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Mittwoch, 25. April 2018
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Sonstiges

Veranstaltungstipp: DAS KAPITAL BIN ICH
Foto: Veranstalter
 
Veranstaltungstipp: DAS KAPITAL BIN ICH
Journalist und Ökonom Hannes Grassegger -
Lasst uns unsere Daten doch einfach verkaufen
Freiburg, Donnerstag, 5.3.15, 19.30 Uhr, Passage46, Pay after

Seit er im Sommer 2014 sein kleines Pamphlet «Das Kapital bin Ich» in einem Zürcher Verlag veröffentlichte, jagen Firmen den Ökonomen Hannes Grassegger. Sie glauben, dass er das «Manifest des Digitalen Zeitalters» (Basler Zeitung) verfasst hat. Ein kurzer Text, der den brutalen Wettkampf um persönliche Daten erklärt, die Schlachten zwischen Geheimdiensten und Silicon Valley, das Aufblühen von Technologien, die uns komplett erfassen – von Facebook bis iWatch. Wir konnten Grassegger, den vielleicht ersten Postinternet-Ökonomen überhaupt, dessen Essays manche bereits aus dem SZ-Magazin und der ZEIT kennen, dafür gewinnen, bei uns in Freiburg exakt eines jener Business-Briefings zu halten, welche er normalerweise nur hinter verschlossenen Türen für die Vorstandsetagen von Konzernen hält.

Im Anschluss werden wir in der Kammerbühne um 21 Uhr "Nachts sind das Tiere" mit Texten von Juli Zeh zeigen. Beide Veranstaltungen sind Teil der Reihe "Capitalism now - uploaded" und pay after!
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Karlsruhe: Bei „Tatort Karlsruhe“ ist Gänsehaut garantiert
Krimifans erwartet vom 13. bis 21. März ein „Mordsprogramm“ / 28 Autoren

„Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ sang Bill Ramsey schon in den 60ern. Und es bleibt dabei: Krimis sind der Deutschen liebstes Genre. Im Fernsehen beschert das Format beste Quoten. Und auch bei Büchern zählen Geschichten um Mord und Totschlag zu den Verkaufsschlagern. 2002 etablierte das städtische Kulturamt auf Anregung von Krimiautor Wolfgang Burger am „Tatort Karlsruhe“ eigene Krimitage und stellt seither in zweijährigem Turnus ein „Mordsprogramm“ zusammen. Vom 13. bis 21. März ist wieder Gänsehaut garantiert – 28 Autorinnen und Autoren, darunter Szene-Größen wie Zoë Beck, Elisabeth Herrmann, Petra Reski, Friedrich Ani, Georg Haderer, Su Turhan und Jan Costin Wagner, aber auch Schriftsteller aus Karlsruhe und der Region wie Petra Busch, Harald Pflug oder Bernd Leix führen ihre Zuhörer in die Abgründe menschlichen Seins. Und das an ganz unterschiedlichen Orten. Ob schummrig in der Venus Bar, barock im Fasanenschlösschen, altmodisch im Kaffeehaus Schmidt, unheimlich im Pathologie-Hörsaal des Städtischen Klinikums oder hoch über den Dächern Karlsruhes im Landratsamt.

Zum Auftakt der achten Ausgabe der Krimitage am Freitag, 13. März, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz, die EB Wolfram Jäger eröffnet, präsentiert Wolfgang Burger seinen neuesten Roman in der Reihe um Kripochef Gerlach „Die tödliche Geliebte“. Bereits um 20 Uhr geht es im Schwurgerichtssaal des Landgerichts mit Inge Löhnig und Auszügen aus „Mörderkind, Mörderkind!“ weiter. Zoë Beck stellt „Schwarzblende“ am 16. März bei Thalia vor, am folgenden Abend liest dort Elisabeth Hermann aus „Der Schneegänger“. Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebt die deutsche Journalistin Petra Reski in Italien, fast ebenso lange schreibt sie über die Mafia und den Kampf gegen sie. Hintergrund ihres Romans „Palermo Connection“ (16. März) bilden reale Prozesse zu Beginn der 1990er Jahr in Palermo, die die Verbindung von Staat und Macht klären sollten. In den Fallen der Vergangenheit verstricken sich ein ehemaliger Strafgefangener und ein Richter in Uta-Maria Heims „Wem sonst als Dir?“ (17. März). „Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner“ beschäftigt Friedrich Ani - die sechsteilige SWR-Hörspielproduktion hat am 19. März in der Stadtbibliothek Vorpremiere.

„Der heitere Kafka der österreichischen Kriminalliteratur“ Georg Haderer liest am 20. März in der Daxlander Künstlerkneipe aus „Sterben und Sterben lassen“. Haderers Landsmann und Spitzenkoch Konrad Sluga kredenzt das passende Menü. Und Su Turhan präsentiert im Rahmen einer Bierprobe im Schlachthof-Restaurant am 15. März seine Romane „Bierleichen“ und „Kruzi Türken“. Jan Costin Wagner ist Schriftsteller und Musiker. Im Musentempel garniert er seinen fünften Kimmo-Joentaa-Roman „Tage des letzen Schnees“ am 14. März mit Piano-Passagen.

Deutschlands beliebteste Krimiserie Tatort untersuchte Stefan Scherer. In seinem Vortrag am 18. März bietet der Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft am KIT einen Überblick über 45 Jahre Tatort-Geschichte und gibt im Prinz-Max-Palais Antworten darauf, warum es die Reihe immer wieder schafft, auch junge Zuschauer für sich zu gewinnen.

Den Karlsruhe-Tag am 15. März im Haus Solms gestalten Eva Klingler mit „Teufels Großmutter“, Johannes Hucke mit „Die kleinen Hunde“ und Horst Koch mit „Stein“ als Sonntagsmatinee. Außerdem: Kriminalistische Spurensuchen durch Karlsruhe von artregioTours, eine Sieben-Frauen-Lesung des Künstlernetzwerkes am 18. März in der „Gurke“, eine Veranstaltung von Brigitte Kampermann und Claudia Mummert in der Durlacher Gärtnerei Friess (21. März) und der beliebte Krimi-Kochkurs von Angela Esser, der unter dem Motto „Pizza, Pasta und Pistolen“ steht (21. März).

Das komplette Programm mit vielen freien Eintritten ist in einer schwarzen „Tatort“-Broschüre nachzulesen, das bei Partnern, Buchhandlungen und Rathäusern ausliegt.

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Karlsruhe: Was Porträts erzählen
„Von Ackermann bis Zabotin“: Führungen und Kinderwerkstatt

„Von Ackermann bis Zabotin“ reicht das Spektrum der Künstler, deren Werke die Städtische Galerie derzeit im Museum für Neue Kunst zeigt. Geführte Rundgänge stehen für Sonntag 8. März, um 15 Uhr, Donnerstag, 12. März, um 12.15 Uhr und Freitag, 13. März, um 16 Uhr auf dem Programm. Am Sonntag gibt es überdies von 15 bis 16.30 Uhr wieder eine Kinderwerkstatt, bei der Mädchen und Jungen unter der Überschrift „Wer bin ich? Was will ich sein?“ kreativ überlegen, was Porträts erzählen.
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ZMF-Freiburg: LUKE MOCKRIDGE
Luke Mockridge / Foto: ZMF
 
ZMF-Freiburg: LUKE MOCKRIDGE
am Sonntag, 5.7.2015, im Spiegelzelt, 20.30 Uhr

Nicht erwachsen, nicht Kind. Irgendwo dazwischen befindet sich Luke Mockridge, das neue
Ausnahmetalent der deutschen Comedyszene. Als Gewinner des Deutschen Comedy Preises
2013 in der Kategorie "Bester Newcomer" wühlt er sich ab sofort munter weiter durch die Welt
der Generation "hashtag".

Luke, 1989 in Bonn geboren, beobachtet nicht nur die Kleinigkeiten des Alltags sehr genau,
sondern bastelt daraus seinen eigenen Kosmos. Er ist immer mittendrin und hat für jede Lösung
ein Problem. Egal ob beim One-Night-Stand mit einem weiblichen Pokémon-Fan, der Besuch
beim Urologen, oder beim Ausplaudern kleiner, intimer Geständnisse - Luke ist immer Herr der
Lage und oftmals Teil des drohenden Unheils. Als Moderator des Kultformats „NightWash“, tritt
Luke Mockridge in die Fußstapfen von Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser und ist mit seinem ersten
Solo-Programm „I’m lucky, I’m Luke“ auf Tour.

Seit Mai 2013 führt Luke als Nachfolger von Knacki Deuser nun durch die monatlichen
„Nightwash“-Live-Shows im Kölner Waschsalon und ist immer donnerstags bei EinsFestival zu
sehen.

„Mission Remmidemmi“ heißt Lukes Show bei 1LIVE, in der er seit 2014 für jede Menge Krawall
und Remmidemmi in Wohngemeinschaften sorgt. Weiterhin ist Luke Gastgeber der Show
„Generation Gag“, in der Deutschlands beste junge Comedians regelmäßig auf der Bühne im
1LIVE Haus stehen. 2015 steht Luke bereits zum vierten Mal als Moderator der „1LIVE Hörsaal
Comedy“ auf der Bühne!

Luke Mockridge ist weiter bekannt aus Sendungen wie: Die große Quatsch Comedy Show
(PRO7), Fun(k)haus (WDR), TV Total (PRO7), Hallo Deutschland (ZDF), Zimmer frei (WDR), Occupy
School (KIKA/ZDF) sowie Markus Lanz (ZDF).
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Karlsruhe: Mit Baselitz verkehrt herum malen
„Von Ackermann bis Zabotin“: Führungen und Kinderwerkstatt

Noch bis 29. März präsentiert die Städtische Galerie Höhepunkte ihrer Sammlung in der Ausstellung „Von Ackermann bis Zabotin“. Rundgänge im Museum für Neue Kunst stehen für Sonntag, 1. März, um 15 Uhr, Mittwoch, 4. März, um 11 Uhr, Donnerstag, 5. März, um 12.15 Uhr sowie Freitag, 6. März, um 16 Uhr auf dem Programm. Am Sonntag gibt es überdies von 15 bis 16.30 Uhr wieder eine Kinderwerkstatt, bei der Mädchen und Jungen unter der Überschrift „Auf den Kopf gestellt“ Georg Baselitz nacheifern und verkehrt herum malen dürfen.
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Onlinevideotheken: Das Angebot ist noch mager
Videotheken vor Ort bieten mitunter eine größere Auswahl als die Konkurrenz im Internet. Das Angebot der Onlinevideotheken wie Netflix und Maxdome ist noch mager, das gilt besonders für Abopakete, aber auch für Einzelabruf-Modelle. Für die März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest bei 13 Online-Videotheken nach 100 populären Filmen und 98 Serien gesucht und wurde seltener fündig als erwartet. Keine der Videotheken im Netz kam über das Qualitätsurteil „Befriedigend“ hinaus, 7 von 13 waren sogar nur „ausreichend“.

Onlinevideotheken bieten Filme und Serien legal gegen Bezahlung an. Bei Onlinevideotheken mit Einzelabruf fanden die Tester im besten Fall 71 der 100 gesuchten Filme, im schlechtesten waren es nur 32. Noch enttäuschender war die Lage bei den Abo-Modellen: Im besten Fall boten sie 22 der gesuchten Filme an, im schlechtesten lediglich 7. Zum Vergleich: Bei einer großen Videothek in Berlin waren 83 der gesuchten Titel verfügbar.

Noch karger ist das Angebot von Serien. Im Einzelabruf lassen sie sich nur bei Maxdome ausleihen – doch dort gibt es gerade mal 9 der 98 gesuchten Titel. Unter den Abo-Modellen hat Netflix mehr Titel als die anderen Dienste, doch selbst dort finden sich nur 25 der 98 gesuchten Serien. Eine positive Überraschung ist die Bildqualität der Dienste. Videociety und Watchever fielen beim Datenschutz negativ auf, weil sie den Nutzernamen unverschlüsselt senden. Watchever überträgt außerdem auch das Passwort unverschlüsselt. Mehrere Anbieter scheinen ihre Verträge nicht an deutsches Recht angepasst zu haben: Microsoft und Netflix verwenden mehr als zehn ungültige Klauseln in ihren Geschäftsbedingungen.

Der ausführliche Test Onlinevideotheken erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.02.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/online-videotheken abrufbar.
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Vortrag: Die Ukraine zwischen Russland und der Europäischen Union
am Donnerstag, 5. März 2015, 19.00 Uhr
Bad Krozingen | Parkstift St. Ulrich | Hebelstr. 18
Vortrag in Zusammenarbeit mit der Europa-Union Bad Krozingen

Der Krieg in der Ukraine fordert immer mehr Opfer. Die Sanktionen der EU gegenüber Russland haben nicht zur Eindämmung des Konfliktes geführt. Ob das Waffenstillstandsabkommen Minsk II zu einer dauerhaften friedlichen Lösung des Konfliktes führt, ist mehr als ungewiss.

Was sind die Ursachen des Konfliktes? Welche Lösungsansätze zeichnen sich ab? Vor welchen Chancen und Herausforderungen steht die Ukraine zwischen Russland und der EU?

Prof. Dr. Lic. Eberhard Schneider ist Mitglied des Beraterstabes des EU-Russland-Centers in Brüssel, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Siegen und Leiter der sozialwissenschaftlichen Forschung des Berliner West-Ost Institutes.

Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Karlsruhe: Vollmondwanderung und Osterdekoration
Zwei Angebote der Waldpädagogik im März

Gedichte und Geschichten über Mond, Nacht und Wald trägt Martin Kurz bei einer literarischen Vollmondwanderung am Freitag, 6. März, vor. Die zweistündige Veranstaltung mit dem Revierförster und Projektleiter der Waldpädagogik beginnt um 19.30 Uhr. Wer Interesse an der Wanderung durch den abendlichen Hardtwald hat, sollte sich bis Dienstag, 3. März, bei der Waldpädagogik unter Telefon 0721 / 133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@FA.karlsruhe.de anmelden. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Unter den genannten Kontaktdaten anmelden müssen sich auch Teilnehmer der Veranstaltung "Osterdekoration selbst gemacht", die am Samstag, 21. März, auf dem Veranstaltungskalender der Waldpädagogik steht. Unter Anleitung einer Floristin können hier von 14 bis 17 Uhr Ostergestecke und -dekorationen aus Naturmaterialien angefertigt werden. Für die Teilnahme fallen 15 Euro an, hinzu kommen Kosten für spezielle Materialien. Anmeldeschluss ist Dienstag, 17. März.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter Telefon 0721 / 133-7354 während der Sprechstunden der Waldpädagogik montags von 9 bis 11 Uhr oder dienstags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie im Internet unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de.
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