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Museumstipps

 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen von 13. bis 19. Oktober (KW 42)
Montag, 13. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Pilzberatung
Pilzsammlerinnen und -sammler haben am Montag, 13. Oktober,
von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, ihre Funde im Museum
Natur und Mensch, Gerberau 32, vorzulegen und sich zu
informieren. Die Beratung kostet 3 Euro.

Dienstag, 14. Oktober, 20 Uhr
Kammermusik
Susanne Kaldor, Katrin Melcher und Alexander Richtberg spielen
am Dienstag, 14. Oktober, im Augustinermuseum am Augustinerplatz
Werke von Bach bis Kodály auf Violine, Viola und Violoncello.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Partner ist das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.
Die Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Donnerstag, 16. Oktober, 15.30 Uhr
Zwischen Himmel und Hölle
Der Theologe Stephan Langer und der Kunsthistoriker Felix Reuße
referieren am Donnerstag, 16. Oktober, um 15.30 Uhr über den Maler
Hans Thoma und sein Werk „Ruhe auf der Flucht“. Die Veranstaltung
findet im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt und gehört zur
Reihe „Zwischen Himmel und Hölle“, eine Kooperation des
Augustinermuseums mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem
Bildungszentrum Freiburg. Die Teilnahme kostet den regulären
Museumseintritt von 6 Euro.

Freitag, 17. Oktober, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Um Freiburg als Lazarettstadt im Ersten Weltkrieg dreht sich
eine Kurzführung, die am Freitag, 17. Oktober, um 12.30 Uhr
im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, stattfindet.
Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 3
Euro.

Samstag, 18. Oktober, 12 Uhr
Orgelmusik im Augustinermuseum
Deborah Hödtke von der Musikhochschule Freiburg spielt am
Samstag, 18. Oktober, um 12 Uhr ausgewählte Werke auf der
Welte-Orgel im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Wer
das Klangerlebnis genießen möchte, zahlt den regulären
Museumseintritt von 6 Euro.

Sonntag, 19. Oktober, 12 Uhr
Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?
Im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5,
findet am Sonntag, 19. Oktober, um 12 Uhr eine Führung zur
neuen Ausstellung „Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit
Urzeiten?“ statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro
Museumseintritt.

Sonntag, 19. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im Museum für Neue Kunst
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10 a, lädt am
Sonntag, 19. Oktober, von 14 bis 16 Uhr zum
Familiennachmittag ein. Familien mit Kindern ab 5 Jahren
können die Ausstellung „Schönes Buntes Bild IV. Werke der
1980er Jahre aus der Sammlung“ erkunden und danach selbst
kreativ werden. Die Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene
zuzüglich 5 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 19. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag: Freiburger Pflastersteine
„Freiburger Pflastersteinen“ ist das Thema des
Familiennachmittags, der am Sonntag, 19. Oktober, von 14 bis
16 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30,
stattfindet. Familien mit Kindern ab 5 Jahren können nach
einer interaktiven Führung ein Steinmosaik gestalten. Die
Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene kommen noch 3
Euro Eintritt dazu.
 
 

 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen von 29. September bis 5. Oktober
40. Kalenderwoche

Montag, 29. September, 16 bis 18 Uhr
Pilzberatung
Pilzsammlerinnen und -sammler haben am Montag, 29. September, von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, bei einer Pilzberatung im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ihre Funde vorzulegen und sich zu informieren. Die Kosten für die Beratung betragen 3 Euro.

Dienstag, 30. September, 12 bis 14 Uhr
Kunstdialog zu Julius Bissier
Ein Gespräch über den Freiburger Künstler Julius Bissier findet am Dienstag, 30. September, von 12 bis 14 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10 a, statt. Die Mitglieder des Fördervereins informieren über den Künstler und beantworten Fragen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Mittwoch, 1. Oktober, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Eine Kurzführung zum Thema „Wissenschaft und Technik bei den Römern“ ist am Mittwoch, 1. Oktober, um 12.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geboten. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 3 Euro.

Mittwoch, 1. Oktober, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Eine Kurzführung zum Thema „Wissenschaft und Technik bei den Römern“ ist am Mittwoch, 1. Oktober, um 12.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geboten. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 3 Euro. an der Kasse des Augustinermuseums erhältlich. Am Tag der Führung muss ein Personalausweis oder Pass mitgebracht werden.

Donnerstag, 2. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr
Letzte Chance: Abendführung durch die Baustelle Gotik
Anderthalb Stunden nach Schließung des Hauses findet am Donnerstag, 2. Oktober, eine exklusive Abendführung durch die Ausstellung „Baustelle Gotik. Das Freiburger Münster“ mit Tilmann von Stockhausen statt. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis zum Vortag, 12 Uhr, unter Telefon 0761 / 201- 2501 erforderlich.

Freitag, 3. Oktober, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, lädt am Freitag, 3. Oktober, um 12.30 Uhr zu einer Kurzführung über die Freiburger Grafen ein. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 3 Euro.

Samstag, 4. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Spitzentechnologie im Mittelalter: Der Laufrad-Kran
Am Samstag, 4. Oktober, haben Besucherinnen und Besucher von 14 bis 16 Uhr zum letzten Mal die Möglichkeit, den Laufrad-Kran nach mittelalterlichem Vorbild in Aktion zu erleben. Zimmererlehrlinge der Gewerbe Akademie Freiburg führen ihn vor und beantworten Fragen. Die Veranstaltung findet vor dem Augustinermuseum am Augustinerplatz statt, der Eintritt ist frei.

Samstag, 4. Oktober, 15 Uhr
Wentzinger erzählt aus seinem Leben
Der bekannte Maler, Bildhauer und Architekt Johann Christian Wentzinger setzte sich einst mit seiner barocken Residenz am Münsterplatz ein beeindruckendes Denkmal. Bei einer historischen Schauspielführung erzählt er am Samstag, 4. Oktober, um 15 Uhr spannende Geschichten aus seinem Leben. Er stellt die künstlerische Ausgestaltung und die geheimen Winkel seines Hauses „Zum schönen Eck“ vor, in dem heute das Museum für Stadtgeschichte untergebracht ist, und präsentiert auch seine Werke im Augustinermuseum. Die Führung beginnt im Museum für Stadtgeschichte und wird von Freiburg Living History veranstaltet. Die Teilnahme kostet 10 Euro.

Sonntag, 5. Oktober, 10.30 Uhr
Letzte Führung durch die Baustelle Gotik
Am Sonntag, 5. Oktober, um 10.30 Uhr findet die letzte Führung durch die Sonderausstellung „Baustelle Gotik. Das Freiburger Münster“ im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 7 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 5. Oktober, 11 bis 13 Uhr
Sonntagsmatinee im Colombischlössle
Das Archäologische Museum lädt am Sonntag, 5. Oktober, von 11 bis 13 Uhr zu einer Sonntagsmatinee ins Colombischlössle ein. Dr. Wim Mauthe spielt freie Improvisationen über Jazz-Evergreens auf Klarinette, Saxophon und Akkordeon. Danach findet eine Führung zum Thema „Multikulti – Römischer Götterhimmel am Oberrhein“ statt. Bei Getränken und Häppchen, angeboten von den Freunden des Museums, besteht anschließend die Möglichkeit zur Diskussion. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Sonntag, 5. Oktober, 14 Uhr
Familienführung im Museum für Neue Kunst
Bei einer interaktiven Führung können große und kleine Gäste ab 5 Jahren am Sonntag, 5. Oktober, um 14 Uhr das Museum für Neue Kunst erkunden. Die Teilnahme kostet 2 Euro, für Erwachsene kommen 5 Euro Museumseintritt dazu.

Sonntag, 5. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im Museum Natur und Mensch
Familien mit Kindern ab 5 Jahren erfahren bei einer Tour durch den Erlebnisraum Wald im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, was man von der Natur lernen kann. Danach können sie in der Werkstatt aktiv werden. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 5. Oktober, von 14 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 3 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich 3 Euro Museumseintritt.
 
 

Unterwegs in der Zeit der Karolinger - Der Adelhauser Tragaltar
Adelhauser Tragaltar / Foto: Axel Killian / Leihgeber: Adelhausenstiftung
 
Unterwegs in der Zeit der Karolinger - Der Adelhauser Tragaltar
Augustinermuseum zeigt neue Ausstellung

Der bedeutende europäische Kaiser Karl der Große starb vor 1200 Jahren. Aus diesem Anlass präsentiert das Augustinermuseum von Samstag, 20. September, bis Mittwoch, 28. Januar, eine Ausstellung zu einem wertvollen Objekt aus der Zeit der Karolinger: dem Adelhauser Tragaltar.

Seine Herkunft liegt im Dunkeln: Niemand kann sagen, auf welchen Wegen der kleine, reich verzierte Altar nach Freiburg gelangte. Doch dass das weitgereiste Stück bis heute bewahrt werden konnte, gilt in der Kunstwelt als seltener Glücksfall: Aus der Karolingerzeit sind nur wenige Objekte erhalten. Und die Dauerleihgabe der Adelhausenstiftung Freiburg zählt zu den ältesten erhaltenen Tragaltären überhaupt. Als geweihte, heilige Orte dienten diese im Mittelalter hohen weltlichen oder geistlichen Herren dazu, auch auf Reisen oder auf Kriegszügen die Messe zu feiern.

Obwohl das kostbare Objekt in der Literatur häufig erwähnt wird, gibt es noch viele Rätsel auf. Einige konnten nun gelöst werden. Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen – Dendrochronologie, Geologie, Mineralogie, Restaurierung, Kunstgeschichte und Archäologie – haben das Kleinod in den letzten Monaten untersucht. Ihre Forschungsergebnisse werden nun in der Ausstellung vorgestellt.

Eine Untersuchung des Eichenholzes durch Mitarbeiter der Professur für Waldwachstum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gab Aufschluss über Alter und Wachstumsregion des Baumes. In Verbindung mit den kunsthistorischen Einordnungen konnte der Tragaltar so auf das letzte Drittel des 8. Jahrhunderts datiert werden. Er entstand in der Regierungszeit Karls des Großen. Bislang reichten die Datierungsvorschläge vom 8. bis zum 10. Jahrhundert nach Christus. Das Holz stammt aus dem heutigen Raum Franken, zwischen Main und Donau, Schwäbischer Alb und der Oberpfalz – auch dies war bislang nicht bekannt. Als Herkunftsregion wurde Oberitalien oder der Oberrhein angenommen.

Auch eine Computertomographie der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen führte zu einer erstaunlichen Entdeckung: Im Holz des Altars befinden sich vier gefüllte Reliquienkammern. Da zum Schutz des Objekts darauf verzichtet wurde, den Tragaltar zu öffnen, bleibt das Material der Reliquien noch unbekannt.

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz, führte mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter anderem eine Röntgenfluoreszenzanalyse durch. Diese diente dazu, die verwendeten Techniken und Materialien, darunter Email, Niello und Feuervergoldung, zu identifizieren und zu untersuchen – eine Grundlagenforschung, die auch für andere Objekte der Zeit von großer Bedeutung ist.

Alle Untersuchungen unterlagen strengen konservatorischen Bedingungen. Die Ergebnisse wurden optisch ermittelt ohne Proben zu entnehmen.

In der Ausstellung erfahren die Besucherinnen und Besucher alles über Bedeutung und Nutzung des Tragaltars. Darüber hinaus werden Konstruktion und Herstellung, Materialen, Werkzeuge und Arbeitsabläufe anschaulich vorgestellt. Leihgaben aus deutschen und europäischen Museen verdeutlichen den kunst- und kulturhistorischen Kontext. Über die gesamte Laufzeit widmen sich Kurzführungen unterschiedlichen Aspekten der Ausstellung. Sie werden unter www.freiburg.de/museen angekündigt.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet bis zum Ende der Ausstellung „Baustelle Gotik“ am 5. Oktober 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, danach 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Unter 18 Jahren und mit Museums-PASS-Musées ist der Eintritt frei.
 
 

Ausstellungstipp:
Ausstellungsplakat
 
Ausstellungstipp: "KRIEG SPIELEN. Kunst und Propaganda vor dem Ersten Weltkrieg"
MUSEUM FÜR KUNST UND TECHNIK DES 19. JAHRHUNDERTS, Baden-Baden

bis 1. März 2015

Nicht dem bösen Bildfaszinosum des Krieges selbst widmet sich diese Ausstellung, sondern der heilen und bewohnbaren Welt, die im Krieg unterging. Die Widersprüche der Zeit vor 1914 – technologischer Fortschritt und obrigkeitsstaatliche Repression, souverän gesteuerter Wirtschaftsboom und mitunter pubertär schwankende politische Führung – spiegeln sich in vielen Gegenständen und Bildern der Alltagskultur seit 1900 wider. Bevor der große Krieg kam, wurde an vielen Stellen innerhalb einer heilen und friedlichen Alltagswelt bereits Krieg gespielt. In der Ausstellung wird das damalige Leben in idyllisch anmutenden Städten, Gartenlauben, behaglichen Wohnungen und auf Familienfesten lebendig – und zeigt auf frappierende Weise eine im Rückblick sichtbare Ankündigung der grausamen, historischen Ereignisse.
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Ausstellungstipp: "Dialog mit der Zeit"
24. September 2014 bis 22. Februar 2015
Museum für Kommunikation Frankfurt

„Wie werde ich leben?“ ist die zentrale Frage, die uns die Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ auf spielerische und interaktive Weise stellt. Es geht um die jeweils eigene Zukunft, wenn man so will um die Kunst des Alterns. Dabei spricht sie Menschen aller Generationen an: Wie kann das eigene Leben gestaltet werden? Was sind die Herausforderungen des Älterwerdens? Welche Möglichkeiten und Chancen habe ich, das eigene Leben zu gestalten - jetzt und in Zukunft? Eine Ausstellung zum Mitmachen, Nachdenken und zum Dialog, denn die Besucherinnen und Besucher werden im Austausch mit Senior-Guides angeregt, mehr über das Altern zu erfahren und können ihre eigene Einstellung überdenken.

Eine Produktion des Dialog im Dunkeln Verein zur Förderung der sozialen Kreativität e.V. Das Projekt "Dialog mit der Zeit" wurde von der Robert Bosch Stiftung und dem Generali Zukunftsfonds gefördert und wird zudem von der Pfizer Deutschland GmbH freundlich unterstützt.

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Von Schönheit und Brüchigkeit menschlicher Fassaden
Bild: Mascha Klein
 
Von Schönheit und Brüchigkeit menschlicher Fassaden
„en face“ - Vernissage und Ausstellung im Ernst-Lange-Haus

Freiburg. Gesichter, porträtiert von Mascha Klein, sind das zentrale Thema der Herbstausstellung ab Mittwoch, 24. September 2014 im Ernst-Lange-Haus | Evangelisches Forum, Habsburgerstr. 2. Die Ausstellung mit dem Titel „en face“ wird mit einer Vernissage um 19 Uhr eröffnet. Die Kunsthistorikerin Gudrun Heckle stellt mit einer Einführung das Werk der Künstlerin vor. Die musikalische Begleitung der Vernissage übernimmt „Kitti“. Die Ausstellung im Erd- und ersten Obergeschoss, die von der Evangelischen Erwachsenenbildung organisiert wird, ist bis 14. November zu sehen. (Öffnungszeiten: Mo.- Do. 9 – 17 Uhr, Fr. 9 – 12 Uhr).

Seit 1980 lebt die Künstlerin Mascha Klein in Freiburg und beschäftigt sich schon lange intensiv mit dem Thema Porträt; mittlerweile 14 Jahre gehört sie zur Porträtgruppe Freiburg. So zeigen ihre, oft von Fotos inspirierten Bilder, immer Menschen - das zentrale Thema ist dabei der Kopf, genauer das Gesicht. „Bei diesen Menschenbildern wird der Fokus nicht auf das Abbilden bestimmter Personen, sondern vielmehr auf die Darstellung von Befindlichkeiten, auf Erlebtes und Durchlebtes gesetzt“, heißt es in einer Beschreibung. „Die Sicht des Darstellenden dominiert das Gesicht des Dargestellten.“ Figuren und Gesichter entfalten dabei ein mehrdeutiges Beziehungsgeflecht, in welches der Betrachter sofort involviert werde. Dieser Wechsel der Blickrichtungen und Perspektiven ist der Künstlerin wichtig und soll über das klassische Sujet der Porträtmalerei, der möglichst passgenauen und wahren Darstellung einer bestimmten Person, hinausweisen.

Die in der Ausstellung im Ernst-Lange-Haus gezeigten Personen wirken auf den ersten Blick oft lustig, entwickeln bei längerem Betrachten aber Tiefe. In den Gesichtern ist dann ein weites Spektrum zu entdecken, von tiefgründig heiter bis hin zum Abgründigen. Der Einsatz kontrastreicher Farben unterstreicht diese Widersprüchlichkeit der Dargestellten. Der Malerin gelingt es so, das Alltägliche in eine außerordentliche Situation zu transferieren. Sie fordere den Betrachter dazu auf Momente des Alltags, vielleicht sogar das auf den ersten Blick Unspektakuläre, mit anderen Augen zu sehen und Zwischentöne wahr zu nehmen.

Porträtmaler verhelfen Figuren zur Existenz und Mittels des Porträts können auch zwischenmenschliche Begegnungen simuliert werden. Im Ernst-Lange-Haus sind es vor allem alte Menschen denen wir in den Porträts begegnen. Und dies ist kein Zufall, denn die Auseinandersetzung mit dem Alter in all seinen verschiedenen Erscheinungsformen ist für Mascha Klein ein zentrales Thema. Die missachtete Schönheit faltiger Haut fasziniert Mascha Klein bei ihrer Malerei, aber auch die Empfindungen und die Lebendigkeit, die Geschichtsträchtigkeit der dargestellten alten Menschen. Bei der Darstellung dieser alten Menschen wird die Brüchigkeit menschlicher Fassaden und Geschichten, die hinter den Gesichtern und der Körpersprache zum Vorschein kommen können besonders deutlich.
 
 

 
Zeppelin Museum Friedrichshafen hat über 2000 Freunde auf Facebook
Kürzlich hat das Zeppelin Museum Friedrichshafen auf seiner Facebook-Seite die 2000er-Marke geknackt. Viele der über 2000 Fans begleiten und kommentieren voller Begeisterung die Aktivitäten des Zeppelin Museums, teilen die Informationen mit ihren Freunden und zeigen, dass ihnen der Eintrag gefällt. Das Museum nützt wie viele andere Kulturinstitutionen Facebook als einen der vielen Bausteine der Kommunikation - neben der Museums-Homepage, dem Newsletter und der "normalen" Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

"In letzter Zeit kommen wöchentlich etwa 30 neue Fans dazu", sagt Ewa Wojciechowska, die im Museum den Social Media-Auftritt betreut. Die Verantwortliche für Marketing, Werbung und Kulturvermittlung ist täglich auf der Suche nach interessanten Themen für das Facebook-Profil des Zeppelin Museums. Sie ist begeistert davon, wie schnell sich Informationen eins zu eins über diese Kommunikationsplattform verbreiten können. Außerdem bietet es eine Möglichkeit, mit den Besuchern in direkten Kontakt zu treten. Interessierte können das Facebook-Profil der Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH über die Homepage www.zeppelin-museum.de oder direkt auf Facebook finden.
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Veranstaltungen in den Freiburger Museen von 22. bis 28. September (KW 39)
Montag, 22. September, 16 bis 18 Uhr
Pilzberatung
Pilzsammlerinnen und -sammler haben am Montag, 22.
September, von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, im Museum
Natur und Mensch, Gerberau 32, ihre Funde vorzulegen und
sich zu informieren. Die Beratung kostet 3 Euro.

Mittwoch, 24. September, 12.30 Uhr
Kunstpause zum Adelhauser Tragaltar
Am Mittwoch, 24. September, um 12.30 Uhr findet eine
Kurzführung in der Sonderausstellung „Unterwegs in der Zeit
der Karolinger. Der Adelhauser Tragaltar“ mit Eva Maria
Breisig statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung im
Augustinermuseum am Augustinerplatz kostet den regulären
Museumseintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 25. September, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr zu Arcangelo
Eine Kurzführung zu Arcangelo findet am Donnerstag, 25.
September, um 12.30 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10 a, statt. Die Veranstaltung kann in der
entspannten Atmosphäre des Museumscafés ausklingen und
kostet den regulären Museumseintritt von 5 Euro.

Freitag, 26. September, 12.30 Uhr
Führung zur Frontstadt Freiburg
Im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, findet am
Freitag, 26. September, um 12.30 Uhr eine Führung zum
Thema „Frontstadt. Künstler sehen den Krieg“ mit Peter
Kalchthaler statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 3
Euro Museumseintritt.

Samstag, 28. September, 14 Uhr
Mit Sack und Pack durchs Mittelalter
Familien mit Kindern ab 5 Jahren können am Samstag,
28. September, um 14 Uhr das Leben der Menschen in der
Völkerwanderungszeit ergründen. Die interaktive Führung mit
Objekten zum Anfassen und Ausprobieren findet im Archäologischen
Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Die Teilnahme
kostet 2 Euro, für Erwachsene zuzüglich 3 Euro Museumseintritt.

Sonntag, 28. September, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag in der Baustelle Gotik
Familien mit Kindern ab 5 Jahren erkunden bei einer Führung
durch die Ausstellung „Baustelle Gotik. Das Freiburger Münster“
das Leben der mittelalterlichen Handwerker. Danach schlüpfen
sie in der Werkstatt selbst in die Rolle eines Steinmetzes.
Die Veranstaltung findet am Sonntag, 28. September,
von 14 bis 16 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt.
Die Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene kommen noch 7 Euro
Eintritt dazu.

Sonntag, 28. September, 15 Uhr
Führung „Schönes Buntes Bild IV“
Am Sonntag, 28. September, widmet sich eine Führung im Museum
für Neue Kunst, Marienstraße 10 a, der Sonderausstellung
„Schönes Buntes Bild IV. Werke der 1980er Jahre aus der Sammlung“.
Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro Museumseintritt.
 
 



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