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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 18. bis 24. Mai | (Kalenderwoche 21)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museenfreiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Film und Gespräch: „Der Staat gegen Fritz Bauer“
Die Reihe „HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi“ geht weiter mit dem neuen Themenblock „Zeitzeug*innen vor Gericht“. Den Auftakt macht am Dienstag, 19. Mai, von 19.30 bis 21.45 Uhr der deutsche Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) von Lars Kraume. Der Film folgt dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der in der NS-Zeit selbst verfolgt wurde. Im Jahr 1957 bereitet er den Prozess gegen den Nationalsozialisten und Kriegsverbrecher Adolf Eichmann vor und stößt dabei auf große Widerstände. Der Film wird im Kommunalen Kino, Urachstraße 40, gezeigt. Tickets gibt es dort zum regulären Kino-Eintrittspreis.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Sprechstunde Archäologie
In der Sprechstunde Archäologie am Mittwoch, 20. Mai, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, entscheiden die Besuchenden das Thema des Abends. Sie stellen Fragen, Museumsdirektor Hans Oelze gibt anhand archäologischer Funde Antworten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Line Dance
Es wird sportlich! Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Donnerstag, 21. Mai, um 17 Uhr gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Benefit zum Line Dance-Schnupperkurs ein. Elvira Klug gibt eine kurze Einführung in den Reihentanz mit sich wiederholenden Schritten. Begleitend zur Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ können Besuchende an verschiedenen Terminen selbst aktiv werden und neue Bewegungsformen ausprobieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Führung: Mittelalterliche Silberschmiedekunst
Bei der Führung am Sonntag, 24. Mai, um 11 Uhr im Augustinermuseum erkunden Interessierte die Schatzkammer. Sie präsentiert kunstvoll gefertigte Silberschmiedearbeiten des Mittelalters. Die Teilnehmenden erfahren den ursprünglich liturgischen Gebrauch der Vortragkreuze, Messkelche oder Reliquiare und entdecken die Besonderheiten der Handwerkskunst. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34. | | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Kowarsch | | | | | Karlsruhe: Veranstaltungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Mai 2026 | Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais nimmt Kunsthistorikerin Elke Schneider das Publikum in ihrem Vortrag „Hidden Stories vom Dörfle - die Karlsruher Altstadt in der Kunst“ am Donnerstag, 21. Mai, um 18 Uhr mit auf eine Zeitreise in die ehemalige Arbeiter- und Handwerkersiedlung, die sich außerhalb der neu gegründeten Residenz entwickelte.
Anhand einer Auswahl an Kunstwerken werden Örtlichkeiten, Ereignisse und Details aufgezeigt. Der Vortrag beleuchtet die oft schwierigen Lebensbedingungen zu früheren Zeiten und bietet Einblicke in die gesellschaftlichen Verwerfungen eines von Armut geprägten Stadtteils. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren, was es mit einer „Korallengrotte“ auf sich hatte, welche Rolle Haie in der Kneipenszene spielten, wo sich der „Karlsruher Kreml“ befand und wozu manches Werbeplakat diente.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.
Eine Führung durch die Sonderausstellung bietet Kira Kokoska am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr. Sie stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich Geschichten verbergen, die Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen.
Eine Anmeldung ist auch hier nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Ausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadt Karlsruhe, Kowarsch | | Mehr | | | |
| © Gustai/Pixelgrün | | | | | Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im Mai | Freier Eintritt am 17. Mai beim internationalen Museumstag
Telefonführung durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum
Bei der kostenlosen Telefonführung am Samstag, 16. Mai um 13 Uhr dreht sich alles um die Zeit, als das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach stationiert war und Soldaten in dunkelblauen Uniformen das Stadtbild prägten. Bei diesem barrierefreien Angebot gehen die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Eva Unterburg auf Entdeckungsreise durch die Räume und erfahren Interessantes über Alltag und Aufgaben der Soldaten sowie über ihre Beziehungen zur Durlacher Bevölkerung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 15. Mai unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231 ist erforderlich.
Freier Eintritt zum Internationalen Museumstag am 17. Mai und Führung durch die Sonderausstellung
Im Rahmen des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai öffnet das Pfinzgaumuseum bei freiem Eintritt seine Tore. Die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ kann an diesem Tag kostenlos besucht werden. Um 11.15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch diese Sonderausstellung. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Stephan-Kabierske Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am folgenden Sonntag, 24. Mai, führt Susanne Stephan-Kabierske um 15 Uhr durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist auch hier nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und im Eintrittspreis inbegriffen.
Führung durch die Dauerausstellung "Durlach für Einsteiger" im Pfinzgaumuseum
Bei der Themenführung „Durlach für Einsteiger: Stadtgeschichte (nicht nur) für Zugezogene, Erstsemester und andere ‚Neigeschmeckte‘“ am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten Überblick über die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt Durlach. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach" im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün | | | | | |
| | | | | | Frankfurt: Internationaler Museumstag in Heusenstamm | Sonntag, 17. Mai 2026, 10–17 Uhr, Eintritt frei
Das Museum für Kommunikation Frankfurt lädt zum Internationalen Museumstag in sein Sammlungsdepot in Heusenstamm ein
18. Internationales Treffen historischer Postfahrzeuge
Die Sammlung der Museen für Kommunikation öffnet ihre Türen: 375.000 Objekte veranschaulichen den Wandel der Technik – von Telefonhäuschen über Radios und Röhrenfernsehern bis zu Smartphones. Spannende Führungen und funktionsbereite Geräte bieten Einblick in die vielfältige Geschichte der Kommunikation. Auf dem Außengelände findet das 18. Internationale Treffen der Sammler historischer Postfahrzeuge statt. Zahlreiche liebevoll restaurierte Postfahrzeuge sind zu bestaunen: vom Postmoped bis zum fahrbaren Postamt. Eine historische Postkutsche sowie ein Postbus laden an diesem Tag zu Rundfahrten ein.
Programm
10–17 Uhr
Rundfahrten mit der historischen Postkutsche
3 € pro Person, unter 6 Jahre 1,50 €
Halbstündlich Führungen durch das Depot (10.30- 16.30 Uhr)
ab 6 Jahre 2 €, ab 18 Jahre 5 €
Fahrzeugführungen um 12 Uhr und 14 Uhr
Historische Technik nutzen: Hier können die Besuchenden Fernschreiber über das Internet bedienen, ein Telegramm versenden, Sprache auf verschiedenen Wegen übermitteln, Telefonzellen und Münztelefone nutzen und Einblicke in die Funktion von Streaming und IP-Telefonie bekommen.
Schau genau! Eine Depot-Rallye lädt Kinder zur Entdeckungstour im Sammlungsdepot ein.
Kinderwerkstatt (11.00-16.00 Uhr)
Junge Tüftler:innen können sich im Upcycling ausprobieren und aus Elektroschrott Monster und kreative Kunstwerke gestalten.
Historische Elektrofahrzeuge
Über 100 Jahre Elektromobilität bei der Post
DGPT
Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte präsentiert ihre Zeitschrift DAS ARCHIV – Magazin für Kommunikation und gibt einen Einblick in die Vereinsarbeit rund um die Kommunikationsgeschichte.
Post-Oldtimerschau auf dem Außengelände in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung historischen Postgutes e.V.
Der TTC Heusenstamm sorgt für das leibliche Wohl!
Hinweis: Nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten vorhanden!
Anfahrt
Sammlungsdepot
Museum für Kommunikation
Philipp-Reis-Straße 4–8
63150 Heusenstamm
www.mfk-frankfurt.de
http://sammlungen.museumsstiftung.de/
Anfahrt mit Bus & Bahn
Von Frankfurt oder Offenbach mit der S-Bahn S2 Richtung Dietzenbach bis Heusenstamm Bahnhof und von dort zu Fuß (1,5 km, ca. 20 Min.) | | Mehr | | | |
| | | | | | Führung zur baulichen Entwicklung des „Academischen Krankenhauses“ Heidelberg | Der Rundgang ist die erste Veranstaltung der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“
Das Ortskuratorium Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Samstag, 16. Mai 2026, um 14.00 Uhr, zu einer Führung zur baulichen Entwicklung des „Academischen Krankenhauses“ Heidelberg-Bergheim ein. Treffpunkt ist der Haupteingang der Alten Anatomie in der Brunnengasse 1. Eine Anmeldung ist unter www.denkmalschutz.de/anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für die DSD gebeten.
Der Rundgang ist Auftakt der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“, die zu Kulturdenkmalen des 19. und 20. Jahrhunderts führen. Heinrich Hübsch, Architekt der Alten Anatomie, begann sein Studium in Heidelberg und gab 1828 mit seiner programmatischen Schrift „In welchem Style sollen wir bauen?“ gerade in Heidelberg den Anstoß für eine spannende bauliche Entwicklung im 19.Jahrhundert. In der Alten Anatomie werden die Grundsätze des romantischen Klassizismus erläutert.
Danach geht es zu den ältesten Gebäuden des „Academischen Krankenhauses“ von 1867, die zu ihrer Bauzeit zu den modernsten Klinikanlagen in Europa gehörten. Der weitere Verlauf zeigt den Historismus der Gründerzeit, die Entwicklung des Krankenhausbaus und wichtigen Stationen der Medizingeschichte bis in die 1920er Jahre. Nach 1871 entstanden neue Gebäudetypen für Forschung, Lehre und Krankenversorgung zunächst im Stil des späten Romantischen Klassizismus. Heute besteht die zwölf Hektar große Anlage aus rund 50 Gebäuden, überwiegend von Uni und Universitätsklinikum genutzt. | | | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 11. bis 17. Mai | (Kalenderwoche 20)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Feierabendführung: Das historische Gebäude
Bei einer Kurzführung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS), Rotteckring 14, am Dienstag, 12. Mai, um 17.30 Uhr mit der wissenschaftlichen Leiterin Julia Wolrab geht es um das historische Verkehrsamt, in dem sich das DZNS befindet. Die Führung folgt Spuren, die bis heute im denkmalgeschützten Gebäude erkennbar sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenlosen Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.
Augustinermuseum
Kuratorinnenführung: Ins Licht gerückt!
Bei der Führung im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Freitag, 15. Mai, um 17.30 Uhr erkunden Interessierte die Präsentation „Ins Licht gerückt! Künstlerinnen im 19. Jahrhundert“. Sie zeigt Werke von Malerinnen aus der eigenen Sammlung. Ausstellungskuratorin Mirja Straub gibt Einblicke in einzelne Biografien und Werke sowie die teils schwierigen Lebensumstände. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungstickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Dachgeschoss im Augustinermuseum. | | | | | |
| (c) Manuela Marques, Passage 3, 2022, Galerie Anne Barrault, Paris. | | | | | Vernissage| Périmètre de transformations | Am Donnerstag, den 07. Mai um 19 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die Vernissage der Fotoausstellung „Périmètre de transformations“ von Manuela Marques statt. Die französisch-portugiesische Künstlerin zeigt ihr Werke im Rahmen der Biennale de la Photographie de Mulhouse 2026 in Freiburg.
Die künstlerische Arbeit von Manuela Marques ist Teil einer zeitgenössischen Auseinandersetzung mit Landschaftsdarstellung und der Konstruktion des Blicks darauf. Sie entwickelt sich ausgehend von einzigartigen Umgebungen, die als regelrechte Orte der Erkundung und Forschung betrachtet werden. Jeder untersuchte Ort wird zu einem Raum der Erforschung, in dem sich verschiedene Wahrnehmungsebenen kreuzen und überlagern. Dabei treten historische, geografische und wissenschaftliche Daten in einen Dialog mit einer sensiblen und experimentellen Herangehensweise. Dieser Ansatz entfaltet sich in fotografischen Arbeiten, Videos, Klangstücken und Installationen, die als Beobachtungs- und Erfahrungsdispositive konzipiert sind.
Dauer der Ausstellung: 07. Mai – 04. September Eintritt: frei. Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. Im Rahmen von : Biennale de la Photographie de Mulhouse 2026. | | Mehr | | | |
| | | | | | Tag des Lokaljournalismus | Museum für Kommunikation
am Dienstag, den 5. Mai 2026
Zum bundesweiten Tag des Lokaljournalismus am 5. Mai veranstaltet das Museum für Kommunikation Frankfurt ein informatives Aktionsprogramm. Zusammen mit den Kooperations- und Medienpartnern der Ausstellung „Nachrichten - NEWS“ und weiteren Medienhäusern der Region gibt es Workshops und Sonderführungen für Schulklassen, Mitmachangebote für Museumsgäste, sowie ein abschließendes Podiumsgespräch über die unterschätzte Macht des Lokaljournalismus und seine Rolle für die Demokratie.
Lokaljournalismus, das ist mehr als Kaninchenzucht und Kreisligafußball, Vereinsfest und Schulprojekt. Lokaljournalismus schaut genau hin, wenn im Rathaus und Stadtparlament Entscheidungen getroffen werden. Er begleitet politische Debatten, die es nicht bis in die „Tagesschau“ schaffen, deckt Missstände auf und ordnet Entwicklungen ein, die das Leben vieler Menschen direkt vor ihrer Haustür prägen. Zwischen scheinbar kleinen Geschichten und großen Fragen zeichnet der Lokaljournalismus ein vielschichtiges Bild unserer Gemeinschaft: Was bewegt die Menschen? Wo gibt es Konflikte? Und wohin entwickelt sich unsere Stadt oder Region?
Gleichzeitig stehen lokale Medien unter Druck: Schwindende Ressourcen, Konkurrenz durch nicht-journalistische Quellen und geringe Werbeerlöse setzen Redaktionen zu. Verlage gehen bankrott oder konsolidieren sich, die Vielfalt in der Berichterstattung nimmt ab.
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Nachrichten – NEWS“ und anlässlich des zweiten, bundesweiten Tags des Lokaljournalismus am 5. Mai setzt das Museum für Kommunikation Frankfurt ein Zeichen für gute lokale Berichterstattung. Das Museum bietet regionalen Medien eine Bühne, um sich vorzustellen und spielerisch Nachrichtenkompetenz zu vermitteln.
Workshops und Mitmachstationen im Museum
Am Vormittag nehmen rund 120 angemeldete Schüler:innen aus Schulklassen von fünf Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet an Workshops der Initiative #UseTheNews und der Deutschen Presse-Agentur dpa teil. Unterstützt werden die Workshops von Journalist:innen der Frankfurter Rundschau und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In Kleingruppen lernen die Jugendlichen, wie Nachrichten entstehen und Falschinformationen entlarvt werden. Sie können live erleben, wie Redaktionen arbeiten und Nachrichten den Weg zu den Menschen finden. Zusätzlich erhalten sie Führungen durch die Sonderausstellung „Nachrichten – NEWS“.
Zwischen 9 und 14 Uhr befinden sich in den Ausstellungsräumen des Museums zudem mehrere Mitmachstationen, die von allen Museumsgästen genutzt werden können. Mit dem „Desinformator“ lernen sie, Fakten von Fake News zu unterscheiden. Aus Satzteilen lassen sich lustige, aber unwahre „Fakten“ basteln, die für Unterhaltung sorgen und manchmal gar nicht so weit weg sind von der Realität. An einer anderen Station zeigt eine Dating-App für Nachrichtenformate, wie der Journalismus der Zukunft aussehen kann und welche Formate zu individuellen Wünschen passen.
Demokratie beginnt vor der Haustür
Den Abschluss des Tages bildet von 18:00 bis 19:30 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Die unterschätzte Macht des Lokaljournalismus“ im Lichthof des Museums.
Während Algorithmen globale Trends und Ereignisse verstärken, entscheidet sich demokratische Teilhabe vor der eigenen Haustür. Nicht selten sind es engagierte Lokaljournalist:innen, die als erste Unzulänglichkeiten aufdecken und somit ihrer Rolle als vierte Gewalt gerecht werden. Gleichzeitig stiften lokale Medien Orientierung, Identität und Gemeinschaft – und bieten damit ein Gegengewicht zur digitalen Dauererregung.
Unsere Gäste sprechen über Chancen, Risiken und neue Wege, wie lokale Medien und die Öffentlichkeit gemeinsam Demokratie stärken können. Es warten spannende Einblicke in das Innenleben von Lokaljournalismus und in die Themen, die Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet bewegen. Das Publikum ist eingeladen, im Anschluss an die Diskussion Fragen zu stellen und eigene Impulse einzubringen.
Gäste:
Jule Lumma, Chefredakteurin VRM
Georg Leppert, Ressortleiter Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurter Rundschau
Jasmin Schülke, Chefredakteurin Journal Frankfurt
Ralf Euler, verantw. Redakteur Rhein-Main, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Moderation: Alexandra Borchardt, Journalistin und Dozentin
Die Teilnahme an der Diskussion ist kostenlos, um Anmeldung wird erbeten | | Mehr | | | |
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