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Dienstag, 24. April 2018
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Lesungen

 
Lesung mit dem australischen Dichter Les Murray
Songs from down under and out back

Mehrfach für den Nobelpreis gehandelt und – unter anderem – mit dem prestigeträchtigen T.S. Eliot Prize für Lyrik ausgezeichnet, ist Les Murray einer der wichtigsten Dichter der englischsprachigen Gegenwartsliteratur. Als Australier, und dazu noch als einer, der die vermeintliche Sicherheit der urbanen ,Intelligentsia’ meidet, wird er gerne als Dichter des Outback bezeichnet. Einst im Ausland berühmter als in der eigenen Heimat und lange belächelt wegen seines zurückgezogenen Lebens in Bunyah, New South Wales, schlägt ihm mittlerweile unverhohlene Bewunderung entgegen. Denn Murrays konsequent misstrauische, gelegentlich offen ablehnende Haltung gegenüber Trendwellen in Dichtung, Kultur und Akademia hat ihm seinen besonderen Dichterblick ebenso bewahrt wie die unverwechselbare Art, seine Beobachtungen und Visionen in Sprache zu übersetzen und damit Sprache zu gestalten.

In Freiburg liest Murray ältere und neuere Gedichte und stellt seinen in der deutschen Übersetzung soeben erscheinenden Band Killing the Black Dog (deutsch: Der schwarze Hund) vor: Ein neues, wieder besonderes Büchlein, eingeleitet von einem autobiographischen Essay über Murrays Kampf gegen die Depression. Seine deutsche Übersetzerin und Verlegerin Margitt Lehbert begleitet Murray auf der Lesereise.

Eine Veranstaltung von Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus, Buchhandlung jos fritz und Englisches Seminar der Universität Freiburg.

Mo, 14.05. | 20 Uhr
Kinosaal | Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 6/4 €
 
 

 
Walpurgistag | Lesung mit Annett Gröschner
»Mich befällt der Wunsch, in das Zeitgefüge der Welt einzugreifen. Mit großer Geste die Planeten anzuhalten oder die Uhren um einen Tag vorzustellen. Vielleicht würde ich mich daran aufwärmen können.« Annett Gröschner

Es ist der 30. April in Berlin, die Stadt bereitet sich auf die alljährlichen Krawalle in der Walpurgisnacht vor. Für Annja Kobe ist damit der Zeitpunkt gekommen, unbemerkt mit ihrem Vater umzuziehen, der seit zehn Jahren und fünf Monaten tiefgefroren in einer Kühltruhe liegt. Sie bittet Alex um Hilfe, einen Stadtstreicher, der Berlins Schlupflöcher so gut kennt wie kein anderer. Auf ihrer Tagesreise durch die Stadt kreuzen sie die Wege von Menschen, die wegen neuer Besitzverhältnisse die Wohnung wechseln müssen, Gas ablesen oder Taxi fahren, zur Schule gehen oder sie schwänzen, sich auf der Flucht vor der großstädtischen Einsamkeit in Blind Dates stürzen oder glauben, die Welt durch Aktionstheater verbessern zu können. All diese Lebensgeschichten verweben sich zu einem dichten Netz, das sich über die Stadt legt, sodass Berlin selbst zu einem der Protagonisten wird, seine Gegenwart wie Vergangenheit.

Annett Gröschner, 1964 in Magdeburg geboren, wurde für ihr schriftstellerisches Werk mehrfach ausgezeichnet. Neben Romanen schreibt sie Dokumentarliteratur, Theaterstücke und ist als Journalistin für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und das Radio tätig. Seit 2005 unterrichtet sie als Dozentin am Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft in Hildesheim.

Die Moderation von Lesung und Gespräch übernimmt der Freiburger Schriftsteller Karl-Heinz Ott.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg.

Mo, 30.04. | 20.00 Uhr | Galerie | Eintritt 6/4 €
 
 

 
"Ab jetzt ist Ruhe." - Lesung und Gespräch mit Marion Brasch und Insa Wilke
"Ab jetzt ist Ruhe" - dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt als Motto auch über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne - zwei davon wurden Schriftsteller, unter ihnen Thomas Brasch, einer Schauspieler - revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit ihrem Roman "Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie" ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.

Brasch, geboren 1961 in Berlin, arbeitete als gelernte Schriftsetzerin uns ist heute freie Rundfunkjournalistin und -moderatorin. "Ab jetzt ist Ruhe" ist ihr erster Roman.

Mit ihr spricht die Thomas Brasch-Kennerin Insa Wilke, geboren 1978 in Bremerhaven, Literaturkritikerin für DIE ZEIT, die Frankfurter Rundschau und ZEITonline und seit 2010 Programmleiterin des Literaturhauses Köln. 2011 erschien von ihr "Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch".

Eine Veranstaltung von Buchhandlung Schwarz und Literaturbüro Freiburg.

Do, 26.04. | 20 Uhr
artjamming, Günterstalstraße 41, 79102 Freiburg
Eintritt 7/5 €
 
 

Bilder von A. | Lesung mit Barbara Honigmann im Fahrradladen EXTRATOUR
 
Bilder von A. | Lesung mit Barbara Honigmann im Fahrradladen EXTRATOUR
In der Reihe Literatur im Sortiment

»Wenn ich an A. denke, bin ich verletzt, beleidigt, fühle mich abgewiesen und ausgenutzt, er ist mir fern, fremd, unverständlich, und ich liebe ihn.« Barbara Honigmann

Ein Fahrrad fährt durch Ostberlin, der Mann lenkt, die junge Frau sitzt auf der Stange, und der Volkspolizist ruft: »Absteigen!« »Bilder von A«, der neue Roman von Barbara Honigmann, erzählt eine unkonventionelle Liebesgeschichte – eine minutiöse Chronik einer überwältigenden Liebe zwischen dem Theaterregisseur A. und der jungen Frau, die sich nicht entscheiden kann, ob sie Theatermacherin, Malerin oder Schriftstellerin werden soll. Honigmann spannt ihren Erzählbogen zwischen Judentum und Kommunismus im geteilten Deutschland, in der sie mit persönlicher Nähe die künstlerische Gegenkultur der letzten Jahrzehnte der DDR und die Probleme einer jungen Frau beschreibt, die sich langsam ihres Judentums bewusst wird. Die Moderation von Lesung und Gespräch übernimmt Stephan Kuß.

Barbara Honigmann, 1949 in Ostberlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin, 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kleist-Preis (2000) und dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich (2011).

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit EXTRATOUR

Di, 17.04. | 20.00 Uhr
EXTRATOUR, Schwabentorring 12, 79098 Freiburg
Eintritt: 6/4 €
 
 

Walpurgisnacht-Lesung: ”HEXENSABBAT”
 
Walpurgisnacht-Lesung: ”HEXENSABBAT”
- Die Nacht der SCHWARZEN KOMÖDIE

Schaurige Geschichten rund um Hexen, Zauber und Teufelsspuk

Dienstag, 24. April 2012, 20 Uhr
in der KOMÖDIE DER ALTSTADT, Freiburg

Goethe beschreibt in seinem “Faust” das wilde Treiben auf dem Brocken, bei Shakespeare sagen drei Hexen “Macbeth” seine Zukunft voraus - Geschichten über magische Frauen gibt es viele! Angesichts der bevorstehenden Walpurgisnacht werfen wir ein Blick in alte und neuere Bücher, hören schaurige Spukgeschichten rund um schwarze Katzen, fliegende Reisigbesen und verfluchte Orte.
Die Schauspieler/in Nicole Haas, Oliver Genzow und Olaf Creutzburg (allesamt auch Guides bei Historix-Tours) lesen und erzählen literarische Geschichten rund um Hexen, Spuk und Teufelskult. Ein unheimlicher Abend für mutige Leute ...!

Wir freuen uns darüber, unsere szenische Lesung in der Komödie der Altstadt veranstalten zu können. Reservierungen und Verkauf läuft über das Theater.

Mit: Nicole Haas, Oliver Genzow und Olaf Creutzburg
Tonaufnahmen: Wolfgang Mall
Technik: Jochen Haas
Zusammenstellung und Regie: Hartmut Stiller

Termin: Dienstag, 24. April 2012, um 20 Uhr

Wo? Komödie der Altstadt, Grünwälderstrasse 10-14 (in der Dietler-Passage) in Freiburg.
Vorverkauf und Reservierungen an der dortigen Theaterkasse oder unter: 0761 / 28 53 73 15

Preis: 12,00 EURO / 9,00 EURO (ermäßigt)
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zwischen/miete * G13 – Junge Lyrik aus Berlin | Lesung und Musik
 
zwischen/miete * G13 – Junge Lyrik aus Berlin | Lesung und Musik
»Form und Flow kommen auf ein Bier zusammen, die Poesie wird durch die Gegensprechanlage begrüßt und hat das Experiment mitgebracht«,

so beschreibt die Berliner Lyrikgruppe G13 das Programm ihrer aktuellen Lesereise. Seit 2009 versammelt G13 junge Dichterinnen und Dichter, die diskutieren, schreiben und gemeinsam performen. In einer interaktiven Lesung präsentieren die Schreibenden ein breites Spektrum ihres aktuellen Schaffens. Der junge Zürcher Komponist Mauro Hertig hat dafür eigens Stücke komponiert, die den Texten gegenübertreten und einen vielstimmigen Abend versprechen. Präsentiert werden neben einzelnen Gedichten die Sonderausgabe der Zeitschrift »Belletristik« zu G13 sowie der Debütband »Druckkammern« von Max Czollek.

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und des Studentenwerks Freiburg.

Fr, 13.04. | 20 Uhr
Kaiser-Joseph-Straße 250, Eingang links neben dem Schlappen
Eintritt: 3 €
 
 

Sommer vor den Mauern | Lesung mit Nora Bossong, Peter-Huchel-Preisträgerin 2012
Foto: Kerstin Fischer
 
Sommer vor den Mauern | Lesung mit Nora Bossong, Peter-Huchel-Preisträgerin 2012
Der seit 1983 vom Land Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk gestiftete Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Nora Bossong. Damit wird ihr 2011 im Hanser Verlag erschienener Poesie-Band Sommer vor den Mauern als herausragendes lyrisches Werk des vergangenen Jahres gewürdigt. Ihre Gedichte, allesamt schräge Idyllen und märchenhafte Ausflüge in die Welt und die Geschichte, bieten für vieles Platz: Die norddeutsche Kindheit, vorgetäuschte Paradiese, heilige Geschichten, die nicht immer heilig enden. Ihre Lyrik zeigt: Man muss nur die Augen aufmachen und Worte finden, um die Welt neu zu entdecken. Nora Bossong, so die Jury des Huchel-Preises in ihrer Begründung, spüre mit erfahrungshungrigem Blick literarische Szenen in der Wirklichkeit auf und verleihe ihnen auf meisterhafte Weise sprachliche Form.

Namensgeber des Peter-Huchel-Preises ist der gleichnamige bedeutende Dichter und Redakteur der Zeitschrift Sinn und Form, der seinen Lebensabend bis zu seinem Tod 1981 in Staufen im Breisgau verbrachte; eben dort wird Nora Bossong am Vormittag des 3.4.2012, dem Todestag Peter Huchels, der Preis überreicht.

Die Moderation von Lesung und Gespräch übernimmt der Literaturkritiker und Journalist Tobias Lehmkuhl, Mitglied der Jury des Peter-Huchel-Preises.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg.

Di 03.04. | 20 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40
Eintritt 6/4€
 
 

Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen
Thomas von Steinaecker / Foto: Jürgen Bauer
 
Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen
Lesung mit Thomas von Steinaecker

»Ein fesselnder Büroroman aus der Welt der Finanzdienstleister, der die seelischen Verkrüppelungen des materiell orientierten Denkens kartographiert und darüber zur Allegorie der Gegenwart wird.« Jury des Preises der Leipziger Buchmesse

Risiken abzusichern ist ihr Geschäft. Doch sie verstrickt sich in Unsicherheiten, trügerische Phantasien und Ängste. Renate Meißner wird versetzt, befördert und gewinnt für ihre Versicherungsgesellschaft einen großen Auftrag. Doch eine interne Evaluierung ergibt, dass in ihrer Abteilung Stellen gestrichen werden. Vielleicht war die Versetzung ein abgekartertes Spiel, um sie loszuwerden? Der große Auftrag ein Test? Sie reist nach Russland, um die Grande Dame hinter dem Projekt kennenzulernen, die Herrin über ein generationenaltes Vergnügungspark-Imperium. Die Greisin scheint erstaunliche Ähnlichkeiten mit Renates verschwundener Großmutter zu haben. In einer Welt futuristischer Jahrmarktsattraktionen verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Phantasie. Welcher Wirklichkeit ist noch zu trauen? Thomas von Steinaeckers Roman entwirft ein phantastisches Paranoia-Spiel und lotet mit Fotos, Zeichnungen und Tabellen die Möglichkeiten realistischen Erzählens aus.

Thomas von Steinaecker, geboren 1977, lebt als Autor, Journalist und TV-Regisseur in Augsburg. Für seine Romane Wallner beginnt zu fliegen (2007), Geister (2008) und Schutzgebiet (2009) wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »aspekte«-Literaturpreis und dem Bayerischen Kunstförderpreis. Mit seinem neuen Roman ist er für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 nominiert.

Di, 27.03. | 20 Uhr
Galerie | Alter Wiehrebahnhof | Urachstraße 40
Eintritt 6/4 €
 
 



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