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Sonntag, 25. Juni 2017
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Sonstiges

 
Karlsruhe: Literarisches Morden beginnt
Szene trifft sich bei den Karlsruher Krimitagen vom 24. März bis 2. April

Hochspannung ist angesagt, wenn sich die deutsche Krimiszene vom 24. März bis 2. April bei den Karlsruher Krimitagen trifft. Über eine Woche lang wird die badische Metropole damit zum Schauplatz literarischer Verbrechen, rund 30 Autorinnen und Autorinnen reisen für die Spurensuche an. Erster Bürgermeister Wolfram Jäger eröffnet das vom städtischen Kulturbüro und seinen Partnern veranstaltete Festival am Freitag, 24. März, um 18 Uhr im Heizkraftwerk West der Stadtwerke und riskiert zusammen mit weiteren Krimi-Enthusiasten und Thriller-Spezialist Veit Etzold einen Blick in die Abgründe des „Dark Web“.

Mit Bernhard Aichner gibt sich der „Österreichische Exportschlager der deutschsprachigen Literatur“ (Die Welt) am 27. März im Substage-Café die Ehre und stellt mit „Totenrausch“ das Finale seiner Trilogie vor. Zweifachtäterin ist Elisabeth Herrmann mit „Totengebet“ im Fasanenschlösschen (24. März) und „Die Mühle“ in der Kunsthalle (25. März). Im Albert-Schweizer-Saal liest Andreas Föhr am 31. März aus „Eisenberg“, Drehbuchautor Orkun Ertner hat im Schwedenpalais der Führungsakademie seinen Erstling „Lebt“ im Gepäck (30. März) und Kai Hensel fragt am 28. März im Landratsamt „Bist du glücklich?“. Die Geschichte von Kodjo, der „Illegal“ in Deutschland ist und Zeuge eines Mordes wird, erzählt Max Annas am 29. März im Palais Solms, während Melanie Raabe im KIT-Institut ITAS „Die Wahrheit“ sucht (26. März). Geburtstagsgrüße aus Karlsruhes Partnerstadt Halle schickt das Ermittlerduo Zorn und Schröder in „Wie du mir“, dem jüngsten Buch der Bestseller-Reihe von Stephan Ludwig (30. März, Marotte).

Selbstredend gibt sich auch die regionale Szene ein Stelldichein. So berichten etwa Wolfgang Burger und Hilde Artmeier am 25. März im Musentempel über „Schreiben im Team“, Eva Klingler entlarvt am 29. März in der Städtischen Galerie „Trügerische Schatten“. „Tatort für die Ohren“ gibt es mit Superhirn „Killroy“, einem SWR2-Hörspiel von Robert Weber über den größten Coup aller Zeiten am 1. April im Polizeipräsidium. Kulinarisch erforschen Krimifans „Die Küchengeheimnisse der Signora Brunetti“ bei Angela Eßers VHS-Kochkurs. „(K)eine Bierleiche“, Flüssiges kredenzt sie im Hoepfner-Schalander. Zu Lilo Beils „Vielleicht auch träumen“ serviert das Kaffeehaus Schmidt Schwarzwälder Kirschtorte, bei Gina Greifenstein wird „Metzelsupp“ mit edlen Tropfen des Staatsweinguts Durlach kombiniert und im Restaurant Erasmus ist neben Slow Food noch Zeit für Thomas Bogenbergers „Hattinger und die Schatten“.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen der Krimitage ist meistens frei, allerdings wird zum Teil aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten. Näheres finden Interessierte in der schwarzen „Tatort“-Programmbroschüre, die bei Partnern, Buchhandlungen und Rathäusern ausliegt. Infos: www.karlsruher-krimitage.de.
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Theatertipp: In Teufels Küche - Teil 2
mit Sascha Bendiks & Simon Höneß
Hardrock Variationen in es-Moll für Klavier und Akkordeon
Premiere
Samstag, 18. März 2017 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

Bendiks & Höneß beweisen abermals, wie himmlisch „Teufelsmusik“ sein kann, wenn man ihr die Stromgitarre wegnimmt. Politisch äußerst unkorrekt sezieren sie vor aller Augen und Ohren die größten Kracher der Rockgeschichte und setzen sie neu zusammen – das ist irrwitzig komisch, mitunter berauschend schön und immer im höchsten Maße musikalisch.
Ist es ein Konzert? Musiksatire? Unfug? Ja, ja, ja!
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Theatertipp: Mathias Tretter - Selfie
Kabarett
Freitag, 17. März 2017 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

"Seine Pointen sind exzellent gesetzt. [...] Da steht ein hochgebildeter, feiner, äußerst scharfsinniger und gewitzter Mann auf der Bühne, dessen Seziermesserschnitte genau in die Wunden treffen. [...] Das ist Satire vom Allerbesten, sein Programm »Selfie« eine bissige Zeitanalyse." (Süddeutsche Zeitung)
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Theatertipp: Stefan Wahubinger „Außergewöhnliche Belastungen“
Stefan Wahubinger / Foto: Veranstalter
 
Theatertipp: Stefan Wahubinger „Außergewöhnliche Belastungen“
​Kabarett
am Freitag, 24.03.2017, 20 Uhr
in der Kleinkunstbühne SCHLOSS RIMSINGEN

Waghubinger sollte ein neues Kabarett Programm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, aber er kam nicht dazu, weil er noch seine Steuererklärung fertig machen musste. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Ein Mann und eine Steuer. Ein Steuermann. Auf dieser Bühne stehen noch ein Tisch, eine Schreibtischlampe, ein Stuhl und auf dem Tisch liegen ein paar Papierstapel. Was nach eineinhalb Stunden dabei herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens.

So treiben ihn die Kästchen in den grünen Bögen von der Erinnerung an seine erste Liebe und an seine erste Lüge bis zu apokalyptischen Visionen über das jüngste Gericht, das erstaunlicherweise einer Steuerprüfung gleicht, bis zur Angst vor dem einen weißen Kästchen, das immer irgendwann auftaucht und bei dem man nicht wissen wird was man hineinschreiben soll. Am Schluss bleibt nur eine Frage: Ist dieses Leben eine außergewöhnliche Belastung oder ist es außergewöhnlich schön?

Veranstaltungsbeginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr

Vorverkauf: je € 18 + zzgl. VVK-Gebühr*
Abendkasse: je € 21

Kleinkunstbühne SCHLOSS RIMSINGEN
Bundesstrasse 44, Eingang Christophorusweg 4, 79206 Breisach, www.hosp.de
kleinkunstbuehne-schlossrimsingen@hosp.de, 07664.3135
Vorverkauf mit Gebühr: alle BZ-Verkaufsstellen, www.reservix.de, Breisach-Touristik
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Theatertipp: Georg & Fred - Ein letztes Mal Shakespeare
Figurentheater mit Kaufmann & Co
Samstag, 11. März 2017 | 20.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

In einem Altersheim für in die Jahre gekommene Schauspieler ist die jährliche stattfindende Shakespeare-Aufführung der Höhepunkt im Alltag der Bewohner.
Auch Georg und Fred, zwei liebenswert schrullige Schauspielveteranen, stürzen sich mit jugendlichem Elan und umwerfender Grandezza ehemaliger Bühnenstars in die Proben, als gäbe es keinen Morgen. Dabei holt sie gelegentlich die eigene Vergangenheit ein und droht das Zustandekommen der Aufführung zu gefährden ...
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Theatertipp: Die Kennedys - ein Western ohne Pferde
Erzähltheater mit Bea von Malchus
Sonntag, 12. März 2017 | 19.00 Uhr
im Vorderhaus Freiburg

"... Bea von Malchus kann nicht einfach nacherzählt werden. Erlebt und erhört muss sie werden, um ihre unzähligen Facetten wahrzunehmen, denn sie ist sagenhaft. Unerhört sagenhaft sogar." (Südkurier)
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Karlsruhe: Flüchtlingen eine Stimme geben
Premiere des Dokumentarfilms "Deutschland, Deutschland?" im Rathaus

"Deutschland, Deutschland?" lautet der Titel des Dokumentarfilms, der am Mittwoch, 15. März, in Karlsruhe Premiere feiert. Um 19.30 Uhr begrüßt Bürgermeister Martin Lenz die Regisseurin Isis Chi Gambatté und alle Interessierten im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz.

Der Dokumentarfilm, der aus Mitteln des städtischen Flüchtlingsfonds gefördert wurde, gibt jungen Flüchtlingen, die alleine nach Deutschland gekommen sind, eine Stimme. Auch wenn diese die deutsche Sprache noch nicht beherrschen, bemerken sie, dass ihnen zwar Sympathie und Hilfe entgegengebracht werden, aber auch Gewalt, Rassismus und Ablehnung. Wie Deutsche von den geflüchteten Menschen wahrgenommen werden und welche Gedanken und Gefühle sie beschäftigen, ist ebenfalls Thema des Films. Das sich anschließende Interview mit der Regisseurin moderiert die städtische Integrationsbeauftragte Meri Uhlig.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wochen gegen Rassismus sowie in Kooperation mit dem Büro für Integration und der Regisseurin statt. Einlass zu der Veranstaltung ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Karlsruhe: Soll Kunst wehtun oder ist sie Selbstzweck?
Kulturfrühstück zum Thema „Kunst und Kultur für Demokratie und Menschenrechte“

Krieg und Terror erschüttern die Welt, eine Krise jagt die nächste, das Streben nach Grenzen und Ausgrenzung nimmt zu. Auch Kunstschaffende fühlen sich mehr und mehr aufgefordert, sich einzumischen, Haltung zu zeigen. Wie aber sollen sie der Situation begegnen? Muss Kunst „reizen, anklagen und wehtun“ wie der Aktivist Philip Ruch vom „Zentrum für Politische Schönheit“ meint? Oder soll sie ihren Selbstzweck besser behalten, da politisch motivierte Kunst nur die ohnehin schon Überzeugten überzeugt? In diesem Spannungsfeld bewegt sich das nächste Kulturfrühstück im Café Besitos am Freitag, 17. März. Unter dem Titel „Kunst und Kultur für Demokratie und Menschenrechte“ und im Rahmen der „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ diskutiert Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche ab 10 Uhr mit all jenen, denen das Thema am Herzen liegt.
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