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Sonstiges

18. Heidelberger Literaturtage
 
18. Heidelberger Literaturtage
10. bis 13. Mai im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz Heidelberg

Das jährlich stattfindende Literaturfestival gehört seit 1994 zu den Höhepunkten des kulturellen Lebens in Heidelberg. Das Programm aus Lesungen internationaler Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Autorengesprächen und Musik genießt überregionale Aufmerksamkeit. Das besondere Ambiente eines originalen Jugendstilzeltes lässt bis zu 300 Literaturinteressierte Platz finden und beherbergt in seinen Nischen Heidelbergs Vielfalt an Verlagen, Buchhandlungen, Büchereien und kulturellen Einrichtungen.

Der Veranstalter der Heidelberger Literaturtage ist die Arbeitsgemeinschaft Heidelberger Literaturtage, die sich aus neun Mitgliedern zusammensetzt: der Buchhandlung Büchergilde Buch und Kultur, dem Deutsch-Amerikanischen Institut, dem Bureau de la Coopération Universitaire, dem Montpellier-Haus, der Karl Schmitt & Co. Buchhandlung, dem Kulturamt der Stadt Heidelberg, der Stadtbücherei Heidelberg, dem Verlag Das Wunderhorn und der WortReich Universitätsbuchhandlung.
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Literaturhaus für Freiburg
Erste Priorität hat Standort Werthmannstraße, Fabrik als zweite Option

Ideales Raumangebot, attraktive Innenstadtlage und
überschaubarer, begrenzter Investitionsaufwand

Einmalige Chance einer Partnerschaft zwischen Literatur
Forum Südwest, Universität und Stadt

Das geplante Literaturhaus Freiburg soll im Erdgeschoss
Werthmannstraße 4-6, einem Gebäude der Albert-Ludwigs-
Universität, direkt neben der neuen Universitätsbibliothek
entstehen. Dies ist das Ergebnis einer eingehenden Prüfung
von sechs möglichen Standortoptionen durch die
Stadtverwaltung. Der favorisierte Standort und die
Prüfergebnisse werden morgen (3. Mai) den Mitgliedern des
Kulturausschusses vorgestellt. Sollten die weiteren
Verhandlungen mit der Universität und dem Land scheitern, ist
die Fabrik in der Habsburgerstraße die zweite Option für das
Literaturhaus.

Der Standort Werthmannstraße habe aber oberste Priorität,
unterstrich Oberbürgermeister Dieter Salomon und verwies auf
die bisherigen äußerst konstruktiven Gespräche mit der
Universität. Auch die Universität habe großes Interesse, das
Literaturhaus an diesem innenstadtnahen Standort zu etablieren
und auf verschiedenen Ebenen mit dem Literaturhaus zu
kooperieren, betonte Prorektor Heiner Schanz.

Ursprünglich war ein Neubau des Literaturhauses am Theater in
der Sedanstraße geplant. Fünf weitere Standortangebote
kamen hinzu, ein Gebäude auf dem Gelände der Fabrik in der
Habsburgerstraße, die Kantine auf dem Gantergelände, die Villa
Mez in der Kartäuserstraße, das Gebäude in der
Werthmannstraße und ein Neubau neben dem Kulturpark in der
Haslacher Straße.

Die Kulturverwaltung hat die sechs Standortoptionen anhand
zentraler Kriterien geprüft. Parallel dazu beurteilte auch das
Literatur Forum Südwest e.V., der Trägerverein des zukünftigen
Literaturhauses, die möglichen Optionen und gab ein Votum für
die Realisierung in der Werthmannstraße ab.

Bewertungskriterien waren vor allem das konkrete
Raumangebot zur Umsetzung des geforderten Profils für das
künftige Literaturhaus, die Gewährleistung der institutionellen
und räumlichen Eigenständigkeit des Literaturhauses sowie
eine angemessene und tragfähige Kostenkalkulation.

Für den jetzt favorisierten Standort Werthmannstraße 4–6
sprechen insbesondere das ideale Raumangebot in attraktiver
Innenstadtlage mit hervorragender Erreichbarkeit und die Nähe
zu zahlreichen universitären und kulturellen Einrichtungen.
Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach ist sich sicher, dass
sich hierdurch ideale Voraussetzungen für inhaltliche und
programmatische Kooperationen mit der Universität, dem
Theater oder anderen Partnern in räumlicher Nähe ergeben.
Auch die notwendige Eigenständigkeit des Literaturhauses kann
an diesem Ort überzeugend gewährleistet und auch nach
außen sichtbar gemacht werden. Zudem fällt bei dieser Option
ein überschaubarer und vergleichsweise begrenzter finanzieller
Investitionsaufwand an.

In Zusammenarbeit mit dem Literatur Forum Südwest, der
Universität und der Stadt könnte am Standort Werthmannstraße
ein in Deutschland einmaliges Synergie-Modell zur Einrichtung
und Etablierung eines Literaturhauses auf eine breite finanzielle
Basis gestellt und damit langfristig gesichert werden.

Eine gesicherte Umsetzung hängt allerdings noch davon ab, ob
die Universität den Zeitplan zur Einrichtung des Literaturhauses
in 2015 frühzeitig zusichern kann. Die angebotenen Räume
stehen als Literaturhaus nur zur Verfügung, wenn die an einen
Neubau auf dem Flughafencampus gekoppelten
Umzugsplanungen der Universität vom Land im nächsten
Landeshaushalt bewilligt werden. Parallel dazu werden
Stadtverwaltung, Universität, Land und Verein die komplexen
organisatorischen und finanziellen Konditionen, unter anderem
Investitions- und Mietkosten sowie Mieter-Vermieter-Modell,
prüfen und festlegen.

Die Stadt will ihre Zusage gegenüber der Universität bis Juni
2014 aufrecht erhalten. Bis dahin müssen alle offenen Punkte
geklärt und vertraglich fixiert sein. Gelingt dieses bis dahin nicht,
soll als Alternativoption das Literaturhaus auf dem Gelände der
Fabrik in der Habsburgerstraße angesiedelt werden. Geplant ist
die Aufstockung eines Gebäudes, in dem bisher die
Gastronomie und einige Vereine und Organisationen
untergebracht sind, um eine eigene Literatur-Etage. Diese
Option ließe sich ab Mitte 2014 zeitnah realisieren und birgt
grundsätzlich keine weiteren Risiken. Der Bauherr ist ein
gemeinnütziger und langjährig verlässlich arbeitender Verein mit
einer soliden und günstigen Finanzierung. Der Standort bietet
zusätzlich ein kommunikatives und kulturell gut etabliertes
Umfeld mit sehr guter gastronomischer Anbindung. Nachteilig
wären das im Vergleich zur Werthmannstraße und den anderen
Optionen eher knappe Raumangebot sowie die nichtinnerstädtische
Lage.

Die anderen Standortoptionen erfüllen wesentliche
Voraussetzungen nicht. So ist auf dem Gantergelände die
ungewisse Entwicklung und Nutzung des Areals derzeit noch
ein nur schwer kalkulierbares Risiko. Der Standort Theater
würde das erforderliche Raumprogramm zwar auch erfüllen,
aufgrund des ungünstigen Zuschnitts des Grundstücks und der
Lage müssten Stadt und Theater jedoch unverhältnismäßig
hohe Investitionen tätigen. Villa Mez und Kulturpark blieben
nicht in der näheren Auswahl, weil die Villa Mez über den
Raumbedarf deutlich hinausgeht und der Neubau am Kulturpark
primär aufgrund seiner Lage nicht ausreichend überzeugt.

Die gesamte Nutzfläche der für das Literaturhaus zur Verfügung
gestellten Räume im Erdgeschoss der Werthmannstraße 4-6
beträgt rund 400 Quadratmeter. Die Sanierung käme auch der
Universität zugute, da die Universität den Saal des
Literaturhauses in Absprache mit diesem auch für eigene
Veranstaltungen nutzen möchte und der notwendige Einbau
einer Behindertentoilette auch für die eigene universitäre
Nutzung des Gebäudes erforderlich wäre. Insofern werden erst
die weiteren Verhandlungen der Stadt mit der Universität und
dem Land zeigen, wie sich die Investitionskosten zwischen den
Partnern aufteilen lassen.
 
 

 
Gisela Elsner-Abend im Alten Wiehrebahnhof
Lesung mit Doris Wolters aus Elsners Roman „Die Riesenzwerge“, im Anschluss Film „Die Unberührbare“ von Oskar Röhler

Schlagartig berühmt wurde die Schriftstellerin Gisela Elsner mit ihrem Aufsehen erregenden Roman »Die Riesenzwerge«, der 1964 erschien und ihr den Ruf einer »Meisterin des bösen Blicks« und »Humoristin des Monströsen« (Hans Magnus Enzensberger) einbrachte. In ihrem Roman beschreibt Elsner auf satirische Weise die scheinheilige Welt der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft.

Am 2. Mai dieses Jahres wäre Gisela Elsner 75 Jahre alt geworden; aus diesem Anlass veranstaltet das Literaturbüro Freiburg gemeinsam mit dem Kommunalen Kino einen langen Abend zu Gisela Elsner. Die jüngst mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnete Schauspielerin und Sprecherin Doris Wolters liest aus Elsners Roman das Kapitel »Der Knopf«, der Journalist Stephan Kuß führt in Leben und Werk der Autorin ein. Im Anschluss zeigt das Kommunale Kino den Film »Die Unberührbare« (2000), ein Porträt von Regisseur Oskar Roehler, Elsners Sohn. Darin verarbeitet Roehler die letzten Lebensjahre seiner Mutter bis zu ihrem Suizid im Jahre 1992. Der Film wurde 2001 als bester Spielfilm mit dem deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und des Kommunalen Kinos Freiburg.

Mi, 02.05.
19.30 Uhr Einführung und Lesung mit Stephan Kuß und Doris Wolters
20.30 Uhr Pause
21.00 Uhr Film: Die Unberührbare | Kinosaal | Alter Wiehrebahnhof
Eintritt: 8/6 €
 
 

ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
 
ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Essen genießen gibt es seit dem 20. April 2012. Das Heft ist im Handel für 5,00 Euro erhältlich.

Anständig essen: Kennen Sie den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Nahrungsmittel sind Convenienceprodukte und Fertiggerichte. Sie werden von der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, machen satt und schmecken nicht schlecht – auch wenn für den Geschmack oft Aromen und Geschmacksverstärker sorgen. Lebensmittel sind beste Zutaten; sie stehen für all das, was wir mit gutem Essen verbinden: verführerischer Geruch, natürlicher Geschmack. Alles, was man zu Lebensmittel wissen sollten, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung. Erfahren Sie auch, warum wir uns beim Essen keinen Stress machen müssen, sondern ganz entspannt genießen sollten. ÖKO-TEST verrät zudem, wie Anbieter den Wunsch nach mehr Natürlichkeit auf dem Teller schamlos ausnutzen und wie Verbraucher den Schwindel erkennen können.
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prolixletter jetzt abonnieren!
 
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Wir versenden einmal pro Woche unseren prolixletter, den Sie kostenlos abonnieren können. Sie erhalten aktuelle Informationen aus unserem Verlag und von verschiedenen Gruppen. Außerdem Tipps, Veranstaltungshinweise und immer wieder Gewinnspiele. Melden Sie sich mit Ihrer eMail-Adresse auf der Startseite von prolixletter.de an - rechte Spalte oben.
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Neuauflage des Studienführers frisch erschienen
 
Neuauflage des Studienführers frisch erschienen
Die Printausgabe des Freiburger Studienführer aus dem Prolix Verlag ist frisch erscheinen. Alles rund um´s Studium in Freiburg finden die Studierenden im Erstsemester. Für Studenten aller Semester gibt es aber darüber hinaus auch noch Informationen zu Bildungsangeboten, Geld & Arbeit, Wohnen, Essen & Trinken, Verkehr, Freizeit, Kultur, Medienlandschaft, Stadtgeschichte sowie Gruppen & Adressen. Alle Informationen, Adressen und Tipps wurden zum neuen Semester aktualisiert.

Die dicke Broschüre wird in den kommenden Tagen und Wochen an über 200 Stellen in Freiburg zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt und wird beim InfoPoint im Studentenwerk in der Schreiberstraße ab sofort vorrätig sein.

Alle redaktionellen Inhalte aus der Printausgabe sind auch auf der Homepage des Freiburger Studienführer online - allerdings noch zusätzliche Informationen, die in der gedruckten Version leider nicht mehr Platz fanden.
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Buchvorstellung:  Celia Brown, Marion Mangelsdorf (Hg.)
 
Buchvorstellung: Celia Brown, Marion Mangelsdorf (Hg.) "Alice im Spiegelland"
Wo sich Kunst und Wissenschaft treffen

Samstag, 21. April 2012, 20 Uhr im Theater im Marienbad, Freiburg

WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen haben das gemeinsame Projekt Alice im Spiegelland unter dem Aspekt Science meets Art meets Science konzipiert und damit ein ›Gesamtkunstwerk‹ entwickelt.

Das daraus entstandene Buch stellen die beiden Herausgeberinnen – die Künstlerin Celia Brown und die Wissenschaftlerin Marion Mangelsdorf – vor. Sie geben Einblick in sechs thematische Einheiten »Six impossible things Alice thought before breakfast«: Spiegelbilder in den Diskursen von Körper und Kultur, Kulturanthropologie, Kunst, Theater, Musik und Tanz, Neuro- und Molekularwissenschaften, Informatik und Physik treten in einen Dialog miteinander. Dabei bewegen sich Brown und Mangelsdorf in einem Spielfeld, um auf experimentelle Weise Zusammenhänge zwischen schwierigen wissenschaftlichen Sachverhalten und Erkenntnissen herzustellen. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur von Lewis Carroll und arbeiten mit den skurril-surrealen Adventures in Wonderland und Through the Looking-Glass, um mindestens »sechs unmögliche Dinge vor dem Frühstück« zu re!ektieren.

Das Buch erscheint bei transcript
April 2012, 220 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb., inkl. DVD mit Filmen und Musik, 28,80 €
ISBN 978-3-8376-2082-5 , Reihe Science Studies

Theater im Marienbad, Marienstraße 4, 79098 Freiburg
Kartentelefon: 0761 31470
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Ein Literaturhaus für Freiburg? Treten Sie ein!
 
Ein Literaturhaus für Freiburg? Treten Sie ein!
Nie waren die Chancen besser, die Vision eines Literaturhauses für Freiburg zu realisieren. Helfen auch Sie mit, der Literatur in Freiburg ein neues Zuahuse zu geben! Und werden Sie Mitglied im Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.!
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