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Sonntag, 19. November 2017
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Sonstiges

 
FRANZÖSISCHKURSE IM HERBST für Kurzentschlossene
Für Fortgeschrittene, Abiturienten und Studierende

Jetzt schon an Weihnachten denken!

Viele neue KURSE AB JANUAR für jedes Niveaus



Das Herbst-/Winterprogramm des Centre Culturel Français Freiburg bietet für alle
Niveaustufen und jedes Alter den passenden Kurs.
Freie Plätze in den Novemberkursen!

1. Sie müssen sich auf eine schriftliche Französischprüfung vorbereiten (Abitur,
Staatsexemen, DELF/DALF)?
 Écrire en Français ab 15. November ; Dienstag : 18.50 - 20.20

2. Sie möchten Ihr gutes Französisch in einem anspruchsvollen Konversationskurs
anwenden und Ihre Grammatik gezielt verbessern?
 Conversation grammaire ab 10.November ; Donnerstag : 18.50 - 20.20

3. Sie arbeiten im medizinischen Bereich mit französischsprachigen Patienten?
 Le français médical ab 17. November ; Mittwoch: 17.00 - 18.30
Viele neue Kurse ab Januar - selbst anmelden oder verschenken!
Das komplette Programm ist nachzulesen auf www.ccf-fr.de
Kursberatung und Einstufung: Mo - Fr zu den Öffnungszeiten des CCFF
Kontakt: Stéphanie Roure Tel. 0761- 20739-0 | info@ccf-fr.de
 
 

 
30. Freiburger Literaturgespräch vom 10. bis 12. November
Drei Tage Lesungen mit renommierten Autorinnen und Autoren - Auftakt am Donnerstag mit Guntram Vesper

30 Jahre Literaturgespräch – wenn das kein Grund zum
Feiern ist. Seit Beginn ist das Literaturgespräch ein
Höhepunkt des Freiburger Kulturlebens. Die Liste der bisher
eingeladenen Autorinnen und Autoren ist lang und illuster.
Sie ist nicht weniger als ein Abbild der relevanten
deutschsprachigen Literaturszene der letzten dreißig Jahre,
ergänzt um einige herausragende Stimmen der europäischen
Gegenwartsliteratur.

Zum Auftakt am Donnerstagabend, 10. November, um 20
Uhr wird Guntram Vesper aus seinem opus magnum
„Frohburg“ lesen. Für diesen über 1000 Seiten starken
Erinnerungsroman hat er in diesem Frühjahr den Preis der
Leipziger Buchmesse erhalten. Hier schließt sich auf
besondere Weise ein Kreis: Mit einem schmalen, ebenfalls
„Frohburg“ betitelten Lyrikband war Vesper beim allerersten
Literaturgespräch 1987 zu Gast. Beim anschließenden
traditionellen Empfang darf auf 30 Jahre Literaturgespräch
angestoßen werden.

An den beiden folgenden Tagen, Freitag, 11. und Samstag,
12. November, wird es im Ratssaal drei Leseblöcke mit
jeweils drei Lesungen geben. Der Freitagvormittag ist wie im
letzten Jahr für Lesungen in Freiburger Schulen reserviert.

Am Freitagnachmittag eröffnet um 15 Uhr die junge
Lyrikerin Carolin Callies den Lesereigen mit Gedichten aus
ihrem ersten Band „Fünf Sinne & nur ein Besteckkasten“.

Es folgt eine Lesung von Thomas Melle aus seinem
autobiographischen Roman „Die Welt im Rücken“ - eine
schmerzhafte Nahaufnahme seiner jahrelangen manischdepressiven
Erkrankung.
Den Nachmittag beschließt der in Aserbaidschan geborene,
inzwischen in Israel lebende Autor Alexander Ilitschewski.
Gemeinsam mit seinem deutschen Übersetzer Andreas
Tretner bringt er uns seinen außergewöhnlichen Roman „Der
Perser“ nahe.

Am Samstagvormittag, 12. November, beginnen die
Lesungen um 10 Uhr. Zunächst lenkt die diesjährige PeterHuchel-Preisträgerin
Barbara Köhler unsere Aufmerksamkeit
auf die Türkei. „Istanbul, zusehends“ heißt der preisgekrönte
Band mit Gedichten und Fotografien der Autorin.
Ihr folgt die junge österreichische Autorin Teresa Präauer mit
ihrem wunderbar zwischen Tragik und Komik
mäandrierenden, wild fabulierenden Roman „Oh Schimmi“
über den gleichnamigen Ich-Erzähler. Teresa Präauer wird
außerdem die Schreibwerkstatt für Studierende im
Literaturbüro am Freitagvormittag leiten.
In der dritten und letzten Lesung am Samstagvormittag gilt es,
den großen, hierzulande noch weniger bekannten Schweizer
Autor Christian Haller und seinen autobiographisch
grundierten Roman „Die verborgenen Ufer“ zu entdecken.

„Scheiterhaufen“ lautet der Titel des aktuellen Romans von
György Dragomán, mit dem die Lesungen am
Samstagnachmittag um 15 Uhr im Ratssaal beginnen. Der
im rumänischen Siebenbürgen geborene und in Budapest
lebende ungarische Autor ist nach 2008 zum zweiten Mal zum
Literaturgespräch eingeladen ist. Aus der Perspektive der 13-
jährigen Waise Emma geschrieben, vergegenwärtigt sein
Roman eindringlich die rumänische Übergangsgesellschaft
nach dem Sturz des Diktators Ceausescu.

Kerstin Preiwuß hat bislang einige Gedichtbände und einen
Roman veröffentlicht. Beim Literaturgespräch liest die
Leipziger Autorin aus ihrem in diesem Jahr erschienenen
dritten Lyrikband „Gespür für Licht“.
Debütroman bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Autor oder
die Autorin jung sein muss. Zum Abschluss des diesjährigen
Literaturgesprächs wird der legendäre ehemalige
Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gerhard
Stadelmaier seinen ersten Roman „Umbruch“ vorstellen, der
– wie könnte es anders sein – im Zeitungsmilieu angesiedelt
ist. Im anschließenden Gespräch mit dem Moderator und
Literaturkritiker Helmut Böttiger wird nicht nur die Literatur und
das Theater, sondern auch die Rolle des Feuilletons, der
Literatur- und Theaterkritik im digitalen Medienzeitalter zum
Thema – ein passender Abschluss zur Jubiläumsausgabe des
Literaturgesprächs.

Auch in diesem Jahr wird es eine besondere Veranstaltung im
Theater im Marienbad geben: Am Freitagabend, 11.
November, wird der Autor und Musiker PeterLicht mit
seinem Programm „Lob der Realität“ auftreten. PeterLicht
liest, singt und spricht mit Jonas Lindner, Dramaturg am
Freiburger Theater. Beginn 20 Uhr.

Der Vorverkauf für das Literaturgespräch hat bereits
begonnen. Wie im letzten Jahr sind die Eintrittskarten im
Museum für Stadtgeschichte, Wentzingerhaus, Münsterplatz
30, erhältlich. Täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr.
Für PeterLicht sind die Karten beim Theater im Marienbad zu
erwerben.

Das Lesebuch zum Literaturgespräch ist in verschiedenen
Freiburger Buchhandlungen und bei der Vorverkaufsstelle im
Museum für Stadtgeschichte zu finden. Es kostet 5 Euro.
Veranstalter ist das Kulturamt in Zusammenarbeit mit
Literaturbüro Freiburg.
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Karlsruhe: Von Feilhauern, Ortsbütteln und Postkutschern
Fotos alter Berufe in nächster Schlesiger-Ausstellung des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv stellt in einer kleinen Ausstellung Bilder rund um das Thema alte Berufe aus dem Bildarchiv des früheren BNN-Fotografen Horst Schlesiger vor. Zu sehen sind etwa der Ortsbüttel Ludwig Martin beim Verkünden von Nachrichten 1953 in der Breiten Straße in Beiertheim oder der letzte Feilenhauermeister Badens, Karl Hoffmann aus Durlach 1970.

Viele alteingesessene Werkstätten oder Ladengeschäfte gibt es nicht mehr, sind aber noch manch älteren Karlsruherinnen und Karlsruhern bekannt. Ein Foto aus dem Jahr 1977 zeigt etwa den Tante-Emma-Laden von Mina Pfatteicher in der Zunftstraße 10 in Durlach. Daneben werden auch Fotos zu typischen alten Handwerksberufen wie Wagner, Holzfäller und Zimmermann gezeigt sowie Frauen in damals traditionellen Männerberufen, wie Gertrud Sibold als Rundfunkmechanikerin 1956. Einige im Stadtbild bekannte Berufsbilder wie der Verkehrspolizist am Rüppurrer Tor 1955 oder Postkutscher Franz Schnell bei der Karlsruher Post im Jahr 1953 wecken Erinnerungen an Karlsruhe und seine Einwohner in den 1950er- bis Anfang der 1980er-Jahre.

Die Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs läuft bis 2. Februar und ist montags bis mittwochs von 8.30 bis 15.30 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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Akademiepreis 2016
Nikita Milukovs und Lin Yulong erhalten am Donnerstag,
27. Oktober, den Akademiepreis der Stadt Freiburg und
der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Nikita Milukovs und Lin Yulong, Studierende an der
Freiburger Außenstelle der Kunstakademie Karlsruhe,
erhalten den mit jeweils 1000 Euro dotierten Akademiepreis
2016 der Stadt Freiburg und der Sparkasse FreiburgNördlicher
Breisgau. Mit dem jährlich ausgelobten Preis
wollen die Stifter junge Kunststudierende honorieren und in
ihrer künstlerischen Entwicklung stärken.

Für den 13. Akademiepreis wurden aus der Klasse von
Professorin Leni Hoffmann Pouitba Ouedraogo, AndreeaSorina
Koch und Lin Yulong vorgeschlagen. Aus der Klasse
von Prof. Tatjana Doll wurden Anna Fiederling, Amelie Müller,
Jannis Müller-Jehle und Nikita Milukovs nominiert.

Der Jury gehörten an: Samuel Dangel vom Kulturamt Freiburg
und die beiden Professorinnen Tatjana Doll und Leni
Hoffmann.

Nikita Milukovs wurde 1984 in Riga in Lettland geboren. Er
studierte nach einer Ausbildung zum Grafik-Designer ab 2010
Freie Kunst und hat dieses Jahr sein Studium als
Meisterschüler bei Tatjana Doll beendet.
Milukovs Bildwelt ist geprägt von verschiedenen
subkulturellen Praktiken. Eindrücke des Alltags werden in
eine Fülle an Zeichnungen, Drucken und installativen Settings
überführt. Comics gehören ebenso dazu wie Plakatdesign
und popkulturelle Bezugnahmen. Anarchischer Sarkasmus
lässt sich darin ebenso finden wie eine präzise technische
Ausführung.

Lin Yulong wurde 1988 in Neijian in der Volksrepublik China
geboren und studiert seit 2013 nach einem Bachelor of Arts in
China Freie Kunst in Freiburg bei Leni Hoffmann.
Die Leinwand ist für Lin Yulong wichtiger Hintergrund. Ohne
Keilrahmen zeigt er seine leichten Acrylmalereien direkt auf
der Wand. Wenngleich seine Arbeiten immer alltägliche
Situationen zeigen, etwa Tücher an einer Leine hängend oder
Eintrittsmarken am Revers von Museumsbesuchern, bilden
diese Situationen den Ausgangspunkt für formal konstruktive
Untersuchungen von Farbräumen, in welchen zufällige
Farbverläufe einen wichtigen Kontrast bilden.
 
 

 
Karlsruhe: Workshop "Fertig? Los!" für Wiedereinsteigerinnen
Anmeldungen bei der Kontaktstelle Frau und Beruf

Für Frauen, die sich auf einen beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten möchten, bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe am Samstag, 19. November, von 10 Uhr bis 16 Uhr einen ganztägigen Workshop im Haus der Familie der AWO Karlsruhe in der Kronenstraße 15 an. Referentin ist Martina Böhm, zertifizierte Business Coach und stellvertretende Personalratsvorsitzende am KIT. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro, Anmeldungen nimmt die Kontaktstelle unter info@frauundberuf-karlsruhe.de entgegen. Weitere Infos gibt es unter www.frauundberuf-karlsruhe.de

„Unter dem Titel „Fertig? Los!" geht es im Workshop darum, sich rechtzeitig und konkret mit Fallstricken zu beschäftigen, die in der Vorbereitungszeit auftreten können. Auch Fragen rund um persönliche Veränderungen und die Auswirkungen auf das private Umfeld werden aufgegriffen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Themen individuell zu benennen und zu bearbeiten und gleichzeitig Anregungen für Lösungsvarianten im Austausch mit anderen Frauen zu erhalten.
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Letzter Freiburger Andruck in diesem Jahr
Bille Haag (Quelle: Conny Ehm)
 
Letzter Freiburger Andruck in diesem Jahr
am 25.Oktober in der Stadtbibliothek am Münsterplatz

Bille Haag liest aus ihrem neuen Roman „Königin der Nacht“

In der vierten und in diesem Jahr letzten Veranstaltung der
Reihe Freiburger Andruck wird Bille Haags neu erschienenes
Buch „Königin der Nacht“ am Dienstag, 25. Oktober, um 20
Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz vorgestellt.
Moderiert wird die Lesung von Werner Witt vom SWR.

Im Zentrum des Romans steht Lilith Kordewan, genannt Lili.
Mozarts „Zauberflöte“ sieht Lili als Siebenjährige und bleibt
lebenslang eine glühende Verehrerin: Handlung und Figuren
der Oper liefern der späteren Sängerin und Pianistin eine
Folie für Selbstinszenierungen und verklärende
Deutungsmuster für ihr Leben, ihre Beziehungen und die
große Politik. Sie sieht sich als „Pamina“, die in Sehnsucht
vergeht nach „Tamino“ – in echt ihr Geliebter Johnny. In der
Nazi-Zeit, die sie als Aufbruch in die „Neue Zeit“ versteht,
dient sich Lili Kordewan erfolgreich dem Regime an. Der
„Weltenbrand“ um sie herum interessiert sie kaum; er gehört
zu den „Prüfungen“, die – wie in Mozarts Oper – auf dem Weg
„zum Großen und Ganzen“ zu bestehen sind.

Bille Haags neuer Roman ist das Porträt einer Frau mit
unbedingtem Glücksanspruch. Ein packendes Stück
deutscher Existenz und Geschichte zwischen 1906 und 1989,
ein Roman über Heilsversprechen, übers Wegsehen und
Blindsein.

Bille Haag, geboren 1942 in Düsseldorf, lebt in Freiburg und
arbeitete als Lehrerin und Buchhändlerin. 2007 erschien ihr
Debütroman „Der Abfahrer“. Für ihre Arbeit an „Königin der
Nacht“ erhielt sie das große Jahresstipendium des
Förderkreises Deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

Veranstalter der Lesereihe „Freiburger Andruck“ sind das
Kulturamt, das Literaturbüro, die Stadtbibliothek, das Theater,
das SWR-Studio Freiburg und die Badische Zeitung.

Der „Freiburger Andruck“ bietet in Freiburg ansässigen
Autorinnen und Autoren sowie Übersetzern die Möglichkeit
ihre neu erschienenen Bücher zum ersten Mal in Freiburg
vorzustellen. Vier bis sechs moderierte Lesungen mit
anschließender Diskussion finden jährlich im Wechsel an
verschiedenen Orten der Mitveranstalter statt.

Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro. Karten im Vorverkauf
erhält man in der Stadtbibliothek am Münsterplatz (InfoAbteilung,
I.OG) sowie an der Abendkasse.
 
 

 
Zurück in den Beruf – Veränderungen gut gestalten
Wiedereinsteigerinnen-Treff am Dienstag, 25. Oktober

Wie lässt sich bei der Rückkehr in den Beruf die neue
Situation gut bewältigen? Antworten auf diese Frage gibt der
nächste Wiedereinsteigerinnen-Treff, zu dem die Kontaktstelle
Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein am Dienstag,
25. Oktober, einlädt. Von 9 bis 11 Uhr geht es in der Aula des
Rathauses (Rathausplatz 2-4) um das Thema „Ziel
Wiedereinstieg – Veränderungen gut und sinnvoll gestalten!“.
Der Einlass ist von 8.45 bis 9 Uhr. Die Veranstaltung richtet
sich an alle Frauen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Der Weg von der Familienphase zurück ins Berufsleben
bedeutet eine große Veränderung für die persönliche Situation
und das familiäre Umfeld. Er ist in vielerlei Hinsicht
vergleichbar mit Veränderungsprozessen in Organisationen.
Eine bewährte Methode diese positiv zu gestalten, ist dort das
„Change Management“ aus der Organisationsentwicklung.
Warum also nicht auch bei persönlichen Veränderungen von
den Erkenntnissen profitieren?

Die Referentin der Veranstaltung, Petra Flassig, zertifizierte
Coach, Personal- und Organisationsentwicklerin, zeigt, wie
sich Chancen und Hindernisse einer neuen Situation erkennen
lassen. Sie hilft den Teilnehmerinnen erste konkrete Schritte
zu planen und informiert über die Grundlagen des „Change
Managements“. Die Frauen erfahren, wie sie die Methodik bei
ihrem eigenen Wiedereinstieg anwenden können, welche
Widerstände zu erwarten sind und wie sie diese überwinden.

Der Wiedereinsteigerinnen-Treff steht allen Frauen offen, die
nach einer Familienphase wieder erwerbstätig werden wollen.
Sie können bei den Treffen neue Kontakte knüpfen und Tipps
für den beruflichen Wiedereinstieg austauschen. Das
Gesamtprogramm für das zweite Halbjahr 2016 gibt es bei der
Kontaktstelle Frau und Beruf, bei der Bürgerberatung (beide
Rathausplatz 2-4) und unter www.freiburg.de/frauundberuf
 
 

 
"Vision für die Tonne - wie die Atomkraft scheitert"
Zur Vorstellung des Buchs "Vision für die Tonne - wie die Atomkraft
scheitert"* des Freiburger Fachjournalisten Bernward Janzing laden die
Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen Medienvertreter und auch die
Öffentlichkeit herzlich ein:

Donnerstag, den 27. Oktober 2016
20.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus
D-79367 Weisweil am Rhein
Hinterdorfstraße 2 (Ecke Forchheimer Straße)

Der Freiburger Fachjournalist Bernward Janzing hat in seinem neuen
Buch die Geschichte der Atomkraft und vor allem auch des Widerstands
im deutschsprachigen Raum gründlich aufgearbeitet.

Der Autor beschreibt die anfänglich so naive Atomeuphorie, dann die
ersten Widerstände in den sechziger Jahren, und schließlich die
Bauplatzbesetzungen in den Siebzigern und Achtzigern.
Dabei widmet er sich auch dem Thema Uranabbau und -verarbeitung ("Der
Stoff, aus dem die (Alb-)Träume sind") und endet schließlich mit den
teuren und gefährlichen Hinterlassenschaften der Atomwirtschaft
("Arbeit für Jahrzehnte, Strahlung für die Ewigkeit").

Bei seinen Recherchen traf der Autor viele Akteure persönlich. Auch
anhand der jeweiligen Biografien erzählt er die Atomgeschichte:
Er traf einen Atommanager, der die Seiten wechselte; einen Landrat,
der sich quer stellte; einen jungen Zoologen, der den DDR-Staat durch
Recherchen zum Uranabbau düpierte; einen Physiker, der das Ende der
Ostreaktoren während der Wende besiegelte. Und viele mehr.

So entstand die Historie einer sozialen Bewegung, die wie keine andere
die mitteleuropäische Nachkriegsgeschichte prägte.
Ihr Erfolg hatte natürlich Gründe: Die Atomkraftgegner repräsentierten
stets einen Querschnitt der Gesellschaft! Ihr Protest war aufrichtig,
denn die Bürger vertraten nicht primär Partialinteressen; ihr Widerstand
basierte nicht auf dem Sankt-Florians-Prinzip, denn dem "Nein" an den
betroffenen Standorten folgte oft der Zusatz:"...und auch nicht anderswo."
Es war ein konstruktiver Protest, der in seiner Gesamtheit nicht an
Ideologien gekoppelt war.

Die Bürger standen zwar einem starken Gegner gegenüber, einer lange Zeit
vor Geld strotzenden Branche.
Aber weil die sich weltweit mit Störfällen und Katastrophen, mit Arroganz
und Mauscheleien, mit teuren Flops und technischen Pleiten, sowie mit
bodenloser Leichtfertigkeit -etwa beim Atommülllager Asse- immer wieder
aufs Neue selbst demontierte, fand die Anti-Atombewegung laufend neue
Angriffspunkte und auch neue Mitstreiter. All das zusammen machte die
Bürgerinitiativen am Ende erfolgreich.

"Vision für die Tonne" ist ein opulent bebildertes Werk, mit dem Bernward
Janzing an seine Bücher "Störfall mit Charme" (über die Schönauer Stromre-
bellen) und "Solare Zeiten" (über die Geschichte der Solarenergie) anknüpft.
 
 



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