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Donnerstag, 13. August 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

Karlsruhe: Gaming-Aktionen in Stadtbibliothek und Stadtmedienzentrum
Autorin und Wissenschaftlerin Dr. Johanna Pirker © Matthias Rauch
 
Karlsruhe: Gaming-Aktionen in Stadtbibliothek und Stadtmedienzentrum
Lesung mit Dr. Johanna Pirker in der Stadtbibliothek

Am Donnerstag, 25. Juni 2026 findet in der Stadtbibliothek ein Aktionstag rund um Gaming statt. Im Fokus steht die Frage, wie Gaming unsere Welt verändert. Die Veranstaltung findet im Rahmen des "Digitaltags" gemeinsam mit RetroGames e. V. und dem Stadtmedienzentrum Karlsruhe statt.

Bereits seit 23. Mai können Besucherinnen und Besucher im Foyer der Zentralbibliothek klassische Arcade Games ausprobieren, die als Leihgabe von RetroGames zur Verfügung gestellt werden. Am 25. Juni beginnt das Programm um 17 Uhr mit einer Entdeckungstour durch die "MakerSphere" des Stadtmedienzentrums Karlsruhe in der Moltkestraße 64. Bei einer kurzen Führung lernen die Teilnehmendend dort den "Makerspace", die Medienwerkstatt sowie die "Gaming & Coding School" kennenlernen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Games selbst auszuprobieren und die MakerSphere praktisch zu erleben. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Abend setzt sich ab 19:30 Uhr in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus fort. Dort liest die Informatikerin Dr. Johanna Pirker aus ihrem Buch „The Game Is On. Wie Gaming unsere Welt revolutioniert“ und spricht darüber, wie Videospiele Kreativität fördern, soziale Kompetenzen stärken und technologische Entwicklungen vorantreiben. Pirker, die seit ihrer Kindheit spielt und entwickelt, verbindet in ihrem Werk persönliche Erfahrungen aus der Spieleentwicklung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und räumt mit verbreiteten Vorurteilen über Gaming auf. Sie zeigt, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale in der Spieleindustrie liegen, wie Lernprozesse unterstützt werden und welche technologischen Innovationen ihren Ursprung in der Spiele-Welt haben.

Wissenschaftliche Studien belegen inzwischen, dass Videospiele das Sozialverhalten fördern, Lernprozesse unterstützen und als Innovationstreiber wirken. Dennoch hält sich das Vorurteil, Games würden Gewalt verherrlichen. Pirker setzt diesen Mythen fundierte Forschung entgegen und eröffnet zugleich einen niedrigschwelligen Zugang zur Vielfalt der Spielewelt – auch für Menschen, die bislang wenig Berührungspunkte damit hatten.

Pirker, geboren 1988, forscht an der TU Graz zu Computerspielen, Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz und ist Professorin für N‑Dimensional User Experience an der TU München. Sie studierte unter anderem am MIT, lehrte an der ETH Zürich und der LMU und hält internationale Vorträge sowie TEDx‑Talks. 2018 wurde sie in die europäische Liste der „Forbes 30 Under 30“ im Bereich Wissenschaft aufgenommen. Die Lesung ist kostenfrei und findet in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus statt.
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Zootiere – Aufgabe und Herausforderungen des Zoos
Vorträge und Diskussion in der Reihe „Mensch und Schöpfung"

Welche Rolle spielen Zoos beim Artenschutz – und wo liegen die ethischen Grenzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Dienstag, 23. Juni um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1 in Freiburg sowie online. Es diskutieren Severin Dressen, Direktor des Zoo Zürich, und Markus Wild, Experte für Tierethik aus Basel.

Angesichts des weltweiten Artensterbens stellt sich die Frage, welchen Beitrag Zoos zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten können. Gleichzeitig wirft insbesondere die Zucht bedrohter Tiere ethische Fragen auf. Diese Herausforderungen werden die beiden Referenten engagiert und kontrovers diskutieren.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mensch und Schöpfung“ der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Lesung von Vanessa Sielmann „Been there, felt that
Autorin Vanessa Sielmann © privat
 
Lesung von Vanessa Sielmann „Been there, felt that"
Die Stadtbibliothek lädt zusammen mit der Stephanus Buchhandlung am 23. Juni 2026 zu einer Lesung mit der Autorin, Politikwissenschaftlerin und Content-Creatorin Vanessa Sielmann ein. Die Veranstaltung findet von 19:30 bis 21 Uhr in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt.

In ihrem Buch „Been there, felt that“ widmet sich Sielmann den emotionalen und gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen viele Mädchen und junge Frauen aufwachsen. Der Druck, besser, schöner, schlanker oder unkomplizierter sein zu müssen, prägt zahlreiche Glaubenssätze – und wird oft zum Ausgangspunkt eines belastenden Vergleichsdenkens. Sielmann zeigt auf, wie befreiend es sein kann zu erkennen, dass viele Gefühle geteilt werden: Wut, Traurigkeit, Peinlichkeit, Ratlosigkeit und das Chaos der Selbstfindung.

Die Autorin beleuchtet in ihrem Werk weibliche Kollektiverfahrungen – von sexueller Selbstbestimmung und Orgasmusdruck über PMS und toxische Nettigkeit bis hin zu stillen Sofaabenden, durchtanzten Nächten, dem Wunsch nach Ankommen und der Angst, etwas zu verpassen. Mit persönlicher Offenheit und analytischem Blick schafft sie einen Raum, in dem sich viele Frauen wiederfinden können.

Vanessa Sielmann, geboren 1996, lebt in Hamburg. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen feministischer Perspektive, dem Leben mit ADHS, Alltagsbeobachtungen und der Suche nach Identität. Als selbsternanntes Girl’s Girl erreicht sie online eine große Community, die ihre ehrliche und stärkende Art schätzt.

Tickets kosten 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) und sind in der Buchhandlung oder unter www.stephanusbuch.de erhältlich.
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„Habe ich nicht das Recht auf ein (gesundes) Kind?“
Fortpflanzungsfreiheit und reproduktive Selbstbestimmung

Mit Fragen rund um Reproduktionsmedizin, Fortpflanzungsfreiheit und ethische Grenzen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 17. Juni um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar / Collegium Borromaeum, Schoferstr. 1, in Freiburg sowie online.

Nach einem Einführungsvortrag der Göttinger Medizinethikerin Claudia Wiesemann diskutieren Aida Hanjalic-Beck (CERF Centrum für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg), Thorsten Langer (Leitung Sozialpädiatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Freiburg) und Ursula Nothelle-Wildfeuer (Christliche Gesellschaftslehre, Freiburg).

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Debatten um In-vitro-Fertilisation, Samenspende, Präimplantationsdiagnostik sowie die Frage, ob Eizellspende und Leihmutterschaft in Deutschland erlaubt werden sollten. Diskutiert werden medizinische, rechtliche und ethische Perspektiven auf reproduktive Selbstbestimmung und deren Grenzen.

Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Thales-Akademie für angewandte Philosophie.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Der Juni im Literaturhaus Freiburg
Liebes Publikum,

im Juni freuen wir uns auf Angela Merkels Memoiren im Stadttheater (8.6., ausverkauft) und die Fortsetzung unserer Literatursommer-Reihe Kompass: Von politischen „Extremwetterlagen“ mit Manja Präkels, Barbara Thériault und Alexander Leistner (16.6.) über lyrisch-musikalische Höhenflüge mit Frieda Paris und dem Ensemble Recherche (21.6.) bis zu Erzählungen über „Schweigen“ und darüber, wie man es bricht, von Birgit Weyhe (19.6.) und Judith Hermann (26.6., ausverkauft).

Alle ab 4 Jahren führt Malin Widén auf die Insel: Vorhang auf für Bilderbuchkunst mit dem weltgrößten Kamishibai (19.6.). Unser Freileser-Fahrrad tourt den ganzen Monat zu Buchbuden und Bolzplätzen in Weingarten, Brühl und Zähringen.

Außerdem heißen wir Sie willkommen zu Helena Barops Buchpremiere unter freiem Himmel und unseren offenen Formaten Literarisches Werkstattgespräch und Buchclub (25.6.).

Sommerliche Grüße!
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
 
 

Vortrag zum Thema
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
 
Vortrag zum Thema "Enkeltrick & Co." im Lesecafé Karlsruhe
Wie Betrüger vorgehen und wie man sich wehrt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben“ lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe gemeinsam mit dem Seniorenbüro zu einem Informationsvortrag ein. Am Donnerstag, 18. Juni 2026, erläutert Polizeihauptkommissar Michael Ottwaska vom Polizeipräsidium Karlsruhe die aktuellsten Betrugsmaschen und zeigt praxisnah, wie man sich selbst und andere zuverlässig davor schützt. Der Vortrag findet von 15 bis 16 Uhr im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und richtet sich an alle Interessierten, die sich über Gefahren wie den sogenannten „Enkeltrick“, falsche Polizeibeamte oder digitale Betrugsformen informieren möchten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben“ verfolgt das Ziel, Bürgerinnen und Bürgern alltagsrelevantes Wissen kompakt und verständlich zu vermitteln.

zum Bild oben:
Der Vortrag findet im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt.
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Freiburger Umweltgespräch
„Wege aus der Biodiversitätskrise – Nachhaltige Landnutzung als Schlüssel?“

Zwei Vorträge am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Jazzhaus

Die Artenvielfalt nimmt weltweit stark ab. Viele Tier- und Pflanzenarten werden seltener und Lebensräume gehen verloren. Welche Wege führen uns aus der Biodiversitätskrise? Wie können landwirtschaftliche Flächen und Wälder nachhaltiger genutzt und gleichzeitig besser geschützt werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Freiburger Umweltgespräche am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Jazzhaus. Der Eintritt ist frei. Die Umweltgespräche sind eine Kooperation mit der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg.

Sebastian Lakner von der Universität Rostock spricht in seinem Vortrag über die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Diese unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, Umwelt- und Naturschutzziele zu erreichen. Lakner stellt die Stärken und Schwächen der Agrarpolitik dar und erklärt, wie man sie zukünftig verbessern könnte.

In einem weiteren Fachvortrag geht es um moderne Waldschutzkonzepte. Sie sollen die Wälder stärken und widerstandsfähiger machen, gleichzeitig aber Holzgewinnung und Erholung im Wald ermöglichen. Peter Biedermann von der Universität Freiburg erläutert, wie solche Konzepte funktionieren und wie sie auch in anderen Bereichen angewendet werden können.

Heiner Schanz, Leiter der Professur für Environmental Governance an der Universität Freiburg, eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Die Moderation übernimmt Anne Hillenbach von der Energieagentur Regio Freiburg. Im Anschluss an die Fachvorträge gibt es eine kurze Austauschrunde.

Die Freiburger Umweltgespräche richten sich an interessierte Bürger*innen, insbesondere auch an Studierende. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, komplexe Umweltfragen und aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel und dem Zustand der biologischen Vielfalt leicht verständlich zu vermitteln.
 
 

 
Büro für Integration: „Biografiegespräche der Vielfalt“
Ein Raum für Dialog und Begegnung

Zu Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juni 2026, lädt das Büro für Integration im Rahmen des Projekts „Biografiegespräche der Vielfalt – Menschen erzählen sich ihr Leben“ für einer Veranstaltung im Schloss Flehingen in Oberderdingen ein. An dem Wochenende haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich in einem respektvollen und offenen Rahmen auszutauschen, persönliche Lebensgeschichten zu teilen und die Perspektiven anderer zu erfahren.

Durch diese Gespräche soll ein stärkeres Bewusstsein für die unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen der Teilnehmenden geschaffen werden – und damit auch ein besseres Miteinander in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft.

Was sind die Biografiegespräche?
Die „Biografiegespräche der Vielfalt“ orientieren sich an dem erfolgreichen Konzept der Ost-West-Biografiegespräche, die seit zwanzig Jahren Menschen aus den alten und neuen Bundesländern zusammenbringen und das Verständnis füreinander vertiefen.

Die Moderation wird von Antonija Čerkez Ivković, einer Traumapädagogin, Schreibtherapeutin und ICF-zertifizierten Coachin und Panajoti Koça, einem erfahrenen Sozialpädagogen, Resilienz-Coach und Supervisor, moderiert. Beide bringen ihre Expertise ein, um den Teilnehmer*innen einen sicheren Raum für Reflexion und Austausch zu bieten.

Anmeldung
Die Anmeldung für die Veranstaltung ist bis zum Freitag, 5. Juni, möglich. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, erfolgt die Vergabe der Plätze nach Losverfahren.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung per E-Mail unter buero.fuer.integration(at)sjb.karlsruhe.de.
 
 



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