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 Museums - und Ausstellungstipps
Große offene Halle der Orgelfabrik Durlach © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmel | | | | | Neues Programm in der Orgelfabrik: Oktober bis Dezember 2026 | Wie jedes Jahr wird es im Herbst kunstvoll in der Orgelfabrik: Mit „100 Jahre Gedok – Rückschau nach vorn" gibt es diesen Herbst eine große Jubiläumsausstellung. Ergänzt wird das Programm durch ein internationales Musikfestival, den Weihnachtsmarkt ARTVENT sowie Kabarett, Konzerte und Lesungen.
Bei „100 Jahre Gedok – Rückschau nach vorn" präsentieren 30 Künstlerinnen Malerei, Zeichnung, Mixed Media, Skulptur, Assemblage, Installation und Fotografie. Die Ausstellung lädt zu einer künstlerischen Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ein und stellt die Auseinandersetzung mit historischen GEDOK-Künstlerinnen aus Deutschland in den Mittelpunkt. Vernissage ist am Donnerstag, 15. Oktober um 19 Uhr, musikalisch begleitet von Leonie Klein an der Percussion. Die Ausstellung läuft bis zum 8. November 2026 und endet mit einer Finissage samt Performance. Begleitend findet am Donnerstag, 5. November 2026 die literarisch-musikalisch-szenische Lesung „Gesichter der Geschichte – Ida Dehmel und die vergessenen Künstlerinnen" statt.
Musikalisch dreht sich im November zudem alles um freie Improvisation: Zum elften Mal lädt das Karlsruher Festival für Improvisierte Musik vom 11. bis 15. November 2026 zu Workshops, Konzerten und einer offenen Session ein.
Zum Jahresausklang verwandelt sich die Orgelfabrik dann zum 24. Mal in den „etwas anderen Weihnachtsmarkt": ARTVENT öffnet vom 27. bis 29. November 2026 seine Türen. Daneben stehen im vierten Quartal noch zahlreiche weitere Veranstaltungen auf dem Programm, darunter Kabarettabende, Konzerte und Lesungen. Das vollständige Herbst- und Winterprogramm ist online verfügbar. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit | Führungen durch die Ausstellung am 7. Oktober um 15 Uhr im Stadtarchiv Freiburg
Das Stadtarchiv Freiburg lädt am Mittwoch, 7. Oktober, um 15 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Studioausstellung „Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit“ ein (Stadtarchiv Freiburg, Neuer Messplatz 5a). Florian Hoffmann, Leiter des Stadtarchivs, führt durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Maximilian Dortu wurde 1826 in Potsdam geboren und starb mit nur 23 Jahren in Freiburg. Am 31. Juli 1849 wurde er auf dem Alten Friedhof in der Wiehre „wegen Kriegsverrats“ hingerichtet. Bis heute bewegt sein Schicksal viele Menschen in Freiburg.
Die letzten beiden Jahre seines kurzen Lebens widmete Dortu dem Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit – zunächst in seiner brandenburgischen Heimat, ab Mai 1849 als Mitstreiter der Badischen Revolution. Nach seinem Tod wurde er von Weggefährten schnell zum „Helden“ und „Märtyrer“ verklärt. In Freiburg entwickelte er sich zu einer Symbolfigur der revolutionären Bewegung von 1848/49.
Die Ausstellung im Stadtarchiv zeigt wichtige Stationen seines Lebenswegs, stellt Verbindungen zu weiteren Akteuren der demokratischen Bewegung her und ordnet die Ereignisse in die Freiburger Revolutionsgeschichte ein. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Endlichkeit – Musik und Texte vom Werden und Vergehen | Musik und Literatur haben sich seit jeher mit der Endlichkeit des Lebens, mit Tod und Vergänglichkeit auseinandergesetzt. Am Freitag, 9. Oktober um 18 Uhr präsentiert das Gesangsensemble TonArt Kenzingen in der Seminarkirche, Schoferstraße 1 in Freiburg, ein Programm mit Musik und Texten vom Werden und Vergehen anlässlich der aktuellen Ausstellung „Trauer, Tod und Leben“. Diese kann vorab im c-punkt MÜNSTERFORUM besichtigt werden.
Der Bogen der erklingenden Werke reicht dabei vom Barock über die Klassik bis in die Gegenwart. Chorsätze unter anderem von Max Reger und Hugo Distler treffen auf Texte von Ingeborg Bachmann, Colm Tóibín und Gerhard Rühm und eröffnen unterschiedliche künstlerische Perspektiven auf Tod und Vergänglichkeit.
Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie in Zusammenarbeit mit dem c-punkt MÜNSTERFORUM anlässlich der aktuellen Ausstellung Sie findet im Rahmen des Palliative Care Forums, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg, statt.
Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen unter www.katholische-akademie-freiburg.de. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Jettingen – städtebaulicher Wandel der letzten 200 Jahre | Das Ortskuratorium Augsburg lädt zum Vortrag ein
Am Mittwoch, den 14. Oktober 2026 um 19.00 Uhr zeichnen die beiden Architekten Dieter Domes und Rudolf Amann die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung Jettingens nach und zeigen, wie sich die Veränderungen der vergangenen 200 Jahre im Ortsbild und in der Siedlungsstruktur der Gemeinde ablesen lassen. Der Vortrag auf Einladung des Ortskuratoriums Augsburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), findet in Kooperation mit der Volkshochschule Günzburg e. V. im Vortragsraum des Rathauses Jettingen-Scheppach, Hauptstraße 55 in 89343 Jettingen-Scheppach statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der DSD wird gebeten.
Ausgangspunkt der Betrachtung ist das Urkataster von 1824. Anhand dieser historischen Grundlage werden verschiedene Entwicklungsphasen bis in die Gegenwart vorgestellt. Ein besonderer Blick gilt dem historischen Ortskern rund um die Kirche, dem sogenannten „Stock“. Hier entwickelte sich Jettingen ursprünglich als Haufendorf, dessen Gebäude sich in einer gewachsenen, unregelmäßigen Anordnung um den zentralen Bereich gruppierten – anders als bei planmäßig angelegten Straßendörfern. Anhand der historischen Karten wird sichtbar, wie sich diese Siedlungsstruktur im Laufe der Zeit veränderte und zunehmend verdichtete. In die Betrachtung einbezogen wird auch Schloss Jettingen. Die historische Schlossanlage aus dem Jahr 1480 ist eng mit der Geschichte des Ortes verbunden und zugleich der Geburtsort des Widerstandskämpfers Claus Schenk Graf von Stauffenberg.
Damit verbindet der Vortrag städtebauliche Entwicklung, Ortsgeschichte und ein bedeutendes Kapitel deutscher Geschichte. Die Referenten zeigen, was von den allgemeinen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen Bayerns in Jettingen wirksam wurde und wie sich diese Veränderungen konkret auf den Ort auswirkten. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Alfred Platow "Ökokapitalist" | Wie ein Linksalternativer die Finanzbranche aufmischte. Eine Biografie
Für die linke Szene zu sehr Kapitalist, für die Finanzbranche zu sehr Aktivist: Alfred Platow bewegt sich in zwei Welten und gilt als Pionier des nachhaltigen Investments in Deutschland. Sein Credo: Wer etwas verändern will, muss kapitalistisch denken - und sollte dabei immer Humanist bleiben. Er beriet Inhaber von Bioläden, kümmerte sich um Umweltaktivist*innen, erfand grüne Finanzprodukte und startete 1996 den ersten ethisch-ökologischen Investmentfonds Deutschlands.
In seinen Memoiren erzählt er von einem Leben zwischen Barrikade und Börse: von Anti-Atomkraft-Demos und besetzten Häusern bis zum Aufbau der Ökoworld AG, einer der bekanntesten Adressen für nachhaltige Geldanlage im deutschsprachigen Raum. Sie zeigen, was Platow zeitlebens antreibt: dass man mit Geld auch anders umgehen kann.
»Die Macht über das Geld hat die Person oder die Institution, die es anlegt.«
Alfred Platow
oekom Verlag 2026, 344 Seiten, € 26,00 (D)
ISBN: 978-3-98726-570-9 | | | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Lesung und Gespräch mit Freiburger Übersetzer*innen zu zwei neuen Romanen | Zum letzten Mal in diesem Jahr lädt die Lesereihe „Freiburger Andruck“ am Dienstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr in den Schlossbergsaal des SWR-Studios Freiburg ein. Im Mittelpunkt stehen zwei neue Romane aus Paris: „Das Leben, das wir nie haben werden“ von Timothée de Fombelle und „Die Liebeshungrigen“ von Karine Tuil.
Beide Werke stießen in Frankreich auf große Resonanz. Die Freiburger Übersetzer*innen Tobias Scheffel und Maja Ueberle-Pfaff, die bereits seit vielen Jahren mit den Autor*innen zusammenarbeiten, haben sie ins Deutsche übertragen. Nun sprechen sie mit der SWR-Journalistin Viola Maury über die beide Neuerscheinungen, über Zwischensprachliches und Zwischenmenschliches.
Timothée de Fombelles Roman „Das Leben, das wir nie haben werden“ (dtv, 2026) erzählt von einer Flucht in Gedanken zur Zeit der Résistance und wurde in Frankreich für seine „fulminante Schönheit“ (Le Figaro) gefeiert. Karine Tuil zeichnet in „Die Liebeshungrigen“ (dtv, 2026) mit analytischer Schärfe und „einer gehörigen Portion Boshaftigkeit“ (SZ) die Gratwanderung zwischen Triumph und Verlust innerhalb der politischen und künstlerischen Elite Frankreichs nach.
Seit 2009 stellt die Lesereihe „Freiburger Andruck“ in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Reihe wird vom Kulturamt in Kooperation mit dem Literaturhaus, der Stadtbibliothek, dem Theater, dem SWR-Studio Freiburg sowie der Badischen Zeitung organisiert. Diese Ausgabe der Reihe findet in Zusammenarbeit mit dem Lesefestival StadtLesen statt.
Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im BZTicketservice sowie online unter www.reservix.de. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
Rahsan Dogan liest aus ihrem Kriminalroman © Jörg Donecker | | | | | Lesungen der Stadtbibliothek Karlsruhe im Rahmen der Literaturtage | Die Stadtbibliothek Karlsruhe beteiligt sich auch in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen an den Literaturtagen Karlsruhe und lädt Interessierte zu zwei Lesungen ein, die regionale literarische Stimmen und vielfältige Themen in den Mittelpunkt stellen.
Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, liest die Künstlerin und Autorin Candace Carter in der Amerikanischen Bibliothek aus ihrem Roman „Sequenda“, dem zweiten Band ihrer utopischen Trilogie „New News from the West“. In diesem Werk überschreitet die Hauptfigur Pascal die Grenzen der bekannten Realität und gelangt in ein Universum, in dem Vorstellungskraft und Wirklichkeit ineinander übergehen. Carter, die in den USA geboren wurde und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg studierte, arbeitet interdisziplinär als Malerin, Performancekünstlerin, Autorin, YouTuberin und Podcasterin. Die Lesung findet um 18:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Am Montag, 19. Oktober 2026, lädt die Stadtteilbibliothek Durlach zur Lesung der Karlsruher Autorin Rahsan Dogan, die aus ihrem neuen Kriminalroman „Der Fall Augustenberg“ liest. Die Geschichte verknüpft den Fund eines eingemauerten Skeletts auf dem Grötzinger Augustenberg mit historischen Spuren, verschwundenen Künstlerinnen und den Schicksalen von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg. Die Ermittlungen führen die Rechtsanwältin Adeviye Bel durch verschiedene Epochen, bis sich die Hinweise zu einem Gesamtbild fügen. Dogan ist als Rechtsanwältin tätig, promovierte im Strafrecht und engagiert sich seit 2014 als Stadträtin im Karlsruher Gemeinderat. Ihre Lesung findet von 19 bis 20:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Beide Veranstaltungen richten sich an alle Literaturinteressierten und bieten die Gelegenheit, mit regionalen und internationalen Autorinnen ins Gespräch zu kommen. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Kaffee mit Schuss | Heiß ersehnt:
Die Advents-Lesung in der Bergstation Schauinsland!
Leise rieselt das Blut ...
* Am dritten Advent, dem 13. Dezember, ist es so weit: Im Restaurant Bergstation wird wieder liebevoll gemeuchelt.
Anne Grießer und Walther Roth bereichern das köstliche Frühstück mit kriminellen Häppchen.
Walter Roth - pensionierter Polizist und Krimiautor - ist ein fesselnd erzählender Autor, der seine Berufserfahrung gekonnt in seine Romane einfließen lässt.
Reservierung:
Schreiben Sie eine Mail an restaurant@diebergstation.de oder rufen Sie einfach im Restaurant Bergstation an und reservieren Sie verbindlich:
Tel. 07602-771
Wenn Sie mit der Schauinslandbahn anreisen wollen, können Sie das Kombiticket bei der VAG erwerben: Berg- und Talfahrt plus Frühstück.
Dann zahlen Sie vor Ort noch 10,-€ pro Person für die Lesung.
Oder Sie kaufen über den vollen Betrag von 37,50€ (27,50€ Frühstück plus 10,-€ Lesung) einen Wertgutschein der Bergstation.
Kombiticket und Gutschein erfordern zusätzlich eine Reservierung bei der Bergstation! | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Roland Weis "Lawinentod" | Schwarzwaldkrimi
Bei einem Lawinenabgang am Feldberg kommt ein Mann ums Leben. Was zunächst als tragischer Unfall erscheint, erweist sich im weiteren Verlauf des Romans als Mord. „Goodwood-Waldernews“ heißt die Redaktionsplattform, für die Lokalreporter Alfred stets auf der Suche nach Neuigkeiten aus dem Hochschwarzwald ist. Seine Recherchen nützen oder behindern mitunter die Arbeit der Freiburger Kriminalpolizei. Der neue Fall führt Alfred auf ungewohntes Terrain: Obwohl der Hochschwarzwälder noch nie auf Skiern gestanden hat, muss er diesmal auf die Piste.
Roland Weis verbindet Fiktion mit realen Schauplätzen, Personen und Begebenheiten. Dazu gehören im aktuellen Buch neben dem Feldbergareal der Michelishof in Neustadt und das Rehazentrum in Höchenschwand. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Feldberg und einige örtliche Skischulen spielen eine Rolle. Wieder mit dabei ist das aus früheren Bänden bekannte Stammtischpersonal des Neustädter Gasthauses Spritz.
Als promovierter Historiker greift der Autor Themen der Regionalgeschichte auf. In „Lawinentod“ führt er seine Leserschaft unter anderem zu den Anfängen des Skibetriebs am Feldberg, erinnert an Lawinenunglücke und erzählt von traditionsreichen Berghütten wie der Todtnauer Hütte und der Menzenschwander Hütte.
Der Autor Roland Weis, geb. 1958 in St. Georgen/Schwarzwald, ist promovierter Historiker und gelernter Redakteur. Zwanzig Jahre lang leitete er die Unternehmenskommunikation eines großen regionalen Energieversorgers. Weis gilt als Begründer des Schwarzwaldkrimis. Das Genre entstand während eines SWR-Radiointerviews Ende der 1990er-Jahre. Roland Weis war damals Redakteur und wettete mit einem Freiburger Verleger, innerhalb eines halben Jahres einen Krimi mit dem Schauplatz Hochschwarzwald zu schreiben. Die Wette wurde eingelöst und „Der Güllelochmord“ erschien 1998 im Sternwald Verlag. Seit 2016 veröffentlicht der Freiburger Rombach Verlag die Reihe.
Rombach Verlag 2026, 282 Seiten, € 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-6145-8
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Fliegende Kirchenbewohner – Erlebnisse und Herausforderungen | Vorträge und Diskussion in der Reihe „Mensch und Schöpfung"
Vögel und Fledermäuse, die Kirchengebäude als Lebensraum nutzen, stehen am Mittwoch, 7. Oktober um 19 Uhr im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, Freiburg, sowie online. Unter dem Titel „Fliegende Kirchenbewohner – Erlebnisse und Herausforderungen“ berichten Matthias Hollerbach, Fachberater für Artenschutz an Gebäuden, und Reinhold John von der Stabsstelle Schöpfung und Umwelt der Erzdiözese Freiburg über tierische Kirchenbewohner und die Herausforderungen, die mit ihrem Schutz verbunden sind.
Manchmal auffällig, manchmal völlig im Verborgenen besiedeln verschiedene Vogelarten und Fledermäuse Kirchengebäude. Vor allem Kirchtürme und große, ungenutzte Dachstühle bieten ihnen Nistplätze und Rückzugsräume. Matthias Hollerbach gibt anhand zahlreicher Bilder aus seiner Tätigkeit als Nistkastenbetreuer und Artenschutzberater einen lebendigen Einblick in die Welt dieser tierischen Mitbewohner und zeigt, welche Arten Kirchen als Lebensraum nutzen.
Reinhold John nimmt die praktische Seite des Zusammenlebens von Mensch und Tier in den Blick. Er erläutert, welche Herausforderungen sich ergeben, wenn Schöpfungsbewahrung, Artenschutz, Gebäudemanagement und Verkehrssicherungspflichten aufeinandertreffen.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mensch und Schöpfung“ der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
Eine der Kunstwerke/Leserollen (c) Stadtbibliothek Freiburg | | | | | Freiburg: „Heiß auf Lesen“ | Rekordbeteiligung bei der diesjährigen Sommerleseaktion
Stadtbibliothek stellt Leserollen vom 6. bis 17. Oktober aus
„Heiß auf Lesen“ war diesmal heißer denn je: Nicht weniger als 317 Kinder haben in diesem Jahr an der Sommerleseaktion der Stadtbibliothek teilgenommen. Das sind fast 50 mehr als im Vorjahr. Die Schüler*innen der zweiten bis siebten Klassen haben dabei über 600 neue Bücher ausgeliehen und verschlungen. Ein Highlight der Aktion war der kreative Einsatz der jungen Lesebegeisterten: Rund 200 Kinder haben individuelle Lese-Logbücher gestaltet, in denen sie ihre Eindrücke und Lieblingsgeschichten festgehalten haben. Als Anerkennung für diesen Fleiß erhielten die Nachwuchskritiker*innen eine Eintrittskarte für das Planetarium Freiburg.
„Heiß auf Lesen“ ist eine Leseförderaktion in den öffentlichen Bibliotheken des Regierungsbezirks Freiburg. Sie wird von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Freiburg koordiniert und begleitet Kinder mit Freude durch die Sommerferien.
Parallel zu „Heiß auf Lesen“ rief die Stadtbibliothek zur Mitmachaktion „Gestalte und verpacke eine Leserolle“ auf, der ersten Aktion dieser Art. Dabei setzten sich die Kinder intensiv mit den Inhalten ihrer Bücher auseinander und verwandelten einfache Rollen in kreative Kunstwerke, die das Thema der Lektüre aufgreifen. Das Ergebnis ist eine bunte Vielfalt: Unter der sehr stolzen Zahl von 84 Exponaten finden sich kunstvoll gestaltete Wale, Lamas, Bäume, Drachen, Bauernhöfe, Fußbälle und noch viel mehr. Wer die einfallsreichen Werke aus der Nähe betrachten möchte: Die Leserollen werden von Dienstag, 6., bis Samstag, 17. Oktober, in der Stadtbibliothek am Münsterplatz ausgestellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die kleinen Kunstwerke zu bestaunen. | | | | | |
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Kalendertipps
| | | | | Kalendertipp: Deutsche Nationalparks – Kalender 2027 | Edition Alexander von Humboldt
Natur pur: die schönsten Aufnahmen aus den Nationalparks in Deutschland in einem Wandkalender XXL. Von Küste bis Bergpanorama: Gehen Sie auf Entdeckungsreise – Deutschland-Kalender für Naturliebhaber- Wohin soll die Reise gehen? Vom Wattenmeer bis zum Alpengipfel, vom alten Buchenwald bis zur Wiesen-Landschaft: Deutschlands Nationalparks sind vielfältig. Dünen und Strände, Felsen und Wälder: Bewundern Sie Monat für Monat neue Landschaften – Kalender Großformat: 78 x 58 cm. Die Kalender Edition Alexander von Humboldt aus dem Hause Heye im Athesia Kalenderverlag: Naturaufnahmen in höchster Qualität
Verlag Heye 2026, € 58,00 (D), 58,00 (A)
ISBN 978-3-7564-1602-8 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Renate Straub/stattreisen Karlsruhe e.V. | | | | | Führung und Stadtrundgang zur Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe" | Ausstellung des Fotografen Harald Wacker im Stadtmuseum
Führung durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 15 Uhr führt Kira Kokoska durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum. Durch ausgewählte Objekte entdecken die Besucherinnen und Besucher nicht mehr existente Arbeits- und Freizeitwelten. Dabei tauchen die Teilnehmenden in die Ästhetik und Schönheit dieser "Lost Places" ein und erhalten Einblicke in das fotografische Schaffen von Harald Wacker. Im Anschluss kann auf Wunsch im Escape-Raum „Der letzte Badetag“ gespielt werden, der die Geschichte des ehemaligen Tullabads thematisiert, das heute als Exotenhaus des Zoologischen Gartens genutzt wird.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
Parallel zu der Sonderausstellung bietet das Stadtmuseum am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 15 Uhr den Stadtrundgang „Lost Places um den Karlsruher Hauptbahnhof“ an.
Dort existieren einige aufgegebene Ecken und Winkel. Die Teilnehmenden erkunden diese mit Renate Straub von stattreisen e.V. Beispielsweise der sogenannte "Fürstenbahnhof" mit dem Fürstengang ist schon seit 1919 nicht mehr in Benutzung, die Post wird seit 1997 nicht mehr mit der Bahn transportiert und die Zeit des Bunkers für Reisende während des Zweiten Weltkriegs ist auch längst vorüber. Manches wurde neu genutzt, anderes verfiel.
Der Rundgang dauert etwa anderthalb Stunden und kostet 5 Euro pro Person. Der Treffpunkt ist das Blumengeschäft gegenüber vom Bahnhof, Ecke Bahnhofstraße/Bahnhofvorplatz. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 9. Oktober erforderlich unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231.
Stadtrundgang „Lost Places um den Karlsruher Hauptbahnhof“
© Renate Straub/stattreisen Karlsruhe e.V. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 5. bis 11. Oktober | (Kalenderwoche 41)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Vortrag: Die ehemalige „Alexander-Ecker-Sammlung“
Das Museum für Neue Kunst lädt am Dienstag, 6. Oktober, von 19 bis 20.30 Uhr zum Vortrag „Die ehemalige ‚Alexander-Ecker-Sammlung‘, ‚Rassenlehre‘ und Verantwortung zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus“ ins Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, ein. Dieter Speck, ehemaliger Leiter des Universitätsarchivs Freiburg, und Christoph Balzer, Provenienzforscher an der Universität Freiburg, geben Einblicke in die kolonialen Wissenschaftssammlungen der Universität. Dabei präsentieren sie Anknüpfungspunkte zur Ausstellung „Marcel van Eeden. 6. August 1870“, die derzeit im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen ist. Für die Teilnahme wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Der Fluch der Gnata
Bei der Feierabendführung am Mittwoch, 7. Oktober, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, führt ein Fluchtäfelchen aus Blei in die Welt der Kriminalität in der römischen Provinz: Welche Delikte bedrohten die Menschen? Wie schützten sie sich und ihr Eigentum? Und wie ging der römische Staat gegen Diebstahl, Betrug und andere Verbrechen vor? Gemeinsam mit Archäologin Leonie Anders gehen die Teilnehmenden diesen Fragen auf den Grund. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum Natur und Mensch
Exkursion: Tropische Vielfalt auf unseren Tellern
Das Museum Natur und Mensch und der Botanische Garten der Universität Freiburg laden Interessierte am Donnerstag, 8. Oktober, um 16 Uhr zu einem Rundgang durch das Tropenhaus und das Französisch-Guyana-Haus ein. Die Biologin und Kustodin des Gartens, Friederike Gallenmüller, gibt spannende Einblicke in die Vielfalt der tropischen Nutzpflanzen. Banane, Kakao & Co. entführen die Teilnehmenden dabei in ihre tropischen Lebensräume und setzen den Fokus auf die Herausforderungen und Probleme rund um Landwirtschaft, Konsum und Nachhaltigkeit. Für die Teilnahme wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist der Botanische Garten am Eingang der Schaugewächshäuser, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Yoga
Am Donnerstag, 8. Oktober, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Diesmal leitet Luca Haraszti Yoga-Übungen an, die zwischen Körperspannung und Meditation liegen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Führung mit Deutscher Gebärdensprache (DGS): Mehr als Tracht und Tannen
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr zu einer Führung mit Simultanübersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) ein. Zwischen Idyll und Wirklichkeit zeigt sich der Schwarzwald überraschend vielfältig. Die Teilnehmenden entdecken, wie Höfe, Handwerk, Mobilität und Erfindungsgeist die Region prägten und Tradition und Fortschritt miteinander verbunden wurden. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Adib Khorram "Ein Wort, zehn Buchstaben" | Wenn ein einziges Wort zur Waffe wird
Dayton und Farshid könnten unterschiedlicher kaum sein, zumindest auf den ersten Blick. Als Dayton einen Gastautor vor der ganzen Schule homophob beschimpft, löst er eine Welle aus, die das gesamte Umfeld der Jungen erschüttert. Die Folgen treffen Dayton mit voller Wucht: seine Freunde wenden sich ab, seine Eltern sind fassungslos. Währenddessen ringt Farshid mit seinen Gefühlen – und damit, was es bedeutet, queer zu sein. Als sich ihre Wege kreuzen, stehen beide Jungen vor denselben Fragen: Was für Männer wollen sie werden? Und haben sie den Mut, gesellschaftliche Erwartungen hinter sich zu lassen?
Doppelte Perspektive: Zwei Jungen erzählen abwechselnd, was ein einziger Satz in ihrem Leben anrichtet.
Queere Coming-of-Age-Geschichte über Zugehörigkeit, Scham und die Angst, sich zu zeigen.
Thema Männlichkeit für Jugendliche ab 12, die sich fragen, wer sie sein wollen.
Diskussionsstoff für Schule und Familie: Täter und Betroffener bekommen hier beide ein Gesicht.
Carlsen Verlag 2026, 240 Seiten, € 15,00 (D), 15.50 (A) / SFr 21.90
ISBN 978-3-551-58685-8 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 5. bis 11. Oktober | (Kalenderwoche 41)
Noch bis Donnerstag, 25. November, zu den Öffnungszeiten
Ausstellung: "Historias de Evas" (Stadtteilbibliothek Haslach und Mediothek Rieselfeld)
Von 29. September bis 26. November zeigt die Künstlerin Carmen Luna ihr Kunstprojekt „Historias de Evas“ in der Stadtteilbibliothek Haslach und der Mediothek Rieselfeld. Die Evas sind unterschiedliche Frauen mit unterschiedlichen Charakteren, Identitäten und Kulturen.
Dienstag, 6. Oktober, 15.30 bis 16.15 Uhr
Vorlesen & Basteln: "Von der Umweltfee und dem Umweltschreck"
(Stadtbibliothek)
Bei diesem Kamishibai-Erzähltheater für Kinder ab 5 Jahren wird das Bilderbuch „Von der Umweltfee und dem Umweltschreck“ von Bärbel Spathelf und Susanne Szesny gezeigt. Im Anschluss wird gebastelt. Eine Veranstaltung im Rahmen der KlimaLändTage. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 6. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für die digitale Sprechstunde ist am
Dienstag, 6. Oktober, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 6. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde in Haslach (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, für die digitale Sprechstunde ist am Dienstag, 6. Oktober, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 6. Oktober, 18 bis 21 Uhr
Medienworkshop – Medien selbst gestalten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Mit dem Medienpädagogen Marc Velten möchte die Sozialgenossenschaft für gelingendes Älterwerden in Würde mit dem Verein Kommunikation und Medien mit den Teilnehmenden in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, Kurzfilme für digitale Plattformen entwickeln. Anmeldung per Mail an info@sages-eg.org. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 7. Oktober, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Unsere Vorlesepat*innen lesen für Kinder ab 3 Jahren lustige Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 7. Oktober, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 7. Oktober, 16 bis 16.30 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 7. Oktober, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 8. Oktober, 10 bis 16 Uhr
Tag der Ausbildung der Stadt Freiburg (Platz der alten Synagoge)
Auch dieses Jahr informieren Auszubildende gemeinsam mit ihren Ausbilder*innen über die zahlreichen Ausbildungsberufe bei der Stadtverwaltung. Die Stadtbibliothek ist am Standplatz 6 vertreten. Über www.stadtbibliothek.freiburg.de kann ein persönliches Info-Gespräch im Voraus gebucht werden.
Donnerstag, 8. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Digitale Trickkiste: „Ozobots programmieren“ (Mediothek Rieselfeld)
In diesem Workshop in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, entdecken Kinder zwischen 6 und 9 Jahren spielerisch die Welt des Programmierens. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Teilnahme ist frei.
Donnerstag, 8. Oktober, 18.30 bis 20.30 Uhr
Lesung: Frauen der Welt (Stadtteilbibliothek Haslach)
Freiburgerinnen mit unterschiedlichen Migrations- und Lebenserfahrungen lesen in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, aus ihren eigenen Texten. Die Lesung findet im Rahmen der Kunstausstellung „Historias de Evas“ statt. Bewirtet wird an beiden Terminen. Die Teilnahme ist frei.
Freitag, 9. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Gaming im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Am Freitag, 9. Oktober, von 15 bis 17 Uhr können Kinder ab acht Jahren in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, einmal im Monat ihr Können auf der Konsole z.B. bei Mario-Kart testen. Kostenfrei und ohne Anmeldung.
Freitag, 9. Oktober, 14.30 bis 16.30 Uhr; Samstag, 10. Oktober, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine sind am Freitag, 9. Oktober von 14.30 bis 16.30 Uhr und am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Manuel Speck, Improtheater Karlsruhe | | | | | "Lange Nacht der Demokratie | Improtheater und Abend der Begegnung
Mitgestalten am Freitag, 2. Oktober
Einen inspirierenden Abend verspricht die Lange Nacht der Demokratie in Karlsruhe am Freitag, 2. Oktober 2026, unter dem Motto „Alle an einem Tisch – Demokratie leben. Vielfalt teilen. Gemeinsam gestalten.“
Einstieg ist um 18:30 Uhr im Bernays-Saal der Volkshochschule Karlsruhe mit dem interaktiven Improtheater „Geschichten von nebenan – Demokratie entsteht am Küchentisch!“ (Restkarten). Egal, ob die Diskussion um ewige Baustellen in der Stadt, die kleine Anekdote aus dem Supermarkt oder der WG-Streit um den Abwasch: Hier wird erlebbar, wieviel Mitspracherecht und gelebte Demokratie auch in scheinbar banalen Situationen stecken. Wer möchte, ist eingeladen, eigene Impulse mit einzubringen. Auf der Bühne entstehen so live spontane, unterhaltsame und auch nachdenkliche Szenen über den ganz normalen Alltagswahnsinn des sozialen Miteinanders.
Von der Bühne geht es im Anschluss ins reale Leben: Ab 19:30 Uhr laden die Karlsruher Kooperationspartner direkt gegenüber zu einem Abend der Begegnung im Internationalen Begegnungszentrum, ibz e.V. ein.
Hier kann man erfahren, was passiert, wenn Karlsruherinnen und Karlsruher aus aller Welt an einem Tisch sitzen: Es entsteht ein Abend, der zeigt, wie lebendig aktive Demokratieförderung sein kann, an einem Ort, an dem sich Menschen unterschiedlicher Kulturen, Nationalitäten und Herkunft begegnen und austauschen.
Bei internationalem Fingerfood entstehen hier Gespräche zu demokratischer Kultur, die es so selten gibt – zwischen Menschen, die sich sonst kaum begegnen würden.
Drumherum sorgt ein vielfältiges Programm für Unterhaltung und Austausch: Beim Demokratie-Pubquiz wird gemeinsam gegrübelt und gelacht und in der Filmbox erzählen Demokratievideos unter dem Titel "Meine Werte, meine Geschichte" persönliche Geschichten. Leicht verdaulich soll das ein oder andere „Demokratie-Häppchen“ in Form von kurzen Impulsen zu einzelnen Aspekten rund um Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Nachdenken anregen.
Mit dabei sind auch Demokratieprojekte der Karlsruher Kooperationspartner und weiterer engagierter Karlsruher Organisationen. Das Abendprogramm ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von starken Akteuren, die sich für Demokratieförderung in Karlsruhe einsetzen: Volkshochschule Karlsruhe e.V., Büro für Integration der Stadt Karlsruhe, Internationales Begegnungszentrum ibz e.V., Stadtjugendausschuss e.V., Europe Direct Zentrum Karlsruhe und Improtheater Karlsruhe.
„Demokratie entsteht da, wo ganz unterschiedliche Menschen an einem Tisch zusammenkommen, erzählen, lachen und diskutieren. Interessierte sind herzlich eingeladen, genau das zu erleben bei der Langen Nacht der Demokratie in Karlsruhe am Vorabend des Tags der deutschen Einheit.“, so das Team der Organisatoren.
Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei! Gefördert wird die Lange Nacht der Demokratie von der Baden-Württemberg-Stiftung.
Die Lange Nacht der Demokratie Baden-Württemberg 2026 wird in vielen Kommunen im ganzen Land mit spannenden Formaten gestaltet. Das Gesamtprogramm ist zu finden auf www.langenachtderdemokratie-bw.de.
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Beim Improtheater wird erlebbar, wieviel Mitspracherecht und gelebte Demokratie auch in scheinbar banalen Situationen stecken. © Manuel Speck, Improtheater Karlsruhe | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Alberta & der Oktober im Literaturhaus Freiburg | Im Oktober wandeln wir zwischen den Sprachen mit Liv Thastums deutsch-dänischem Lyrikdebüt in der Reihe „zwischen/miete“ (2.10.) und Maja Ueberle-Pfaffs und Tobias Scheffels druckfrischen Übersetzungen aus dem Französischen (13.10.). Mit der Rechtsanwältin und Autorin Christina Clemm ist eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen Frauenhass und sexualisierte Gewalt zu Gast (23.10.).
Im Literaturhaus überrascht unsere Mitmach-Ausstellung Alberta und das ABC der Wünsche: Innerhalb des Lirum Larum Lesefest laden wir zu Wunschwerkstatt (16.10.) und Wunschkonzerten ein (17./18.10.)! Der Monat schließt mit Buchclub und Werkstattgespräch (beides 22.10.).
Herzliche Grüße
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | | | | |
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Bibliotheken
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Das Lieblingsbuch neu gestalten | Workshop für Kinder und Jugendliche in der Stadtteilbibliothek Durlach
Die Stadtbibliothek Karlsruhe lädt am Donnerstag, 1. Oktober 2026, zu einem kreativen Mitmachangebot in die Stadtteilbibliothek Durlach ein. Unter dem Titel "Book DIY" können Teilnehmende zwischen 15:30 und 18:30 Uhr ein eigenes Buch mitbringen und es vor Ort neu gestalten. Mit bereitgestellten Materialien wie Farben, Glitzersteinchen und dekorativem Papier entsteht Raum für individuelle Ideen und kreative Ausdrucksformen.
Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Blick auf den Eingang der Stadtteilbibliothek Durlach
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Sonstiges
| | | | | Sondermann-Preise 2026 an Frank Kunert und Olrik Kohlhoff | Der Sondermann-Verein zur Förderung, Erforschung und Verbreitung der Komischen Kunst verleiht den Künstlern Frank Kunert und Olrik Kohlhoff den Sondermann-Preis 2026. Die Preise werden seit 2004 verliehen und sind mit 5.000 Euro und 2.000 Euro dotiert.
Der Sondermann-Preis für Komische Kunst 2026 wird dem 1963 geborenen Fotografen Frank Kunert zuerkannt. In der Begründung der Jury heißt es: „Frank Kunert ist der allmächtige Schöpfer komischer Welten im Miniaturformat, in denen immer auch eine gewisse Portion Schrecken lauert. Anders als Gott baut er seine Welten in mehr als sechs Tagen in mühsamer und präziser Kleinarbeit selbst zusammen. Seine einzigartige Kunst ist aufklärerisch, unheimlich, komisch und unheimlich komisch. Seine surrealen und abgründigen Konstruktionen wirken oft erst auf den zweiten Blick, dann aber nachhaltig. Frank Kunert lässt uns die Realität begreifen, indem er neue Realitäten schafft.“
Der Sondermann-Förderpreis 2026 wird an den 1971 geborenen Maler Olrik Kohlhoff vergeben. Besonders sein 2023 erschienenes Buch „Kohlhoffs Garten“ hat die Jury überzeugt: „Olrik Kohlhoff gelingt es im Zeichnerischen, den Schrecken der Vergangenheit durch sprachliche Verdrehungen, Verschrobenheiten und Komik zu bändigen. Die Werkreihe um einen großzügigen, idyllischen, ästhetisch in den 1930er-Jahren verorteten Park überlagert die Bedrohungen jener Zeit durch ihre handwerkliche Perfektion. Erst beim genaueren Hinsehen treten Absurditäten, Widersprüche und Übertreibungen hervor, lösen sich in Komik auf – und binden so den Schrecken und die Ängste, die unter der Idylle lauern.“
Die Preise werden bei der von Tim Wolff moderierten Sondermann-Preisverleihung am Montag, dem 9. November 2026 um 20 Uhr (Einlass in das Museum ab 19.00 Uhr), im Caricatura Museum der Stadt Frankfurt überreicht. Der Eintritt ist frei.
Sondermann e.V.
Verein zur Förderung, Erforschung und Verarbeitung der Komischen Kunst und Literatur e.V. | | Mehr | | | |
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Sonstiges
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Kunstaktionen auf dem Platz der Grundrechte anlässlich 75 Jahre Bundesverfassung | Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bundesverfassungsgerichts finden am Montag, 28. September 2026, ab 15 Uhr auf dem Platz der Grundrechte (Karl-Friedrich-Straße, zwischen Zirkel und Schlossplatz) künstlerische Interventionen des Künstlers Alexander Suvorov und der Künstlerin Nathalie Franz sowie eine Performance von Constanze Zacharias statt. Ziel ist es, den Platz als lebendigen Ort der Auseinandersetzung mit Grundrechten, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung neu erfahrbar zu machen.
Der Platz der Grundrechte ist durch die gleichnamige Installation des Künstlers Jochen Gerz geprägt: Auf 24 doppelseitigen Straßenschildern stehen sich Aussagen von Juristinnen und Juristen und Vertreterinnen und Vertretern staatlicher Institutionen sowie Stimmen von Menschen gegenüber, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Alexander Suvorov und Nathalie Franz schaffen mit sogenannten „Inseln des Rechts“ neue Anknüpfungspunkte für Passantinnen und Passanten, innezuhalten und sich mit der Bedeutung von Grundrechten auseinanderzusetzen.
Ergänzend dazu präsentiert Constanze Zacharias am selben Tag eine künstlerische Sound-Performance auf dem Platz. Über Stimme, Klang und Text entsteht eine temporäre akustische Intervention, die die Fragen nach Recht, Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung aufgreift und in die Gegenwart überträgt. Die Performance versteht sich als künstlerischer Beitrag zum Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts.
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Der Platz der Grundrechte vorm Schloss am Zirkel bei Tag
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 28. Sept. bis 4. Okt. | (Kalenderwoche 40)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum Natur und Mensch
Afterwork-Führung: Mothers of Kendeng
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Dienstag, 29. September, um 17.30 Uhr zu einer Führung in der Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Im Fokus steht die von Dewi Candraningrum konzipierte Kunstinstallation „Mothers of Kendeng“. Die Ethnologin Deborah Schlecht stellt Bezüge her zwischen den Frauenporträts und dem Widerstand der lokalen Bevölkerung gegen den Rohstoffabbau im Kendeng-Gebirge auf Java. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Feierabendführung: Kriegsbeginn 1939 in Freiburg
Bei der Kurzführung am Dienstag, 29. September, um 17.30 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, gibt Ella Detscher, Referentin für Geschichtsvermittlung, einen Einblick in die Zeit des Kriegsbeginns im September 1939. Dabei geht es um die Frage, welche Folgen der Krieg für verschiedene Menschen in Freiburg unmittelbar und langfristig hatte. Für die Teilnahme wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Aerobic
Am Donnerstag, 1. Oktober, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Diesmal gibt Miriam Iwan eine Einführung ins Aerobic, eine rhythmische und dynamische Form der Gymnastik. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Die Eisenzeit und der Blick in die Ferne
Bei der Matinee am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, steht die Eisenzeit im Fokus. Sie war geprägt von Austausch und Begegnungen. Fremde Einflüsse, neue Ideen und Errungenschaften veränderten das Leben. Gemeinsam mit Jutta Wohlfeil begeben sich Interessierte auf Spurensuche. Zur musikalischen Begleitung präsentiert das Duo Sympathique mit Birgit Danzeisen am Akkordeon und Catherine Dumas mit Gesang Stücke von Barbara, Brigitte Bardot, Soha, Edith Piaf und anderen. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich.
Augustinermuseum
Orgel für Kids: Der Herbst ist da!
Im Augustinermuseum am Augustinerplatz entdecken Familien mit Kindern ab 6 Jahren am Sonntag, 4. Oktober, um 14 Uhr die „Königin der Instrumente“: die Orgel. Sie verzaubert mit ihrem variantenreichen Klang – doch wie entsteht darauf eigentlich ein Ton? Bei einer Führung geht es um die Bestandteile und die Funktion des Instruments. Gemeinsam bauen alle anschließend einen Orgel-Bausatz zusammen. Das Event klingt mit Liedern zum Herbst auf der großen Welte-Orgel aus. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. | | | | | |
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Kalendertipps
| | | | | Kalendertipp: Hermann Hesse - Kunst-Einsteckkalender 2027 | Kalender mit 12 eingesteckten Kunstkarten, Titelblatt mit Passepartout und Foliendeckblatt. Dreisprachiges Kalendarium. Kalenderformat: 19 x 24,5 cm. Jede Kunstkarte kann nach Monatsende zum Sammeln, Verschenken oder Schreiben von Kartengrüßen weiterverwendet werden.
Hermann Hesse war nicht nur als Autor aktiv, er hat auch sehr viel gemalt. Er begann damit im Alter von 40 Jahren als Autodidakt während einer schweren Lebenskrise, um seine inneren Dämonen zu bannen und sich eine Auszeit vom Schreiben zu nehmen. Er schuf über 2000 Aquarelle, hauptsächlich farbenfrohe und idyllische Landschaften aus seiner Wahlheimat im Tessin. Die Malerei diente ihm primär als Therapie und Selbsthilfe und nicht, um als professioneller Künstler zu gelten.
Fink Verlag 2026, 12 Blatt, € 18,95 (D)
ISBN 978-3-7717-2096-4 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 28. Sept. bis 4. Okt. | (Kalenderwoche 40)
Montag, 28. September, 12 bis 18 Uhr
World-Café DNA – Die Neuen Alten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die SAGES eG (Sozialgenossenschaft für gelingendes Älterwerden in Würde) will im Rahmen des ESF Plus-geförderten Projekts „DNA – Die Neuen Alten“ ältere Menschen in Freiburg mit ihren Bildungsaktionen unterstützen. Die World-Cafés bieten eine Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch. Der Eintritt ist frei.
Montag, 28. September, 16 bis 17 Uhr
Bilderbuchkino im Rieselfeld (Stadtteilbibliothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt Kinder ab drei Jahren am Montag, 28. September, um 16 Uhr, zum Bilderbuchkino ein. Im Anschluss findet eine Malaktion statt. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 29. September, 15 bis 17 Uhr
Digitale Trickkiste: „Ozobots programmieren“ (Mediothek Rieselfeld)
In diesem Workshop in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, entdecken Kinder zwischen 6 und 9 Jahren spielerisch die Welt des Programmierens. Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenlos.
Dienstag, 29. September, 16 bis 18 Uhr
Wegweiser Bildung berät in Haslach (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Wegweiser Bildung ist Freiburgs zentrale Beratungsstelle für alle Fragen rund um Bildung für jedes Alter. Bürger*innen können sich am Dienstag, 29. September, von 16 bis 18 Uhr in allen Fragen zu Bildung in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, beraten lassen. Die Beratung ist kostenfrei und ohne Terminvereinbarung möglich.
Dienstag, 29. September, 18 bis 21 Uhr
Medienworkshop – Medien selbst gestalten (Stadtteilbibliothek Haslach)
Mit dem Medienpädagogen Marc Velten möchte die Sozialgenossenschaft für gelingendes Älterwerden in Würde mit dem Verein Kommunikation und Medien mit den Teilnehmenden in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, Kurzfilme für digitale Plattformen entwickeln. Anmeldung per Mail an info@sages-eg.org. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 29. September, 19 bis 21 Uhr
Ausstellungseröffnung "Historias de Evas" (Stadtteilbibliothek Haslach)
Von 29. September bis 26. November zeigt die Künstlerin Carmen Luna ihr Kunstprojekt „Historias de Evas“ in der Stadtteilbibliothek Haslach und der Mediothek Rieselfeld. Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 29. September, um 19 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, statt.
Mittwoch, 30. September, bis Donnerstag, 25. November, zu den Öffnungszeiten
Ausstellung: "Historias de Evas" (Stadtteilbibliothek Haslach und Mediothek Rieselfeld)
Von 29. September bis 26. November zeigt die Künstlerin Carmen Luna ihr Kunstprojekt „Historias de Evas“ in der Stadtteilbibliothek Haslach und der Mediothek Rieselfeld. Die Evas sind unterschiedliche Frauen mit unterschiedlichen Charakteren, Identitäten und Kulturen. 275 kleinformatige Evas werden gleichzeitig an öffentlichen Orten in Freiburg ausgestellt.
Mittwoch, 30. September, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin für die digitale Sprechstunde ist am Mittwoch, 30. September, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 30. September, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Unsere Vorlesepat*innen lesen für Kinder ab 3 Jahren lustige Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 30. September, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 30. September, 19.30 bis 21 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mitt-woch, 30. September, um 19.30 Uhr ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Lesetipps zu erhalten. In Kooperation mit der Cafégruppe von K.I.O.S.K. Der Eintritt ist frei.
Ab Donnerstag, 1. Oktober
Fahrplanänderung des Bücherbusses (Fahrbibliothek)
Der Bücherbus der Stadtbibliothek startet am 1. Oktober mit einem neuen Fahrplan an den Donnerstagen. Aufgrund von veränderter Nachfrage entfallen die Haltezeiten in Hochdorf und Bischofslinde, in Brühl und Landwasser werden sie ausgeweitet. In Lehen (Johannes-Schwartz-Schule) hält der Bus von 12.30 bis 13.15 Uhr, in Brühl (Tennenbacher Platz) von 13.30 bis 14.30 Uhr, in Zähringen (St. Blasiushaus) von 14.45 bis 15.45 Uhr und in Landwasser (Platz der Begegnung) von 16.15 bis 17.15 Uhr.
Donnerstag, 1. Oktober, 15.30 bis 16 Uhr
Erzähltandem auf Italienisch und Deutsch (Stadtteilbibliothek Mooswald)
In den Erzähl-Tandems in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, erzählen zwei Personen gemeinsam eine Geschichte in zwei Sprachen. Am Donnerstag, 1. Oktober, um 15.30 Uhr auf Deutsch und Italienisch. Für Kinder ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 1. Oktober, 16.30 bis 17.30 Uhr
Einführung: Verstehen was Künstliche Intelligenz zeigt (Stadtbibliothek)
KI kann in Sekundenschnelle Bilder mit oftmals verblüffenden Ergebnissen erzeugen. In diesem Vortrag in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, am Donnerstag, 1. Oktober, um 16.30 Uhr erfahren Sie, wie Bild-KIs funktionieren, was sinnvolle Prompts sind und welche Möglichkeiten und Grenzen in der Bildgenerierung liegen. Anmeldung über die VHS, Kursnummer 262500449. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 2. Oktober, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, kann man mit einem gültigen Ausweis jeden zweiten Freitag von 15 bis 18 Uhr eine Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK-Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 2. Oktober, 15 bis 16 Uhr
Eltern gegen Rechts: Vorlesen für die Demokratie (Stadtbibliothek)
Vorlesen für Vielfalt, Zuhören für die Zukunft: Die Eltern gegen Rechts lesen in der Hauptstelle, Münsterplatz 17, Bilderbücher, die Demokratie lebendig machen. Für Kinder ab 5 Jahren. Eine Veranstaltung der Eltern gegen Rechts Freiburg im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 2. Oktober, 15 bis 16 Uhr
Eine Geschichte erzählt: Zusammen! (Stadtteilbibliothek Haslach)
Erzählerin Kathinka Marcks vom Verein Nomadische Erzählkunst liest tierische Geschichten für Kinder von 4 bis 8 Jahren zum Mitmachen, Mitdenken, Mitsingen und Mitlachen. Eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie Freiburg im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Künstler Basim Magdy erhält Preis der Helmut-Kraft-Stiftung | Sein Werk „PINGPINPOOLPONG“ geht dauerhaft an das Museum für Neue Kunst Freiburg
Der in Basel lebende Künstler und Filmemacher Basim Magdy (*1977) erhält den Preis der Helmut-Kraft-Stiftung zur Förderung der bildenden Kunst 2026. Die Auszeichnung würdigt sein multidisziplinäres Werk sowie dessen hohe künstlerische Eigenständigkeit und Qualität. Mit dem Preis ist der Ankauf der interaktiven Rauminstallation „PINGPINPOOLPONG, oder Wie ich lernte, über Fehler zu lachen“ verbunden. Die Arbeit, die derzeit in der Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ zu sehen ist, geht als dauerhafte Schenkung an das Museum für Neue Kunst über. Damit erweitert das Haus seine Sammlung um eine weitere raumgreifende, interaktive Arbeit, die das Publikum unmittelbar einbezieht.
„PINGPINPOOLPONG“ ist ein ungewöhnliches Tischtennisspiel: Die Spielfläche hat Löcher wie beim Billard, austauschbare Hindernisse lenken den Ball in unvorhersehbare Richtungen. Ein Spiel nach gewohnten Regeln wird dadurch nahezu unmöglich. Stattdessen fordert die Installation dazu auf, über das eigene Scheitern zu lachen, die Zufälligkeit zu genießen und gemeinsam zu spielen – unabhängig davon, wer gewinnt oder verliert. Das Werk eröffnet damit einen spielerischen Raum für Austausch, Perspektivwechsel und die Auseinandersetzung mit gemeinsamen Regeln.
Magdys Arbeiten werden international in Museen und Ausstellungshäusern gezeigt. Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Museum of Modern Art (MoMA) in New York, des Castello di Rivoli in Turin und des Centre Pompidou in Paris. 2016 wurde der Künstler von der Deutschen Bank als „Artist of the Year“ ausgezeichnet.
Hintergrund
Die 1985 von dem verstorbenen Unternehmer Helmut Kraft in Stuttgart gegründete und 2023 neu ausgerichtete Stiftung vergibt jährlich einen Kunstpreis an bildende Künstler*innen. Preis und Ankauf unterstützen die Ausgezeichneten darin, ihre Arbeiten weiterzuentwickeln und in der Öffentlichkeit bekannter zu werden. Zu den bisherigen Preisträger*innen gehören unter anderem Hans Haacke, Rosemarie Trockel, Anselm Kiefer, Imi Knoebel, Karin Sander, Gerold Miller, Nicole Wermers und Peter Stauss. 2023 ging der Preis an Havîn Al-Sîndy. Verbunden mit der Preisverleihung war der Ankauf des Werks „Personae“ für das Museum für Neue Kunst. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
© Northwestern University. Peter Moore Photography Archive | | | | | BÄNG! Radikale Künstlerinnen aus dem Archiv Sohm | Staatsgalerie Stuttgart
10.10.2026 – 31.1.2027 in THE GÄLLERY
Die Fotoausstellung »BÄNG! Radikale Künstlerinnen aus dem Archiv Sohm« folgt dem flüchtigen Moment: Über 100 historische Schwarz-Weiß-Fotografien halten seltene Augenblicke von Performance, Happening und Fluxus fest. Es sind lustvolle Statements künstlerischer Freiheit und Selbstermächtigung, die in die Protestkultur der 1960er- und 1970er-Jahre eingewoben und stark mit dem Leben der ausgestellten Künstlerinnen verknüpft sind.
Fünf Künstlerinnen stehen im Mittelpunkt: Yoko Ono (geb. 1933), Yvonne Rainer (geb. 1934), VALIE EXPORT (1940–2026), Carolee Schneemann (1939–2019) und Charlotte Moorman (1933–1991). Was das Schaffen dieser Frauen so einzigartig macht, ist ihr radikaler Zugang zur Kunst. Zu sehen sind exzentrische Aktionen, legendäre Performances und Choreografien der 1960er- bis 1970er-Jahre. Anhand etlicher Schwarz-Weiß-Fotografien geht die Ausstellung gezielt der Frage nach, in welcher Verbindung die Performancekunst zur Fotografie steht. Welche Fotos gelangen an die Öffentlichkeit? Welche Fotografien gehen in Privatsammlungen über, wie jene des ehemals in Münchingen und Markgröningen bei Stuttgart beheimateten Zahnarztes Hanns Sohm (1921–1999)?
Als Speicher künstlerischer Ideen und Biografien mit seltenen Dokumenten und Quellen zur internationalen Aktionskunst ist das Archiv Sohm seit 1981 ein besonderer Bestandteil der Staatsgalerie Stuttgart. Was einst ein Dreh- und Angelpunkt der künstlerischen Avantgarde war, ist heute ein wichtiges Zentrum für die Erforschung der performativen Kunst, zu deren Spurensuche die Ausstellung einlädt.
»BÄNG!« zeigt spannende Geschichten von Frauen, die mit unkonventionellen Ideen eigene Positionen im grenzfreien Raum zwischen Poesie, Theater, Malerei und Plastik entwickeln. Was die fünf Frauen verbindet, ist ihre Neugier, sich selbstbewusst, engagiert und mutig als Teil dieser Welt zu erforschen.
»THE GÄLLERY« – Der »Raum für Fotografie« in der Staatsgalerie
In »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« zeigt die Staatsgalerie seit 2022 regelmäßig Werke aus ihrem umfangreichen Fotobestand, der zu weiten Teilen noch nie öffentlich zu sehen war. Kooperationen und gemeinsame Ausstellungen mit der Fotoszene aus Stadt und Region sowie Partnern aus Kunst und Kultur, wie die ABK Stuttgart oder die Wüstenrot Stiftung, machen »THE GÄLLERY« zu einem lebendigen Schaufenster gegenwärtiger Fotokunst.
Einladung zum Opening
BÄNG! Radikale Künstlerinnen aus dem Archiv Sohm
Freitag, 9.10.2026, 18.00 – 24.00 Uhr
in THE GÄLLERY und im Säulensaal der Alten Staatsgalerie
Eintritt frei, ohne Anmeldung, Einlass ab 17 Uhr über die Pforte der Alten Staatsgalerie
Es sprechen:
Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart
Dr. Elke Allgaier, Kuratorin der Ausstellung, Staatsgalerie Stuttgart
zum Bild oben:
Portrait Barbara Dilley Lloyd in der Carnegie Recital Hall, N.Y., Foto: Peter Moore, 25.9.1965, Staatsgalerie Stuttgart, Archiv Sohm, erworben 1981 mit Lotto-Mitteln
© Northwestern University. Peter Moore Photography Archive, Charles Deering McCormick Library of Special Collections, Northwestern University Libraries | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Kurvillen – Herkunft, Entwicklung, Bestand und Zukunft | Sabine Brinitzer, Raymund Müller und Reinhard Haus stellen ihr neues Buch vor
Am Sonntag, den 11. Oktober 2026 um 14.00 Uhr findet ausgehend vom Grandhotel Kaiserhof Victoria, Am Kurgarten 5 in 97688 Bad Kissingen ein geführter Vortrag unter dem Titel „Kurvillen – Herkunft, Entwicklung, Bestand und Zukunft“ statt. Die Architektin Professor Dr. Sabine Brinitzer, Dr. Raymund Müller und Professor Reinhard Haus stellen ihr neues Buch Kurvillen vor. Die Autoren skizzieren die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Bad Kissinger Kurvillen, erläutern deren architektonische Besonderheiten und, wie und wofür die Gebäude heute genutzt werden. Der Vortrag eröffnet spannende Einblicke in Geschichte und Architektur dieses besonderen baukulturellen Erbes, das bei einem anschließenden Rundgang vor Ort auch live zu entdecken ist. Es lädt ein das Ortskuratorium Bad Kissingen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der DSD wird gebeten.
Bad Kissingen wurde 2021 gemeinsam mit zehn weiteren europäischen Kurstädten von der UNESCO als Welterbestädte ausgezeichnet. Die „Great Spa Towns of Europe“ repräsentieren das soziokulturelle Phänomen der Kur, das bereits in der Antike seinen Ursprung hat. In Bad Kissingen war der Kuraufenthalt in besonderer Weise mit dem Bau von Villen für die Kurgäste verbunden. Mit der Errichtung großer Badeanstalten entstand zugleich eine intensive Bautätigkeit entlang verschiedener Straßenzüge, die zu einer charakteristischen Ansammlung von Villen führte.
Die Villenkultur ist jedoch kein ausschließlich Bad Kissinger Phänomen. Ihre erste Blütezeit erreichte sie in der Renaissance in Florenz und Lucca und setzte sich in der Republik Venedig im 16. Jahrhundert fort. Im 19. Jahrhundert etablierte sich mit der Erschließung von Quellen und dem Aufkommen von Bade- und Trinkwasserkuren sowie verbesserten hygienischen Verhältnissen vor allem in West- und Südeuropa eine besondere Form von Badeorten an landschaftlich herausragenden Standorten.
Im Vortrag wird der Großteil der ehemaligen Villen in Bad Kissingen vorgestellt, sechs davon ausführlicher. Es werden auch nationale und internationale Bezüge zur Architektur der Kurvillen aufgezeigt. Der anschließende 60-minütige Rundgang führt zu repräsentativen Kurvillen in der näheren Umgebung. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Lirum Larum Lesefest startet am Sonntag, 11. Oktober, im Theater Freiburg | Mehr als 40 kostenlose Veranstaltungen in der ganzen Stadt
„Woodwalkers“-Autorin Katja Brandis und Comic-Künstlerin Tanja Esch zu Gast
Zehn Lesegäste folgen in diesem Jahr der Einladung zum Lirum Larum Lesefest und lesen stadtweit Kindern aus ihren frisch erschienenen Werken vor. Das 33. Freiburger Kinderliteraturfestival startet am Sonntag, 11. Oktober. Zum Auftakt im Theater Freiburg gibt es eine Lesung von „Woodwalkers“-Autorin Katja Brandis. Außerdem sind die mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete Comic-Künstlerin Tanja Esch und der mit dem James-Krüss-Preis ausgezeichnete Wortakrobat Nils Mohl beim Kinderliteraturfestival zu Gast. Letzter Festivaltag ist Sonntag, 18. Oktober.
Insgesamt finden an acht Tagen mehr als 40 Veranstaltungen an über zehn
Leseorten statt; das Festivalprogramm ist unter www.freiburg.de/lesefest zu finden. Dort kann man sich ab Dienstag, 22. September, für die Veranstaltungen anmelden. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Veranstaltungen an den Vormittagen sind für Fachpublikum zugänglich.
Los geht es am Sonntag, 11. Oktober, um 12.30 Uhr im Theater Freiburg. Nach der Eröffnung des Lesefests durch Bürgermeister Roland Meder stellt die „Woodwalkers“-Autorin Katja Brandis ihre neue Reihe vor: „Nico & Daimon“ ist ein drachenstarker Comicroman mit magischen Wesen, bissigen Nachbarshunden und fantastischen Illustrationen. Anschließend liest Tanja Esch aus ihrem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis prämierten Werk „Boris, Babette und lauter Skelette“, einem amüsanten Comic voller liebenswerten Figuren und schrägem Witz, der feinsinnig vom Gefühl erzählt, anders zu sein. Außerdem sind der mit dem James-Krüss-Preis ausgezeichnete Wortakrobat Nils Mohl mit seinem Kinderbuchdebüt „Die Insel der Schlasocks“ und der Schweizer Illustrator Reto Crameri mit dem Bilderbuch „Mal Pixel mal“ dabei.
Von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober lesen Eva Lezzi, Rüdiger Bertram, Wiebke Strank, Isabel Pin und Maren Graf in Zusammenarbeit mit Schulen aus ihren neuesten Büchern. Die Veranstaltungen finden unter anderem im Kommunalen Kino, in der Buchhandlung Rombach und im Museum Natur und Mensch statt. Rund 100 Schulklassen mit etwa 2.000 Schüler*innen nehmen daran teil. Sie sind für Fachpublikum und Interessierte nach vorheriger Anmeldung offen.
Von Dienstag, 13. Oktober, bis Donnerstag, 15. Oktober, von 15 bis 18 Uhr lädt das Literaturhaus in die Mitmach-Ausstellung „Alberta und das ABC der Wünsche“ ein. Mit einem Schwarm Glitzerfische, Wimmelbild-Tapeten und Illustrationen zum Anfassen verwandelt der Freiburger Szenograf Jens Burde das Literaturhaus in ein begehbares Bilderbuch – und dem weltgrößten Kamishibai.
Am Freitag, 16. Oktober, um 15 Uhr lädt die Schweizer Illustratorin Martina Walther zu einer offenen Werkstatt ins Literaturhaus ein, bei der Wünsche aller Art geflüstert, geschrieben, gemalt und gebastelt werden. Am Samstag, 17. Oktober, um 16 Uhr liest Maren Graf in der Stadtbibliothek am Münsterplatz aus „Einfach Sunny“, einem sonnigen Roman voller leichtfüßiger Metaphern, die alle Sinne anregen.
Zum Finale am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Oktober, verbinden Musiker*innen des Ensemble Recherche und die Künstlerin Martina Walther im Literaturhaus Bilder, Töne und Worte zu vier Bilderbuchkonzerten: Wie klingt ein verregneter Morgen in einer trubeligen Stadt? Wie tönt ein Hut, der gut tut? Und welchen Rhythmus hat Glück?
Darüber hinaus lädt der Malsaal zu einer Lesedruckwerkstatt rund um das Thema Kinderrechte ein, im Werkraum kann man „Lese-Lauschen“ und im Bücherbus wartet eine Lesebücherrallye. Auf dem Theatervorplatz ist der mobile Lesekiosk „Freileser“ am Start und auch das Maskottchen des Freiburger Kinderliteraturfestivals, der Lesedachs, steht irgendwo in ein Buch versunken herum – was liest er wohl?
Das Lirum Larum Lesefest ist eine Veranstaltung des Kulturamts in Kooperation mit dem Theater Freiburg und in Zusammenarbeit mit vielen Institutionen, Vereinen und Buchhandlungen. Weitere Informationen gibt es beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 0761 201-2101 oder per E-Mail unter kulturamt@freiburg.de. | | Mehr | | | |
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Kalendertipps
| | | | | Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Französisch 2027 | Tagesabreißkalender
Täglich 5 bis 10 Minuten Lernspaß mit dem Französisch-Kalender 2027. Der perfekte Mix aus Sprachtraining, Information und Unterhaltung. Jedes Kalenderblatt mit Vokabeln des Tages inklusive Übersetzung und Beispielsatz. Effektiv Spanisch lernen, üben und rätseln im klar strukturierten Wochenrhythmus. Zum Aufstellen und Aufhängen
Wochenrhythmus des Kalenders:
Montag: Wissenswertes zu Land & Leuten
Dienstag: Berühmte Zitate oder typische Fehler
Mittwoch: Grammatik üben
Donnerstag: Gut zu wissen oder Umgangssprache verstehen
Freitag: Wichtiger Wortschatz
Wochenende: Landestypische Rezepte oder unterhaltsame Rätsel
PONS Langenscheidt 2026, 640 Seiten, € 14,95
ISBN: 978-3-12-563678-1 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Grenzgänger*innen: Drei künstlerische Positionen aus Rumänien und Freiburg | Elena Rigu, Deniz Constantin, Silia Brüggemann
IM WIND DER WIMPER
IM WIND DER WIMPER verweist auf eine kaum wahrnehmbare Bewegung. Ein Luftzug. Ein Zögern des Blicks. Das feine Zittern einer Wimper. Welcher Wind? Welche Wimper? Der Wind als feine Bewegung. Als Volatilität der Wahrnehmung. Die Wimper ist nicht bloß ein Rand des Auges. Sie ist jene zarte Membran, die Schwelle des Sehens.
Braucht Sehen eine poetische Offenheit? Dürfen wir etwas nicht verstehen? Das Vertraute für einen Moment loslassen.
Die Ausstellung IM WIND DER WIMPER lädt dazu ein, diesen feinen Bewegungen zu folgen – jene kaum fassbaren Momente, in denen Wahrnehmung sich ereignet, verschiebt und vermittelt.
Fr 02.10. – Sa 31.10.
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Vernissage: Fr 02.10., 19:00
Finissage: Fr 30.10., 19:00 | | | | | |
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Stadtplan Freiburg
Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich
über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer
Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
stadtplan.freiburg.de
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