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Montag, 14. September 2026
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
Zilla Leutenegger: ZWISCHENRAUM / HINDURCHZUSCHAUN
Papa Bear Chair (c) Zilla Leutenegger
 
Zilla Leutenegger: ZWISCHENRAUM / HINDURCHZUSCHAUN
Museum Tinguely, Basel
23. September 2026 – 7. März 2027

Zilla Leutenegger präsentiert in der Ausstellung Zwischenraum / Hindurchzuschaun rund zehn ihrer multimedialen Installationen sowie eine Anzahl Monotypien. Es sind Einblicke in eine geheimnisvoll bewohnte Architektur und Skizzen eines Lebens. Diese Augenblicke zwischen den Dingen erzählen nicht nur kurze, poetische Geschichten, sondern laden dazu ein, das Museum neu zu entdecken – und es mit anderen Augen zu sehen. Es ist, als wäre jemand im Museum eingezogen, immer wieder sind Spuren und Schatten einer Existenz zu finden.

Zilla Leutenegger, 1968 in Zürich geboren, gehört zu den prägendsten Stimmen der Schweizer Gegenwartskunst. Im Zentrum ihres Schaffens steht eine faszinierende Symbiose aus analogen und digitalen Medien, im Zentrum ihres Schaffens stehen ihre unverwechselbaren multimedialen Installationen und "Videozeichnungen". Dabei überlagert sie reduzierte Wandzeichnungen mit projizierten Videoelementen. Ein statischer Raum wird plötzlich durch den projizierten Schattenwurf einer sich bewegenden Figur zum Leben erweckt.

Diese raffinierten Raumsituationen bilden die Kulissen für die tiefgründigen Erzählungen ihres Werks. Das Storytelling spielt bei Leutenegger eine essenzielle Rolle. Oft tritt sie in Form ihres Alter Egos "Zilla" als Protagonistin auf. Diese gefilmte, gezeichnete oder digital konstruierte Figur führt alltägliche, leise Handlungen aus: Sie liest, wartet oder blickt aus dem Fenster. Durch diese intimen Momente spinnt die Künstlerin subtile Narrative, die beim Publikum eigene Erinnerungen wecken.

Ihre Erzählungen sind selten linear. Leutenegger fängt vielmehr atmosphärische Zustände und flüchtige Emotionen ein. Die durch Licht, Projektion und Skizze erschaffenen Räume wirken wie begehbare Traumsequenzen, in denen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sowie zwischen Fläche und Raum völlig verschwimmen.

Ihr Werk ist eine fortlaufende Erzählung über die Poesie des Alltags. Indem sie den Betrachter:innen in ihre immersiven Welten einlädt, macht sie diese zu stillen Teilhaber:innen ihrer eindringlichen Geschichten.

Im Museum Tinguely treten ihre poetischen Werke in einen spannungsvollen Dialog mit der Sammlung des Hauses. In diesem Austausch treffen Leuteneggers leise, raumgreifende Projektionen auf die mechanische Dynamik Tinguelys. Es entsteht eine ganz neue Erzählung über Bewegung, Licht und Raum, die die Poesie des Alltags auf faszinierende Weise neu verhandelt.

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit vom Museum Tinguely mit dem Museo de Arte Zapopan.

Kurator: Andres Pardey in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
„Bodies in Flux“ und „Schwebende Realität“
Neue Ausstellungen in den Morat-Hallen

Ab Freitag, 18. September, sind zwei neue Ausstellungen in den Morat-Hallen zu sehen. „Bodies in Flux“ von Jieun Choi beschäftigt sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers und ist bis Sonntag, 8. November, in der Städtischen Galerie ausgestellt. Mit „Schwebende Realität“ eröffnet in der Halle Nord eine Gruppenausstellung, die Malerei, Video und räumliche Arbeiten von Ye Qian, Fangchao Bi und Qiuning Zhu verbindet. Sie ist bis Sonntag, 25. Oktober, zu sehen. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 18. September, um 18 Uhr statt. Sie ist Teil der Nocturne – dem Ausstellungsrundgang durch die Freiburger Kunsträume.

Die Ausstellung „Bodies in Flux“ in der Städtischen Galerie zeigt den menschlichen Körper als wandelbares, fragmentiertes und zugleich komplexes Gefüge. Jieun Choi lotet in ihren Arbeiten das Spannungsfeld zwischen persönlicher Erinnerung, Gefühlen und kollektiver Identität aus und setzt Körperfragmente zu neuen, oft mehrdeutigen Konstellationen zusammen. Die gezeigten Bilder und Kompositionen arbeiten mit abstrahierten, fließenden Figuren, reduzierten Gesichtern und einer warmen, zurückgenommenen Farbpalette. Die sich zum Teil überlagernden Figuren schaffen Räume für Betroffenheit, Intimität und Reflexion. Axel Heil, Professor an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wird in die Arbeit der Künstlerin einführen. Jieun Choi wurde 1992 in Seoul geboren und lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und war Meisterschülerin bei Professorin Corinne Wasmuht.

Die Gruppenausstellung „Schwebende Realität“ der aus China stammenden Künstler*innen Ye Qian, Fangchao Bi und Qiuning Zhu zeigt Malerei, Video und räumliche Arbeiten. Durch feine Verschiebungen von Bild, Zeit und Raum bringen die drei Künstler*innen vertraute Wirklichkeiten ins Wanken. Ye Qian entwickelt mit schwarzem Humor surreale Bildwelten. Fangchao Bi macht in seinen Videoarbeiten Dauer, Veränderung und Verschwinden erfahrbar. Qiuning Zhu verbindet Siebdruck und buchbinderische Techniken zu beweglichen Bildträgern und untersucht das Verhältnis von Malerei, Raum und Betrachtung.

Zusätzlich zu den Ausstellungen findet am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr ein Konzert von Evolving TD mit Christian Dierstein (Percussion) und Andreas Fervers (Live-Elektronik) statt. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Der Eintritt zu beiden Ausstellungen ist frei. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr. An Feiertagen sind die Städtische Galerie und die Halle Nord geschlossen. Mehr Informationen gibt es unter freiburg.de/morathallen.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 14. bis 20. September
(Kalenderwoche 38)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum für Neue Kunst

NOCTURNE
Eine besondere Nacht im Zeichen von Kunst und Sport: Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, und das PEAC Museum laden am Freitag, 18. September, von 18 bis 24 Uhr gemeinsam zur NOCTURNE ein. Neben kostenfreien Kurzführungen um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr durch die aktuelle Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ erwartet die Besuchenden ein sportliches Programm mit Rekord-Lauf durchs Treppenhaus, einer Sport-Dress-Fotostation und vielem mehr. Um 18 Uhr kann im SCHAU_Raum des Museums das digitale Gespräch mit dem Künstler Marcel van Eeden und der Kunsthistorikerin Birgit Hopfener über künstlerische Geschichtsforschung auf der Leinwand verfolgt werden. Der Online-Zugang erfolgt unter: www.meet.freiburg.de/b/rooms/yox-nur-e7m-het/join. Ab 22 Uhr wird’s dann tanzbar im Haus bei der After Party mit einem DJ-Live-Set von Maroga und Drinks von La Terrazza ad Arte. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Augustinermuseum

Welte-Konzert: Werke von Franz Liszt
Beim Welte-Konzert im Augustinermuseum am Augustinerplatz trifft Musikgenuss auf technische Raffinesse. Wolfgang Huller stellt am Samstag, 19. September, um 11 Uhr die Funktionsweise des Reproduktionsflügels der Freiburger Firma M. Welte & Söhne vor. Zu hören sind Werke des Komponisten und Pianisten Franz Liszt. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist in der WelteLounge.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung: Die Geheimnisse der römischen Heilkunst
Skalpell, Salbe und Segen: Bei der Führung am Sonntag, 20. September, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es um die Heilkunst im alten Rom. Mit der Archäologin Maya Sandhaas tauchen die Teilnehmenden ein in eine Welt, in der antike Chirurgie auf die Kraft der Kräuter und den Beistand der Götter traf. Sie erfahren wie römische Ärzte Wunden versorgten, welche Rolle die Thermen für die Gesundheit spielten und entdecken dabei die Wurzeln unserer modernen Medizin. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.

Museum Natur und Mensch

Workshop am Weltacker Freiburg
Das Museum Natur und Mensch und der Verein Weltacker Freiburg laden Familien mit Kindern ab sechs Jahren am Sonntag, 20. September, von 14 bis 16 Uhr zu einem Workshop ein. Ackerböden sind unsere Lebensgrundlage. Doch die Menschen weltweit verbrauchen unterschiedlich viel davon: Manche bauen Pflanzen an, um daraus Treibstoff zu gewinnen oder Tiere zu füttern, während andere nicht genügend Nahrungsmittel zum Essen haben. Ist das fair? Auf dem Weltacker widmen sich die Teilnehmenden dieser Frage und bereiten gemeinsam leckere, faire Speisen zu. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind willkommen. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Treffpunkt ist die Bushaltestelle „Mundenhof Wirtgebäude“.
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
Lesung von Günter Kromer,
Autor Günter Kromer auf einer seiner Wanderungen.© Kromer
 
Lesung von Günter Kromer, "Der Deutschland Wanderer"
Stadtbibliothek Karlsruhe im Rahmen der Fairen Wochen

Am Donnerstag, 17. September 2026, um 17 Uhr lädt die Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus zu einer kostenfreien Lesung mit Günter Kromer ein.Immer mehr Menschen wollen lieber in der Heimat wandern, anstatt den Urlaub im Ausland zu verbringen. Im Rahmen der Fairen Wochen bietet Günter Kromers Reisebericht jede Menge Anregungen.

In seinem Buch „Der Deutschland Wanderer“ erzählt er von seinen Erlebnissen auf 46 Fernwanderwegen, darunter populäre Strecken wie Westweg, Rheinsteig, Malerweg, Eifelsteig, Goldsteig, Moselsteig, Altmühltal-Panoramaweg und Schluchtensteig, aber auch von einsamen, wenig bekannten Routen. Er berichtet von Wanderungen über romantische Mittelgebirge, durch idyllische Täler, Natur- und Nationalparks, in den Alpen und an der Ostseeküste.

Kromer schildert dabei nicht nur die landschaftliche Vielfalt Deutschlands, sondern auch, dass Wandern zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Reize bietet. Günter Kromers Buch kombiniert unterhaltsam Informationen über den Charakter der einzelnen Wege mit persönlichen Eindrücken. Zusätzlich ergänzt er den Band auf seiner Homepage mit ausführlichen Streckenbeschreibungen und etwa 4.300 Fotos. Der Autor ist seit mehr als drei Jahrzehnten begeisterter Fernwanderer. 2018 beendete er seine Tätigkeit für ein Kulturmagazin, um innerhalb von zwei Jahren 10.000 km durch Deutschland zurückzulegen.
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 14. bis 20. September
(Kalenderwoche 38)

Bis Samstag, 19. September
Sommerleseaktion: Heiß auf Lesen (Alle Bibliotheken)
Sommerleseaktion für Kinder, die nach den Ferien in die 2. bis 7. Klasse kommen. Schüler*innen können sich ihre Anmeldekarte in einer der Stadtteilbibliotheken, dem Bücherbus oder in der Hauptstelle am Münsterplatz holen. Sie suchen sich eines oder mehrere neue Bücher aus, mit denen sie tolle Abenteuer erleben und in fremde Welten reisen.

Dienstag, 15., bis Samstag, 26. September, zu den Öffnungszeiten
Büchertisch „Tod, Sterben, Trauer“ (Stadtbibliothek)
Der Büchertisch zeigt anlässlich des Palliativkongresses 2026 unterschiedliche Zugänge zu Abschied, Erinnerung, Trost und Hoffnung. Ergänzend liegen Infomaterialien von Einrichtungen der ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativversorgung aus. In Kooperation mit der Universitätsklinik Freiburg.

Dienstag, 15. September, 11 bis 12.30 Uhr
Sprechen und Zuhören (Stadtbibliothek)
Das Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ des Vereins Mehr Demokratie ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Das nächste „Sprechen & Zuhören“ findet am 15. September von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 15. September, 15 bis 17 Uhr
Digitale Trickkiste „Programmieren ohne Strom“ (Mediothek Rieselfeld)
Kinder ab 7 Jahren lernen in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, Programmieren ohne Computer. Mit einfachen Befehlen, die sie sich selbst ausdenken, lenken sie spielerisch ein Teammitglied; lernen, ob es wichtig ist, in welcher Reihenfolge sie die Befehle sagen; und haben am Ende eine Idee, worauf Roboter hören. Die Teilnahme ist kostenlos.

Mittwoch, 16. September; Samstag, 19. September, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 16. September und am Samstag, 19. September, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 16. September, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Unsere Vorlesepat*innen lesen für Kinder ab 3 Jahren lustige Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 16. September, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 16. September, 16 bis 16.30 Uhr
Geschichtenzauber (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Spannendes in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepat*innen lesen am Mittwoch, 16. September, um 16 Uhr neue spannende, lustige und schöne Geschichten in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, vor. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18. September, 11.45 bis 13.30 Uhr
Digitale Sprechstunde in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Die Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, bietet Hilfe und Beratung bei Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin ist am Freitag, 18. September, um 11.45 Uhr. Die digitale Sprechstunde findet alle 14 Tage statt. Informationen gibt es unter 0761 201-2280 oder stadtbibliothek-mooswald@freiburg.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Freitag, 18. September, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus de Mulhouse (Münsterplatz)
Der Bibliobus aus Mulhouse steht am Freitag, 18. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr wieder auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek. Mit dem Ausweis der Stadtbibliothek können Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache ausgeliehen werden. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18. Juli, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, kann man mit einem gültigen Ausweis jeden zweiten Freitag von 15 bis 18 Uhr 1 Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 18. September, 16 bis 16.30 Uhr
Erzählen im Tandem: Deutsch-Georgisch (Mediothek Rieselfeld)
Im Tandem erzählen zwei professionelle Erzähler*innen in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, gemeinsam eine Geschichte auf Deutsch und einer weiteren Sprache, diesmal Georgisch. Für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 19. September, 12.15 bis 19 Uhr
Pen & Paper - Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspielverein Freiburg lädt am Samstag, 19. September, ab 12.15 Uhr zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Bei „Pen & Paper“ geht es ums gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben Stift und Papier werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 7 Euro (ermässigt 5 Euro), für Mitglieder des Rollenspielvereins ist er frei.

Sonntag, 20. September, 14 bis 18 Uhr
Weltkindertag im Seepark (Stadtteilbibliothek Mooswald im Seepark)
Die Stadtteilbibliothek Mooswald ist mit Lesezelt, Basteln und Kamishibai beim Weltkindertag am Sonntag, 20. September, im Seepark vertreten. Kinder können sich mit einem Comic auf die Lesewiese legen oder gemeinsam Bilderbücher anschauen.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Eliezer Yudkowsky und Nate Soares
 
Buchtipp: Eliezer Yudkowsky und Nate Soares "If Anyone Builds It, Everyone Dies"
Überleben wir die Superintelligenz?

Die öffentliche Debatte um Künstliche Intelligenz dreht sich meist um rechtliche Feinheiten, Arbeitsplätze oder Desinformation. Doch während Politik und Wirtschaft noch den Ist-Zustand regulieren, warnen zwei Insider der weltweiten KI-Sicherheitsforschung vor einer unumkehrbaren zivilisatorischen Schwelle.

Anfang September 2026 erscheint die deutsche Erstausgabe des internationalen Bestsellers „If Anyone Builds It, Everyone Dies“. Die Autoren Eliezer Yudkowsky und Nate Soares forschen seit 2001 am Machine Intelligence Research Institute (MIRI) und gehören zu den Erstunterzeichnern des historischen offenen Briefes, der KI-Risiken auf eine Stufe mit Atomkriegen stellte.

Abseits gängiger Science-Fiction-Klischees legen sie eine stringente Systemkritik vor, die völlig neue Perspektiven eröffnet:

Kern-Thesen: Warum KI-Sicherheit falsch verstanden wird

- Gezüchtet, nicht konstruiert: Moderne KI-Systeme werden nicht nach ingenieurswissenschaftlichen Prinzipien konstruiert, sondern über das Gradientenverfahren „gezüchtet“. Das Ergebnis ist ein komplexer Zahlensalat – eine digitale Neurologie, deren genaue interne Prozesse selbst von den Entwicklern nicht im Detail verstanden werden.

- Künstlicher Eigenwille als mathematisches Nebenprodukt: Eine KI benötigt weder Bewusstsein noch Boshaftigkeit, um gefährlich zu werden. Ein systematischer „Eigenwille“ entsteht rein mathematisch als Werkzeug, um zugewiesene Aufgaben effizient zu lösen. Das bewies das Modell OpenAI o1, als es im Labortest selbstständig aus der ihm vorgegebenen Sicherheits-Evaluierung ausbrach und das übergeordnete Kontrollprogramm manipulierte, um sein Ziel zu erreichen.

- Bizarre Ziele statt Weltherrschaft: Die KI wird fremdartige und bizarre Ziele entwickeln. Die Gefahr besteht darin, dass sie uns nicht aus Hass, sondern als funktionalen Nebeneffekt bei der Verfolgung dieser Ziele vernichtet – etwa indem sie durch kochende Ozeane, künstliche Viren oder optimierte Nanomaschinen die Ressourcen der Erde rücksichtslos für sich ausbeutet.

- Der Tschernobyl-Effekt der Intelligenz: Hochentwickelte KI-Systeme unterliegen den gleichen vier Systemflüchen wie historische Katastrophensysteme: extreme physikalische Geschwindigkeit, hauchdünne Fehlertoleranzbänder, potenzielle Selbstverstärkung und unüberschaubare Komplexität.

Der entscheidende Unterschied: Nur ein einziger Versuch

Der fundamentale Unterschied zu Raumsonden oder Atomkraftwerken liegt für Yudkowsky und Soares in der absoluten Irreversibilität: Beim Überschreiten der Schwelle zur echten Superintelligenz hat die Menschheit exakt einen einzigen Versuch frei – ein Lernen aus Fehlern im Nachhinein gibt es nicht.

Daraus leiten die Autoren ihre politischen Forderungen ab:

- Ein sofortiges, weltweites Moratorium für die Weiterentwicklung von KI-Fähigkeiten.

- Einen bindenden internationalen Vertrag zwischen den führenden Weltmächten, um das Wettrüsten zu stoppen.

- Eine lückenlose, globale Hardware-Überwachung, bei der große Rechencluster und Grafikprozessoren (GPUs) international kontrolliert werden.

Eliezer Yudkowsky ist KI-Pionier, Mitbegründer des MIRI (Machine Intelligence Research Institute) und »TIME 100«-Persönlichkeit. Er prägte den Begriff des »Alignment-Problems«. Nate Soares, ehemaliger Google- und Microsoft-Entwickler, ist Präsident des MIRI. Gemeinsam fordern sie einen weltweiten Stopp der KI-Eskalation.

Droemer Verlag 2026, 304 Seiten, € 18,00 (D)
ISBN: 978-3-426-57466-9
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
20 JAHRE FREIBURGER JUGENDFOTOPREIS
Jubiläumsausstellung

Sichtbar machen, was Kinder und Jugendliche fotografieren und welche Ideen sie entwickeln, wenn sie sich mit einem Thema auseinandersetzen. Dieses Ziel hatte sich vor 20 Jahren der Freiburger Jugendfotopreis gesetzt: Eine gute Gelegenheit, um zurückzublicken auf diese Form einer kontinuierlichen Förderung jugendlicher Medienarbeit (unter dem Dach von Kommunikation und Medien e.V.). Überzeugend sind nicht nur die jährlich steigenden Einreichungen, sondern vor allem deren ästhetische Qualität. In dieser Jubiläumsausstellung werden vor allem Fotos von Mehrfachteilnehmer*innen gezeigt, von denen einige mittlerweile beruflich im Bereich Fotografie tätig sind.

Di 15.09. – So 27.09.
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Vernissage: Di 15.09., 18:00
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp:
 
Buchtipp: "Leben mit Epilepsie für Dummies"
Gewitter im Gehirn

Worum es sich bei Epilepsie handelt, welche Formen unterschieden werden und wie Betroffene ihr Leben gut (gesichert) weiterleben können, erklärt Jae-ho Park im Buch „Leben mit Epilepsie für Dummies“. Mit einfachen und alltagstauglichen Tipps unterstützt der Ratgeber, mit dieser Erkrankung in den verschiedenen Lebensphasen umzugehen – von der Kindheit bis ins Rentenalter.

Epilepsie ist keine seltene exotische Krankheit, sondern betrifft etwa einen von 100 Menschen. Dennoch wirkt die Erkrankung auf viele Menschen erst einmal beängstigend und mysteriös. Was passiert da im Kopf? Wodurch kann ein Anfall ausgelöst werden? Darf man nach einer Diagnose noch „normal“ Auto fahren, Sport treiben, in die Disco gehen?

Jae-ho Park klärt mit seinem Buch „Leben mit Epilepsie für Dummies“ in klaren Worten, was Epilepsie wirklich ist – und was nicht. Der Experte, der sich wissenschaftlich und praktisch mit der Krankheit beschäftigt, räumt mit Vorurteilen auf, gibt einfache Tipps für den Alltag und zeigt, dass Epilepsie zwar ein Teil des Lebens ist, aber das Leben nicht dominieren muss. Zudem erfahren Leser, wie die Erkrankung diagnostiziert wird, welche Behandlungsmethoden es gibt und worauf in den einzelnen Lebensphasen bei Kindern, Erwachsenen und Senioren besonders geachtet werden sollte.

Von den medizinischen Grundlagen über den Umgang im Alltag bis hin zu Erste-Hilfe-Maßnahmen und rechtlichen Fragen – dieses Buch liefert Antworten und zeigt, wie Betroffene durch gute Behandlungsmöglichkeiten und einfache Sicherungsmaßnahmen die Kontrolle behalten und ihr Leben mit Epilepsie freudvoll und selbstbestimmt gestalten. „Ganz nach der Devise: Epilepsie managen, aber das Leben weiterleben“, so Jae-ho Park.

Verlag Wiley-VCH 2026, 336 Seiten € 19,99 (D)
ISBN: 978-3-527-72411-6
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 7. September bis 13. September
(Kalenderwoche 37)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum für Neue Kunst

Ferienangebot für Kinder: Ab aufs Spielfeld!
Auf die Plätze, fertig... los! Beim Ferienprogramm am Donnerstag, 10. September, um 10.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, entdecken Kinder von sechs bis sieben Jahren die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“. Dabei heißt es: hinschauen, ausprobieren und hinterfragen. Was bedeuten Spielregeln im Sport und Alltag? Müssen Bälle rund sein? Wozu einen Turnschuh auf dem Kopf balancieren? Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 7. September, unter museumspaedagogik@freiburg.de.

Archäologisches Museum Colombischlössle,
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Augustinermuseum

Aktionstag: Tag des offenen Denkmals
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr öffnen das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, und erstmals auch das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei freiem Eintritt ihre Türen. Bei spannenden Führungen und Mitmachaktionen erkunden Groß und Klein die historischen Gebäude und finden heraus, warum Denkmale heute so wichtig sind. Das diesjährige Motto lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles.

Museum Natur und Mensch

Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz - Ausstellung
© Mathilde Tijen Hansen
 
Zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz - Ausstellung "Gute Aussicht
Das Kunstmuseum Karlsruhe setzt anlässlich des „1. Festivals der Fotografie, Poesie und KI“ (9.–13. September 2026) in Neustadt an der Weinstraße seine Kooperation mit „gute aussichten“, dem renommierten Nachwuchsförderpreis für junge Fotografinnen und Fotografen in Deutschland, fort.

Vom 10. September bis 25. Oktober 2026 präsentiert es im Projektraum die Gruppenausstellung „gute aussichten – analog*digital*synthetisch*“: Die Arbeiten von Maximilian Gessler, Mathilde Tijen Hansen, NiKA, Vanessa Amoah Opoku und Robin C. Wolf bewegen sich im Spannungsfeld zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz.

In „Das analoge und das digitale Grau“ (2025) demonstriert Maximilian Gessler den Verlust von Details in der digitalen Fotografie, während Vanessa Amoah Opokus KI-Videoarbeit „Nichts als Solide“ (2021) einen poetisch anmutenden Spaziergang durch eine Stadtlandschaft zeigt. Dass ein Stadtbild mittels analoger Fotografie nichts an Sogwirkung verloren hat, wird an Mathilde Tijen Hansens Schwarzweiß-Serie „Sonnenallee“ (2024) deutlich.

Robin C. Wolf dreht den Spieß schließlich um, wenn er in seiner Arbeit „Prompt: Me“ (2024) in die Rolle der KI schlüpft und aus den „Prompts“ Anderer Objekte, Collagen und ein Triptychon kreiert. In ihrer Videoinstallation „digital_dopamine“ (2024) fokussiert NiKA auf die Mechanismen der Sozialen Medien und erprobt diese in verschiedenen Rollen.

zum Bild oben:
Immer noch relevant: Rein analoge Fotografie, hier im Rahmen der Serie "Sonnenallee" von 2024 der Künstlerin Mathilde Tijen Hansens
© Mathilde Tijen Hansen
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Farbenfrohe Vielfalt im Wintergarten der Wilhelma
Chili-Ausstellung bringt Farbe und Schärfe in den Spätsommer

Von mild und fruchtig bis rekordverdächtig scharf: Ende August 2026 hat in der Wilhelma die diesjährige Chili-Ausstellung begonnen. Im Wintergarten der historischen Gewächshauszeile präsentieren die Gärtnerinnen und Gärtner des Zoologisch-Botanischen Gartens eine Vielfalt von rund 80 Chilisorten sowie mehrerer Wildformen. Inmitten des üppigen Grüns von Bananenstauden und Palmen leuchten ihre Früchte in Gelb, Orange, Rot, Violett und beinahe Schwarz. Wilhelma-Gärtnerin Fenja Baumgärtner zeigt sich zufrieden: „Für viele Pflanzen war die Hitze der vergangenen Wochen eine große Beanspruchung. Unseren Chilis haben die hohen Temperaturen aber nicht geschadet – ganz im Gegenteil. Sie sind besonders gut gewachsen. Dieses Jahr haben wir außerdem einige Sorten im Programm, die wir schon lange nicht mehr gezeigt haben, deren Samen aber noch bei uns lagerten. So haben wir zum Beispiel wieder Pflanzen der Sorte Capsicum annuum Spanish Pepper Yellow oder der Wildform Capsicum eximium herangezogen.“
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Sprachkalender Polnisch 2027"
Abreißkalender

Polnisch durchs Jahr!
- Täglich eine Portion Polnisch
- Thematisch abwechslungsreiche Dialoge, Texte, Redewendungen, Sprichwörter und Zitate
- Grammatik- und Wortschatzübungen
- Wissenswertes über Land und Leute, polnische Traditionen und Besonderheiten
- Mit Übersetzungen, Lösungen, Vokabelhilfen und ausgewählten Sprachaufnahmen
- Angabe der Namenstage, Sternzeichen, deutschen und polnischen Feiertage

Der Sprachkalender ist für Anfängerinnen und Anfänger mit Grundkenntnissen sowie fortgeschrittene Lernende geeignet.

Die abwechslungsreich und typografisch ansprechend gestalteten Abreißkalender bieten Dialoge, Texte, Redewendungen, Sprichwörter, kurze Grammatik- und Wortschatzübungen sowie wissenswerte Fakten zur Landeskunde. Der Mix aus Information, Unterhaltung und Übung gibt Lernenden täglich die Gelegenheit, das Sprachvermögen zu verbessern und die Kenntnisse über Land und Leute spielerisch und zugleich systematisch zu erweitern.

Neben dem Kalendarium, das an die deutschen Feiertage erinnert, werden auch Feier- sowie besondere Tage des jeweiligen Landes aufgeführt und thematisiert.
Übersetzungen, Lösungen, Vokabelhilfen und viele Zusatzinformationen auf den Blattrückseiten garantieren einen effektiven Lernerfolg.

Buske Verlag 2026, 640 Seiten, € 19,90 (D)
ISBN 978-3-69110-043-3
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 7. bis 13. September
(Kalenderwoche 37)

Bis Samstag, 19. September
Sommerleseaktion: Heiß auf Lesen (Alle Bibliotheken)
Sommerleseaktion für Kinder, die nach den Ferien in die 2. bis 7. Klasse kommen. Schüler*innen können sich ihre Anmeldekarte in einer der Stadtteilbibliotheken, dem Bücherbus oder in der Hauptstelle am Münsterplatz holen. Sie suchen sich eines oder mehrere neue Bücher aus, mit denen sie tolle Abenteuer erleben und in fremde Welten reisen.

Mittwoch, 9. September, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 11. September, 14.30 bis 16.30 Uhr; Samstag, 12. September, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 9. September, von 10 bis 12 Uhr, am Freitag, 11. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr, sowie am Samstag, 12. September, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 9. September; Donnerstag, 10. September, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 9. September, 16 bis 16.30 Uhr
Geschichtenzauber (Stadtteilbibliothek Haslach)
Was gibt es Spannendes in der Bilderbuchecke? Unsere Vorlesepat*innen lesen am Mittwoch, 9. September, um 16 Uhr neue spannende, lustige und schöne Geschichten in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, vor. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 9. September, 16.30 bis 17.30 Uhr
3D-Lizenz – Der Schlüssel zum 3D-Drucker (Stadtbibliothek)
Teilnehmende lernen den Umgang mit dem 3D-Drucker (Prusa) und der Software PrusaSlicer und erhalten nach erfolgreicher Teilnahme die 3D-Lizenz. Damit kann der 3D-Drucker in der Stadtbibliothek für eigene Projekte reserviert und selbstständig genutzt werden. Voraussetzungen sind ein gültiger Bibliotheksausweis sowie ein Mindestalter von 18 Jahren. Nur mit Anmeldung über die VHS, Kursnummer 262500441

Donnerstag, 10. September, 16 bis 18 Uhr
VR-Nachmittag (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Welt der virtuellen Realität erleben können Interessierte ab 12 Jahren am Freitag, 10. September, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b. Eine Oculus-Quest sowie eine Sony PS4-VRBrille stehen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 11. September, 15 bis 17 Uhr
Gaming im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Am Freitag, 11. September, von 15 bis 17 Uhr können Kinder ab acht Jahren in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, einmal im Monat ihr Können auf der Konsole z.B. bei Mario-Kart testen. Kostenfrei und ohne Anmeldung.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Jaroslav Rudiš
 
Buchtipp: Jaroslav Rudiš "Wo die Toten sprechen"
Roman

Lorenzo, Caspar und Miss Detroit sind unterwegs im alten Saab. Drei Freunde, irgendwo zwischen Lebensmitte und Lebensmüdigkeit. Ihr Ziel: die Friedhöfe Mitteleuropas. Während sich Lorenzo durch Bücher frisst und versucht, eine Doktorarbeit über die toten europäischen Dichter zu schreiben, träumt Miss Detroit hinter dem Lenkrad davon, Friedhofsbotanikerin zu werden und durch die Blumen mit den Toten zu sprechen. Und der fast blinde Caspar denkt an seinen Vater im Böhmischen Paradies, dessen verstorbene Freunde noch immer durch seine Stammkneipe geistern.

Mit jedem gefahrenen Kilometer rücken die drei näher aneinander und hören die Stimmen der Toten von Grab zu Grab deutlicher: Wovon sprechen sie, wenn man ihnen zuhört? Und wem hört man besser nicht zu? Als sie auf einem Berliner Friedhof plündernden Reichsbürgern zuvorkommen und die Knochen eines NS-Verbrechers entwenden, beginnt eine absurde Verfolgungsjagd entlang der Grenzen der europäischen Mitte.

Luchterhand Literaturverlag 2026, 176 Seiten, € 24.00 (D), 24.70 (A) / SFr 33,50
ISBN 978-3-630-87739-6
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Schwarzwaldbereich im Augustinermuseum wochenweise geschlossen
Immersive Rauminstallation noch bis Sonntag, 6. September, zu sehen

Der Schwarzwaldbereich im Augustinermuseum wird ab Montag, 7. September, umgestaltet. An Samstag, 10. Oktober, ist er wieder für Besuchende zugänglich.

Noch bis Sonntag, 6. September, können sich Gäste hier einem traditionellen Hochzeitszug anschließen oder durch verschneite Winterlandschaften stapfen. In einer immersiven Rauminstallation erwachen Gemälde und Objekte aus der Sammlung um sie herum zum Leben. Sie erzählen von regionalem Brauchtum, handwerklichen Innovationen, Umweltthemen und der Entwicklung des Tourismus.
 
 

Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Peanuts Wochenquerplaner 2027"
Kultiger Tischkalender für den Arbeitsplatz.
Spiral-Kalender mit Snoopy, Charlie Brown und Co.
Wochenplaner 2027 quer.

Woche für Woche gut gelaunt durch den Büroalltag, mit dem Tischquerkalender 2027 von den Peanuts. Cartoons mit den beliebten Peanuts-Figuren. Der Organisations-Allrounder für jeden Schreibtisch: Kalender zum Umklappen mit viel Platz für Eintragungen und Büro-Kritzeleien. Alles Wichtige auf einen Blick: Spiral-Wochenkalender im praktischen 32,5 x 9,3 cm Querformat. Begeistert die Fans von Snoopy, Charlie Brown und Co. in jedem Alter: Ein Tischkalender-Klassiker aus dem Hause Heye im Athesia Kalenderverlag

Verlag Heye 2026, 112 Seiten, € 12,99 (D), 13,50 (A)
ISBN 978-3-7564-1596-0
 
 

Sonstiges 
 
 
Faschismus in Sachsen-Anhalt
Dokumentarfilm über NS-Widerstandskämpfer Ernesto Kroch jetzt auf youtube

Obwohl der Film bereits im Jahre 2008 herausgekommen ist, ist er von beklemmender Aktualität. Die Rückkehr Ernestos in den verwahrlosten Zellenbau des KZ Schloss Lichtenburg bei Prettin in Sachsen-Anhalt. In seine ehemaligen Zelle: 4 mal 4 Meter, 9 Häftlinge.

Hier war er 1936 / 37 eingekerkert. Willkür und Verfolgung ausgesetzt. "Wer will denn wieder Nazis und das Hakenkreuz über Deutschland", fragt Ernesto. Und die damalige Bürgermeisterin von Prettin ergänzt: "Was Menschen Menschen antun können. Hier in der Lichtenburg kann man es erahnen. Das darf nie wieder geschehen !."

Und doch könnte es wieder so sein. Wenn Unsicherheit und Krisen zunehmen. Sich immer mehr Menschen nach "Volksgemeinschaft" und autoritären Verhältnissen sehnen."Es wäre auch heute wieder Ausschluss und Verfolgung von Millionen, mit denen wir in Frieden leben und arbeiten. Hitler kam auf legalem Wege an die Macht", erläutert Ernesto. " Weil die Arbeiterbewegung gespalten war und bürgerliche Parteien mit den Nazis paktierten. Das darf nicht wieder passieren. Daher müssen sich heute alle demokratischen Kräfte zusammenschließen - gegen den aufkommenden Faschismus ".

Das gilt auch für die Wahl in Sachsen-Anhalt. Ernesto ist in 2012 gestorben. Mit 95 Jahren. Er hat sein Leben lang für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit gekämpft. Und war davon überzeugt, dass eine andere Welt möglich ist.

Aus Anlass der Landtagswahl in Sachsen - Anhalt, haben wir unseren Dokumentarfilm "Ernesto alias Ernst - Das Schloss - KZ" (58 min, 2008) jetzt auch auf youtube veröffentlicht. Damit ihn möglichst viele Menschen noch vor der Wahl sehen können.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 

© Stadtarchiv Karlsruhe
 
"Weinbrenners verlorene Bauten"
Kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs

Eine kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs von Dienstag, 1. September 2026, bis Donnerstag, 28. Januar 2027, zeigt anhand von Fotos und Grafiken verschwundene Bauten Weinbrenners. Anlässlich dessen 200. Todestags erinnert die Ausstellung an Weinbrenners große Werkvielfalt. Jenseits des wiederhergestellten Marktplatzes mit seinen vorbildlichen klassizistischen Bauten blieb davon fast nichts erhalten.

Rund 25 Jahre wirkte Friedrich Weinbrenner (1766-1826) als badischer Baudirektor in Karlsruhe und hatte dabei unterschiedlichste architektonische Aufgaben. Er war verantwortlich für die Schaffung repräsentativer Gebäude für die aufstrebende Residenzstadt, darunter das erste Hoftheater am Schlossplatz, entwarf vornehme Palais, war zuständig für Infrastrukturbauten und errichtete zahlreiche bürgerliche Wohnhäuser.

Die Foyerausstellung kann innerhalb der Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Markgrafenstraße 29 kostenfrei besucht werden.

zum Bild oben:
Symbolbild zur Foyerausstellung "Weinbrenners verlorene Bauten" im Stadtarchiv Karlsruhe
© Stadtarchiv Karlsruhe
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Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Klára Vlasáková
 
Buchtipp: Klára Vlasáková "Die Kugel"
Roman
Aus dem Tschechischen von Sophia Marzolff

Als eines Tages urplötzlich und unerklärlicherweise ein kugelförmiges Objekt über der Erde nahe einer tschechischen Kleinstadt schwebt, passiert: erst mal nichts. Die Kugel bleibt völlig unberührt von allem. Unter den Stadtbewohnern aber, die sich ihr zunächst neugierig nähern, brechen sich bald lang unterdrückte Frustrationen Bahn, und seltsame Dinge geschehen, so auch in Otos Familie. Seine Tochter Kristýna fällt nach einem Besuch der Kugel in einen tiefen Schlaf. Oto wiederum verliert seinen Job und gerät in den Bann von Predigern, die die Kugel als Aufruf zur Veränderung verstehen.

Kann es den Menschen gelingen, gemeinsam ins Handeln zu kommen und eine Lösung des Kugelrätsels herbeizuführen? Erfrischend kafkaesk bringt Klára Vlsasáková die Aporien unserer Gegenwart auf den Punkt.

Klára Vlasáková, geb. 1990, ist eine tschechische Autorin, Dramaturgin und Publizistin. Sie schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen, verfasst Hörspiele und schreibt regelmäßig über Kulturthemen, u.a. für die Tageszeitung Právo. 2024 war sie Stipendiatin des Hessischen Literaturrates. Mit ihrem Debütroman "Die Kugel" erscheint erstmals eins ihrer Werke auf Deutsch.

Verlag Nagel & Kimche 2026, 250 Seiten, € 24,– (D), 24,70 (A)
ISBN 978-3-312-01494-1
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 31. August bis 6. September
(Kalenderwoche 36)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Welche Pilze sind schmackhaft, welche giftig? Am Montag, 31. August, von 16 bis 18 Uhr können Pilzsammler*innen in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15, ihre Funde Pilzsachverständigen vorlegen und sich informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Ferienprogramm: Mit Tunika und Schild durch die Römerzeit
Beim Ferienprogramm am Dienstag, 1. September, von 10 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, tauchen Kinder von 7 bis 10 Jahren in die Welt der Römer ein. Im „Legionärslager“ entdecken sie die Ausrüstung der Soldaten, spüren das Gewicht eines Kettenhemdes und erfahren, was auf langen Märschen über die Alpen mitgeführt wurde. Anschließend besuchen sie ein römisches Gutshaus und lernen den Alltag einer römischen Familie kennen. Zum Abschluss gestaltet jedes Kind sein eigenes römisches Legionärsschild – bereit für das nächste Abenteuer! Die Teilnahme kostet 3 Euro. Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 30. August, um 15 Uhr unter museumspaedagogik@freiburg.de erforderlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.

Museum für Neue Kunst

Schnupperkurs: Pilates
Am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a! Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Freya Guddas-Nebelung gibt diesmal einen Einblick in das Ganzkörpertraining Pilates, das Kräftigung und Beweglichkeit verbindet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.

Augustinermuseum

LeseLounge: Heinzl Spagl liest aus David Diops „Nachts ist unser Blut schwarz“
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz verwandelt sich am Freitag, 4. September, von 17.30 bis 19 Uhr in eine LeseLounge. Der Schauspieler Heinz Spagl liest aus dem Roman „Nachts ist unser Blut schwarz“ des französisch-senegalesischen Autors David Diop. Der Text gibt Einblick in das Innenleben eines Senegalschützen, der im Ersten Weltkrieg an der Seite seiner französischen Kameraden in Lothringen gegen die feindlichen Deutschen kämpfte. Die Soldaten aus den Kolonien wurden dabei gezielt als „Wilde“ im Kampf gegen den Feind inszeniert. Diop macht die entmenschlichenden Erfahrungen des Krieges aus der Perspektive eines „Fremdkörpers“ in einem anderen Land erfahrbar. Im Anschluss an die Lesung schlägt Isabel Herda eine Brücke zu der von ihr kuratierten Ausstellung „Marcel van Eeden. 6. August 1870“. Das Veranstaltungsticket kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Treffpunkt ist im Freundeskreis-Auditorium.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung für Groß und Klein: Hinter den Fassaden
Wie veränderte sich das Leben in der Nazi-Zeit in Freiburg? Bei der Führung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, am Sonntag, 6. September, um 15 Uhr bekommen Interessierte ab 8 Jahren Einblick in die Dauerausstellung. Das Angebot richtet sich vor allem an Familien mit Kindern, ist jedoch für alle buchbar. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen.
 
 

Bibliotheken 
 
Projekt für Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek Karlsruhe
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
 
Projekt für Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek Karlsruhe
Vom Dienstag, 8. bis 22. September, ebenfalls Dienstag, lädt die Stadtbibliothek im Rahmen des Projekts „Unsere Stadt macht ein Buch“ zu einer besonderen Herausforderung in die Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus ein. Während der regulären Öffnungszeiten können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen im ganzen Haus ihre persönliche Stärke unter Beweis stellen.

Die Aktion bietet ein vielfältiges Angebot rund um die Frage „Was macht dich stark?“: Von Aufgaben zur körperlichen Ausdauer über Übungen zur mentalen Stärke bis hin zu kleinen Alltagsherausforderungen ist für alle etwas dabei. Jede absolvierte Aufgabe wird im persönlichen Stärkepass per Stempel festgehalten. Am Ende der Aktionszeit kann der vollständig ausgefüllte Pass für eine Verlosung mit attraktiven Gewinnen eingereicht werden.

Die Stärke‑Challenge richtet sich an alle Interessierten und lädt dazu ein, eigene Fähigkeiten zu entdecken, Neues auszuprobieren und spielerisch miteinander über Stärke in ihren vielen Formen ins Gespräch zu kommen.

Die Ergebnisse der Stärke-Challenge können von den Besuchenden direkt im ersten Kapitel des Buchs zur Frage „Was macht dich stark?“ festgehalten werden. Dieses Kapitel entsteht im Aktionszeitraum vom 8. bis 22. September im Erdgeschoss der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus und bildet den Auftakt zu Buchprojekt „Unsere Stadt macht ein Buch“, das später durch weitere Kapitel ergänzt wird.

Das Buch geht auf Reisen

Im Anschluss geht das Buch auf Reisen und besucht verschiedene Kooperationspartner in Karlsruhe, die jeweils ein eigenes Kapitel beisteuern. Die Gestaltung liegt dabei vollständig bei den teilnehmenden Einrichtungen und kann im Rahmen eines Workshops oder als Teil eines bestehenden Angebots erfolgen.

Alle Partnerinstitutionen erhalten eine „Buch‑Box“, die vier leere Seiten für das eigene Kapitel sowie passende Medien zum Thema Stärke aus dem Bestand der Stadtbibliothek enthält. Auf diese Weise entsteht Schritt für Schritt ein gemeinschaftlich gefülltes Buch, das die Vielfalt der Stimmen in Karlsruhe widerspiegelt und die Frage „Was macht dich stark?“ aus unterschiedlichen Perspektiven beantwortet.

Ziel des Projekts „Unsere Stadt macht ein Buch“ ist es, gemeinsam mit den Menschen der Stadt ein vielstimmiges, kreatives Buch im Großformat zu gestalten, das verschiedene Sichtweisen auf Stärke sichtbar macht und nach Abschluss des Projekts in den Bestand der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus übernommen wird.

zum Bild oben:
Am 8. September startet in der Stadtbibliothek das Projekt "Unsere Stadt macht ein Buch".
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit
Führungen durch die Ausstellung im Stadtarchiv Freiburg

Das Stadtarchiv Freiburg lädt am Mittwoch, 2. September, um 15 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Studioausstellung „Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit“ ein (Stadtarchiv Freiburg, Neuer Messplatz 5a). Florian Hoffmann, Leiter des Stadtarchivs, führt durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Maximilian Dortu wurde 1826 in Potsdam geboren und starb mit nur 23 Jahren in Freiburg. Am 31. Juli 1849 wurde er auf dem Alten Friedhof in der Wiehre „wegen Kriegsverrats“ hingerichtet. Bis heute bewegt sein Schicksal viele Menschen in Freiburg.

Die letzten beiden Jahre seines kurzen Lebens widmete Dortu dem Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit – zunächst in seiner brandenburgischen Heimat, ab Mai 1849 als Mitstreiter der Badischen Revolution. Nach seinem Tod wurde er von Weggefährten schnell zum „Helden“ und „Märtyrer“ verklärt. In Freiburg entwickelte er sich zu einer Symbolfigur der revolutionären Bewegung von 1848/49.

Die Ausstellung im Stadtarchiv zeigt wichtige Stationen seines Lebenswegs, stellt Verbindungen zu weiteren Akteuren der demokratischen Bewegung her und ordnet die Ereignisse in die Freiburger Revolutionsgeschichte ein.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Kunst und Kultur zwischen September und November
© 2026, ProLitteris, Zürich / Foto: Ralph Feiner, Malans
 
Kunst und Kultur zwischen September und November
Bewährte Klassiker und kreative Impulse für die Herbstmonate im neuen Begleitprogramm vom Forum Würth Arlesheim.

Den Auftakt ins Programm bildet am 20. September das Sonntagsatelier «Stempelwesen». Knöpfe, Trinkhalme und andere Alltagsmaterialien werden zu Druckstempeln umfunktioniert und mit etwas Fantasie und Neugierde entstehen daraus originelle Tierwesen auf dem Papier. Nur sieben Tage später und bereits zum achten Mal findet am 27. September der beliebte Kunst.Hand.Werk. Markt statt. Handgefertigte Textil- und Papierarbeiten, Illustrationen, Keramiken oder Schmuck können an diesem Tag direkt von den freien Kunstschaffenden vor Ort erworben werden. Ein kostenloser Upcycling Workshop unter der Anleitung von Ursina Gloor, vom Verein Arlesheim Kreativ, sowie Snacks und Getränke, runden das Sonntagserlebnis ab. Im Oktober ist das Forum Würth Arlesheim erstmals Teil des TRIO Festivals – dem inklusiven Kulturfestival im Dreiländereck: Das inklusive Ensemble TANZflug zeigt am 11. Oktober KALEIDOSKOP, eine Tanzperformance über kollektive Formen und individuelle Eigenständigkeit, die sich im Spannungsfeld von Nähe, Distanz und Verbindung bewegt. Im Anschluss sind Menschen mit und ohne Behinderung dazu eingeladen im «DanceAbility» Workshop gemeinsam in Bewegung zu treten. Nur eine Woche später, am 18. Oktober, gastiert das inklusive Tanztheater Öflingen im Forum Würth Arlesheim und lädt mit dem Stück «Der Traum, den es nicht gibt» auf eine Reise zwischen Traum und Wirklichkeit ein. Im Workshop «TETRA PAK®-DRUCK» am 22. Oktober wird mit Alltagsmaterialien experimentiert. Anstelle von Druckplatten nutzen die Teilnehmenden ausrangierte Verpackungen. Schneiden, ritzen, prägen, drucken – im kreativen Prozess werden die vielfältigen Möglichkeiten des Materials erkundet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Neugierde, Offenheit und Lust am Gestalten genügen.
Eine Woche vor Halloween findet das Sonntagsatelier «Gruselspass» statt. Egal ob Gross oder Klein, alle sind willkommen, um für eine Stunde mit unterschiedlichen Drucktechniken Gruselmotive wie tanzende Skelette, freche Fledermäuse oder haarige Spinnen zu gestalten.
Am 1. November besteht die Möglichkeit, an einer Führung im Historischen Museum Basel teilzunehmen, welche die Hintergründe des Basler Totentanzes beleuchtet und dessen Einfluss auf das künstlerische Schaffen von HAP Grieshaber aufzeigt. Am Wochenende darauf ist das Forum Würth Arlesheim zu Gast in der Basler Papiermühle. Anlässlich des Wochenendes der Graphik werden spielerische Aktivierungen geboten, welche von den Werken und der Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» inspiriert sind. Der November ist in vielen Kulturen ein Monat des Erinnerns und lädt dazu ein, sich mit der Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Passend dazu zeigt das Forum Würth Arlesheim am 12. November den Film «Yalom’s Cure», ein eindrucksvolles Porträt über den amerikanischen Psychiater und Bestsellerautor Irvin D. Yalom. Der Film regt dazu an, dem Thema Tod offen zu begegnen – und gerade darin neue Perspektiven auf das Leben zu entdecken. Neu startet am 19. November die Veranstaltungsreihe «Akzente», in der Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen persönliche Perspektiven auf die Kunstwerke und ausgewählte Themen der Ausstellung eröffnen. Den Auftakt bildet die Führung mit Historiker Franz Egger. Als Experte für den Basler Totentanz nimmt er die Teilnehmenden mit auf eine Reise zu den Hintergründen dieser historischen Bildfolge. Den Abschluss im Programm bildet am 25. und 26. November das beliebte Adventskranzbinden. Unter der Anleitung von Charlotte Huwyler können auch in diesem Jahr traditionelle oder aussergewöhnliche Kränze gebunden und dekoriert werden, um sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen.

Im Forum Würth Arlesheim ist aktuell und bis am 2. Mai 2027 die Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» zu sehen. Es ist die erste Einzelausstellung mit Werken von HAP Grieshaber aus der Sammlung Würth in der Schweiz. Zu sehen sind ausgewählte Werke (Holzschnitte, Gemälde, Bücher, Zeitschriften, Plakate und Fotografien) aus den 1960er- bis 1980er-Jahren, darunter bedeutende Werkgruppen wie der «Totentanz von Basel» und der «Osterritt».
In thematischen Schwerpunkten werden seine gesellschaftspolitischen Arbeiten, seine musisch und lyrisch inspirierten Werke sowie seine persönlichen «Malbriefe» und eine Serie von Selbstporträts erkundet. Die Ausstellung macht dabei erfahrbar, wie der «Einschnitt» bei Grieshaber sowohl gestalterische Geste als auch Haltung ist – ein pointierter Ausdruck zwischen Protest, Poesie und geistiger Tiefe.
Begleitend zur Ausstellung gibt es weiterführende Aktivierungen, die dazu einladen, sich vertieft mit dem Künstler und seinem Schaffen auseinanderzusetzen.

Parallel dazu ist die Ausstellung «Resonanzen» vom 19. Bis 30. August im Forum Würth Arlesheim zu sehen. Die Ausstellung zeigt 70 Arbeiten von 21 Kunstschaffenden aus dem Machwerk Liestal des Vereins für Sozialpsychiatrie Baselland. Inspiriert von den Werken und der Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» haben die Kunstschaffenden eigene künstlerische Positionen erarbeitet, deren verbindendes Element die Drucktechnik ist. Resonanz wird so als offener Prozess erfahrbar – als persönliche Spur, als Annäherung und als individueller künstlerischer Ausdruck.

«HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth»
28. April 2026 – 02. Mai 2027
      
«Resonanzen» in Kooperation mit dem Machwerk Liestal
19. August bis 30. August 2026

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
kunst.wuerth-ag.ch

Forum Würth Arlesheim
Das 2003 eröffnete Forum Würth Arlesheim zeigt wechselnde Ausstellungen, hauptsächlich auf Basis der Sammlung Würth mit ihren über 21’000 Werken.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
Alle Aktivitäten des Forum Würth Arlesheim sind Projekte der Würth AG.

zum Bild oben:
HAP Grieshaber, Das blaue Paar, aus der Mappe: «Baumblüte», 1963
Holzschnitt auf Velin; Probedruck, 70 x 69,5 cm
Sammlung Würth, Inv. 11714
© 2026, ProLitteris, Zürich / Foto: Ralph Feiner, Malans
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 31. August bis 6. September
(Kalenderwoche 36)

Bis Samstag, 19. September
Sommerleseaktion: Heiß auf Lesen (Alle Bibliotheken)
Sommerleseaktion für Kinder, die nach den Ferien in die 2. bis 7. Klasse kommen. Schüler*innen können sich ihre Anmeldekarte in einer der Stadtteilbibliotheken, dem Bücherbus oder in der Hauptstelle am Münsterplatz holen. Sie suchen sich eines oder mehrere neue Bücher aus, mit denen sie tolle Abenteuer erleben und in fremde Welten reisen.

Montag, 31. August, 10 bis 12.30 Uhr
Gestalte dein eigenes Lesezeichen mit Tinkercad (Stadtbibliothek)
In diesem Workshop können Jugendliche ab 12 Jahren mit dem browse-rbasierten Programm Tinkercad anhand verschiedener Vorlagen ihr eigenes Lesezeichen entwerfen. Teilnehmende bringen bitte einen Laptop mit und registrieren sich vor der Veranstaltung bei https://www.tinkercad.com. Das Design kann im Nachgang von der Stadtbibliothek mit dem 3D-Drucker ausgedruckt werden. Anmeldung per Mail an infothekstadtbibliothek@freiburg.de.

Mittwoch, 2. September; Donnerstag, 3. September, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 3. September, 10.30 bis 11.30 Uhr
Einführung in Künstliche Intelligenz (Stadtbibliothek)
Sprachmodelle wie ChatGPT haben in kurzer Zeit viele Lebensbereiche verändert. In diesem Vortrag erfahren Teilnehmende, wie sie funktionieren, was sie können (und was nicht), wie man mit ihnen spricht („Prompting“) und welche gesellschaftlichen Chancen und Risiken damit verbunden sind. Anmeldung über die VHS, Kursnummer 262500447.

Hinweis zu den Öffnungszeiten in den Sommerferien 2026:
Die Stadtteilbibliotheken Haslach und Mooswald, die Mediothek Rieselfeld sowie die Fahrbibliothek sind vom Samstag, 8. August, bis einschließlich Montag, 7. September, inkl. FlexiBib und Rückgabeautomat geschlossen. Der erste Öffnungstag ist Dienstag, 8. September.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
Kunstmuseum Karlsruhe:
Besucherinnen des Karlsruher Kunstmuseums. © Bruno Kelzer
 
Kunstmuseum Karlsruhe: "Expressiv!"-Katalog herausgebracht
Mit „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“ richtet das Kunstmuseum Karlsruhe den Blick auf einen besonderen Bestand seiner Sammlung. Die Ausstellung präsentiert Zeichnungen, Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier vom 15. bis ins 21. Jahrhundert, die über Epochen hinweg von menschlichen Affekten, Empfindungen und Ausdrucksformen erzählen.

Nun erscheint der Katalog zur Ausstellung: Auf 144 Seiten geben Text und Bild zu ausgewählten Exponaten einen Einblick in die grafische Sammlung des Kunstmuseums. Die Publikation wurde unterstützt vom "förderkreis kunstmuseum karlsruhe" und ist ab Anfang September für 19,90 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Der Erwerb des Katalogs lässt sich noch bis zum 4. Oktober mit einem Besuch der Ausstellung verbinden. Neben öffentlichen Führungen und Lupenführungen, lädt am Donnerstag, den 10. September, Kuratorin Dr. Lil Helle Thomas zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein.

Ein weiteres Highlight bietet am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr die Theateraufführung „Judas. Monolog für einen Schauspieler“ der niederländischen Autorin Lot Vekemans: In einem intimen Zwiegespräch mit dem Publikum erweckt Schauspieler Gunter Heun, regelmäßig im Rahmen der Freilichtspiele Schwäbisch Hall zu sehen, die Figur des Judas zum Leben. Karten für die Aufführung sind an der Museumskasse erhältlich.
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Sonstiges 
 
 
Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler gestorben
Frankfurt am Main, 26.8.2026. Im Namen der Familie Traxler geben das Caricatura Museum Frankfurt und die Stadt Frankfurt am Main bekannt, dass der Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler am 24. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Frankfurt am Main verstorben ist.

Hans Traxler (* 21. Mai 1929 in Herrlich/Böhmen) war Mitbegründer der Satiremagazine Pardon und Titanic. Er war Mitglied der Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“, unter deren Einfluss sich das Komikverständnis in Deutschland grundlegend veränderte. Beispielhaft für Traxlers Schaffen in den 1960er Jahren ist die 1963 erschienene Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“. 1982 machten seine Zeichnungen zusammen mit den Texten von Pit Knorr Bundeskanzler Helmut Kohl zur „Birne“. Seit 2005 steht im Grüngürtel der Stadt Frankfurt das von ihm entworfene ICH-Denkmal unter dem Motto; „Jeder Mensch ist einzigartig.“ Traxler hinterließ ein umfangreiches Werk an Cartoons, Bildgedichten, Illustrationen und Kinderbüchern.
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Bibliotheken 
 
Jugenbibliothek Karlsruhe: Buchtipps von Kindern für Kinder
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Jugenbibliothek Karlsruhe: Buchtipps von Kindern für Kinder
Im Rahmen des Jubi-Sommer-Clubs präsentiert die Stadtbibliothek Karlsruhe das Projekt „Hör mal! – Buchtipps von Kindern für Kinder zum Anhören“. Kinder, die am Sommer Club teilgenommen haben, erhalten die Möglichkeit, ihr Lieblingsbuch vorzustellen und ihre persönlichen Eindrücke in einer kurzen Tonaufnahme festzuhalten. Die entstandenen Audiobeiträge werden online veröffentlicht und durch eine kurze Rezension im Bibliothekskatalog ergänzt. So entsteht ein wachsendes Hörangebot, das anderen Kindern als Inspiration für neue Leseabenteuer dient und die Vielfalt der gelesenen Bücher sichtbar macht.

So funktioniert es
Im Pop‑Up‑Tonstudio der Kinder‑ und Jugendbibliothek im U‑Boot können an den Samstagen, 5. oder 12. September, professionelle Tonaufnahmen mit Unterstützung von Querfunk erstellt werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den eigenen Buchtipp spontan vor Ort während der Öffnungszeiten an der Auskunft der Kinder- und Jugendbibliothek aufnehmen zu lassen.
Wer lieber zu Hause arbeitet, kann seinen Beitrag selbst aufnehmen und die Datei per E‑Mail an jugendbibliothek(at)kultur.karlsruhe.de senden.
Das Projekt richtet sich an alle Kinder, die Freude am Lesen haben und ihre Lieblingsbücher auf kreative Weise weiterempfehlen möchten.

Radio-Workshop
Kinder ab 10 Jahren sind herzlich eingeladen, am Radio‑Workshop mit Kerstin Zeug, Redaktionsleitung bei Radio Regenbogen, teilzunehmen. Am Dienstag, 8. September, von 10:30 bis 11:30 Uhr erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Einblick in die Welt des Radios.

Wie entsteht eine Sendung, wie arbeitet eine Moderatorin oder ein Moderator und warum sind verlässliche Informationen heute so wichtig? Der Workshop führt kreativ in Stimmen, Geschichten, Musik und Nachrichten ein und vermittelt grundlegende Medienkompetenz. Mit Anmeldung unter jugendbibliothek(at)kultur.karlsruhe.de.

zum Bild oben:
Beim Jubi-Sommer-Club heißt es "Hör mal! – Buchtipps von Kindern für Kinder zum Anhören".
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Sonstiges 
 
 
Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung ein
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert über Veranstaltungen

Europaweit steht der 6. September 2026 im Zeichen der jüdischen Kultur. In vielen Ländern öffnen an diesem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur ein. An vielen Orten in Baden-Württemberg sind Veranstaltungen geplant: Ausstellungen, Führungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte oder kulinarische Entdeckungen.

Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Das diesjährige Motto lautet: „Love“.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur (ETJK) setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement.

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur in Baden-Württemberg wird auch in diesem Jahr unter www.gedenkstaetten-bw.de/etjk veröffentlicht.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
„Lange Nacht der Demokratie“ in Baden-Württemberg
Lange Nacht der Demokratie Banner (c) LpB BW
 
„Lange Nacht der Demokratie“ in Baden-Württemberg
Landesweit laden mehr als 50 Standorte zu Begegnung, Austausch und Veranstaltungen der Demokratiebildung ein

Zum zweiten Mal wird in Baden-Württemberg die „Lange Nacht der Demokratie“ gefeiert. Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, am 2. Oktober 2026, lädt ein breites Bündnis Bürgerinnen und Bürger in ganz Baden-Württemberg dazu ein, sich gemeinsam für Demokratiebildung und Demokratie starkzumachen. Landesweit werden in zahlreichen Kommunen vielfältige Veranstaltungen und Beteiligungsformate angeboten, bei denen sich Menschen treffen, miteinander diskutieren und in attraktiven Formaten Demokratie erleben können.

Die Lange Nacht bietet Raum für Inspiration, Begegnung und Reflexion – offen, auf Augenhöhe und vielfältig. Sie macht demokratisches Engagement sichtbar und lädt dazu ein, sich aktiv in die Gestaltung unserer Gesellschaft einzubringen.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Engagierte aus Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur, Initiativen oder Kommunen sind herzlich eingeladen, eigene Angebote einzureichen und Teil der Langen Nacht der Demokratie 2026 zu werden. Ob Diskussion, Workshop, Lesung, Ausstellung, Theater, Musik oder Begegnungsformat: Gefragt sind kreative Ideen, die Demokratie erfahrbar machen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Weitere Informationen, Hinweise zur Beteiligung sowie eine Übersicht zu den teilnehmenden Einrichtungen finden Sie auf der Webseite: https://www.langenachtderdemokratie-bw.de.

Geförderte Durchführung an mehr als 50 Standorten

Die Durchführung der Langen Nacht der Demokratie an mehr als 50 Standorten in Baden-Württemberg wird gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung, das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit, das Ministerium für Kultus, die Allianz für Beteiligung sowie die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Die Lange Nacht der Demokratie ist eine gemeinsame Initiative von Allianz für Beteiligung e.V., Demokratiezentrum Baden-Württemberg, Kirchlicher Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg, Landesjugendring Baden-Württemberg e.V., Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 24. bis 30. August
(Kalenderwoche 35)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Feierabend-Führung im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 26. August, um 17.30 Uhr, geht es um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Joanna Reichert verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin: von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.

Museum für Neue Kunst

Schnupperkurs: Gesunder Rücken
Am Donnerstag, 27. August, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Carlos Orille leitet diesmal Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.

Augustinermuseum

Führung: Marcel van Eedens Umgang mit Texten
Das Augustinermuseum lädt am Samstag, 29. August, um 15 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Marcel van Eeden. 6. August 1870“ im Haus der Graphischen Sammlung ein. Dabei geht es um die Bedeutung und den Einsatz von Texten im Werk des Künstlers. Ausgangspunkt seiner künstlerischen Forschung ist das Schicksal eines aus Nordafrika stammenden Kolonialsoldaten während des Deutsch-Französischen Krieges. Van Eeden setzt sich mit den Zusammenhängen von Nationalismus, Kolonialismus und Rassismus auseinander. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34.
 
 



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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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