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Lesungen

»IM TAXI. UNTERWEGS IN KAIRO«
 
»IM TAXI. UNTERWEGS IN KAIRO«
Der ägyptische Schriftsteller Chalid al-Chamissi zu Gast in Freiburg!

Das Buch zur Revolution: »Wir leben in einer einzigen Lüge und glauben daran. Die Regierung ist nur dazu da, zu prüfen, ob wir die Lüge wirklich schlucken, finden Sie nicht auch?« fragt ein Taxifahrer in den Erzählungen des vielfach gelobten, ägyptischen Schriftstellers Chalid al-Chamissi. In seinem 58 Episoden fassenden Band »Im Taxi. Unterwegs in Kairo«, dessen deutschsprachige Übersetzung jüngst im Lenos Verlag erschien, entwirft der gebürtige Kairoer und studierte Politikwissenschaftler Dialoge zwischen Taxi-Fahrern und ihren Gästen. Drama, Verzweiflung und Humor schließen sich dabei nicht aus, wenn in eindringlichen Alltagsszenerien die gesellschaftlichen Verhältnisse eines Landes kurz vor dem Umbruch skizziert werden. Ein intelligentes, geistreiches Buch über den »Niedergang, die Korruption, das wirtschaftliche und diplomatische Scheitern des Mubârak-Regimes, aber auch das Elend und die Demütigungen, die das ägyptische Volk erdulden muss.« Radio France Internationale

Chalid al-Chamissi, geb. 1962 in Kairo, arbeitet als Journalist für ägyptische Zeitungen und hat sich als kritischer Beobachter gesellschaftlicher Verhältnisse einen Namen gemacht. Für verschiedene Spiel- und Dokumentarfilme war er als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor tätig. Die Moderation der Lesung übernimmt Stephan Milich, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Arabistik/Islamwissenschaft an der Universität Göttingen. Die deutschsprachigen Texte liest der Freiburger Schauspieler Peter Haug-Lamersdorf.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Schwerpunkts »Kifaya! (Arabisch: Es ist genug!) – Revolten in der arabischen Welt« des freiburger film forums (31.5. – 5.6.2011). In Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Freiburg und der Buchhandlung jos fritz, mit freundlicher Unterstützung von iz3w.

Di 24.05. | 20.00 Uhr:
Chalid al-Chamissi liest aus »Im Taxi. Unterwegs in Kairo«
Kinosaal im Alten Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
8/6 Euro
 
 

 
Marie T. Martin | »Luftpost«
»Vielleicht ist der Tod, sagst du und grinst, nur wie ein Abfluss und kommt in die universale Kläranlage. Das, sage ich, ist mir zu spät, ich möchte einen Klarspüler für die Seele, hier und jetzt.«

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Am 20.5. ist Marie T. Martin zu Gast mit ihrem jüngst erschienenen Erzählband »Luftpost«. Leicht und schwebend erzählt die gebürtige Freiburgerin vom Alltag und den Menschen, ihren Ängsten, Wünschen und Träumen und führt den Leser direkt ins Innere der Figuren. Ihre Texte zeugen »von einem höchst eigenwilligen, phantasievollen, poetischen und sehr humorvollen Zugriff auf die Wirklichkeit«, so die Jury-Begründung zum Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, das Marie T. Martin 2008 zugesprochen wurde.

Marie T. Martin wurde 1982 in Freiburg geboren, nahm über mehrere Jahre an den Jugendwerkstätten des Literaturbüros Freiburg teil, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt mittlerweile in Köln. 2007 erhielt sie den Förderpreis des MDR-Literaturwettbewerbs und war 2010 Stipendiatin der Stadt Köln in Istanbul.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Freiburg.

Fr 20.05. | 20 Uhr | »Zwischenmiete« | Marie T. Martin liest aus ihrem Erzählband »Luftpost« | Zasiusstraße 54, Freiburg | Eintritt 3 € inklusive Bier und Brötchen
 
 

Lesung und Gespräch mit Arthur Feldmann
 
Lesung und Gespräch mit Arthur Feldmann
am Mittwoch, 18. Mai, um 20 Uhr
im CCFF, Münsterplatz Freiburg

Arthur Feldmann (Paris) – Schreiben zwischen den Sprachen und den Kulturen

Arthur Feldmann wurde 1926 in Wien geboren. Er ist der Sohn ostjüdischer, 1914 in die Hauptstadt der K&K-Monarchie gezogener Eltern. ...
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Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah
 
Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah
Frieden in Nahost – mehr als eine Utopie? Begegnungen mit Palästinensern und Israelis.

Lesung aus ihrem Buch und Diskussion
Montag, 16. Mai 2011, 19.30 Uhr, Blaues Haus Breisach, Rheintorstr. 3

Moderation: Dr. Helmut Wetzel, Müllheim

„Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ist keine Utopie“, sagt die Nahostexpertin Alexandra Senfft und belegt mit zahlreichen Beispielen, dass Verständigung möglich ist. Auf ihrer sehr persönlichen Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete hat sie Menschen getroffen, die über innere und äußere Grenzen hinweg, einen konstruktiven und gleichberechtigten Dialog führen.

Alexandra Senfft benennt auch ihren Standort als Autorin. Ihr Großvater Hanns Ludin aus Freiburg war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Hitlers Gesandter in der Slowakei. Er wurde dort 1947 als Kriegsverbrecher hingerichtet.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

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Es besteht eine zweite Möglichkeit, Alexandra Senfft zu hören:

Dienstag, 17. Mai 2011, 18.15 Uhr
Pädagogische Hochschule Freiburg, Kunzenweg 21
(Pädagogische Werkstatt, KG V, Raum 013)

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Einen Buchtipp zu "Fremder Feind, so nah" hatten wir bereits in prolixletter nr 226 (Punkt 4) vom 15.10.2009:
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Italienische Vorlesestunde für Erwachsene
Für Erwachsene lesen Mitglieder des Vereins „Centro
Culturale Italiano“ aus italienischen Romanen und
Erzählungen vor. Die Veranstaltung findet am Samstag, 14.
Mai, um 11 Uhr im 3. Obergeschoss der Stadtbibliothek am
Münsterplatz statt. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Thomas Weiß liest aus "von weit"
am Donnertag 19. Mai 2011 um 20 Uhr,
Kooperatur (Münsterplatz 36a, Freiburg)

Thomas Weiß (Jg. 1961), Pfarrer in Gaggenau und ehemals Erwachsenenbildner in Freiburg, mit dem Schwerpunkt Literatur und Kultur im urbanen Kontext liest aus seinem im vergangenen Jahr erschienen Band. "Seine Gedichte sind Versuche den biblischen Texte dadurch ernst zu nehmen, dass er sie umschreibt, neu schreibt, weiter schreibt. Auf dies Weise werden die Ur-Texte wieder neu buchstäblich an-stößig“.

Mit dem Theologiestudium hatte Weiß erste intensivere Beschäftigung mit der Lyrik, auch erstes eigenes »Hand- und Schriftwerklernen«. Seit 1998 erste Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, inzwischen liegen von ihm fünf Gedichtbände vor.

Thomas Weiß ist Mitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Leipzig und ist Stipendiat des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

Veranstalter: c-punkt, Freiburg (Ökumenische Citykirchenarbeit).
Alte Münsterbauhütte, Herrenstr. 30, Freiburg

Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten.

2010, 210 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-940086-45-7

€ [D] 19,50

Peter Härtling sagt:
»Seit je misstraue ich der Verquickung von Religion und Literatur. Dort, wo der Traktat vorlaut wird, scheue ich zurück. Und davor hütet sich auch Thomas Weiß in seinen Gedichten: Sie sind von sich auf die Wortkontur verlassender Lakonie und von emotionaler Genauigkeit.«

Kurt Marti meint:
»Thomas Weiß hört intensiv und achtsam auf die Sprache, auch auf einzelne Wörter und lässt sich dadurch inspirieren. In der Sprachmaterie sind ja viele Überraschungen verborgen, Schätze auch, die darauf warten, gehoben zu werden.«
 
 

 
Lesung aus dem Lyrikband "Höre Israel"
am 08.05.11,18:00 Uhr
Jos Fritz Café Freiburg
Eine Veranstaltung des http://www.cafepalestinefreiburg.blogspot.com/

Beate Himmelstoß und Jürgen Jung lesen aus Erich Fried′s 1974 erschienenem Lyrikband "Höre Israel" Musikalische Untermalung auf der Oud (arabische Laute) mit dem palästinensischen Musiker Moamen Khatib.

"Erich Fried, nach dem deutschen Einmarsch in Wien 1938 selbst als Jude verfolgt, empfindet außer Solidarität mit allen unschuldig Verfolgten und Benachteilgten auch Mitverantwortlichkeit für das, was Juden in Israel den Palästinensern und anderen Arabern antun. Die politische Seite des beliebten Lyrikers ist nicht vielen Menschen bekannt. Durch die Veröffentlichung von "Höre Israel" erhält nun eine neue Generation die Gelegenheit, einen zentralen Teil der politischen Lyrik Erich Frieds kennenzulernen." (aus der Rezension des Bayrischen Rundfunks zum "Hörbuch der Woche" am 14.1.′11)
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Deutschlandfunk-Lesung mit Benno Hurt
am 20. und 27. April 2011 anlässlich seines 70. Geburtstages

Rund eine Woche nach Benno Hurts 70. Geburtstag (11. April 2011) strahlt der 'Deutschlandfunk' in seiner Sendung 'Lesezeit' den ersten von zwei Teilen mit Auszügen aus Benno Hurts neuem Roman 'Im Nachtzug' aus: Mittwoch, 20. April, 20:30 bis 21:00 Uhr.

Der zweite Teil folgt am Mittwoch, 27. April, 20:30 bis 21:00 Uhr. Es liest der Autor selbst.

Den Roman über die Reise zweier junger Männer Anfang der 1960er aus ihrer bayerischen Heimatstadt in das aschermittwochsverkaterte Köln haben wir bereits als Buchtipp vorgestellt ...
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