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Mittwoch, 25. April 2018
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Sonstiges

 
Urs Mannhart erhält den Conrad Ferdinand Meyer-Preis
Der Schweizer Schriftsteller Urs Mannhart (41) wird mit dem Conrad Ferdinand Meyer-Preis ausgezeichnet. Wie das Kuratorium der Conrad Ferdinand Meyer-Stiftung heute bekannt gegeben hat, erhält Mannhart den mit 20.000 Franken dotierten Preis insbesondere für seinen im SECESSION VERLAG erschienenen Roman »Bergsteigen im Flachland«. Dieses 2014 erschienene bisherige Hauptwerk des Autors wurde von den Medien als »Europäisches-Epos« gefeiert und von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia in die Auswahl der zur Übersetzung in andere Sprachen empfohlenen Werke aufgenommen. Durch eine – wie sich im Laufe des Verfahrens herausstellte – gänzlich unbegründete Urheberrechtsklage durfte das Buch jedoch kurz nach seinem Erscheinen im Sommer 2014 fast ein Jahr lang vom Verlag nicht mehr verkauft und beworben werden. Inzwischen ist der Roman wieder in unveränderter Form erhältlich.

Der SECESSION VERLAG gratuliert seinem Autor Urs Mannhart zur Verleihung des Conrad Ferdinand Meyer-Preises. Die Anerkennung seines Meisterwerks durch diese Auszeichnung ist für uns ein Grund zu großer Freude. Wir sind stolz darauf, einen so sprachmächtigen und zeitkritischen Schriftsteller zu unseren Autoren rechnen zu können.

Die 1937 von Luise Elisabeth Meyer im Andenken an ihren Vater errichtete Conrad Ferdinand Meyer-Stiftung vergibt nach dem Willen der Stifterin Preise zur Förderung jüngerer Gelehrter, Künstler und Schriftsteller. Neben Urs Mannhart werden für das Jahr 2016 am 24. Januar 2017 in Zürich die Psychologin Dr. Veronika Job (Universität Zürich) und die Free Opera Company Zürich und ihr Intendant Dr. Bruno Rauch ausgezeichnet. Erster Preisträger war 1938 Max Frisch. Dem Stiftungsrat gehören der ehemalige Chefredaktor der NZZ, Hugo Bütler, als Präsident sowie die Buchhändlerin Cornelia Schweizer und der Germanist Prof. Dr. Ulrich Stadler als Mitglieder an.
 
 

Matinee mit der amerikanischen Autorin Leslie Maitland
Leslie Maitland / Foto: Matt Mendelsohn.
 
Matinee mit der amerikanischen Autorin Leslie Maitland
Am Sonntag, 11. Dezember, im Augustinermuseum


Die amerikanische Autorin und Journalistin Leslie Maitland
stellt bei einer Matinee am Sonntag, 11. Dezember, um 11 Uhr
im Dachgeschoß des Augustinermuseums ihr Buch „Liebe ist
stärker als die Zeit“ vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen
der aktuellen Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“
statt. Zur Einführung spricht Kulturbürgermeister Ulrich von
Kirchbach.

Leslie Maitland, ehemals Reporterin der New York Times im
Hauptstadtbüro Washington, hat in dem persönlichen Buch die
Lebensgeschichte ihrer 2014 verstorbenen Mutter über mehr
als sechs Jahrzehnte nachgezeichnet: Die 1923 als Tochter
einer angesehenen jüdischen Kaufmannsfamilie geborene
Hanna Günzburger fand 1938 mit Eltern und Geschwistern
Zuflucht bei Verwandten in Mulhouse. Von dort gelangte sie
nach mehrjähriger Flucht quer durch Frankreich über Kuba
schließlich in die USA. Zu den deutsch-jüdischen
Begegnungswochen 1989 kam sie erstmals wieder nach
Freiburg. 1990 stieß ihre Tochter auf die Spur eines Elsässers
aus Mulhouse, in den sich die Mutter als junges Mädchen
verliebt hatte; nach mehr als 50jähriger Trennung fanden sie
wieder zusammen.

Die amerikanische Ausgabe des Buches wurde 2012 im New
Yorker Verlag Other Press unter dem Titel „Crossing the
Borders of Time“ veröffentlicht. In einer Rezension schrieb die
New York Times: “Leslie Maitland has the rare ability to bring
history, adventure, and love alive.”

Claus Schneggenburger, der frühere Leiter des SWR-Studios
Freiburg, hat dieses Kapitel deutscher und Freiburger
Geschichte nun übersetzt und über den Herder Verlag
veröffentlicht. Bei der offiziellen Vorstellung der deutschen
Ausgabe berichtet die Autorin über die Entstehungsgeschichte
des Buches und die Recherchen, die auch in Freiburger
Archiven stattfanden.
 
 

 
29. Internationale Kulturbörse Freiburg
22. – 25. Januar 2017, Messe Freiburg


Das große Branchentreffen der Kultur- und Eventszene bietet
ein umfangreiches Programm und wendet sich mit attraktiven
öffentlichen Veranstaltungen nicht nur an das Fachpublikum
sondern auch explizit an kulturinteressierte Besucher.

Neben den zahlreichen Angeboten für die Vertreter der Kulturund
Eventszene bietet die 29. Ausgabe der internationalen Fachmesse
für Bühnenproduktionen, Musik und Events auch eine
Reihe von attraktiven Publikumsveranstaltungen:


■ Große Eröffnungsgala mit 6 internationalen
Künstlern und Gruppen
Sonntag, 22. Januar 2017, 20:00 Uhr

■ Live-Filmkonzert mit dem legendären Stummfilm
METROPOLIS
Montag, 23. Januar 2017, 21:00 Uhr

■ Atemberaubende Vertical-Performance mit der
italienischen Theater- und Zirkusgruppe eVenti
Verticali
Montag, 23. Januar 2017, 21:00 Uhr

■ Slam-Wettbewerb mit 7 der besten Poetry Slammer
aus Deutschland und der Schweiz
Dienstag, 24. Januar 2017, 20:15 Uhr

■ A Cappella Abend mit der internationalen Gruppe
Accent und dem Gesangsquintett Humanophones
aus Frankreich
Dienstag, 24. Januar 2017, 20:30 Uhr

■ Artist, Tanz & Musik in einer Show der Gruppe
Bencha Theater aus den Niederlanden
Dienstag, 24. Januar 2017, 21:00 Uhr

■ Internationaler Varietéabend mit acht Künstlerinnen
und Künstlern aus fünf Ländern
Mittwoch, 25. Januar 2017, 20:00 Uhr

Für alle aufgeführten öffentlichen Veranstaltungen, wie auch für
die Fachmesse, sind ermäßigte Vorverkaufstickets bis einschließlich
21. Januar 2017 online erhältlich unter www.kulturboerse.de,
direkt bei www.reservix.de und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.


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Theatertipp: Bea von Malchus "Heinrich VIII."
Ladies and Gentlemen! Welcome to England! Wir schreiben das Jahr 1599. Elizabeth I. liegt mit Zahnschmerzen auf ihrer Couch, zu ihren Füßen: William Shakespeare. Er stellt der Königin gerade sein neuestes Stück vor. Es handelt von ihrem Vater: Heinrich VIII.
„Ist es zum Weinen, Shakespeare, oder zum Lachen?" - „Beides, Majestät, beides!"

Er war ein Fettsack und ein großartiger Sportler, ein Blaubart und ein sensibler Komponist, spielsüchtig und tief gläubig. Er brach mit Rom und hielt Luther für eine Kanalratte. Zwei seiner sechs Ehefrauen verloren bei ihm den Kopf! - 12 seiner Minister taten es den Gattinnen nach. Er führte blutige Kriege und verfasste die schönsten Liebesbriefe seiner Zeit. Er fraß, soff, hurte und tötete und wünschte sich nichts sehnlicher als einen Sohn. Er war der König von England und Elizabeth I. war seine Tochter. Er war Henry the Eighth.

Montag, 12. Dezember 2016, 20 Uhr
Gastspiel im Wallgrabentheater Freiburg
 
 

Theatertipp: LORIOT – „Spielen Sie doch einfach, was da steht“
Loriot und die Musik / Bild: Veranstalter
 
Theatertipp: LORIOT – „Spielen Sie doch einfach, was da steht“
Weihnachtsproduktion im Wallgrabentheater Freiburg

Auf vielfachen Wunsch - „Ich hätte gerne für die Zauberflöte, erste oder zweite Reihe Mitte vier Plätze. Drei Erwachsene und ein Riesenschnauzer.“ - wird unsere diesjährige Weihnachts-„Früher war mehr Lametta“-produktion die LoriotTradition des Hauses fortsetzen.

1974 war das Wallgraben Theater das erste Theater überhaupt, das die Szenen Loriots auf die Bühne bringen durfte - als Sondergenehmigung Vicco von Bülows an seinen Kollegen Heinz Meier, Mitbegründer des Wallgraben Theaters. Seitdem gehören Loriot-Inszenierungen fest zum Repertoire - „Heute ist Siegfried, Donnerstag ist Martha“. Die nunmehr 8. Inszenierung diesen Winter wird einen starken musikalischen - „Können Geiger eigentlich nur geigen und Trompeter nur blasen?“ - Schwerpunkt haben.

Es spielen Regine Effinger, Hans Poeschl – „Wir lieben Opern mit Tieren“ - Natalia Herrera, Matthias Happach, Peter Haug-Lamersdorf und Jacco Venhuis am... - „Ein Klavier, ein Klavier, Mutter, wir danken dir!“

Regie: „Du dödel di! Dö dudel dö ist zweites Futur bei Sonnenaufgang.“ - Christian Lugerth

PREMIERE am Samstag, 10. Dezember, 20 Uhr
Weitere Termine siehe Spielplan des Wallgrabentheaters
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Karlsruhe: Höhen und Tiefen
Führung zur Warenhausdynastie Knopf am 8. Dezember

Durch die Schau „Waren. Haus. Geschichte. Die Knopf-Dynastie und Karlsruhe“ im Stadtmuseum, Karlstraße 10, gibt es am Donnerstag, 8. Dezember, um 18 Uhr eine Führung. Die Ausstellung beleuchtet die erfolgreiche wie leidvolle Geschichte der jüdischen Kaufmannsfamilie Knopf. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt zwei Euro. Für Kinder bis 10 Jahre, Schulklassen und Museumspassinhaber ist der Eintritt frei.
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Bewegtes Leben
Mohammed Jabur erzählt
Montag, 5. Dezember 2016, 19.30 Uhr
Café Pausenraum, Burgdorfer Weg 19, FR

Eintritt frei - Spenden erbeten – Arabische Snacks werden gereicht

„Mohammed Yahya Abd Al Hai Yahya Ayoub Jabur trägt viele Namen. Sie alle stammen von seinem Vater, Großvater und Urgroßvater und bezeugen gewissermaßen seine Wurzeln. Doch gilt er durch seine Herkunft aus einem international nicht anerkannten Staat als heimatlos, staatenlos.
Über dreißig Jahre lang wurde er von Land zu Land abgeschoben. In Deutschland angekommen, begann er schon bald zu schreiben. Zunächst auf Arabisch, auf Englisch und schließlich auf Deutsch reihte sich das Erlebte Wort an Wort – viel Trauriges, aber auch manch Schönes ist ihm bisher begegnet.
Nachdem er hier endlich anerkannt war, erkrankte er an Krebs. Eine Nahtoderfahrung wurde zur Zäsur, zum Wendepunkt seines bisherigen Lebens.
Heute fungiert er, der die deutsche Sprache sehr gut beherrscht, als Dolmetscher und Sprachrohr für die aktuell ankommenden Flüchtlinge.“ (Kulturjoker)

Im September war er, der Palästinenser, wegen seiner Verdienste in der Flüchtlingshilfe zum Bürgerfest beim Bundespräsidenten in Berlin eingeladen worden. Dies ist umso erstaunlicher, da der deutsche Staat Mohammed Jabur in den 90er Jahren zwölf Mal abzuschieben versuchte.

Die Spendengelder, die wir an diesem Abend sammeln, sollen helfen, den Lebenstraum Mohammed Jabur´s, endlich ein Buch über seine Lebensgeschichte zu schreiben, zu verwirklichen.
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Mit dem Freiburg-Cup gegen Verpackungsmüll
Aktionsaufkleber der Aktion (Quelle: ASF).
 
Mit dem Freiburg-Cup gegen Verpackungsmüll
Freiburg ist eine der ersten bundesdeutschen Großstädte, in
der ein kundenfreundliches Mehrwegsystem für Kaffee zum
Mitnehmen an den Start geht. Coffee to go - der Kaffee zum
Mitnehmen - ist beliebt und das Angebot wird vor allem in der
Freiburger Innenstadt gern genutzt.

Aber 12 Millionen leere Becher fallen in Freiburg jedes Jahr
beim Genuss von Kaffee zum Mitnehmen an. Die
gebrauchten Einwegbecher lassen sich nicht recyceln und
müssen als Restmüll entsorgt werden. Bundesweit wird über
die Umweltbelastung durch Kaffeeverpackungen diskutiert,
doch eine politische Lösung des Problems ist noch nicht
erkennbar. Deshalb hat die Freiburger Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung (ASF) zusammen mit verschiedenen
Cafébetreibern jetzt den Freiburg-Cup entwickelt, ein
Mehrwegbecher und ein Konzept zum Kaffeegenuss ohne
Einwegmüll.

Um das Müllaufkommen aus Einwegbechern zu reduzieren
und Ressourcen zu schonen, startet die Stadt Freiburg ab
sofort ein Mehrweg-Pfandsystem in der Freiburger Innenstadt.
Die wichtigsten Partner von Freiburg-Cup sind die Betreiber
von Cafés und Bäckereien, die Kaffee zum Mitnehmen
verkaufen. Als Alternative zum Einweg-Kaffeebecher stellt die
ASF ihnen Mehrwegbecher aus stabilem,
spülmaschinenfestem Kunststoff zur Verfügung. Für die
Cafébetriebe fallen keine Kosten an, die Stadt Freiburg trägt
die Kosten für die Einführung des Systems, die Koordination
liegt bei der ASF.

Ab heute hat die Kundschaft im jeweiligen Geschäft die Wahl
zwischen dem Kaffee im Pfandbecher oder im Pappbehälter.
Das Pfand beträgt 1 Euro und wird bei Rückgabe des
gebrauchten Bechers erstattet. Die Kunden können die
gebrauchten Becher auch in anderen Geschäften in der
Innenstadt zurückgeben, die am Aktions-Aufkleber an der
Ladentür erkennbar sind. Die gebrauchten Becher werden im
jeweiligen Cafébetrieb gespült, defekte oder fehlende
Behälter ersetzt die Freiburger Abfallwirtschaft. Lediglich die
Deckel sind Einwegartikel, nach Gebrauch gehören sie in den
gelben Sack.

Den einzelnen Cafés bietet die Teilnahme an Freiburg-Cup
zahlreiche Vorteile: Sie reduzieren nicht nur die
Restmüllmenge, sondern zeigen, dass sie umweltbewusst
denken und einen aktiven Beitrag zur Sauberkeit in Freiburg
leisten. „Die Aktion wird umso wirkungsvoller, je mehr
mitmachen, sowohl auf der Seite der verkaufenden Cafés als
auch auf der Seite der Konsumentinnen und Konsumenten“,
so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. „Ich bedanke mich
bei allen Anbietern, die schon in dieser ersten Stufe
mitmachen und wünsche der Aktion nachhaltigen Erfolg“, so
Stuchlik weiter. Und ASF-Geschäftsführer Michael Broglin
kündigt an: „Wenn sich der Freiburg-Cup bei den Kunden
durchsetzt, soll die Aktion ab Sommer 2017 auf weitere
Stadtteile ausgeweitet werden“.

Haben Sie Interesse an dieser Aktion mitzumachen?
Betreiber von Cafés und Bäckereien können sich gerne an die
ASF, Telefon: 76707-721, Dieter Bootz, oder per E-Mail unter
bootz@abfallwirtschaft-freiburg.de wenden.
 
 



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