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Donnerstag, 26. April 2018
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Sonstiges

 
Karlsruhe: Weibel bleibt bis Ende 2020 ZKM-Vorstand
OB Mentrup: Land, Stadt und ZKM haben Weibel sehr viel zu verdanken

Professor Peter Weibel bleibt bis Ende 2020 Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe. Darauf haben sich Weibel, dessen Vertrag zum Jahresende 2019 ausläuft, und der ZKM-Stiftungsrat unter Vorsitz von Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als stellvertretender Vorsitzender einvernehmlich verständigt.

Das Land, die Stadt und das ZKM haben Weibel viel zu verdanken, würdigte OB Dr. Frank Mentrup die Verdienste Weibels. Es brauche einen ausreichend großen Vorlauf, um die richtige Persönlichkeit als Nachfolger zu finden, betonte Staatssekretärin Petra Olschowski.
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Theatertipp: Schräglage – Wasser bis zum Hals
Cargo Theater - Schräglage / Foto: Cargo Theater
 
Theatertipp: Schräglage – Wasser bis zum Hals
Cargo Theater mit einer rasante Komödie
Fr 16.03. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg
sowie Sa 17.03. | 20:30 Uhr Derniere: Zum allerletztenmal!

Ein Ort, an dem nichts so ist , wie es zu sein hat, an dem nichts dort ist wo es hingehört:
Dieses Hotelzimmer, in das Berg und Götting geraten, hat es in sich. Es bringt die beiden erfolgsorientierten Geschäftsleute in eine Situation, in der nur eins sicher ist: Dass nichts so ist, wie Mann es kennt… „Schräglage“ ist eine rasante Komödie des Scheiterns, bei der einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Slapstickhaft bewegen sich die beiden modernen Quichotes durch die Verstrickungen des Alltags, und ergreifen wie zwei Schiffbrüchige jeden Strohhalm, der sich zur vermeintlichen Rettung bietet. Die Stuttgarter Zeitung schreibt zur Preisverleihung: „…die Schauspieler sind komisch und ernsthaft, realistisch und grotesk, wirkungsgenau und zugleich von großer Leichtigkeit, manchmal hebt die Clownerie ab zur poetischen Wirkung. Das Stück löst Verzauberung und gleichzeitig Wiedererkennen von realen Situationen aus – ein Glücksmoment von Theater an sich…“

Gewinner des Stuttgarter Theaterpreises: 1. Preis der Jury und Publikumspreis
Spiel: Ralf Reichard, Stefan Wiemers, Regie: Mark Kingsford, Bühnenbild: Kalle Krause

Eintritt 16,00 / 11,00 € | KARTEN www.ewerk-freiburg.de / BZ-Kartenservice
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Kultur-Vor-Mittag: Mad Meadows
Treffen sich ein ehemaliger Heavy Metal Bassist, der heute als Liedermacher durchs Land reist, ein Filmmusiker, der eine Karriere als professioneller Tubist in den Wind geschlagen hat, und eine klassisch ausgebildete Geigerin mit Gefühl für Folk und Blues… Was passiert? - Sie gründen eine Bluegrass Band. Mit Mandoline, Gitarre, Geige und drei Stimmen interpretieren Mad Meadows Klassiker von Bill Monroe bis Tony Rice, eigene Stücke und alles andere, was sich auf einen Offbeat spielen lässt.

Wallgraben Theater Freiburg
Samstag, 17. März, 11:00 Uhr
 
 

 
Theatertipp: ANECKXANDER
Unberechenbare Körper // Fokus Belgien
Alexander Vantournhout und Bauke Lievens (BE)
Tanz
Freitag, 16. März 2018 / 20.00 Uhr / Kammerbühne
19.30 Einführung
Nach der Aufführung Künstlergespräch mit Alexander Vantournhout in der Passage 46

Jemand hat einmal zu Alexander Vantournhout gesagt, er habe einen sehr langen Hals – und es stimmt, sein Hals ist wirklich lang. Er ist tatsächlich ein Mann mit einem ungewöhnlichen Körper. In seiner Solo-Performance ANECKXANDER aber merkt man, dass eigentlich alle Körper ziemlich außergewöhnlich sind, wenn man sie genauer betrachtet. Es war also dieses etwas belanglos klingende Ereignis, das den belgischen Tänzer und Choreografen Alexander Vantournhout auf die Frage aufmerksam machte, wie der Blick des Anderen unsere Identität auf äußerliche, körperliche Merkmale reduziert: Disproportionen und Verletzlichkeiten. In seinem Solo versucht der Tänzer diesen Zuschreibungen von außen zu entkommen, indem er immerzu neue körperliche Formen annimmt. In akrobatischen Bewegungen biegt sich sein nackter Körper in bizarren und provokanten Positionen, die seine Nacktheit unerwartet rasch zum Kostüm werden lassen.

So verwandelt sich der Körper des Tänzers Alexander Vantournhout in die tragische Figur des Aneckxander. Wie in jeder Tragödie begründet sich seine Existenz im Versuch, ein unerreichbares Ziel zu erlangen – in Aneckxanders Fall ist es die Perfektion des Körpers, die spätestens in dem Moment notwendig zum Scheitern verurteilt ist, wo er sich dem Blick des Anderen aussetzt, den Augen seines Publikums. Die Plateauschuhe und Boxhandschuhe sind dazu da, die disproportionale Kürze seiner Beine und die Verletzlichkeit seiner Handgelenke auszutarieren, oder besser noch, zu vertuschen. Aber wie so oft, wenn man versucht etwas zu verstecken, betonen diese „Prothesen“ Verletzbarkeiten eher, als dass sie diese ausgleichen würden. Zur melancholischen Klaviermusik von Arvo Pärt bewandert Aneckxander einen feinen Grat zwischen Erschrecken und Empathie. Tragikomisch schreibt der Charakter Aneckxander die Autobiographie des Alexander um – zu einem Selbstportrait, das sich den neugierigen Blicken der Zuschauer_innen zugleich zur Schau stellt und ihnen zu entfliehen versucht.

Von Alexander Vantournhout, Bauke Lievens Musik Arvo Pärt Lichtdesign Tim Oelbrandt, Rinus Samyn Kostüme Nefeli Myrtidi, Anne Vereecke Dramaturgie Bauke Lievens Dramaturgische Beratung Dries Douibi, Gerald Kurdian Outside Eyes Geert Belpaeme, Anneleen Keppens, Lore Missine, Lili M. Rampre, Methinee Wongtrakoon
Mit Alexander Vantournhout

Eine Produktion von Alexander Vantournhout / Bauke Lievens und NOT STANDING asbl in Koproduktion mit Circus Next, Les Subsistances Lyon, Festival PERPLX Kortrijk-Marke, Festival novog cirkusa Zagreb. Mit freundlicher Unterstützung von CircusNext, European scheme koordiniert von Jeunes Talents Cirque Europe und unterstützt von der Europäischen Kommission. Mit freundlicher Unterstützung der Flämischen Regierung, der Westflämischen Regierung, des Circus Next. Ermöglicht durch Residenzen bei Kunstencentrum Vooruit Gent, Circuscentrum Gent, CC De Warande Turnhout, Festival PERPLX Kortrijk-Marke, Centro Cultural Vila Flor Guimarães, Les Migrateurs Strasbourg, Subtopia Norsborg, CC De Spil Roeselare, La Brèche Cherbourg, Les Subsistances Lyon, STUK Leuven. Entstanden im Rahmen des Researchprojektes “Between being and imagining: towards a methodology for artistic research in contemporary circus”, finanziert durch KASK School of Arts Gent.

Nur ein weiterer Termin: Sa, 17.03.2018 / 20.00 Uhr / Kammerbühne
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Der Zeichner, Lyriker, Satiriker und Professor F.W. Bernstein wird 80
F.W. Bernstein (c) Britta Frenz
 
Der Zeichner, Lyriker, Satiriker und Professor F.W. Bernstein wird 80
Das Caricatura Museum Frankfurt gratuliert !

„Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“ – als Schöpfer dieses Zweizeilers ist F.W. Bernstein, alias Fritz Weigle, der geistige Stifter des Elchs, der zum Wappentier der Neuen Frankfurter Schule wurde und als Denkmal vor dem Caricatura Museum Frankfurt steht. Ewigen Ruhm erwarb er sich aber nicht nur mit seiner komischen Lyrik, sondern auch mit seinem unüberschaubar großen und vielgestaltigen zeichnerischen Schaffen.

F.W. Bernstein wurde am 4. März 1938 als Fritz Weigle in Göppingen geboren. Nach dem Abitur 1957 studierte er an der Stuttgarter Kunstakademie und an der Hochschule der Künste Berlin.

Seit 1964 war F.W. Bernstein als Redakteur bei Pardon tätig. Dort war er zusammen mit Robert Gernhardt und F.K. Waechter für die Pardon-Beilage Welt im Spiegel (WimS) verantwortlich und kultivierte hier den Nonsens in Text und Bild.

Neben seiner satirischen Tätigkeit ging Bernstein als Lehrer in den Schuldienst und später als Akademischer Rat an die Universität Göttingen. Stets war er Förderer und guter Lehrer junger Zeichner. 1984 gipfelte dies in die Berufung auf die weltweit einzige Professur für Karikatur und Bildgeschichte nach Berlin. Von dort aus versorgt er, nebst diversen eigenen Publikationen, u.a. das 1979 gegründete endgültige Satiremagazin Titanic mit seinen Reimen und Zeichnungen, die sich in einer außerordentlichen Vielseitigkeit in Stil und Material ausdrücken. Oliver Maria Schmitt schreibt über den Lyriker und Hochkomiker: „Er lässt sich gern von seinem Strich entführen, von der Feder in die Ferne tragen. Komik und Kunst machen sich selbständig, ohne Hinter- oder gar Verwertungsgedanken, manches bleibt erratisch, verschroben, schleierhaft.“

Mehr als 3.000 Zeichnungen von F.W. Bernstein befinden sich in der Sammlung des Caricatura Museums Frankfurt. Gezeigt werden seine Bilder in seinem Kabinett in der Ausstellung „Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“, der Dauerausstellung des Caricatura Museums mit zwei Mal jährlich wechselnder Hängung. F.W. Bernstein lebt und arbeitet in Berlin.

2003 erhält F.W. Bernstein den Göttinger Preis für Satire „Göttinger Elch“ (benannt nach seinem Zweizeiler), sowie im gleichen Jahr den Preis der Binding-Kulturstiftung in Frankfurt am Main.
2007 verleiht ihm die Stadt Göppingen den Heinrich-Schickhardt-Preis.
2008 folgen der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, der Wilhelm-Busch-Preis und der Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift.
2011 erhält er den Deutschen Karikaturenpreis für sein Lebenswerk.
2018 verleiht ihm die Stadt Hanau den Ludwig Emil Grimm-Preis für Karikatur.

Die Preisverleihung des Ludwig-Emil-Grimm-Preises und der 80. Geburtstag von F.W. Bernstein sind Anlass für die umfangreiche Sonderausstellung der Stadt Hanau in Zusammenarbeit mit dem Caricatura Museum Frankfurt, die ab dem 15. März 2018 in der Galerie des Historischen Museums Hanau Schloss Philippsruhe gezeigt wird.
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Medienempfehlungen der Stiftung Lesen: Tod und Krankheit
Der Verlust geliebter Menschen gehört zum Leben. Nicht nur Erwachsene erleben Trauer und Schmerz, auch Kinder und Jugendliche sind von Schicksalsschlägen betroffen. Doch wie spricht man mit Kitakindern über den Tod der geliebten Oma? Wie erklärt man einem Grundschulkind, dass ein Elternteil nicht mehr lang zu leben hat? Und wie begegnet man einem schwerkranken Teenager? Wenn die passenden Worte fehlen, können Geschichten weiterhelfen. Die Autorinnen und Autoren unserer aktuellen Empfehlungen erzählen behutsam, mit großer Ernsthaftigkeit, aber auch leicht und humorvoll von den Notlagen ihrer Helden. Die wohl wichtigste Botschaft von Hund Mika, Super-Bruno, den Geschwistern Holly, Jonathan und Davie und allen anderen ist: Du bist nicht allein.

Geschichten tragen ihre Leser durch Höhen und Tiefen. Sie weiten den Horizont und inspirieren, sie trösten und finden die richtigen Worte für komplexe Gefühlslagen. Gerade Kindern und Jugendlichen erlauben sie den Zugang zu schwierigen Themen. Dabei können diese selbst entscheiden, in welchem Tempo und mit welcher Intensität sie sich den Problemen der Figuren öffnen. Und auch für Eltern, die in ihrer eigenen Trauer oft sprachlos sind, bieten Geschichten eine gute Brücke zu ihren Kindern.
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Ausstellung: UDO W. HOFFMANN - PAINTED LAYERS
Udo W. Hoffmann / Foto: Klaus Polkowski
 
Ausstellung: UDO W. HOFFMANN - PAINTED LAYERS
Malerei, Assemblagen, Objekte

Am Donnerstag, den 08. März 2018 (Vernissage 20:15 Uhr), eröffnet die Ausstellung PAINTED LAYERS des Freiburger Künstlers und Architekten Udo W. Hoffmann. Gezeigt werden in der Passage 46 Malerei, Assemblagen und Objekte aus dem vielseitigen Werk.

„Material aus dem Alltag formt Udo W. Hoffmann um, zu seinen Assemblagen. Er sammelt sie nach einem subjektiven Auswahlverfahren, bearbeitet sie, löscht zum Beispiel einen Schriftzug aus, indem er die Oberfläche mit Schleifpapier bearbeitet oder zerkratzt. Dabei stellt man sich als Betrachter die Frage, ist das ein künstlerischer Eingriff oder hat da die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Die Dinge verwandeln sich in den Arbeiten von Udo. W. Hoffmann. Alltagsgegenstände werden zum Kunstwerk, werden transformiert und zu einer ästhetischen Einheit zusammengefügt. Bei dieser Einheit geht es um formale Gesichtspunkte, die Beziehungen der einzelnen Elemente zueinander und ihrem Zusammenfügen zu einem malerischen Ganzen. Malerisch deshalb, weil, wenn die Arbeit fertig ist, keines der Elemente unwichtig ist und sie sich in ihrem Vor- und Zurücktreten im Gleichgewicht halten. Er folgt damit einer Tradition, die mit Kurt Schwitters und seinen Assemblagen Anfang des 20. Jahrhunderts begann, heute aber wieder besonders aktuell ist.“ (Ingrid Floss und Jerry Zeniuk, München, Oktober 2016)
„Es ist eine Freude, Architekten zu sehen, welche malerisch die Welt verändern.“ (Jerry Zeniuk, München, Juli 2015)
Die Ausstellung ist bis zum 08. April 2018 in der Passage 46 zu besichtigen.
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Künstlerin hautnah: Henny Fleischmann
Begegnung mit der Künstlerin in ihrem Atelier

Junge Menschen ab 16 Jahren sind am Sonntag, den 11. März von 16.00–17.30 Uhr herzlich eingeladen, die Künstlerin in ihrem Atelier zu besuchen und gemeinsam mit ihr dem experimentellen Schaffen mit Wachs nachzugehen und mit Henny Fleischmann selbst ins Gespräch zu kommen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 3,00€, um Anmeldung wird aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen gebeten (mail@katholische-akademie-freiburg.de). Ort wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.
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