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Dienstag, 24. April 2018
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Sonstiges

Jörg Knör mit
Jörg Knör in Bad Krozingen /Karikatur: (c) Jörg Knör
 
Jörg Knör mit "Vip Vip Hurra" in Bad Krozingen
Gestern Donnerstag, den 15. Mai, unterhielt der Alleinunterhalter Jörg Knör den vollbesetzten Großen Saal im Kurhaus Bad Krozingen mit seinem aktuellen Programm "Vip Vip Hurra". Wie der Titel zurecht vermuten ließ, stellte der bekannte Kabarettist sein Immitationstalent unter Beweis und parodierte am laufenden Band eine große Zahl unterschiedlichster Prominenter. Von Stars wie Til Schweiger, Michael Jackson und Peter Maffay bis zur nationalen Politprominenz wurden die humoristischen Eigenarten der jeweiligen Personen gekonnt hervorgehoben und ins Lächerliche getrieben. Erwähnt sei hierbei die köstliche Parodie des Altkanzlers Schröder, den Knör in einem Nachtclub über den Machthunger seines lupenreinen Männerfreundes Putin philosophieren ließ. Souverän meisterte der Künstler sein kurzweiliges Programm, und ließ sich selbst von einem Lautstark mobil telefonierenden Zuschauer (fast) nicht aus der Fassung bringen, sondern nutzte die Gelegenheit zur Improvisation, um dem amüsierten Publikum das Handy des Übeltäters auf der Bühne zu präsentieren.

Mit seinem Programm ist Jörg Knör erneut am 17. Mai in Bönnigheim und am 26. Mai in Wolfhagen zu sehen.
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Autor: Fabian Schmidt

 
Freitag, 23. Mai, 20 Uhr: „Aus einem See von Strophen“
Lesung und Gespräch mit Les Murray

Mehrfach für den Nobelpreis gehandelt und unter anderem mit dem prestigeträchtigen T. S. Eliot Prize für Lyrik ausgezeichnet, ist der Australier Les Murray einer der wichtigsten Dichter der englischsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine konsequent misstrauische, gelegentlich offen ablehnende Haltung gegenüber Trendwellen hat ihm seinen besonderen Dichterblick ebenso bewahrt wie die unverwechselbare Art, seine Beobachtungen und Visionen in Sprache zu übersetzen und damit Sprache zu gestalten.

In Freiburg liest Les Murray aus den 100 schönsten Gedichten, die er aus seinen etwa 20 Lyrikbänden für die Edition Rugerup ausgewählt hat. Seine Übersetzerin und Verlegerin Margitt Lehbert begleitet Murray auf der Lesereise durch Deutschland. Die Lesung findet in englischer und deutscher Sprache statt.

Moderation: Ulrike Pirker, Englisches Seminar der Universität Freiburg

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus, jos fritz Buchhandlung, Englisches Seminar der Universität Freiburg

Außer Haus | Weingut Dilger, Urachstraße 3

Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
Donnerstag, 22. Mai, 20 Uhr: Literarisches Werkstattgespräch


Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich in der Regel am letzten Donnerstag statt.

Textbewerbungen bitte bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch ans Literaturbüro (info@literaturbuero-freiburg.de) schicken.

Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstr. 40

Eintritt frei
 
 

 
Die dunklen Schatten unserer Vergangenheit
Kinder des Zweiten Weltkriegs heute

Tagung am Mittwoch, 25. – Donnerstag, 26. Juni 2014

Aufgrund des Zweiten Weltkriegs erlebten und erlitten Kinder
und Jugendliche der Jahrgänge 1927 bis 1947 in großem Umfang
belastende bis traumatisierende Erfahrungen. Wie haben diese
Erlebnisse ihre weiteren Lebenswege geprägt? Welche Spuren
reichen bis in den heutigen Alltag?
Die Kriegskinder des Zweiten Weltkriegs sind nun im Seniorenalter,
und nicht selten kehren jetzt die Erinnerungen an Krieg, Hunger,
Bomben, Vertreibung oder die selbst erlittene NS-Verfolgung
zurück. Damit sind auch Menschen in ihrem Umfeld konfrontiert –
diejenigen, die in der Familie, in der Pflege, in der Seelsorge oder
im Krankenhaus mit den heute 70- bis 90-Jährigen zu tun haben.
Wie umgehen mit den »dunklen Schatten unserer Vergangenheit«
(Hartmut Radebold), die sich offen und versteckt zu Wort melden?
Diesen Fragen möchte der Studientag mit Fachvorträgen und
vertiefenden Arbeitsgruppen nachgehen.

Katholische Akademie, Wintererstr. 1, Freiburg
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Vortrag über Max Weber
Jürgen Kaube: Was für eine politische Ökonomie brauchen wir?

Max Weber gehört nicht nur zu den einflussreichsten Denkern der Moderne, sondern ist zugleich eine der schillerndsten, widersprüchlichsten Persönlichkeiten des deutschen Geisteslebens im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Er leidet an der zeittypischen „Nervenkrankheit“, arbeitet wie besessen und vollendet dennoch kaum ein Buch; sein Hauptwerk Wirtschaft und Gesellschaft erscheint erst posthum.

Jürgen Kaube, einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftsjournalisten und seit 2012 stellvertretender Feuilletonchef der FAZ, stellt seine anlässlich des 150. Geburtstags von Max Weber erschienene Biografie vor: Max Weber. Ein Leben zwischen den Epochen. In diesem Jahr war das Buch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. In Kaubes Vortrag stehen Max Webers Freiburger Jahre im Vordergrund.

Veranstalter: Universität Freiburg, Institut für Soziologie, DFG-Sonderforschungsbereich 948 „Helden, Heroisierungen, Heroismen“, Literaturbüro Freiburg, jos fritz Buchhandlung

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1098

Donnerstag, 8. Mai, 20 Uhr, Eintritt frei
 
 

 
Veranstaltungstipp: »Leben ist anders«
Dr. Ruth Pfau im Gespräch

Montag, 12. Mai 2014, 19.00 Uhr

Abend in der Katholischen Akademie in Zusammenarbeit mit Herder.

Ruth Pfau, deutsche Ordensfrau und Lepraärztin, lebt ihre radikale christliche Existenz seit über 53 Jahren an der Seite der Kranken, Bedürftigen und Behinderten und gibt dadurch ein Zeugnis, das ausstrahlt. Kürzlich hat sie, in ihrem 85. Lebensjahr und von ungebrochenem Tatendrang beseelt, eine Bilanz ihres Lebens vorgelegt: »Leben ist anders. Lohnt es sich? Und wofür?«

Karachi gilt als »gefährlichste Megacity der Welt«, Pakistan als Land auf dem Pulverfass. Die Ehrenbürgerin Pakistans stellt in einem Klima von Hass und Terror unbeirrt Fragen nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Frieden und dem Zusammenleben von Religionen – aber auch nach dem, was christliches Glaubenszeugnis in dieser Zeit bewirken kann.

Immer wieder stößt sie auf existenzielle Fragen: Wie an Gott glauben, wenn das Leiden überbordet, wenn ER sich nicht zeigt, wenn Liebe ohne Resonanz bleibt? Was trägt ein solches Leben - über Abgründe hinweg und durch ein halbes Jahrhundert? Im Gespräch wird die Begegnung mit einer faszinierenden Frau möglich.

KATHOLISCHE AKADEMIE, Wintererstr. 1 - 79104 Freiburg
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Veranstaltungen der städtischen Bibliotheken vom 5. bis 10. Mai
Montag, 5. Mai, 15.30 Uhr
Bilderbuchkino „Immer brav sein – das schafft keiner“
(Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld)
Die Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, zeigt am Montag, 5. Mai um 15.30 Uhr das Bilderbuchkino „Alles erlaubt? Oder immer brav sein – das schafft keiner“. Für Kinder ab 4 wird die Geschichte mit Rabe Socke gezeigt und erzählt. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 6. Mai, 15.30 Uhr
Frühlingszeit – Vorlesezeit
(Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld)
Rieselfelder VorleserInnen lesen am Dienstag, 6. Mai, um 15.30 Uhr in der Kinder- und Jugendmediothek, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für Kinder von 3 bis 6 Jahren wieder lustige, spannende oder auch nachdenkliche Geschichten. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 7. Mai, 17 Uhr
Vorlesen im Vorlesesessel (Stadtteilbibliothek Haslach)
Für Kinder ab 3 Jahren lesen Irene Mensch, Ute Hoffmann oder Hans-Peter Anschütz wieder am Mittwoch, 7. Mai, um 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstraße 10. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 8. Mai, 15.30 Uhr
Märchenstunde mit Peter Pflug (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Märchenerzähler Peter Pflug erzählt für Kinder ab 3 Jahren „Rapunzel“ am Donnerstag, 8. Mai, um 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstraße 10. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 8. Mai, 16 Uhr
Lesen und Lesen lassen: „Humphrey Hase“
(Stadtteilbibliothek Mooswald)
Am Donnerstag 8. Mai, um 15.30 Uhr, liest die Vorlesepatin Ursula Hölker in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstraße 21 aus „Humphrey Hase“ von Lucy Scharenberg. Für Mädchen und Jungen ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 10. Mai, 11 Uhr
Italienische Vorlesestunde für Kinder (Stadtbibliothek)
Für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren lesen Mitglieder des Centro Culturale Italiano am Samstag, 10. Mai, um 11 Uhr im Besprechungsraum im 3. Obergeschoss der Stadtbibliothek am Münsterplatz aus italienischen Kinderbüchern. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 10. Mai, 16 Uhr
Puppentheater Damm „Zirkus Kus Kus“ (Stadtbibliothek)
Im Rahmen der Tschechischen Kulturtage kommt das Puppentheater Damm aus Prag am Samstag, 10. Mai um 16 Uhr in die Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17. Für Kinder ab 4 Jahren führt Damm das Stück „Zirkus Kus Kus“ auf. Bei der Zirkusvorstellung können sich Kinder selbst musikalisch und tänzerisch beteiligen und bei Zirkusarbeiten helfen. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 10. Mai, 10 bis 12 Uhr
Workshop „Märchen-Welt-Reise“
(Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld)
„Märchen – Welt – Reise“, einen Workshop für Kinder und Eltern, bietet die Kinder- und Jugendmediothek, Maria-von-Rudloff-Platz 2, am Samstag, 10. Mai, von 10 bis 12 Uhr. Gemeinsam machen sich die Teilnehmer zu einer Reise zu den Märchen ihrer Herkunftskultur auf. Mit Hilfe des Computers und einem von der Computerschule „ent-ra“ entwickelten Malprogramm wird ein interaktives digitales Buch erstellt. Vorkenntnisse am Computer sind nicht erforderlich. Voranmeldung unter Tel. 0761/201-2270 erbeten. Der Eintritt ist frei.
 
 

Podiumsdiskussion „Strafvollzug in Deutschland – Leben hinter Gittern“
„Thorberg. Hinter Gittern“ / Foto: Musum © Balzli & Fahrer GmbH
 
Podiumsdiskussion „Strafvollzug in Deutschland – Leben hinter Gittern“
im Museum für Kommunikation Frankfurt

Das Museum für Kommunikation Frankfurt lädt am Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion „Strafvollzug in Deutschland. Leben hinter Gittern“ ein. Wie leben Gefängnisinsassen in Deutschland und was bewirkt Freiheitsentzug bei den ehemaligen Straftätern? Im Rahmen der laufenden Ausstellung „Thorberg. Hinter Gittern“ (bis 25.5.2014) diskutieren erfahrene Vertreter aus Theorie und Praxis über Haftbedingungen in deutschen Justizvollzugsanstalten und über den Sinn von Freiheitsstrafe, Sicherungsverwahrung und Maßnahmen zur Resozialisierung.

Wenn der zur Zeit prominenteste Straftäter Deutschlands Uli Hoeneß in die JVA Landsberg am Lech seine Strafe absitzt, wird er mit Männern die Zelle teilen, die genau wie er zum ersten Mal verurteilt wurden. Bei guter Führung ist zu erwarten, dass schon bald seine Haftbedingungen erleichtert und Freigänge möglich werden. In der JVA Werl hingegen – mit rund 860 Haftplätzen eine der größten Justizvollzugsanstalten der BRD – sitzen auch Wiederholungstäter und die sogenannten „schweren Jungs“ mit zum Teil langjährigen Haftstrafen. Ausbildungsmöglichkeiten, Freizeitbeschäftigungen, Bildungs- und seelische Betreuungsangebote sollen die Gefangenen befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Ob und wie das gelingen kann, darüber diskutieren Michael Skirl, Leiter der Justizvollzugsanstalt Werl, Prof. Dr. Cornelius Prittwitz, Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Dieter Fahrer, Regisseur des preisgekrönten Dokumentarfilms „Thorberg“ und Initiator der gleichnamigen Ausstellung. Die Moderation übernimmt Dirk Emig, Leiter Aktualität von hr-iNFO. Die Ausstellung und das Café sind für die Besucher geöffnet.

Mittwoch, 7. Mai 2014, 19 Uhr
Freier Eintritt

Weiterer Termin:
Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:30 Uhr
Filmvorführung und Diskussion „Thorberg. Der Film“
mit Regisseur Dieter Fahrer
Ort: Ehemaliges Polizeigefängnis Klapperfeld, Klapperfeldstr. 5, 60313 Frankfurt
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