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Mittwoch, 23. Januar 2019
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
„Menschen_Bilder“ im Ernst-Lange-Haus
"Sonnenanbeterin" von Christine Braun, Öl, Nessel (Bild: privat)
 
„Menschen_Bilder“ im Ernst-Lange-Haus
KÜNSTLERIN SUCHT KONFRONTATION

Freiburg. Mit der Ausstellung „Menschen_Bilder“ mit Werken der Malerin Christine Braun startet die Galerie im Ernst-Lange-Haus / Evangelisches Forum, Habsburgerstr. 2 am Mittwoch 23. Januar in das neue Jahr. Bei der Vernissage, die um 19 Uhr beginnt, führt die Kunsthistorikerin Susanne Meier-Faust in die Ausstellung ein. Die Ausstellung ist bis 22. März im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des Ernst-Lange-Hauses zu den üblichen Arbeitszeiten von evangelischem Dekanat und Kirchenverwaltung geöffnet, der Eintritt ist frei.

Zu sehen sind „Menschen_Bilder“ in teils großflächigen Ölbildern, die Personen unterschiedlichen Alters in unterschiedlichen Konstellationen zeigen: Allein, zu zweit, in der Gruppe. Das Umfeld ist meist ausgeblendet, so kann ein „räumliches und zeitliche Vakuum“ entstehen, das ganz vom Augenblick lebt. „Was gibt es Fesselnderes als den Menschen und damit verbunden das (Ab-) Bild, das wir von ihm haben?“ sagt Christine Braun.

Vor 20 Jahren begann die Künstlerin „Familienbilder“ nach Fotos zu malen. Die Darstellung des Menschen hat sie im Laufe der Zeit immer stärker beschäftigt. Sie sucht die Konfrontation mit dem ihr fremd/eigenen Gegenüber, sie greift ein, kommentiert, zuweilen unbequem, ja aufdringlich nah für den unbeteiligten Bildbetrachter.

Christine Braun ist in Schopfheim geboren und ist als Erzieherin und Sozialpädagogin ausgebildet. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie am Kolleg der Freien Hochschule für Grafikdesign und Bildende Kunst in Freiburg. Seit dem Jahr 2000 waren ihre Werke in etlichen Einzel- und Gruppenausstellungen in der Region zu sehen.
 
 

Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: 30 Jahre ZKM im Sonntagscafé
Veranstaltung am 20. Januar / Teilnahme kostenlos

Bei seiner ersten Veranstaltung im neuen Jahr stellt das Sonntagscafé "30 Jahre ZKM" in den Mittelpunkt. Dazu spannt die Geschäftsführerin des ZKM, Christiane Riedel, am Sonntag, 20. Januar, um 11 Uhr im großen Saal des Internationalen Begegnungszentrum in der Kaiserallee 12 d den Bogen von der visionären Gründungsidee des ZKM bis zu seiner Aktualität im digitalen Wandel des 21. Jahrhunderts.

Die Teilnahme an der vom Aktionskreis Sonntagscafé mit Unterstützung von Internationalem Begegnungszentrum und dem städtischen Seniorenbüro ausgerichteten Matinee ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Einlass ist ab 10.30 Uhr.
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Sonstiges 
 
Konzert: Klangformator: Max Lilja
Klangformator Max Lilja (c) Tero vuorinen
 
Konzert: Klangformator: Max Lilja
Mi 23.01. | 21:00 Uhr | Foyer im EWERK

Max Lilja, finnischer Cellist, Komponist und Produzent, und Mitbegründer der Band APOCALIYPTICA ist auf neuer Mission mit seinem visionären Cello Electro. Im Klangformator trifft er auf Jan F. Kurth (Stimme), Konrad Wiemann (Schlagzeug) und Ben Krahl aka Bensnburner (Bass), um einige seiner Solostücke erstmals im Bandkontext zu spielen.
Max Lilja verbindet in seiner Arbeit klassischen Background, die Rockmusik-Jahre, Virtuosität und die musikalische Vielfalt mit dem Ansporn, unausgetretene Pfade auf seinem Instrument zu finden.
„Plays Electronica By One Cello“ (2013), das Solo-Debüt des Cello-Abenteurers, beinhaltete Instrumentalstücke, die von der Elektronikszene der 1990er inspiriert waren. „Morphosis“ (2015) verband sein Cellospiel mit einem düsteren Sound. „10000 Miens“, das im März 2018 erschien, beinhaltet zeitlose Originalkompositionen von Max Lilja, die vom Klang des Kinos bis hin zu Upbeat Electronica inspiriert sind.
„Ich sehe diese Arbeit eher als ein Song Writer Album. Zuvor habe ich bloß mit dem Cello herumgespielt. Nun habe ich mich hingesetzt und Stücke geschrieben, die auf jedes andere Instrument übertragbar sind. Ich liebe die Kontraste des Albums, von fragilen Momenten hin zu zwangsläufig antreibenden Chorussen. Es ist mein bisher bestes Album und der Beginn eines neuen Abschnitts für mich als Künstler.“

Eintritt frei
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Karlsruhe: Letztmals Führungen durch "Blickkontakt" in der Städtischen Galerie
Schau mit Porträts von 1850 bis zur Gegenwart endet am 20. Januar

Am 20. Januar endet die Ausstellung "Blickkontakt" in der Städtischen Galerie. Wer die Sonderschau bislang verpasst hat und Näheres über "Gesichter einer Sammlung" und Porträts von 1850 bis zur Gegenwart wissen möchte, kann sich in den nächsten Tagen Führungen anschließen. Rundgänge stehen für Mittwoch, 16. Januar, um 11 Uhr, Donnerstag, 17. Januar, um 12.15 Uhr sowie Freitag, 18. Januar, um 16 Uhr auf dem Programm. Letztmalige Gelegenheit für eine Führung bietet sich am Sonntag, 20. Januar, um 15 Uhr. Auch die sonntägliche Kinderwerkstatt hat offen. Mädchen und Jungen können von 15 bis 16.30 Uhr unter der Überschrift "Punkt, Komma, Pixel – fertig ist das Kunstgekritzel" kreativ sein.
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Museums- und Ausstellungstipps 
 
Freiburg: Süßes Rätsel im Museum Natur und Mensch
Süßes Rätsel im Museum / Foto: Axel Killian
 
Freiburg: Süßes Rätsel im Museum Natur und Mensch
Mit dem Freiburger Stadtimker Roland Kälble am Sonntag, 20. Januar, ab 13.30 Uhr

Blütenhonig, Edelkastanienhonig oder doch vielleicht Weißtannenhonig? Mit seinem „süßen Rätsel“ stellt der Freiburger Stadtimker Roland Kälble am Sonntag, 20. Januar, ab 13.30 Uhr im Museum Natur und Mensch bei einem Familiennachmittag „Honigvielfalt“ den Geschmackssinn der kleinen und großen Gäste auf die Probe: Denn Honig ist nicht gleich Honig – das kann man sehen, aber auch schmecken!

Konsistenz, Farbe und Geruch der verschiedenen Honigsorten unterscheiden sich deutlich. Alle Naschkatzen schmecken und riechen sich durch die Welt von cremigen bis flüssigen, blumigen bis waldigen und von bernsteinfarbenen bis grünlichen Honigen aus Freiburg und der Region.

Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet den regulären Museums-Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-Musées ist er frei.

Die Familienausstellung „Mensch Biene!“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, läuft bis 10. Februar 2019. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
 
 

Sonstiges 
 
 
»Soziologie Globaler Ungleichheiten«
In der Reihe »Konturen der nächsten Gesellschaft« findet am Donnerstag, den 17. Januar in der Katholischen Akademie Freiburg der erste Vortrag im neuen Jahr statt. Zu Gast sein wird Prof. Dr. Anja Weiß, die 2017 eine bemerkenswerte Studie zur Soziologie Globaler Ungleichheiten vorgelegt hat. In ihrem Vortrag wird es um die Analyse globaler Ungleichheiten und die Ungleichheit von Zugangschancen ebenso gehen, wie um die These der Autorin, „dass Gerechtigkeit in Zeiten der Globalisierung nicht alleine im Nationalstaat ausgehandelt werden kann und sollte.“

Eintritt: pay after. Um Anmeldung unter mail@katholische-akademie-freiburg.de wird gebeten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Studium generale und dem Theater Freiburg statt.
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Der Toupet-Künstler
Hörspiel von Günter Eich
Nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolaj Leskow
Mit: Hanns Ernst Jäger, Jürgen Goslar, Benno Sterzenbach, Dagmar Altrichter u. v. a.
Regie: Fränze Roloff
(Produktion: HR 1954)

"Günter Eich hat nach einem schon vorliegenden Stoff gegriffen, um ihn aus dem Epischen ins Dramatische zu verwandeln. Graf Kamenski, der an Macht und Reichtum besitzt, was sich ein Mensch nur wünschen kann, hat ein Gesicht, das mehr dem eines Tieres als eines Menschen ähnelt. Arkadij Iljitsch, der Toupetkünstler, ein Genie unter den Schminkmeistern und Friseuren, versteht es allein, dem Gesicht des Grafen Würde zu verleihen. Eifersüchtig ist dieser darauf bedacht, dass kein Mensch sonst von Arkadijs Hand bedient wird. Als das Schicksal es anders fügt und Arkadij sogar des Grafen Liebesabenteuer zerstört, rast dieser. (Aus einer zeitgenössischen Rezension)

Sonntag, 20.01.2019, 18:20 Uhr, 68´00 Min.
SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
Künstlergespräch in der Städtischen Galerie Karlsruhe
 
Künstlergespräch in der Städtischen Galerie Karlsruhe
"Dust and Trace": Heinz Pelz gibt am 16. Januar Einblicke in seine Arbeit

Die noch bis 3. März geöffnete Sonderausstellung des Förderkreises der Städtischen Galerie Karlsruhe widmet sich unter dem Titel "Dust and Trace" dem aktuellen Schaffen des Künstlers Heinz Pelz. Die Präsentation wird im Forum des Museums gezeigt und ist die neunte Werkschau des Förderkreises in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Karlsruhe. In einem öffentlichen Künstlergespräch mit Galerie-Leiterin Dr. Brigitte Baumstark erläutert Heinz Pelz am Mittwoch, 16. Januar, um 19 Uhr den Entstehungsprozess seiner Werke und gibt Einblicke in seine künstlerische Arbeit.

1959 in Ludwigsburg geboren, studierte Pelz von 1979 bis 1986 Malerei bei Per Kirkeby an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Das Werk des in Karlsruhe lebenden und arbeitenden Malers wurde mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, war in zahlreichen Sonderausstellungen zu sehen und ist in vielen renommierten Sammlungen vertreten.

zum Bild oben:
Ausstellung "Dust and Trace – Heinz Pelz", Städtische Galerie Karlsruhe, Installationsansicht / Foto: Städtische Galerie
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