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Sonntag, 21. Januar 2018
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Sonstiges

 
WAS WIR BRAUCHEN. Abschlussveranstaltung zum 25. Freiburger Literaturgespräch
Mit Wilhelm Genazino, Aris Fioretos und Peggy Mädler

Der Spannungsbogen zwischen dem, was wir meinen zu brauchen und dem, was wir mutmaßlich haben, ist nicht nur Gegenstand theoretischer Diskurse und öffentlicher Debatten sondern auch zentrales Thema der Literatur. Befragen wir sie: Die Schritstellerin Peggy Mädler ist Mitbegründerin des Labors für kontrafaktisches Denken, das daran arbeitet, Realität unter der Option eines „Als Ob“ zu denken und zu verändern. In ihrem Debüt „Legende vom Glück des Menschen“ verzahnt sie individuelle Familiengeschichte mit der Gesellschaftsgeschichte der DDR und stellt auf ihre Weise Fragen nach dem, was wir brauchen. Aris Fioretos, der in Berlin lebende schwedische Autor mit österreichisch-griechischen Wurzeln, folgt in seinem jüngsten Roman „Der letzte Grieche“ auf der Basis einer europäischen Migrationsgeschichte ebenfalls der Frage nach den zentralen Suchbewegungen der Menschen. Und der Georg-Büchner-Preisträger Wilhelm Genazino beschreibt in seinem jüngsten Roman „Wenn wir Tiere wären“ einen Architekten, der zunehmend die Kontrolle über sein Leben verliert und sich in diesen Prozessen mit der Frage nach menschlichen Bedürfnissen und Zumutungen befasst. Die Gesprächsrunde wird moderiert von Insa Wilke, Programmleiterin des Literaturhauses Köln, freie Journalistin.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Freiburg und dem SWR Studio Freiburg.

So 20.11. 2011 | 11 Uhr
Schlossbergsaal SWR Studio Freiburg | Kartäuserstraße 45 | Eintritt: 5 €
 
 

Karlsruhe: Karlsruher Foto auch in Stuttgart erfolgreich
 
Karlsruhe: Karlsruher Foto auch in Stuttgart erfolgreich
Jost Ammon belegte dritten Platz beim Fotowettbewerb der deutschen Bibliotheken

Einen stolzen dritten Platz belegte der Karlsruher Jost Ammon beim Fotowettbewerb der deutschen Bibliotheken, der in diesem Jahr unter dem Motto "Schatzkammern für das Leben" ausgetragen wurde. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Ammon konnte die Jury mit dem Foto einer jungen Leserin in der Karlsruher Stadtbibliothek überzeugen, die vor Schreck gebannt in ein Buch versunken scheint und zeigt, dass gute Lektüre auch im digitalen Zeitalter nach wie vor fesseln kann. Die feierliche Preisverleihung fand am "Tag der Bibliotheken" in der neu eröffneten Stuttgarter Stadtbibliothek statt. Dieser Tag richtet den Fokus auf die rund 11.000 Bibliotheken in Deutschland und macht auf deren umfangreiche Angebote als Kultur- und Bildungseinrichtung aufmerksam.

Bereits im Mai hatte die Stadtbibliothek Karlsruhe seine Besucher zum Fotowettbewerb "So seh´ich das: Leser knipsen ihre Bibliothek" eingeladen. Auch hier war Ammons Foto auf einem der vorderen Plätze gelandet. Weitere Informationen zur Stadtbibliothek unter www.karlsruhe.de/b2/bibliotheken/stadtbibliothek.de.

zum Bild:
FESSELNDE LEKTÜRE: Mit diesem Foto belegte Jost Ammon beim diesjährigen Fotowettbewerb "Schatzkammern für das Leben" der deutschen Bibliotheken den dritten Platz. Bildrechte: Stadtbibliothek Karlsruhe
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Gesund leben: ÄLTER WERDEN
 
Gesund leben: ÄLTER WERDEN
Die neue Ausgabe von "stern Gesund Leben" befasst sich mit dem Älter werden.
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Freiburger Literaturgespräch vom 17. bis 20. November
25 jähriges Jubiläum: Drei Tage Lesungen mit 14
Autorinnen und Autoren

Fruchtbares Nebeneinander der Generationen,
Gattungen, Sprachen und Stimmen

Das Freiburger Literaturgespräch - das vom 17. bis 20.
November stattfindet - kann sein 25jähriges Jubiläum feiern.
Mit dem ersten Literaturgespräch im Jahr 1987 wollten die
Gründer einen der Literatur angemessenen neuen Raum und
Aufmerksamkeit schenken. In den folgenden Jahren hat sich
die Grundstruktur des Freiburger Literaturgesprächs, das das
städtische Kulturamt kontinuierlich organisiert, kaum
verändert.

Eine besondere Atmosphäre herrscht in der von Anfang an im
Neuen Ratssaal stattfindenden Veranstaltung für das
geschriebene und gesprochene Wort: Engagierte Literaten
aus den unterschiedlichsten Ländern konnten und können
sich an drei Tagen in Freiburg austauschen und vor allem das
Publikum begeistern!

Auch im 25jährigen Jubiläumsjahr sind von Donnerstag, 17.
bis Sonntag, 20. November, 14 international renommierte
Autorinnen und Autoren und vielversprechende
Debütantinnen aus Deutschland, Schweden, Österreich und
Polen eingeladen. Und sie werden von Donnerstag bis
Samstag dem Publikum ihre jüngsten Prosa- oder Lyriktexte
im Ratsaal des Neuen Rathauses vortragen.

Oberbürgermeister Dieter Salomon wird das
Literaturgespräch am Donnerstag, 17. November, um 20
Uhr im Ratsaal des Neuen Rathauses eröffnen.
Anschließend beginnt mit Wilhelm Genanzino (Büchner-
Preisträger 2004) und Kathrin Röggla die Eröffnungslesung.

Am Freitag, 18. November, startet der zweite Tag des
Freiburger Literaturgesprächs um 10 Uhr mit einer Lesung mit
Thomas Meinecke, um 10.45 Uhr folgt Wolfram Lotz und um
11.45 Uhr liest Olga Tokarczuk. Den Nachmittag eröffnet Durs
Grünbein um 15 Uhr, um 15.45 Uhr folgt Judith Schalansky
und um 16.45 Uhr findet als Abschluss eine Lesung mit Antje
Ravic Strubel statt.

Der Samstag, 19. November, beginnt ebenfalls um 10 Uhr
mit Sherko Fatah, anschließend liest Alois Hotschnig um
10.45 Uhr, gefolgt von Marion Poschmann um 11.45 Uhr.
Nach der Mittagspause lesen um 15 Uhr Aris Fioretos,
danach um 15.45 Uhr Peggy Mädler und abschließend um
16.45 Uhr Friedrich Christian Delius, der dieses Jahr mit dem
Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde.

Alle Lesungen werden von Helmut Böttiger, Publizist in Berlin,
Thomas Geiger, Literarisches Colloqium Berlin, Wibke
Gerking, Kulturredakteurin beim SWR-Studio Freiburg, und
Stefanie Stegmann, Leiterin des Literaturbüros Freiburg
moderiert.

Neben den Lesungen im Rathaus finden weitere interessante
Veranstaltungen im Rahmen des 25. Freiburger
Literaturgespräch statt.

Am Freitag, 18. November, beginnt um 15.30 Uhr unter dem
Motto „Jugend schreibt“ eine Textwerkstatt mit der Autorin
Peggy Mädler und Jugendlichen aus den Werkstätten des
Literaturbüros im Haus für Film und Literatur im Alten
Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, statt.

Eine Anmeldung unter der Telefonnummer: 289989 ist
notwendig, weitere Informationen gibt es auch im Internet
unter www.literaturbuero-freiburg.de.

Ein Podiumsgespräch mit dem Titel „Was wir brauchen“ findet
am Sonntag, 20. November, um 11 Uhr mit den Autorinnen
und Autoren Aris Fioretos, Wilhelm Genazino und Peggy
Mädler, im Schlossbergsaal im SWR-Studio Freiburg,
Kartäuserstraße 45, statt. Insa Wilke moderiert das Gespräch.
Veranstalter ist das Literaturbüro Freiburg gemeinsam mit
dem SWR-Studio Freiburg und dem städtischen Kulturamt.

Eintrittspreise

Der Eintritt zur Eröffnungsveranstaltung kostet 8 Euro.
Tageskarten für die Lesungen am Freitag und Samstag sind
für jeweils 10 Euro erhältlich, für das Podiumsgespräch am
Sonntag zahlt man 5 Euro. Eine Karte für alle Lesungen gibt
es für 15 Euro, Schüler, Studenten, Auszubildende und
Arbeitslose erhalten die Karten ermäßigt für 5 Euro.
Schulklassen haben freien Eintritt, wenn sie sich zuvor beim
Kulturamt unter der Telefonnummer: 201-2101 angemeldet
haben.

Eintrittskarten für alle Veranstaltungen gibt es bei der
Bürgerberatung im Rathaus, Rathausplatz 2-4 und jeweils
eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse.
 
 

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Ein Literaturhaus für Freiburg?
 
Ein Literaturhaus für Freiburg?
Nie waren die Chancen besser, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, als jetzt. Das Kulturamt und der Gemeinderat Freiburg haben bereits ihre Unterstützung zugesagt, und in Kürze gründet sich unser Förderkreis Literaturhaus Freiburg, für den wir viele Freunde der Literatur ansprechen und für unser Literaturhausprojekt gewinnen möchten.

Am Donnerstag, den 27. Oktober 2011, findet die Gründungsversammlung des Vereins im Morat Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Lörracher Str. 31, 79115 Freiburg i.Br. (Tel.: 0761 - 4765916) statt.

Wir laden Sie herzlich ein, ab 20.00 Uhr diese Vereinsgründung mit uns zu feiern und mit uns anzustoßen. Die Freiburger Schriftsteller Annette Pehnt und Kai Weyand werden diesen wunderbaren Anlass literarisch begleiten.

Neben der bereits erstellten Satzung haben wir eine Beitrittserklärung vorbereitet und ein Konto eröffnet. Bereits am 27. Oktober kann somit die Mitgliedschaft erworben werden, so dass wir den Festakt nutzen können, mit einer beeindruckenden Zahl neuer Mitglieder den wegweisenden Verein aus der Taufe zu heben.

Die Satzung des Vereins ist in Kürze auf unserer Website www.literaturbuero-freiburg.de zu finden und kann bei Bedarf gern auch postalisch versendet werden.
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Autor: Literaturbüro Freiburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Freiburger BücherFrauen
Foto: PR
 
Zum 20-jährigen Jubiläum der Freiburger BücherFrauen
„Dem neuen Sommer entgegen“ | Ein Janet-Frame-Abend mit Karen Nölle

„Nun war das Reisen für Grace nicht einfach; nichts ist einfach, wenn man einen Kopf hat, der sich immer nur Bröckchen aus der gefährlichen zersplitterten Außenwelt in die geheime sichere Innenwelt holt; wenn das Denken bei Nacht hinausschleicht wie ein in der Dunkelheit verborgenes Pelztier, um seine Beute zu erlegen...“ Janet Frame

Allzu persönlich für eine Veröffentlichung schien der neuseeländischen Autorin Janet Frame ihr Roman eines Wochenendes zu sein, das sie 1963 mit der Familie eines befreundeten Journalisten in dessen Landhaus in England verbracht hatte. 2007, drei Jahre nach Frames Tod, fand jenes Manuskript von „Towards Another Summer“ dennoch den Weg aus der Schreibtischschublade. Die renommierte Übersetzerin und BücherFrau Karen Nölle hat das kleine Juwel nun unter dem Titel „Dem neuen Sommer entgegen“ meisterlich ins Deutsche übertragen. Janet Frame gehörte zu den Anwärterinnen auf den Literaturnobelpreis und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. In Deutschland ist die Autorin vor allem bekannt geworden durch ihre Autobiografie „Ein Engel an meiner Tafel“ und deren wunderbare Verfilmung durch Jane Campion.

Grace Cleave, eine junge neuseeländische Schriftstellerin, verbringt ein Wochenende bei dem Literaturkritiker Philip Thirkettle, dessen Frau Anne und ihren zwei kleinen Kindern auf dem Land nördlich von London. Eigentlich eine schöne Abwechselung, nicht aber für die Protagonistin, für die längere Begegnungen mit Menschen ein Albtraum sind. Denn ihre Identität ist die eines Zugvogels. Und aus dieser Perspektive hat sie einen ungewöhnlichen Blick auf die Rituale und Gepflogenheiten des vermeintlich „normalen“ Lebens.

Karen Nölle liest aus dem Roman, berichtet über das Besondere dieser Übersetzung und stellt im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin und Anglistin Claudia Duppé Leben und Werk dieser faszinierenden Schriftstellerin vor. Anschließend Sektempfang.

Eine Veranstaltung der Freiburger BücherFrauen und Literaturbüros Freiburg. Mit freundlicher Unterstützung der Buchhandlung jos fritz.

| Di 25.10.| 20 Uhr | Übersetzerlesung und Gespräch mit Karen Nölle| Galerie | Alter Wiehrebahnhof | Eintritt 6/4 €
 
 



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