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Freitag, 24. November 2017
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Sonstiges

 
Karlsruhe: Kombiführung durch Doppelausstellung "Karlsruher Heimaten"
Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum mit Perspektiven auf "Heimat"

Noch bis 29. Oktober zeigen das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach die Ausstellung "Karlsruher Heimaten". In der Doppelausstellung werden historische und aktuelle, offizielle und persönliche Perspektiven auf das Thema und die Bedeutung von "Heimat" vorgestellt.

Am Sonntag, 15. Oktober, können Interessierte an einer Kombiführung durch beide Ausstellungsteile teilnehmen. Um 11.15 Uhr führt Helene Seifert M. A. durch das Pfinzgaumuseum, und um 14 Uhr bietet Judith Göhre M. A. einen Rundgang im Stadtmuseum an. Der Eintritt in beide Museen beträgt zusammen 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Freien Eintritt haben Besucherinnen und Besucher mittwochs von 10 bis 18 Uhr im Pfinzgaumuseum und freitags von 10 bis 18 Uhr im Stadtmuseum. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.karlsruhe.de/heimaten.
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Tagung „Museen im digitalen Raum. Chancen und Herausforderungen“
Themen und Ergebnisse | #MusMuc17

PINAKOTHEK DER MODERNE, MÜNCHEN

Über 200 Gäste, darunter Fachpublikum aus Museen und Kulturinstitutionen, Experten für Digitalisierung, Juristen, Journalisten, Wissenschaftler und Studierende besuchten am 6. Oktober die Tagung „Museen im digitalen Raum. Chancen und Herausforderungen“, die auf Initiative der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in der Pinakothek der Moderne, München, stattfand. Live und digital via Twitter unter dem Hashtag #MusMuc17 wurde die Tagung von tausenden Besucherinnen und Besuchern verfolgt und vielfältig kommentiert. In Kürze wird die Tagung auch als Videomitschnitt auf dem Vimeo-Kanal der Pinakotheken (www.vimeo.com/Pinakotheken) online zur Verfügung stehen.

Vor dem Hintergrund einer Analyse der Anforderungen und Wünsche von Museumsbesucherinnen und -besuchern im 21. Jahrhundert trafen sich Expertinnen und Experten, um Themenfelder wie digitale Sammlungen, Transparenz und „open access“ öffentlich zu diskutieren. Dabei wurden sowohl technische Einschränkungen (Datenbanken, Strukturen, Ressourcen) und juristische Begrenzungen (Urheberrecht, Bildrechte) sowie Möglichkeiten der Vernetzung von Sammlungen mit übergreifenden Plattformen wie der Deutschen Digitalen Bibliothek, „bavarikon“ und der „Europeana“ oder Initiativen wie #openGLAM vorgestellt.

Nach der Begrüßung durch den Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Dr. Bernhard Maaz, sprach Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D., über philosophische und ethische Aspekte der Digitalisierung. „Die Digitalisierung kann auch ein kultureller Erfolg werden, wenn sie normativ angeleitet ist. Sie ermöglicht eine Vielfalt von Perspektiven, muss aber an eine realistische Interpretation der Welt gebunden bleiben. Sie kann die Urteilskraft schärfen, wenn Datenmengen zu strukturiertem ästhetischen Wissen zusammengeführt werden. Das humanistische Ideal der Persönlichkeitsbildung ist in Zeiten der Digitalisierung aktueller als je zuvor.“

- Prof. Dr. Ellen Euler, Professorin für Open Access und Open Data an der Fachhochschule Potsdam, thematisierte in der Keynote die engen Grenzen im Hinblick auf die digitale Präsentation von kulturellem Erbe im Netz. Sie rief die Kulturerbeeinrichtungen dazu auf, ihre Freiräume zu nutzen und den virtuellen Besuchern weitergehende digitale Freiheiten für Forschung, Freude an und spielerischen Umgang mit den digitalisierten Beständen einzuräumen.

- Prof. Dr. Dorothee Haffner, Expertin für EDV im Museum (Dokumentation und Medien) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, betonte in ihrem Beitrag, dass sich die Kunstmuseen als Bewahrer von kulturellem Erbe verpflichtet sehen sollten, ihre Objekte sowohl real als auch digital zugänglich zu machen. Dann erläuterte Antje Lange, Digitale Kommunikation bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, den Prozess der Entwicklung, der Umsetzung und des Launchs der Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen (www.sammlung.pinakothek.de) und die damit verbundenen Herausforderungen.

- Dr. Antje Schmidt, Leitung Digitale Inventarisierung am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, beschäftigte sich mit dem Potenzial digitalisierter Museumssammlungen für Bildung, Wissenschaft und die Kreativbranche, mit dem gesellschaftlichen Mehrwert, den Museen durch das Verfügbarmachen von gemeinfreien Werken in digitaler Form befördern können, sowie mit der Erwartungshaltung der Öffentlichkeit an die Nutzbarkeit digitalen Bildmaterials aus Museen. Merete Sanderhoff, Senior Advisor of Digital Museum Practice am Statens Museum for Kunst in Kopenhagen, thematisierte die Rolle der Museen als Bildungsinstitution und hob am Beispiel federführender Institutionen oder Initiativen wie openGLAM die Vorteile für Museen hervor, ihre digitalen Sammlungen öffentlich zugänglich zu machen, um damit kreative gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.

In der vitalen, facettenreichen Podiumsdiskussion „Digitaler Glaubenskrieg?“ wurde unter Moderation von Vera Cornette, Bayerischer Rundfunk, über die Nutzbarkeit von Kunstwerken im Netz diskutiert. Auf dem Podium waren Hanns-Peter Frentz (Leitung, bpk-Bildagentur), Dr. Anke Schierholz (Justiziarin, VG Bild-Kunst), Prof. Dr. Ellen Euler (Professorin für Open Access und Open Data an der Fachhochschule Potsdam), Stephanie Niederalt (Justiziarin, Bayerische Staatsgemäldesammlungen), Dr. Antje Schmidt (Leitung Digitale Inventarisierung, MKG Hamburg) sowie Max Westphal (Kunstvermittler und Mediengestalter).

Douglas McCarthy, Collections Manager bei Europeana Art & Europeana Photography, stellte die digitale Plattform „Europeana“ vor, bei der tausende Kulturinstitutionen ihre Sammlungen einer breiten Öffentlichkeit digital zugänglich machen, und betonte die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit für die Kulturinstitutionen in Europa. Jasper Visser, International Change Agent und Social and Cultural Innovator, stellte die Frage, welche Rolle die Museen künftig in einer vollkommen digitalen Gesellschaft spielen und wie diese gestaltet sein könnten.

Während der Tagung konnten Interessierte extern die Tagung unter dem Hashtag #MusMuc17 verfolgen, Beiträge teilen oder Fragen stellen, die teilweise auch live während der Diskussionszeiten eingebracht wurden. Im Lauf des Tages erschienen über 2.000 Tweets zum Hashtag und Twitter zählte über 4 Millionen „Impressions“.

In seinem Fazit ging Generaldirektor Dr. Bernhard Maaz auf die Frage ein, wie die Debatte um moderne Kunstwerke in den Online-Sammlungen der Museen weitergeführt werden könne und wie eine für alle Seiten sinnvolle Kompromisslösung aussehen wird, die die Interessen von Künstlern, Museen und Usern harmonisiert. Wesentliche Aufgaben sind, Wege zumindest zur Verfügbarkeit niedrigauflösender Abbildungen aller Epochen bis zur Gegenwart für das Internet zu suchen und den Umgang mit Urheberrecht, Bildrechtspraxis und Schrankenreglungen für die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts anzupassen.
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Reformen und Reformation im Münster
Geistliche Führung

Freiburg. Das Freiburger Münster hat im Lauf der Jahrhunderte immer wieder Reformen in seiner Baugeschichte durchlebt. Selbst die Reformation, die vor 500 Jahren von Wittenberg ausging, hat ihre Spuren hinterlassen. Mit der Geschichte der Reformen und der Reformation in der Kathedrale und Pfarrkirche beschäftigt sich eine besondere geistlich-musikalische Führung am Mittwoch, 11. Oktober um 20 Uhr. Die katholische Theologin und Kunsthistorikerin Dr. Mareike Hartmann und der evangelische Pfarrer und Schuldekan Dr. Christian Stahmann erläutern, wie sich Reformen und die Reformation im Münster abbilden und welche Relevanz das für heute hat. Musikalisch begleitet werden sie vom Münsterorganisten Jörg Josef Schwab.

Der ökumenische c-punkt (Herrenstraße 30) lädt zu dieser öffentlichen Führung ein. Sie dauert etwas eine Stunde. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
 
 

 
Lirum Larum Lesefest
Viel Spaß rund um die Welt der Kinderliteratur

Der Lesedachs hat eine neue Freundin – das Team des Lesefests freut sich auf Vorschläge für ihren Namen Von Sonntag, 15. bis Sonntag, 22. Oktober, können sich große und kleine Lesefans aus Freiburg und Umgebung wieder auf ein spannendes Programm rund um die Welt der Kinderliteratur und Bücher freuen.

Manche Bücher begleiten uns eine bestimmte Zeit und werden schnell vergessen, manch anderen Büchern bleiben wir ein Leben lang verbunden. Manchmal begegnet uns eine Figur, die uns über die Schwelle der Buchwelt hinaus in unser Leben begleitet und zu einem verlässlichen Freund wird. Weil sie etwas in uns anrührt, weil wir mit ihr gelacht und gebangt haben, und sie mit ihrem Mut und Eigensinn die Grenzen unserer Welt erweitert hat.

Die Bücher des diesjährigen Lesefests versprechen ein Wiedersehen mit vertrauten Gefährten und viele neue Freunde: Etwa den wunderlichen Kaugummigrafen, bei dem die Ausreißerin Eli Zuflucht findet; den mutigen kleinen Carlo, der sich alleine aufmacht, um in Italien nach seinem Vater zu suchen; den klugen Nasreddin Hodscha aus dem Orient, der immer einen überraschenden Rat hat; Bastian, dessen neu gegründete Band „Die Brüllbande“ ihm dabei hilft, mit der Erkrankung seines Vaters umzugehen; der kleine Junge Akim, der im Krieg von seiner Mutter getrennt wird; Aschenputtel, die uns in einem wunderschön gestalteten Buch ganz neu begegnet; die liebenswerte Waldhexe Frida, Erdbeerinchen Erdbeerfee und das Waisenmädchen Tala, das eines Tages herausfindet, dass die Welt ganz anders ist, als sie bisher angenommen hat. Der unverbesserliche Bärbeiß, der uns zeigt, dass man seine schlechte Laune nicht immer verbergen muss; den traurigen Tiger, der sein Glück (und den Reim) im Tomaten toasten findet; Carlos aus Brasilien, der von einer großen Karriere als Fußballer träumt; Sami und Scharif aus Syrien, die eine tiefe Freundschaft verbindet; oder der kleine Nick, der einem gestrandeten Wal in seiner Badewanne ein neues Zuhause gibt.

Auch der Lesedachs findet in diesem Jahr eine neue Freundin. Sie trägt ein Punktekleid und rote Schuhe. Nur wie sie heißt, das hat sie uns noch nicht verraten. Wer Vorschläge hat, kann diese am Sonntag, 15. Oktober beim großen Kinderliteraturfest im Theater Freiburg am Infotisch abgeben. Das Team des Lesefests freut sich auf Vorschläge!

Der Auftakt findet am 15. Oktober mit dem großen öffentlichen Kinderliteraturfest im Theater Freiburg statt. Im Laufe der Lesefestwoche gibt es viele Lesungen, Filme und Workshops an besonderen Orten: in Schulen, in der Stadtbibliothek und ihren Zweigstellen, im Kommunalen Kino, im Theater im Marienbad, im Füchsleclub des SC Freiburg, im Centre Culturel Français, in Buchhandlungen, bei den Freiburger Stadtpiraten und weiteren Orten. Der Schlusspunkt der Woche findet im neu eröffneten Literaturhaus statt, wo die Meisterin im Buchstabenjonglieren Nadia Budde einen Workshop gibt.

Begleitet wird das Lesefest durch die Kinder der Klasse 3b der Schneeburgschule, die im Leseheft allen Autorinnen und Autoren Fragen zu ihrem Schreiben und ihrer Kunst gestellt haben und die Autorinnen und Autoren am 15. Oktober im Theater vorstellen.

Das Lesefest ist eine Kooperationsveranstaltung des Kulturamts mit dem Jungen Theater Freiburg und weiteren Partnern.
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Das Caricatura Museum Frankfurt auf der Buchmesse
Buchmesse Stand Caricatura Museum Frankfurt (c) Caricatura Museum Frankfurt
 
Das Caricatura Museum Frankfurt auf der Buchmesse
Halle 3.0 / K 45

Der gemeinsame Stand des Caricatura Museums Frankfurt, der Caricatura Galerie in Kassel und des endgültigen Satiremagazins TITANIC auf der Frankfurter Buchmesse ist seit 2000 feste Anlaufstelle und Kontaktbörse für Zeichner, Autoren, Redakteure, Verleger und Ausstellungsmacher.
Gemeinsam werden Netzwerke im Genre geschaffen und gestärkt sowie Projekte geplant.

Am Stand stehen Künstler zu folgenden Signierterminen zur Verfügung:

DONNERSTAG, 12.10.2017

15 UHR Katharina Greve

FREITAG, 13.10.2017

13 UHR Ari Plikat
14 UHR BeCK
15 UHR Frank Hoppmann
16 UHR Schilling & Blum
17 UHR Rattelschneck

SAMSTAG, 14.10.2017

12 UHR Peter Gaymann und Bernd Gieseking
13 UHR Michael Holtschulte
14 UHR Martin Perscheid
15 UHR Frank Hoppmann
16 UHR Martin Sonneborn

SONNTAG, 15.10.2017

12 UHR Michael Holtschulte
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Russische Kulturtage 2017
mit bundesweit einzigartigem Programm

Theater, Musik, Filme, Ausstellungen, Ringvorlesung und wissenschaftliche Konferenz zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution

Auf Spurensuche: Im Jahr 2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal – ein Ereignis, das lang anhaltende politische, sozioökonomische und kulturelle Auswirkungen weit über die Grenzen Russlands hinaus hatte und das gesamte 20. Jahrhundert prägte.

Die „Russischen Kulturtage 2017“ in Freiburg sind diesen bedeutenden Umbrüchen gewidmet: Das „Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur“, eine im Mai 2017 gegründete Einrichtung der AlbertLudwigs-Universität und der Stadt Freiburg, präsentiert im Oktober und November 2017 ein siebenwöchiges Programm mit Beiträgen aus Wissenschaft, Musik, Kunst, Film, Literatur und Theater.

„Wir wollen gemeinsam mit den Freiburger Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren internationalen Gästen über die historischen und insbesondere gegenwärtigen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nachdenken“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Cheauré, Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums und Professorin für Slavische Philologie und Gender Studies an der Universität Freiburg. „Gerade in einer politisch angespannten Zeit kann die Wertschätzung der Kultur bewährte Verbindungen aufrechterhalten und neue Brücken bauen.“

Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hebt die überregionale Bedeutung der Kulturtage hervor: „Im Mai haben wir das Zwetajewa-Zentrum im Historischen Kaufhaus gemeinsam feierlich eröffnet, und jetzt geht es bereits mit einer beeindruckenden Großveranstaltung an die breite Öffentlichkeit. Die Russischen Kulturtage 2017 bieten Kultur und Kunst, Erkenntnisse aus der Wissenschaft, historische Spurensuche und eine Auseinandersetzung mit der russischen Gegenwart. In politisch schwierigen Zeiten ist der Austausch zwischen Deutschland und Russland besonders wichtig - das ambitionierte Programm der Kulturtage leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“

Zu den Höhepunkten im Programm zählen die Ausstellung „Letzte Botschaften aus dem Gulag“ in der Universitätsbibliothek, ein Street-Art-Projekt des russischen Künstlers Igor Ponosov, das Gastspiel des Theaters Baltic House St. Petersberg „Stalin. Nacht“ sowie die Neuinterpretation von Anton Tschechows „Kirschgarten“ des iranischen Regisseurs Amir Reza Koohestani im Stadttheater Freiburg.

An den Kulturtagen sind über 20 wissenschaftliche und künstlerische Einrichtungen Freiburgs beteiligt. Hinzu kommen internationale Partner wie das Staatliche GULAG-Museum Moskau, die Menschenrechtsorganisation „Memorial“ und die Staatliche Russische Bibliothek Rudomino. Die Institutionen gehen der künstlerischen Sprengkraft der Russischen Revolution und ihrem Einfluss auf westeuropäische Kulturen und Gesellschaften bis heute nach – mit Uraufführungen von Theater- und Musikstücken, bisher noch nicht gezeigten Ausstellungen, Filmreihen, Forschungsprojekten, einer Ringvorlesung und einer wissenschaftlichen Konferenz. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Projekt mit mehr als 200.000 Euro.

„Der 100. Jahrestag der Russischen Revolution ist ein Anlass, der dazu aufruft, dieses historische Ereignis einzuordnen und zu bewerten“, sagt Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Freiburg. „Selbstverständlich sind dabei die Universitäten gefragt – ganz besonders die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, die hierzulande zu Recht eine hohe Wertschätzung erfahren. Indem sie ihre mit wissenschaftlichen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in die Öffentlichkeit tragen, versetzen sie die Menschen in die Lage, die Welt und deren Veränderung kritisch zu deuten und sich eigenständig darin zu verorten. Ich freue mich daher sehr über das große Engagement meiner Kolleginnen und Kollegen, die unseren Beitrag zu den Russischen Kulturtagen 2017 ermöglichen.“
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Voting zum Jugendwort des Jahres 2017 startet
Der Langenscheidt Verlag sucht ab sofort das Jugendwort des Jahres 2017. Die Top 30 aller eingereichten Neuschöpfungen aus der Jugendsprache stehen zur Wahl. Ausgewählt wurden sie nach Originalität, Kreativität, Verbreitung sowie nach kultureller, gesellschaftlicher und zukünftiger Relevanz. Bis zum 15. November 2017 können alle Sprach-Begeisterten ihre Stimme abgeben. Die zehn meistgewählten Begriffe schaffen es in die Endrunde zum Jugendwort des Jahres, das am 17. November nach heißen Diskussionen von der Jury gewählt wird.

„Fly sein“ lautete das Jugendwort im vergangenen Jahr. Zusammen mit seinen Kooperationspartnern Bravo, Yaez, Die Arche, BLN.FM und ProSieben-Taff sucht der Langenscheidt Verlag auch in diesem Jahr das ultimative Jugendwort.

Die Liste der Top-30-Jugendwörter für 2017 steht fest. Unter surveymonkey.de/r/jugendwort kann die nächsten sechs Wochen gevotet werden. Die Entscheidung wird spannend: Von trumpeten über Teilzeittarzan und Ahnma bis hin zu nicenstein – die Auswahl ist witzig, teils schräg und zu 100 Prozent Jugendsprache.

Welches Wort gewinnt, entscheidet auch in diesem Jahr eine über 20-köpfige Jury, bestehend aus Jugendlichen und Erwachsenen, die beruflich viel mit Jugendlichen und Jugendsprache zu tun haben. Wieder mit dabei sind auch Sprachwissenschaftler. Mehr zur Jury gibt es übrigens unter facebook.de/jugendwort zu lesen.

Noch mehr Jugendsprech kommt in Kürze mit dem neuen Jugendwörterbuch 100 % Jugendsprache 2018.
 
 

 
Martin Luther und die Reformation
Leseempfehlungen der Stiftung Lesen:

Mainz, 2. Oktober 2017. 95 Thesen, Junker Jörg und die Wartburg – angesichts des bevorstehenden Reformationsjubiläums begegnen Kindern und Jugendlichen diese Schlagworte nicht nur in der Schule. Doch was haben Martin Luther und seine Ideen mit dem Leben heutiger Generationen gemeinsam? Wo kann ein Dialog zwischen dem bekannten Reformator und jungen Lesern entstehen? Und: Wie lassen sich 500 Jahre Kirchengeschichte lebendig und packend vermitteln? Sieben aktuelle Neuerscheinungen zeigen, dass es viele Wege in die Vergangenheit gibt: von Kamishibai-Bildkarten für Kitakinder über illustrierte Abenteuersachbücher für Erstleser und Rätselaufgaben für erfahrene Grundschüler bis hin zu Lutherbiographien für Jugendliche.

Bilderbücher, Spiele und spannende Erzählungen erleichtern jungen Lesern den Einstieg in die Zeit der Reformation – ein Thema, das nicht auf Anhieb leicht zugänglich erscheint. Die Lektüre zahlt sich aus, denn gerade der Blick in die Vergangenheit sensibilisiert Kinder und Jugendliche für ihre Gegenwart. Zudem greifen Kinder, die schon früh mit Geschichte(n) die Welt erkunden, auch später mit großer Freude zu Büchern, E-Books und Zeitschriften. Auf diesem Weg schulen sie ihre Lesekompetenz und erwerben die Fähigkeit, sich eigenständig Inhalte anzueignen, diese zu verstehen und einzuordnen.
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