-up anzurühren oder Textilien fantasievoll zu gestalten. Was alle dabei in der Praxis erleben, ist »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, das wichtige Bildungsziel der UNESCO, in seiner schönsten Form! Pro verkauftes Buch gehen 2 Euro Spende an atavus e. V., den Trägerverein von sevengardens.

pala-verlag 2017, 176 Seiten, EUR 24,90
ISBN: 978-3-89566-370-3
 
 

Sonstiges 
 
 
Literatur-Stipendien in Paris für Autorinnen und Autoren
... Übersetzerinnen und Übersetzer

Ausschreibung 2018 von Atelier Mondial bis zum 10. September 2017 verlängert


Noch bis zum 10. September können sich Autorinnen und
Autoren sowie literarische Übersetzerinnen und Übersetzer
ins Deutsche für einen dreimonatigen Aufenthalt in der Cité
Internationale des Arts Paris bewerben. Dort stehen zwei
Atelierstipendien zur Verfügung (Januar bis März 2018 und
April bis Juni 2018).

Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen und
Bewerber, die ihren Wohnsitz oder Arbeitsort in den Kantonen
Basel-Stadt, Basel-Land, Solothurn, in Freiburg und
Südbaden oder im Elsass haben.

Der detaillierte Ausschreibungstext samt
Teilnahmebedingungen und die Online-Registrierung stehen
unter www.ateliermondial.com/de/ausschreibung . Die
Bewerbungsfrist ist bis zum 10. September 2017 verlängert.

Ermöglicht wird der Paris-Aufenthalt durch ein Stipendium des
2006 gegründeten grenzüberschreitenden Förderprogramms
Atelier Mondial. In seiner Form der fest institutionalisierten
grenzüberschreitenden Kooperation ist das Atelier MondialProgramm
europaweit einzigartig und bietet den
Künstlerinnen und Künstlern der Region einmalige Chancen
zu Arbeitsaufenthalten in aller Welt. Die Stadt Freiburg ist
neben den Kantonen Basel-Stadt und Baselland sowie der
Region Elsass zusammen mit der geschäftsführenden Basler
Christoph-Merian-Stiftung Träger dieses Programms, über
das Atelieraufenthalte und Reisestipendien in verschiedenen
künstlerischen Sparten gemeinsam finanziert und vergeben
werden.
 
 

Bibliotheken 
 
 
Schmökern bis es dunkelt
Am Donnerstag, 27. Juli, beginnt wieder das viertägige literarische Freiluftprojekt „StadtLesen“ auf dem Kartoffelmarkt

Für bibliophile Highlights sorgen diesmal Matthias Politycki, Astrid Fritz und Mathias Jeschke

Bequem auf einem Sitzsack fläzen, in spannender Lektüre versinken
oder einer Lesung lauschen, den hektischen Alltag vorbei ziehen
lassen – das klingt nach „StadtLesen“. Zum fünften Mal in Folge
findet von Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Juli, das literarische
Freiluftprojekt auf dem Kartoffelmarkt statt. Auch in diesem Jahr
laden ein Büchermeer von mehreren tausend Titeln und viele
gemütliche Sitzgelegenheiten zum Ein- und Abtauchen in
inspirierende Welten zwischen zwei Buchdeckeln.

„StadtLesen“ funktioniert ganz einfach: Man sucht ein Buch am
Bücherturm aus, schnappt sich einen Sitzsack und schmökert bis
zum Sonnenuntergang. Das Lesewohnzimmer im Freien steht allen
offen. Zwischendurch gibt es ein Begleitprogramm mit Leseaktionen
für Kinder und Erwachsene, phantasievolle Bastelaktionen rund um
„Papier-Upcycling“ für Kinder von vier bis zwölf Jahren, und der
Bücherbus der Stadtbibliothek darf im Riesenpuzzle
zusammengesetzt werden.

Für bibliophile Highlights sorgen diesmal Matthias Politycki, Astrid
Fritz und Mathias Jeschke.

Am Donnerstag, 27. Juli, um 19 Uhr liest Matthias Politycki aus
seinem neuen Roman „Schrecklich schön und weit und wild –
Warum wir reisen und was wir dabei denken“. Wochenendtrip oder
Weltumrundung, Pauschalreise oder Backpacker-Tour, Länder
sammeln oder einfach last minute: Wir reisen, was das Zeug hält und
in allen nur denkbaren Varianten. Aber was steckt hinter der
Reiselust? Was ist aus dem großen Versprechen, das die Welt
einmal war, geworden? Wie hat sich das Reisen verändert? Matthias
Politycki, der passionierte Reisende und renommierte Romancier,
spürt der inneren Triebfeder des Reisens nach und zeigt jenseits
touristischer Horizonte, was Reisen heute bedeuten kann.

Der Freitag, 28. Juli, ist wie gewohnt ein „Integrationslesetag“.
Freiburgerinnen und Freiburger mit und ohne Migrationshintergrund
präsentieren eigene und/oder fremde Texte, auf deutsch und/oder in
ihrer Muttersprache.

Am Samstag, 29. Juli, um 18 Uhr liest Astrid Fritz aus ihrem neuen
Buch „Die Räuberbraut“. Um 1800 zieht die 18-jährige Juliana mit
ihrem Vater und drei Schwestern durch den Hunsrück. Eines Tages
lernt sie den berühmtesten Räuberhauptmann der Gegend kennen.
Der „Schinderhannes“ umwirbt sie, liebt sie, nennt sie seine kleine
Prinzessin und ist ihr sogar fast treu. Fortan streift sie mit ihm durch
die Lande. Doch kann das Glück an der Seite eines Räubers lange
währen? Astrid Fritz, geboren und aufgewachsen in Pforzheim, lebt
heute als freie Schriftstellerin bei Stuttgart. Berühmt wurde sie 2003
mit einer Lebensgeschichte der Catharina Stadellmenin, der „Hexe
von Freiburg“ (so ihr Romantitel), die 1599 wenige hundert Schritte
vom Kartoffelmarkt entfernt verbrannt wurde.

Am Sonntag, 30. Juli, dem Familienlesetag, liest Mathias Jeschke
um 16 Uhr aus einem seiner Bilderbücher: „Der
Wechstabenverbuchsler im Zoo“. Onno und sein Schwesterlein Ella
dürfen ein Wochenende bei ihrem Nachbarn, Herrn Beckermann,
und seiner Tochter Nina verbringen. Zur großen Freude der Kinder
besuchen sie den Zoo. Doch plötzlich ist Ella wie vom Erdboden
verschluckt. Jeschke, 1963 in Lüneburg geboren, ist Verlagslektor
und schreibt als freier Autor für Erwachsene und Kinder.
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Stefan Ferdinand Etgeton
 
Buchtipp: Stefan Ferdinand Etgeton "Das Glück meines Bruders"
Roman

In einem beschwingten, fein ausgehörten Ton erzählt dieser Roman, angesiedelt in Belgien und Holland, Südhessen und Bochum, die paradoxe und komisch-berührende Geschichte zweier Brüder, von denen der gesündere am Ende eher der Verlorene ist, während der beschädigte sein Glück findet.

Botho und Arno van Dijk machen einen letzten Abstecher ins belgische Doel, wo ihre Großeltern lebten und sie viele Feriensommer und Weihnachtsfeste ihrer Kindheit und Jugend verbracht haben. Sie möchten das vor dem Abriß stehende Haus noch einmal erleben und Botho hofft außerdem, seine Jugendliebe Lenie wiederzusehen. Begleitet werden sie von Arnos zukünftiger Frau Anja. Der anfangs fröhliche Ausflug ruft bei den Brüdern alte Verletzungen wach und es wird so viel Verdrängtes aufgewirbelt, dass das Leben der Brüder und ihre Beziehung zueinander ins Wanken geraten. Melancholisch und unterhaltsam, furios und liebevoll – der schmissige neue Roman von Stefan Etgeton.

Stefan Ferdinand Etgeton lebt in Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Köln, Warschau, Utrecht und Berlin. 2013 erhielt er den Evangelischen Literaturpreis, beim MDR-Literaturwettbewerb; 2014 gewann er den Jury- und den Publikumspreis und bei der Wuppertaler Literatur Biennale; 2016 erhielt er den Hauptpreis. 2015 erschien sein erster Roman „rucksack-kometen“ bei C.H.Beck.

Verlag C.H. Beck 2017, 240 Seiten, EUR 19,95 [D], 20,60 [A]
ISBN 978-3-406-71181-7
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Das Dorf ist überall – Ein Landtagebuch
Hörspiel von Beate Becker
Mit: Katja Sieder, Sebastian Becker, Claudia Eisinger, Michael Hanemann, Matthias Habich, Wilfried Hochholdinger, Rainer Furch, Katharina Matz, Uwe Müller, Theo Pfeifer, Hans-Michael Rehberg, Rainer Reiners, Luis Simoes, Annette Strasser und Regine Zimmermann
Komposition und Tuba: Roland Vanecek
Regie: Judith Lorentz
(Produktion: DLR Kultur/HR 2016)
Länge: 56 Minuten

Sie lebt mit Mann und Kind in einem kleinen Dorf in der Pfalz und muss feststellen: Das Landleben ist schön, aber anders. Und es ist nichts für Anfänger, vor allem wenn man aus der Großstadt kommt.
Hier ist jeder Tag ein Sonntag. Im Dorf gibt es kein Geschäft, kein Kino, kein Museum, und der nächste Bioladen ist 27 Kilometer entfernt. Man lebt nicht im Altbau, sondern im Eigenheim und fährt ein neues Auto. Das Dorf singt zusammen im Chor und geht auf Beerdigungen. Höhepunkt des Jahres ist das Dorffest, die “Kerwe”.

Sonntag, 23.07.2017, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Krischan Koch
 
Buchtipp: Krischan Koch "Mordseekrabben"
Ein Insel-Krimi
Mörder machen keine Ferien

Endlich Urlaub! Für Dorfpolizist Thies Detlefsen aus dem nordfriesischen Örtchen Fredenbüll geht es mit der ganzen Familie nach Amrum rüber. Doch dort entdecken sie gleich mal einen toten Golfspieler im blau-weißen Friesenbett ihres Pensionszimmers. Noch ehe Thies die Dienstmütze aufsetzen kann, ist die Leiche wieder verschwunden… Und zwei weitere Tote tauchen auf. Geht da etwa ein Serienmörder geht um auf der Nordseeinsel?

Der Autor Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Schriftsteller üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.

dtv 2017, 368 Seiten, EUR 11,95 (D), 12,30 (A)
ISBN 978-3-423-25382-6
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die geheimnisvolle Geige
Von Cornelia Berberich
Gelesen von Sebastian Mirow
Steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit unter: www.kindernetz.de/spielraum

Max ist schon ein bisschen aufgeregt, denn seit wenigen Monaten spielt er Geige – bisher auf einem geliehenen Instrument. Aber heute darf er sich mit seiner Mutter beim Instrumentenbauer seine eigene Geige aussuchen. Keine leichte Aufgabe! Alle sehen unterschiedlich aus, und nicht jede Geige klingt schön. Die rote Geige hat es Max besonders angetan. Doch: Kommt da wirklich ein Pfeifen aus dem Instrument? Kann die Geige gar sprechen?

Samstag, 22.07.2017, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
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Museumstipps 
 
Freiburger Museumsnacht am Samstag, 22. Juli, 18 – 1 Uhr
Museumsnacht 2016 / Foto: Rita Eggstein
 
Freiburger Museumsnacht am Samstag, 22. Juli, 18 – 1 Uhr
Performances, Konzerte und Aktionen zum Motto „ewig“

Eine Sommernacht, fünfzehn Stationen, über hundert Programmpunkte: Unter dem Motto „ewig“ laden die Städtischen Museen Freiburg am Samstag, 22. Juli, zur Museumsnacht 2017 ein. Zwischen 18 und 1 Uhr bieten sie Interessierten von nah und fern eine Vielfalt an kulturellen Überraschungen.

Die Museumsnacht ist längst zu einem festen Bestandteil des Freiburger Kultursommers geworden. Und doch gibt es jedes Jahr Neues zu entdecken. Bei Konzerten, Performances, Aktionen und Themenführungen geht es dieses Mal um ewige Freundschaft, unvergängliche Schönheit und unendliche Geschichten. Kulinarische Leckereien von badisch bis indonesisch sorgen für die Stärkung zwischen den Kulturgenüssen.

Neben den Städtischen Museen Freiburg und dem Adelhauser Kloster öffnen acht weitere Institutionen ihre Pforten: das Uniseum, das Fasnetmuseum, die Archäologische Sammlung der Universität, der Botanische Garten, das Planetarium, der Kunstverein, der Münsterbauverein und das Kommunale Kino im Alten Wiehrebahnhof.

Im Augustinermuseum erwartet die Gäste Musik, Lichtspektakel und ein exklusiver Einblick in sonst unzugängliche Teile der aktuellen Baustelle. Die Opernsängerin Claudia Mundi begleitet den wie von Geisterhand spielenden WelteReproduktions-Flügel. Zu später Stunde begeistert die Sprechtheatergruppe „Laut & Lyrik“ das Publikum mit Wortakrobatik. Wie wertvoll Freundschaft ist, und dass sie ewig halten kann, zeigt die aktuelle Sonderausstellung im Haus der Graphischen Sammlung „Greifenegg und Ramberg. Eine Freundschaft in Zeichnungen“. Die Museumspädagogische Werkstatt bietet bis 23 Uhr ein buntes Mitmachprogramm.

Das Museum für Neue Kunst lehrt seine Besucherinnen und Besucher das Gruseln: In der aktuellen Ausstellung „Gutes Sterben – Falscher Tod“ geht es um das Ende des Lebens und den Wunsch nach Unsterblichkeit. Währenddessen wird draußen gemeinsam getanzt: „It’s all about swing!“ heißt es beim LindyHop im Innenhof. Außerdem lädt David Casper mit seiner Feuershow „Unauslöschbar“ Groß und Klein zum Staunen ein.

Gleich nebenan, im Innenhof des Museums Natur und Mensch, bringen Studierende der Musikhochschule bei der Konzertperformance „Presence“ die Ewigkeit zum Klingen. Einen musikalischen Marsch durch das menschliche Leben unternimmt die Funky Marching Band mit ihrem Programm „Von der Taufe bis zur Bahre“. Die Ausstellung „Todsicher? Letzte Reise ungewiss“ konfrontiert Besucherinnen und Besucher mit der Frage: Folgt auf den Tod das ewige Leben? Oder ewiges Vergessen?

Den lauschigen Innenhof des Museums für Stadtgeschichte erfüllen junge Musikerinnen und Musiker der Musikschule Freiburg mit wohlklingenden Tönen. Bei Führungen durchs Haus geht es um unvergessliche Freiburger Sagen und Geschichten. Und eine Ausstellung von Schülerinnen und Schülern fragt: War die Zukunft früher besser?

Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt zu einem Ausflug in die Vergangenheit ein, zum Beispiel beim Museumstheater oder beim Live-Rollenspiel im Colombipark. Im Treppenhaus des charmanten Schlösschens sorgt das Quartett „Let’s Sax“ für Stimmung. Highlight des Abends ist die Guggenmusikgruppe „Eckepfätzer“, die das Haus mit himmlischem Krach erfüllt.

Wer es klassischer mag, lauscht einem Konzert auf der WelteOrgel in der Adelhauser Kirche. „Sind Stiftungen für die Ewigkeit gemacht?“ fragt die 1255 gegründete Adelhausenstiftung und verköstigt die Gäste mit den Weinen des Stiftungsweinguts. Im Uniseum unterhält der „Bächlechor to go“ die Gäste, die sich dort zu einer Reise in die Geschichte der Universität aufmachen können. Närrisch geht es im Fasnetmuseum zu, wo Mitglieder des Fördervereins durch die Ausstellung führen. Und in der Archäologischen Sammlung der Universität werden Gipsabgüsse antiker Statuen lebendig.

Im Planetarium können die Besucherinnen und Besucher währenddessen die ewige Weite des Weltalls erkunden. Und eine nächtliche Führung durch die Gewächshäuser steht im Botanischen Garten auf dem Programm. Im Kunstverein Freiburg ist zum Abschluss der Zukunftsschau „Site Visit“ die Kunstfigur Louise Guerra zu Gast. Ein Künstlerinnenkollektiv erschuf die fiktive Künstlerin 2013. In einer Performance stellt sie eine erdachte Ausstellung vor. Tango zwischen Steinen erwartet die nächtlichen Kulturgenießerinnen und -genießer bei der Freiburger Münsterbauhütte. Und das Kommunale Kino im Alten Wiehrebahnhof lädt zu später Stunde zum FilmkomikerOpen-Air ein – frei nach dem Motto: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Das Ticket für die Museumsnacht ist im Vorverkauf für 8 Euro an den Museumskassen sowie beim Botanischen Garten, im Kommunalen Kino, beim Kunstverein Freiburg und im Münsterladen des Münsterbauvereins erhältlich. An der Abendkasse kostet es 10 Euro, mit Museums-Pass-Musées 8 Euro. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Am Tag der Museumsnacht ist das Augustinermuseum Augustinerplatz) tagsüber regulär von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a), das Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30), das Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) und das Museum Natur und Mensch (Gerberau 32) öffnen erst um 18 Uhr. Am Sonntag, 23. Juli, können die Städtischen Museen Freiburg ab 12 Uhr besucht werden.

Weitere Informationen und das gesamte Programm für den Abend gibt es unter freiburg.de/museumsnacht.

Die 15 Stationen auf einem Blick:

Augustinermuseum mit Haus der Graphischen Sammlung
Augustinerplatz, Salzstraße 32-34,barrierefrei
Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, rollstuhlgerechter Zugang
Museum für Stadtgeschichte, Wentzingerhaus, Münsterplatz 30
Archäologisches Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, rollstuhlgerechter Zugang
Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, barrierefrei
Adelhauser Kloster, Adelhauser Straße 33, außer Kirche barrierefrei
Uniseum Freiburg, Bertoldstraße 17 (Torbogen), EG barrierefrei, Kellergeschoss nicht barrierefrei
Kunstverein Freiburg, Dreisamstraße 21
Fasnetmuseum Freiburg, Zunfthaus der Narren, Turmstrasse 14
Münsterbauhütte, Schoferstraße 4
Archäologische Sammlung der Universität Freiburg, Habsburgerstraße 5, barrierefrei
Planetarium, Bismarckallee 7g, barrierefrei
Botanischer Garten der Universität Freiburg, Schänzlestraße 1
KoKi – Kommunales Kino im Alten Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, barrierefrei
Museumspädagogische Werkstatt, Gerberau 15, barrierefrei
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