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Museumstipps

Vatikan unterstützt Mannheimer Wittelsbacher-Ausstellung
Winand von Steeg, 1419 / © Biblioteca Apostolica Vaticana
 
Vatikan unterstützt Mannheimer Wittelsbacher-Ausstellung
Werke der „Bibliotheca Palatina“ kehren in die Kurpfalz zurück

Mannheim/Heidelberg/Vatikan – Wenn im Herbst die Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ in Mannheim ihre Pforten öffnet, birgt sie einen ganz besonderen Schatz. Für begrenzte Zeit kehren zehn kostbare Bildhandschriften, die einst zum Bestand der berühmten Bibliotheca Palatina gehörten, in die Kurpfalz zurück und bilden in der 2. Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen ein einmaliges Ensemble.

Die Biblioteca Apostolica Vaticana unterstützt als ein Hauptleihgeber das große von den Reiss-Engelhorn-Museen und den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg organisierte Ausstellungsprojekt. Für die Schau zur 600-jährigen Wirkungsgeschichte der Wittelsbacher am Rhein schickt der Vatikan Prachtbände der Buchmalerei auf die Reise nach Deutschland, die ansonsten kaum verliehen werden. Der Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen, Prof. Alfried Wieczorek, unternahm seit 2011 mehrere Leihreisen nach Rom, um die hochkarätigen Exponate für die Mannheimer Ausstellung zu sichern.

Bei der Bibliotheca Palatina handelt es sich um die bedeutendste Büchersammlung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Im 15. Jahrhundert legte Kurfürst Ludwig III. von der Pfalz mit der Stiftsbibliothek in der Heidelberger Heiliggeistkirche den Grundstein für die pfalzgräfliche Bibliothek. Kurfürst Ottheinrich vereinigte in seiner kurzen Regierungszeit zwischen 1556 und 1559 die Buchbestände der Universität, der Stiftsbibliothek und der kurfürstlichen Schlossbibliothek zur eigentlichen Bibliotheca Palatina.

Als im August 1622 die Kurpfalz von General Tilly, dem Feldherrn der katholischen Liga, erobert wurde, wollte der bayerische Herzog Maximilian I. die berühmte Bibliothek nach München mitnehmen. Papst Gregor XV. setzte aber durch, dass die kostbaren Bestände auf dem Rücken von 200 Mauleseln über die Alpenpässe nach Rom transportiert und in die vatikanischen Sammlungen überführt wurden. 1816 kehrten die deutschen Handschriften auf der Grundlage von Regelungen des Wiener Kongresses in die Universitätsbibliothek Heidelberg zurück. Die lateinischen Manuskripte verblieben hingehen in Rom.

Seither ist die einst wertvollste Bibliothek Deutschlands im Wesentlichen auf zwei Orte verteilt: Heidelberg und den Vatikan. In der Mannheimer Ausstellung werden die vatikanischen Bestände nun wieder mit Werken der Universitätsbibliothek Heidelberg zusammengeführt, die das Großprojekt ebenfalls unterstützt. Nur sehr selten entleiht der Vatikan eine so große Anzahl an Werken aus der Bibliotheca Palatina, zuletzt 1986 anlässlich des 600. Gründungsjubiläums der Ruprecht-Karls-Universität. Zu den Prachtbänden, die in Mannheim zu sehen sein werden, zählen unter anderem eine astrologisch-astronomische Handschrift aus dem Werk Sebastian Münsters sowie eine reich illustrierte theologische Schrift Winands von Steeg, die Kurfürst Ludwig III. gewidmet ist.

Die 2. Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ findet vom 8. September 2013 bis 2. März 2014 im Museum Zeughaus und im Barockschloss Mannheim statt. Sie spannt den Bogen von der Verleihung der Pfalzgrafenwürde an Herzog Ludwig I. von Wittelsbach im Jahr 1214 bis hin zur offiziellen Auflösung der Kurpfalz im Jahre 1803. Insgesamt vereint die Ausstellung rund 600 kostbare Exponate. Die Mannheimer Präsentation ist Höhepunkt des Wittelsbacherjahres 2013, an dem sich über 40 südwestdeutsche Orte beteiligen. Gemeinsam erinnern sie an die Wirkungsgeschichte der Adelsdynastie an Rhein und Neckar.

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zum Bild: Winand von Steeg überreicht Kurfürst Ludwig III. sein theologisches Werk „Adamas colluctanium aquilarum“ (© Biblioteca Apostolica Vaticana). Die dem Pfalzgrafen Ludwig III. gewidmete Schrift „Adamas colluctantium aquilarum“ gehört zu den ältesten Handschriften der Bibliothek des Heiliggeiststiftes, die nach der Bücherstiftung desselben Pfalzgrafen 1438 an die Universität gelangten.
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Termine der Freiburger Museen von 29. April bis 5. Mai (KW 18)
Dienstag, 30. April, 17 Uhr:
Oberrheinischer Humanismus und Geographie
im Museum für Stadtgeschichte
Prof. Wolfgang Kofler führt am Dienstag, 30. April, um 17 Uhr durch
die Sonderausstellung „Oberrheinischer Humanismus und
Geographie“ im Museum für Stadtgeschichte. Anschließend hält
Prof. Felix Heinzer an der Universität einen Vortrag zum Thema
„Wissenskultur und Medialität im Umbruch. Gregor Reisch und
seine Margarita Philosophica (1503)“. Die Teilnahme kostet 6 Euro,
Treffpunkt ist das Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30).

Mittwoch, 1. Mai, 12.30 Uhr:
Kunstpause zu Arbeit im Schwarzwald
im Augustinermuseum
Dr. Tilmann von Stockhausen referiert bei einer Kurzführung am
Mittwoch, 1. Mai, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum
(Augustinerplatz) über Darstellungen der Arbeit im Schwarzwald in
Gemälden des 19. Jahrhunderts. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 6 Euro.

Donnerstag, 2. Mai, 18.30 Uhr:
Exklusive Abendführung im Augustinermuseum
Anderthalb Stunden nach Schließung des Hauses findet am
Donnerstag, 2. Mai, um 18.30 Uhr eine exklusive Abendführung
durch das Augustinermuseum (Augustinerplatz) mit Peter
Kalchthaler statt. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person. Eine
Anmeldung ist bis Dienstag, 30. April, 12 Uhr, unter Tel. 0761 / 201-
2501 erforderlich.

Freitag, 3. Mai, 7.15 Uhr:
Frühkunst zu Julius Bissier im Museum für Neue Kunst
Isabel Herda widmet sich in einer Kurzführung für Frühaufsteher am
Freitag, 3. Mai, um 7.15 Uhr im Museum für Neue Kunst
(Marienstraße 10a) einem Holzschnitt von Julius Bissier aus dem
Jahr 1954. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 4. Mai, 14 Uhr:
Familienführung im Colombischlössle
Am Samstag, 4. Mai, lädt das Archäologische Museum
Colombischlössle (Rotteckring 5) um 14 Uhr zu einer Familienführung in die Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen
begann...“ ein. Die Archäologin Stefanie Kramp reist mit großen und
kleinen Gästen ab 5 Jahren an das Ende der letzten Eiszeit.
Damals veränderte sich die Tier- und Pflanzenwelt, der Mensch
musste sich anpassen: Aus umherziehenden Mammutjägern
wurden sesshafte Ackerbauern. Die Teilnahme kostet für
Erwachsene 6 Euro (Eintritt und Führung), Kinder und Jugendliche
haben freien Eintritt und bezahlen nur 2 Euro für die Führung.

Sonntag, 5. Mai, 11.30 Uhr:
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Die Geschichte der Freiburger Firma Welte & Söhne wird am
Sonntag, 5. Mai, um 11.30 Uhr im Augustinermuseum
(Augustinerplatz) erzählt, dazu erklingen Einspielungen berühmter
Pianisten und Komponisten auf dem Steinway / Welte-MignonReproduktionsflügel. Die Teilnahme kostet 6 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 5. Mai, 11 – 13 Uhr:
Sonntagsmatinee im Colombischlössle
Das Archäologische Museum lädt am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr
zur Sonntagsmatinee „Archäologie - Musik - Aperitif“ ins
Colombischlössle (Rotteckring 5) ein. Ein Klarinettenduo mit Andrej
Chernov und Valentina Rebaudo präsentiert Werke von Brahms,
Vivaldi und Wieniawski. Anschließend informiert der Archäologe
Tobias Janouschek bei der Führung „Unter Freiburgs Pflaster“ über
neue Funde aus dem Augustinereremitenkloster. Die Freunden des
Museums servieren zum Abschluss einem Umtrunk und Häppchen.
Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Sonntag, 5. Mai, 14 Uhr:
Familienführung im Museum für Neue Kunst
Eine spielerische Führung für Familien mit Kindern ab 5 Jahren
findet am Sonntag, 5. Mai, um 14 Uhr im Museum für Neue Kunst
(Marienstraße 10 a) statt. Das Thema lautet: „Vom Kopf bis zu den
Zehen – Menschendarstellungen.“ Die Veranstaltung kostet für
Erwachsene 2 Euro plus Eintritt, Kinder zahlen nur 2 Euro.
 
 

Freiburg: Humanismus und Geographie am Oberrhein
Martin Waldseemüller, Globussegmentkarte, 1507
 
Freiburg: Humanismus und Geographie am Oberrhein
Museum für Stadtgeschichte zeigt Werke von Martin Waldseemüller

Amerika und den Oberrhein verbindet mehr, als man auf den
ersten Blick vermuten könnte. Was genau, zeigt die neue
Ausstellung „Oberrheinischer Humanismus und Geographie.
Martin Waldseemüller und die Entdeckung der Neuen Welt“,
die von Samstag, 20. April, bis Sonntag, 2. Juni, im
Freiburger Museum für Stadtgeschichte zu sehen ist.

Das 15. und 16. Jahrhundert war eine Epoche des Aufbruchs.
Die Rückbesinnung auf die Antike führte zu einer kulturellen
Blüte, die sich nicht nur in den Geisteswissenschaften
spiegelte: Die transatlantischen Entdeckungen brachten auch
spannende Entwicklungen in Geographie und Kartographie
mit sich.

Die Präsentation zeigt zahlreiche Original-Dokumente aus der
Zeit dieser bahnbrechenden Aufbrüche. Zu sehen ist unter
anderem Martin Waldseemüllers berühmter Faltglobus (1507)
aus der Historischen Bibliothek Offenburg, auf dem die „Neue
Welt“ erstmals als „America“ bezeichnet wird. Weltweit sind
nur fünf Exemplare bekannt. Ausgestellt ist auch eine
originalgetreue Nachbildung der Weltkarte des wohl aus
Wolfenweiler stammenden Kartografen, die als „Taufschein
Amerikas“ gilt. Zusammen mit dem ergänzenden Begleitband
„Cosmographiae introductio“ von Matthias Ringmann bilden
diese Exponate den Kern der Ausstellung.

Das spektakuläre Kartenwerk wird durch weitere Objekte mit
internationaler aber auch regionaler Bedeutung ergänzt. Die
Reaktionen, die die transatlantischen Entdeckungen in der
Gelehrtenwelt Europas hervorriefen, werden ebenfalls
thematisiert.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts „Humanismus
am Oberrhein“ statt, bei dem Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler der Universitäten Basel, Freiburg, Mulhouse
und Straßburg zusammenarbeiten. Das Projekt wird durch
Interreg IV finanziert, ein EU-Förderprogramm zur
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, ist
dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die
Sonderausstellung ist zweisprachig (deutsch/französisch)
aufgebaut. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, unter
18 Jahren und mit Museums-Pass ist er frei. Weitere
Informationen zum Projekt gibt es auf der Internetseite
www.humanismus-am-oberrhein.eu.

Rahmenprogramm

Führungen

Freitag, 26.4. / 10.5. / 17.5. / 24.5., jeweils 12.30 Uhr
Sonntag, 28.4. / 19.5. / 26.5., jeweils 11 Uhr
„Oberrheinischer Humanismus und Geographie“
Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt

Führungen mit Vortrag

Dienstag, 30.4., 17 Uhr
„Wissenskultur und Medialität im Umbruch. Gregor Reischs
Margarita Philosophica (1503)“, Führung mit Prof. Wolfgang
Kofler, anschl. Vortrag von Prof. Felix Heinzer in der
Universität. Treffpunkt: Museum für Stadtgeschichte
Kosten: 6 Euro

Montag, 13.5., 17 Uhr
„Die Geographie des Ptolemaios – ein modernes Bild der
antiken Welt“, Führung mit Prof. Wolfgang Kofler, anschl.
Vortrag von Dr. Florian Mittenhuber in der Universität
Treffpunkt: Museum für Stadtgeschichte
Kosten: 6 Euro
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Termine der Freiburger Museen von 22. bis 28. April (KW 17)
Mittwoch, 24. April, 12.30 Uhr:
Kunstpause zum Schmerzensmann
im Augustinermuseum
Mirja Straub referiert bei einer Kurzführung am Mittwoch, 24.
April, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum (Augustinerplatz)
über unterschiedliche Darstellungen des Schmerzensmanns.
Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 6 Euro.

Donnerstag, 25. April, 19 Uhr:
Film “The Bhutan painting moth“ im Naturmuseum
Im Rahmen der Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und
Donnerdrachen. Natur und Kultur in Bhutan“ zeigt das
Naturmuseum (Gerberau 32) am Donnerstag, 25. April, um 19
Uhr den Film „The Bhutan painting moth“ von Roland Bentz.
Anschließend berichtet der Künstler über seine Erfahrungen in
Bhutan, das Leben der Menschen und die Veränderungen
eines Landes zwischen Tradition und Wandel. Die
Veranstaltung kostet 3 Euro Eintritt.

Freitag, 26. April, 15.45 Uhr:
Mit der Straßenbahn auf dem Weg zum „Bobbele“
Unterwegs mit dem Erlebniswagen der Straßenbahn erzählt
Peter Kalchthaler am Freitag, 26. April, spannende
Geschichten über Freiburg. Treffpunkt ist um 15.45 Uhr am
VAG-Zentrum, Besanconallee 99. Die Veranstaltung ist eine
Kooperation des Museums für Stadtgeschichte mit VHS, VAG
und FWTM. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0761 /
3689510 oder per Mail an info@vhs-freiburg.de. Die
Teilnahme kostet 4 Euro.

Samstag, 27. April, 14 Uhr:
Kunstdialog zu Julius Bissier im Museum für Neue Kunst
Mitglieder des Fördervereins laden am Samstag, 27. April, um
14 Uhr zum Gespräch über den Freiburger Künstler Julius
Bissier ins Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a) ein.
Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt.

Sonntag, 28. April, 11 Uhr:
Expertenführung zum Humanismus am Oberrhein
im Museum für Stadtgeschichte
Am Sonntag, 28. April, führt Prof. Wolfgang Kofler um 11 Uhr
durch die Sonderausstellung „Oberrheinischer Humanismus
und Geographie“ im Museum für Stadtgeschichte
(Münsterplatz 30). Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich
Museumseintritt.

Sonntag, 28. April, 14 – 16 Uhr:
Familiennachmittag im Augustinermuseum
Familien mit Kindern ab 5 Jahren können am Sonntag, 28.
April, von 14 bis 16 Uhr die Welt der mittelalterlichen Spiele
ergründen und danach in der Werkstatt selbst ein Trick-TrackSpiel bauen. Die Veranstaltung findet im Augustinermuseum
(Augustinerplatz) statt und kostet für Erwachsene 3 Euro plus
Museumseintritt, Kinder zahlen nur 3 Euro.

Sonntag, 28. April, 14 Uhr:
Familienführung im Colombischlössle
Am Sonntag, 28. April, lädt das Archäologische Museum
Colombischlössle (Rotteckring 5) um 14 Uhr zu einer
Familienführung in die Kinderausstellung „Als das Mammut zu
schwitzen begann...“ ein. Die Archäologin Stefanie Eisenmann
reist mit großen und kleinen Gästen ab 5 Jahren an das Ende
der letzten Eiszeit. Zu diesem Zeitpunkt veränderte sich die
Tier- und Pflanzenwelt und der Mensch musste sich
anpassen: Aus den umherziehenden Mammutjägern wurden
sesshafte Ackerbauern. Die Teilnahme kostet 2 Euro, für
Erwachsene kommen noch 4 Euro Museumseintritt dazu.
 
 

 
Termine der Freiburger Museen von 15. bis 21. April (KW 16)
Donnerstag, 18. April, 12.30 Uhr:
„Natur und Kultur in Bhutan“ im Naturmuseum
Eine Führung durch die Sonderausstellung „Von
Schmetterlingen und Donnerdrachen. Natur und Kultur in
Bhutan“ findet am Donnerstag, 18. April, um 12.30 Uhr im
Naturmuseum (Gerberau 32) statt. Die Teilnahme kostet 2
Euro plus Museumseintritt.

Donnerstag, 18. April, 15.30 Uhr:
„Zwischen Himmel und Hölle“ im Augustinermuseum
Der Theologe Stefan Langer und der Kunsthistoriker Peter
Kalchthaler referieren am Donnerstag, 18. April, um 15.30 Uhr
im Augustinermuseum (Augustinerplatz) über das „Erste
Liebenauer Kreuz“. Die Führung ist Teil der Reihe „Zwischen
Himmel und Hölle“, einer Kooperation des
Augustinermuseums mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und
dem Bildungszentrum Freiburg. Die Teilnahme kostet den
regulären Museumseintritt von 6 Euro.

Samstag, 20. April, 12 Uhr:
Orgelmusik im Augustinermuseum
Annette Fabriz aus Prof. Schmedings Orgelklasse an der
Musikhochschule Freiburg spielt am Samstag, 20. April, um 12
Uhr ausgewählte Werke auf der Welte-Orgel im
Augustinermuseum (Augustinerplatz). Wer das Klangerlebnis
genießen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 6 Euro.

Samstag, 20. April, 14.30 Uhr:
„Steckenpferd Kunst“ im Augustinermuseum
Bei der Reihe „Steckenpferd Kunst“ erläutern Freiburger
Bürgerinnen und Bürger Werke des Augustinermuseums
(Augustinerplatz). Am Samstag, 20. April, um 14.30 Uhr
präsentiert Wolfgang Huller Einspielungen von Pianisten des
19. Jahrhunderts am Welte-Flügel. Die Teilnahme kostet den
regulären Museumeintritt von 6 Euro.

Sonntag, 21. April, 12 Uhr:
Führung für blinde und sehbehinderte Gäste im
Colombischlössle
Eine Führung für blinde und sehbehinderte Gäste bietet das
Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) am
Sonntag, 21. März, um 12 Uhr an. Die Museumspädagogin
Angelika Zinsmaier erklärt, wie sich der Klimawandel vor
12.000 Jahren auf das Leben und die Umwelt unserer
Vorfahren ausgewirkt hat. Die Lebenswelt der Alt- und
Jungsteinzeit ist mit vielen Sinnen erfahr- und fühlbar: Durch
Objekte, die nach steinzeitlichen Originalen rekonstruiert
wurden, durch Rohstoffe, die bis heute existieren, aber auch
durch überraschende Klänge. Die Veranstaltung kostet für
Erwachsene 6 Euro (Führung und Eintritt). Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt und
bezahlen nur die Führung mit 2 Euro.

Sonntag, 21. April, 14 – 16 Uhr:
Familiennachmittag im Museum für Neue Kunst
Beim Familiennachmittag im Museum für Neue Kunst
(Marienstraße 10a) am Sonntag, 21. April, von 14 bis 16 Uhr
können Familien mit Kindern ab 5 Jahren die Welt der Farben
erkunden und danach in der Werkstatt selbst kreativ sein. Die
Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene zuzüglich
Museumseintritt.
 
 

 
Termine der Freiburger Museen von 8. bis 14. April (KW 15)
Dienstag, 9. April, 20 Uhr:
Kammermusik im Augustinermuseum
Am Dienstag, 9. April, findet um 20 Uhr ein KammermusikKonzert in der stimmungsvollen Atmosphäre der Skulpturenhalle
des Augustinermuseums (Augustinerplatz) statt. Christian
Ostertag (Violine) und Mayumi Shimizu (Posaune), spielen Werke
von Johann Sebastian Bach, Béla Bartòk und Jean-François
Michael. Die Kammermusik ist eine Kooperation mit dem SWR
Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Einmal im Quartal
werden Abende gestaltet, die klassische und moderne Musik
virtuos verbinden. Karten für das außergewöhnliche Klangerlebnis
gibt es im Augustinermuseum, sie kosten 10 Euro, erm. 8 Euro.

Mittwoch, 10. April, 12.30 Uhr:
Kunstpause zu Wilhelm Hasemann im Augustinermuseum
Über Wilhelm Hasemann und die Gutacher Malerschule referiert
Dr. Tilmann von Stockhausen bei einer Kurzführung am Mittwoch,
10. April, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum (Augustinerplatz).
Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 6 Euro.

Donnerstag, 11. April, 12.30 Uhr:
„Natur und Kultur in Bhutan“ im Naturmuseum
Eine Führung im Naturmuseum (Gerberau 32) am Donnerstag,
11. April, um 12.30 Uhr widmet sich der Sonderausstellung „Von
Schmetterlingen und Donnerdrachen. Natur und Kultur in
Bhutan“. Die Teilnahme kostet 2 Euro plus Museumseintritt.

Freitag, 12. April, 12.30 Uhr:
Führung zur Johann Christian Wentzinger
im Museum für Stadtgeschichte
Der Künstler Johann Christian Wentzinger steht im Mittelpunkt
einer Führung, die am Freitag, 12. April, um 12.30 Uhr im
Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30) stattfindet. Die
Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich Museumseintritt.

Freitag, 12. April, 20 Uhr:
Vortrag von Georg Winter über „Die anastrophale Stadt“
im Museum für Neue Kunst
Georg Winter hält am Freitag, 12. April, um 20 Uhr im Rahmen
der Sonderausstellung „Lichtung im Forst. Neues Museum für
Neue Kunst. Georg Winter“ einen Vortrag über „Die anastrophale
Stadt“. Der Professor für Bildhauerei und Public Art an der
Hochschule der Bildenden Künste Saar ist international bekannt
und wurde für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. Die
Veranstaltung findet im „Schau_Raum“ des Museums für Neue
Kunst (Marienstraße 10 a) statt, der Eintritt ist frei.

Samstag, 13. April, 14.30 Uhr:
„Hühnerleben“ im Naturmuseum
Tierärztin Diana Weber präsentiert am Samstag, 13. April, um
14.30 Uhr im Naturmuseum (Gerberau 32) Wissenswertes zum
Küken und seinen Artgenossen. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro.

Sonntag, 14. April, 14 – 16 Uhr:
Familiennachmittag zur Steinzeit im Colombischlössle
Ein Familiennachmittag findet am Sonntag, 14. April, von 14 bis
16 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle
(Rotteckring 5) statt. Große und kleine Gäste ab 6 Jahren
erfahren hier Interessantes über die tierischen Gefährten der
Menschen in der Steinzeit. Nach einer kurzen Führung durch die
Ausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann...“ fertigen die
Kinder - angeleitet von der Archäologin Dania Braun - ein
Eiszeittier aus Speckstein an. Die Teilnahme kostet für
Erwachsene 7 Euro (Museumseintritt und Veranstaltung), für
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Museumseintritt
frei, sie bezahlen nur 3 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sonntag, 14. April, 15 Uhr:
Führung zu Georg Winter im Museum für Neue Kunst
Eine Führung im Museum für Neue Kunst (Marienstraße 30) am
Sonntag, 14. April, um 15 Uhr widmet sich der Sonderausstellung
„Lichtung im Forst. Neues Museum für Neue Kunst. Georg
Winter“. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro
Museumseintritt.
 
 

 
Termine der Freiburger Museen von 1. bis 7. April (KW 14)
Dienstag, 2. April, 12.30 Uhr:
Restauratorinnenführung im Augustinermuseum
Die Diplom-Restauratorinnen Anja Alt und Susanne Fenkes
referieren bei einer Kurzführung am Dienstag, 2. April, um
12.30 Uhr im Augustinermuseum (Augustinerplatz) über das
Thema „Berührungsängste: Notkonservierung“. Die Teilnahme
kostet den regulären Museumseintritt von 6 Euro.

Mittwoch, 3. April, 12.30 Uhr:
Mittagsführung im Colombischlössle
Im Archäologischen Museum Colombischlössle (Rotteckring
5) findet am Mittwoch, 3. April, um 12.30 Uhr eine Kurzführung
mit Tobias Janouschek statt. Die Teilnahme an der Mittagsführung kostet 4 Euro.

Donnerstag, 4. April, 12.30 Uhr:
Ferienführung im Colombischlössle
Am Donnerstag, 4. April, gibt es um 12.30 Uhr im Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) eine Kurzführung durch die neue Kinderausstellung „Als das Mammut zu
schwitzen begann...“. Der Eintritt kostet 4 Euro.

Donnerstag, 4. April, 18.30 Uhr:
Exklusive Abendführung im Augustinermuseum
Anderthalb Stunden nach Schließung des Hauses ist am Donnerstag, 4. April, um 18.30 Uhr eine exklusive Abendführung
durch das Augustinermuseum (Augustinerplatz) geboten. Die
Veranstaltung kostet 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist
bis zum Vortag, 12 Uhr, unter Tel. 0761/201-2501 erforderlich.

Freitag, 5. April, 12.30 Uhr:
Führung zu den Stadtmodellen
Eine Führung im Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz
30) am Freitag, 5. April, um 12.30 Uhr dreht sich rund um
„Freiburg im Modell“. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich
Museumseintritt.

Samstag, 6. April, 14 Uhr:
Familienführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring
5) lädt am Samstag, 6. April, um 14 Uhr zu einer Familienführung durch die neue Ausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann...“ ein. Die Archäologin Stefanie Eisenmann reist
mit den großen und kleinen Gästen an das Ende der letzten
Eiszeit. Damals veränderten sich Tier- und Pflanzenwelt, der
Mensch musste sich anpassen: Aus den umherziehenden
Mammutjägern wurden sesshafte Ackerbauern. Die Teilnahme
kostet 2 Euro, für Erwachsene kommen noch 4 Euro Museumseintritt dazu.

Sonntag, 7. April, 11 – 13 Uhr:
Sonntagsmatinee im Colombischlössle
Am Sonntag, 7. April, lädt das Archäologische Museum um 11
Uhr zur Sonntagsmatinee „Archäologie - Musik - Aperitif“ ins
Colombischlössle (Rotteckring 5) ein. Die Harfenistin Lisa
Berg präsentiert Werke von Andrès, Tournier, Salzedo und
Renié. Danach erläutert die Archäologin Stefanie Eisenmann
bei einer Führung den Klimawandel vor 12.000 Jahren und
seine Folgen für Mensch und Tier. Bei einem kleinen Umtrunk
und Häppchen, serviert von den Freunden des Museums, besteht abschließend die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt
kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Sonntag, 7. April, 14 Uhr:
Familienführung zu Peter Dreher
Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren ist am Sonntag, 7. April,
um 14 Uhr eine interaktive Führung durch die Sonderausstellung „Peter Dreher – Hommage an die Malerei“ im Augustinermuseum (Augustinerplatz) geboten. Die Teilnahme kostet
2 Euro, für Erwachsene zuzüglich Museumseintritt.

Sonntag, 7. April, 14 – 16 Uhr:
Familiennachmittag: Vom Ei zum Küken
Am Sonntag, 7. April, findet um 14 Uhr im Naturmuseum
(Gerberau 32) ein Familiennachmittag für Familien mit Kindern
ab 5 Jahren statt. Nach einer kurzen Führung durch die Sonderausstellung „Vom Ei zum Küken“ können die Besucher in
der Werkstatt selbst aktiv werden. Die Teilnahme kostet 3 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich 3 Euro Museumseintritt.
 
 

 
Ostern in den Städtischen Museen Freiburg
Buntes Programm und erweiterte Öffnungszeiten

Die Städtischen Museen Freiburg laden dazu ein, die
anstehenden Osterfeiertage zum Kunstgenuss zu nutzen. Alle
Häuser sind täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet – in diesem
Jahr auch am Ostermontag. Das Kunsthaus L6 in Zähringen
hat am Gründonnerstag von 16 bis 18 Uhr geöffnet und am
Osterwochenende von 11 bis 17 Uhr. Am Karfreitag und
Ostermontag bleibt es geschlossen.

Geboten ist ein abwechslungsreiches Programm mit
Konzerten, Familienführungen, Bastelaktionen und mehr:

Am Karfreitag, 29. März, findet um 12.30 Uhr eine Führung
durch das Museum für Stadtgeschichte statt (2 Euro + Eintritt).
Im Naturmuseum startet um 14 Uhr eine Oster-Bastelaktion
für Familien mit Kindern ab 5 Jahren (3 Euro + Eintritt) und um
14.30 Uhr eine Vorführung der Eiermalerin Charlotte Garlow
(Eintritt).

Am Ostersamstag, 30. März, unterhalten Studierende der
Musikhochschule Freiburg um 12 Uhr mit ausgewählten
Werke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum (Eintritt).
Um 14.30 Uhr präsentiert Tierärztin Diana Weber im
Naturmuseum wissenswerte Infos zu Küken und Federvieh
(Eintritt).

Mit einer Führung durch die Sonderausstellung „Peter Dreher
– Hommage an die Malerei“ beginnt das Programm am
Ostersonntag, 31. März, um 10.30 Uhr im
Augustinermuseum (2 Euro + Eintritt). Um 11 Uhr wird im
Museum für Stadtgeschichte der berühmte Barockkünstler und
ehemalige Hausherr Johann Christian Wentzinger vorgestellt
(2 Euro + Eintritt). Ein Rundgang durch die Ausstellung
„Lichtung im Forst. Neues Museum für Neue Kunst. Georg
Winter“ findet um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst statt (2
Euro + Eintritt). Zeitgleich informiert Tierärztin Diana Weber
interessierte Verbraucher im Naturmuseum über
Grillhähnchen, Suppenhühner und Ostereier (Eintritt).

Am Ostermontag, 1. April, findet um 14 Uhr im
Archäologischen Museum Colombischlössle ein
Familiennachmittag mit farbigen Bildern zur Steinzeit statt.
Nach einer Kurzführung in der Ausstellung „Als das Mammut
zu schwitzen begann...“ können Kinder – angeleitet von der
Archäologin Andrea Lopatta – selbst ein Steinzeitkunstwerk
gestalten (3 Euro + Eintritt). Um 14.30 zeigt Eiermalerin
Charlotte Garlow bei einer Vorführung im Naturmuseum ihr
Können (Eintritt).

Eintrittspreise:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Gäste mit
Museumspass haben freien Eintritt in die Städtischen
Museen und zahlen nur die jeweilige Veranstaltungsgebühr. Für Erwachsene ohne Museumspass gelten
folgende Eintrittspreise:

• Augustinermuseum: 6 Euro / erm. 4 Euro, gültig als
Tageskarte in allen Städtischen Museen. Eintritt in die
Sonderausstellung „Peter Dreher – Hommage an die
Malerei“: 5 Euro / erm. 3 Euro. Tageskarte inkl.
Sonderausstellung: 7 Euro / erm. 5 Euro

• Museum für Neue Kunst, Museum für Stadtgeschichte,
Naturmuseum: 3 Euro / erm. 2 Euro

• Ausstellung „Lichtung im Forst. Neues Museum für
Neue Kunst. Georg Winter“ im Museum für Neue Kunst:
5 Euro / erm. 3 Euro

• Archäologisches Museum Colombischlössle: 4 Euro /
erm. 3 Euro
 
 



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