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Museumstipps

Drei Meisterwerke des russischen Impressionismus zu Gast im Augustinermuseum
(c) Augustinermuseum / Leihgeber: Mus. des russ. Impressionismus, Moskau
 
Drei Meisterwerke des russischen Impressionismus zu Gast im Augustinermuseum
Anlässlich der Russischen Kulturtage zeigt das Augustinermuseum von Dienstag, 28. April, bis Sonntag, 17. Mai, drei Meisterwerke des russischen Impressionismus. Die Gemälde der Künstler Stanislaw J. Schukowski, Nikolaj Bogdanov-Belskij und Konstatin F. Juon sind Leihgaben aus dem Moskauer Museum des Russischen Impressionismus. Es befindet sich derzeit noch im Aufbau und soll Anfang 2016 eröffnet werden.

Der russische Impressionismus war eine Reaktion auf die gleichnamige französische Kunstströmung und reichte von den 1870ern bis ins 20. Jahrhundert hinein. Die Maler wählten einfache Motive und stellten Szenen aus dem täglichen Leben dar. Ihr Ziel war es, in lockerem Duktus die Atmosphäre einzufangen. Das Hauptinteresse galt dem Spiel von Licht und Farbe. Eine Besonderheit der russischen Spielart ist die Beschäftigung mit Heimat und nationaler Identität.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-PASS-Musées ist er frei.
 
 

 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen von 20. bis 26. April (KW 17)
Dienstag, 21. April, 20 Uhr
Kammermusik im Augustinermuseum
Musiker des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg laden am Dienstag, 21. April, um 20 Uhr zum Kammerkonzert ins Augustinermuseum am Augustinerplatz ein. Das Konzert findet in der besonderen Atmosphäre der Skulpturenhalle statt. Ursula Eisert (Harfe) und Jermolaj Albiker (Violine) spielen Werke von Domenico Scaratti, Eugène Isaÿe, Jean Cras, Niccolò Paganini, Camille Saint-Saëns und John Cage. Die Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Mittwoch, 22. April, 12.30 Uhr
Kunstpause im Augustinermuseum
Um das Gemälde „Interieur mit lesender Frau“ von Josef Kühn d. J. dreht sich eine Kurzführung mit Felix Reuße am Mittwoch, 22. April, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Der Eintritt kostet 6 Euro.

Donnerstag, 23. April, 20 bis 22 Uhr
Lesung: „Vox“ von Nicholson Baker
Das Archäologische Museum Colombischlössle und das Vorderhaus laden am Donnerstag, 23. April, ab 20 Uhr zu einer Lesung aus dem provokanten Werk „Vox“ des Hermann-Hesse-Preisträgers Nicholson Baker ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?“ statt. Es lesen Sybille Denker und Peter W. Hermanns. Die Veranstaltung findet im Treppenhaus des Colombischlössles, Rotteckring 5, statt. Infos und Tickets: www.vorderhaus.de.

Freitag, 24. April, 7.15 Uhr
Frühkunst zu Willi Baumeister
Für Frühaufsteher bietet Isabelle Herda am Freitag, 24. April, um 7.15 Uhr eine Führung zum Künstler Willi Baumeister an. Die Veranstaltung findet im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 24. April, 16.30 Uhr
Überschreitungen
Religion trifft auf moderne Kunst: Am Freitag, 24. April, findet um 16.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ein offenes Gespräch zwischen Museumsdirektorin Christine Litz und Pfarrer Andreas Bordne von der Evangelischen Erwachsenenbildung statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro, dazu kommen 7 Euro Museumseintritt.

Freitag, 24. April, 19 Uhr
Neue Reihe: Moving Image Fridays
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt zur neuen Reihe "Moving Image Fridays" ein: An jedem letzten Freitag im Monat ist im Schau_Raum eine offene Bühne für Filme, Videos, Diskussion und andere Kunstformen geboten. Dazu gibt es Getränke. Los geht es am Freitag, 24. April, um 19 Uhr. Für den Auftakt hat Andrea Mihaljevic, Professorin an der Hochschule für Kunst, Design und Musik, Arbeiten von Studierenden ausgewählt. Weitere Beiträge sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 26. April, 11 Uhr
Führung: gemeinsam. einsam.
Im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, findet am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „gemeinsam. einsam. Neue Erkenntnisse der Denkmalpflege zur Freiburger Kartause“ statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 3 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 26. April, 12 und 14 Uhr
Führungen: Ich Mann. Du Frau.
Eine Führung durch die Ausstellung „Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?“ ist am Sonntag, 26. April, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle geboten. Um 14 Uhr sind dann Familien mit Kindern ab 6 Jahren zu einer interaktiven Führung mit Spurensuche eingeladen. Die Teilnahme kostet 2 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich 5 Euro Eintritt.

Sonntag, 26. April, 14 bis 16 Uhr
Für Familien: Uhren aus vier Jahrhunderten
Um Uhren aus vier Jahrhunderten dreht sich die Familienführung "Vom Sonnenstand zum Räderwerk", die am Sonntag, 26. April, von 14 bis 16 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz stattfindet. Sie richtet sich an Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Nach der Führung können sie eigene Sanduhren gestalten. Die Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene zuzüglich 6 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 26. April, 14 Uhr
Erlebnisraum Wasser
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt am Sonntag, 26. April, um 14 Uhr zu einer Führung durch den Erlebnisraum Wasser ein. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 3 Euro Museumseintritt.
 
 

Ausstellungstipp: Günter Malchow
Günter Malchow / Bild: Veranstalter
 
Ausstellungstipp: Günter Malchow "Connected - Mit Farbe Bilder bauen"
Katholische Akademie Freiburg, Wintererstr. 1
bis 28. Juli 2015

Der Künstler Günter Malchow aus Münster – ein Vertreter des Konstruktivismus und der konkreten Kunst – scheint es dem Betrachter leicht zu machen. Eine strenge Geometrie, der wechselnde Rhythmus der Farbstreifen und Rechtecke suggerieren eine nachvollziehbare Ordnung. Das trügt. Transparenz, ätherisch leicht wirkende Farben bis zum Haptischen verbinden die Konstruktion mit dem Sinnlichen. Scheinbar überlagerte Rastersysteme bilden Räume und Räumlichkeiten, die es zu entdecken gilt.
 
 

 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen von 13. bis 19. April (KW 16)
Dienstag, 14. April, 19 Uhr
Vortrag zu den Irokesen
Ein Vortrag über die Kultur, Geschichte und Gegenwart der Irokesen findet am Dienstag, 14. April, um 19 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt. Der Ethnologe Harry Schüler beleuchtet auch die heutigen Souveränitäts- und Landansprüche sowie das kontroverse Thema der Spielkasinos. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Mittwoch, 15. April, 15.30 Uhr
Führung: gemeinsam. einsam.
Museumsleiter Peter Kalchthaler führt am Mittwoch, 15. April, um 15.30 Uhr durch die Ausstellung „gemeinsam. einsam. Neue Erkenntnisse der Denkmalpflege zur Freiburger Kartause“ im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 3 Euro Eintritt.

Donnerstag, 16. April, 12.30 Uhr
Kurzführung zur Bionik
Um das Thema Bionik dreht sich eine Kurzführung am Donnerstag, 16. April, um 12.30 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 3 Euro.

Donnerstag, 16. April, 14 Uhr
Abschluss: Einlagern Ausstellen
Studierende des Fachgebiets Ausstellungsdesign der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe präsentieren derzeit im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, Ideen für ein Schaudepot. Am Donnerstag, 16. April, findet um 14 Uhr die Abschlussveranstaltung mit Studierenden und Gästen statt. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 16. April, 15.30 Uhr
Zwischen Himmel und Hölle
Der Theologe Albert Käuflein und der Kunsthistoriker Peter Kalchthaler referieren am Donnerstag, 16. April, um 15.30 Uhr über das Pfeilmartyrium des heiligen Sebastian. Die Führung findet im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Sie ist Teil der Reihe „Zwischen Himmel und Hölle“, einer Kooperation des Augustinermuseums mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem Bildungszentrum Freiburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet den regulären Eintritt von 6 Euro.

Donnerstag, 16. April, 18 bis 20 Uhr
Führung durch die Kartause
Das Museum für Stadtgeschichte bietet in Kooperation mit Vistatour am Donnerstag, 16. April, von 18 bis 20 Uhr eine Führung durch die Kartause an. Treffpunkt ist die Kartäuserstraße 117. Die Teilnahme kostet 10 Euro. Anmeldung erforderlich unter Tel. 0761-701943 oder info@vistatour.de.

Samstag, 18. April, 12 Uhr
Orgelmusik im Augustinermuseum
Anna Przybysz von der Musikhochschule Freiburg spielt am Samstag, 18. April, um 12 Uhr ausgewählte Werke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum. Wer das Klangerlebnis genießen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 6 Euro.

Sonntag, 19. April, 11 Uhr
Kammermusik im Museum für Stadtgeschichte
Ein Kammermusik-Konzert ist am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, geboten. Christian Zimmermann (Laute) und Ekkehard Weber (Viola da gamba) spielen Werke von Philippo Martino, Johann Michael Kühnel, Joseph Haydn und Friedrich Wilhelm Rust. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Sonntag, 19. April, 12 Uhr
Führung: Ich Mann. Du Frau.
Im Archäologischen Museum Colombischlössle findet am Sonntag, 19. April, um 12 Uhr eine Führung zur Ausstellung „Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?“ statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro Eintritt.

Sonntag, 19. April, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im Museum für Neue Kunst
Ein Familiennachmittag findet am Sonntag, 19. April, von 14 bis 16 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren gibt es eine interaktive Führung zum Thema „Menschenbilder“. Danach können die großen und kleinen Gäste in der Werkstatt kreativ werden. Die Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene kommen 7 Euro Eintritt dazu.
 
 

Augustinermuseum zeigt erstes Foto des Freiburger Münsters
(c) Augustinermuseum, Städt. Museen Freiburg / Foto: Galerie Bassenge, Berlin
 
Augustinermuseum zeigt erstes Foto des Freiburger Münsters
Zur Pionierzeit der Fotografie entstand eine Aufnahme von Gottlieb Theodor Hase (1818–1888), die als erste Ablichtung des Freiburger Münsters gilt. Sie zeigt das Bauwerk vom Schlossberg aus, inmitten des Häusermeeres der Altstadt. Dank der Unterstützung durch den Freundeskreis Augustinermuseum konnte das Bild in einer Berliner Kunstauktion erworben werden. Jetzt ist es bis Sonntag, 19. April, im Dachgeschoss des Augustinermuseums zu sehen.

Als stadtgeschichtliches Dokument hat das Foto einen hohen Stellenwert: Zu sehen ist etwa die 1863 entfernte Sonnenuhr im Querhausgiebel des Münsters, während der 1855 errichtete neugotische Fialenaufsatz am dritten Strebepfeiler des Chores noch fehlt. Da der in Erfurt gebürtige Fotograf Hase sich erst 1852 in Freiburg niederließ, muss das Foto zwischen 1852 und 1855 entstanden sein. Dass es sich um einen historischen Abzug handelt, kann man an der Beschaffenheit des Papiers, dem Sepiaton und der charakteristischen, die Ecken abrundenden Montierung erkennen.

Im Gegensatz zu modernen Neuabzügen genießen vom Fotografen selbst zur Entstehungszeit des Negativs entwickelte Aufnahmen als „vintage prints“ besondere Wertschätzung: Sie sind historische Dokumente des frühen fotografischen Sehens und geben die Intention des Künstlers authentisch wieder.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags und am Ostermontag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-PASS-Musées ist er frei.
 
 

München: Ein Osterbild in der Alten Pinakothek
Albrecht Altdorfer "Maria Magdalena am Grabe Christi" / Foto: Alte Pinakothek
 
München: Ein Osterbild in der Alten Pinakothek
Für Besucher der Alten Pinakothek bietet sich während der Osterzeit wieder die schöne Rückseite von Albrecht Altdorfers »Maria Magdalena am Grab Christi« als Osterbild dar. Das Gemälde zeigt die wunderbare Szene des Ostermorgens und es ist Rückseite der wesentlich bekannteren »Maria mit Kind in der Glorie«. Das Osterbild hängt in Kabinett IIb im Obergeschoss der Alten Pinakothek nur für wenige Wochen.

Am Ostermorgen kommt Maria Magdalena zum Grabe Christi. Statt des Herrn findet sie dort zwei Engel in weißen Gewändern (Joh 20, 11-13).

Der Regensburger Maler Albrecht Altdorfer kehrt in einem genialen schöpferischen Einfall die gewohnte Perspektive um: Mit dem Maler blicken wir aus der dunklen Grabeshöhle heraus und sehen ins Licht der aufgehenden Sonne, das sich jenseits der Berge Bahn bricht und die Finsternis vertreibt. Morgenrot verklärt die Welt. Der Farbenzauberer Altdorfer wusste, was Ostern bedeutet.

Im Hintergrund zeigt Altdorfer, wie der auferstandene Christus einen Augenblick später Maria Magdalena erscheint (Joh 20,14-18). Sie erkennt ihn nicht sogleich, hält ihn für den Gärtner. Erst, als er sie mit Namen anspricht, weiß sie, wer er ist. Sie fällt auf die Knie, will ihn berühren. Er aber weist sie zurück mit den rätselhaften Worten („Noli me tangere“): „Berühre mich nicht, denn noch bin ich nicht aufgefahren zum Vater“.

Niemand weiß genau, wozu die zweiseitig bemalte Tafel ursprünglich diente, ob sie Flügel eines Altärchens war oder als Einzeltafel zur Andacht geschaffen wurde.

zum Bild oben:
Albrecht Altdorfer
Maria Magdalena am Grabe Christi, um 1525
Bezeichnet auf der Vorderseite (Maria mit dem Kind in der Glorie) am zweiten Baumstamm von rechts mit dem Monogramm AA (ligiert).
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek
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Veranstaltungen in den Freiburger Museen von 7. bis 12. April (KW 15)
Donnerstag, 9. April, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr zu Otto Dix
Um den Künstler Otto Dix und sein Werk „Bildnis Max John“ (1920) dreht sich eine Kurzführung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am Donnerstag, 9. April, um 12.30 Uhr. Die Anregungen können in der entspannten Atmosphäre des Museumscafés diskutiert werden. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 7 Euro.

Freitag, 10. April, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, findet am Freitag, 10. April, um 12.30 Uhr eine Kurzführung durch die Ausstellung „gemeinsam. einsam. Neue Erkenntnisse der Denkmalpflege zur Freiburger Kartause“ statt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 11. April, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen im Augustinermuseum
Große und kleine Gäste haben am Samstag, 11. April, von 14 bis 16.30 Uhr die Gelegenheit im Augustinermuseum am Augustinerplatz unter Anleitung zu zeichnen. Das Angebot trägt den Titel „Schule des Sehens“ und findet in der Ausstellung „Kosmos der Niederländer. Die Sammlung Christoph Müller“ statt. Die Teilnahme kostet den regulären Ausstellungseintritt von 5 Euro. Das Material wird gestellt.

Samstag, 11. April, 15 Uhr
Von Kindern für Kinder
Archäologiebegeisterte Mitglieder des Clubs „Junges ArCo“ laden Kinder ab 7 Jahren dazu ein, die Welt der Römer zu erforschen. Die Führung von Kindern für Kinder findet am Samstag, 11. April, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Sonntag, 12. April, 11 und 14 Uhr
Kosmos der Niederländer: Letzte Führungen
Am Sonntag, 12. April, endet die Ausstellung „Kosmos der Niederländer“ im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die letzte Führung für Erwachsene findet um 11 Uhr statt. Um 14 Uhr gibt es zum Abschluss eine interaktive Führung für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Die Teilnahme kostet jeweils 2 Euro, für Erwachsene kommen 5 Euro Ausstellungseintritt dazu.

Sonntag, 12. April, 11 und 14 Uhr
Matinee und Familientag im Colombischlössle
Am Sonntag, 12. April, lädt das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, von 11 bis 13 Uhr zur Sonntagsmatinee ein. Zum Auftakt spielt die Band der Musikschule Freiburg. Danach beleuchtet eine Führung einzigartige Grabbeigaben aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Sie wurden in einer Fundstelle in Ihringen geborgen und werfen seither viele Fragen auf. In unserer heutigen Vorstellung erinnern sie an Kultgegenstände und Magie. Beim abschließenden Aperitif bieten die Freunde des Museums im Foyer Getränke und Häppchen an. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Von 14 bis 16 Uhr schließt sich dann ein Familiennachmittag an: Große und kleine Gäste ab 6 Jahren unternehmen eine Entdeckungsreise zum Thema „Steinzeitstars im Rampenlicht“. Danach fertigen sie in der Werkstatt selbst steinzeitliche Figuren an. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 3 Euro, Erwachsene 8 Euro (inklusive Eintritt).

Sonntag, 12. April, 11.30 und 14 Uhr
Letzter Tag der Küken-Ausstellung
Die Jubiläumsausstellung „25 Jahre vom Ei zum Küken“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, geht am Sonntag, 12. April, zu Ende. Zum Abschluss informiert Tierärztin Diana Weber um 11.30 Uhr, was es beim Konsum von Grillhähnchen, Suppenhühnern und Ostereiern zu beachten gibt. Von 14 bis 16 Uhr können Familien mit Kindern in der Bastelwerkstatt „Eierlei“ kreativ werden. Parallel stellt der Schlangenspezialist Daniel Nutto lebende Schlangen vor, die ebenfalls zu den eierlegenden Arten gehören. Der Eintritt kostet 3 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.
 
 

Ausstellungstipp: Gustav Mesmer - Mit dem Fahrrad fliegen
Gustav Mesmer auf Flugfahrrad / Foto: Stefan Hartmaier / Museum
 
Ausstellungstipp: Gustav Mesmer - Mit dem Fahrrad fliegen
Vom 27. März bis 28. Juni 2015
im im Zeppelin Museum, Friedrichhafen am Bodensee

Mit dem Fahrrad fliegen - von Ort zu Ort, über die Landschaft hinweg, frei, unabhängig von Straßen und Verkehr. Ohne Motor nur mit Muskelkraft: umweltfreundlich, leise, den Vögeln gleich. „Wäre dies doch schön“ dachte sich Gustav Mesmer bereits in den 1930er Jahren, als er begann sich mit der Erfindung von Flugfahrrädern und der Konstruktion von Schwingenflügeln zu beschäftigen.

Gustav Mesmer, geboren 1903 im oberschwäbischen Altshausen, ein Zeitgenosse der großen Zeppeline, war Erfinder, Tüftler, ein Utopist und Philosoph. Er schuf bis zu seinem Tod 1994 ein faszinierendes und einzigartiges Werk von Fluggeräten, Zeichnungen, Bildern, Musikinstrumenten und Texten. Technik und Handwerk verband er mit seinen Ideen und Träumen zu einem eigenen Kosmos, den er bewohnte und nach seinen Vorstellungen gestaltete. Erst in fortgeschrittenem Alter konnte Gustav Mesmer, der 35 Jahre seines Lebens in psychiatrischen Anstalten verbringen musste, seine Erfindungen auch realisieren und erproben. Bekannt und gesellschaftlich anerkannt wurde Mesmer zunächst durch seine Flugfahrräder. Seit den 1980er Jahren wird Mesmers Werk auch zunehmend als Outsider-Art rezipiert.

Die Ausstellung zeigt original erhaltene Flugfahrräder, Werkzeuge und Instrumente neben dem bildnerischen Werk Gustav Mesmers. Sie stellt sein außergewöhnliches Leben zwischen gesellschaftlichen Begrenzungen und der individuellen Möglichkeit von Freiheit, zwischen Technik und Utopie, Sehnsucht und Verwirklichung vor.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Zeppelin Museums mit der Gustav Mesmer Stiftung.
 
 



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