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Freitag, 23. Juni 2017
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Lesungen

 
Karlsruhe: Beim Durlacher Lesesommer vorlesen, was einem gefällt
Jetzt um einen der 15 Plätze bei "Literatur im Park" bewerben

Wer sein Buch liebt, der spricht gern darüber. Beim sechsten Durlacher Lesesommer vom 4. bis 6. August besteht dazu jeden Abend ab 19.30 Uhr im Durlacher Schlossgarten Gelegenheit, das öffentlich zu tun - mit kleinen Auszügen aus dem Werk, das Durlacher Lesefreundinnen und -freunde bewegt. Unter dem Motto "Literatur im Park" werden Interessierte, die sich bis 4. Juli um einen der 15 Plätze bewerben können und dann von einer Fachjury ausgewählt werden, jeweils maximal eine Viertelstunde vorlesen können. Bei Regen finden die Veranstaltungen im Festsaal der Karlsburg statt.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist das Mindestalter von 16 Jahren. In der Textauswahl ist jeder Bewerber frei, nur selbstverfasste Texte, Autorenlesungen sind ausgeschlossen. Diejenigen mit der Qual der Wahl sind ortsansässige Bibliothekare und Buchhändler. Anmeldebögen gibt es im Stadtamt und in der Stadtteilbibliothek Durlach, bei der Buchhandlung "Der Rabe" sowie auf www.stadtbibliothek-karlsruhe.de - nebst städtischem Kulturamt sind die genannten Stellen auch die Veranstalter des Lesesommers.
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Theater Freiburg: Arbeit und Struktur
Wolfgang Herrndorfs "Arbeit und Struktur" am Theater Freiburg
 
Theater Freiburg: Arbeit und Struktur
Installation & Lesung zum Werk von Wolfgang Herrndorf

Die meisten kennen Wolfgang Herrndorf wahrscheinlich als Autor des erfolgreichen Roadmovie-Romans „Tschick“. Als im Jahr 2010 ein bösartiger Hirntumor bei ihm diagnostiziert wurde, stürzte er sich in mehrere literarische Projekte – in viel Arbeit also. Bevor Herrndorf seinem Leben im August 2013 selbst ein Ende setzte, dokumentierte er in einem ursprünglich als Blog verfassten Text umfassende Gedanken zu seiner Krankheit bzw. dem strukturellen Kampf, den er mit Hilfe von Arbeit aufnahm, um seine Autonomie zu bewahren. Unter dem Titel „Arbeit und Struktur“ wurde es sein letztes vollständiges Buch. Der mit dem Werk Herrndorfs bestens vertraute Regisseur Jan Gehler hat dafür eine eingerichtete Lesung mit Texten daraus vorbereitet. Wir fragen damit: Wie bleibe ich als verletzliches, störungsanfälliges Individuum autonom in einer auf Technisierung und Optimierung geeichten gesellschaftlichen Umgebung? Wie konstruiere ich eigene Parameter von Würde und Sinn? Welche Arbeit ist nötig? Welche überflüssig?

Vorstellungen jeweils mit anschließendem Publikumsgespräch:
FR. 8., SO. 10., MI 13., DO 14. & FR. 15.5.15,
jeweils 19 Uhr, Werkraum im Theater Freiburg
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Sätzlinge
 
Sätzlinge
Mit frischen Texten durch Freiburgs Stadtteile

Diesmal: BRÜHL

Freitag, 24. April 2015, 19 Uhr, Goldener Sternen, Emmendinger Str. 1

Bislang unentdeckte Freiburger AutorInnen erfrischen am 24. April 2015 zum siebten Mal
Literaturbegeisterte an verschiedenen öffentlichen Orten im Stadtteil Brühl mit bisher nie
Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenhütern. In kleinen Gruppen zieht das
Publikum von Ort zu Ort und wird zum Entdecker urban-poetischer Zusammenspiele: An
welchem Roman wird in der Autowerkstatt geschraubt? An welchem Gedicht wird im
Süßigkeitenladen genascht? Was für ein Drama wartet im Wartezimmer?

Die „Sätzlinge“ wurden unter einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen
Ausschreibung ausgewählt. Bisher unerprobte Texte erhalten hier eine Bühne und Literatur
betritt den städtischen Raum. Im Anschluss an die Lesewanderung findet ein kleines Konzert
mit dem Freiburger Liedermacher Godot statt.

Es lesen: Schaja Aenehsazy (Gedichte), Natalja Althauser (Kurzgeschichte), Denise
Guhmann (Kurzgeschichten)
Musikgast: Godot (Omaha Records)
Datum & Ort: Fr, 24. April 2015, 19 Uhr, Goldener Sternen, Emmendinger Str. 1
Eintritt: 7/5 €
Förderer und Partner: Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg,
Kulturamt der Stadt Freiburg, Studierendenwerk Freiburg
Projektleitung: Nathalie Knors und Mario Willersinn
 
 

Karlsruhe: Geschichten einer persischen Pilgerin im Ständehaus
Von Heimat und Flucht / Foto: bilderlaube.de
 
Karlsruhe: Geschichten einer persischen Pilgerin im Ständehaus
Neben einer Lesung präsentiert sich der Verein für traumatisierte Migranten

Heimat, Glück, Elend, Flucht, Heimatlosigkeit: Stichworte, die für Emotionen stehen, denen die iranische Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani in ihrer Autobiografie Leben verleiht. Am Mittwoch, 25. März, liest sie im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ab 20 Uhr aus "33 Bogen und ein Teehaus - Geschichten einer Pilgerin aus Isfahan". Des Weiteren präsentiert Dr. Joachim Aspacher die Arbeit des Vereins zur Unterstützung traumatisierter Migranten, der vor allem angesichts der Flüchtlinge besonders aus dem vom Krieg verwüsteten Syrien, die in Karlsruhe eine zumindest vorübergehende Bleibe finden, aktuelle Brisanz und Bedeutung hat.

Zaeri-Esfahani gibt - bei freiem Eintritt von Stadtbibliothek und Erinnerungsstätte Ständehaus als Bestandteil der Wochen gegen Rassismus veranstaltet - einen Einblick in das, was viele Migranten durchmachen müssen. Sie erzählt aus kindlicher Perspektive von schrecklichen, traurigen, aber auch schönen, glücklichen und immer wieder ungemein lustigen Erlebnissen aus der Zeit ihrer Flucht aus dem Iran und dem zunächst schwierigen Ankommen in Deutschland. Die Schriftstellerin beschreibt die schöne alte Stadt Isfahan als schillerndes Faszinosum und das beseelte, heitere Familienleben, aber ebenso eindringlich die durch das Regime verursachten Qualen und das Gefangensein zwischen zwei Kulturen, zwei Welten.

zum Bild oben:
Die iranische Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani liest am Mittwoch, 25. März, in der Stadtbibliothek aus ihrer Autobiografie. Foto: bilderlaube.de

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Kaffee mit Schuss
Das literarisch-kriminelle Frühstück auf dem Schauinsland geht in die zweite Runde!
Auch 2015 dürfen sich Freunde der regionalen Literatur auf spannende Lesungen im Café und Restaurant Bergstation freuen. Wer mag, reist mit der Seilbahn an, bedient sich am reichen Frühstücksbüffet, lehnt sich zurück und genießt den schwarzen Humor oder die Gänsehaut, die ihm zu Kaffee, Obst, Yoghurt, Lachs und ofenfrischen Brötchen geboten wird.

Das Jahresprogramm 2015:

8. März 2015
Ralf Kurz: Kopf oder Zahl

19. April 2015
Renate Klöppel: Stumme Augen

10. Mai 2015: Muttertagslesung
Birgit Hermann: Der Ferman

14. Juni 2015
Barbara Saladin: Bächle des Grauens - Krimis zwischen Freiburg und Basel

11. Oktober 2015
Thomas Erle: Kaltenbachs dritter Fall
mit Rainer Wahl am Saxofon

8. November 2015
Anne Grießer: Badische Grabschäufele & Schwarzwälder Kirsch-Tote

13. Dezember 2015: Mörderische Weihnacht
Autoren aus der Regio lesen Tödliches zum Fest


Lesung und Frühstück: 23,-€
oder
Kombiticket der Schauinslandbahn
(Seolbahn & Frühstück) 25,-€
zuzügl. Lesung 7,-€

Einlass: 10:00 Uhr
Beginn: 10:30 Uhr

Anmeldung:
restaurant@diebergstation.de Tel: 07602/771
Vorverkauf:
www.reservix.de
 
 

 
Susan Neiman: Warum erwachsen werden?
Unsere Kultur verklärt die Zeit der Jugend mehr, als Peter Pan zu träumen gewagt hätte. Und alles, was danach kommt, erscheint als unaufhaltsamer Niedergang. Doch schon Kant wusste, dass Unmündigkeit einfacher ist – für den Einzelnen, vor allem aber für staatliche Obrigkeiten, denen infantilisierte Konsumenten lieber sind als selbstdenkende Bürger. Susan Neiman wendet sich gegen diese resignative Sicht auf das Erwachsensein. Sie liest die Philosophen neu und plädiert mit Rousseau und Kant: Nehmen wir uns die Freiheit, etwas vom Leben zu verlangen! Denn Reife bedeutet nicht das Ende aller Träume, sondern ein subversives Ideal: das Leben in seiner Widersprüchlichkeit zu ergreifen und glücken zu lassen. Moderation: René Freudenthal.

Susan Neiman, 1955 in Atlanta geboren, lehrte Philosophie an den Universitäten Yale und Tel Aviv, bevor sie im Jahr 2000 die Leitung des Einstein Forums in Potsdam übernahm. Auf Deutsch erschien von ihr zuletzt Moralische Klarheit (2010). Sie lebt in Berlin.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus

Di, 03.03., 20:00 | Artjamming, Günterstalstraße 41 | Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
Heimatkunde
Literarische Matinée mit Heide Jahnke und Werner Weimar-Mazur

Wie viele Heimaten haben Schreibende? In der Matinée-Reihe mit Autorinnen und Autoren aus dem Dreiländereck geht es in Lesung und Gespräch um Erfahrungen unterschiedlicher Heimaten. Nach dem Auftakt im Alten Wiehrebahnhof wandert die Heimatkunde in die Region hinaus: an Orte, an denen Literatur entsteht und sich andere Perspektiven öffnen. In der ersten Ausgabe steht Lyrik im Mittelpunkt: Es lesen die 1939 in Buchenbach bei Freiburg lebende Heide Jahnke und der 1955 geborene und seit 1992 im Freiburger Raum lebende Werner Weimar-Mazur.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg
Mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Freiburg

So, 01.03., 11:00 | Alter Wiehrebahnhof, Café | Eintritt: 5 Euro (inkl. Kaffee und Croissant: 7 Euro)
 
 

 
Karlsruhe: Vorlesewettbewerb in Karlsruhe entschieden
Schülerin der Europäischen Schule gewinnt

Wer gut vorlesen kann, hat die Fähigkeit, andere in fremde Welten zu entführen. Um diese Kunst weiter zu fördern, findet auch dieses Jahr wieder der bundesweite Vorlesewettbewerb des städtischen Buchhandels für Kinder aus der sechsten Klasse statt.

Am Mittwoch, 11. Februar, wurden in der Kinder- und Jugendbibliothek aus 22 Schülerinnen und Schülern der beste Vorleser beziehungsweise die beste Vorleserin auf lokaler Ebene ermittelt. Gewonnen hat Cosima Benedict von der Europäischen Schule mit "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfels. Sie wird damit Karlsruhe beim Regionalentscheid vertreten.
 
 



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