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Samstag, 21. Januar 2017
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Sonstiges 
 
Konzert-Dinner mit Enya Haas in Schloss Reinach
Enya Haas / Foto: Veranstalter
 
Konzert-Dinner mit Enya Haas in Schloss Reinach
Ein zauberhaftes Klavierkonzert zwischen Klassik, New Age und Minimal Music wird begleitet von einem Konzertmenü mit drei Gängen, Aperitif und Getränken

Seine Musik flankiert mittlerweile Schwarzwald-Ausstellungen in Nah und Fern, das Fernsehen hat ihn entdeckt, und die Zahl seiner Fans wächst und wächst: Der junge Komponist und Pianist Enya Haas (22) aus Triberg ist ein Stern, der immer deutlicher am deutschen Musikhimmel leuchtet. Klavier spielt Haas schon, seit er neun Jahre alt ist. Mit 13 hat er seine erste Komposition verfasst. Längst spielt der junge Musiker, der einst mit klassischer Musik seine Ausbildung begonnen hat und Weltmusik-Stars wie Ludovico Einaudi zu seinen Idolen zählt, nur noch seine eigenen Werke und hat mehrere CDs veröffentlicht. In der Musik, so Enya Haas, könne er all seine Gefühle ausdrücken, egal ob positiv oder negativ, und der Schwarzwald mit seiner beeindruckenden Natur sei seine Quelle der Inspiration dabei. Nun kommt Enya Haas bereits im vierten Jahr in Folge zu einem Konzert ins Schloss Reinach nach Freiburg-Munzingen.

Fließendes Wasser ist ein Bild, das Enya Haas beim Komponieren immer wieder inspiriert. Wie das Wasser sei auch die Musik etwas für ihn, das ständig im Fluss sei, so der junge Musiker in einem Interview. Am 28. Januar 2017 ist Enya Haas mit seiner Musik in Schloss Reinach in Freiburg Munzingen zu Gast: „Enyas Musik lässt niemanden unberührt“, sagt Hotelier René Gessler. „Bei unserem Konzertmenü bietet sich daher eine wunderbare Gelegenheit, sich gleich in zweifacher Weise musikalisch und kulinarisch verwöhnen zu lassen!“ Der Konzertabend beginnt um 17:30 Uhr mit einem Aperitif, ab 18:00 Uhr spielt Enya Haas, anschließend genießen die Konzertbesucher ab ca. 20:00 Uhr noch ein 3-Gänge-Menü incl. aller Getränke. Reservierungen sind unter 07664 – 4070 möglich.
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Buchtipps 
 
Büchergutscheine der Buchhandlung Schwanhäuser
Foto: Daniel Jäger
 
Büchergutscheine der Buchhandlung Schwanhäuser
Wir verlosen zwei Büchergutscheine je EUR 20,-- der Buchhandlung Schwanhäuser Freiburg unter unseren Lesern. Mit diesen Gutscheinen kann man sich ein beliebiges Buch bis 20 Euro in der Buchhandlung Schwanhäuser kaufen. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 13. März 2017 einschreiben. Die Namen der Gewinner werden im prolixletter veröffentlicht.
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Buchtipps 
 
 Buchtipp: Eckard Fahlbusch und Silke Koglin
 
Buchtipp: Eckard Fahlbusch und Silke Koglin "Homo progressivus"
Ein Plädoyer für einen energischen Aufstand

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Das zeigen die zehn Szenarien aus dem Buch „Homo progressivus – Der energische Aufstand“ in eindringlicher Weise. Aber dieses Buch ist mehr als eine Warnung. Es ist vor allem eins, ein Handbuch mit mehr als 200 Beiträgen von prominenten Zeitgenossen, die wachrütteln, Mut machen und zum Handeln auffordern.

„Homo progressivus“ ist kein typisches Weltverbesserer-Buch. Hier wird nicht nur angeklagt. Hier wird nicht nur der Finger in die offenen Wunden gelegt. Vielmehr wird in zehn Botschaften dazu aufgerufen gemeinsam aktiv zu werden – mit konkret beschriebenen Aktionen und Tipps für Jedermann zum Mitmachen, Selbermachen und Andersmachen.

Das Werk widmet sich den großen Problemen unserer Zeit: Klimawandel, Ressourcenverschwendung, Hunger, Krieg und Flucht, Menschenrechte, Raffgier und Religionsmissbrauch. Zahlen, Daten und Fakten verdeutlichen, welchen epochalen Wandel wir nun dringend benötigen – vor allem in politischer, wirtschaftlicher, religiöser und humanitärer Hinsicht.

Gäbe es ein Schulfach „globales Bewusstsein“, dieses Werk wäre ein guter Anwärter für das Standardlehrbuch. Es ist bissig, zuweilen sogar humorvoll und bewältigt sach- und sprachgewandt den Spagat zwischen unangenehmen Wahrheiten, Inspiration und Hoffnungsstiftung.

Eckard Fahlbusch und Silke Koglin sind mit ihrer Idee von einer besseren Welt nicht allein. Unterstützt und begleitet werden sie bei diesem Projekt von mehr als 200 Menschen und Organisationen. Die Spannbreite reicht von Theologen über Wissenschaftler, Publizisten, Politiker, Künstler, Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Sportler bis hin zu sozialen Organisationen.

Die Autoren wünschen sich, dass durch ihr Buch „ein Ruck durch die Welt“ geht. Die englische Fassung wird im 1.Quartal 2017 herausgegeben. Die 2. Auflage wird vor der Bundestagswahl 2017 in Deutschland erscheinen.

Der Autor Eckhard Fahlbusch ist ausgebildeter Maschinenbauingenieur und berät seit über 30 Jahren Wirtschaft und Politik im Umweltschutz. 2003 gründete er das Beratungsunternehmen EFA Batt Consulting und fördert eine ganzheitlich vernetzte und gemeinwohlorientierte Energiewende mit den vier Säulen erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Autorin Silke Koglin ist ausgebildete Elektronikerin und Europasekretärin. Seit 2011 ist sie Facility Managerin im eigenen Heim. Ihr Ziel ist, Verbrauchern zu zeigen, wie Abfälle bewusst vermieden oder verwertet werden können.

Die beiden Autoren leben und arbeiten gemeinsam im Einklang zwischen Natur und Technik auf einem ehemaligen Winzerhof.

Eckard Fahlbusch Verlag 2016, 512 Seiten, EUR 50,00 (D), 51,40 (A) / sFR 54,15
ISBN 978-3-00-054008-0

Aktualisierte Ausgabe im Dezember 2016 als eBook, 563 Seiten, EUR 39,99 (D), 40,40 (A) / sFR 43,25
ISBN 978-3-00-054375-3
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Bibliotheken 
 
 
Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken von 23. bis 28. Januar
Dienstag, 24. Januar, 15 Uhr
Italienische Geschichten auf Papier
Vorlesepatin Elisa Fanelli liest in der Kinder- und
Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, tolle
Geschichten auf Italienisch vor. Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 24. Januar, um 15 Uhr statt und richtet sich an
Kinder ab drei Jahren. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 24. Januar, 15.30 Uhr
Winterzeit – Vorlesezeit
Für Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren liest
Vorlesepatin Marion Ernst in der Kinder- und
Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, am
Dienstag, 24. Januar, um 15.30 Uhr, lustige, spannende oder
auch nachdenkliche Geschichten. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 24. Januar, 16 bis 18 Uhr
Game-Tester-Treff
In der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudinger Straße 10, gibt
es eine offene Gruppe für alle, die gerne elektronische Spiele
spielen, testen und bewerten möchten. Beim nächsten Treffen
am Dienstag, 24. Januar, von 16 bis 18 Uhr, darf frei
ausgesucht werden, was gespielt wird. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 15 Uhr
Bilderbuchkino: Alles erlaubt oder immer brav
Das Bilderbuchkino „Alles erlaubt oder immer brav“ mit
lustigen Geschichten zeigt und liest die Vorlesepatin Anna
Russo am Mittwoch, 25. Januar, um 15 Uhr in der
Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstraße 10. Die
Geschichte vom frechen Raben Socke richtet sich an
Mädchen und Jungen ab vier Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 16 Uhr
Vorlesestunde mit Felizitas Lacher
Lustige und spannende Bilderbücher liest Felizitas Lacher für
Kinder von drei bis fünf Jahren am Mittwoch, 25. Januar, um
16 Uhr, in der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17.
Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 25. Januar, 16 bis 18 Uhr
Sprachcafé Deutsch
Die Stadtbibliothek am Münsterplatz lädt am Mittwoch, 25.
Januar, von 16 bis 18 Uhr zum nächsten Sprachcafé Deutsch
ein. Studierende mit der Studienrichtung Deutsch als Zweitund
Fremdsprache bieten im lockeren Rahmen die
Möglichkeit, Deutsch zu sprechen, sich Kennenzulernen und
Auszutauschen. Das Sprachcafé ist offen für alle und ohne
Anmeldung. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch 25. Januar, 18 Uhr
Musikalisch-literarischer Neujahrsauftakt
Stadtbibliothek und Musikschule Freiburg laden am Mittwoch,
25. Januar, um 18 Uhr, zum musikalisch-literarischen
Neujahrsauftakt in die Musikabteilung der Stadtbibliothek am
Münsterplatz ein. „Als das Wünschen noch geholfen hat“ –
unter diesem Motto liest die Freiburger Schauspielerin Renate
Obermaier Texte, unter anderem von Joseph von Eichendorff,
Theodor Fontane und Kurt Tucholsky. Dazu musizieren
Schülerinnen und Schüler der Musikschule Freiburg. Der
Eintritt ist frei.


Donnerstag, 26. Januar, 15.30 Uhr
Erzähltheater Kamishibai: Als die Raben noch bunt waren
Warum die kunterbunten Raben schwarz wurden, erfahren
Kinder ab sechs Jahren am Donnerstag, 26. Januar, um 15.30
Uhr, beim Erzähltheater in der Stadtteilbibliothek Mooswald,
Falkenbergerstraße 21. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 27. Januar, 17 Uhr
Führung durch die Stadtbibliothek
Zu einem etwa einstündigen Rundgang lädt die Stadtbibliothek
am Münsterplatz am Freitag, 27. Januar, um 17 Uhr ein. Dabei
werden die verschiedenen Medienangebote von
Ratgeberliteratur über Krimis und Thriller bis zur vielseitigen
Zeitungs- und Zeitschriftenauswahl vorgestellt. Ebenso gibt es
Einblicke in die multimediale Bandbreite des
Informationszentrums am Münsterplatz. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer lernen außerdem die Ausleihe und Rückgabe
kennen, die in Selbstbedienung organisiert ist. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 28. Januar, 10 Uhr
Einführung in den 3D-Druck
Mitarbeitende der Infothek geben am Samstag, 28. Januar,
um 10 Uhr, in der Stadtbibliothek am Münsterplatz eine
Einführung in den 3D-Druck. Mit Hilfe des neuen Ultimaker²-
Druckers zeigen sie am praktischen Beispiel den Weg von der
Auswahl eines 3D-Modells im Internet über die
Druckvorbereitung bis zur Umwandlung eines simplen
Kunststoffstranges in den gewünschten Gegenstand. Die
Einführung dauert rund eine Stunde (Möglichkeit zur
Betrachtung des fertigen Modells nach circa drei Stunden).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es ist aber nur eine
begrenzte Anzahl an Sitzplätzen vorhanden. Der Eintritt ist
frei.

Samstag, 28. Januar, 11 Uhr
Italienische Vorlesestunde für Erwachsene
Maria Tullia Fattori vom „Centro culturale italiano“ liest am
Samstag, 28. Januar, um 11 Uhr, in der Stadtbibliothek am
Münsterplatz, aus „L’amore molesto“ von Elena Ferrante. Der
Eintritt ist frei.
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Über die Entwicklung deutscher Warenhaus-Architektur
Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung zur Knopf-Dynastie im Stadtmuseum

"Paris war lange das Vorbild - Wie die deutsche Warenhaus-Architektur zu ihrem eigenen Stil fand" ist das Thema eines Abendvortrags von Journalist Bernd Serger am Donnerstag, 26. Januar, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais. Im Rahmen der Sonderausstellung "Waren. Haus. Geschichte. Die Knopf-Dynastie und Karlsruhe" nimmt der Ausstellungsautor Interessierte mit auf eine bilderreiche Reise durch die Geschichte der deutschen und europäischen Warenhaus-Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Bis zur Wende zum 20. Jahrhundert wurden die meisten deutschen Geschäftshäuser nach dem Pariser Vorbild gebaut: zu den bekanntesten zählen unter anderem "Au Printemps" und "Galeries Lafayette". Erst der deutsche Architekt Alfred Messel schuf mit der Pfeilerbauweise einen unverwechselbaren Stil, nach dem auch das Warenhaus der Geschwister Knopf in Karlsruhe erbaut wurde. Der Eintritt ist frei.
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Sonstiges 
 
 
Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Bewerbungsphase für Jugendliche läuft bis Ende Januar

Elf lokale Projekte, die sich gegen Extremismus und für
Demokratie einsetzen, dürfen sich in diesen Tagen über ein
verspätetes Weihnachtsgeschenk freuen: Sie erhalten eine
Förderung aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!
Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und
Menschenfeindlichkeit". Freiburg zählt zu den mittlerweile 250
Teilnehmerstädten des Programms. Es läuft seit 2015 für fünf
Jahre. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend stellt dafür jährlich 104,5 Millionen Euro bereit.

In Freiburg setzen das Amt für Migration und Integration das
Programm in Kooperation mit dem Informationszentrum 3.
Welt (iz3w) um. Dieses Jahr stehen für Einzelprojekte 54.000
Euro und für Jugendprojekte weitere 6.000 Euro zur
Verfügung. Seit Programmstart haben insgesamt 32
Einzelprojekte und sieben Jugendprojekte einen Zuschuss
erhalten. Mit dem Projekt Turuq wurde zudem eine
Anlaufstelle zur Islamismusprävention geschaffen, an die sich
Betroffene und pädagogische Fachkräfte wenden können.

Nun stehen elf weitere Träger fest, die eine Förderung für ihre
einfallsreichen und mutigen Einzelprojekte erhalten. Zu ihnen
zählen das Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg / Pro
Familia (Aktionen in Straßenbahnen und an Haltestellen am
Tag gegen Rassismus), der Club „The Great Reng Täng
Täng“ (Kneipentalk-Reihe), der Caritasverband Freiburg-Stadt
(Gespräche auf dem Zähringer Platz), der Diakonieverein
Freiburg-Südwest (Fahrradbox "Das Ritzel" für Bewohner und
Geflüchtete), das „Freiburger Forum aktiv gegen

Ausgrenzung“ (Veranstaltungen mit Romnija, Roma und
Deutschen), das Rasthaus Freiburg (Räume und Angebote für
Geflüchtete), sowie die Vereine German-Africa Insight
(mobiler Treff an Brennpunkten), Sicheres Freiburg
(Workshops für Türstehende), Freiburger Wahlkreis 100
Prozent (Film und Diskussion zum Wahlrecht von Migranten),
Südwind (Musikworkshop und Flashmob) und Startinternational
/ emergency aid for children (interkulturelles
Musikprojekt Terricafò).

Aufgepasst, die Bewerbungsphase für Jugendprojekte läuft
noch: Bis Dienstag, 31. Januar, können Jugendliche bis 27
Jahre eine Förderung für ihre Projekte beantragen. Dazu
müssen sie darlegen, wie sich diese für Verschiedenheit,
Toleranz und gegen Diskriminierung und Gewalt einsetzen.
Wer Interesse hat, im Jugendforum über die eingereichten
Projekte zu entscheiden, kann sich gerne bei karim@iz3w.org
melden. Weitere Infos und den Antrag gibt es unter
www.freiburg.de/demokratie-leben. Hier finden sich auch
nähere Beschreibungen zu den geförderten Einzelprojekten.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hat das Ziel
demokratie- und menschenfeindliche Phänomene, wie
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, Islamfeindlichkeit,
Antiziganismus, Ultranationalismus,
Homophobie, Dschihadismus oder linke Militanz abzubauen.
Dazu arbeiten Verantwortliche aus Politik und Verwaltung,
Vereinen, Verbänden, Kirchen und bürgerschaftlich
Engagierte in einer „Partnerschaft für Demokratie“ zusammen.
Gemeinsam entwickeln sie eine Strategie, die sich an den
lokalen Gegebenheiten und Problemlagen vor Ort orientiert.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Mercier und Camier
Nach dem gleichnamigen Roman von Samuel Beckett
Aus dem Französischen von Elmar Tophoven
Mit: Otto Sander und Peter Fitz
Hörspielfassung: Otto Sander und Peter Fitz
Regie: Katja Früh
(Produktion: DRS 1982)
Länge: 90 Minuten

Mercier und Camier sind große melancholische Komiker, frei von allem Hab und Gut. Sie haben nur ein Fahrrad, nur einen Rucksack, nur einen Regenmantel, einen Topf und einen Stift. Es geht an keinen genau erkennbaren Ort; aber die Tücke liegt in den kleinen Dingen ihrer Reise: wohin, wie, warum, warum nicht. Sie besprechen sich und entscheiden: besser weitergehen. Ihre Wanderung geht von der Stadt über die Heide und wieder zurück. Mal wird kurz eingekehrt, aber nur kurz, dann mal geht es wieder zur Hure Elaine, aber auch nur kurz.
Samuel Beckett schrieb “Mercier und Camier” 1946 in Paris als ersten literarischen Versuch in französischer Sprache. Bis 1970 blieb der Roman unveröffentlicht, der eine Verbeugung vor Flauberts “Bouvard und Pécuchet” ist und als Vorstufe zu “Warten auf Godot” gilt. Während man dort vergeblich auf einen Herrn namens Godot wartet, erleben Mercier und Camier immerhin den Anflug eines erotischen Abenteuers.

Sonntag, 22.01.2017, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Eckard Fahlbusch und Silke Koglin
 
Buchtipp: Eckard Fahlbusch und Silke Koglin "Homo progressivus"
Ein Plädoyer für einen energischen Aufstand

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Das zeigen die zehn Szenarien aus dem Buch „Homo progressivus – Der energische Aufstand“ in eindringlicher Weise. Aber dieses Buch ist mehr als eine Warnung. Es ist vor allem eins, ein Handbuch mit mehr als 200 Beiträgen von prominenten Zeitgenossen, die wachrütteln, Mut machen und zum Handeln auffordern.

„Homo progressivus“ ist kein typisches Weltverbesserer-Buch. Hier wird nicht nur angeklagt. Hier wird nicht nur der Finger in die offenen Wunden gelegt. Vielmehr wird in zehn Botschaften dazu aufgerufen gemeinsam aktiv zu werden – mit konkret beschriebenen Aktionen und Tipps für Jedermann zum Mitmachen, Selbermachen und Andersmachen.

Das Werk widmet sich den großen Problemen unserer Zeit: Klimawandel, Ressourcenverschwendung, Hunger, Krieg und Flucht, Menschenrechte, Raffgier und Religionsmissbrauch. Zahlen, Daten und Fakten verdeutlichen, welchen epochalen Wandel wir nun dringend benötigen – vor allem in politischer, wirtschaftlicher, religiöser und humanitärer Hinsicht.

Gäbe es ein Schulfach „globales Bewusstsein“, dieses Werk wäre ein guter Anwärter für das Standardlehrbuch. Es ist bissig, zuweilen sogar humorvoll und bewältigt sach- und sprachgewandt den Spagat zwischen unangenehmen Wahrheiten, Inspiration und Hoffnungsstiftung.

Eckard Fahlbusch und Silke Koglin sind mit ihrer Idee von einer besseren Welt nicht allein. Unterstützt und begleitet werden sie bei diesem Projekt von mehr als 200 Menschen und Organisationen. Die Spannbreite reicht von Theologen über Wissenschaftler, Publizisten, Politiker, Künstler, Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Sportler bis hin zu sozialen Organisationen.

Die Autoren wünschen sich, dass durch ihr Buch „ein Ruck durch die Welt“ geht. Die englische Fassung wird im 1.Quartal 2017 herausgegeben. Die 2. Auflage wird vor der Bundestagswahl 2017 in Deutschland erscheinen.

Der Autor Eckhard Fahlbusch ist ausgebildeter Maschinenbauingenieur und berät seit über 30 Jahren Wirtschaft und Politik im Umweltschutz. 2003 gründete er das Beratungsunternehmen EFA Batt Consulting und fördert eine ganzheitlich vernetzte und gemeinwohlorientierte Energiewende mit den vier Säulen erneuerbare Energien, Energiespeicherung, Elektromobilität und Energieeffizienz.

Die Autorin Silke Koglin ist ausgebildete Elektronikerin und Europasekretärin. Seit 2011 ist sie Facility Managerin im eigenen Heim. Ihr Ziel ist, Verbrauchern zu zeigen, wie Abfälle bewusst vermieden oder verwertet werden können.

Die beiden Autoren leben und arbeiten gemeinsam im Einklang zwischen Natur und Technik auf einem ehemaligen Winzerhof.

Eckard Fahlbusch Verlag 2016, 512 Seiten, EUR 50,00 (D), 51,40 (A) / sFR 54,15
ISBN 978-3-00-054008-0

Aktualisierte Ausgabe im Dezember 2016 als eBook, 563 Seiten, EUR 39,99 (D), 40,40 (A) / sFR 43,25
ISBN 978-3-00-054375-3
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