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Samstag, 18. November 2017
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Lesungen

 
TASCHENPARADIESE
Vorlesereise für kleine Leute

Für Zuhörer ab 3 Jahren kramt ein Freiburger Leser seine Kinderbücher hervor und liest im bunten Zelt aus seinen Lieblingsgeschichten. Es wird gelauscht, gespielt, gemalt und getobt. Eltern können sich währenddessen im Café bei Kaffee und Croissant entspannen.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Literaturhaus Freiburg und der Volksbank Freiburg

So 31.01., 11 Uhr | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt pro Kind: 3 Euro (inkl. Kaffee und Croissant für Mama oder Papa: 5 Euro)
 
 

 
LITERARISCHES WERKSTATTGESPRÄCH
Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich in der Regel am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

Do 28.12., 20:00 | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt frei
 
 

 
HEINZ HELLE: EIGENTLICH MÜSSTEN WIR TANZEN
Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Tagsüber streift die Gruppe nun durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung – auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben. Mit seinem neuen Roman Eigentlich müssten wir tanzen (Suhrkamp) schafft der in Zürich lebende Autor Heinz Helle einen düsteren, manchmal auch komischen Endzeitroman, eine »Dystopie mit Erkenntnisgewinn« (Frankfurter Rundschau).

Moderation: Ann-Christin Bolay.

Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel. Sein Romandebüt Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin erschien 2014 und stand auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis. Für seinen zweiten Roman Eigentlich müssten wir tanzen erhielt er den Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Buchhandlung Schwarz
Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Mi 27.01., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
SÄTZLINGE
Bislang unentdeckte Freiburger Autoren erfrischen Literaturbegeisterte an verschiedenen öffentlichen Orten mit bisher nie Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenhütern. In kleinen Gruppen zieht das Publikum von Ort zu Ort und wird zum Entdecker urban-poetischer Zusammenspiele. Die »Sätzlinge« wurden unter einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt.

Es lesen Marie Frevert, Gewinnerin des Schülerschreibwettbewerbs von Literaturbüro Freiburg und Vorderhaus – Kultur in der Fabrik 2015, Kiran Hug sowie die Theatergruppe SHINEwerfer des Evangelischen Montessori-Schulhauses Freiburg.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg
Mit freundlicher Unterstützung des Studierendenwerks Freiburg

So 24.01., 15 Uhr | Treffpunkt: Pausenraum, Burgdorfer Weg 19 | Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
VERENA LUEKEN: ALLES ZÄHLT
Verena Lueken hat sich als Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Namen gemacht und viele Jahre in New York verbracht, Reportagen und einen Reiseführer geschrieben. Kaum verwunderlich also, dass auch ihr erster Roman Alles zählt (Kiepenheuer & Witsch) hier seinen Anfang nimmt: »Ein Buch, das von einem heißen Sommer in Harlem handelt und auf sehr kluge, elegante, furchtlose Art von der Nähe des Todes erzählt«, meint Spiegel Online.

In Alles zählt geht es um eine Frau, die eine Auszeit in New York nimmt, ihrer Wahlheimat. Dort erfährt sie, dass sie an Lungenkrebs erkrankt ist – die dritte Krebserkrankung in nur 15 Jahren. Die Auszeit wird ihr zum Ringen um Heilung und Haltung. Ihre Gedanken schweifen durch die amerikanische Literatur, durch Filme, durch die Stadt. Aus der Farblosigkeit der chirurgischen Station landet die Erzählerin immer wieder in ihrem Erinnerungsschatz, spricht mit den Toten, vor allem mit der emanzipierten Mutter im spießigen Nachkriegsdeutschland, die der Tochter innere Unabhängigkeit und neusachliches Ethos vermacht hat. Verena Lueken erzählt eine prägnante und fesselnde Geschichte über das, was Halt gibt, über das, was zählt.

Ins Gespräch mit der Autorin kommen Friederike Schulte, Direktorin des Carl-Schurz-Hauses, und Literaturbüroleiter Martin Bruch.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus

Do 14.01., 19:30 | artjamming, Günterstalstraße 41 | Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
CLEMENS J. SETZ: DIE STUNDE ZWISCHEN FRAU UND GITARRE
»Es gibt mehr Dinge zwischen Mensch und Mensch als zwischen Himmel und Hölle.«
Clemens J. Setz

»Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Hölle, als es unsere Wahrnehmungskonventionen vorgesehen haben«, ergänzt Ijoma Mangold, Literaturchef der ZEIT: »Clemens J. Setz’ Roman ist, man kann es nicht anders sagen, ein irrsinniger, ein genialer Roman. Er hat das Zeug, zu einem Kultroman zu werden.« Ausgangsbasis für die 1.000-seitige Prosa unter dem Titel Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (Suhrkamp) ist ein Wohnheim für behinderte Menschen. Dort wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm, einem Mann von unberechenbarem Temperament, der an einen Rollstuhl gebunden ist. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Die Stunde zwischen Frau und Gitarre handelt von Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung, Liebe in allen Spielarten – und von Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.

Moderation: Ijoma Mangold.

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er als freier Schriftsteller und Übersetzer lebt. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012; für seinen aktuellen Roman erhielt er den Wilhelm Raabe-Literaturpreis.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg


Mi 13.01., 20:00 | Alter Wiehrebahnhof | Kinosaal | Eintritt: 8/5 Euro
 
 

Karlsruhe: „Das gibt es nur in Baden“
Lesestoff im Ständehaus © Silberburg-Verlag
 
Karlsruhe: „Das gibt es nur in Baden“
Auch ohne Eigenständigkeit verfügt Baden über viele interessante Alleinstellungsmerkmale und Eigenarten, wie das aktuelle Buch „Das gibt es nur in Baden“ belegt. Auszüge ihres literarischen Streifzugs, der viel Geschichtsträchtiges, Wissenswertes, Amüsantes und wohl auch für eingefleischte Badener Überraschendes zutage fördert, lesen der gebürtige Karlsruher Matthias Kehle und Co-Autorin Patricia Keßler am 19. Januar ab 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek, Neues Ständehaus.

Was sie ebenso akribisch wie unterhaltsam zusammentrugen, zeigt auf, dass oft auch die vermeintlich kleinen Dinge zum Superlativ taugen. Baden muss sich wahrlich nicht verstecken, weist es doch die meisten Sonnenstunden Deutschlands und den Heimatort des Weltmeister-Trainers samt Jogi-Löw-Stadion auf. Auch ist hier ebenso die älteste Universität wie der größte Freizeitpark der Republik zu finden. Einiges Erzählenswertes aus dem Kuriositätenkabinett rundet ein Werk ab, das als Balsam für die badische Seele gelten darf.

Der Eintritt zur als Kooperation von Stadtbibliothek, Stadtarchiv sowie der Buchhandlung Hoser und Mende angebotenen Lesung beträgt sechs, ermäßigt vier Euro.
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Karlsruhe: Lesung aus "Der Bürgermeister im Bordell"
Der 2012 verstorbene ehemalige Rathausmitarbeiter Otto Velten hat amüsante, kuriose, schelmische, schrullige, brisante und deftige Geschichten aus dem Karlsruher Rathaus aufgeschrieben. Im Rahmen der Doppelausstellung "Genug gejubelt..." führt Veltens Witwe Bärbel Maliske-Velten am Donnerstag, 10. Dezember, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais in das Werk ihres verstorbenen Mannes ein. Anschließend liest Ingo Liebe einige Passagen aus dem Buch "Der Bürgermeister im Bordell" vor.
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