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Samstag, 24. Juni 2017
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Lesungen

 
VERENA LUEKEN: ALLES ZÄHLT
Verena Lueken hat sich als Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Namen gemacht und viele Jahre in New York verbracht, Reportagen und einen Reiseführer geschrieben. Kaum verwunderlich also, dass auch ihr erster Roman Alles zählt (Kiepenheuer & Witsch) hier seinen Anfang nimmt: »Ein Buch, das von einem heißen Sommer in Harlem handelt und auf sehr kluge, elegante, furchtlose Art von der Nähe des Todes erzählt«, meint Spiegel Online.

In Alles zählt geht es um eine Frau, die eine Auszeit in New York nimmt, ihrer Wahlheimat. Dort erfährt sie, dass sie an Lungenkrebs erkrankt ist – die dritte Krebserkrankung in nur 15 Jahren. Die Auszeit wird ihr zum Ringen um Heilung und Haltung. Ihre Gedanken schweifen durch die amerikanische Literatur, durch Filme, durch die Stadt. Aus der Farblosigkeit der chirurgischen Station landet die Erzählerin immer wieder in ihrem Erinnerungsschatz, spricht mit den Toten, vor allem mit der emanzipierten Mutter im spießigen Nachkriegsdeutschland, die der Tochter innere Unabhängigkeit und neusachliches Ethos vermacht hat. Verena Lueken erzählt eine prägnante und fesselnde Geschichte über das, was Halt gibt, über das, was zählt.

Ins Gespräch mit der Autorin kommen Friederike Schulte, Direktorin des Carl-Schurz-Hauses, und Literaturbüroleiter Martin Bruch.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus

Do 14.01., 19:30 | artjamming, Günterstalstraße 41 | Eintritt: 7/5 Euro
 
 

 
CLEMENS J. SETZ: DIE STUNDE ZWISCHEN FRAU UND GITARRE
»Es gibt mehr Dinge zwischen Mensch und Mensch als zwischen Himmel und Hölle.«
Clemens J. Setz

»Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Hölle, als es unsere Wahrnehmungskonventionen vorgesehen haben«, ergänzt Ijoma Mangold, Literaturchef der ZEIT: »Clemens J. Setz’ Roman ist, man kann es nicht anders sagen, ein irrsinniger, ein genialer Roman. Er hat das Zeug, zu einem Kultroman zu werden.« Ausgangsbasis für die 1.000-seitige Prosa unter dem Titel Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (Suhrkamp) ist ein Wohnheim für behinderte Menschen. Dort wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm, einem Mann von unberechenbarem Temperament, der an einen Rollstuhl gebunden ist. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Die Stunde zwischen Frau und Gitarre handelt von Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung, Liebe in allen Spielarten – und von Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.

Moderation: Ijoma Mangold.

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er als freier Schriftsteller und Übersetzer lebt. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012; für seinen aktuellen Roman erhielt er den Wilhelm Raabe-Literaturpreis.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg


Mi 13.01., 20:00 | Alter Wiehrebahnhof | Kinosaal | Eintritt: 8/5 Euro
 
 

Karlsruhe: „Das gibt es nur in Baden“
Lesestoff im Ständehaus © Silberburg-Verlag
 
Karlsruhe: „Das gibt es nur in Baden“
Auch ohne Eigenständigkeit verfügt Baden über viele interessante Alleinstellungsmerkmale und Eigenarten, wie das aktuelle Buch „Das gibt es nur in Baden“ belegt. Auszüge ihres literarischen Streifzugs, der viel Geschichtsträchtiges, Wissenswertes, Amüsantes und wohl auch für eingefleischte Badener Überraschendes zutage fördert, lesen der gebürtige Karlsruher Matthias Kehle und Co-Autorin Patricia Keßler am 19. Januar ab 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek, Neues Ständehaus.

Was sie ebenso akribisch wie unterhaltsam zusammentrugen, zeigt auf, dass oft auch die vermeintlich kleinen Dinge zum Superlativ taugen. Baden muss sich wahrlich nicht verstecken, weist es doch die meisten Sonnenstunden Deutschlands und den Heimatort des Weltmeister-Trainers samt Jogi-Löw-Stadion auf. Auch ist hier ebenso die älteste Universität wie der größte Freizeitpark der Republik zu finden. Einiges Erzählenswertes aus dem Kuriositätenkabinett rundet ein Werk ab, das als Balsam für die badische Seele gelten darf.

Der Eintritt zur als Kooperation von Stadtbibliothek, Stadtarchiv sowie der Buchhandlung Hoser und Mende angebotenen Lesung beträgt sechs, ermäßigt vier Euro.
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Karlsruhe: Lesung aus "Der Bürgermeister im Bordell"
Der 2012 verstorbene ehemalige Rathausmitarbeiter Otto Velten hat amüsante, kuriose, schelmische, schrullige, brisante und deftige Geschichten aus dem Karlsruher Rathaus aufgeschrieben. Im Rahmen der Doppelausstellung "Genug gejubelt..." führt Veltens Witwe Bärbel Maliske-Velten am Donnerstag, 10. Dezember, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais in das Werk ihres verstorbenen Mannes ein. Anschließend liest Ingo Liebe einige Passagen aus dem Buch "Der Bürgermeister im Bordell" vor.
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Gerhard M. Kirk liest
Journalist beschäftigt sich mit Jesus und "möglichen Zeitzeugen"

Freiburg. „Mensch Jesu“ heißt ein neu erschienenes Buch, das der Journalist und ehemalige Redakteur der Badischen Zeitung, Gerhard M. Kirk, geschrieben hat. Am Montag, 30. November stellt der Autor das Buch aus dem Freiburger Echo Verlag vor uns liest einzelne Abschnitte. Es geht um Geschichten aus dem Umfeld Jesu „aus der Sicht möglicher Zeitzeugen“. Die Lesung, die um 19 Uhr in der Kooperatur, Münsterplatz 36 a beginnt, wird Wim Mauthe mit dem Saxophon musikalisch begleiten. Der ökumenische c-punkt lädt in seiner Reihe „Literatur in der Kooperatur“ ein, der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.
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Lesung: DER KÖNIG LIEST, DAS VOLK SOLL LAUSCHEN!
mit Ralf König
am Freitag, 27.11.2015 - 20:00 Uhr
im Theater Freiburg

Jubel! Zum 30-jährigen Jubiläum der AIDS-Hilfe Freiburg kommt Ralf König in die Stadt. Der begnadete Comiczeichner hat mit seinen Werken im deutschen Sprachraum einen kaum zu überschätzenden Beitrag zur Akzeptanz der Vielfalt sexueller Identitäten und insbesondere des schwulen Lebens geleistet. Das Eintreten für Akzeptanz und gegen Stigmatisierung kennzeichnet auch die Arbeit der AIDS-Hilfe Freiburg – damit ist klar: Wird eine Lesung aus dem reichhaltigen Werk des »Königs der Nasen« und Öffentlichkeit für die Anliegen der AIDS-Hilfe Freiburg kombiniert, ist das eine wunderbare Sache, insbesondere wenn es – um in der Sprache des Königs zu bleiben – um «Schweinkram« geht.
 
 

12. Bundesweiter Vorlesetag mit prominenter Unterstützung
 
12. Bundesweiter Vorlesetag mit prominenter Unterstützung
Dr. Wolfgang Schäuble, Olivia Jones und Axel Bosse machen mit

Berlin / Hamburg / Mainz, 26. Oktober 2015. Der 12. Bundesweite Vorlesetag bekommt prominente Unterstützung: Alice Schwarzer, Dr. Eckart von Hirschhausen, Anne Will, Gundula Gause, Axel Bosse, Nazan Eckes, Olivia Jones oder Motsi Mabuse – sie alle lesen am 20. November anderen vor und setzen damit ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen. Auch zahlreiche Politiker engagieren sich für die Aktion, unter anderen die Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble, Heiko Maas sowie Bundesministerin Andrea Nahles.

Deutschlands größtes Vorlesefest ruft dazu auf durch die Teilnahme ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen zu setzen. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit vorgelesen wurde, entwickeln einen engen Bezug zum Lesen, sie haben später selbst mehr Freude daran, lesen häufiger und intensiver und haben in vielen Fächern im Schnitt bessere Schulnoten. Eine umfassende Lesekompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für die persönliche Entwicklung, Erfolg im Berufsleben und gesellschaftliche Teilhabe.

Beim Vorlesetag gilt: viel hilft viel!

Neben den Lesungen mit prominenten Persönlichkeiten, finden auch wieder viele außergewöhnliche Aktionen über das gesamte Bundesgebiet verteilt statt: Selm beispielsweise, eine Stadt im südlichen Münsterland, hat bislang über 1.504 Vorleseaktionen geplant: http://ganz-selm.de/projekte/vorleser/. Damit versucht Selm den Titel als Vorlesehauptstadt zu gewinnen – muss sich aber gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen, darunter die Titelverteidiger Mainz, Wiesbaden und Rain am Lech. Der Titel „Vorlesehauptstadt“ wird im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags seit 2013 jährlich in drei Kategorien vergeben: Gesucht werden die aktivste (2014: Rain), die außergewöhnlichste (2014: Wiesbaden) und die öffentlichkeitswirksamste (2014: Mainz) Vorlesehauptstadt. Die diesjährigen Sieger werden Anfang Dezember 2015 bekannt gegeben. Teilnehmen können alle Städte und Gemeinden Deutschlands.

Melden auch Sie sich an und werden Teil von Deutschlands größtem Vorlesefest

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Im vergangenen Jahr beteiligten sich nahezu 83.000 Vorleserinnen und Vorleser und erreichten so rund zwei Millionen Zuhörerinnen und Zuhörer. Und die Begeisterung für den Vorlesetag ist weiterhin ungebrochen: Bis heute haben sich auf www.vorlesetag.de bereits rund 45.000 Vorleser angemeldet. Auf www.vorlesetag.de finden alle Interessierten Tipps zur Organisation einer Vorleseaktion sowie eine Übersicht über bereits angemeldete Lesungen. Außerdem können sich Vorleser, die noch einen Leseort suchen, und Zuhörer, die noch einen Vorleser benötigen, über die Seite vernetzen.
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Karlsruhe: Der Weg zur Gelassenheit
Bestseller-Autor Wilhelm Schmid / Foto: pr
 
Karlsruhe: Der Weg zur Gelassenheit
Bestseller-Autor Wilhelm Schmid liest in der Stadtbibliothek

Der Autor Wilhelm Schmid liest am Mittwoch, 21. Oktober, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus aus seinem Bestseller „Gelassenheit - Was wir gewinnen, wenn wir älter werden". Das Buch skizziert den Weg zur Gelassenheit in zehn Schritten – und das praktikabel und lebensnah. „Wilhelm Schmid fallen gute Argumente ein, warum wir uns nicht den Forever-Young-Pfeifen anschließen sollten, sondern unserem Altern mit großen Erwartungen entgegensehen dürfen“, sagt dazu Literaturkritiker Denis Scheck.

Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt acht Euro. Die Karten können ab sofort in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus und der Buchhandlung Hoser und Mende erworben werden. Rund um den "Tag der Bibliotheken" am 24. Oktober bietet die Stadtbibliothek eine weitere Lesung an. Am Dienstag, 27. Oktober, ist Werner Tiki Küstenmacher zu Gast im Ständehaus.
 
 



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